Ausgelieferte Schutzmasken an Schulen erfüllen teils nicht die Norm

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MAINZ. Einige der vom rheinland-pfälzischen Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung (LSJV) an Schulen verteilten Schutzmasken haben laut einem belgischen Prüfbericht nicht dem nötigen Standard entsprochen. Betroffen seien 16.000 der 207.900 an Schulen gelieferte Masken des chinesischen Herstellers Jiangxi Mailin Kangda, teilte das LSJV am Freitag mit. Das Landesamt habe die Schulen aufgefordert, die Masken zu vernichten und kündigte an, Ersatz zu liefern. 

Schulen haben Masken bekommen, die nicht genügend schützen (Symbolfoto). Foto: Shutterstock

Die ausgelieferten Masken stammten demnach von unterschiedlichen Herstellern und seien im April vom TÜV Nord auf ihre Funktionstüchtigkeit überprüft worden. Nun sei der belgische Bericht bekanntgeworden, wonach die Filterleistung der Masken des Herstellers Jiangxi Mailin Kangda leicht unter der geforderten europäischen Norm lag. Laut LSJV führe der Prüfbericht die Filterleistung mit 92 Prozent statt der mindestens geforderten 94 Prozent auf. Das Risiko einer Ansteckung mit dem Corona-Virus beim Tragen dieser Maske sei deshalb dennoch als gering anzusehen.

Das LSJV hatte Schulen mit zusätzlicher Schutzausrüstung ausgestattet, um Lehrkräfte zu schützen, die Kindern und Jugendlichen in besonderen Situationen, etwa bei Erster Hilfe, sehr nah kommen müssen. Darunter befanden sich auch die rund 200.000 Schutzmasken. Das Landesamt erklärte, es habe zu diesem Zeitpunkt keine Kenntnisse über den belgischen Prüfbericht gehabt. dpa

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25 KOMMENTARE

  1. Und ich freue mich, wenn ich endlich eine Maske bekomme… seinerzeit welche mit dem Landeswappen für die Schüler mit dem Hinweis, die Masken seien nicht für die Lehrer – das war’s. Wo bitte sind die ffp2s für uns Ü55-LuL?
    Getreu dem etwas abgewandelten Motto der Landesregierung: Rheinland-Pfalz macht sich’s einfach…

  2. Ich habe mir schon vor Wochen selber ffp2-Masken gekauft. Für teuer Geld in der Apotheke. Besser ist das.

    Über die o.g. Vorgehensweise bin ich überrascht – wollte ich schreibe, doch bin ich das wirklich? Nee. Und die Lösung des Problems ist auch schon da! Vernichten wir die bezahlten Dinger und produzieren Müll ohne Ende.

    Hauptsache, die Wirtschaft boomt. Leider hier auch Dank eures Zutuns oder Lassens, je nachdem, wie man es sehen mag, das Virus.

    Aber besser als: Jetzt hamwas bezahlt, jetzt nutzen wir es auch.

    Danke für soviel Fürsorge.

  3. Macht es wirklich soviel Unterschied, ob die Filterleistung 92% oder 94% beträgt (diehe Artikel)?
    Auch bei einer normal funktionstüchtigen FFP2-Maske mit 95% Filterleistung sollte man nicht aus der Nähe von einem COVID-Erkrankten angeniest werden. Also Abstand hilft immer! Und Symptome ernst nehmen und sich im Zweifelsfall isolieren auch!
    Schöne Grüße und alles Gute für alle Lehrer und Schüler

  4. Ich bin ja Mal gespannt, wann Bilder von Lehrern in den Medien auftauchen, die selbstgebastelte Stoffalltagsmasken tragen, die ja um Größenordnungen schlechter sind als die nicht den Normen entsprechenden FFP2 Masken. Also bitte nicht jammern, sondern sich eher dafür schämen, dass die jetzt entsorgt werden. Was soll sich jetzt das einfache Rentnerlein ohne dicke Pension denken. Vermutlich werden da die nächste Zeit keine Lobesreden über Lehrer abgehalten werden. Ich denke dieser Schuss ging wieder nach hinten los und senkt das Ansehen der Lehrer weiter und nachhaltig…

    • Sind jetzt Ihrer Meinung nach die Lehrer schuld, dass das Land fehlerhafte Masken beschafft hat?? Wie kann man die Realität nur dermaßen verdrehen…

      • Habe ich das irgendwie kommuniziert? Ich habe nur angemerkt, dass die Lehrer in der Öffentlichkeit die Leistragenden sein werden. Weil Masken die minimal unter der Norm liegen von den Lehrern nicht getragen werden, sondern entsorgt werden. Sie aber dafür schlechtere, dafür bunte selbstgemachte tragen. Es ist ja wieder typisch jeglicher Kommentar und sei er auch positiv, wird sofort als Angriff ausgelegt. Genauso wie im realen Leben bei einem Gespräch mit Lehrern, jegliche Anmerkung wird sofort als Lehrer Bashing empfunden. Es gibt nunmal nicht nur Lob…

        • @Stefan

          Klare Kommunikation schafft häufig Abhilfe.
          Da gibt es eine Reihe hilfreicher Formulierungen für Satzanfänge, Argumtentationsaufbau undundund.
          So etwas findet sich heutzutage in vielen Deutschbüchern, schauen Sie mal nach, ob Ihre Kinder solche Bücher haben (Drucklegung meist nach 2010).

          Ich habe Ihren obigen ersten Post:
          Stefan 6. Dezember 2020 um 10:15
          mehrfach gelesen, allerdings ist mir auch nicht klar geworden, worauf Sie eigentlich hinauswollen. (Gut möglich, dass es an mir liegt.)
          Hier ein Beispiel:
          „Bilder von Lehrern in den Medien auftauchen, die selbstgebastelte Stoffalltagsmasken tragen“
          Kritisieren Sie …
          – die Existenz dieser Bilder?
          – dass die Bilder in Medien auftauchen?
          – dass eine seriöse und transparente Quellenangabe der Bilder immer öfter fehlt und dies in der Öffentlichkeit kaum noch wahrgenommen wird?
          – dass die Bilder in aller Regel nicht ein nachprüfbares Datum der Entstehung zeigen (,so dass also ein – falscher – Eindruck entstehen kann, denn zum Pandemiebeginn sind ja teilweise sogar Mediziner mit selbstgenähten Mund-Nasen-Schutz herumgelaufen – weil schlicht und ergreifend nichts anderes verfügbar war!)?
          – dass Lehrkräfte (im zuletzt genannten Fall) dann völlig zu Unrecht einer weiteren Welle des Lehrerbashings ausgesetzt werden?
          – dass das den Grad der Verzweiflung und den Mangel der Schutzmaßnahmen für Lehrkräfte öffentlich zeigt?

          „Also bitte nicht jammern, sondern sich eher dafür schämen, dass die jetzt entsorgt werden.“
          Warum und wofür genau sollen sich Lehrkräfte in diesem Zusammenhang schämen?

          Und wie jetzt „das einfache Rentnerlein ohne dicke Pension“ dort hineinpassen soll, erschließt sich mir ebenfalls nicht …

          Gerne würde ich mich weiter mit Ihrem Post auseinandersetzten, aber ich habe als Lehrkraft den restlichen Sonntag bis tief in die Nacht schon verplant für all die anderen Korrekturen der Ursprungswerke, die mindestens ebenso klare und interessante Gedankengänge beinhalten.

          Lehrer sind halt foll vaul.
          😉

          • Ich kritisiere, wie solche Bilder freigegeben werden können und damit an die Öffentlichkeit kommen. Wie kann ein Lehrer nur durch seine Unterschrift so etwas möglich machen? Die Schulleitung macht sich dadurch auch lächerlich. Genaue Infektionszahlen werden schön geheim gehalten, mit dem Verweis auf den Datenschutz. Im Gegenzug will der Lehrer genau wissen was ein krankes Kind genau hat. Das darf ihn nichts angehen. Das Rentnerlein nahm hier Einzug, weil es selbst über so eine Maske froh wäre wenn es sie umsonst erhalten würde. Es fließt nicht in allen Haushalten Milch und Honig. Gute Nacht.

    • Das einfache Rentnerlein ohne dicke Pension befindet sich auch nicht täglich mit Menschen aus 30 verschiedenen Haushalten in einem 60qm grossen Raum. Bei ihm würde das mämlich als verbotene Corona-Party gelten.

      • @Lanayah
        So sehr ich auch den aktuellen Zustand in und an Schulen mit großer Sorge betrachte und mir völlig schleierhaft ist wie die zuständigen Personen zu Entscheidungen kommen konnten und können die diesen Zustand nahezu zementieren …
        In einem Punkt hat @Stefan recht: Masken mit einem Wirkungsgrad von 92% statt der vorgeschriebenen 94% zu vernichten anstatt diese an Bedürftige weiterzugeben ist ein Unding. Es gibt so viele Personen in Deutschland die sie gerne nehmen würden, weil ihr Haushaltsbudget dauerhaft am Rand des Kollaps steht.
        Und zu der „einfachen Rentnerin“ … auch in dieser Altersgruppe muss so manche Person häufiger als lieb sich in solche Situationen begeben. Ich erwähne hier nur mal den ÖPNV.

        • Das Problem ist folgendes: Lehrer mit ihrer Vollversorgung haben kein Gefühl dafür, wie es in Familien aussieht bei denen das Geld nicht so üppig fliesst. Es ist für viele auch nicht nachvollziehbar, dass ein Elternteil bis 6 Uhr oder länger arbeiten muss oder die Angst vor Jobverlust besteht.
          An unserer Schule verlangte beispielsweise die Hauswirtschaftslehrerin, dass die Schüler für 2 Stunden alle 2 Wochen jeder einen privaten Thermomix mit zur Schule bringt. Jegliche Intervention in Richtung Schulleitung was sinnlos. Die Schüler die sich nicht so ein Gerät leisten konnten waren dann dem Mobbing und hämischen Kommentaren von Seiten der Lehrerin ausgesetzt.

          • Lieber @Stefan,
            liebe weitere nach erkennbarem Schema wirkenden „Gast“-Kommentatoren Marke „die üblichen Verdächtigen“ …

            Zunächst einmal vollkommen ernst gemeint geht meine Anerkennung an Stefan mit dem Post „Stefan 7. Dezember 2020 um 12:00“, in dem Sie sich um eine sachlichere und vor allem klarere Mitteilung bemüht haben.
            Am Ende steht ein einzelner Erfahrungsbericht, der an dieser Stelle nicht überprüfbar bzw. verifizierbar ist, sich jedoch recht interessant liest.

            Aus diesem gegebenen Anlass finden Sie nachfolgend ein Konter:

            Handwerker werden in einer Reportagereihe des wdr-Fernsehens getestet, in dieser Folge Schädlingsbekämpfer.
            (Keine Sorge, es kommen ganz unterschiedliche Gewerke in diesen Genuss – informativ ist es jedesmal, vertrauensfördernd leider seltener …)

            Aber, lieber @Stefan (und auch all die anderen, die Lehrer für gaaaanz schlechte und faule und …. ***** halten), bitte schauen Sie selbst:

            https://www.ardmediathek.de/wdr/video/servicezeit/handwerker-stichprobe-schaedlingsbekaempfer/wdr-fernsehen/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLWMyZjRkMGNkLTFjOWEtNDY3Mi04YzdkLTBhY2Y3ZTY3N2ViZA/
            (ca. 5 Minuten)
            Testkriterien u.a.:
            – Pünktlichkeit
            – Preisvorstellung
            – Gute Beratung
            – Strategie/Planung (nur Fallen aufstellen im betroffenen Raum oder umfassende und nachhaltige Vorgehensweise?)
            – Umsetzung (tatsächlicher Einsatz von Arbeitskraft und –geräten)
            – aktueller Infektionsschutz („wäre nicht schlimm“)

            Dieser Handwerker Nummer 1 ist nun nicht gerade eine Zierde seiner Zunft, aber – lieber @Stefan – das wird Ihnen auch schon aufgefallen sein, oder?
            Ein Gutachter der Innung stellt den Handwerker zur Rede (Minute 2:50), der reagiert ja fast so wie es hier in diesem Forum von manchen Teilnehmern (immer wieder und immer wieder von den gleichen Personen) den Lehrkräften unterstellt wird: Der Handwerker ist uneinsichtig, scheint sich herausreden zu wollen!
            Moderatorenkommentar: „Einsicht sieht anders aus. […] Wenigstens stellt dieser Kammerjäger am Ende keine Rechnung aus.“
            (Bestimmt „arbeitet“ er grundsätzlich ohne Rechnungsstellung, aber in dieser „hohen“ Qualität?!)
            Und anders als die meisten Lehrkräfte in diesem Forum legt er keinen Wert auf Corona-Schutzmaßnahmen. Aber ob das als positiv gewertet werden sollte?

            Handwerker(team) Nr. 2 ist ein Internet-Notdienst dieser Branche und „schlimmer geht immer“! So soll z.B. im Kinderzimmer mit Giftködern gearbeitet werden. (Ich denke, Oka wird’s gefallen. 😉 ) Kostenpunkt = 300 Euro netto für ¼-Stunde unsachgemäßer und unqualifizierter Arbeit ist Wucher – laut Gutachter.
            Zur Rede gestellt vom Gutachter („So viel Dreistigkeit schockt selbst unseren langjährigen Profi.“) wird das TV-Team mit dem Handwerkerhandy „zurückgefilmt“. (In den Reportagen werden die Handwerker grundsätzlich verpixelt, ebenso Firmenlogos, Stimmen werden verfremdet. … Relativ selten verzichten Handwerker darauf, weil sie rundum gute Arbeit leisten und es doch dann eine Top-Werbung zum Nulltarif ist!)
            Schnippische Frage der Handwerker (?) „Ja und was wollen Sie jetzt?“ und zum Gutachter: „Hören Sie auf, machen Sie sich nicht zum Witz, Sie sind ein alter Mann, legen Sie sich zu Hause hin, Sie sind ein Rentner!“ (zitiert nach dem durch Verfremdung der Stimme erforderlichen Untertitel in der Reportage).

            Test Nummer 3: Auch hier erscheinen zwei Handwerker, der Einstand stimmt; sie erscheinen pünktlich und professionelle Arbeit beginnt hier mit sachkundiger Aufklärung der Kundin. Die ergriffenen Maßnahmen sind weitgehend stimmig, fachgerecht, umfassend und nachhaltig – jedoch mit Einschränkungen – laut Gutachter.
            Auf die Rückmeldung durch den Gutachter zeigen die beiden Handwerker Interesse und Entgegenkommen („… beim nächsten Mal …“) sowie Einsicht hinsichtlich der Negativkritik nebst Anregung zur Verbesserung.

            „Wie wohltuend, diesmal auf kritikfähige Handwerker zu treffen.“ (Moderatorenstimme) –
            Lieber @Stefan (und „Freunde“),
            wie klingt das für Sie?
            Wie beurteilen Sie diesen Test und vor allem die Ergebnisse? (Nebenbei: Die Ergebnisse sind durch ganz viele bereits gestestete Handwerksbereiche ganz ähnlich!)
            (Und bitte jetzt nicht „Lüüüüügenpresssssäääääää“.)

            Wenn Sie das nächste Mal im Bekanntenkreis das Thema „Lehrer“ erschöpfend diskutiert haben uns selbst noch nicht erschöpft sind, dann starten Sie mit Ihren Bekannten eine neue Runde zum Thema „Handwerk“ oder anderen Berufsgruppen – Auswahl gibt es ja genug.

            Haben Sie Lust auf mehr und möchten sich umfassender mit dem Thema „Handwerk“ und „Hausbau“ beschäftigen?

            Traumhaus adé – mit Baupfusch in die Pleite?

            https://www.ardmediathek.de/ard/video/koennes-kaempft/traumhaus-ade-mit-baupfusch-in-die-pleite/wdr-fernsehen/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLTQyOWZlMTE0LTg3YWMtNDE0MC1iNmJmLTE4MWQyYzAxMzczNw/
            (ca. 41 Minuten)
            Kurzinfo vorab:
            Da wurde eine Familie schikaniert und ruiniert, nicht nur finanziell.
            (Das hat aber kein Lehrer zu verantworten.)

            Ähnliches könnte man wieder für jede andere Branche, für jeden anderen Beruf rasch recherchieren.

            Lieber @Stefan,
            wie Sie sehen, habe ich mir heute noch einmal richtig Zeit genommen.
            Da ich aber in Vollzeit-„Freizeit“ (IRONIE) tätig bin – so scheint ja der Eindruck bezüglich des Lehrerberufes – kann ich das leider beim besten Willen nicht auf Dauer leisten.
            Immerhin ist auch das heutige Bildungsangebot kostenlos.

            Und man darf wohl damit rechnen, dass sich in den „Gast“-Kommentaren der „üblichen Verdächtigen“ keinerlei Änderung zeigen wird.

            Ach ja, was die Oma noch wusste: „Undank ist der Welten Lohn.“

            PS.:
            Es geht nichts über eine gute Zeitplanung: Ziemlich genau 20.00 Uhr und da ist er wieder … der Lockruf meines Hobby-Raumes, im Volksmund „Arbeitszimmer mit Schreibtisch“ genannt.
            😉

  5. Danke für den Bericht !
    Es ist in etlichen medizinischen Einrichtungen zu Übertragungen von Covid-19 auf Mitarbeiter durch vom TÜV geprüfte Masken gekommen, die in der Nachuntersuchung durch andere Prüfinstitute für untauglich getestet wurden, weil die Durchlässigkeit der FFP.2-Masken die zulässige Durchlässigkeit für Aerosole um ein mehrfaches übertraf.
    Report Mainz hat darüber auch berichtet, allerdings gelang es mir nicht die Internetseite zu verlinken.

    Und unter der https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/su/COVID-19?s=&p=1&n=1&aid=217002 des Deutschen Ärzteblatt steht ein lesenswerter zusammenfassender Bericht über long-Covid.

    • Die oben abgebildete Maske ist keine FFP-2Maske. Den chinesischen Masken fehlt die CE-Kennzeichnung mit der angehängten Nummer des amtlich zugelassenen Prüfinstituts.
      Also z.B. CE-2345
      Bei den chinesischen steht da KM- +Prüfinstitut eingestanzt auf der Maske.
      Ich kaufe mir meine eigenen Masken in der Apotheke.
      Wir solle ja die in China produzierten FFP-2 jetzt noch schnell aufbrauchen, und danach kann man dann richtig gut abhusten und inhalieren ?

  6. @ Stefan, sorry, aber was haben die Lehrer*innen mit dem Vorgehen der Landestegierung zu tun…nirgendwo steht geschrieben, dass die KuK darauf bestanden hätten, dass diese Charge FFP2 Masken vernichtet werden soll. Das ist eine Vorgehensweise der Landesregierung. Ich persönlich halte das für völlig bekloppt, weil die 2% Minderleistung zur Norm den grundsätzlichen Nutzen nicht entkräften. Deshalb mein Wunsch, diese Masken dennoch in den Umlauf zu bringen, da der Wert v.a. auch in der richtigen Anwendung liegt. Also ist dein Hinweis auf die bösen LehrerInnen völlig unangemessen und lenkt evtl Kritik in die total falsche Richtung.

  7. Wir bekamen an der Schule am Donnerstag auch 20 FFP2 Masken.
    Sie rochen sehr streng und nach etwa 15 Minuten musste ich das Ding abnehmen, weil meine Gesichtshaut unerträglich juckte und voller roter Quaddeln war.
    Andere Kollegen haben es länger ausgehalten und 2 hatten gar keine Probleme.
    Aber irgend etwas stimmt mit den Dingern nicht!

  8. Auch für mich ist das absolut unverständlich. Vermutlich hat einer der „auf den Sesseln flatulierenden“ herausgefunden, dass ein Lehrer wegen der statistischen 2% ein Amt verklagen könnte, sollte er denn Covid bekommen. Es ist ein typisches Selbstschutzverhalten von Behörden. Bei uns im Lande BW war man da großzügiger: Zu Schulbeginn waren FFP2 Masken zugesagt worden, was dann geliefert wurde, waren einfachste Staubschutzmasken aus dem Baumarkt – und sind auch so beschriftet. Da hätte eher ein Grund zum Reagieren bestanden-war aber in Wirklichkeit ein kluger Schachzug des Ministeriums, um die Wirtschaft anzukurbeln: Fast jeder (wiederhole: fast jeder und jede) an meiner Schule hat sich auf eigene Kosten mit den FFP2 eingedeckt, was ganz schön ins Geld geht, und den Umsatz der örtlichen Apotheken erhöht, weil keiner den Versendern traut, bis heute.
    Dass es sich auszahlt sieht man möglicherweise daran, dass eine von zwei Kolleginnen positiv ist (eine knappe Woche nach ihrem letzten Schulbesuch), deren Klassen wegen Erkrankungen in Schülerfamilien jetzt in Quarantäne sind. Sie hatte die gelieferten einfach-Masken getragen.
    Masken allein, machen nicht glücklich-beruhigen aber! Und ob 92% oder 94% ist in einem solchen Zusammenhang völlig gleichgültig (zumal nach meinem Kenntnisstand die Masken, offensichtlich durch zufällige Varianz im non-woven Spritz-Gewebe, ohnehin leicht unterschiedliche Wirkungsgrade haben sollen).
    Vielleicht sollte das Ministerium, anstatt einzustampfen, die Masken an uns schicken-wir wären sehr dankbar! (unsere Schul-Adresse gerne auf eine kurze Notiz mit Kontakthinweis!)

  9. Also in nrw gab es 0 Masken, wir gehören zu den Lehrern mit den selbstgemachtem Alltagsmasken – oder man muss halt selber kaufen…

  10. @Pit
    Solche Missstände streitet auch niemand ab. Nur bezahlen Sie einen Handwerker, der nicht oder schlecht gearbeitet hat? Kommen Sie um nicht geleistete Arbeit bei den Schülern unentgeltlich nachzubessern? Bezahlen Sie Ihren Lohn zurück, wenn Ihre Arbeit nicht wie erwartet ausgeführt wurde? Sind Sie haftbar, wenn Sie einen Fehler bei Ihrer Arbeit gemacht haben? Sind Sie regresspflichtig bei Mängeln? Sicher haben Sie eine Betriebshaftpflichtversicherung die von Ihnen verursachte Schäden ausgleicht. Hat Ihnen schon einmal jemand den Lohn gekürzt, wenn ein Schüler nicht wie erwartet abgeschlossen hat? Wenn nicht, dann wird es höchste Zeit! Fragen Sie doch Mal Handwerker wie gerne Sie zu Kunden kommen, die Lehrer sind. Der einzigste Pluspunkt ist, dass Lehrer nachmittags zu Hause sind, ausser in den Ferien.

    • @Stefan

      Ich habe noch von keinem Handwerker gehört, der Lohn zurückgezahlt hätte. Wozu? Bei Pfusch – der kommt oft genug vor, die ebenfalls staatlichen Faulenzer (Ironie), die bei den Gerichten damit beschäftigt sind, haben damit alle Hände voll zu tun – ist Schadensersatz zu leisten. Regress und Lohnrückzahlung sind wohl zwei verschiedene Dinge.
      Haben Sie denn schon einmal Lohn zurückgezahlt? Wenn ja, aus welchem Grund?

      Ihre sachliche Argumentation ist diesmal wieder kurz, Sie fallen in Ihren geliebten alten Trott zurück. Schon nach nur einem Satz steigen Sie wieder in Ihr übliches gedankliches Kettenkarussel und drehen sich mit stetig wachsender Begeisterung im Kreis. Leider ist das nichts neues, nur eine wahllose und haltlose Reihung von Pseudofragen und Anschuldigungen.

      Und jetzt muss ich Sie mal so richtig herbe enttäuschen: Seit vielen Jahren habe ich – je nachdem was anfällt – aus verschiedenen Gewerken meine „Stammhandwerker“, und da bekomme ich auch heute noch rasch einen Termin, obwohl doch Handwerker auch ständige Überlastung beklagen. Öfter höre ich, dass es in der heutigen Zeit wohl immer seltener wird, dass ein Handwerker zur Begrüßung vom Kunden die Hand entgegengestreckt bekommt … Jaja, ich bin dann wohl verhaltensauffällig, aber ich bin es wenigstens im positiven Sinne und kann es darum mit Fassung tragen. 😉 Und – bitte verzeihen Sie mir, @Stefan – „meine“ Handwerker kenne ich schon lange, manche länger als 20 Jahre, da bin ich ganz offen wenn ich Ihnen jetzt sage „Denen kann ich glauben, eben weil ich die (länger) kenne (als Sie).“ Und mit denen ist ein Gespräch auch immer so ergiebig, weil man sich da so ganz „alte Schule“ aufeinander bezieht.
      Lieber @Stefan, merken Sie etwas?
      Da draußen gibt es vielleicht Außerirdische (womöglich sogar intelligente Lebensformen), aber schon jetzt muss es da draußen ja nur noch Lehrer geben, denn sonst könnten sich „meine“ Handwerker darüber nicht wundern, oder? – Naja, andereseits, vielleicht sind die einfach bekloppt, denn das passt ja irgendwie nicht so gut zu Ihrer Sicht der Dinge. Oder die machen alles für Geld? Na egal …

      Und – auch das ist nur meine persönliche Erfahrung, und nach der fragten Sie doch – noch nie hat mir ein Handwerker Lohn zurückzahlen müssen (s.o.), denn die beherrschen ihr Handwerk – so wie ich meines beherrsche.
      (Und jetzt der @Stefan so: „Uhh, ein einzelner Erfahrungsbericht … vgl. hier: Pit 2020 7. Dezember 2020 um 20:00“)
      Stefan, Stefan, hier kommen wir nicht weiter …
      Ich klinke mich dann mal aus, weil morgen wieder „Dienst“ ist – ja, so nennt man das tatsächlich bei den Leuten die keinen Lohn bekommen (und schon gar nicht verdienen, aber das wissen Sie ja schon), das nennt man anders.

      Wie bereits erwähnt, ich kann Sie hier nicht fortlaufend betreuen.
      Dennoch war mir der Austausch eine große Freude.

      Herzlichst,
      Pit2020

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