Ärzte fürchten: Das Coronovirus könnte bei Kindern eine schwere Entzündungserkrankung auslösen

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BERGAMO. Mediziner melden aus mehreren Ländern schwer erkrankte Kinder mit bestimmten Entzündungen. Gibt es einen Zusammenhang mit Covid-19? Eine Studie aus Italien legt den Verdacht nahe. In Deutschland wollen Kinderärzte die Situation nun besonders beobachten.

In der Regel verläuft eine Corona-Infektion bei Kindern eher mild. Foto: Shutterstock

Weltweit gibt es Berichte über schwere Entzündungen bei Kindern im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Nun beleuchtet eine Studie aus Bergamo, dem Zentrum der Pandemie in Italien, die charakteristischen Merkmale der seltenen Entzündungskrankheit, die dem sogenannten Kawasaki-Syndrom ähnelt. Wie die Ärzte im Fachblatt «The Lancet» berichten, könne diese tatsächlich mit Covid-19 in Verbindung stehen – die Mediziner betonen aber, dass nur ein geringer Anteil jüngerer Patienten betroffen ist.

In der Regel verläuft eine Corona-Infektion bei Kindern eher mild. Doch in einigen wenigen Fällen kann die Erkrankung anscheinend zu Symptomen führen, die an das Kawasaki-Syndrom, eine seltene Kinderkrankheit, erinnern. Dieses Syndrom führt zu einer Überreaktion des Immunsystems, die vermutlich durch Bakterien oder Viren ausgelöst wird.

Berichte aus mehreren Ländern über betroffene Kinder

Dass auch das Corona-Virus eine derartige Überreaktion bewirken kann, ist von Erwachsenen bereits bekannt. Eine direkte Verbindung zwischen Kawasaki und Covid-19 wurde indes noch nicht belegt. Allerdings gibt es mittlerweile Berichte aus mehreren Ländern über Kinder, bei denen entzündete Blutgefäße, Hautausschläge und Fieber auftreten – Symptome, die einer Kawaski-Erkrankung zumindest ähneln.

Ärzte aus dem «Papa Giovanni XXIII»-Krankenhaus in Bergamo haben nun die Fälle von Kindern, die zwischen dem 18. Februar und dem 20. April derartige Krankheitsmerkmale zeigten, mit Kawasaki-Fällen in der Region aus den fünf Jahren vor Beginn der Pandemie verglichen. Insgesamt gab es demnach zwischen Januar 2015 und Mitte Februar dieses Jahres 19 Fälle von Kawasaki. In den zwei Monaten seither wurden bereits 10 Kinder mit Kawasaki-ähnlichen Symptomen behandelt, was den Studienautoren zufolge einer 30-fachen Zunahme entspräche – wobei die Mediziner selbst darauf hinweisen, dass es schwierig sei, auf Grundlage solch geringer Zahlen valide Schlussfolgerungen zu ziehen.

Acht der zehn Kinder, die nach dem 18. Februar ins Krankenhaus gebracht wurden, wurden in einem Antikörpertest positiv auf Sars-CoV-2 getestet. Alle Kinder in der Studie überlebten, doch diejenigen, die während der Pandemie erkrankten, zeigten schwerwiegendere Symptome als jene aus den fünf Jahren zuvor. So kam es bei sechs der Kinder zu Herzkomplikationen, fünf hatten Anzeichen eines toxischen Schocksyndroms. Zudem mussten mehr von ihnen mit Steroiden behandelt werden als in der Gruppe vor Ausbruch der Pandemie. Ein weiterer Unterschied: Die Kinder, die während der Corona-Welle erkrankten, waren im Durchschnitt älter als diejenigen, bei denen zuvor Kawasaki diagnostiziert wurde. Aufgrund dieser Unterschiede plädieren die Autoren dafür, die Entzündungserkrankung als «Kawaski-ähnliches Syndrom» zu klassifizieren.

In Deutschland bisher keine Häufung von Fällen bekannt

Tatsächlich zeige die italienische Studie ebenso wie eine ähnliche Zusammenfassung aus Großbritannien unterschiedliche Verläufe, die nur zu einem Teil einem typischen Kawasaki-Syndrom entsprächen, häufig aber ein sogenanntes atypischen Kawasaki-Syndrom darstellten, betont Johannes Hübner, stellvertretender Leiter der Kinderklinik an der Uni München, in einer unabhängigen Einordnung. «Ein atypisches Kawasaki-Syndrom zeigt einige sehr unspezifische Symptome, die wir bei vielen Virusinfektionen beobachten, wie beispielsweise Fieber und einen Hautausschlag.» Zudem sei der Zusammenhang mit Covid-19 bei einigen der berichteten Fälle unklar oder nicht gesichert.

«Aus Deutschland haben wir bisher von keinen derartigen Häufungen von Fällen gehört», fasst Hübner zusammen, der auch Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie (DGPI) ist. Die DGPI sei gerade dabei, ein Meldesystem für Verdachtsfälle zu etablieren und werde die Situation aufmerksam beobachten. «Im Moment ist die Situation in Deutschland aber sicher nicht beunruhigend», so der Mediziner.

Auch Russell Viner, Präsident des britischen Royal College für Kinderheilkunde und Kindergesundheit, beruhigt: «Obwohl der Artikel ein mögliches neu auftretendes entzündliches Syndrom im Zusammenhang mit Covid-19 vorschlägt, ist es wichtig – sowohl für Eltern als auch für Beschäftigte im Gesundheitswesen – erneut zu betonen, dass Kinder insgesamt nur minimal von der Sars-CoV-2-Infektion betroffen sind.»

Das Verständnis des Phänomens bei Kindern könne indes wichtige Informationen über Immunantworten auf Sars-CoV-2 liefern, die für Erwachsene und Kinder relevant sein könnten, so Viner. «Insbesondere, wenn es sich um ein durch Antikörper vermitteltes Phänomen handelt, kann dies Auswirkungen auf Impfstoffstudien haben und auch erklären, warum einige Kinder schwer an Covid-19 erkranken, während die Mehrheit nicht betroffen oder asymptomatisch ist.» dpa

Der Beitrag wird auch auf der Facebook-Seite von News4teachers diskutiert.

Kommen die Lockerungen zu früh? Studie beschreibt Corona-Ausbruch an französischer Schule – über 40 % der Schüler und Lehrer infiziert

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29 KOMMENTARE

  1. Die von ihnen beschriebene Erkrankung ist seit 1967 bekannt und heiß nach dem Erstbeschreiber Tomisako Kawasaki Kawasaki-Syndrom. Daran erkranken in Japan jährlich 4.000 bis 5.000 Kinder im Alter von 1 bis 5 Jahren. In Deutschland sind es 450 jährlich.
    Es ist eine Vaskulitis der mittleren Gefäße, führt über Entzündungen schließlich in ca. 15 bis 40 % zu Aneurysmen der Herzkranzgefäße und ist ein eigenständiges Krankheitsbild.
    Kinderärzte kennen diese Erkrankung.
    Der Bezug zu SARS-CoV-2 erschließt sich somit nicht.

    • Als Erreger dieser Immunvaskulitis werden Vireninfektionen verantwortlich gemacht, allerdings gibt es keine statistisch in Deutschland keinen Anstieg dieses Syndroms im Zuge der SARS-Epidemie.

      • PS. Schön, dass Sie schon wissen, was die Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie erst prüfen will… Solche Ärzte wünscht man sich: Erst die Diagnose, dann die Untersuchung.

    • Lesen Sie doch einfach mal den Beitrag in Ruhe, bevor Sie wieder in Ihre ewige Leier – Corona ist in Schulen völlig ungefährlich – verfallen.

      „Doch in einigen wenigen Fällen kann die Erkrankung anscheinend zu Symptomen führen, die an das Kawasaki-Syndrom, eine seltene Kinderkrankheit, erinnern.“ Es handelt sich also nicht um das genannte Syndrom, sondern erinnert daran…

      Aber in Ihrem Weltbild existiert offenbar nichts, was nicht sein darf.

      • Ich habe bereits an anderer Stelle im Vorfeld ihres Artikels entsprechende Meldungen kommentiert, so wie Herr Johannes Hübner, Chefarzt der Uniklinik München und Verbandsvorsitzender der Kinderpädiatrischen Fachgesellschaft bereits diesbezüglich Kommentare abgegeben in der ARD hat. Er wird auch ihnen Auskunft geben können.
        Im Bereich der Medizin sind valide, prospektive Großstudien in der Gewichtung höher gewichtet als Expertenmeinungen.
        Einzelfallberichte mit Vermutungen zählen noch sehr viel weniger, zumal es zu keiner zahlenmäßigen Abweichung des Syndroms gekommen ist.
        Jetzt beobachten wir eben noch sehr viel mehr.
        Übrigens ist mir das Kranksheitsbild bekannt. Es gibt eben keine Zunahme dieses Syndroms in Deutschland im Zusammenhang mit der SARS-CoV-2 Pandemie.
        Wenn das SARS-Cov-2 Virus sonst schon nicht in dieser Altersgruppe tötliche Verläufe erzeugt oder schwere Erkrankungsbilder hervorruft, so erscheint eine Beziehung schon sehr fraglich.

        Mit erkrankten Kindern könnte man gewissen Entscheidungen in der Politik beeinflussen.

          • Es wäre unseriös, derartig spekulative Verbindungen zwischen einem seit 1967 bekannten und beschriebenen Krankheitsbild, dessen Erkrankungszahlen über die Jahre hinweg bis zum heutigen Tage ähnlich hoch sind, ohne eine valide wissenschaftliche Datenbasis zu besitzen, die eine derartige Verbindung es rechtfertig auszusprechen, diese Aussage dann dazu zu benutzen, um diese fiktive Behauptung zu stützen, um dann möglicherweise Ängste in der Bevölkerung zu schüren und mit Hilfe dieser spekulativen Äußerung zur Beeinflussung politischer Entscheidungen ungerechtfertigt beizutragen.

        • „Im Bereich der Medizin sind valide, prospektive Großstudien in der Gewichtung höher gewichtet als Expertenmeinungen.
          Einzelfallberichte mit Vermutungen zählen noch sehr viel weniger,“

          Ich überlege, ob Ihnen bewusst ist, wie zynisch diese Sätze aufgefasst werden können.
          Sind diejenigen, die in den letzten Wochen an Corana erkrankt sind, allesamt zu vernachlässigende Einzelfälle, weil es dazu noch keine groß angelegte, valide Studie gibt?

          Ärzte mögen, warum auch immer, auf valide Studien getrimmt sein. Ob das alle betrifft, kann ich nicht beurteilen.
          Lehrkräfte sind es gerade nicht.
          Sie werden dazu ausgebildet, Differenzierungen vorzunehmen, möglichst jeden Einzelfall zu beachten, obwohl sie, anders als Ärzte, sehr selten das einzelne Kind vor sich haben, sondern immer eine heterogene Gruppe.
          Lehrkräfte suchen innerhalb der Gruppensituation nach individuellen Lösungen, sodass jedeR SchülerIn bestmöglichst gefördert wird.
          Ständig findet ein Abwägen statt, welche Möglichhkeiten für alle Kinder der Gruppe erfolgen können, wer damit gut zurecht kommen wird und wer benachteiligt ist und ob bereits in dieser Situation die Wahl einer Methode oder das Bereitstellen von Hilfen oder Herausforderungen Abhilfe schaffen können.
          Ständig wird überlegt, ob es für bestimmte einzelne SchülerInnen innerhalb der Gruppe andere Aufgaben, Herangehensweisen oder Angebote braucht, weil sie auf die eine oder andere Weise sonst zu kurz kommen.
          Dieses Abwägen betrifft viele der SchülerInnen, je stärker die Lehrkraft in der Diagnostik aufgestellt ist, desto mehr wird sie beobachten und daraus Konsequenzen ziehen.
          Da kann man nicht bei jeder Auffälligkeit einzelner darauf warten, dass irgendwann mal irgendwer eine Studie anlegt, um dazu etwas zu veröffentlichen. Tatsächlich halte ich es für einen Aspekt einer fundierten Ausbildung, dass man dank des angeeigenten Fachwissens selbstständig unterschiedliche neue Situationen bewerten und bewältigen kann.

          Vor den groß angelegten Studien wird es Menschen geben, denen Einzelne auffallen, die sich nicht allein an anderen Studien orientieren, sondern die die Abweichungen bemerken. Sonst käme es gar nicht zu weiteren Studien. Letztlich können diese Studien somit nur aus beachteten „Einzelfällen“ und den dazu vorherrschenden Expertenmeinungen entstehen.
          Warum sollte man dies dann nicht beachten?

  2. Da wird es allerhöchste Zeit! Kinder haben ein Recht auf körperliche Unversehrtheit wie jeder Bürger dieses Landes!

  3. Schon inter. zu sehen, wie ansonsten unverzüglich Kommentare gepostet werden, die zeitnah jegliche Normalität sowie Öffnungen einfordern.
    Natürlich werden dann auch entsprechende Studien herangezogen, um den jeweiligen Standpunkt noch wissenschaftlich zu untermauern.
    Und nun plötzlich solch eine Studie…..Gefahr im Verzug für die Kinder?
    Wissenschaftler haben den ersten eindeutigen Beweis dafür gefunden, dass eine Infektion mit dem Coronavirus die Kawasaki-ähnliche entzündliche Erkrankung bei Kindern verursacht.
    https://www.dailymail.co.uk/sciencetech/article-8319419/Kawasaki-like-disease-affecting-children-caused-coronavirus.html

    • Kinder haben eben keine Lobby. Wir müssen aufpassen, dass wir ihre Gesundheit nicht opfern, gewissermaßen als Kollateralschaden. Hier ist größte Vorsicht geboten.

      • Doch, ihre Eltern. Und ein Teil der Eltern ist das Gequengel des eigenen Nachwuchses leid und will diese wieder in Schule und Kita abgeben können.

        Aus verlässlicher Quelle weiß ich, dass viele, die durchaus von zuhause aus dem home-office arbeiten könnten, mittlerweile wieder an ihren Schreibtisch zurückkehren. In Gesprächen erfährt man dann, dass dauerhaftes arbeiten im home-office belastend sei. Einer der Fründe dabei, zum konzentrierten Arbeiten käme man nur sehr früh oder sehr spät, wenn das Familienleben ruhiger sei. Ebenfalls genervt sei man, keinen Kollegen zeitnah ohne Absprachen erreichen zu können, da alle versetzt arbeiteten. Außerdem würde einem ständig vorgehalten, wohl länger im Garten in der Sonne gelegen zu haben, oder warum sei man nicht ans Telefon gegangen bzw. habe die Anfrage per Email nicht direkt beantwortet …

        Bei diesen Arbeitsverhältnissen „wie bei Lehrers“ müsse man sich den Vorwurf anhören, ebenfalls ein „fauler Sack“ zu sein. – Letzteres natürlich immer mit einem Augenzwinkern verbunden:)

        • Richtig, Eltern haben eine starke Lobby, und das Kindswohl wird häufig nur für eigene Interessen vorgeschoben.
          Das sieht fürsorglich aus und macht sich besser.
          Aber nicht nur Eltern beschwören gern das Wohl von Kindern, wenn es um ganz andere Interessen geht. U.a. ist die Politik nicht frei von diesem Etikettenschwindel.

        • Ich habe in Gesprächen mit Eltern schon öfter gehört, dass sie sich von Seiten ihres Arbeitgebers unter Druck gesetzt fühlen, nach dem Motto: Kind betreuen lassen und arbeiten gehen. Hier müsste man auch mal ansetzen. Die meisten Eltern, mit denen ich gesprochen habe, machen sich Sorgen um ihre Kinder und möchten nicht, dass sie unnötigen Infekrionsrisiken ausgesetzt sind. Ich kann da aber nur für die mir bekannten Eltern sprechen.

      • @Grundschullehrer
        Kinder haben keine starke Lobby, Kinder aus schwierigen sozialen Verhältnissen, sowie Kinder mit einem fremdsprachlichen Hintergrund erhalten noch sehr viel weniger Unterstützung, als diese ihnen zustünde, weil eine elterliche Hilfe nicht möglich ist.
        Somit werden andere Kollateralschäden erzeugt, die in ihr Aufgabengebiet fallen. Seien sie gewiss, dass sich die Pflegekräfte, die Pysiotherapeuten, die medizinisch technischen und labormedizinisch Tätigen ebenso wie die Ärzteschaft sich mit validen Methoden um die medizinischen Probleme der Mitbürger kümmern.

        • Wie kommt es dann, dass die tausenden Sozialarbeiter, Kiezmanager, Migrationshelfer usw. zwar eine Menge Geld kosten, aber kaum etwas bringen? Andererseits würden sie sich bei zu großem Erfolg ihre Existenzgrundlage zerstören …

  4. …….dass sich die Diagnosen der Kawasaki Syndrom ähnlichen Erkrankungen zu dem Zeitraum häufen, zu dem die Epidemie im Abklingen ist, was zudem für eine verspätete Reaktion des Immunsystems von Kindern auf eine zurückliegende Infektion mit SARS-CoV-2 spricht.

    Die Ärzte wissen doch vielfach selbst nichts genaues über das Virus. Und nun scheint sich doch ein Zusammenhang bei Kindern mit diesem Virus abzuzeichnen.
    https://sciencefiles.org/2020/05/14/kawasaki-syndrom-und-sars-cov-2-wenn-kinder-zur-risikogruppe-werden/

    • Wie äußerte sich noch Herr Prof.Dr.med. Johannes Hübner als stellvertretender Klinikdirektor der LMU München und leitender Oberarzt für Infektiologie inhaltlich gegenüber der ARD, es sei in Deutschland kein Anstieg der Fallzahlen des Kawasaki-Syndroms zu beobachten, die Fallzahlen liegen in Deutschland jährlich um 450 betroffene Patienten, und man beobachte die Situation weiter.

      • Eine Pandemie ist ein globales Ereignis….schön, wenn es in Deutschland derzeit so festgestellt wird. Kann sich aber jederzeit ändern, insofern der Verweis auf die derzeitige deutsche Situation relativ ist.

        Doch mit der Ausbreitung des Virus gibt es immer wieder Berichte über neue, unerwartete Symptome. Dazu gehöre beispielsweise der Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns, Wunden in der Haut oder blaue Zehen. Wie kommt es, dass die Symptome mittlerweile so zahlreich sind – und wieso werden es mit der Zeit anscheinend immer mehr?
        https://www.n-tv.de/wissen/Warum-es-immer-mehr-Covid-19-Symptome-gibt-article21783809.html

        Außerdem darf man jeden Tag erneut feststellen, wie wenig die Ärzte über dieses Virus wissen.
        Luc Montagnier erhielt den Nobelpreis für die Isolation des HIV-Virus, ist also vom Fach – im Gegensatz zu vielen Ärzten die über keine Fachkompetenz verfügen, das Virus in seiner Gesamtproblematik für den Menschen zu bewerten.
        https://www.heise.de/tp/features/pLai3-envLuc2-Wurde-mit-HIV-Pseudovirus-das-Coronavirus-fuer-den-Menschen-gefaehrlich-4705632.html

        • Wenn sie einmal im Rettungsteam eine erfolgreiche Reanimation mit einer Herzdruckmassage über 40 Minuten an einer 23 jährigen jungen Frau, unter der Anwendung von 8 Ampullen Amiodaron(!), 5 x 1 mg Adrenenalin, 100 ml Na-Bicarbonat und 2 Amp. Magnesiumsulfat bei einem ihnen unbekannten erblichen Syndrom im Sinne eines Brugada-Syndroms erfolgreich ausgeführt hätten, so wüssten sie, welche komplexe Art der automatisierten Arbeitsablauforganisation und der selbstdisziplinierten inneren Ruhe ein menschliches Gehirn auszustrahlen in der Lage ist, und so würden auch sie sich auch noch nach Jahren über dieses gemeinschaftlich organisierte Gelingen freuen, das nach einem Jahr zu einem gemeinsamen Zusammentrffen mit diesem liebenswerten Menschen wurde, mehr aber würden sie sich über dieses gelungene Gemeinschaftserlebnis freuen.

        • Es breiten sich auch anderen Viren in der Winter-und Frühjahressaison in den Lungen der Betroffenen aus, wie das Grippevirus, das Rhinovirus, SARS-CoV1 bis 2, RS-Virus,Schwienegrippevirus oder der Vogelgrippevirus.
          Späte Weihnachtspräsente in Form von Clamydieninfektionen erreichen uns dann zur Osterzeit als eine schwere Pneumonie durch Clamydia psitacki, die schwerer im Verlauf ist als das SARS-Virus, oder die Legionellose nach der Inhalation der Keinme über Klimaanlagen oder über eine untertemperierte Warmwasseranlagen von Heimbewohnern.

  5. Wir stehen bei der Erforschung der Wirkung des Coronavirus‘ auf Kinder noch am Anfang. Es wird vermutet, dass das Coronavirus eine dem Kawasaki-Syndrom ähnliche Erkrankung auslösen könnte. Die Ergebnisse werden wir erfahren, wenn es soweit ist. Bis dahin wissen wir noch nichts Ausreichendes und die Gesundheit der Kinder sollte oberste Priorität haben. Nicht nur die psychische, AUCH die körperliche Unversehrtheit, selbstverständlich!

  6. Viele Leute sagen Kinder und Jugendliche habe ganz kleine Risiko anzustecken. Ist das wahr? Viele Kinder sind angesteckt und leiden an seltsame Symptome in New-York und Italien und viele davon sind schon gestorben. Das ist doch wahr!!

  7. So viel ich weiß, in meister USA bietet Internet unterricht bis nächste Semester an und die Schule ist deshalb geschlossen bis dahin.
    Warum kann Deutschland kann nicht dasselbe machen?
    Meisten glauben die Corona-Pandemie wird wieder kommen nach der Schule-Öffnung und nach der Rückkehr zur Normalität, dann die Schulen werden noch einmal schließen.
    Ich persönlich verstehe gar nicht Warum können nicht Deutsche Lehrer die Internet-Unterricht anbieten. Sie haben Zeit vorzubereiten und die Technik ist ganz einfach und fast alle Familie haben Computer und Internetanbindung.
    Die Bildung amt hat auch nicht genug angetrieben und das ist das typische Deutsch Problem: Langsam! Langsam! Die Politiker sorgen nur um das negative Einfluss auf die Ökonomie aber nicht auf das Leben der Menschen! Sie möchten einfache Gemeinschaft Immunität weil das ist das einfachste Lösung der Corona-Pandemie und um das zu erreichen dann die Kinder und die Schule sind gezwungen zu Schule gehen und ein Test wie kleine Mäuse zu machen.
    Was ist eigentlich der Menschen Recht? Haben wir und unsere Kinder Recht mit Sicherheit zu leben? Viele Leute sagen Kinder und Jugendliche habe ganz kleine Risiko anzustecken. Ist das wahr? Viele Kinder sind angesteckt und leiden an seltsame Symptome in New-York und Italien und viele davon sind schon gestorben. Und weiteres, die Kinder werden zu Hause Kommen und werden von ihren Eltern/Opa/Oma von einander infizieren, nicht wahr?

    Jetzt meisten Schulen sind wieder geöffnet, mache Eltern sind damit zufrieden weil sie sagen sie haben Keine Zeit um ihre Kinder zu kümmern, OK, einverstanden! Aber es gibt auch viele Eltern, die die Sicherheit haben möchten um ihre Kinder zu schutzen und sie haben Zeit um Ihre Kinder beizubringen weil sie am Abend sogar am Wochenende arbeiten können! Deshalb solche Eltern möchten nicht ihre Kinder zu Schule gehen lassen, anstatt, sie möchten weiter zu Hause bleiben und sie und ihre Kinder habe die Fähigkeit selbst zu lernen und lehren. Aber jetzt sie sind gezwungen ihre Kinder zu Schule schicken. Sie haben keinen Alternative weil es ist strafbar wenn sie dagegen sind. Ist das fair?? Warum wir, Eltern, können nicht Freiheit zu haben zu entscheiden unser Kinder Zuhause lernen/lehren oder zu Schule gehen unter dieser Corona-Pandemie Situationen? Wenn unsere Kinder oder/und wir selbst angesteckt und gestorben, wer verantwortet das?? Niemand außer wir selbst, nicht wahr?? Ist das fair?

  8. In den Wissenschaften ist es durchaus berechtigt, erst eine belastbare Studie zu machen, bevor man Schlüsse zieht.
    Im Leben handeln wir gewöhnlich nicht danach.
    Da reicht uns doch die erhöhte Wahrscheinlichkeit, dass es regnen könnte, um dem Kind einen Regenmantel mitzugeben. Keiner wartet, bis die Meteorologen die Situation abschließend analysiert haben.
    Es reicht auch die Wahrscheinlichkeit, dass bei höherer Geschwindigkeit mehr Unfälle passieren, um Geschwindigkeitsbegrenzungen zu erlassen oder (zumindest sollte es so sein) an besonderen Gefahrenstellen Blitzer aufzustellen. DA wartet auch keiner auf eine Studie, an wie vielen Montagen morgens zwischen 6.45 und 8 Uhr wie viele Kinder die Straße kreuzen und wie viele davon vom Auto erfasst werden.
    Sorry, ja, das ist schon fast zynisch.
    Aber worauf warten wir in den Schulen?
    Keiner kann der Tatsache widersprechen, dass im Falle eines Infektionsgeschehens das Risiko mit der Zahl zusammenkommender Menschen steigt… oder????
    Wer allerdings das Infektionsgeschehen an sich anzweifelt, die Gefährlichkeit dieser Infektion an sich, die Dynamik in einer Ansammlung von mehr oder weniger kleinen Menschen an sich…
    Ich dachte, sowas gebe es nur jenseits es großen Wassers.

    • In den USA häufen sich die Erkrankungsfälle von Kindern. Die Leugner werden vielleicht jetzt sagen: Das ist noch kein Beweis, dass hier in Deutschland auch Kinder erkranken…

    • Leider hat sich wohl mittlerweile auch hierzulande eine unheilvolle Allianz aus Corona-Leugnern, Wirtschaftslobbyisten und Politikern gebildet, die sich dirch eine schnelle Öffnung persönlich profilieren wollen.

    • Große Menschen ==> großes Risiko. Deshalb die Geisterspiele der DFL.
      Kleine Menschen ==> kleonesRisiko. Deshalb Phantomunterricht vor kleinen Gruppen.

      Phantomunterricht ist wie Phantomschmerz. Der Beinamputierte klagt über Schmerzen im Zeh des amputierten Fußes.
      Und Phantomschmerz ließe sich diagnostizieren, wenn die Spitze des MSB über Kopfschmerzen klagen würde.

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