Schulleiter wegen Widerstands gegen Maskenpflicht suspendiert – Eltern demonstrieren

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RATHENOW. Das Brandenburger Bildungsministerium geht konsequent gegen einen Schulleiter vor, der sich der Maskenpflicht in seiner Grundschule widersetzt hat. Er steht mit seiner Haltung jedoch keineswegs allein. Es gibt offenbar Eltern, die ihren Kindern bewusst keine Masken in die Schule mitgeben.

Symbol der Unterdrückung? Die Maskenpflicht im Schulgebäude sorgt für Unmut. Foto: Shutterstock

Das Brandenburger Bildungsministerium hat einen Schulleiter vom Dienst suspendiert, der sich gegen die Maskenpflicht in seiner Rathenower Grundschule widersetzt hatte. Der Mann habe vergangenen Mittwoch in einem Brief an die Eltern erklärt, dass er sich an diese rechtliche Vorgabe nicht gebunden fühle, teilte das Ministerium am Montag mit. «Damit handelte er eindeutig rechtswidrig.» Seit Montag werde die Verordnung zur Maskenpflicht in Innenräumen – außer im Unterricht – auch an der Grundschule in Rathenow (Havelland) umgesetzt.

Schulleiter erklärte, dass er sich seinem Eid nicht mehr verpflichtet fühle

Zudem habe der Schulleiter vor Mitarbeitern des Schulamtes erklärt, dass er sich an die Weisung seines Dienstvorgesetzten nicht gebunden und seinem Eid als Beamter nicht mehr verpflichtet fühle, erklärte das Ministerium. Daher sei ein Disziplinarverfahren gegen ihn eingeleitet worden. Die Dienstgeschäfte habe bis auf Weiteres die stellvertretende Schulleiterin übernommen.

Am Montag demonstrierten mehrere Dutzend Menschen vor der Grundschule gegen die Suspendierung des Schulleiters. Weil die Kundgebung nicht angemeldet gewesen sei, habe die Polizei am Montag Anzeigen wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz aufgenommen, sagte eine Sprecherin der Polizeidirektion West.

Schulträger haben Masken für Schüler besorgt, deren Eltern sich verweigern

Der Städte- und Gemeindebund sprach von einem Einzelfall. Der Verband appellierte aber an die Eltern im Land, ihre Kinder für den Schulbesuch mit Masken auszurüsten. Es gebe eine größere Zahl von Eltern, die sich der Maskenpflicht für ihre Kinder verweigerten, sagte Vizepräsident Thomas Zenker am Montag. «Nach der Verordnung müssten wir die Kinder ohne Masken nach Hause schicken», mahnte er. «Weil wir das aber nicht wollen, haben Schulträger bereits Masken für diese Schüler besorgt.»

Geschäftsführer Jens Graf appellierte an alle Beteiligten, sich ihrer Verantwortung bewusst zu sein. Der Gemeindebund halte es für richtig, dass die Schulen wieder zum normalen Unterricht zurückgekehrt seien. «Dabei müssen sich alle dafür einsetzen, dass die Regeln eingehalten werden», betonte er. «Der Schulstart hat auch mit einigem Ruckeln gut geklappt.» dpa

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Leopoldina empfiehlt Mund-Nasen-Maske auch im Klassenzimmer

 

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26 KOMMENTARE

  1. „Schulleiter erklärte, dass er sich seinem Eid nicht mehr verpflichtet fühle“ Schön, dass er sich dem jetzt schon klar wird. Bye Pension.

    • Den Kindern macht es am wenigsten aus Masken zu tragen.Es sind die hysterischen Eltern,die ihre Kinder verunsichern,indem sie ihnen einreden,sie bräuchten keine Maske tragen.
      Der suspendierte Direktor kann ja mit den demonstrationsbegeisterten Eltern nach Berlin zur nächsten Demo fahren.Zeit genug hat er ja jetzt.
      Wahrscheinlich sind das aber genau die Eltern, die laut jammern,wenn sie ihre Kinder zuhause selber betreuen müssen,weil die Schule wegen Infektionen geschlossen ist….“Oh nein, Kinder und Homeoffice…wie soll ich das nur schaffen?“

      • @ Petra:
        Ja, wir mussten die Masken im Unterricht 3 Tage anlegen (auch die 1.+ 2. Klasse, bei 32 Grad…) und die Kinder, deren Eltern demgegenüber positiv eingestellt waren, hatten Null Probleme damit. (Gottlob die Mehrheit in meiner Klasse!) Und das, obwohl die Kommunikation in der Tat „ihre Tücken“ hatte, beim 2. Schuljahr. Allerdings hatten wir dabei auch allerhand Spaß, was die Versprecher und die verbalen Missverständnisse betrifft!
        Einige wenige andere hatten „Atemnot, Kopfweh,… und andere psychosomatische Erscheinungen“. Es wurde deutlich: „Es kommt meistens vom Kopf!“

  2. Ein mutiger Mann, der vielen Eltern aus dem Herzen spricht. Die deutsche Politik arbeitet sich an unseren Kindern ab. Kinder und Jugendliche haben wenig Risiko an Covid zu erkranken, geschweige denn zu sterben. Das Thema mit den Folgeerkrankungen ist hauptsächlich in Deutschland sehr präsent, aber bei Studien, die mit: Es gibt Schätzungen….sollte man doch etwas auf Distanz gehen. Die Studie aus Südkorea, die hier jeden Lehrer schon als Opfer sah, dass Jugendliche zwischen 10 und 19 Jahren den Coronavirus am leichtesten weitergeben und die ansteckenste Altersgruppe sind, wurde verworfen. In den Ländern um uns herum gibt es keine Maskenpflicht, vor allem nirgends in den Grundschulen. Es sollte mehr solcher Schulleiter geben. Wir haben steigende Zahlen ohne mehr Kranke und Verstorbene, ja ich weiß vielleicht in einem Monat oder 2 oder 3…..

    • In den USA steigt die Zahl der infizierten Kinder gerade überproportional. Sie geben das Virus an Eltern und Lehrer weiter, auch wenn sie vielleicht weniger stark erkranken.
      Schön, dass sie das Risiko für die Lehrer in voll besetzten Klassenräumen offensichtlich völlig ausblenden.
      Es dürfte nicht schwer fallen nachzuvollziehen, dass, wenn die Lehrer ausfallen, auch kein Unterricht für die Kinder stattfindet!

    • „Die deutsche Politik arbeitet sich an unseren Kindern ab“. Sagen wir mal: deutsche Politikerinnen und Politiker arbeiten sich an Ihren Kindern ab. Richtig übersetzt? Dann darf ich Ihnen noch die Frage stellen, warum diese Ihre Kinder in den Blick nehmen und sich an Ihnen abarbeiten sollten. Klingt einfach gut, ein bisschen so wie: die da oben gegen die Allerschwächsten. Tatsächlich ist es momentan für alle, auch für die Politiker*innen, eine beschissene Zeit, in der sie sich an vielen Baustellen abarbeiten. Und tatsächlich ist es ein großes Dilemma, wenn Politiker*innen und Verwaltungsleute einerseits das Kinderrecht auf Bildung umzusetzen haben und zurecht die Schulpflicht aufrechterhalten, andererseits für die Schulen – die als Einrichtungen mit meist über 1000 Menschen einfach zu großen Virus-Verteilstationen werden können – Verantwortung tragen. Einfach ist das nicht. Da wird man auch immer wieder nachjustieren müssen. Spätestens im Herbst, wenn bei Siebenjährigen der Schnupfen an der Maske klebt, werden wir wohl andere Pläne brauchen.
      Auf jeden Fall kann ein staatliches Schulsystem auf solche Schulleiter getrost verzichten. Manchmal sieht Dummheit wie Mut aus, lassen Sie sich da nicht täuschen.

      • Mit Schnupfennasen sollten sie ohnehin besser zuhause bleiben.Wird höchste Zeit,dass kranke Kinder zuhause bleiben und auch erst wieder zur Schule gehen,wenn sie gesund sind.Das gleiche gilt für Kitas.
        War schon vor Corona ein Unding,kranke Kinder einfach loszuschicken.

        • Dem kann ich mich nur anschließen.Habe es immer wieder von Eltern gehört das Kinder in die Kita gebracht worden obwohl sie Nachts noch Fieber hatten oder erbrechen mussten.
          Dann wird morgens ein Fiebersaft gegeben und die Kinder werden in der Kita oder Schule abgegeben.
          Unmöglich sowas!!!

    • Ne, als Leiter einer Schule habe ich auf Nummer sicher zu gehen und habe den Schutz aller im Blick zu behalten. Da gilt: Lieber eine Nummer zu vorsichtig, als ein Kind wegen meiner persönlichen Einstellung schwer krank zu sehen. Das ha wenig mit Mut zu tun, für mich eher was mit Überheblichkeit.
      Und die angebliche geringere Viruslast usw. bei Kindern und Jugendlichen: Der berufsverband der Kinderärzte und Jugendärzte bekommt von ganz vielen für diese Aussage massiven Gegenwiind. Es bleibt nur zu hoffen – wirklich zu hoffen – dass die Aussage stimmt. Wahrscheinlich ist das aber zur Zeit eher nicht.

  3. Wo ist die Fürsorgepflicht gegenüber seinen Lehrern? Wo ist die Fürsorgepflicht der Risikogruppe gegenüber? Das Kind erkrankt eventuell zwar nicht schwer, gefährdet aber vielleicht Familienmitglieder und wichtige Bezugspersonen? Was ist in so einem Fall anschließend los mit einer Kinderseele?

  4. Ich kann nicht verstehen, dass so viele das Gutheißen. Ich bin weder Coronaleugner, noch Maskenverweigerer.
    Hat aber jemand überlegt oder erlebt wie die Realität aussieht an Grundschulen?
    Der Schutz ist doch da sehr sehr begrenzt.
    Aber alle feiern, dass die Kinder wieder in den Refelunterricht gehen.
    Keinerlei bis schlechte Hygienekonzepte, aber Hauptsache die Maske auf.
    Diese sitzt ei 2/3 der Kinder nicht, werden wochenlang weder ausgetauscht noch gewaschen. In Hosentaschen und Ranzen geknüllt. Sind da neben draußen gefundenen Steinen, Federn, vollgerotzten Taschentüchern zu finden.
    Kein Kind wäscht oder desinfiziert sich die Hände vor oder nach dem An oder Abziehen der Maske. Die Masken sind verklebt, vollgesabbert und nicht nur feucht, sondern nass. Teilweise fehlen Desinfektionsmittel und Seifenspender sind kaputt.
    Wieviel Schutz bleibt da? Sie Arrosolkonzentration steigt- spätestens im Herbst. Und Masken schützen da wenig bis gar nicht.
    Lüftungskonzepte oder kleinere Gruppen sind nicht umsetzbar. Ein Co2 Messgerät wäre sinnvoll, müsste aber von der Schule oder dem Land gezahlt werden.
    Da ist es doch viel einfacher und billiger einfach ne Maskenpflicht zu verhängen. Diese muss von dem Eltern gezahlt werden. Kann man prima als Konzept verkaufen.
    Die Kinder, Lehrer und Familien sind jetzt die leid tragenden für das Versäumen von ordentlichen Konzepten.
    Immer wenn ein Hygienekonzept fehlt, kommt die Maskenpflicht, die eigentlich mal eine Ergänzung sein sollte.
    Jetzt bleibt sie oft als Einziges vom Konzept übrig.
    Tolle Lösung!

  5. Tja das kommt darauf an, wie ich die Kinderseele im Vorfeld behandle und mit dieser zerbrechlichen Seele umgehe. Eins definitiv: Kein minderjährige Kind auf dieser Erde sollte von einem Erwachsenen suggeriert bekommen, dass es für die Gesundheit und das Weiterleben seiner Eltern und Großeltern verantwortlich ist. Wir Erwachsenen haben die Fürsorge für unsere Kinder, für ein soziales Leben, das für ein gesundes Aufwachsen sehr wichtig ist. Was macht es mit den Kindern, denen die Angst vor Covid eingeimpft wird? Was macht das mit den Kinderseelen? Meine Kinder dürfen angstfrei aufwachsen, weil ich meine Fürsorgepflicht ernst nehme. Und nein ich leugne nicht, dass es Corona gibt, aber es gibt auch andere Krankheiten…..es gibt chronisch kranke Eltern, die der Natur ein Kind abgetrotzt haben, ich respektiere das, aber auch dieses Kind ist nicht zum Schutz der Eltern da. Lesen Sie mal das GG, das ist dort geregelt.

    • Das was Sie schreiben ist richtig und wichtig, aber es soll ja auch nicht suggeriert werden, dass Kinder verantwortlich sind für die Gesundheit ihrer Familienmitglieder. Da wurde meines Erachtens etwas falsch verstanden. Es geht schlicht darum, dass es Maßnahmen gibt, die (Stand heute) das Infektionsgeschehen minimieren können. Wenn sich jeder dran hält, haben wir eine Chance. Dabei achtet jeder auf jeden. Wenn man Kindern einfach und kindgerecht erklärt, wie Ansteckung funktioniert und wie die Maske helfen kann und dass wir das einfach alle machen, dann ist dad für die Kinder kein Thema. Jedenfalls für meine nicht und ich habe bisher auch kein einziges Kind getroffen, was sich selbst als Gefahr empfunden hat o.ä. und ich hab wirklich zahlreiche Kontakte.

    • „…..es gibt chronisch kranke Eltern, die der Natur ein Kind abgetrotzt haben, ich respektiere das….“
      Wie bitte?! Irgendwie zeigt dieser Satz, wes Geistes Kind sie sind. ….Die Zeiten, in denen Nachwuchs bei Kranken in Deutschland zur Debatte oder Beurteilung stand, sind glücklicherweise vorbei.Da Ihre Beiträge offenbaren, dass Sie weder von Medizin noch von Statistik Ahnung, aber eine Meinung dazu haben, würde ich Ihnen dringend raten, erst einmal nachzulesen, ob das stimmt, was Sie glauben. Momentan haben wir beispielsweise einen überproportional großen Anstieg der Zahlen bei Kindern und Jugendlichen und auch in Deutschland sinkt das DURCHSCHNITTSALTER der Infizierten DEUTLICH.
      Und NATÜRLICH tragen Kinder auch einen Teil der Verantwortung in einer Familie. Sie sind dazu angehalten, sich angemessen zu verhalten. Das ist etwas ganz anderes als Schuld. Außerdem möchte ich das Kind sehen, dass sich KEINE Vorwürfe machen würde, wenn es seine Eltern infizieren würde, die dann schwer erkranken. DAS muss ein sehr empathiefreies oder dummes Kind sein.

  6. Es steht einem Schulleiter einfach nicht zu so zu handeln. Er ist Beamter und darf eine Anweisung bestensfalls dann verweigern, wenn sie klar, eindeutig und offensichtlich rechtswidrig ist. Wenn sie rechtlich fraglich ist, darf er es nicht, dann muss er seine Vorgesetzten in Kenntnis setzen und ihre Entscheidung zu seinem Einspruch, der keine aufschiebende Wirkung hat, abwarten.
    Eine klar und eindeutig rechtwidrig erteilte Anweisung hat es hier doch offenbar nicht gegeben. Also gehört er susperndiert.

    • Bei aller berichtigter, und derzeit ja vernichtende Kritik an den Kultusministerien: Man hat einen Eid geschworen, man ist in einer besonderen Treuepflicht (übrigens als Witz fürs Lehrerzimmer morgen nebenher: der Dienstherr auch). Man kann sich aufregen, wie man will, man darf seinen Vorgesetzten auch remonstrativ auf den Keks gehen.
      Aber als Leiter einer Schule hat man mehr als nur grundlegende Pflichten allen Beteiligten gegenüber und hat dann seine eigenen Einschätzungen hintenan zu stellen.

  7. Sehr geehrter Herr Schroettke, Wenn es nicht so armselig wäre, müsste man es glatt als Satire einordnen. So liebevoll, wie sie die zarte Seele beschreiben und dann so einen @€€&# raushauen…
    Mal abgesehen von der sehr überdenkenswerten Ansage, die sie hier abgeben und mit der sie sich wohl im Rechts superaußen platzieren.
    „… es gibt chronisch kranke Eltern, die der Natur ein Kind abgetrotzt haben, ich respektiere das, aber.. “
    und gegen Ende ihres Wahnwitzes das Zitat des GG.
    Wenn sie das GG schon zitieren, dann vielleicht nicht den ersten Paragraphen übersehen : die Würde des Menschen ist unantastbar…
    Es gibt Eltern, die doch tatsächlich nach der Geburt ihrer Kinder schwer erkranken und damit chronisch krank werden. Sollen die sich ihrer Meinung nach gleich erschießen?
    Ganz ehrlich ihr rechts außen Geschwurbel möchte ich eigentlich gar nicht lesen müssen. Viel Spaß auf ihrer Demo….und immer schön auf dem rechten Weg bleiben.

      • Donauperle, ja danke 😉 auch schreibt diese Person gerne als Avl, Ignaz wrobel… und noch andere Synonyme. Wenn der eine schreibt, schweigen die andren Synonyme. Wirklich lustig wird, es wenn er sich mit seinen verschiedenen Identitäten selbst oder über seine Pressesprecherin antwortet. Das ost ja wahrscheinlich auch der Sinn eines Forums, daß eine Person ijre Meinung aifbdiese Weise aggressiv unters Volk bringt.
        Normalerweise wird dieser Troll auch konsequent ignoriert…. Aber soviel dummes Zeug auf einmal war heute einfach nur noch unerträglich.

    • Nein. Aber man muss andere Wege gehen. Wie sagte es einmal der Leiter der Lehrerakademie: Hessen braucht unbequeme Schulleitungen. Verantwortung und Menschenverstand sind nicht abzulegen sondern Grundgeruest fuer Schulleitung. Dennoch ist die „Flucht in die Öffentlichkeit“ oder das offene Hinterfragen des Eides fuer den „Vertragspartner“ nicht zu dulden.

  8. Donauperle, ja danke 😉 auch schreibt diese Person gerne als Avl, Ignaz wrobel… und noch andere Synonyme. Wenn der eine schreibt, schweigen die andren Synonyme. Wirklich lustig wird, es wenn er sich mit seinen verschiedenen Identitäten selbst oder über seine Pressesprecherin antwortet. Das ost ja wahrscheinlich auch der Sinn eines Forums, daß eine Person ijre Meinung aifbdiese Weise aggressiv unters Volk bringt.
    Normalerweise wird dieser Troll auch konsequent ignoriert…. Aber soviel dummes Zeug auf einmal war heute einfach nur noch unerträglich.

  9. Omg, danke für ihre Antwort. Wenn das bedeutet, dass sie im Hintergrund mit ihren Möglichkeiten ebenfalls bemüht sind, diese Probleme anzusprechen und so eine Lösung herbeizuführen versuchen, würde mich das beruhigen.

    Eltern bemühen sich in dem möglichen Rahmen ebenfalls etwas zu bewirken. Jedoch bei gezielter Anfrage von Eltern und auch Lehrern, sich gegen diese Umstände zu wehren beginnt meist der Satz mit: „ja., aber…“ das bringt uns nicht weiter, wenn jeder sich darauf beruft, die besseren Gründe zu haben jetzt nichts tun zu können.
    Daher sind es wie immer nur relativ wenige, die aus der Masse heraustreten und sich engagieren und eben nicht darauf verlassen, daß es ein anderer erledigt.
    Eltern und Lehrer können das System „stören“ , in dem sie die Verantwortlichen ansprechen : z.B. die jeweilige Landesregierung.
    Viele Eltern sind mittlerweile anwaltlich beraten und beschreiten den Klageweg. Ich hoffe für uns alle, dass wir so zusammen, von unterschiedlichen Seiten, an einer dringend notwendigen Veränderung der jetzigen Situation mitwirken, die im Herbst erst richtig problematisch wird.
    Dies ist den Verantwortlichen bekannt – umso unethischer ist der Kurs der Landesregierungen und der Bundesregierung in Bezug auf Schüler und Lehrer!

    • Bin ich, das kann ich versichern, und den Preis dafür drufte ich auch schon mehrfach zahlen 🙂

      Das Problem ist folgende Festlegung des Bundersverfassungsgerichtes von 84
      „„Der moderne .Verwaltungsstaat‘ mit seinen ebenso vielfältigen wie komplizierten
      Aufgaben, von deren sachgerechter, effizienter, pünktlicher Erfüllung
      das Funktionieren des gesellschaftlich-politischen Systems und die Möglichkeit
      eines menschenwürdigen Lebens der Gruppen, Minderheiten und jedes Einzelnen
      Tag für Tag abhängt, ist auf einen intakten, loyalen, pflichttreuen, dem
      Staat und seiner verfassungsmäßigen Ordnung innerlich verbundenen Beamtenkörper
      angewiesen. Ist auf die Beamtenschaft kein Verlaß mehr, so sind die
      Gesellschaft und ihr Staat in kritischen Situationen .verloren'““

      Pflichtreu ist man aber auch dann, wenn man „Fehlentwicklungen“ usw. nachgeht und fröhlich remonstriert und sich engagiert.

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