Zehn Gemeinschaftsschulstandorte in Baden-Württemberg gefährdet

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Baden-Württembergs Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) nennt erstmals öffentlich die Zahl der von einer Schließung bedrohten Gemeinschaftsschulstandorte im Südwesten.

Sorgt für Empörung unter Grundschullehrkräften: Baden-Württembergs Kultusministerin Susanne Eisenmann. Foto: Kultusministerium Baden-Württemberg
Die Kultusministerin nennt erstmals öffentlich Zahlen zur Schließung von Gemeinschaftsschulen. Foto: Kultusministerium Baden-Württemberg

Auf die Frage nach den gefährdeten Standorten antwortete Eisenmann gegenüber den Zeitungen «Heilbronner Stimme» und «Mannheimer Morgen»: «Aus Gesprächen weiß ich, dass an etwa zehn Standorten vor allem im ländlichen Raum in diesem Kontext Gespräche zur regionalen Schulentwicklung laufen.»

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Im aktuellen Schuljahr gibt es in Baden-Württemberg 304 Gemeinschaftsschulen. Im Schuljahr 2016/2017 waren es noch 299. Laut Eisenmann wurden in der Vergangenheit zu schnell zu viele Gemeinschaftsschulen genehmigt. «Es ist schon die Frage, ob in der letzten Legislaturperiode nicht mit zu viel Optimismus zu viele Gemeinschaftsschulen genehmigt wurden», sagte die Ministerin. dpa

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