Mutmaßlicher Mordkomplott gegen Lehrer: Anklage erhoben

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DORTMUND. Ein Lehrer sollte sterben, weil einem Schüler seine Benotung nicht gefiel – so der Verdacht. Das Strafverfahren gegen drei Schüler wegen versuchten Mordes soll vor dem Landgericht Dortmund laufen.

Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen sind in den Schulgesetzen der Länder geregelt. Foto: Shutterstock
Die Jugendstrafkammer des Dortmunder Landgerichts verhandelt die Anklage wegen versuchten Mordes und Verabredung zu einem Verbrechen. Foto: Shutterstock

Nach einem mutmaßlichen Mordkomplott von drei Schülern gegen einen Lehrer in Dortmund ist Anklage gegen die Beschuldigten erhoben worden. Das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft Dortmund mit. Der Pädagoge einer Gesamtschule soll im Mai von dem jungen Trio in einen Hinterhalt gelockt worden sein.

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Dort wollten die damals 16, 17 und 18 Jahre alten Verdächtigen den Mann laut Anklage mit Hämmern erschlagen. Die Schüler sind nun vor der Jugendstrafkammer des Dortmunder Landgerichts wegen versuchten Mordes und wegen der Verabredung zu einem Verbrechen angeklagt.

Der 16-Jährige soll aus Unzufriedenheit mit einer Benotung seinen 17 Jahre alten Mitschüler und einen früheren Schulkameraden angestiftet haben. Zu der Gewalttat war es nicht gekommen, wohl weil der Lehrer Verdacht geschöpft hatte und vorsichtig war. Den Ermittlungen zufolge sollen die Jugendlichen noch einen weiteren Anlauf geplant haben. Die beiden älteren Beschuldigten haben weitgehend gestanden. Der 16-Jährige bestreitet die Vorwürfe.

Zwei der drei Tatverdächtigen waren Schüler der Martin-Luther-King-Gesamtschule und wurden nach dem Vorfall von der Einrichtung verwiesen. Der 18-Jährige besuchte eine andere Schule. Alle drei sind Deutsche und befinden sich auf freiem Fuß. dpa/lnw

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