Missbrauchsbeauftragter fordert mehr Aufmerksamkeit für den Schutz von Kindern

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BERLIN: Johannes-Wilhelm Rörig Missbrauchsbeauftragter der Bundesregierung fordert Länder und Kommunen auf, mehr Geld in den Schutz von Kindern vor sexuellen Übergriffen investieren.

Dies sei eine «Frage der politischen Prioritäten», sagte Rörig dem Nachrichtenmagazin «Focus». Der Schutz der heranwachsenden Generationen vor sexualisierter Gewalt müsse auf der Tagesordnung ganz oben stehen.

Johannes-Wilhelm Rörig, unabhängiger Missbrauchsbeauftragter der Bundesregierung
Sieht besonders die Beratungsstellen unterfinanziert: Johannes-Wilhem Rörig. Foto: www.rieken-fotografie.de / Unabhängiger Beauftragter
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«Was bringt die beste vorschulische Bildung oder der größte Einsatz, das Pisa-Ranking zu verbessern, wenn Kinder zu Hause oder in Kitas und Schulen durch sexuelle Übergriffe traumatisiert werden?», fragte Rörig. Gerade für spezialisierte Beratungsstellen sei die finanzielle und damit personelle Ausstattung nicht hinreichend. (dpa)

(29.03.2013)

Webseite des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs

Zum Bericht: Zwei Jahre Anlaufstelle gegen Missbrauch: 27 500 Betroffene haben sich gemeldet

 

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