Berlin deckelt Zuzahlung: Kitas dürfen höchstens 90 Euro nehmen

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Berliner Kitas dürfen von Eltern künftig noch maximal 90 Euro an Zuzahlungen im Monat nehmen. Darauf haben sich Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) und Trägervereine geeinigt. Mit dem Geld können die Kitas etwa Frühstück, Vesper, Sprach- oder Schwimmkurse finanzieren. Die Obergrenze solle Eltern vor überzogenen Forderungen schützen, sagte Scheeres.

"Blicken wir doch einmal in die anderen Bundesländer": Berlins Bildungssenatorin Sandra Scheeres. Foto: Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie
Eltern werden unter Druck gesetzt, findet Scheeres. Foto: Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie

Grundsätzlich ist die Betreuung in Krippe und Kindergarten für viele Kinder in Berlin kostenlos, ab Sommer soll das für alle gelten. Eltern müssen für das Mittagessen zahlen. Es komme aber immer wieder vor, dass öffentlich finanzierte Kitas hohe Zusatzbeträge erhoben hätten – teils bis zu 500 Euro, sagte Scheeres.

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«Die Eltern werden unter Druck gesetzt», sagte Scheeres. Ab September sind diese Zuzahlungen nun begrenzt. Jeder Träger ist verpflichtet, auch Plätze ohne Extrakosten anzubieten. Aufwendigere Angebote können aber laut Scheeres über Fördervereine finanziert werden. dpa

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