Wie Schulleitungen vom Land unter Druck gesetzt werden, Probleme mit Corona zu verschweigen – und zu lügen („Ihre Schule ist sicher“)

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MÜNSTER. Schulleitungen werden von der nordrhein-westfälischen Landesregierung offenbar unter Druck gesetzt, Probleme mit Corona-Infektionen und Quarantänemaßnahmen zu verschweigen – und stattdessen zu vertreten: Die Schule ist sicher. Das geht jedenfalls aus einem Schreiben der Pressestelle der Bezirksregierung Münster an die dortigen Schulleiterinnen und Schulleiter hervor, das News4teachers vorliegt. „Eltern, die in Sorge um ihre Kinder sind, Lokalpolitiker/innen unter Druck und nicht zuletzt Ihre Kolleginnen/en wollen nicht hören, dass Sie Zweifel haben“, so heißt es in dem Schreiben wörtlich.

„Unsere Schülerinnen und Schüler haben Verständnis für die Maßnahmen und halten sich sehr diszipliniert an die Regeln“ – das möchte die Landesregierung kommunziert wissen. Foto: Shutterstock

„In der aktuellen Phase der zweiten Corona-Welle nimmt das Interesse der für Schulen relevanten weiteren Öffentlichkeit (Lokalpresse, Lokalpolitik, Familien der SuS etc.) am Infektionsgeschehen und dem schulischen Umgang damit deutlich zu. Uns ist bewusst, dass dies für Sie eine herausfordernde Situation ist. Bitte betrachten Sie dieses Papier daher nicht als Kritik, sondern als Hilfestellung“, so heißt es einleitend in dem „Handout“ an die Schulleiterinnen und Schulleiter. Die Pressestelle der Bezirksregierung Münster beobachte aktuell verstärkte Medien- und Bevölkerungs-Anfragen an die Schulleitungen im Regierungsbezirk. Dabei richte sich der Fokus vor allem auf Quarantäne-Anordnungen, Teilschließungen und Infektionen.

„Eltern und Kollegen wollen nicht hören, dass Sie Zweifel haben – sondern, dass Ihre Schule ein sicherer Ort ist“

Was Schulleitungen nach außen mitteilen sollen, macht der Absender – der Leiter der Pressestelle – unzweifelhaft klar: „Unsere Empfehlungen für Ihre Kommunikation in der derzeitigen Lage: Beschränken Sie sich in aktiver Kommunikation und Kommentierung auf Ihr spezifisches Handeln. Bei allem, was Sie gegenüber Medien äußern, sollten Sie Ihre beabsichtigte Äußerung aus der Perspektive der Leser/innen, Zuhörer/innen und Zuschauer/innen betrachten: Eltern, die in Sorge um ihre Kinder sind, Lokalpolitiker/innen unter Druck und nicht zuletzt Ihre Kolleginnen/en wollen nicht hören, dass Sie Zweifel haben – sondern, dass Ihre Schule ein sicherer Ort ist! Entsprechend sollten Sie diese Botschaft verstärken.“ In der Bezirksregierung ist auch die Schulaufsicht angesiedelt.

Weiter heißt es (kursive Schrift im Original): „Sollten Sie sich im Falle von Infektionen- und Quarantäne-Fällen veranlasst sehen, die daraus resultierenden Folgen zu kommunizieren, empfehlen wir zunächst die kommunikative Herstellung einer eindeutigen Rollenklarheit:

a) Über Quarantänen entscheiden die Gesundheitsämter – und daher ist die Kommunikation von Quarantäne-Anordnungen Aufgabe der Kommunen. Sie können jederzeit betonen, dass die Schule und die Gesundheitsämter eng und vertrauensvoll zusammenarbeiten.

b) Die Schulen entscheiden in Absprache mit der Bezirksregierung über die Durchführung von Distanzunterricht – darauf sollte sich entsprechend Ihre Kommunikation konzentrieren. Dies können Sie in der folgenden Form zu tun (beispielhaft):

‚Zur Sicherstellung des Infektionsschutzes während der Corona-Pandemie sind ab (Datum) XX Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe YY der ZZ-Schule zunächst bis zum (Datum) im Distanzunterricht. Das hat die Schulleitung in Absprache mit der Bezirksregierung entschieden.‘

Wenn Sie es für angezeigt halten, begründen Sie kurz Ihr Vorgehen (aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes ohne Details):

‚Damit reagiert die Schulleitung vorsorglich auf (einen Verdachtsfall/eine positive Testung/eine Quarantäne-Anordnung) im Umfeld der nun in Distanz unterrichteten Schülerinnen und Schüler.‘

Sie müssen sich nicht dazu erklären, ob eine/n Lehrer/in oder ein/e Schüler/in Auslöser der Maßnahme ist. Wichtig ist: Sie schützen die Übrigen! – Machen Sie möglichst gar keine identifizierenden Angaben zu Verdachts- oder Infektionsfällen!

Wenn Sie den vorrübergehenden Distanzunterricht kommunizieren, ist dies zugleich Ihre Gelegenheit, gegenüber den Zielgruppen darzustellen, was Ihre Schule alles unternimmt, um einen für alle sichereren Präsenzunterricht zu gewährleisten.“

‚An der ZZ-Schule gilt seit Sommer 2020 ein strenges Corona-Hygienekonzept, um durchgängig den Präsenzunterricht für die meisten Schülerinnen und Schüler zu gewährleisten. Dazu wurden (hier können Sie einige organisatorische und/oder bauliche Maßnahmen aufführen).‘

Damit zeigen Sie: Sie handeln!“, so heißt es wörtlich in dem Brief.

„Dank unserer engagierten Lehrer findet der Präsenzunterricht in der gewohnt hohen Qualität statt.“

Und weiter: „Mit diesen Informationen haben Sie die für Sie relevante weitere Öffentlichkeit (Lokalpresse, Lokalpolitik, Familien der SuS etc.) ausreichend informiert. Rechnen Sie trotzdem mit Nachfragen lokaler Medien. Beantworten können Sie: – Wie viele Lehrerinnen und Lehrer können im Präsenzunterricht nicht eingesetzt werden? – Wie viele Schülerinnen und Schüler werden aktuell insgesamt im Distanzunterricht beschult?“

Welche „Wahrheiten“ die Landesregierung, die von der Bezirksregierung vor Ort vertreten wird, in den Medien über den Schulbetrieb lesen möchte, wird abschließend noch einmal unterstrichen: „Nachfragen sind für Sie eine gute Gelegenheit, Ihre Schule positiv darzustellen. Positive Aussagen können sein:

  • „Unsere Schülerinnen und Schüler haben Verständnis für die Maßnahmen und halten sich sehr diszipliniert an die Regeln.“
  • „Dank unserer engagierten Lehrerinnen und Lehrer findet der Präsenzunterricht auch unter Corona-Bedingungen in der gewohnt hohen Qualität statt.“
  • „Die enge Absprache zwischen Schule, Schulträger, Gesundheitsamt und Bezirksregierung hat sich zum Schutz aller Beteiligten bewährt.“
  • „Eltern können sich darauf verlassen, dass die Sicherheit ihrer Kinder für uns höchste Priorität hat.“
  • „Das Distanzlernen eröffnet uns neue Möglichkeiten, die wir auch nach der Corona-Pandemie weiterentwickeln wollen.“

Wenn Sie zur Corona-Kommunikation weiteren Beratungsbedarf haben, rufen Sie uns gerne an oder senden Sie uns eine Mail.“ News4teachers hat sich von der Pressestelle der Bezirksregierung Münster die Authentizität des Schreibens bestätigen lassen. News4teachers

Schulen sind sicher? Wie wäre es mal mit der Wahrheit, Kultusminister?

 

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Besorgte Mutter
1 Jahr zuvor

UNGLAUBLICH!!!!!

Also komplett vorgeschriebene Texte im Auftrag der Politik weiter geben und Zahlen/Infektionsgeschehen verheimlichen auf Anordnung!!!!!

Kein Wunder, das die Infektionszahlen nicht sinken, wenn neben der geaenderten Teststrategie und Quarantaeneanordnungen fuer BILDUNGSEINRICHTUNGEN nun auch noch vordiktierte Informationen ueber falsche Sicherheit gefordert wird.

Illy
1 Jahr zuvor

Ohne Worte.
Staatliche Anleitung zum Lügen.

Wir werden als Bürger mit Propaganda versorgt und sind in unserem Recht auf Unversehrtheit und Fürsorgepflicht entmündigt…über das Schulgesetz.

Es muss endlich was passieren.
Dieses Vorgehen ist illegal und Körperverletzung unter Vorsatz.
Wann wird hier endlich unser Recht auch gerichtlich ausgesprochen!

Andrea
1 Jahr zuvor

Krass!
Willkommen zurück in der DDR…

Reinste Gehirnwäsche?

Mondenfee
1 Jahr zuvor
Antwortet  Andrea

In der DDR wären Schutzmaßnahmen ernstgenommen und eingehalten worden. Dass die Zahlen im Osten lange Zeit so extrem niedrig waren, lag in meinen Augen auch daran, dass die Bürger sich dort im allgemeinen eher an die AHA-Regeln gehalten haben und rechtzeitig eingegriffen wurde.

DitPrinzesschen
1 Jahr zuvor

Und in BaWü wird zur Bestärkung dieser Strategie an Schulleitungen ein Bonus gezahlt. Die Botschaft ist doch eineindeutig. Halten die uns denn für komplett bescheuert?
Meine Ideen – wenn ich SL in BaWü oder Bayern wären:
A)
Bonus mit Dank zurücküberweisen mit dem Rat, dieses Geld als Bonuszahlung für Erzieher in Kitas und Förderschulen oder für Angestellte des Gesundheitswesens zu verwenden.
B)
Schutzmasken für das Kollegium kaufen.
C)
Teepausen für die frierende Schülerschaft sponsoren.
D)
Geld im Briefumschlag an das KM senden mit dem Hinweis: „Schweigegeld nehme ich prinzipiell nicht an!“

Ich favorisiere A und D.

Lehrkörper79
1 Jahr zuvor
Antwortet  DitPrinzesschen

Bin in BADEN- WÜRTTEMBERG tätig. Ist das wirklich so? Wäre ja erschreckend! Woher haben Sie diese Infos?

alter Pauker
1 Jahr zuvor
Antwortet  DitPrinzesschen

Sind Sie sicher dass sie damit keine „Fake News“ lauthals wiedergeben, und jede Menge Eltern und Kollegen verunsichern? Mit Gerüchten ist hier keinem gedient . Ich selbst unterrichte in BW. An meiner Schule ist bei uns im Schulleitungsteam von derartigen „Boni“ nichts bekannt! Bitte belegen sie ihre Aussagen mit Quellen, respektive Links zur weiteren Information – ansonsten sollten Sie sich mit solchen Kommentaren zurückhalten!
Sollte ich dagegen stimmen, bin ich der erste der mit auf die Barrikaden geht!

Michael Mittelstaedt
1 Jahr zuvor
Antwortet  alter Pauker

600 EUR – Schulleiterbonus vom Kumi ist nicht bekannt?
Das wundert mich. Ging durch die Presse wie geschnitten Brot. Warum allerdings im Gießkannenprinzip, erschließt sich mir nicht.

DitPrinzesschen
1 Jahr zuvor
Antwortet  alter Pauker

https://stm.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/corona-leistungspraemie-fuer-schulleitungen/

https://www.neckar-chronik.de/Nachrichten/600-Euro-Praemie-fuer-Schulleiter-479917.html

Da hätte auch googeln geholfen, aber ich mache das sehr gerne für Sie 😉
Warum Sie dann gleich „Fake news“ rumkrackeelen….Sie lesen und sehen wahrscheinlich die dementsprechenden Medien.
Nun ja, ich hoffe, in Ihrer Welt zählt das Staatsministerium nicht zur „Lügenpresse“.
Bleiben Sie gesund!

Kasiabasia
1 Jahr zuvor

Ich find es so schön, dass man als Schulleitung so eine tolle Hilfestellung bekommt. Man braucht ja nur Zahlen einzusetzen anstelle von XY, und schon hat man alle hinreichend informiert. Die Arbeit des Ministeriums hat hier mal wirklich tolle Früchte getragen 🙂 Ich bin so erleichtert, dass es da einen verlässlichen Partner in dieser schwierigen Zeit gibt.
(NOT).

Minna
1 Jahr zuvor

Es erstaunt mich immer wieder, wie sorglos mit der Ansteckungsgefahr umgegangen wird (und mit der Gefahr von überlasteten Krankenhäusern). An der Grundschule des Kindes mit mehreren Fällen in den letzten Wochen sollte morgen eine Bücherbörse mit der ganzen Schule stattfinden – einige Stunden später kam dann die Nachricht, dass doch darauf verzichtet wird. Ich nehme an, es haben dann doch einige Eltern protestiert – die Lehrer*innen hielten das ja offenbar zunächst für eine tolle Idee.
Die Angst vor den Pandemiemaßnahmen scheint immer noch in weiten Teilen der Bevölkerung zu dominieren. Dabei weiß doch jede Familie, wie schlimm mehrere Wochen Grippe allein schon sein können. Sind sie alle tief und fest der Überzeugung, nur einen Schnupfen zu bekommen? Und woher kommt diese Überzeugung? Bildzeitung?

xy
1 Jahr zuvor

An den Schulen unserer Stadt, Hotspot Bayern, finden noch stundenlange Lehrerkonferenzen, Präsenzfortbildungen, gemischter Unterricht und Sport in Hallen statt. Elternbedenken werden abgewiegelt.
Ich könnte mir vorstellen, dass so ein Schreiben an alle Schulleitungen in den jeweiligen Bundesländern ging. Ganz nach dem Motto Tarnen und Täuschen. Das nächste Schreiben wird lauten: Die Schulen besiegen mit der großartigen Hilfe der Kultusminister das weltweite Virus in engen Klassenzimmern mit Lüften 🙂
Wie reagieren Schulleiter auf das Schreiben?
Es gibt Hoffnung, dass sich darunter doch ein paar mit Rückgrat und Verantwortungsbewusstsein finden, die dieses Schreiben durchgestochen haben.

Blau
1 Jahr zuvor
Antwortet  xy

Sport in Hallen und Schwimmunterricht gibt es bei uns auch in Nrw.

Anne
1 Jahr zuvor
Antwortet  Blau

Stundenlange Lehrerkonferenzen leider auch.

Dieter Molitor
1 Jahr zuvor

Ich verstehe den Aufruhr nicht. Diese Floskeln sind allgemein anerkannt und schon seit Jahren für jedwede Öffentlichkeitsarbeit eingesetzt. Sei es durch die öffentliche Hand, Konzerne und sonstiges. Wer sowas nicht weiss lebt hinter dem Mond und ist ganz sicher nicht befähigt eine Schulleitung inne zu haben. Es ist schon traurig genug, dass der Dienstherr so etwas kommunizieren muss, genauso war die Anleitung zum fachgerechten Lüften, wer so etwas verschicken muss, der hat absolut kein Vertrauen in die Kompetenz seiner Lehrer. Diese nichtssagenden Sätze sind Inhalt eines jeden Rethorikseminars für Anfänger. Das sollte eigentlich jeder Lehrer drauf haben.

Bernd
1 Jahr zuvor
Antwortet  Dieter Molitor

Es ist eine Anleitung zum Lügen, die von einer vorgesetzten Behörde kommt, über die Folgen einer Pandemie – und diese Lügen sollte jeder Lehrer eigentlich draufhaben?

DitPrinzesschen
1 Jahr zuvor
Antwortet  Dieter Molitor

Wenn ich es recht erinnere, Herr Molitor, gehören Sie zur Schulleitung. Wie stehen Sie denn zu diesen „nichtssagenden“ Semantikvorlagen?

Dieter Molitor
1 Jahr zuvor
Antwortet  DitPrinzesschen

Ich war vor Jahren in der Schulleitung. Heute bin ich Freiberufler und plane, berate und habe den Support von IT-Anlagen in Schulen.
Das ist absoluter Standard bei Behörden. Oder was sagen sie der Presse, wenn es an Ihrer Schule bzw. 8 Coronafälle hat? Die Namen? Die Klasse? Den Wohnort? Den Ansteckungsort am Besten auch, denn der war ja sicher nicht an der Schule. Und beachten Sie bei Ihren Ausführungen den Datenschutz, den Sie persönlich für sich auch beanspruchen würden. An diesen Bausteinen ist nichts verwerfliches und es wird auch nicht gelogen, wie hier geschrieben wird. Wie sollen nichtssagende Sätze Lügen enthalten? Jugendliche Grünwähler würde ich so naiv einschätzen, aber erfahrene Lehrer sollten doch etwas abgebrühter sein und sich nicht realitätsverweigern.

Bernd
1 Jahr zuvor
Antwortet  Dieter Molitor

„Dank unserer engagierten Lehrerinnen und Lehrer findet der Präsenzunterricht auch unter Corona-Bedingungen in der gewohnt hohen Qualität statt.“

Keine Lüge?

„Eltern können sich darauf verlassen, dass die Sicherheit ihrer Kinder für uns höchste Priorität hat.“

Keine Lüge?

„Die enge Absprache zwischen Schule, Schulträger, Gesundheitsamt und Bezirksregierung hat sich zum Schutz aller Beteiligten bewährt.“

Keine Lüge?

Dann fragen Sie mal Schulleitungen, wie es in der Realität läuft.

Anne
1 Jahr zuvor
Antwortet  Bernd

Danke! Genau so ist es.

DitPrinzesschen
1 Jahr zuvor
Antwortet  Dieter Molitor

„Jugendliche Grünwähler würde ich so naiv einschätzen, aber erfahrene Lehrer sollten doch etwas abgebrühter sein und sich nicht realitätsverweigern.“
Aha, von dieser Seite weht der Wind. Nun denn, dem ist nichts hinzuzufügen.

Angelika Mauel
1 Jahr zuvor
Antwortet  Dieter Molitor

Erziehungsziel „Würstchen“? – Haben Sie Ihren Schülern auch geraten, etwas „abgebrühter zu sein“? Hoffentlich nicht.

Dieter Molitor
1 Jahr zuvor
Antwortet  Angelika Mauel

Wir leben in einer Leistungsgesellschaft. D.h. wer nichts bringt bleibt auf der Strecke. Die Zeiten von „Der Klügere gibt nach“ sind vorbei. Das gibt es nur noch an Schulen, denn dort geht man ja mit dem Spruch Konflikten sehr gerne aus dem Weg. Wer diesen Spruch beherzt, hat jetzt schon auf der ganzen Linie verloren. Übrigens, auch die Gehälter der Lehrer und die Ausstattung der Schulen werden über die Steuern der Leistungsträger bezahlt. Tipp an die Lehrer: Lasst weiter alles mit Euch machen, denn Der Klügere gibt nach…

Jürgen
1 Jahr zuvor
Antwortet  Dieter Molitor

Es ist doch schlimm, dass mit „nichtssagenden Sätzen“ die Menschen weiter für dumm verkauft werden. Wo sind wir denn angekommen, wenn sowas zum Standard gehört, und das bei Schule, in der es um Kinder und um unsere Zukunft geht. Da bleibt doch nur noch zu sagen – das System Schule ist kaputt. Genau wir das System Kirche, das aktuell, genau wie Schule, nur noch damit beschäftigt ist, sich um jeden Preis selber zu schützen. Koste es was es wolle, auch Gesundheit und Leben. Jegliches moralische Grundgerüst, auf dem auch unsere Verfassung gründet, ist dahin – und das in der Schule. Wie soll so Schule noch Werte vermitteln können, die auf unseren gesellschaftlichen Grundwerten aufbauen? Nur ein totaler Zyniker kann das „hinter dem Mond leben“ nennen. Die Gesellschaft stirbt genau hier.

Fassungslose Lehrerin
1 Jahr zuvor
Antwortet  Dieter Molitor

Sicherlich haben Sie recht in dem Punkt, dass es Standardfloskeln sind.
Was mir aber heftig aufstößt ist die Aussage, dass wir vpn Lokalpolitikern/innen unter Druck gesetzt werden! Unsere Lokalpolizik setzt sich erfolglos für eine Zulassung des Wechselmodells ein….
Wer wird also unter Druck gesetzt?
Außerdem sehen viele Schulleitungen die Schulen keinesfalls als sichere Orte, sondern warten auf die Möglichkeit, andere Unterrichtsmodelle nutzen zu dürfen.
In solch einer Situation den rigiden Standpunkt der Landesregierung verteidigen zu müssen, hat für mich sehr wohl den Charakter eines Aufrufs zum Lügen!

Dass aus Datenschutzgründen keine Namen genannt werden dürfen, ist doch hinlänglich bekannt. Dazu bedarf es keiner Aufklärung.

Ich_bin_neu_hier
1 Jahr zuvor
Antwortet  Dieter Molitor

@Dieter Molitor: „Diese nichtssagenden Sätze sind Inhalt eines jeden Rethorikseminars für Anfänger. Das sollte eigentlich jeder Lehrer drauf haben.“ – Nun ja, diese rhetorischen Techniken als solche sind mir natürlich bekannt und definitiv bei jedem Politiker ständig zu beobachten. Allerdings könnte ich jetzt nicht behaupten, dass ich die praktische Anwendung dieser Techniken bisher intensiv trainiert hätte – oder überhaupt… Warum auch???

Gabriele
1 Jahr zuvor
Antwortet  Dieter Molitor

Lieber Herr Dieter Molitor,

sich durch solch eklatante Schwächen in der Orthografie (Rhetorik! sic!), der Diktion und dem inhaltlichen Gehalt derartige Blößen in einem Forum für LehrerInnen zu geben, spricht nicht für ausgeprägte Professionalisierung.

Vielmehr für höchst dilettantisch versuchte Anmaßung!

Ich hege zudem den Verdacht, dass Sie der Reputation unseres Standes
mit System schaden zu wollen.

Fazit: @ D. Molitor: „Let’s not feed the troll!“

xy
1 Jahr zuvor

Dieter Molitor,
das sind keine Rhetorik Floskeln. Das ist eine Anweisung zum Abwiegeln. Auch das würden Sie erkennen, wenn Sie jemals ein Rhetorikseminar besucht hätten.

Dieter Molitor
1 Jahr zuvor
Antwortet  xy

Habe ich irgendetwas anderes behauptet? Diese Sätze sind genau dafür da, um nichts zu sagen und sich auch nicht angreifbar zu machen. Aber natürlich können Sie sich ja über den Datenschutz hinwegsetzen, Namen und sonstiges preisgeben. Aber ich vermute dann hilft Ihnen auch die Schulleitung nicht mehr, sollte so etwas ans Licht kommen.

Bernd
1 Jahr zuvor
Antwortet  Dieter Molitor

Nein, die vorgegebenen Sätze sagen nicht „nichts“ – und die Alternative zum Lügen ist auch nicht, den Datenschutz zu missachten und Namen von infizierten Schülern und Lehrern zu nennen.

Eine Schulleitung kann wirklich nichts sagen – und an die Pressestelle der Bezirksregierung verweisen. Oder sie kann Probleme ehrlich benennen, die etwa bei der Unterrichtsversorgung aufttreten. Sie kann einräumen, dass es ein Infektionsgeschehen an der Schule gibt – sie kann es dementieren. Je nach Wahrheitsgehalt eben. In keinem Fall aber muss sie die Unwahrheiten der Bildungsministerin nachsprechen.

Blau
1 Jahr zuvor
Antwortet  Bernd

Sie kann auch sagen, daas Schüler eben gegen AHA-Regeln verstoßen, wfil es eben Kinder/Jugendliche sind und es teilweise müssen, weil Abstand nicht möglich ist. Dass man nicht genug Personal hat, um alle Schüler in den Pausen zu überwachen. Dass 20% der Schüler unpassendd Masken tragen, die genau Null schützen. Und dass man das Lüften auch schon mal vergisst, während man zum 20. Mal in einer Stunde „Nase!“ ruft, weil wieder eine Maske runtergerutscht ist…

What?
1 Jahr zuvor
Antwortet  Dieter Molitor

@Dieter Molitor

Sind Sie dieselbe Person, die unter einem anderen Artikel so bemüht sensibel und stets sachlich erscheinen wollte?

Haben Sie sich dort nicht auch ein interessantes Wortgefecht mit @Pit2020 geliefert und versucht, den moralischen Elfenbeinturm mit Zähnen und Klauen zu verteidigen?

Sagten Sie nicht auch schon dort, dass Sie Ihr Deputat verringerr haben? Warum?

https://www.news4teachers.de/2020/11/der-trend-bei-corona-ist-leider-noch-nicht-durchbrochen-beschliessen-merkel-und-die-ministerpraesidenten-am-montag-den-wechselunterricht/

Pit 2020 18. (November 2020 um 20:57) stellt da auch ein paar interessante Fragen, die Sie bisher noch gar nicht beantwortet haben …

Zudem haben Sie weiter oben ( Dieter Molitor 19. November 2020 um 12:03) unter diesem Artikel hier geschrieben:
„Ich war vor Jahren in der Schulleitung. Heute bin ich Freiberufler und plane, berate und habe den Support von IT-Anlagen in Schulen.“
Warum sind Sie seit Jahren NICHT mehr in der Schulleitung?
Waren die Rhetorikseminare damals noch nicht gut und hilfreich genug?
War die Schulleitungsaufgabe nicht herausfordernd genug? – Doch gerade könnte man moralisch sattelfeste und tatkräftige Gesellen wie Sie gut gebrauchen …

Armes Deutschland.

Dieter Molitor
1 Jahr zuvor
Antwortet  What?

Ganz einfach, die Selbständigkeit macht mir mehr Spass, von dem finanziellen Effekt ganz zu schweigen. Ich habe zwar weniger Freizeit, aber das wiegt sich mit den anderen Aspekten auf. Es ist auch jedem Lehrer freigestellt sich anders zu orientieren, wenn ihm die Schule keinen Spass mehr macht.
Die Seminare waren und sind sogar sehr hilfreich wenn ich an Schulen meine Anlagen plane und verkaufe. Ein kleines bisschen Körpersprache dazu lesen können hat dabei auch etwas, wenn man einen Ex-Kollegen vor sich hat und nach 20 Sekunden weiss wie man den anpacken muss um zum Ziel zu kommen.
Gegen ein entsprechendes Angebot würde ich auch wieder in den Schuldienst zurückkehren. Man kommt ja auch mal in das Alter wo man es etwas ruhiger haben will. Aber wie gesagt wir leben in einer Leistungsgesellschaft, in der Leistung bezahlt wird und Anerkennung bringt.

Bauklötzchen
1 Jahr zuvor
Antwortet  Dieter Molitor

Da sei Gott vor. Ich würde Sie ungern als Kollegen und noch viel weniger gern als Mitglied der Dienststellenleitung haben.

What?
1 Jahr zuvor
Antwortet  Dieter Molitor

@Dieter Molitor

Spätestens mit diesem Post – besonders aber in der Summe Ihrer „Beiträge“ – haben Sie verdeutlicht, dass Sie hier im Wesentlichen 1 Ziel verfolgen:
Herumstänkern.

Angelika Mauel
1 Jahr zuvor

Und ich dachte immer, Beamte dürften nicht bestechlich sein… Das Ganze ist kabarettreif, aber überrascht bin ich nicht. Hoffentlich werden sich diejenigen, die krampfhaft versuchen, Macht über andere auszuüben, sich dabei richtig besch….. fühlen.

Das mit den vorgeschriebenen Briefen gibt es für Erzieher schon lange. Zum Beispiel, wenn es um Elternbriefe zum von der Politik gehätschelten Förderprogramm „Papilio“ geht. „Wir bedanken uns für das große Interesse… und kommen Ihrem Wunsch nach einem weiteren Elternabend gern nach…“ – Nur Bonuszahlungen kriegen wir nicht angeboten.

dickebank
1 Jahr zuvor
Antwortet  Angelika Mauel

Das nichts annehmen bezieht sich auch auf die Vernunft.

Der deutsche Beamte nimmt nichts an, nicht einmal Vernunft. Spätestens die B-Besoldung und die Ministerialzulage sind geeignete Mittel die Annahme von Vernunft zu unterbinden.

Jürgen
1 Jahr zuvor

Diese „Vorlage“ macht sehr deutlich, für wie dumm das System Schule die Menschen hält. Alleine die anmaßende Formulierung „Eltern und Kollegen wollen nicht hören, dass Sie Zweifel haben – sondern, dass Ihre Schule ein sicherer Ort ist“ macht deutlich, dass sich die Politik herausnimmt zu wissen, was die Menschen hören wollen. Was soll ich sagen – das System Schule ist in Deutschland, und in diesem Fall insbesondere NRW vollständig gegen die Wand gefahren, und in der Führungsebene von Menschen besetzt, die nichts anderes sind als Menschenverachter. Kinder sind zum politischen Spielball geworden, um politische Karrieren zu treiben, und Macht auszuüben. Wie zu finsterster DDR-Zeit und in andere autoritären Regimen. Wir sind am Ende… da bleibt nur noch die Flucht.

Wunder SAM
1 Jahr zuvor
Antwortet  Jürgen

Nach einem Entwurf des MK Nds. des ‚Hygienekozepts für Schulen‘ im Sommer 2020 SOLLTE zunächst folgender Passus aufgenommen werden:

„Demnach sind für Schulleitungen zum Beispiel Geldbußen zwischen 1.000 und 10.000 Euro vorgesehen, wenn sie ihre Schulen öffnen, obwohl ihnen dies vom Gesundheitsamt untersagt worden ist.“

http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/Corona-Regeln-Schulleitungen-sind-der-Pflicht,corona4044.html

Soweit kam es dann in der Endfassung jedoch nicht ….
Der Passus wurde gestrichen.

Goldy
1 Jahr zuvor

Der Reichspropagandaminister hätte seine wahre Freude an diesem Schreiben.

In Frankfurt sagt der Leiter des Gesundheitsamtes öffentlich: „Für eine Übertragung durch Aerosole gebe es keine wissenschaftlichen Belege.“ Quelle: hessenschau.de

Wann werden diese Lügner endlich für ihr verantwortungsloses Verhalten bestraft? Schulleitungen, die sich an diesem Pamphlet orientieren, sollten ebenfalls dafür zur Rechenschaft gezogen werden!

Dieter Molitor
1 Jahr zuvor
Antwortet  Goldy

Ein paar vorformulierte Textbausteine für schulische Pressearbeit mit dem ehemaligen Reichspropagandaministerium gleichzusetzen hat schon was. In dem Fall gehören sie wohl auch zu den Menschen, die das Infektionsschutzgesetz mit dem ehemaligen Ermächtigungsgesetz vergleichen. Hatten Sie am Mittwoch in Berlin Ihre ganze Schulklasse dabei als Schutz, dass Sie niemand nass spritzt? Es waren den Bildern nach ja sehr viele Schüler für die Demo vom Schulbesuch befreit. In Quarantäne waren sie ja wohl nicht.

Pit 2020
1 Jahr zuvor
Antwortet  Dieter Molitor

@Goldy
@Dieter Molitor

„Dieter Molitor 15. November 2020 um 14:25

Hallo zusammen, ich gehe davon aus, dass einige Kommentare mir gelten. Nur habe ich mit KEINEM Wort den Stand der Lehrer denunziert. Meine Ausführungen sind nur ein Stimmungsbild von ausserhalb der Schule. Ich selbst habe genug Einblick in sehr viele Schulen. Vor einigen Jahren habe ich mein Deputat heruntergefahren und bin jetzt Freiberufler. Ich berate und betreue Schulen in Sachen IT-Technik. Seit ich nicht mehr voll als Lehrer arbeite bekomme ich mehr mit, was und wie über Lehrer gedacht wird. Viele Eltern prangern Missstände gar nicht mehr an, weil ihre Kinder dann in der Schule benachteiligt werden. Und nochmal für die Langsamen: Mit keinem Wort habe ich jemanden angegriffen. Kritikfähigkeit ist bei vielen Kollegen durch jahrelange Rechthaberei nicht mehr vorhanden. Jeglicher gut gemeinter Ratschlag wird sofort als Angriff und Lehrer-Bashing gewertet.“

Liebe(r) Goldy,
ich musste den gesamten „Erguß“ des Kollegen a.D nocheinmal einfügen, damit nicht beklagt werden muss, es wäre etwas aus dem Zusammenhang gerissen worden …
In der Antwort auf Ihren Kommentar, Goldy, hat er zwar „sie“ klein geschrieben, aber im Folgesatz steht die Anrede korrekt groß geschrieben – so sind Sie also direkt addressiert:
„In dem Fall gehören sie wohl auch zu den Menschen, die das Infektionsschutzgesetz mit dem ehemaligen Ermächtigungsgesetz vergleichen. Hatten Sie am Mittwoch in Berlin Ihre ganze Schulklasse dabei als Schutz, dass Sie niemand nass spritzt?“

Herr Dieter Moralitor ist aber laut eigenem Bekunden nicht daran interessiert hier jemanden anzugreifen – mit keinem Wort!
Er gibt nur gut gemeinte Ratschläge, wie im oben noch einmal hineinkopierten Post zu lesen ist.
Laut eigenem Bekunden denunziert er auch nicht. (Dafür bräuchte man niedere Beweggründe, die müssen (!) ihm absolut wesensfremd sein. Das fällt sofort auf, wenn man die Gesamtheit seiner Äußerungen in diesem Forum betrachtet.)

😉

HS
1 Jahr zuvor

Jetzt fehlt nur noch ein Propagandaministerium, welches derartige Aufgaben bündelt und schon sind wir wieder zurück in der Zeit nach der Weimarer Republik. Die Behörden sind rechtslastiger, als die Politiker es wahrhaben wollen.

Gustav
1 Jahr zuvor

Naja, als Schulleitung habe ich immer noch die Möglichkeit, diese Floskeln mit dem Satz: Fragen Sie das zuständige Schulamt. Ich darf dazu nix sagen! auszutauschen. Wer als Schulleitung immer alles Schönreden möchte, fällt seinen Kollegen/Mitarbeitern in den Rücken.

Stina
1 Jahr zuvor

Wie skrupellos und menschenverachtend! Erinnert schon an dunkle Zeiten, die ja eigentlich nie wieder kommen sollten…

Für die, die sich für den Gesundheitsschutz an Schulen engagieren möchten.

https://www.openpetition.de/petition/online/bildungsgerechtigkeit-und-gesundheitsschutz-in-der-pandemie

und

https://www.change.org/p/landesregierung-nrw-kein-verbot-des-solinger-wegs-rki-empfehlungen-auch-in-schulen-umsetzen

Hasskappe
1 Jahr zuvor
Antwortet  Stina

Lobenswert, dass dieser Link hier gepostet werden darf……..ob man es glaubt oder nicht, im Forum der NDR-Artikel wird dieser Link NICHT gepostet. Egal ob als direkter Link oder nebenbei erwähnt in einem Kommentar. Da war nichts zu machen……
Nach 5 Versuchen habe ich es aufgegeben. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt…..
Andere Kommentare ohne Erwähnung dieser Petition wurden sofort im Kommentarbereich gepostet.

Rotstiftprofi
1 Jahr zuvor
Antwortet  Hasskappe

Der NDR betreibt, sowohl im TV als auch im Netz, ja auch überwiegend kuschelweiche Hofberichterstattung. Muss man leider so sagen. Auf wirklich kritische Beiträge warte ich dort seit langem vergeblich.

Stink Sauer
1 Jahr zuvor

Dagegen können die Eltern was tun. Wenn ihnen was tu Ohren kommt. Geht an die Öffentlichkeit. Medien Zeitschriften….es ist eine absolute Frechheit, die Schulleitung, LehrerInnen zum Lügen zu verleiten

Leseratte
1 Jahr zuvor

Vom RKI kommt heute das:
„Die Inzidenzen bei Kindern unter zwölf Jahren seien niedriger als in anderen Altersgruppen. Kinder liefen dem Infektionsgeschehen eher hinterher. ‚Wir können das kontrollieren‘, betont Wieler und fügt hinzu, Voraussetzung sei, dass ‚die schlauen Konzepte‘, die die Schulen entwickelt hätten, auch umgesetzt würden.“

https://www.n-tv.de/panorama/Wir-sind-noch-lange-nicht-ueber-den-Berg-article22179125.html

Welche schlauen Konzepte? Und die Schulen selber entscheiden ja nun mal gar nichts ohne Abnicken der KM.
Und wieder mal geht es um Kinder unter 12. Wann wird endlich mal nach Alter differenziert???

Leseratte
1 Jahr zuvor
Antwortet  Leseratte

Andererseits spricht Wieler von diffusem Infektionsgeschehen:

„Das RKI machte ein ‚zumeist diffuses Geschehen’ für die hohen Fallzahlen verantwortlich. Zahlreiche Häufungen gebe es in Haushalten, jedoch zunehmend auch in Gemeinschaftseinrichtungen und Alten- und Pflegeheimen sowie im beruflichen Umfeld. Auch ausgehend von religiösen Veranstalten gibt es demnach eine Häufung. Für einen großen Anteil könne das Infektionsumfeld aber nicht ermittelt werden.“

Kommt da keiner auf die Idee, dass die komplett offenen Schulen ohne wirksamen Infektionsschutz und mit zurückgefahrenen Tests und Quarantäneanordnungen da eine nicht unerhebliche Rolle spielen könnten???

Lanayah
1 Jahr zuvor
Antwortet  Leseratte

Ich glaube, das mit den Kindern unter 12 wird auch nur so gesagt, weil die ja noch betreut werden müssen, also sind sie angeblich nicht so ansteckend wie ältere.

Minna
1 Jahr zuvor
Antwortet  Leseratte

Wieler knickt ein – auf Kosten der Gesundheit von Grundschullehrern und Eltern … und eventuell der Kinder, wer weiß das schon.
Das Kalkül der verlogenen KMK-Bande ist doch, dass man ihnen eh nichts nachweisen kann und die Gesamtzahlen der jüngeren Kinder auf Grund der Teststrategie relativ niedrig bleiben wird. Und die erkrankten Eltern werden ja auch nicht den Schulen zugeordnet. Die Zahl der positiv getesteten Lehrer muss man halt verstecken.
Und aus gesamtgesellschaftlicher Perspektive sind die Eltern von Grundschulkindern im Schnitt noch jünger, da kann man offene Schulen auch eher in Kauf nehmen. Blöd nur, wenn Großeltern im Haushalt leben oder die Mutter im Pflegeheim arbeitet … und in den Großstädten, wo die Grundschuleltern auch gerne schon um die 50 sind.
Die Mehrheit will sich aber auch belügen lassen. Und selbst Luftfilter an Schulen bringen wahrscheinlich nur was, wenn ein Gefahrenbewusstsein generell vorhanden ist. Gerade aus einer Reportage im NDR: der herzkranke Junge kehrt wieder zur Schule zurück, weil an seiner Schule seit einer Woche (!) keine weiteren Fälle aufgetreten sind. Angeblich sind in Hamburg nur 900 Kinder aus gesundheitlichen Gründen zuhause – diese Zahl hat sich seit August nicht verändert, wenn sie denn stimmt.

bittedieTrumpsrausausdemSystem
1 Jahr zuvor
Antwortet  Leseratte

Die unzulängliche Testung in der Altersgruppe sollte er kennen, was er vielleicht auch kennen sollte https://www.nature.com/articles/s41467-020-19545-8
Die PCR Tests bei Kindern sind häufig falsch-negativ. Sicherer sind Antikörpertests im Speichel (und mittlerweile gibt es auch sichere mehrstufige Antikörpertests).
Insofern hat er eigentlich gar keine Datengrundlage für so eine Behauptung und müsste sichauf internationale Studien, die sehr wohl eine Infektiösität nachweisen, beziehen.

Leseratte
1 Jahr zuvor
Antwortet  Redaktion

Danke. Gerade mit Interesse gelesen.

Tina+2
1 Jahr zuvor
Antwortet  Leseratte

Nachricht im ntv-Coronaliveticker von heute Nachmittag:

„+++ 16:54 Britische Behörde: Meisten Infektionen passieren im Supermarkt +++
Die meisten Menschen infizieren sich im Supermarkt mit dem Virus. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung der britischen Gesundheitsbehörde Public Health England (PHE). Dafür wurden die Infektionsketten von knapp 130.000 Fällen im Zeitraum vom 9. bis 15. November analysiert. Gut ein Viertel (26,7 Prozent) der Infizierten hatte sich demnach etwa am selben Ort aufgehalten wie mindestens eine weitere Person auf der Liste. PHE hat daraus ein Ranking von Orten erstellt, an denen es häufig zu solchen Kontakten gekommen sein könnte: Knapp jede fünfte Infektion (18,3 Prozent) ist demnach wahrscheinlich bei der Arbeit oder beim Einkauf im Supermarkt passiert, gefolgt von Weiterführenden Schulen (12,7 Prozent), Grundschulen (10,1 Prozent) oder beim Besuch im Krankenhaus (3,6 Prozent).“

Grundschulen 10,1 %
Weiterführende Schulen 12,7 %

Jetzt muss man nur noch die wesentlich größere Menge an Schülern an weiterführenden Schulen zur geringeren Anzahl der Kleinen ins Verhältnis setzen und schon sieht man, dass die Zerge (zumindest in GB) NICHT seltener infiziert werden!

Hellus
1 Jahr zuvor

Jetzt wundert mich auch nicht mehr, dass wir bei uns an der Schule jede Menge Quarantänefälle, aber offenbar keine Infizierten haben.

WerWieWas
1 Jahr zuvor
Antwortet  Hellus

Quarantäne ist an unseren Schulen bereits abgeschafft.
Der „Datenschutz“ führt jetzt dazu, dass nicht einmal mehr die Sitznachbarn eines infizierten Schülers erfahren, dass er infiziert ist.
Eine Sache macht mir jedoch etwas Hoffnung : der „Datenschutz“ wird seitens der Behörden immer dann bemüht, wenn sie mit dem Latein am Ende sind.
Deswegen werden sie sich demnächst eingestehen müssen, dass die ganze Schönrederei nichts hilft, und doch Hybridunterricht einführen oder die Schulen schließen, zumindest in „Hotspots“ (wenn man dann noch erfahren darf, wo die sind :))

f(x)=b^x
1 Jahr zuvor

Als Mütter und Demokrat erwarte ich die WAHRHEIT!!

Anne
1 Jahr zuvor

Schlimm was mit unseren Kinder in Kitas und schulen passiert. Niemand kennt die Spätfolgen einer Coronainfektion. Die Alten, die sich heimlich treffen und ohne Hemmungen überall hin rennen, werden bevorzugt behandelt. Toll unsere Enkel sind Kanonenfutter. Im Krieg wurde mein damals 16 jähriger Onkel an die Front geschickt (weinend). Unsere armen Kinder. Bildung ist sicher gut, aber die Gesundheit unserer Kinder und Enkel hat höchste Priorität.

Matthias Zwerschke
1 Jahr zuvor

Es wird wohl Zeit für ein Denkmal zu sammeln, für all die Lehrer die wegen der in den Amtsstuben sitzenden Coronaleugnern gestorben sind. Die Herrschaften sollten sich mit Atila Hildman und Co. zusammentun, denn wäre es einfacher solche Unmenschen zu identifizieren!

ManVerstehtDieWeltNichtMehr
1 Jahr zuvor

Ich kann nur alle Lehrer dazu ermutigen, wenn sie irgendwie finanziell dazu in der Lage sind, Elternzeit zu beantragen und sich diesem Wahnsinn nicht länger auszusetzen. Es ist nicht mehr hinnehmbar sich jeden Tag mit 90 Kontakten (3Doppelstunden a30 Schüler) auf engstem Raum einem solchen Risiko auszusetzen. Insbesondere weil ja nicht mehr konsequent Quarantäne verordnet wird.
Es gibt Momente im Leben da zählt die Gesundheit und der Schutz der eigenen Familie mehr als Geld.

Nur eine Mutter
1 Jahr zuvor

Genau diese Textbausteine werden bei uns in der Grundschule benutzt.

Es wird hier mit aller Gewalt an der Schulöffnung festgehalten. PCR Test war bei einem Lehrkörper positiv, 1 Klasse plus weitere Schüler aus der HA Betreuung in Quarantäne. Szenario B wurde ausgerufen. Nach nicht einmal 14 Tagen: zurück zum eingeschränkten Regelbetrieb. Hat eine Woche gehalten, jetzt wieder Szenario B.

Szenario B bedeutet bei uns, 1 Wo Homeschooling, 1Wo Präsenz. Digitalisierung ist nicht möglich, Unterlagen gibt es nur auf Papier.

Es gibt genügend Digitalisierungsmöglichkeiten. Z. B. Kamera auf Lehrer gerichtet in den Raum und über IServ od ähnliches den Unterricht streamen. Es ist jedoch noch nicht einmal eine Abfrage erfolgt, wer zu Hause vielleicht über entsprechende Endgeräte verfügt um eine solche Möglichkeit ggf zu schaffen.

Die weiterführende Schule meines anderen Kindes hat das z. B. bereits vor den Herbstferien abgefragt und stellen um. Unterlagen und Rücksendungen digital, sowie die Technik es erlaubt, gibt es auch Streams. (momentan harkt der Server) An dieser Schule wurden die Textbausteine übrigens nicht benutzt, sondern auf einen Antrag zum Homeschooling für Risikogruppen hingewiesen, der bei Bedarf zugeschickt wird.

Beide Schulen sind in der gleichen Gemeinde.

Frank Drebbin
1 Jahr zuvor
Antwortet  Nur eine Mutter

würden Sie gerne ganztägig bei der Arbeit gefilmt werden von Pubertierenden und ihren klagewütigen Eltern?

Ich_bin_neu_hier
1 Jahr zuvor
Antwortet  Frank Drebbin

@Frank Drebbin: NEIN! – definitiv nicht. Aber Schülerinnen und Schüler ohne Unterricht sagen mir auch nicht besonders zu. Es ist also eine Güterabwägung.
Da, wo ich unterrichte, sind die Eltern übrigens überaus dankbar, falls Unterricht gestreamt wird, weshalb das Risiko von Klagen – worüber auch? – momentan gegen Null tendieren dürfte. Abgesehen davon können Sie auch einfach nur die Tafel/ das interaktive Whiteboard in Verbindung mit der Stimme der Lehrkrat „streamen“; das verringert die Missbrauchsmöglichkeiten zusätzlich.
Aber ich glaube ehrlich, jede Schülerin und jeder Schüler, der das derzeit aufzeichnet und Blödsinn damit anstellt, hätte einen schweren Stand nicht nur in der Schulgemeinschaft, sondern auch bei seinen eigenen Eltern, wegen der Angst, dass das zur Einstellung solcher Angebote führen könnte. Nach der Pandemie mag das durchaus anders sein (und deshalb auch anders zu beurteilen), aber aktuell ist erstmal jeder froh, wenn überhaupt irgendetwas läuft.

Bauklötzchen
1 Jahr zuvor

@Anne und Matthias

Ihre Aussagen empfinde ich jetzt doch als sehr übersteigert. Weder befinden wir uns im Krieg noch sind Berge von toten Schülern, Erziehern und Lehrern zu erwarten.
Auch die politisch Verantwortlichen mit rechtspopulistischen Demagogen in einen Topf zu werfen, schießt doch sehr über das Ziel hinaus.
Jeder hier kann den Frust der Betroffenen verstehen und ja, unsere Landesregierungen bekleckern sich momentan nicht gerade mit Ruhm, allerdings sollte man dann doch sachlich, inhalts- und zielbezogen diskutieren.

Thomas Schultz
1 Jahr zuvor
Antwortet  Bauklötzchen

Okay, sachlich und inhaltsbezogen ist der im Artikel erwähnte Sachverhalt ein (weiterer) Skandal. Aber wie manche meinen, scheinbar eher Alltag als Schulleitung.

Es ist wirklich klare Aufforderung, genau wie die Landesregierungen selbst, die Fakten zu leugnen. Zu sagen, „was die Menschen hören wollen“ ist schon eine interessante Formulierung. Aufforderung zum Lügen ist es wohl eher. Wir Praktiker in den Schulen wissen, dass es schlicht nicht wahr ist, dass Schulen sicher sind. Sie sind sogar viel gefährlicher als jede andere momentane Alltagssituation.

Man braucht sich ja nur einmal fragen, wieso diese „Hilfestellung“ (eher „Maulkorb“) an die Schulen ergeht. Da geht die blanke Angst um, dass den Leuten aufgehen könnte, dass die Kultusminister sie seit Beginn der 2. Welle hinter die Fichte führen. Das würde zu Druck auf die Politik führen, verantwortungsvoll zu handeln. Das WOLLEN die Damen und Herren aber nicht.

Warum mag man nur mutmaßen, aber man bekommt den Eindruck, dass da irgendjemand oder irgendetwas (Lobby, etc.) im Hintergrund lauert, das den Politikern derbe Angst macht, Maßnahmen an Schulen, sogar welche, die nix kosten würden (etwa geteilte Klassen), zu ergreifen. Denn die müssen das doch noch nicht mal stemmen. Wir müssten. Demnach ist da irgendwas im Busch, warum man die Realität einfach nicht zur Kenntnis nehmen will. Irgendwer macht da massiv Druck, vermutlich so in der Richtung: „Wehe, wenn ich mein Kind nochmal einen Tag mehr zu Hause habe, als nötig, dann seid ihr eure Posten los.“

Eine andere Erklärung will mir nicht einfallen. Kann jemand helfen?

Bauklötzchen
1 Jahr zuvor
Antwortet  Thomas Schultz

Ich habe das ungute Gefühl, dass man eine gewisse Wählerschaft abgreifen will…

Pit 2020
1 Jahr zuvor
Antwortet  Bauklötzchen

@Bauklötzchen

Und ich habe das ungute Gefühl, dass Sie womöglich Recht haben könnten …
🙁

S.
1 Jahr zuvor
Antwortet  Bauklötzchen

„Berge“ nicht – aber, wenn es so weiterläuft wie bisher, werden wir in Deutschland auch zu hohen Todesraten wie in Frankreich, Italien und Großbritannien kommen.

Wunder SAM
1 Jahr zuvor

Ging das HANDOUT der Bezirksregierung Münster mit der Bitte um Umsetzung (= Maulkorb) etwa auch an Herrn Prof. Wieler vom RKI?

Oder wie ist die heutige Aussage (19.11.2020) von Prof. Wieler zu werten?
„Schulen und Kitas sollen offen bleiben:
Trotz der anhaltend hohen Zahl an Ansteckungen riet Wieler davon ab, die Maßnahmen durch die Schließung von Schulen und Kitas noch auszuweiten. Das Infektionsgeschehen an den Schulen lasse sich kontrollieren.
Die Inzidenzen bei Kindern unter zwölf Jahren seien niedriger als in anderen Altersgruppen. Kinder liefen dem Infektionsgeschehen eher hinterher.
Allerdings sollten die „schlauen Konzepte“, die Schulen und Kitas zum Schutz entwickelt hätten, auch umgesetzt werden.“
http://www.tagesschau.de/inland/rki-neuinfektionen-127.html

Im Gegensatz dazu klangen die Aussagen von Prof. Wieler zuvor noch anders:
„Bereits in der vergangenen Woche hatte RKI-Präsident sich Prof. Lothar Wieler zu Wort gemeldet: „Wir sehen immer mehr Ausbrüche in Schulen.“ Zu beobachten seien hohe Neuinfektionszahlen in der Altersgruppe der 10- bis 19-Jährigen. Das Infektionsgeschehen werde in die Schulen und auch aus ihnen heraus getragen. Wieler: „Wir wissen ja schon seit langer Zeit, dass natürlich auch Kinder infiziert werden können.“
http://www.news4teachers.de/2020/11/rki-zehnmal-mehr-neuinfektionen-bei-kindern-als-im-september/
Artikel vom 16.11.2020

Ach, sollte es sich bei den „schlauen Konzepten“ um die Lüftungsregeln und Frieren im Klassenzimmer handeln????
Die RKI Regeln vom 12.10.2020 können es eher nicht sein, denn genau dagegen stemmen sich die KuMis ja.

Thomas Schultz
1 Jahr zuvor
Antwortet  Wunder SAM

Ohne es jetzt beschwören zu wollen, ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass auch das RKI Feuer bekommt von Seiten der Länder. Denn darauf berufen sich ja die Meisten, die strengere Maßnahmen fordern. Die sagen ja, (wie ja auch so ist), dass die Länder selbst das RKI ignorieren.

Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Pr. Wieler sich sehr gut überlegt, was er zu den Schulen sagt, da er mit Sicherheit nach den letzten Äußerungen von Laschet und Co in die Zange genommen würde.

Leseratte
1 Jahr zuvor
Antwortet  Thomas Schultz

Genau das befürchte ich auch. Es gibt faktisch für (mehr) Infektionsschutz in Schulen keinerlei Unterstützung. Es werden nur Studien als Basis genommen, die ins Konzept passen, und damit soll man sich abfinden.

Pit 2020
1 Jahr zuvor
Antwortet  Thomas Schultz

@Thomas Schultz

Vorstellbar wäre das durchaus …
Man stelle sich einmal vor:
Wieler (mit Sachverstand) sieht sich gegenüber von 32 verlogenen Dummbatzen (16 KMs + 16 Landesfürstinnen und Landesfürsten) …

Selig sind die geistig Armen (und die Skrupellosen), denn Sie sind in der Überzahl.

S.
1 Jahr zuvor
Antwortet  Wunder SAM

Dies ist in der Tat sehr bedenklich. Damit fällt Wieler den Eltern- und Lehrerverbänden in den Rücken. Und seine Aussage entspricht natürlich auch nicht dem tatsächlichen Infektionsgeschehen, siehe die Gurgeltests in Österreich, die ja gezeigt haben, dass alle gleichmaßen betroffen waren – sehr junge Schüler, ältere und Lehrkräfte.

xy
1 Jahr zuvor
Antwortet  Wunder SAM

Das könnte das schwedische Rezept sein. Tegnell wollte zunächst die Herdenimmunität über die stille Infektion der Jüngeren erreichen. Ein zynisches Konzept. Zum Scheitern verurteilt.
Nach dem Einknicken Wielers heute ist mir aber auch das deutsche Konzept nur noch rätselhaft. Will man kurz vor einem Impfstoff noch den Kontrollverlust? Ist das weiteres Anbiedern an die unselige Allianz AFD, Querbirnen, Jammereltern und FDP? Die Gesundheitsämter haben schon jetzt keine Kontrolle mehr. Was ist das Ziel dieser krampfhaften Schulöffnungspolitik?
Es geht um ein Virus, das alle 17 Sekunden einen Menschen in Europa tötet (WHO).
Sind wir en gros schon so abgestumpft, dass uns 250-300 tote Menschen täglich egal sind?

Tina+2
1 Jahr zuvor
Antwortet  Wunder SAM

Vielleicht wurde Wieler angedeutet, dass Streeck oder Schmidt-Chanasit sich auf seinem Posten auch gut machen würden…

Mimi
1 Jahr zuvor

Das ist wirklich kaum zu fassen!
Welches Verständnis von Demokratie haben die Personen, die sowas verfasst haben, das für richtig erachten und vertreten???
Ich wünsche denjenigen, die diese Anleitung zur Verschleierung zu verantworten haben, ein paar möglichst intensive Erfahrungen mit Covid 19 im näheren persönlichen Umfeld. Das ist wäre in meinen Augen zielbezogen, sozusagen Lernen durch persönliche Erfahrung.
Sorry, aber das können wir doch nicht alle lieb und brav und kommentarlos hinnehmen.
Schulleiter müssen sich wehren, sie machen sich sonst mitschuldig!

Dunja Arukayadas
1 Jahr zuvor

Während stunden- und tagelang diskutiert wird stecken sich deutschlandweit die nächsten 100 oder 200 Schüler gegenseitig an und tragen das Virus weiter. Schulen sind sicher ??? Was für ein Witz. Abstand? Man kann nur noch mit dem Kopf schütteln. Treffen mit Personen aus höchstens einem weiteren Haushalt, aber in der Schule sind täglich 25 verschiedene Haushalte in einem Raum, stundenlang. Wo ist da die Logik? Wechselunterricht und für die Abschlussklassen leichtere Abiturprüfungen – anders wird es nicht funktionieren.

Jonas Kruse
1 Jahr zuvor

Alles richtig so, meint auch der RKI-Cheff:

„Schulen und Kitas sollen offen bleiben
Trotz der anhaltend hohen Zahl an Ansteckungen riet Wieler davon ab, die Maßnahmen durch die Schließung von Schulen und Kitas noch auszuweiten. Das Infektionsgeschehen an den Schulen lasse sich kontrollieren. Die Inzidenzen bei Kindern unter zwölf Jahren seien niedriger als in anderen Altersgruppen. Kinder liefen dem Infektionsgeschehen eher hinterher.‘

Leseratte
1 Jahr zuvor
Antwortet  Jonas Kruse

Und bei uns in Thüringen sind 20% der Lehrer über 60. Infektionsschutz gleich Null. Kein Abstand, keine Luftfilter. Nicht mal Maskenpflicht im Unterricht für die Oberstufe. Das wäre doch das Mindeste. Und eine große Anzahl von Schülern ist eben älter als 12 und zurzeit am Infektionsgeschehen massiv beteiligt.

S.
1 Jahr zuvor
Antwortet  Jonas Kruse

Sie sind vermutlich noch jung und gesund oder haben keine Kinder in einer ungeschützten Grundschule. Für andere Menschen trifft dies aber nicht zu und die sind dann die dummen Bauernopfer, die schwer geschädigt werden oder sogar versterben.

Stefan2020
1 Jahr zuvor
Antwortet  Jonas Kruse

Mal wieder Märchenstunde.

Weltweit ist die Erkenntnis gereift, dass Schulen einen sehr wesentlichen Anteil an der Verbreitung des Virus haben. Auch wenn kruselige Auftragsschreiber die Erde zu Scheibe werden lassen….

Der zweithäufigste Ort, der von denjenigen gemeldet wurde, die positiv auf COVID-19 getestet wurden, waren weiterführende Schulen, gefolgt von Grundschulen, Krankenhäusern und Pflegeheimen!!!!!!!!!!!

Anteil aller in PHE-Daten gemeldeten gemeinsamen Standorte:

Supermarkt – 18,3%
Sekundarschule – 12,7%
Grundschule – 10,1%
Krankenhaus – 3,6%
Pflegeheim – 2,8%
Hochschule – 2,4%
Lager – 2,2%
Kindergarten Vorschule – 1,8%
Pub oder Bar – 1,6%

Wenn die Weihnachtsferien nicht verlängert werden und danach nicht in die Phase 2 der Unterrichtsmodelle übergeleitet wird, steuern wir auf einen vollständigen Lockdown zu!

https://news.sky.com/story/covid-19-supermarkets-most-common-exposure-setting-for-catching-coronavirus-in-england-latest-data-shows-12136418

Leseratte
1 Jahr zuvor
Antwortet  Jonas Kruse

Kontrolle klappt, wenn die Empfehlungen des RKI umgesetzt werden! Diese Bedingung, die Wieler genannt hat, erwähnen Sie nicht. Wurde in der Presse auch nur verkürzt dargestellt. Bitte hier nachlesen oder PK vollständig anhören.

https://www.news4teachers.de/2020/11/wieler-draengt-ministerpraesidenten-rki-empfehlungen-fuer-schulen-zu-beachten/

Ceterum censeo
1 Jahr zuvor

https://youtu.be/OrN4zfZywL8

Lieber mal anschauen ab Minute 40:30. M. E. bezieht sich Herr Wieler ganz klar auf die bisher durch die Bank ignorierten RKI Empfehlungen und auf die seitens der Schulen entwickelten Wechselmodelle. Das ist das Gegenteil von alles richtig so.

Leseratte
1 Jahr zuvor
Antwortet  Ceterum censeo

Stimmt. Leider wurde das in der Presse sehr verkürzt und sinnentstellend wiedergegeben bzw. zusammengefasst.
Wieler sagt tatsächlich, die Schulen ließen sich managen, wenn die Empfehlungen des RKI eingehalten werden (dass das faktisch nirgends der Fall ist, sagt er natürlich nicht).
https://www.n-tv.de/panorama/Wir-sind-noch-lange-nicht-ueber-den-Berg-article22179125.html
Ich habe mir nicht die ganze Aufzeichnung der PK angesehen. In dem o.g. Artikel kommt folgendes Zitat bezüglich Wieler vor:

Voraussetzung sei, dass „die schlauen Konzepte“, die die Schulen entwickelt hätten, auch umgesetzt würden.

Hat er das so gesagt? Denn diese gültigen „schlauen Konzepte“ kommen ja von den KM und sind meilenweit weg von den Empfehlungen des RKI. Und Rabe aus HH möchte, wie heute zu lesen war, eine Inzidenz von 200 als Marker für halbierte Klassen, das ist das Vierfache der Empfehlung des RKI. Wieler müsste sich doch auch langsam komisch vorkommen, dass alles von den KM und MP ignoriert wird, das empfohlen wird.

K.M.
1 Jahr zuvor

Das wird ein böses Ende nehmen. Wenn selbst das RKI diesen Quatsch ( Schulen sind sicher) vertritt. Wann endlich beendet jemand diesen Irrsinn und leitet einen kurzen Komplettlockdown wie im Frühjahr ein? Es geht um Menschenleben!!!

lehreramlimit
1 Jahr zuvor

Nun, letzte Woche gab es in unserem Kreis an einer GS mit ca. 300 SuS rund ein Dutzend Covid 19 Fälle. Das sind „nur“ 4% aller an der Schule Beteiligten, aber hochgerechnet ein 7 -Tage -Inzidenzwert von 4000; die Eltern und Großeltern, die sich bei den Kids infizieren, nicht mitgezählt. Die Dunkelziffer dürfte einiges höher sein. Nee, das will keiner doch keiner ernsthaft hören!! Dann doch lieber wieder Schlachtbetriebe oder Corona-Leugner-Demos in die Medien bringen. Apropos Medien, warum berichtet die Tageszeitungen nicht mehr über Fälle an den Schulen? Von wem bekommen die einen Maulkorb? Weil dann keiner mehr in die Schule in gehen möchte?
Ein sachlicher, aber kritischer Kommentar zu einem Bericht über die negativen Seiten von Homeschooling in der Quarantäne, mit einem Hinweis zu Fr. Gebauers Bildungspolitik und zur Landespolitik, wurde von einer Tageszeitung gelöscht!? Die Kommentarleiste schließlich gar gänzlich entfernt. Schon sehr, sehr merkwürdig, was hier im Land passiert….

sos10
1 Jahr zuvor

Die Realitätsverweigerung der deutschen Schulbehörden nimmt immer bizarrere Formen an. Ganz viel Bildung, gerade für die sozial Schwachen? Hallo????? An unserer sowieso unterbesetzten Berliner Brennpunktschule sind mittlerweile so viele Lehrer in Quarantäne, dass ständig Klassen aufgeteilt werden müssen. Da sitzen dann fünf bis sechs arme Tropfe für Stunden hinten an die Wand in sowieso schon volle andere Klassen gequetscht (Corona!!!), haben mit viel Glück Aufgaben bekommen und werden oft eher verwahrt als beschult. Und unsere Schule ist KEIN Einzelfall. Vielleicht sollten all die Schönredner aus den Schulbehörden (unter ihnen viele ausgebildete Lehrer) zum Notfalleinsatz zu uns kommen. Uns würde das sehr helfen, und sie würden im Gegenzug zur Abwechslung mal die Realität kennenlernen.

Matze
1 Jahr zuvor

https://twitter.com/c_drosten/status/1329005424054558726/photo/1

Das ist der Grund warum die Zahlen nicht sinken. Schüler sind jetzt auch durchseucht. 300000+ in Quarantäne, dazu 30000+ Lehrer.

Carmelotta
1 Jahr zuvor
Antwortet  Matze

so wie in Frankreich? Lockdown, Schulen offen, Zahlen sinken

Marie
1 Jahr zuvor
Antwortet  Carmelotta

Tja, dann schauen sie mal auf die heutigen deutschen Zahlen: Lockdown, Schulen offen, Zahlen steigen (heute auf den höchsten je gemeldeten Wert, und das, obwohl weniger getestet wird). Und nun??

Frau T.
1 Jahr zuvor

Kim jong Un und Yvonne Gebauer, sind die BFF? Dieses Schreiben ist eine Anordnung,, SuS, Eltern, OGS Personal, KollegInnen zu belügen. Es sollte stattdessen an jeder Laterne in NRW hängen, im Netz geteilt und an Betroffene versenset werden. Weiß die Bundesregierung davon? Vielleicht sollten die Verantwortlichen in Berlin dort auch etwas tiefer nachbohren.
Mit einem Schreiben gesteht das Ministerium, nichts getan, nichts geplant und nichts im Griff zu haben, was Infektionen in Schulen betrifft. Offensichtlich ist auch nicht gedacht, das zukünftig zu ändern.

Cuxi
1 Jahr zuvor
Antwortet  Frau T.

Kim Jong Un hat auch seinen Stolz… Nicht mal der will mit der Gebauer was zu tun haben

Rotstiftprofi
1 Jahr zuvor
Antwortet  Cuxi

Böse! Aber gut!

Ole S. Galen
1 Jahr zuvor
Antwortet  Frau T.

Die Pressestelle ist genüber den Schulleitungen weisungsbefugt? Vielleicht ist es eine Anleitung zum Lügen, aber es ist keine Anweisung.

dickebank
1 Jahr zuvor
Antwortet  Ole S. Galen

Die Pressestelle gibt eine Sprachregelung vor. Diese wird vom Ministerium als Empfehlung mit Weisungscharakter an die Schulaufsichten bei den Bez.-Reg. weitergeleitet, die daraus eine dienstanweisung für die Schulen in ihrem Zuständigkeitsbereich machen.

Warum SL und Lehrkräfte das umsetzen? Die bez,-Reg. ist die personalführende Stelle. Der Jurist der Schulabteilung ist Disziplinarvorgesetzter der Lehrkräfte einschließlich der Schulleitungen.

Noch Fragen, bitte?

Mimi
1 Jahr zuvor

Wir wollen nicht HÖREN, dass Schulen sicher sind – WIR WOLLEN SICHERHEIT AN SCHULEN!!!!
Das kann doch alles rechtlich nicht in Ordnung sein?!

Carmelotta
1 Jahr zuvor

so, jetzt mal wieder etwas beruhigen!

Ich weiß, es ist alles gaaanz schlimm mit den Schulen und die Lehrer erkranken massenhaft.

Aber es gibt auch gute Nachrichten: https://www.sueddeutsche.de/wissen/schule-corona-1.5120827?reduced=true

Und dann werfen Sie noch mal einen Blick auf München und schauen sich an, wie sich das Verhältnis von geschlossenen Klassen und infizierten Schülern gestaltet:https://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Referat-fuer-Bildung-und-Sport/Schule/corona.html

Und Sie werden sehen: Sogar in einer Stadt wie München mit ihrem erheblichen Infektionsgeschehen gibt es keine Cluster an Schulen.

Und erkrankte Lehrer gibt es fast gar nichts.

Also einfach mal ganz tief durchatmen…

Leseratte
1 Jahr zuvor
Antwortet  Carmelotta

Die Hamburger Studie bezieht sich auf die Zeit zwischen Anfang August und Anfang Oktober, also zwischen Sommerferien und Herbstferien, als die täglichen Neuinfektionen zwischen etwa 1000 und 5000 lagen. Also überhaupt nicht vergleichbar mit dem aktuellen bundesweiten diffusen Infektionsgeschehen, von dem 75% nicht nachvollzogen werden können. Darauf basierend für ein „Weiter so“ in den Schulen zu plädieren, ist inakzeptabel.

„Auffällig sei auch, dass sich jüngere Schülerinnen und Schüler unter zwölf Jahren nur halb so häufig infizieren wie ältere. Ältere wiederum würden sich aber genauso häufig infizieren wie Erwachsene“, wird festgestellt.

https://www.mopo.de/hamburg/behoerden-studie-schulsenator-praesentiert-erstaunliche-zahlen-zu-corona-faellen-37637638

Ist aber offensichtlich für Herrn Rabe auch kein Anlass, über altersbezogen abgestufte Maßnahmen nachzudenken. Er ist für Klassenteilung ab 200 Inzidenz, das RKI empfiehlt ab 50.

Mimi
1 Jahr zuvor
Antwortet  Carmelotta

@Carmelotta: ach nein, schon wieder so ein „ich zitiere mal wieder uralte, längst überholte Beschwichtigungsaussagen über die unterrepräsentierte Altersgruppe der Schüler“-Post. (Ich übergebe mich still nebenbei) Deshalb nur in Stichworten:
S.o., Post von Matze, Twitter von Prof. Drosten, Zahlen zu der aktuellen Verteilung der Altersgruppen. Einfach mal in Ruhe genießen!
Ich hasse Dummschwätzer und Immerbesserwisser, wirklich nur noch zum Kotzen.

xy
1 Jahr zuvor
Antwortet  Carmelotta

Carmelotta,
das ist falsch. Schon alleine in unserem Bekanntenkreis befinden sich drei erkrankte Lehrer zwischen 35 und 50. Einer davon mit schwereren Symptomen, es ist noch unklar, ob er ins KH muss. Wenn das Oximeter weiter nach unten ausschlägt, muss er ins KH.
Informieren Sie sich, bevor Sie etwas postulieren, das falsch ist.

mara
1 Jahr zuvor
Antwortet  Carmelotta

Allein in München Stadt 210 (!) geschlossene Klassen und 198 erkrankte SchülerInnen … ja, stimmt, da muss man echt tief durchatmen

Mary-Ellen
1 Jahr zuvor
Antwortet  Carmelotta

@Carmelotta:
Hört sich doch sehr nach @Sabine S. an.
Von ihr wurden wir auch dauernd aufgefordert, irgendwelche Bicke irgendwohin zu werfen….
Mir ist schon ganz schwindlig…

Mary-Ellen
1 Jahr zuvor
Antwortet  Mary-Ellen

Sorry: BLICKE..

mm
1 Jahr zuvor

Oje, nach der Hamburger Studie (wer hat eigentlich wo was wie getestet??? – ach egal Hauptsache Studie) und den darauffolgenden Schlagzeilen, Schulen sind save, wird sich gar nichts ändern. Ganz toll gemacht. Danke an die Hamburger Behörde! Die scheinen ja alles super im Griff zu haben – man braucht sich nur die regionalen Infektionszahlen dazu anschauen.

Leseratte
1 Jahr zuvor
Antwortet  mm

Zeitraum nach den Sommerferien bis zu den Herbstferien. Also für die jetzige Infektionslage überhaupt nicht vergleichbar. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt: Rabe bastelt gerade mit an Vorschlägen für die Verbesserung des Infektionsschutzes an den Schulen für das nächste Treffen mit der Kanzlerin…und schwups, ist eine passende Studie als Legitimation für weiteres „Nichtstun“ der KM auf dem Tisch… Rabe plädiert für Klassenteilung ab 200 Inzidenz… RKI sagt, 50.

„Hamburg ist bei der Datenauswertung ein Vorreiter, weil hier schon sehr früh und umfangreich Daten rund um das Infektionsgeschehen an Schulen gesammelt und ausgewertet wurden. Daher wurden die Hamburger Zahlen aus der Zeit zwischen Sommer- und Herbstferien, also zwischen dem 4. August und dem 4. Oktober, schonmal behördenintern vorab ausgewertet.
‚Das Ergebnis hat uns überrascht‘, verkündete Rabe nicht ohne Stolz – denn es würde belegen, dass die Politik der geöffneten Schulen trotz steigender Corona-Infektionen richtig ist.“

Rabe: „Infektionsrisko außerhalb der Schule viermal höher als in der Schule“

„Dass ein Teil der besagten 282 Kinder sich bei unerkannt infizierten Klassenkameraden in der Schule angesteckt haben könne, räumte Rabe zwar ein. Andersherum gebe es aber Belege, dass auch Infektionen innerhalb eines Klassenverbandes im privaten Umfeld passiert seien: Etwa wenn Kinder sich nach der Schule träfen und sich dabei näher kämen, als dies an der Schule möglich sei. Als Beispiel nannte er einen Fall an einer Oberstufe, bei der eine Party offenbar der Infektionstreiber war – und nicht der Unterricht.“

https://www.mopo.de/hamburg/behoerden-studie-schulsenator-praesentiert-erstaunliche-zahlen-zu-corona-faellen-37637638

Näher kommen als in der Schule, wo man Ellenbogen an Ellenbogen, in der Oberstufe in jedem Fach neben einem anderen Mitschüler sitzt? Stundenlang ohne Maske? Guter Witz.

Pit 2020
1 Jahr zuvor
Antwortet  Leseratte

@Leseratte

Rabe: „Infektionsrisko außerhalb der Schule viermal höher als in der Schule“

Is klar, ne?
Also am Wochenende fix eine Möglichkeit schaffen, damit noch viel mehr Personen in einen Klassenraum passen:
Man könnte z.B. die Raumauslastung optimieren indem man so etwas wie ein Regalsystem einbaut, das könnte die Lösung sein!

Wenn man nur doppelt so viele Personen in einem Klassenraum unterbringt, ist dann das Infektionsrisiko außerhalb der Schulen nicht sofort achtmal höher als in der Schule?
Je nach Raumhöhe könnte man da irrsinnige Werte herausholen.

Und dann wäre es auch gerechtfertigt, wenn man Schulgeld von den Eltern verlangen würde. Schließlich werden die Kinder gesünder.

Nach Unterrichtsende würde nicht mehr gereinigt (egal wie viel/sorgfältig oder eben gar nicht), dann könnten sofort im Anschluss auch Privatpersonen zum Kur-Aufenthalt kommen – natürlich gegen entsprechenden Eintritt.
Nach Einbruch der Dunkelheit (Kinder, Kinder – das wird jetzt aber schon früh dunkel draußen!) kommt dazu noch der Nachtzuschlag.

Da klingelt die Kasse!
Mit dem Gelde könnte man ….
NA! HÖRT IHR WOHL AUF ZU TRÄUMEN UND ZU QUENGELN !!!
Es ist kein Geld da für Luftreiniger oder so’n Kappes.

Die gute Pressearbeit in den Bez.Reg.s bezahlt sich bestimmt nicht von alleine.
Is klar, ne?

Leseratte
1 Jahr zuvor
Antwortet  Pit 2020

Regelsystem… Kopfkino. Ich schmeiß mich weg. Danke für den Galgenhumor.

Leseratte
1 Jahr zuvor
Antwortet  Leseratte

Ich meinte „Regalsystem“, immer diese Autokorrektur…

Frank Drebbin
1 Jahr zuvor

Schulleiter haben momentan genug zu tun und keine Zeit, um sich noch mit Presse und hundertzwanzig Anfragen pro Woche zu kümmern.
Da helfen Vorlagen und klare Ansagen, was man kommunizieren kann.
Das man inhaltlich nicht alles übernehmen muss, weil man anderer Meinung ist und etwas nicht als sicher achtet bleibt er dann trotzdem in der Hand des Schulleiters.
Daher viel Aufregung um nichts

Bernd
1 Jahr zuvor
Antwortet  Frank Drebbin

„Eltern, die in Sorge um ihre Kinder sind, Lokalpolitiker/innen unter Druck und nicht zuletzt Ihre Kolleginnen/en wollen nicht hören, dass Sie Zweifel haben – sondern, dass Ihre Schule ein sicherer Ort ist! Entsprechend sollten Sie diese Botschaft verstärken.“

Klar, reine Fürsorge für die Schulleitungen… Bei so viel Gutherzigkeit kommen mir Tränen der Rührung…

xy
1 Jahr zuvor
Antwortet  Frank Drebbin

Frank Drebbin,
es ist mir neu, dass Führungspersonal vorgekaute Phrasen wiedergeben soll. Jede echte Führungspersönlichkeit würde sich über so eine Hilfe zur taktischen Lüge beschweren.

S.
1 Jahr zuvor

Bitte nach wie vor hier mitzeichnen, wenn man den Bildungsminister*innen und der Budesregierung deutlich machen möchte, dass die RKI-Präventionsempfehlungen angewandt werden sollen:
https://www.openpetition.de/petition/online/bildungsgerechtigkeit-und-gesundheitsschutz-in-der-pandemie

lehreramlimit
1 Jahr zuvor

Mir kam gerade der Gedanke, ob es villeicht Absicht der CDU/ FDP -Verbindung ist, volle Klassen aufrecht zu erhalten, damit die SuS an den Schulen in besseren Wohngegenden fleißig weiterlernen können, während es den Ministern schlichtweg egal ist, ob die SuS in den sogenannten Hotspot-Gegenden mit dichter Bebauung- und prekären Wohnverhältnissen häufig und wiederkehrend in Quarantäne müssen. Das Reden von Bildungsgerechtigkeit wäre damit leeres Geschwätz! Wo und wie häufig werden Klassen in Quarantäne geschickt? Im Ruhrgebiet sind die Nordseite der Städte sich häufiger betroffen als der Süden?! Dann macht es auch Sinn den einfach- denkenden Menschen zu sagen „Alles ist top“, „Wir haben das Infektionasgeschehen an den Schulen im Griff“ = Beste Bildung für alle!!

Georg
1 Jahr zuvor

Wir wurschteln ja schon seit den Herbstferien in den Schulen nach der alten DDR Devise „Vorwärts immer, rückwärts nimmer“.
Ich frage mich, wann das an Propaganda nicht mehr reicht und ich im Radio oder Fernsehen den ersten Kultusminister erlebe der hinausruft „Ihr versammelten deutschen Schüler und Lehrer wollt ihr im Kampf gegen Corona den totaaaaalen Kriiiiiiieg?“

Da sieht man immer, man sollte alten Kram nicht einfach wegwerfen. Ganz hinten im Schrank aufheben. Irgendwann kommt immer die Zeit wo man alt-bewährtes wieder brauchen kann. 🙂

Besorgte Mutter
1 Jahr zuvor

In der Schweiz gibt es schon keine Intensivplaetze mehr, da werden Risikopatienten aufgefordert ihre Patientenverfuegungen zu aktualisieren, damit es dann in der Triage schneller geht-gleich nur noch palliativ oder bekommt der Mensch noch eine Chance.

Hmh… in Deutschland sind wir bei diesen hohen Zahlen auch bald so weit!!!!

Ich versteh nicht, warum die KM’S so stur sind!!!
In dieser Situation gibt es keine „normale“ Bildung mehr.
MENSCH, REAGIERT ENDLICH UND KOMMT EURER PFLICHT NACH, DIE IHR MIT EURER WAHL UEBERNOMMEN HABT!!!!

Es geht hier um Menschenleben!!!! Eure Luegen koennt ihr fuer später aufheben.
Wenn die Kinder nicht mehr getestet werden, koennen ja auch keine Zahlen gemeldet werden, bekanntlich sind haeufig Kinder symtomlos.
Hier geht es um Unversehrtheit der Gesundheit zum einen fuer die Kinder in der Bilder und zum Anderen fuer alle angestellten Lehrer im Beruf.

Ach so, ist Beamtenbestechung nicht strafbar???
Nur mal so als Frage gedacht, wenn Beamte Geld, hier sogar als Bonuszahlung von Dienstherren, erhalten fuer die Verbreitung von nicht korrekten Aussagen??????????????

Helga Sterzenbach
1 Jahr zuvor

https://www.openpetition.de/petition/online/entlastung-des-schulsystems-in-rlp-durch-freiwilliges-homeschooling
Vielleicht könnt ihr helfen und unterschreibt
die Petition damit wir Eltern etwas tun können.
Vielen Dank und bleibt gesund

REALISTIN :-)
1 Jahr zuvor

Wir sollen uns schlussendlich alle anstecken. Damit aussortiert werden kann. Die Alten,Kranken u Schwachen kosten den Staat nur Geld wie Rente etc, tja u alle die,die gesund u kräftig sind überstehen „Corona“ u können dann fleißig arbeiten u Steuern zahlen,damit wir die Bevölkerungszahl (mit Verlust von Alten,Kranken u Schwachen) weiterhin halten u dieser Verlust nicht zu sehr auffällt wird mit den Möchtegern Flüchtlingen ausgeglichen u schon haut alles wieder hin,der „Virus“ verschwindet schwupp di wupp u wieder Etappenziel erreicht. Früher hieß der Mist Lungenentzündung,heut halt Corona u dann ….seit erfinderisch -> da fällt denen dann schon n neuer Name ein. Das tolle an der Sache <- Sarkasmus, das alles geschieht so gut geplant das man das Pack nicht mal vor Gericht zerren kann,dafür habe sie sich die Gesetze ja zurecht gebogen,Applaus….

Andrea Schroeder
1 Jahr zuvor

In unserem Kindergarten wurde es such totgeschwiegen.

Yvonne Schulte
1 Jahr zuvor

Kann euch beruhigen. Das betrifft bei Weitem nicht nur die Lehrerschaft. Im Medizinbereich bzw. Intensivpflege oder OP Bereich wird vom Personal scheinbar schon erwartet trotz positiven Befunds weiter zu arbeiten…. „Der Laden muss weiter laufen“ … Na toll!
Ich weiß nur eins: Grundrechte wie ein Recht auf Gesundheit oder körperliche Unversehrtheit sind heute nur noch Feigenblätter für ein wirtschaftsgeiles, gewinnorientiertes Denken. Kritik dabei absolut unerwünscht… Die Geschichte wiederholt sich im Kleinen oder Großen…. Alle funktionieren!

Mama51
1 Jahr zuvor

Tja, bei mir an der Schule (GS) wurde ein*e Kolleg*in positiv getestet. Was passiert? Nix! K. In Quarantäne, sonst niemand… Einige Eltern meiner Klasse haben, weil die /der K. dort Fachunterricht hat, ihre Kinder gleich mal daheim gelassen! Upps, sorry! Krank gemeldet, wollte ich sagen. Diese E. haben, offen gestanden, meine volle Unterstützung und ich werde das auch nicht „petzen“! Ich wünschte mir nur, dass so noch viele, viele, ja, -zig Eltern auch handelten …

Defence
1 Jahr zuvor

Der Bundestag ist ein sicherer Ort! Dort kann auf Abstand, Maske und Quarantäne verzichtet werden!

https://www.google.de/amp/s/amp.welt.de/politik/deutschland/article220578544/Corona-Bundestagsabgeordnete-ignorieren-offenbar-Quarantaene-Vorschriften.html

Wie sie sich um sich selbst sorgen! „Gefahr für Gesundheit und Leben“
Gebt mir einen Eimer. Ich möchte k..zen!

bernd
1 Jahr zuvor

Frau Gebauer und Herr Stamp sind mit ihren Menschen verachtender Haltung wohl kaum noch tragbar. Die Gründe dürften bekannt sein. Man nimmt billigend den Tot von Menschen hin, mit der Begründung, dass Recht auf Bildung habe Vorrang. Das dass so nicht stimmt, sagt nicht nur unser GG, sondern ist auch als Menschenrecht in verschiedenen Verfassungen und internationalen Vertragswerken garantiert. Mit diesem – politisch gewollten – Verhalten müssten Frau Gebauer und Herr Stamp eigentlich vor dem Internationalen Gerichtshof verklagt werden. Denn die deutsche Gerichtsbarkeit ist mit zu politisch orientiert, als das ich eine Chance sähe, nach Jahrelangen juristischen Auseinandersetzungen, noch ein Licht am ende des Tunnels zu sehen. Vom finanziellen ganz zu schweigen. Denn die sSache läuft bis in die letzte Instanz.
Bei den nächsten Wahlen kann man sich bei der FDP für Ihre fragwürdige Gesinnung bedanken.

What?
1 Jahr zuvor

Im ZDF-„heute journal“ vom 19.11.2020
(am Ende des Beitrages „Bahntickets für Beamte“ bei notwendigen Dienstreisen … für die Spezialisten unter den Mitlesenden/Mitkommentatoren: Das trifft nicht auf Lehrer zu, weil die sich ja ohnehin in Schulen = sicheren Orten aufhalten!) meint Moderator Christian Sievers:

„Die mit Sicherheit wichtigste Anti-Corona-Maßnahme, ohne die alle anderen nicht wirklich wirken, ist das Vertrauen in die Aufrichtigkeit des Staates nicht verspielen.“

Recht hat er !!!

Und zum Ausgangsartikel oben passt das wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge …

Wenn das die Redaktion des ZDF „heute journals“ hier zufällig mitliest:
Die Herren Sievers und Kleber haben ja beide schon einmal ein glückliches Händchen bei ihren Berichten und den Interview-Gästen Lorz und Stamp gehabt.
Auch zum Thema „Druck aus den Ministerien auf Schulleitungen“ wäre ein Bericht nebst Interview-Partner für die Öffentlichkeit sicher sehr interessant!