«Zieht euch warm an» – Kultusminister schreibt Brief an Schüler

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HANNOVER. In einem Brief an Niedersachsens Schülerinnen und Schüler hat Kultusminister Grant Hendrik Tonne sich für die Einhaltung der Corona-Regeln bedankt. In der kälteren Jahreszeit werde zur Normalität gehören, dass die Unterrichtsräume regelmäßig gelüftet werden müssen, erläuterte der SPD-Politiker. «Seid also bitte darauf vorbereitet, dass es zwischendurch etwas kühler wird und zieht euch warm genug an bzw. habt eine Jacke oder einen Pullover zum Überziehen dabei», heißt es in dem am Mittwoch verfassten Schreiben.

Schule wird in den nächsten Monaten offenbar ein winterliches Vergnügen. Foto: Shutterstock

Durch das Lüften werde die Luft im Raum regelmäßig ausgetauscht, daran führe kein Weg vorbei, um die Ansteckungsgefahr gering zu halten. «Hierfür brauchen wir eure Unterstützung und Hilfe!», appellierte Tonne, der schöne Herbstferien wünschte und sich mit «Erholt euch gut und bleibt bitte gesund!» verabschiedete. dpa

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Offene Fenster in Schulen sollen reichen: KMK hält trotz Kritik an ihrem „Lüftungskonzept“ fest – Wissenschaftler raten zu Luftfiltern

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88 KOMMENTARE

  1. Zumindest die SuS aus dem Großraum Hannover haben ja den großen Vorteil, dass sie sich im Ministerium zwischenzeitlich aufwärmen können. – Und das ist ausnahmweise ‚mal kein Vorschlag für die Tonne:)

    • Finde ich auch. Besser, als wenn jeder einzelne Kollege den Schülern erklären muss, warum er wann lüftet. Leider handhaben das viele KollegInnen zu lässig. Blöd, wenn der Vorgänger in der Pause nicht lüftet oder lüften lässt und man muss dann mit Unterrichtsbeginn alles aufreißen. Dann ist man die Böse. Es sitzen immer noch Schüler mit T-Shirt oder Schülerinnen sogar bauchfrei im Unterricht.

  2. „Seid also bitte darauf vorbereitet, dass es zwischendurch etwas kühler wird“. Eine super Umschreibung. Hat Herr Tonne oder irgendein anderer KM mal längere Zeit bei 16 Grad auf einem Holzstuhl gesessen und versucht, konzentriert zu arbeiten?

    • Mein Eindruck ist, dass die Kultusminister schon lange nicht mehr richtig arbeiten – schon gar nicht konzentriert. Andernfalls würde ja was anderes rauskommen, als dieser Murks.

  3. „etwas kühler“

    ist also die neue Bezeichnung für

    „Es ist so scheißekalt, dass die Kinder trotz Jacken und dicken Schuhen mit den Zähnen klappern, ihre Handschuhe im Unterricht anziehen müssen und deshalb nicht mitschreiben können“?

    • Um die NeumayerStation ist es kalt. In unseren Breitengraden ist es eben nur etwas kühler.
      Es ist halt alles relativ.

      In Relation zum POTUS sind Landesschulminister*innen eben geistige „Koniferen“ – oder schreibt sich das jetzt so: Koryphäen.
      Wer könnte das sein, sitzt in einer Konferenz und hat einen IQ von 160?
      Ich sach ma so, Albert Einstein ist es nicht, denn der ist schon tot.

      Wer es nicht weiß, der denke bitte an die Diffamierung der Sportfako:=)

    • Haben bei euch alle Kinder Winterjacken u Co? Bei uns in Bayern leider nicht. Aber Herrn P. interessiert das genauso wenig wie euren Herrn Tonne.

      • Und diejenigen, die zum Schutz vor Corona lüften möchten, dürfen es nicht, damit die anderen weiterhin nicht frieren, wenn sie im dünnen, bauchfreien Top im Unterricht sitzen?
        Ganz ohne Corona muss man seit Jahren frösteln, wenn Kinder in dünnen Hemdchen und Sandalen in den Unterricht oder zum Ausflug kommen und keine dem Wetter angepasste Kleidung tragen.
        Vielleicht muss man das nun lernen, ebenso wie Händewaschen.

  4. „Hierfür brauchen wir eure Unterstützung und Hilfe!», appellierte Tonne, der schöne Herbstferien wünschte und sich mit «Erholt euch gut und bleibt bitte gesund!» verabschiedete. dpa
    Es ist doch der blanke Hohn, wenn ein KM von den SuS Solidarität einfordert, weil ihm eben diese SuS nicht einmal 100 € für einen Luftfilter wert sind!!!
    Das ist jetzt wirklich nicht mehr nur fahrlässige, sondern bereits vorsätzliche Körperverletzung.
    Zu „normalen“ Zeiten fiel der Unterricht aus und die Schulen blieben zu, wenn mal für ein paar Tage die Heizung ausfiel. Und jetzt sollen alle für Wochen, ja Monate in unterkühlten, zugigen Klassenräumen sitzen?!
    Spätestens jetzt wird das im Grundgesetz festgeschriebene Recht auf Unversehrtheit durch die KMK mit Füßen getreten.

    • Ich stimme zu 100% zu! Wir sollten uns irgendwie zusammentun. In Bayern ist das Fiasko genauso schlimm u das sage ich als Lehrerin in Bayern, die bereits an 3 verschiedenen Schularten unterrichtet hat und derzeit an 3 verschiedenen Schulen unterrichtet. Ob es wohl daran liegen mag, dass unser lieber Herr Professor Dr. P. seit seiner eigenen Schulzeit (Ich wage es zu behaupten…) keine Schule mehr von innen gesehen hat???

      • @magistra ich stimme Ihnen zu 100 % zu. Ärgerlich auch, dass es Bayern schafft, den Eindruck zu vermitteln, es gäbe dort bald Luftfilter im Klassenzimmer. Weder an der Schule, an der ich unterrichte, noch an der Schule meines Kindes, sind diese in Planung. Fortwährend Diskussionen zum Öffnen der Fenster, weil viele Schüler viel zu dünn angezogen sind. Deshalb gehen/ bleiben die Fenster wieder zu und die Schüler niesen, husten und schreien fröhlich ohne Mundschutz drauf los. Die Aerosolkonzentration möchte ich nicht messen. Daher fürchte ich mich sehr vor Ansteckung meiner Person und der meines Kindes. In Bayern – das Land, was von sich behauptet: Safety first! Lachhaft!

    • By the way:
      In Unterrichtsräumen müssen mindestens 20°C herrschen! Dies ist gesetzlich vorgeschrieben.
      Wenn diese Voraussetzungen nicht erfüllt werden – dürfen verbeamtete LehrerInnen dann streiken?

      • @Petra van Schoor

        „…dürfen verbeamtete LehrerInnen dann streiken?“

        Nö.
        Das dürfen verbeamtete LehrerInnen grundsätzlich nicht.
        Das ist nur einer der Vorteile (IRONIE), …
        1) um die wir uns gerne beneiden lassen.
        2) die wir uns immer wieder gerne vorwerfen lassen.

        Wir haben lediglich die Möglichkeit zur Remonstration.
        (Eine Remonstration (von lateinisch remonstrare „wieder zeigen“) ist in Deutschland eine Gegenvorstellung oder eine Einwendung, die ein Beamter gegen eine Weisung erhebt, die er von seinem Vorgesetzten erhalten hat.) sagt Wikipedia dazu.
        Lässt sich prima abheften.

      • Richtig in den Räumen – also Plural. Wenn ich in fünf Räumen 10°C habe, dann sind das kumulativ 50°C.

        Und physikalisch – siehe „thermodramatische“ Grundsätze )Thermodynamik) – gesehen, gibt jeder Körper „Wärme“ ab. Und selbst Grundschüler könenn eine Menge Wärme abgeben, bis sie die 20°C in Räumen erreicht haben.

        Auf der anderen Seite gilt ebenfalls folgendes, da in Schulen zumindest in den Räumen am Platz keine Maske getragen und kein Abstand eingehalten werden muss, muss lediglich die Zahl der personen in einem Raum erhöht werden, damit bei geöffneten Fenstern die Raumtemperatur nicht unter 20!C. fällt. Hinzu kommt dass die Hausmeister ja die anchtabsenkung abschalten können und die heizungen im Volllastbetrieb laufen lassen können. Dann werden nach Schulschluss um 16:00 Uhr bis zum Unterrichtsbeginn um 08:00 Uhr am nächsten Morgen in den menschenleeren Räumen bis zu 24°C erreicht. Während des Unterrichtes liegt die arumtemperatur dann im Schnitt bei 12°C bis 14°C.
        Im Mittel haben wird also acht Stunden mit 13°C und 16 Stunden mit 24°C, es werden also im Tagesmittel in den Unterrichtsräumen Temperaturen von 20,3°C erreicht. Und worüber beschweren Sie sich hier? – Leute gibt’s:)

    • Liebe mama07,

      ein ordentlicher (!) Luftfilter, der wirklich schützt, ist leider nicht für 100 € zu haben.

      Er kostet etwa 3 000 €. Und je nach Größe des Raumes (z.B. Aula, Lehrerzimmer, …)
      müssen auch mehrere Luftfiltergeräte im Raum aufgestellt werden.

      Wenn man aber die Höhe der für qualitativ hochwertige Luftfilter benötigten Gelder vergleicht mit den Milliardensummen, welche während der Pandemie bereits zur Rettung von … ausgegeben wurde – und ausgegeben wird, ist der angenommene Geldbetrag letztlich doch eher ein „Klacks“.

      • Liebe Gabriele, die „100 €“ bezogen sich ja auch auf durchschnittlich 30 SuS pro Klassenraum, natürlich multipliziert mit der Anzahl der SuS, dann kommen Sie auf die von Ihnen genannten 3.000 €…

  5. Es kommt mir langsam der Gedanke strafrechtlich prüfen zu lassen ob diese Maßnahmen nicht tatsächlich zur Gefährdung des Kindeswohles taugen.

  6. Wenn die Zahlen so weiterlaufen, kann es gut sein, dass sich dann die KM warm anziehen müssen… aber eher im übertragenen Sinne. Bei den aktuellen Infektionszahlen ist es leider nur noch eine Frage der Zeit, bis das „Experiment“ zu den ersten Todesopfern führt.

        • Es gibt ja auch nur topfitte Elite-Eltern, die ihre Kinder schon mit 18 bekommen haben und maximal 38 sind wenn die Kinder ihr Abi machen.

          Und was für ein Glück, dass in Deutschland – entgegen den südeuropäischen Ländern – niemand mit den Großeltern zusammlebt oder häufig Kontakt hat…

  7. Erst hofften die Kultusminister, dass sich Corona über die Sommerferien von selbst erledigt und nun hoffen sie offenbar, dass es im Winter nicht kalt wird.

    Ist Ignoranz und ausgeprägtes Wunschdenken eigentlich die Kernkompetenz schlechthin, um Kultusminister zu werden oder wie muss ich mir das vorstellen?

    • Wenn man ihren ersten Satz ein klein wenig
      umstellt: … vielleicht können wir darauf hoffen, dass sich trotz oder mit Corona, bis zu den Sommerferien, der/die eine oder andere Kultusminister/in von selbst erledigt…
      Das ist zwar bösartige Ironie, aber ich stelle fest, das ist vielleicht doch noch Hoffnung gibt!
      Vielleicht meint es das Schicksal dann gut mit uns und es kommen endlich kompetente Nachfolger, vielleicht sogar solche, die in ihrer vorministeriellen Arbeit eine aktive Laufbahn in der Schule hatten, und nicht als Kellner oder Bankangestellte.(wobei das keine Herabwürdigung dieser Berufe sein soll, aber ich als Lehrer wäre zum Beispiel als Landwirtschaftsminister, mit keinerlei Ahnung von der Landwirtschaft, genau so deplatziert)

      • Jeder Kultusminister hat so etwas wie ein Ministerium unter sich. Die Mitarbeiter dieser Behörde sind meistens etwas länger dabei. Diese sollten den Minister ja entsprechend beraten. Wenn man sich die Besetzungsvorgaben einiger der Posten im KM anschaut, sitzen ja dann dort auch Lehrkräfte, die ihren Abschluss mit einem TOP Ergebnis geschafft haben. Aber vermutlich sind sie dann so früh ins KM gewechselt, dass sie im Zuge ihres Aufstiegs vergessen haben, was Unterricht vor Ort wirklich bedeutet (obwohl sie aufgrund ihr hervoragendes Ausbilungsergebins meinen es genau zu wissen wie es geht.)

  8. Ich finde es gut, dass sich der Herr Minister an die Schüler direkt wendet und seine Wertschätzung für die Disziplin ausdrückt. Nur warum geht er nicht den üblichen Dienstweg durch die Instanzen?
    Ich sehe es so: Er weiss genau, dass es nicht richtig kommuniziert wir. Die meisten Vorgaben werden durch die Lehrer und Schulleitungen zurückgehalten um sie nicht umsetzen zu müssen. Und die Ministerien werden verunglimpft, wie man hier ja lesen kann, kein gutes Wort ist über sie zu lesen. Da würde ich auch den direkten Weg gehen, ich weiss ja nicht was mir sonst in den Mund gelegt würde.

    • Mit Verlaub, das ist völliger Unfug. Wer die Vorgaben einsehen möchte, muss nur auf die Seiten der Schulministerien gehen, da gibt es überall die Möglichkeit, die offiziellen Vorgaben zu lesen (in NRW waren sie sogar dort eher veröffentlicht als an die Schulen versendet).
      Und warum sollte so ein wichtiger Dankesbrief, auf den alle nur gewartet haben, erst durch alle „Instanzen“ müssen? – Ironie aus –

      • Ebenfalls @ Andreas: An welcher Schule unterrichten Sie denn? Ich frage mich das nur, weil Sie sich mit den Belangen von uns Lehrern gar so gut auskennen. Ich kann meiner Vorrednerin Marie nur zustimmen. Zudem möchte ich Ihnen folgenden Tipp mit auf den Weg geben: ERST denken, prüfen, DANN raus damit!!! Meine Schüler beherrschen das sehr gut!! Kommen Sie eine Woche mit mir mit und lernen Sie von meinen Kindern und Jugendlichen!!!!!

        • @magistra: Andreas unterrichtet gar nicht – im Kommentarthread zu den Quereinsteigern hat er sich geoutet als Elektroingenieur, der mal überlegte, umzusteigen auf Berufsschullehrer, dann aber davon Abstand genommen hat und jetzt froh über diese seine Entscheidung ist.
          Kommentare von solchen Experten haben wir besonders gerne, nicht wahr?
          Caveat: es kann sich natürlich um zwei verschiedene Andreasse handeln, aber irgendwie glaube ich nicht dran.

          • @Rotstiftprofi
            @Andreas

            Im nächsten Leben ist der Herr Andreas bestimmt noch froher, da wird er gleich Minister (dann gibt es nämlich auch Elektro-Minister mit Schul-Kompetenz-Lizenz).
            Ab da geht’s nur noch (mehr) aufwärts.
            😉

    • @ Andreas:
      Sehr niveaulos und eine bodenlose Unverschämheit, den Lehrern*innen und Schulleitern*innen pauschal zu unterstellen, sie würden Vorgaben zurückhalten und anderen Worte in den Mund legen.
      Seit Monaten mühen sich die Schulen ab, die Vorgaben, die von den KM Freitagabend kommen, bis Montagmorgen umzusetzen!
      Vermutlich glauben Sie aber auch, dass man in der Schule mit Intention völlig falsche Sachen lernt und die Lehrer*innen selbstverständlich wie immer an allem Schuld sind – irony off.
      Oh man, oh man …

      • @knowthepowerthatispeace
        @magistra
        @Marie

        … und natürlich an @Andreas:

        Na, lieber Andreas, auch mal wieder hier?
        Um was genau zu zeigen?
        Ihre Beratungs-Resistenz-Kompetenz?

        Aber halt! – Sie kennen sich ja aus:
        https://www.news4teachers.de/2020/10/gut-ins-schuljahr-gestartet-von-wegen-an-den-schulen-herrscht-notbetrieb-lehrer-sind-voellig-ueberlastet-sagt-der-bllv/
        darin:
        “ Andreas 3. Oktober 2020 um 20:41
        In dem Fall haben sie ja einen guten Einblick wie moderne Ausbildung funktioniert, und dass Azubis nicht als Hilfskräfte deklassiert werden. Es soll ja immernoch, wie zu meiner Zeit einen Tafeldienst geben der den Lehrern die Tafel wischt. Gerade in heutiger Zeit ein Unding mit diesen Schwämmen. Genauso wie Sie einen Einblick in moderne Ausbildung haben. Bin auch ich regelmäßig in Schulen tätig, mittlerweile sehr unwillig. Da bekomme ich genug mit.“

        Dergleichen wurde ja schon unter mehreren Artikeln verbreitet.

        Lieber Andreas,
        „You made my day.“
        Again, so thx!

        Bis bald in diesem Theater. 😉

    • Lieber Andreas,

      tut mir leid, aber das ist völliger Quatsch!

      Ihre Äußerungen zeugen von Unkenntnis. Sie haben keinerlei Ahnung von dortigen Binnenabläufen. Sie äußern nur haltlose, unrichtige, völlig aus der Luft gegriffene, gar böswillige, Unterstellungen.

  9. Der tolle Herr Tonne. Schreibt immer nette Briefe an Schulleitungen, Lehrkräfte, Kindern und Eltern. Kinder, Jugendliche und Lehrkräfte sollen mit Schal und Mütze im Klassenraum sitzen.

    Wichtig aber, dass dabei Mund und Nase frei bleiben. Denn Herr Tonne teilt immer wieder sein Missfallen mit, wenn Schulen oder einzelne Klassen freiwillig in Absprache zwischen Lehrkräften und Schülern das Tragen von Mund- und Nasenschutz im Unterricht vereinbaren. Dies sei bei den niedrigen Zahlen überhaupt nicht nötig, sein ständiges Credo. Warum denn lüften und im Kalten sitzen? Ist mir ein Rätsel…

    • Herr Tonne „wertschätzt“ uns weiterhin mit Briefen- ist doch toll. Und immer in Kombination mit Lob an alle Beteiligten… Schade um das Papier– und die bezahlte Arbeitszeit der Verfasser…. Sind wahrscheinlich ne Menge Beamte in warmen Büros….Irgendwann wir auch Herrn Tonne klar, dass diese Briefe nur ein Armutszeugnis darstellen. Und jetzt wieder kurz vor den Ferien. Da gibt es dann leider keine Möglichkeit mehr die SuS zu motivieren eine wertschätzende Antwort mit Kopie an örtliche Zeitungen zu verfassen.

  10. Wie verlogen sind doch unsere Politiker
    Schule ist ja sooo wichtig und dann gibt es ausser Fenster auch bei minustemperaturen aufreissen, keinerlei Konzept. Die angeblich ach so wichtigen Kinder sind der Politik nicht einen Euro wert und für die Schulen werden alle anderswo geltenden Hygienemassnahmen von der Politik ausser Kraft gesetzt. Ich würde mir wünschen, dass die Gesundheitsamter ihrer Verantwortung nach kommen und das ganze verbieten.
    Eins ist gewiss, bei der nächsten Wahl kann ich bei keiner dieser verlogen Parteien, die in einer Landesregierung sitzen ein Kreuz machen. Lügner und Heuchler kann man nur schwer wählen

  11. Lügner und Kindesmisshandler gehören an den Pranger gestellt. Kinder sind in unserer Gesellschaft überhaupt nichts mehr Wert. Werden von unseren KM sowie Politikern behandelt wie der letzte Dreck und dienen als Versuchskaninchen. Setzt ihr doch raus in die Kälte und lernt. Das geht nicht, kein Kind kann sich mehr konzentrieren. Mit Jacke und Schal im Unterricht so toll. Ist das die Schule der Zukunft? Anscheinend hat es den oberen Herren alle schon das Hirn eingefroren oder sonst was? Deutschlands Arme Kinder!

  12. Ja das ist mal wieder so eine Lösung des geringsten Widerstands …. schnell schnell, Problem gelöst…

    Aber letztlich geht es um alle, die in einer Schule arbeiten. Es ist wirklich klar und zieht in unserer Schule im Schwarzwald…

    Mittlerweile sind auch hartgesottene Kollegen krank… und dann?
    Dann gibt es wieder Ausfall!

    Wahrscheinlich müssen für eine zukunftsfähige Schule noch ein paar Leute ins Gras beißen…

    Spannend dass die meisten Entscheidungsträger ihre weittragenden Entscheidungen in einem wohltemperierten Büro treffen…

  13. Ist eben ein Schreiben aus der Tonne für die Tonne… 😉

    Monatelang verschlafen die Politiker, allen voran der KM, verlangt allen Ernstes, dass sich die Kinder bewusst einem Erkältungsrisiko aussetzen. Wer zahlt das, wenn die Kinder krank werden und die Eltern wieder zuhaus bleiben müssen?? An Dummheit sind die politischen Entscheidungen aller Damen&Herren aus Landtagen, aber auch aus Berlin, nicht zu überbieten. Das tolle ist aber, dass weder GRANT H. TONNE, noch sonst wer als KM oder Landes-/Bundesminister nur ansatzweise für diese Entscheidungen hinterher zur Verantwortung gezogen werden. Denn, es heißt ja im Sinne der Erhaltung des GESAMTEN und der Gefahrenminimierung. Wenn ich da nicht langsam lache…

  14. Da kann man als Eltern nur damit rechnen daß die Kinder ständig krank werden und nicht am Schulunterricht teilnehmen dürfen. Ich habe nach Absprache mit dem Rektor auf eigene Kosten ein CO2 Messgeräte gekauft und Stelle das der Klasse meines Sohnes zur Verfügung. Es gibt einen Wert ab dem man kurz lüften muss bis der Wert wieder im Norm Bereich ist. Somit bleibt überflüssiges frieren aus. Sowas könnte eigentlich das Kultusministerium oder der Staat den Schulen zur Verfügung stellen. !!!

  15. Unsere Kinder sind keine Fussballer die Millionen bekommen damit sie ihre Vereine retten um anschließend Millionen Ablösesummen zu bezahlen.Kinder sind keine Steuerzahler und keine Wähler weshalb allso Geld für ihren Schutz vor Covid 19 ausgeben.Herr Tonne und die meisten Damen und Herren Politfürsten vergessen dabei nur etwas das wir Eltern Wähler sind und auch unsere Kinder zu Wählern werden. Es ist einfach eine Sauerei was an den Schulen durch die Politik mit unseren Kindern gemacht wird.Grundgesetz Artikel 3 wird außer Kraft gesetzt.Gesundheitsämter die eingreifen könnten trauen sich nicht gegen die KM zu handeln. Erst wenn es die ersten Todesfälle geben sollte dann werden Worte der Trauer gesprochen und eventuell gehandelt.

  16. Herr Tonne sitzt ja schön warm auf unsere Kosten “ Steuergelder“. Jetzz wird schon wieder alle Verantwortung auf die Kinder abgestreift. Die sollen frierend mit Maske im Klassenraum sitzen und Leistung bringen. Mir fällt nichts mehr ein.

    • Nein, sie sollen ohne Masken im Raum sitzen.
      Die Kinder müssen auch keinen Abstand untereinander einhalten.
      Allein die Lehrkraft soll 1,5m Abstand einhalten, möglichst immer, was im Unterricht nicht umsetzbar ist, je kleiner die Kinder, desto schwieriger, KiTa als Bildungseinrichtungen mit einbezogen.
      Vielleicht könnte man alle Schülertische eng nebeneinander in eine Raumecke stellen, um als Lehrkraft mit angesagtem Abstand zum Fenster und zur Tafel zu gelangen. Das direkte Kontrollieren von begonnenen Aufgaben oder Arbeitsergebnissen muss ebenso wie individuelle Hilfestellung oder Förderung gänzlich eingestellt werden.

      Masken werden nicht gestellt,

      Kinder mit Erkältungssymptomen sitzen in den Klassenräumen, husten und niesen und werden nicht getestet, obwohl man weiß, dass ihre Erkrankungen asymptomatisch verlaufen. Da müsste doch ein Test weit eher eingesetzt werden.
      Vielleicht ist das auch ein Grund, warum sich das Virus unerkannt verbreiten kann, es dann aber zu einem scheinbar plötzlichen Anstieg kommt, weil Erwachsene dann doch deutliche Symptome zeigen und der Test das Ergebnis bringt, das vorher niemand erheben wollte.

      Die Hürden, als Lehrkraft in NDS selbst einen Test zu machen, bestehen aus der Anmeldung durch die Schulleitung, der Arztsuche und der Terminvergabe, das hätte auch einfacher gelöst werden können. Das Angebot galt nur bis zu den Herbstferien, so hätte man die Quarantäne während dieser unterrichtsfreien Zeit absitzen können, nach den Ferien ist es dann nicht mehr relevant.

      Die AHA-Regel und der allgemein gültige Arbeitsschutz wurde in Schulen also ausgesetzt,
      allein das Lüften blieb übrig.
      Dies wird jetzt weiter eingeschränkt, sodass selbst dort, wo einzelne Fenster zu öffnen waren, darauf gedrängt werden kann, dass 3 min ausreichen,
      auch wenn das Umweltbundesamt es auch ohne Pandemie ganz anders darstellt und möglichst viel Frischluftzufuhr gegen Corona als besonders guten Schutz empfiehlt.

      Lauterbach sagt im Interview mit Maischberger, dass der Impfstoff, der entwickelt wird, nicht für Kinder eingesetzt wird. Das lässt viel Raum für die Interpretation der Vorgehensweise durch die Kultusministerien.

      • Die AHA-Regel wurde an Schulen nicht ausgesetzt, sie wird nur anders interpretiert.

        Ohne Maske und Abstand im Klassenzimmer
        a nkommen,
        h insetzen,
        a uskühlen bei geöffneten Fenstern.

        Hinzukommt jetz noch
        l achanfälle wg. der Regelungen und des Aerosolausstoßes unterdrücken
        c haotische Zustände den Eltern als Regelbetrieb verkaufen.

        Aber wie Prof. Wieler ja schon sagte, die drei „G“ gehen überhaupt nicht. Nur gut, dass es in Schulen keine „g“eschlossenen Räume gibt, die geringe Zahl der Schüler*innen nicht zu „G“edränge und größeren Gruppen führt sowie längere (über 15 Minuten) „G“espräche mit direktem Kontakt an Schulen überhaupt nicht vorkommen.

        • @ dickebank. Das ist schon der zweite Kommentar von Ihnen, der mich ob seines Sprachwitzes und seiner Treffsicherheit sehr erfreut – trotz der ganzen Misere. Wären Sie in meiner Klasse, bekämen Sie jetzt ein „Weiter so!“ unter den Text. Aber warum eigentlich nicht?
          WEITER SO!

          • Ja, so sind wir Rheinländer – oder wie es der Kölner Sozialpfarrer Franz Meurer äußerst treffend formuliert:

            „ Nix is esu schläch, dat et nit für jet jot es“

            Übersetzung für Nicht-Kölner
            (Nichts ist so schlecht, dass es nicht für irgendetwas gut ist.)
            Das gute an Corona ist doch, dass das Virus zeigt, wie siech und marode das Schulsystem in der jetzigen Form ist. Wobei diejenigen, die nach einer Abschaffung der Länderzuständigkeit rufen, sich einmal mit Angehörigen der Bundeswehr unterhalten sollten. Der Weg müsste eigentich ein ganz anderer sein, nämlich einer, der den Schulen mehr Autonomie zugesteht. – Allerdings mit einheitlichen Prüfungsstandards und verbindlichen Inhalten am Ende der jeweiligen Schullaufbahn, die dann entweder mit der FOR, der FHR oder der AHR regulär nach spätestens 12 (Vollzeit-)Schulbesuchsjahren endet.

  17. Bei uns in NRW muss auch gelüftet werden. Immerhin kommt aus Niedersachsen eine „Danke für eure tolle Arbeit“, bei uns sind es Drohungen, falls wir es wagen sollten in einem Risikogebiet Urlaub zu machen. Was passiert, wenn eine Region nachträglich zum Risikogebiet erklärt wird, darüber macht sich offensichtlich niemand Gedanken.
    Ob, bei dieser Rhetorik, tatsächlich jemand im Ministerium sitzt, der/die jemals ernsthaft pädagogisch gearbeitet hat, wage ich zu bezweifeln.
    Für uns sind die Vorgaben unterirdisch: extrem kurzfristig, inkonsequent, unlogisch und dementsprechend extrem schwer durchsetzbar. Vorredner hatten es bereits erwähnt: wir kommen uns vor wie in einem gigantischen Experiment.
    Was hier passiert ist mehr als fahrlässig für Kollegium und Kinder.
    Da ein gutes Wort für die Arbeit des Ministeriums zu finden ist schier unmöglich.

    • Es gibt immer mehrere Briefe und es ist interessant, sie nebeneinander zu legen und beim Lesen zu vergleichen.
      Auch in NDS sollen Lehrkräfte nicht in Risikogebiete verreisen, dürfen sich aber in diesen in geöffneten Schulen aufhalten.

      Es gibt ein Dankeschön, allerdings zweifeln Lehrkräfte angesichts vieler anderer Entscheidungen an der Aufrichtigkeit. Verpflichtend umgesetzter Arbeitsschutz und Entlastung wären ein deutlicheres Zeichen der Fürsorge.

    • Herr Richter, der NRW-Staatssekretär, der immer die Schul-E-Mails verfasst, hat sich in diesen Schreiben auch schon des Öfteren bedankt. Als frierende Lehrerin, die sich vom Ministerium total allein gelassen fühlt, möchte ich darauf verzichten. Solche Sätze klingen für mich hohl und hämisch – ich fühle mich nur noch vereimert. Ein Dankeschön in dieser Situation von dieser Seite ist eine Unverschämtheit. Stattdessen sollten die Leute im Schulministerium lieber ihre Arbeit tun!!

      • „Herr Richter, der NRW-Staatssekretär, der immer die Schul-E-Mails verfasst, hat sich in diesen Schreiben auch schon des Öfteren bedankt.“ In der letzten Mail hat er uns sogar noch „einige erholsame Tage“ für die Herbstferien gewünscht. Wer braucht schon Arbeitsschutz bei so tollen Schreiben des Schulministeriums…

  18. Ich möchte meine Familie nicht dem ständigen Risiko sich schwer anzustecken aussetzen. In diesen Fällen muss es möglich sein, falls aus pädagogischen Gründen nichts dagegen spricht, ein freiwilliges Homeschooling flexibel möglich werden. Dies würde Sicherheit für die gefährdeten Familien schaffen und eine Entzerrung im Klassenzimmer für diejenigen, die gehen müssen. Ich sehe mich bei Ansteckung mit schwerem Krankheitsverlauf sonst gezwungen auf Körperverletzung klagen zu müssen….

  19. Warum protestieren die Eltern nicht gegen diese Maßnahmen?
    Von Elterndemos vor den Kultusministerien habe ich noch nichts gehört.

    • Weil die meisten Eltern, zumindest von SuS im Grundschul- und Unterstufenbereich auf offene Schulen angewiesen sind, da beide arbeiten gehen müssen.
      Da muss z.B. das gerade angeschaffte Haus, das Auto, die neue Küche abbezahlt werden und zum Leben braucht man ja auch Geld. Das ist keine Ironie, sondern die harte Realität!
      Auch gehören kaum Eltern zu Risikogruppen und jüngere Kinder haben nur in absoluten Ausnahmefällen schwere Verläufe.
      Ein Problem könnte es allerdings bei den Lehrkräften geben. Im Grundschulbereich werden an den Schulen die ich kenne etwa 40% der Unterrichtsstunden durch Lehrer zwischen 55 und 65 Jahren gegeben, die durchaus richtig krank werden können. Ersatz gibt es erst in 5 bis 6 Jahren….

      • … ja, aber der Ersatz hat dann noch kein Zweites Staatsexamen …

        Und Wegwerfen und Neukaufen geht aus ökologischer Sicht schon ‚mal gar nicht. Folglich müssen die „faulen Säcke“ recycelt werden.

        • @ dickebank
          Herr Schröder hat sich vor einiger Zeit bei den LehrerInnen – ganz
          offiziell in der Presse, z.B. SZ, zu lesen – für diese, seine Äußerung (siehe Ihr Zitat) entschuldigt.
          Ich erinnere (in etwa; sinngemäß): Er habe sich geirrt, die herabwürdigenden Worte täten ihm sehr leid, die Lehrkräfte täten wirklich einen ganz tollen Job. Er hätte ihnen völlig Unrecht getan.

          • Also auch der „Laufbursche von Herrn Putin“ aks Gazprom-Gerd kann für seine damalige Äußerung als BK lediglich um Entschuldigung bitten.
            So viel sprachliche Korrektheit muss selbst in zeiten wie diesen möglich sein.
            Seine Äußerung entschuldigen, können eben vile Betroffene nicht.

        • @Tina+2

          Liebe Tina,
          dazu kann ich nichts sagen.
          Öffentlich habe ich nichts mehr registriert in den Alltagsmedien. Jedoch war der von mir verlinkte Beitrag in ähnlicher Form damals auch im WDR-TV, ich glaube in der „aktuellen Stunde“. Auch dort seitdem gar nichts.
          Allerdings habe ich auch nicht ausgerechnet danach recherchiert.

    • Liebe Bille, ich bin leider im gesamten Umfeld die Einzige, die ein Problem damit hat, dass die Kinder in die Aerosolschulen gezwungen werden. Bis zu den Sommerferien habe ich das Homeschooling noch aufsässig gegen die Schule durchsetzen können aber was soll man denn alleine dagegen unternehmen? Und dass Klagen einem wenig bis nichts bringen, haben ja leider schon mehrere andere (vermutlich juristisch bewanderte) Familien erfahren müssen 🙁

  20. Ich finde man sollte das Homeschooling nicht Klassenstufenabhängig machen, sondern altersabhängig.

    Kinder ab elf Jahren bleiben zu Hause und werden online beschult. In so manch 5. und 6. Klasse sitzen Kinder, die schon wesentlich Älter sind.

    • Meine Grundschulkinder können mir als mehrfach chronisch vorerkrankter und auf die 50 zugehender Mutter das Virus leider genauso gut mit ins Haus schleppen, auch wenn sie es dann selber vielleicht kaum merken. Die Viruslast hat nichts mit dem Alter der Kinder zu tun wie Prof. Drosten schon vor Monaten verkündet hat.

  21. Also, finde das Ganze sehr interessant. Zumal an unserer Schule die Oberstufe schon in Containern unterrichtet wird. DA besorgen wir uns jetzt wohl am besten eine komplette „Eskimoausrüstung“. Nur wie da Unterricht möglich sein soll, daß soll mir mal jemand erklären! Wenn man in dicken Decken eingehüllt im Klassenraum sitzt.
    Denken ist bei manchen echt Glücksache!
    Leider.

  22. Ich weiß die Antwort auf die Rätselfrage von „dickebacke“ – ganz weit oben. Was hat nen IQ von 160 und sitzt in einer Konferenz??? Ist doch völlig klar!!! Alle KMs unserer 16 Bundesländer. Das ist böse….aber je länger ich mir dieses unverantwortliche Gehampel anschauen muss, desto wahrer kommt mir diese Antwort vor.

  23. Ich ärgere mich besonders, wenn ich bei Außentemperaturen mit sehr vielen Menschen ohne Maske im Klassenzimmer bin, diesen Schülern dann erkläre, dass sie auf dem Schulhof im Freien eine Maske tragen müssen, und sie am Nachmittag im Wahlpflichtunterricht munter ohne Maske mit mehreren Jahrgängen zusammensitzen. 200 m weiter im Rathaus kann ich keinen neuen Perso beantragen ohne online einen Wochen später liegenden Termin gemacht zu haben, dann werde ich einzeln zu einem hinter einem Spuckschutz im Warmen sitzenden Beamten gelassen, der gerade nicht im Home-Office ist.

  24. Mein Sohn sitzt konstant im Durchzug da die Lehrer Fenster und Türen auflassen. Und nichts dergleichen irgendwann mal zu gemacht wird das heisst an langen Tagen sitzt er 9;Stunden im Unterkühlten mit Durchzug Raum. Wenn er krank wird sind die Lehrer dann auch am meckern weil’s Kind fehlt.

    • @Heidemann

      Oder die Eltern meckern, weil’s Lehrerlein fehlt.
      Wir sitzen ja auch in diesen Räumen ….

      Ja, echt.
      Vergisst man halt schnell …

  25. Schließlich und endlich sind alle mit der Situation überfordert. Seit vielen Jahren liegen Pläne in den Schubladen für „digitalen“ Unterricht, Geld ist wohl auch vorhanden ( Rheinland – Pfalz). Aber es bewegt sich nichts. Ich glaube es wird Zeit für uns Eltern eine Änderung einzufordern. Unser Schulsystem ist “ alt“ und verstaubt und war schon vor Corona nicht “ kindgerecht“. Auf uns kommt es an. Es ist die Zukunft unserer Kinder.

  26. Die haben sie ja nicht mehr alle da oben sowas kann auch nur von Politiker kommen die im warmen sitzen.hoffe das unsere Kinder dann nicht noch an einer Lungenentzündung sterben Armes Deutschland wie im Mittelalter

  27. ad: “ Zieht Euch warm an“ (Überschrift des Zeitungsartikels)

    Herrn Tonnes wohlmeinende, persönliche Empfehlung entbehrt nicht ganz, impliziert im Wortlaut der Überschrift sogar eine gewisse Doppelbödigkeit.

    Als Stilmittel (im übertragenen Sinn), wenn auch wohl so von Herrn Tonne nicht intendiert, auch eine Mahnung, gar Warnung oder (An-)drohung, nicht nur an die SchülerInnen, sondern an uns alle, die BürgerInnen:

    Es stehen schwere „Wetterlagen“ an, denen es zu trotzen gilt.

    Meine allererste (!), spontane Assoziation – zwei unterschiedliche Interpretationen denkbar.
    Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

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