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CDU will mehr Angebote zur politischen Bildung für Flüchtlinge

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DÜSSELDORF. Integrationskurse müssten stärker zu „Demokratiekursen“ werden, fordert die CDU-Landtagsfraktion in Nordrhein-Westfalen. Auch die Silvester-Übergriffe hätten gezeigt, dass die Werte des Zusammenlebens nicht von allen Neuankömmlingen geteilt würden.

Die CDU will mehr Angebote zur politischen Bildung und Wertvermittlung für Flüchtlinge in Nordrhein-Westfalen. Viele kämen aus anderen Kulturkreisen, wo die Gleichberechtigung von Mann und Frau nicht zu den Grundwerten gehöre, sagte Serap Güler, die integrationspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, im Düsseldorfer Landtag. Auch die Silvester-Übergriffe hätten gezeigt, dass die Werte des Zusammenlebens nicht von allen Neuankömmlingen geteilt würden, betonte die CDU.

 Neuankömmlingen in „Demokratiekursen Werte vermitteln, das will die CDU-Landtagsfraktion in NRW. Das Foto zeigt syrische Flüchtlinge auf dem Bahnhof von Wien. Foto: Josh Zakary / flickr (CC BY-NC 2.0)
Neuankömmlingen in „Demokratiekursen“ Werte vermitteln, das will die CDU-Landtagsfraktion in NRW. Das Foto zeigt syrische Flüchtlinge auf dem Bahnhof von Wien. Foto: Josh Zakary / flickr (CC BY-NC 2.0)

Die Landeszentrale für politische Bildung solle Angebote für Flüchtlinge und Asylbewerber entwickeln, die über Verfassung, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit informieren. Integrationskurse müssten stärker zu «Demokratiekursen» werden, forderte Güler.

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Integrationsminister Rainer Schmeltzer (SPD) entgegnete, die Wertevermittlung werde bereits großgeschrieben bei der Integrationsarbeit. Für diese gebe es – bundesweit nur in NRW – ein System mit inzwischen rund 50 kommunalen Integrationszentren. Für die Lerninhalte der Integrationskurse sei das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge zuständig. Familienministerin Christina Kampmann (SPD) ergänzte: «Für uns ist das Grundgesetz die Leitkultur.» (dpa)

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