Wahlkampfmanöver? Eisenmann unternimmt Vorstoß, Schulen und Kitas Mitte Januar wieder zu öffnen – unabhängig von Infektionszahlen

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STUTTGART. Baden-Württembergs Kultusministerin Eisenmann hält nichts von Unterricht aus der Ferne – schon gar nicht für jüngere Kinder. Die CDU-Politikerin pocht darauf, dass Schulen bald im neuen Jahr wieder ihre Pforten öffnen – unabhängig von den Infektionszahlen. Womöglich spielt bei dem Vorstoß der sich verschärfende Wahlkampf im Land eine Rolle.

Will Ministerpräsidentin werden: Baden-Württembergs Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU). Foto: CDU Baden-Württemberg / KD Busch

Knapp drei Monate vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg und mitten in der Corona-Pandemie liegen die Grünen mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann nach einer SWR-Umfrage von vergangener Woche klar vor der CDU. Wenn am Sonntag gewählt würde, kämen die Grünen auf 35 Prozent und die CDU mit ihrer Spitzenkandidatin Susanne Eisenmann auf 30 Prozent – das ist jeweils ein Punkt mehr als bei der vorherigen Umfrage von Infratest dimap im Auftrag des SWR Mitte Oktober. Die CDU, derzeit kleiner Koalitionspartner der Grünen, will nach zehn Jahren Kretschmann zurück in die Regierungszentrale. Die Landtagswahl ist am 14. März.

Vor diesem Hintergrund hat Eisenmann nun einen Vorstoß in der Schulpolitik unternommen, mit dem sie offenbar bei Kritikern einer strikten Corona-Schutzpolitik punkten will. Die Christdemokratin, als Koordinatorin der unionsgeführten Kultusministerien in Deutschland auch bundespolitisch nicht ohne Einfluss, hat angekündigt, sich mit aller Macht für die Wiedereröffnung zumindest von Grundschulen und Kitas nach dem 10. Januar einzusetzen.

«Schulen stehen nicht im Mittelpunkt des Infektionstreibens» – behauptet Eisenmann

«Ich gehe davon aus und werbe sehr dafür, dass wir Kitas und Grundschulen in jedem Fall wieder in Präsenz öffnen und auch Klasse 5, 6 und 7 sowie die Abschlussklassen im Blick haben – unabhängig von den Inzidenzzahlen», sagte die CDU-Politikerin in Stuttgart. Gerade mit kleineren Kindern in der Grundschule sei digitaler Unterricht im Grunde nicht möglich. «Präsenzunterricht ist durch nichts zu ersetzen.» Von einer Verlängerung oder Verschiebung der Weihnachtsferien halte sie gar nichts.

Das Staatsministerium wiederum bremste die Ministerin am Montag aus. Präsenzunterricht, gerade für die Jüngeren, sei eminent wichtig und nicht einfach zu ersetzen, ließ die Landesregierung über ihren offiziellen Twitter-Account verkünden. «Aber auch im Schulbereich hängen sämtliche Maßnahmen vom Infektionsgeschehen ab.»

Eisenmann hält damit an der Linie fest, mit der die Politik über viele Monate offene Schulen gerechtfertigt hat: «Schulen stehen nicht im Mittelpunkt des Infektionstreibens», sagt sie. Das belegen aus ihrer Sicht auch bis zuletzt die Zahlen. Kurz vor dem Beginn des Weihnachts-Lockdowns waren nach Angaben des Kultusministeriums lediglich 7 der rund 4500 Schulen coronabedingt komplett geschlossen und 813 von rund 67.500 Klassen im Land vorübergehend in Quarantäne (Stand: 14. Dezember).

Wissenschaftler – auch das Robert-Koch-Institut (RKI) – sehen das mittlerweile anders (News4teachers berichtet über aktuelle Stellungnahmen von Virologen). Das RKI empfiehlt, ab einem Inzidenzwert von 50 Wechselunterricht in kleineren Lerngruppen – und damit die Abstandsregel – sowie eine Maskenpflicht im Unterricht aller Jahrgänge vorzusehen. Baden-Württemberg (Inzidenzwert aktuell: 146,9) lehnt diese Empfehlung, wie alle anderen Bundesländer auch, ab.

Eisenmann lehnt auch eine Verlängerung der Weihnachtsferien über den 10. Januar hinaus  ab, wie sie etwa der Deutsche Kinderschutzbund vor kurzem gefordert hatte. «Davon halte ich gar nichts», sagt sie. «Jeder Eingriff in die Ferien bringt neue Probleme mit sich, neue Herausforderungen für Eltern und auch für die Schulen.» Eine Verlängerung der Ferien sei auch mit dem Bildungsanspruch nicht zu vereinbaren. Bildung müsse auch in Pandemie-Zeiten möglich sein. «Ich würde es für einen Fehler halten, analog zu März und April Schulen, Kitas und Kindertagespflege über viele Wochen hinweg komplett geschlossen zu halten.»

Kretschmann stellt sich gegen Eisenmann: «Keine Maßnahmen erfolgen unabhängig von den Infektionszahlen»

Doch Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hatte sich Mitte Dezember skeptisch gezeigt mit Blick auf die Öffnung von Schulen. «Wo wir sind am 11. Januar, wird man sehen», hatte der Regierungschef gesagt. «Keine Maßnahmen erfolgen unabhängig von den Infektionszahlen.» Die Ministerpräsidenten wollen am 5. Januar über das weitere Vorgehen entscheiden. Denkbar ist, dass der Lockdown verlängert wird, sollten die Zahlen nicht deutlich sinken.

Bildung und Betreuung müssten endlich eine Sonderstellung in der Lockdown-Debatte haben, fordert Eisenmann. «Ich fand ganz schwierig, mit welcher Leichtigkeit in der Diskussion gesagt wurde: Dann schließen wir halt mal die Schulen», sagt die CDU-Politikerin. «Es ist wichtig, dass wir Schulen anders behandeln als Baumärkte – bei aller Wertschätzung für die Baumärkte». Eisenmann betonte auch immer wieder Betreuungsprobleme für Eltern als Folge von Schulschließungen – und Probleme für schwächere Kinder, die durch Fernunterricht noch mehr abgehängt würden. «Manchmal ist es auch hilfreich, nicht nur auf Virologen zu hören, sondern auch auf Kinderpsychologen und Kinderärzte, die eine ganz klare Haltung haben zu Schulschließungen.»

Lernen am Bildschirm kann aus ihrer Sicht den Lehrer im Klassenzimmer nicht ersetzen. «Ausschließlich digital zu lernen, war und ist nicht Teil der Gesamtkonzeption Schule. Homeschooling ist in Deutschland eigentlich verboten. Das gibt es nur, weil es die Pandemie von uns gefordert hat», sagte Eisenmann. Nur wenige, begabte Schüler kämen mit so einer Art des selbstorganisierten Lernens gut zurecht. «Der Großteil hat damit ein Problem», sagte Eisenmann. «Fernunterricht ist immer die schlechtere Alternative zum Präsenzunterricht, zur Struktur, zum Arbeiten vor Ort, mit der Lehrkraft und in der Gruppe.»

Eisenmann behauptet, Mehrheit der Lehrer steht an ihrer Seite

Die CDU-Spitzenkandidatin für die Landtagswahl sieht die Mehrheit der Lehrer in ihrem Streben nach mehr Präsenzunterricht an ihrer Seite. «Die Unterstellungen, die man manchmal hört, sind zutiefst ungerecht und falsch», sagte sie mit Blick auf Vorwürfe, Lehrer wollten sowieso lieber daheim bleiben. «Die allermeisten Lehrer sind engagiert und wollen überwiegend auch in die Schule.»

Die Bildungsgewerkschaft GEW betont, dass auch die Lehrkräfte so viel Präsenzunterricht wie möglich wollten. «Doch sie würden auch gerne einmal den Satz hören: „Soviel Sicherheit wie möglich für 130 000 Lehrerinnen und Lehrer!“», teilte GEW-Geschäftsführer Matthias Schneider mit.

Auch die FDP, Wunschpartnerin der CDU in einer künftigen Regierungskoalition, unterstützt das Bestreben nach Präsenzunterricht. «Präsenzunterricht ist nicht zu ersetzen, auch um die Schülerinnen und Schüler nicht zu verlieren, die zu Hause nicht über die technischen Möglichkeiten und die notwendige Präsenz der Eltern verfügen», sagte FDP-Fraktionschef Hans-Ulrich Rülke. Die Bilanz von Eisenmann während der Corona-Zeit sei dennoch mangelhaft. «Die Digitalisierungsmöglichkeiten der Schulen bleiben weit hinter den Anforderungen zurück, die digitale Lernplattform selbst bleibt Flickwerk und die Schulen sind nicht ausreichend gerüstet, etwa mit Luftfiltergeräten oder passenden Masken.»

SPD-Chef: «Da fliegt jedem das Dach weg, der nur im Entferntesten mit Medizin oder Bildung zu tun hat»

SPD-Chef Andreas Stoch hält überhaupt nichts von einer Wiedereröffnung von Schulen unabhängig von Inzidenzzahlen. «Da fliegt jedem das Dach weg, der nur im Entferntesten mit Medizin oder Bildung zu tun hat», sagte Stoch auf Anfrage. Eisenmann stelle sich damit radikal gegen jede wissenschaftliche Empfehlung. Die Inzidenzen seien immer noch viel zu hoch, die Infektionsketten nicht kontrollierbar. Es gebe mehr Möglichkeiten als die komplette Öffnung und die komplette Schließung von Schulen. Stoch fordert Stufenmodelle mit Wechselunterricht und zusätzliche Raummöglichkeiten wie Turnhallen und Foyers für jüngere Schüler.

Für ein abgestuftes Modell und geteilte Lerngruppen plädiert auch die Bildungsgewerkschaft GEW. «Wechselunterricht dürfen wir nicht verteufeln, das muss für hohe Inzidenzzahlen das Mittel der Wahl seien», sagt GEW-Landeschefin Monika Stein. Die Situation sei anders als im Frühjahr, viele Schulen seien vorbereitet. Es brauche eine Strategie, die nicht nur die Betreuung der Kinder in den Fokus nimmt, sondern auch den Gesundheitsschutz von Erziehern, Lehrern und Kindern. Eisenmann gebe aber der Betreuung den totalen Vorrang, kritisiert Stein. In Grundschulen und Kitas gebe es weiterhin keine Sicherheitsmaßnahmen außer Händewaschen und Lüften. Man sei schlecht beraten, von Präsenzunterricht nach dem 10. Januar auszugehen. Eine Öffnung, wie sie Eisenmann fordert, wäre «fahrlässig». News4teachers / mit Material der dpa

Von Selbstkritik keine Spur: Hubig tritt von der KMK-Spitze ab – und zieht eine positive Bilanz („Wir waren immer ein Team“)

 

 

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89 KOMMENTARE

    • … sagte der Vorsitzende des Verbands der Sarghersteller Deutschlands und verwies auf die Arbeitsplätze in der Beerdigungsindustrie. Außerdem forderte er die Abschaffung der Gurtpflicht in Autos.

      • Mir wirds hier zu dumm. Ich bereite lieber meine Projekte für nach den Ferien vor. Im übrigen: falls Sie wirklich Lehrer sind tun mir Ihre Schüler leid.

        • Ich stimme völlig zu. Ich selbst erlebt, wie ein Teil der Schüler auf Tauchstation ging im online Unterricht. Internetprobleme, Kamera defekt, usw.

          In der KS funktioniert es größtenteils, aber nicht in den Klassen 8-10.

          Und diese Zeitverschwendung namens „Wechselunterricht“ ist wirklich die Krönung. Im Mai haben wir jede Stunde doppelt oder dreifach (ne nach Klassengröße) gehalten und im Endeffekt hatten die Schüler dann alle zwei Wochen eine Stunde Mathe… Das ist reine Augenwischerei.

          Also entweder wieder regulären Unterricht ermöglichen oder endlich die Totgeburt namens g8 beerdigen und zurück zum g9. Dann bleibt genug Zeit um versäumten Stoff nachzuholen. Und die Gelegenheit dazu wäre jetzt optimal. Ohne Gesichtsverlust.

    • Herzliche Einladung zur Hospitation in der Gemeinschaftsschule mit Beförderung im Schulbus, selbstredend hin und zurück- und Mittagspause in der Stadt beim Aldi. Anschließend dürfen Sie auch gerne ihre Eltern knuddeln

    • Genau so sehen meine Kollegen und ich es auch! Danke, Ben.
      Es ist so offensichtlich, was die meisten hier wollen: Bloß keinen Kontakt zu den Schülern und Eltern. Welchen Grund gab damals, den die meisten Kommentatoren hier bewogen hat, Lehrer zu werden? Langsam wird es offensichtlich…
      Ja, und nun holen Sie die Keule raus, wie Sie es ja immer machen, wenn hier mal jemand anderer Meinung ist. Bitte schön!

      • @Leo
        „Genauso sehen es meine Kollegen auch“
        Das bezweifle ich stark. An meiner GS haben fast alle Kolleg*innen Angst, 3 sind schon durch Covid ausgefallen, die anderen müssen das nun mittragen mit noch mehr Kindern in der Klasse, mit Vertretungen und damit mit noch mehr Kontakten. Ich hatte bedingt durch Lockdown und verschiedene Quarantänen vorher noch niemals so viel und engen Kontakt zu meinen Schüler*innen und Eltern wie jetzt. Von daher ist Ihr Post Quark .

      • @ leo:Wollen wir mal ne Woche tauschen?
        Vielleicht die in der angeordneten Schulschliessung wo wir faulen ‚Säcke‘ daheim Schüler fernbeschult, die eigenen kleinen Kinder betreut, korrigiert, an online Konferenzen und freiwilligen Fortbildungen trotz quäkender eigener Kinder teilgenommen haben, trotz einer bezahlten 28 Stunden Woche (da in Teilzeit) wie so oft eine 38 Stunden Woche gefahren haben, um dann Weihnachten wie folgt zu feiern : 30 Minuten im Garten der hoch betagten Eltern mit FFp2 Masken zur Geschenke Übergabe damit die Enkel zumindest die Großeltern sehen können! Im Garten mit Maske deshalb weil ein genauso wie Eisenfaust funktionierender Chef 1 Tag vor Weihnachten über positive Kollegen informiert deren Namen er aber nicht nennen möchte. Ich könnte stundenlang weitermachen – vermutlich ist das bei Ihnen zu bohrende Brett aus vergangenen Schultraumata zu dick…

      • Lieber Leo,
        es stimmt. Ich möchte derzeit möglichst wenig bis gar keinen persönlichen Kontakt zu Schülern und Eltern.
        Ziel ist es, die Anzahl der Kontakte auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Da ich meine eigene Familie nicht vor die Tür setzen kann, muss eben der o.e. Kontakt wegfallen.
        Auch Eltern sind in der Lage, sich mit ihren Kids zu beschäftigen. Das geht. Man muss es ihnen nur zutrauen. Ob nun gebastelt, vorgelesen wird oder man gemeinsam Ballerspiele spielt…. Nun, darauf habe ich leider keinen Einfluss.
        Wer sich aber als Eltern außer Stande sieht, sich mit seinen – nicht meinen – Kindern zu beschäftigen, hat das mit der Elternschaft nicht verstanden.
        Kinder lernen nicht nur in der Schule oder KiTa, leider (und bei vielen Eltern Gott sei Dank!) sind sie die ersten, prägendsten und wichtigsten Vorbilder im Leben ihrer Kinder. Auch hier scheint das Wort Verantwortung nicht bekannt zu sein.

        Ehrlich – ich lasse nicht Mal meinen Hund von anderen erziehen und viele „Eltern“ geben das Kostbarste jeden Tag in fremde – wenn auch gute – Hände?!

        Da läuft doch was falsch.

        Außerdem gibt es Telefon und Internet. Darüber kann man Kommunikation betreiben.

        Ich finde, in der Jetzt-Zeit, mit mehr als tausend Toten heute (30.12.20), ist es sogar meine Pflicht, die Kontakte zu reduzieren. Oder wie soll dieser Wahnsinn sonst je eingedämmt werden? Mit den Schulöffnungen um jeden Preis und unabhängig von den Inzidenzen hat es bisher nicht geklappt und wird es auch nicht klappen.

        Das Einzige, was auf diese Weise klappt, ist …. Sternchen für den, der mitdenken tut… (ich weiß, tut ist nicht gut)

      • Wer sind Sie eigentlich? Der Kontakt zu den Eltern wird derzeit überall von Seiten der Kultusministerien unterbunden. Sie sind, so meine ich, höchstwahrscheinlich kein Lehrer. Sonst wüssten Sie das. Es gibt immer wieder Trolle, die sich als Lehrer ausgeben und Dinge wie Sie äußern.

    • Sie haben die Veröffentlichung der KMK zur Expertenkommission Anfang Dezember noch nicht gelesen?

      Seit Mai weiß man evidenzbasiert, dass Schulöffnungen der Haupttreiber der Pandemie sind. Das Beispiel Israel, das dank Schulöffnungen inzwischen in der vierten Welle steckt, sollte jedem gezeigt haben was die Drehscheibe der Virenverteilung ist. Es ist statistisch sogar ungefährlicher den kompletten Einzelhandel zu öffnen und die Schulen und Kitas komplett zu schließen.

      Und da die Schließung der Schulen für ein ganzes Jahr vor ein paar Jahren kein Problem war, sollte man das jetzt genauso betrachten. Nennen wir dir Pandemie-bedingte Schließung eben P8 und gut ist.

      • Vielen Dank für die schonungslose Einschätzung! Jetzt warte ich auf die juristischen Konsequenzen für die kriminelle Vereinigung KMK … die Cosa Nostra lässt grüßen!!!

    • Vor allem Grundschulen müssen unbedingt offen bleiben, das hat die Erfahrung gezeigt und da hat Frau Eisenmann Recht. Wechselunterricht wäre natürlich die beste Lösung.

      • Wenn sie offen bleiben MÜSSEN, dann muss man auch für den nötigen Infektionsschutz sorgen. Abstand, Luftfilter, Plexiglaswände, Masken, regelmäßige Tests.

        Zu teuer? Dann müssen sie wohl doch nicht offen bleiben.

        Man kann auch anders fragen: War die Rettung einer Fluggesellschaft wirklich wichtiger als der sichere Präsenzunterricht in den Schulen? Teurer war die Rettung auf jeden Fall.

        • Ben ist Sozialarbeiter, der muss gegen Lehrer stänkern, weil der Lehrer der natürliche Fresskonkurrent für ihn ist….der hat leider immer noch nicht kapiert, dass wir ein gemeinsames Interesse haben…auch wenn die persönliche Dienstfähigkeit („Das höchste Maß der Dienstunfähigkeit ist der Tod“ …steht irgendwo in einer Dienstverordnung für Beamte …. mag historisch sein…ist aber für viele KMs scheinbar ein verwaltungstechnischer Akt) unterschiedlich bewertet wird.

          • KuMis sind B-besoldete Verwaltungsbeamte. Und das verwaltungshandeln kennt nur vier verschiedene Bescheide in Bezug auf die Rechtmäßigkeit:
            – richtige Verwaltungsbescheide,
            – falsch-richtige Verwaltungsbescheide
            – richtig-falsche Verwaltungsbescheide
            – falsch-falsche Verwaltungsbescheide

            Wenn falsche Verwaltungsbescheide deren Empfänger begünstigen, obwohl in der Sache diese Entscheidung nicht richtig ist, hat sie Bestand (falsch-richtig).
            Wenn eine in der Sache richtige Verwaltungsentscheidung einen Betroffenen unrechtmäßig belastet, muss diese geändert werden (richtig-falsch).

            Am einfachsten ist es mit den Verwaltugsentscheidungen, die in der Sache falsch sind, weil Fakten nicht berücksichtigt werden oder die räumliche und sachliche Zuständigkeit der bescheidenden behörde nicht gegeben ist, die Empfänger der Bescheide unrechtmäßig belasten, dann sind sie hinfällig.

            In die letztgenannte Gruppe ordne ich die Entscheidungen der KMK bezüglich der Corona-Bekämpfung bzw. des Festhaltens am Präsenzunterricht im Regelbetrieb an Schulen ein.

  1. Frau Eisenmann geht über Leichen, kann man ihr nicht endlich das Handwerk legen und sie hinter Gitter bringen.
    Da gehören Menschen hin, die wissentlich Menschen ins Verderben schicken.

    Was ist das für eine skrupellose, verantwortungslose, machtgierige und eiskalte Person, der zudem jegliche Kompetenz für diese Position fehlt.
    Eisenmann als Ministerpräsidentin wäre für Baden-Württemberg der Megagau. Das Land würde im Chaos versinken.

    Besser sie geht nach Amerika und unterstützt Trump beim Wahlkampf 2024, den im Thema Fake News ist sie brillant.

    • Genau so ist es!
      Die gute Frau Eisenmann sollte sich in Grund und Boden schämen!
      Leider habe ich bislang vergeblich nach einer aktuellen Petition gesucht, um ihren Rücktritt zu fordern.
      Kann mir da jemand weiterhelfen?
      Ich würde SOFORT unterschreiben!

      • Würde ich auch sofort unterschreiben!
        Universitäten bleiben geschlossen aber Meisterschüler, Techniker usw. müssen in die Schule! Alles Schüler im Alter von 21-40 Jahre aber Schulen sind keine Infektionsherde….

        • Zeigen Sie mir einen einzigen Meisterschüler, der nicht in die Schule will! Die bezahlen nämlich fürstliche Beträge dafür. Die Prüfungen werden sicher nicht wie die hochheiligen Abis verschoben. Und die Abschlussarbeitsverträge sind auch schon unterschrieben. Übrigens das zuviel bezahlte Geld für die ganzen Ausfallstunden kam auch noch nicht dafür, dass die Lehrer abgetaucht sind. Übrigens, das Gleiche gilt für etliche Berufsschüler, die haben monatelangem Unterrichtsausfall ihr Schulprüfungen durchgezogen. Grosser Dank an die Lehrer…… für was eigentlich?

    • Peter. Sie sprechen mir aus der Seele. Und nein, Eisenmann liest offenbar keine wissenschaftlichen Abhandlungen, oder sie versteht nicht, was sie liest. Der Vergleich mit Trump ist absolut zutreffend. Da viele Wähler bei dem Namen ein Kreuzchen setzen, der ihnen am bekanntesten erscheint, wird sie mit ihrer Skrupelosigkeit, ihrer Menschenverachtung, ihrer Verantwortungslosigkeit auch noch Erfolg haben. Es sei denn, das deutsche Volk ist etwas intelligenter als das amerikanische. Ein Funken Hoffnung bleibt also.

  2. Die Frau hat es nicht verstanden und den Knall hat sie auch nicht gehört.

    Immerhin ist eines klar: Diese Politik wird krachend scheitern! Wenn sie am 10.1. die Schulen wieder aufmacht, dann verpuffen sämtliche eventuellen kleinen Erfolge des Lockdowns und die Infektionszahlen werden weiter steigen. Spätestens Ende Januar, Mitte Februar gibt es dann den richtig harten Lockdown, weil die ITS vollaufen werden und die Toten sich stapeln. Der wird dann auch zur Wahl in BW noch nicht beendet sein und hoffentlich erinnern sich dann genug Wähler daran, wer auf diese Idee gekommen ist und wer all das Leid zu verantworten hat.

    Wenn man schon mit Corona Wahlkampf machen will, dann doch besser mit einem kompletten Lockdown. Dann besteht nämlich eine gewisse Chance, dass man passend zur Landtagswahl in BW wieder lockern kann, ohne ein Risiko einzugehen.

    Das ganze Gerede von der Wichtigkeit des Präsenzunterrichts kann ich wirklich nicht mehr hören. Wenn der Präsenzunterricht wirklich SOOOOO wichtig ist, warum tut man dann quasi NICHTS, um ihn sicher (*) zu machen? Luftfilter, Plexiglasscheiben und kleinere Gruppen… das wäre ein Mittel, um das zu erreichen. Das ist keineswegs neu, sondern mindestens seit dem Sommer bekannt. Es war mehr als genug Zeit, genau das vorzubereiten.

    (*) Da Schule im Gegensatz zum Supermarkt, dem Restaurant, dem Frisör, der Autowerkstatt und vielen anderen Orten, wo Menschen zusammentreten, eine Pflichtveranstaltung ist, muss der Schutz WESENTLICH weiter reichen als an diesen Orten, an denen sich die Menschen freiwillig aufhalten.

    • @Jan aus H.

      Leider habe ich nicht die Hoffnung, dass die Mehrzahl Wähler sich daran erinnern wird, wer auf diese Idee gekommen ist und wer all das Leid zu verantworten hat.
      So unzureichend, wie ein großer Teil der Bevölkerung immer noch zu SARS-CoV-2 informiert ist, so viele sind es auch, die immer noch glauben, dass Schulen sicher sind.
      Es wurde ihnen ja monatelang eingetrichtert.
      Da werden sicherlich eher andere Ursachen vermutet werden, viele vergessen auch schnell oder verstehen das Ursache-Wirkung-Prinzip nicht (wie ja auch in diesem Forum des Öfteren deutlich wird).
      Dass die „gängigen“ Medien inzwischen teilweise auch vor uneingeschränkten Schulöffnungen warnen, ist besser als nichts, kommt meiner Ansicht nach jedoch viel zu spät!
      Aber ich wünsche mir (vermutlich vergeblich) genau wie Sie, dass sämtliche KM, die Präsenzpflicht in Schulen ohne hinreichenden Schutz in Pandemiezeiten anordnen, letztendlich für ihr Handeln zur Verantwortung gezogen werden!

      • @Jan und Mary-Ellen:
        Die Lehrer waren als Wähler anscheinend noch die der interessante und ausschlaggebende Anteil. Auf denen wird seit Jahrzehnten rumgetrampelt und geändert hat sich politisch nichts – wie auch, wenn zwar jede einzelne Partei heftig an Stimmen verliert, sich die Stärkste (egal, wie schwach sie gewählt wurde) ihre Koalitionspartner nach Lust, Laune und Eigeninteresse raussuchen kann.
        Die Eltern als große Wählergruppe werden sich nur zu einem vernachlässigbaren Teil an Krankheit und Tod erinnern.
        Die erinnern sich an finanzielle Einbußen, verloren gegangene Jobs im Lockdown, an den Riesenstress, den sie mit der Beschulung und Betreuung ihrer Kinder hatten und an den damit verbundenen schiefen Haussegen. DAMIT kann man Wahlkampf machen! Schon immer, oder warum wurden dem Schulsystem in den letzten Jahren immer mehr Elternaufgaben aufgebürdet? Weil die Lehrer sich so toll und effektiv wehren können?

  3. Schönes Foto von der Dame!
    Das Grinsen erinnert mich an Billy Mo:
    „Ich kauf mir lieber einen Aluhut
    Der steht mir so gut,
    Der steht mir so gut!“

  4. Jeder Tote, jede Erkrankung geht dann auf das Konto von Eisenmann. Japan schließt gerade alle Grenzen, im UK laufen die Kliniken über, in deutschen Kliniken gibt es noch eine Reserve von 19 Prozent auf den ITS. Was will diese Frau?? Leichenberge? Volle Krematorien? Und wofür das alles? Für einen Wahlkampf, den sie verlieren wird? Für ihre Buddies der Lobby FidK?
    Diese trumpeske Wissenschaftsleugnung kann doch nicht ohne Widerspruch der CDU bleiben. Mit christlich hat das nichts mehr zu tun!

  5. 2 Halbklassen im täglichen Wechsel oder in 2 Schichten a 3 Stunden.

    Was ist so schwierig das umzusetzen?

    Warum lässt Frau Eisenmann nicht die LuL zuerst impfen?

      • Richtig.

        Aber wenn durch die Impfung der LuL der R-Faktor ausreichend reduziert wird, landet das Virus in einer Sackgasse.

        Alleine durch die Impfung der LuL wird dieses Ziel nicht erreicht.
        Dazu müssen weitere Maßnahmen beitragen.
        Z. B. Halbklassen, Luftfiltergeräte, Masken, Lüften und weitere gezielte Impfungen in Hochrisiko-Bereichen.

  6. Ich finde es ungeahnt verantwortungslos, dass Frau Eisenmann, wider jeglichen wissenschaftlichen Erkenntnissen, über irgendeine Form des Präsenzunterrichts nachdenkt. Selbst Frau Gebauer, Frau Hubig und Co. machen nicht mehr einen so derart unverfrorenen Eindruck auf mich!

    Trotzdem bitte herunterkommen, denn ich scheine einen Hinweis gefunden zu haben, der ihre Pläne durchkreuzen könnte, und zwar ein Tweet der Landesregierung von BaWü:
    https://twitter.com/RegierungBW/status/1343556145848479745

    Meines Erachtens klingt das nach einer deutlichen Ansage von oben, derer sich Fr. Eisenmann, als Untergebene von MP Kretschmann keineswegs verschließen kann. Allerdings bin ich mir nach den Erfahrungen der vergangenen Monate nicht so sicher, ob daraus auch etwas Handfestes folgt…

  7. Unglaublich wie fahrlässig mittlerweile über die Gesundheit gesprochen wird. Traurig finde ich auch das ständig auf die Erhaltung des Bildungsniveau gepocht wird.
    Den Druck den viele Kinder mittlerweile auszuhalten haben, darüber spricht keiner.
    Der Lehrplan muss durchgezogen werden, wo ist hier das Verständnis für die Kinder? Die Situation ist für uns Erwachsene schwer, umso schwieriger für die Kinder. Es wird Zeit das auch dies berücksichtigt wird. In Ballungsgebieten sind Schulen oft eng aneinander mit meist bis zu 30 Kindern pro Klasse, ein Präsenzunterricht ist weder für Schüler noch für Lehrer tragbar, eher unverantwortlich. Viele Kinder haben Risikopatienten im engen Familienkreis, sollen aber doch zur Schule kommen. Das grenzt an Körperverletzung.

  8. Eisenmanns Politik ist eine Politik für Coronaverharmloser und -leugner. Wie jemand derart brutal die weitere „Durchseuchung“ der Gesellschaft forcieren will, obgleich die Rettung durch Impfung in Sicht ist, ist mir unverständlich. Mit christlichen Werten hat dies jedenfalls nichts zu tun. Eisenmann nimmt mit ihrer Forderung weitere Todesfälle und Gesundheitsschäden unter Kindern, Eltern und LuL in den nächsten Wochen in Kauf.
    Die Statistik der Covid-19-Toten sieht traurig aus, und es nehmen auch die Todesälle unter jüngeren Menschen zu:
    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1104173/umfrage/todesfaelle-aufgrund-des-coronavirus-in-deutschland-nach-geschlecht/

  9. Und wieder diese suggestive Wortwahl/ Beschwörungsformel:

    „Schulen stehen nicht im Mittelpunkt des Infektionstreibens“

    „Nicht im Mittelpunkt“ würde ich normalerweise als „nebensächlich“, „vernachlässigbar“, „marginal“, „nicht besonders relevant“ interpretieren.

    Geschickt formuliert. Das beruhigt doch den Durchschnittsbürger.

    Dass Schulen jedoch ERHEBLICH zum Infektionsgeschehen in der Gesamtbevölkerung beitragen (und erheblich ist schon mehr als zu viel in der derzeitigen Situation), diese Tatsache fällt bei obigem Beschwörungssatz einfach hinten runter.

    Die AfD bedient sich dieses rhetorischen Tricks auch immer wieder gern…

  10. Öffnung der Schulen – ja… mit vollen Klassen – nein!
    Ich GS und Unterstufen bitte Wechselunterricht mit 1/2 Klassen. Morgens 3h und nach Lüftungspause nochmal 3h nächsteGruppe.
    Das ist zwar nicht optimal, aber besser als die Vorschläge von Eisenfrau!Wem will sie was beweisen??? Das wird wohl nix mit den Wahlen….

    • Ich stimme dem voll zu. Wenigstens eine Halbierung der Klassen, wie bereits vor den Sommerferien durchgeführt, wäre eine gute „Zwischenlösung“. Weiß Gott auch nicht die perfekte aber besser als die Kinder, deren Eltern, Großeltern und natürlich die LuL evtl durch die Hölle zu schicken!

      Ich bin selbst im Stadtelternbeirat der Kitas unserer Gemeinde. Wir hatten ständig diverse Fälle und Teilschließungen in unseren Kitas. Eine Kita davon war seit Anfang November bis jetzt mehr oder weniger durchgängig im Wechsel der Gruppen in Quarantäne und Zeitweise sogar komplett geschlossen – und das bei acht Gruppen mit ca 180 Kindern und ErzieherInnen. Aber zum Glück sind die Kinder ja keine Treiber der Pandemie!

      Wir testen einfach nicht mehr so viel wie Anfangs! Dann fällt das alles nicht mehr so auf!

      Auch in der Schule wurde bei den ersten Fällen eine mobile Teststation vor Ort geschickt um alle Kontakte aus der Klasse zu testen. Und jetzt? Trotz weiterer Fälle, keine mobile Station mehr. Das sagt doch alles!

      Wer übernimmt die Verantwortung, sollte dadurch schlimmeres Geschehen? Wer erklärt den Kindern, wenn ihren Familien dadurch was geschieht?

      Dieses Verhalten von Eisenmann, Hubig und Co. ist unfassbar!

      Ich bin auch berufstätig und muss schauen wie ich die Betreuung organisiere. Trotzdem ist mir die Gesundheit meines Kindes und meiner Familie wichtiger als als alles andere!!!

  11. Profilierung auf Kosten der Gesundheit von Kindern, Angehörigen und Lehrern. Frau Eisenmann kennt keine Gnade. Und dazu noch extrem unsympathisch. Diese Frau wird so derbe auf die Schnauze fallen bei der nächsten Wahl. Ich werde ihr auf dem Balkon dazu Beifall klatschen.

  12. Es wurde schon so viel gesagt. Ich kann nur noch sagen, diese Frau Eisenmann ist untragbar….unfassbar….

    Aber es gibt Hoffnung. Eingefleischte CDU-Wähler in meinem Bekanntenkreis überlegen wegen genau dieser Frau nicht die CDU zu wählen.

  13. S,
    die Übersicht zeigt, wie es sich verstärkt auch in der Elterngeneration zwischen 35 und 50 verbreitet.
    Über 50jährige Lehrer darf man nach dieser Statistik nicht mehr in den Präsenzunterricht schicken. Das ist doch alles nur noch eine brutale Verletzung jeder Fürsorgepflicht und Körperverletzung mit Ansage.

  14. Unverantwortlich. Wielange tischt man der Bevölkerung noch das Märchen auf Kinder sind nicht die Infektionstreiber. Vielleicht möchte sich die Dame mal in die Schulbusse setzen und danach ins Klassenzimmer. Und am nächsten Tag kommt bitte der Besuch in der Kita. Ohne Maske versteht sich. Beim gemeinsamen Frühstück wird einen auch nur gefühlt 100 mal übers Essen gespuckt, gehustet oder geniest. Und dann kommen natürlich auch noch die Kuschelrunden oder das trösten.,alles ohne Maske, ohne Abstand und ohne Hygieneregeln. Viel Spaß!

  15. Herr Söder sagte kurz vor Weihnachten, in Deutschland sterbe momentan alle 4 Minuten ein Mensch an Corona!
    Die Pfleger und Ärzte sind am Limit, und diese Frau möchte- um ihren Wahlkampf voranzutreiben!-Schüler-, Lehrer- und Erzieher/innen schutzlos dem Virus ausliefern!
    Jede Kassiererin im Supermarkt wird besser geschützt!
    Die Profilierungssucht dieser Frau ist derart widerlich!
    Und alles unter dem Deckmantel einer christlichen (!) Partei wohlgemerkt!
    Diese Frau ist nicht mehr tragbar- man müsste den sofortigen Rücktritt fordern!
    Wo ist die Petition?

  16. @ Ben: Gute Idee!

    Projekte für die Zeit nach den Ferien … Was könnte das sein?

    „Rechnen mit überschreiten der 100 Tausendergrenze am Beispiel von Leichen“?
    Oder: „Schlaues Särge stapeln nach dem Vorbild von Tetris?“

    Bitte zügig in die Planung einsteigen, die Zeit wird knapp! Und es gibt so viel zu tun!

  17. Eltern sind Mediziner, medizinisches Personal, Pfleger, Apotheker, Verkäufer, Handwerker etc….gerne gehen diese Eltern in Home Office oder lassen sich per Telefon krank schreiben. Sollte Wechselunterricht bei Familien mit Kinder unter 14 angesagt sein, verweise ich hier auf oben genanntes Home Office oder die Krankmeldung. Vielleicht fragen Sie an Ihrem örtlichen Krankenhaus nach, wieviel Prozent der Eltern denn bei Wechselunterricht und Kitaeinschränkungen fehlen. Nein, das mit der Notbetreuung war schon im Frühjahr ein Witz. Aber alles hat Konsequenzen.

    • Und nun? Eine Notbetreuung bedeutet, dass die Kinder halt Betreut werden, nicht aber unterrichtet. Und das läuft auch im großen und ganzen. Der Unterricht findet dann in abgewandelter Form statt.

      Wenn das nicht läuft, müssen sich die Eltern eben mal bei der Kita-/Schulleitung beschweren. Und ich verweise auch Sie gerne an ihren Kultusminister/in, der/die für die jetzige Situation verantwortlich sind.

    • Eben, weil Eltern Mediziner etc. sind, haben wir nun die Katastrophe. Das Virus konnte sich ungehindert in den Schulen und dann in den Familien ausbreiten.

      Hätte man Vorsorge getroffen und älter SuS wie in den Unis digital unterrichtet und kleinere Kinder mit Betreuungsproblemen mit Wechselunterricht, Luftfiltern, Masken etc., dann hätten wir jetzt nicht das Problem. Aber der Karren wurde an die Wand gefahren, so dass die Intensivermedizin nun kurz vor dem Zusammenbruch steht:

      „Der Mangel an Pflegekräften in Krankenhäusern infolge der Corona-Pandemie könnte sich aus Sicht der Intensivmediziner noch verstärken. „Wir befürchten durch die monatelangen Belastungen, die die Pflegekräfte jetzt mitgemacht haben auf den Intensivstationen, dass wir Anfang kommenden Jahres Leute haben werden, die unter der Last zusammenbrechen und nicht mehr resilient genug sind und tatsächlich dann ins Aus gehen“, sagte der Chef der Intensivmediziner-Vereinigung DIVI, Uwe Janssens, im gemeinsamen „Morgenmagazin“ von ARD und ZDF.“

      https://www.tagesschau.de/newsticker/liveblog-coronavirus-dienstag-169.html#Intensivmediziner-befuerchten-verschaerften-Personalmangel

      Bitte daher mitzeichnen und weiterverbreiten:

      https://www.openpetition.de/petition/online/bildungsgerechtigkeit-und-gesundheitsschutz-in-der-pandemie

    • Neu1,
      in meiner Familie gibt es einige Mediziner, die Kinder waren in der Notbetreuung, die tatsächlich eine Notbetreuung für systemrelevante Berufe war und keine Unterbringung von Yogamamis und Home Office Daddies/Mamis.
      Kein Mediziner würde sich krankschreiben lassen. Sie arbeiten lieber mit geschlossenen Schulen, weil die Infektionszahlen damit sinken und ihre Arbeit weniger anstrengend wird. Wissen Sie, was es bedeutet, wenn ein KH mehrere Covid Patienten zu betreuen hat? Ich vermute nein, sonst würden Sie nicht so einen Quark schreiben.

    • Genau, alles hat Konsequenzen. Leider müssen Ärzte, Pfleger usw. eben auch so viel arbeiten, weil sich viele Menschen anstecken. Wenn diese Ansteckungen durch Verbesserungen des Infektionsschutzes in der Schule reduziert würden wäre allen geholfen.
      Zurzeit ist es einfach nur ein Teufelskreis mit der Betreuung und dem medizinischen Personal.

    • Und gerade diese Eltern wollen doch auch nicht, dass ihr Kind das Virus in die Schule einträgt, oder dieses aus der Schule mitbringt, nicht wahr?
      Oder sollen Kita- und Grundschulkinder jetzt auch die ganze Zeit FFP2 Masken tragen?
      Dann könnte es vielleicht klappen!

  18. «Die allermeisten Lehrer sind engagiert und wollen überwiegend auch in die Schule.»

    Diesen Satz empfinde ich als frech! Wer ohne ausreichenden Infektionsschutz nicht in die Schule möchte, ist also im Umkehrschluss nicht engagiert??? Da macht es sich Frau Eisenmann zu einfach!

    Ich arbeite seit ca. 15 Jahren sehr engagiert in meinem Job. Mein Beruf ist super und macht mir außerhalb von Corona viel Freude! Aber nein, ich möchte nicht bei der derzeitigen Infektionslage mit 25 Schülern in einem Mini-Raum sitzen, wenn das Hygienekonzept ausschließlich aus Lüften und schlechtsitzenden, ständig unter der Nase verschwindenden Alltagsmasken besteht!

    Ich habe auch Familie, um die ich mich Sorgen muss. Ich habe mich um eigene Eltern und Schwiegereltern zu kümmern, die zur Risikogruppe gehören. Ich war im November/Dezember der täglichen Gefahr ausgesetzt als Kontaktperson in Quarantäne zu landen oder mich anzustecken. Ich habe Kollegen vertreten, die in Quarantäne waren. Dadurch hatten sich meine alltäglichen Kontakte noch einmal verdoppelt, manchmal auch verdreifacht! Als es wieder einmal Freitag hieß, wie es Montag laufen soll, habe ich das Wochenende durchgearbeitet, weil es mir letztendlich um die Kinder geht. So viel zum Thema Engagement.

    Scheinbar wird außerdem einmal wieder nicht gesehen, dass die Mehrheit der Lehrer nach kleinen Lerngruppen verlangt, nicht nach Schulschließung. Wechselunterricht bedeutet weder Schulschließung, noch weniger Arbeit, aber es bedeutet kleinere Lerngruppen, weniger Kontakte, besseres Abstandhalten… und auch individuellere Förderung. Die Schüler haben sich doch auch um Familienangehörige zu Sorgen, wird das nicht gesehen? Schüler könnten in Kleingruppen viel angemessener gefördert werden. Das will man scheinbar nicht sehen…

    • Chapeau, besser könnte man es nicht sagen. Frustrierend dass Frau Dr. als Dienstherrin so viel über Schüler nachdenkt und so wenig über ihre ‚Diener’… Muss sie allerdings wenn die Zahl erkrankter Lehrer nach oben gehen wird

  19. Es gibt sie also tatsächlich noch- auch bei fast 1000 Toten am Tag und mutierten Vieren, die gegebenenfalls auch Kindern gefährlich werden könnten. Die Bens und Leos. Wahrscheinlich mehr, als man es sich vorstellen mag. Ob es wirklich Lehrer sind, kann man hier ja nicht feststellen. Ich bin aber überzeugt davon, dass man den engagierten Lehrer nicht am Plärren nach Präsenzunterricht erkennt. Im Gegenteil. Ich befürchte sogar, dass der Präsenzunterricht für faule Lehrer mehr Schlupflöcher bietet, als der Wechselunterricht. Dadurch, dass meine Kinder zwei Wochen im Fernunterricht angemeldet waren, habe ich auch ich viele Einblicke in die Arbeit der Lehrer bekommen. Zum einen konnte ich mitverfolgen, wie vorbereitet sie an die Sache herangegangen sind, und teilweise auch, wie der Stoff vermittelt wurde. ( Möglicherweise möchten sich ja Lehrer wie Ben und Leo genau vor solchen Einblicken schützen, weil ihr Präsenzunterricht vielleicht doch nicht so ….??)Und Hut ab, die Lehrer an der Schule meiner Kinder haben nahezu alle eine tolle Arbeit gemacht. Hier hat sich keiner um zusätzliche Arbeit gescheut-im Gegenteil. Wenn das ganze im Wechselunterricht laufen würde, wäre es für die Lehrer sicherlich arbeitsintensiver aber für alle am Schulleben Beteiligter gesünder. Und wir alle,- auch die Kultusministerien sollten den Lehrern, die sich dafür bereit fühlen, dankbar sein.

  20. @Ben, wie heißen denn Ihre Projekte, dass Sie diese sogar in der unterrichtsfreien Zeit (!) vorbereiten möchten? „Hut ab!

    Entweder, Sie lesen Beiträge im Forum nur sehr halbherzig oder, was ich eher glaube, Sie sind niemals Lehrer, denn sonst müsste ich Sie fragen, was Sie an welcher Stelle hier nicht (!) begriffen haben oder begreifen wollen:
    1. Die Fallzahlen müssen drastisch gesenkt
    werden (Präsenzunterricht ist wichtig, aber
    nicht um den Preis der Gesundheit anderer)
    2. Statt Präsenz gibt es zahlreiche andere
    Unterrichtsformen unter Pandemiebe-
    dingungen. (nun schon oft diskutiert)
    3. Frieren im Klassenraum bei „knackigen“
    Minusgraden bringt weder Ihren Schülern
    noch Ihnen etwas.
    4. Untersuchungen namhafter Wissenschaftler
    sollten endlich als Fakten respektiert und
    Ratschläge, Hinweise umgesetzt werden.
    5. Lehrplaninhalte müssen „ausgedünnt“ wer-
    den, um sowohl den Schülern als auch den
    Lehrern „Druck“ zu nehmen.
    Dann ist es eben in diesem Schuljahr so!
    Punkt. …
    6. Fernunterricht bedeutet kein Ausruhen oder
    Urlaub. Ganz im Gegenteil. So viel vor-und
    nachbereitet habe ich selten. Viele meiner
    Kollegen und ich stehen in einem engen
    Kontakt zu Schülern und Eltern, aber eben
    anders. Auch das kostet viel Zeit.
    Sicher erreicht man niemals alle, aus den ver-
    verschiedensten Gründen, aber das war
    schon vor der Pandemie nichts Neues.
    Präsenzunterricht unter „Normalbedingungen“
    wäre vielen lieber, denn bei Teilung der Klassen muss man auch ständig darauf achten, dass man innerhalb einer Klasse bei gleichen Inhalten zu gleichen Ergebnissen kommt, bei der Zusammensetzung der Gruppen nicht immer einfach.
    An meiner Schule (bin 43 Jahre im Schuldienst)
    haben sich zahlreiche Eltern sogar für das Engagement vieler Lehrer bedankt.
    In meiner Klasse (Klasse 9) und anderen Klassen haben Eltern ihre Kinder noch vor dem
    Lockdown nicht zur Schule geschickt, aus Sorge
    vor einer Ansteckung. Man hat sich seitens der Elternräte an die hiesigen Schulbehörden gewandt mit der Forderung, den „Präsenzunterricht auf Biegen und Brechen“ zu
    hinterfragen und umgehend nach Alternativlösungen zu suchen. Sie sehen also, so weit sind Lehrer-, Eltern- und Schülerinteressen gar nicht auseinander.

  21. Das ist doch wieder typisch für diese Frau. Eiskalt geht sie über Leichen.Nimmt hin, dass das zarte Pflänzchen das eventuell bis dorthin gerade gedeiht, wieder in sich zusammenfällt. Egal wie hoch die Zahlen sind. Eine unverschämt und unsympathische Person. Diese Frau ist noch schlimmer als manche andere Frau aus dem KM. Die sollte wirklich zurücktreten und nicht noch Ministerpräsidenten werden wollen. Das wäre eine Katastrophe. Den Krieg mit solchen Menschen an der Spitze, würde Deutschland verlieren. Die würde die Schüler selbst dann noch in den vollen Präsenzunterricht schicken wenn nebenan die Fetzen fliegen. Bildung ok. Aber nicht um jeden Preis. Sie sollte ihre Arbeit richtig machen ,dann würde sie erst gar nicht auf solch einen Mist kommen. Und ob ihr dieses Vorprechen bei der Wahl hilft? Denken wir doch mal an den schnellen Lockerer aus NRW im April/ Mai. Hoffe dass Herr Kretschmann sich da aber ordentlich durchsetzen kann.

  22. Klar sehen Ärzte das anders als Virologen oder das RKI. Wenn Schulen zu sind und die Schüler überwiegend in den eigenen vier Wänden sind und dort auch im Wechselunterricht beschult werden, oder gar keine Schule stattfindet, haben die Ärzte leere Praxen. Wo soll man sich auch anstecken? Da klingelt es nicht in der Kasse.

  23. Ich verstehe nicht warum bei den Schulschliessungen immer die Ferien mitgerechnet werden. Es wird von 4 Wochen im Winter gesprochen. Bei uns waren vor den Weihnachtstagen 3 Tage Notbetreuung und dann 2 Tage im Januar.
    Im März waren die Schulen 2 Wochen geschlossen und nicht 5 Wochen.

  24. Frau Eisenmann hat völlig recht. Auch wenn ich Ihr sonst nicht oft zustimme. Die Hysterie hier in den Kommentaren ist unerträglich. Das Risiko der Alten auf Kosten der Jüngsten zu vermindern ist unerträglich. Zumindest Grundschulen gehören geöffnet. Die Schließung könnte noch sehr lange dauern. Die Kinder sind in einem kritischen Alter. Wenn hier zu viel verpasst wird, könnte sie das ein Leben lang benachteiligen.

    • Sie haben wohl auch einige Schuljahre verpasst, anders kann ich mir Ihren zynischen Kommentar nicht erklären. Jenseits der Tatsache, dass auch Jüngere unter den Coronatoten sind, ist es für Sie in Ordnung, die ältere Generation zu opfern. Eine Generation, die selbst keine unbeschwerte Kindheit und Jugend erleben durfte. Bombennächte, Kinderlandverschickung, Verlust der Wohnung, Flucht, Verlust des Vaters oder beider Elternteile, Hungerjahre, etc. haben viele erleben müssen. Schämen Sie sich für Ihre Äußerungen.

    • @F. G.

      Sorry, aber bei Ihrem Kommentar stellen sich mir die Nackenhaare auf.

      Warum bitte schön sollte ein Kind und späterer Erwachsener ein Leben lang benachteiligt sein, nur weil ein paar Monate etwas weniger „Stoff“ durchgenommen wird?

      Wichtig wäre doch nur, dass danach genügend Zeit gegeben wird, das Versäumte nachzuholen. Eine mögliche Benachteiligung gäbe es nur, wenn danach munter weitergeprescht wird ohne das jeweilige Kind und sein Bedürfnisse zu berücksichtigen.

      Sicherlich müssen die Kleinsten bevorzugt in eine Präsenzbetreuung bzw. den Präsenzunterricht zurück. Aber nicht jetzt und in dem Korsett „Wir ignorieren mal schön die hohen Infektionszahlen“.
      Die Inzendenzien müssen deutlich fallen und dann die Kleinsten als erste in kleineren Gruppen und reduziertem Umfang zurück in die Kitas und Grundschulen. Und dann gönnt den Kleinen die es brauchen einfach ein Jahr länger für Ihre Schulbildung.

      Und wenn die verantwortlichen Politiker meinen das geht nicht, dann sollen sie endlich mit der Wahrheit rumkommen, dass es ihnen nicht um die Entwicklung und die Bildung der Kinder geht, sondern die wahren Gründe woanders liegen – Wirtschaft/Finanzen.

    • „Zumindest Grundschulen gehören geöffnet.“

      Was genau soll das heissen?

      „Grundschulen sollen ohne ausreichende Schutzmaßnahmen geöffnet werden mit Teilnahmezwang für alle“

      oder

      „Grundschulen sollen ohne ausreichende Schutzmaßnahmen geöffnet werden für die, die das wollen“

      oder

      „Grundschulen sollen MIT ausreichenden Schutzmaßnahmen (Luftfilter + Plexiglaswände + Abstand + halbierte Klassen + Masken) geöffnet werden“

      Mich nervt diese Schwarzweiss-Sicht: Natürlich ist es wichtig, die Schulen zu öffnen, aber der Gesundheitsschutz ist noch wichtiger. Man hat nur ein Leben und nur eine Gesundheit. Zudem schliesst sich beides auch nicht aus. Man muss aber eben GELD in die Hand nehmen, wenn man Schule MIT Gesundheitsschutz will. Nimmt man kein Geld in die Hand, ist die Konsequenz in der aktuellen Situation, dass die Schulen geschlossen werden müssen. Da man das seit Mai ignoriert hat, hat man jetzt ein Problem. Die Lösung kann aber nicht darin bestehen, Arbeits- und Gesundheitsschutz einfach zu ignorieren.

    • Genau und ein paar tote Kinder und Kinder mit Organschäden machen auch nichts. Eltern über 50 sind eh zu alt und können weg. (Ironie off)
      Wie dumm kann man denn sein, um dies zu fordern, F.G.?

  25. @Steff: Ihren Text kann ich voll unterstützen. Auch als Gruß an die „Bens, okas und sonstige Motzer“: Ich habe mit nun 66 Jahren auch schon 42 Jahre Dienstzeit am „Buckel“, aber irgendwie konnte auch ich mich, durch die vielen Jahre, noch immer nicht daran gewöhnen, mit Schmutz beworfen zu werden.
    Zu den fachwissenschaftlichen Urteilen möchte ich noch einen Ausschnitt eines N4T Artikels ergänzen, der auch zeigt, dass neben den Sorgen von uns Lehrern die Erzieher/innen meist viel zu wenig erwähnt werden:

    „Das Robert-Koch-Institut nennt Schulen jetzt allerdings ausdrücklich als Orte mit einem nennenswerten Ausbruchsgeschehen – das war am 1. Dezember noch nicht der Fall. Wörtlich heißt es im aktuellen Lagebericht: „In den meisten Kreisen handelt es sich zumeist um ein diffuses Geschehen, mit zahlreichen Häufungen in Haushalten, aber auch in Gemeinschaftseinrichtungen, Schulen und Alten- und Pflegeheimen.“
    Erzieher sind die Berufsgruppe mit den meisten Corona-Diagnosen in Deutschland

    In der vergangenen Woche war der Tod eines 37-jährigen Lehrers aus Berlin bekannt geworden, der sich mit dem Coronavirus infiziert hatte – nach Angaben der GEW höchstwahrscheinlich in der Schule (News4teachers berichtete ausführlich über den Fall). Wie die AOK unlängst unter Berufung auf Versichertendaten meldete, sind Erzieher die Berufsgruppe mit den meisten Corona-Diagnosen in Deutschland – noch vor Angehörigen der Gesundheitsberufe. Auf 100.000 Beschäftigte bezogen waren zwischen März und Oktober 2.672 Erzieherinnen und Erzieher von einer Krankschreibung wegen Corona-Betroffen – 2,2 mal mehr als im Bevölkerungsschnitt. News4teachers“
    (entnommen aus: https://www.news4teachers.de/2020/12/ueber-weihnachten-rki-meldet-weiteren-an-corona-verstorbenen-lehrer-erzieher/?utm_source=mailpoet&utm_medium=email&utm_campaign=newsletter-total-neue-meldungen-auf-news4teachers_1 ) Zitat Ende

  26. Wer Grundschulen in den Präsenzuntericht schicken will, sollte sich 2 Wochen dazu setzen, damit er dieselbe Angst bekommen kann, wie ich es als Alleinerziehende ohne Alternative mit kranken Eltern durchleben muss.
    Präsenzuntericht aussetzten bis März, danach Maskenpflicht für alle während des Unterrichts und 1,5m Sitzabstand und erst recht keine Gruppenarbeiten mehr!

  27. Natürlich Frau Eisenmann. Gerade ist die mutierte Variante des Coronavirus auch in Deutschland nachgewiesen worden, wollen Sie die Schulen öffnen und die Schüler und Lehrer ins Verderben schicken. Eine mutierte Variante zu der noch keiner was genaues sagen kann außer dass sie sehr, sehr ,sehr viel ansteckender ist als das ursprüngliche Coronavirus. Das passt doch zu Ihnen und Ihrer rücksichtslosen Vorgehensweise. Denken Sie vielleicht mal nicht nur an die Wahlen, sondern an die Menschen die an geöffneten Schulen und Kitas beteiligt sind. Schüler, Lehrer, Erzieher und die Familien der betroffenen Personen. Das gilt auch für gewisse andere KM

  28. Trotz massiver Kritik hat Baden-Württembergs Kultusministerin noch einmal bekräftigt, dass Kindergärten und Grundschulen ab dem 11. Januar wieder öffnen sollten.

    Von red/dpa

    30.12.2020 – 07:14 Uhr

    Berlin – Baden-Württembergs Kultusministerin Susanne Eisenmann bekräftigt ihre Forderung, Kindergärten und Grundschulen auf jeden Fall schon ab dem 11. Januar wieder zu öffnen. Diesen Beschluss sollten Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten bei ihrer Konferenz an diesem Dienstag fällen, forderte die CDU-Politikerin in der „Bild“-Zeitung.

    Der Shitstorm auf Twitter, der ihrer Ankündigung am Montag folgte, hat die anscheinend nicht beeindruckt. Sie macht munter weiter wie bisher.

  29. Bin ich im falschen Film?

    Haben wir schon 2021 und ich habe die KMK verpasst?

    Warum um alles in der Welt werden jetzt schon wieder Aussagen getroffen? Damit man sie nicht mehr zurücknehmen kann? Und den sog. Sachzwängen folgt? Die da heißen wir glauben, denken, vermuten.

    Ich arbeite in den Klassen 1 bis 10 an zwei Schulen.

    Es wird mit meinem Leben und meiner Gesundheit gespielt, völlig legal wird auf Arbeitsschutz für uns verzichtet.

    Und wir sollen gute Miene zum bösen, toternsten Spiel machen?

    Will jeder KuMi ins Guinness Buch der Rekorde?

    Bitte: Es gibt Eltern, die dich um ihre Kinder kümmern können. Bitte lasst die es ungestraft tun.

    Bitte: Nehmt unsere Sorgen, Bedenken und – ja – Ängste ernst.

    Bitte tut das einzig Richtige: Reduziert die Anzahl der Kontakte … in den Schulen und KiTas.

    Mich würde interessieren, welches Elternteil mich ohne Abstand und ohne Maske bei einem Hausbesuch freiwillig reinlässt (bis zu 150 Kontakte bei sieben Stunden Unterricht).

    Oder welche(r) KuMi…..

    • Die KMK hat den Präsenzunterricht, warum auch immer, doch schon längst beschlossen. Selbst in Bayern erwägt man keinen Distanzunterricht, der notwendig wäre, um die Infektionszahlen zu senken. Das Gefühl, als Bürger/Elternteil/Lehrer nur eine Schachfigur ohne jeden Einfluss zu sein, verstärkt sich.

  30. Dann hätte man das mit dem lockdown ja gleich bleiben lassen können. Mitte Februar wird es dann noch trauriger hier in D, wenn im Januar Schulen wieder auch nur teilweise in Präsenz gehen. Und die Hoffnung auf Besserung im Frühling wird dann auch nur teilweise erfüllt werden. Dazu müssten die Zahlen viel weiter runter! Aber das ist ja nur private Meinung von Dutzenden Virologen, Epidemiologen, Ärzten, etc…..da kennt sich Dr. Eisenmann sicher wieder besser aus….mir tun alle wahnsinnig leid die Angehörige deswegen verlieren oder verloren haben…

  31. .

    Keine Schule ohne offen gezeigtes Gesicht und freies Atmen. Nein zur Maskenpflicht im Unterricht und auf dem Schulhof

    .

    Beim Maskentragen ist ungehinderte Sinneswahrnehmung nicht gegeben, das Kind bekommt weniger mit von der Welt, lernt weniger. Eine heranwachsende verdummte Generation sollten wir uns nicht leisten.

    Menschliche Beziehungen gründen auf verbaler und nonverbaler Kommunikation und Interaktion. Um Beziehungen und Vertrauen aufzubauen, sind eine natürliche Mimik und Gestik bedeutsam und notwendig.

    Die Entstehung moralischer Begriffe und Erfahrungen wie Würde oder Rücksicht erfolgt bei Begegnung von Angesicht zu Angesicht und wird durch maskierte Kontakte mit fehlender Mimik massiv gestört.

    Das eine Maske tragende Kind versteht – oder vielmehr missversteht – sich in erster Linie als Gefahr für andere Kinder und Erwachsene und sieht leider auch die anderen Kinder vorrangig als eine Gesundheitsgefahr an.

    Ein neu in eine Klasse kommendes Kind kennt noch niemanden und sieht sich 27 Augenpaaren gegenüber, 27 kindähnlichen Wesen, die nur dumpf sprechen oder ins Schweigen verfallen sind. Am ersten Schultag einer fünften Klasse begegnen einander 28 Maskenkinder.

    Kindertypische gelegentliche kleinere Atemwegsinfekte wie bei einer simplen Erkältung heilen beim Maskentragen nicht mehr schnell aus. Keime an der Maske können andere Krankheiten verursachen. Neue oder verstärkte, beim Kind vorher bekannte Allergien sind möglich.

    Das Tragen der Mund-Nase-Bedeckung verändert die Hals- und Kopfhaltung der Schülerin oder des Schülers, was zu Muskelverspannungen führt, die wiederum Kopfschmerzen sowie Wahrnehmungs- und Lernbeeinträchtigungen begünstigen.

    Wut, Verzweiflung, Konzentrationsstörungen, Müdigkeit und Kopfschmerzen können Folge des Maskentragens sein.

    .

    • @wetterwechsel
      Keine Maske zu tragen, mit ganz viel Nähe und Kontakt, kann tödliche Infektion mit Corona mit sich bringen!
      Was ist besser, vielleicht ab und zu etwas von den Begriffen ihres letzten Satzes evtl. zu haben , evtl. am Virus zu versterben oder Folgeerkrankungen zurück zu behalten?
      Für mich ist die Entscheidung ganz klar, auf jeden Fall nicht das, was sie hier wollen!
      Sie schreiben: können Folgen ……….sein! Lieber nehme ich ab und zu vielleicht eine Folge davon in kauf, als mein Leben zu riskieren!

    • @Wetterwechsel: Wenn von ihrem Sermon auch nur ein einziger Satz wahr wäre, müsste der Westen den asiatischen Ländern haushoch überlegen sein – dort tragen Menschen aller Altersgruppen sehr häufig Masken: bei jeder kleinen Erkältung, um sich vor Staub und Ruß zu schützen, als Sonnenschutz, um eine Bräunung der Gesichtshaut zu vermeiden usw. usf. – sind die Kinder dort alle krank und leiden unter „Wut, Verzweiflung, Konzentrationsstörungen, Müdigkeit und Kopfschmerzen“? Machen Sie sich nicht lächerlich!!

    • „Wetterwechsel“? Es müsste wohl eher „Namenwechsel“ heißen. Edward von Roy ist wieder da mit seinen coronaverharmlosenden Aussagen.
      Fragen Sie doch mal die, die auf den ITS in Bauchlage beatmet werden nach ihren „Muskelverspannungen“ und diejenigen, die Verwandte und Freunde verloren haben, nach ihrer „Wut und Verzweiflung“! Auch viele Lehrer sind wütend und verzweifelt, weil der Arbeitsschutz einfach ausgehebelt wurde.

  32. Wetterwechsel hatte bis gestern noch den Namen „Edward von Roy“.

    Ein anderer Name ändert nichts am fragwürdigen Inhalt des hier schon mehrfach geposteten Beitrags.

    Wer soll diesen Mist ernstnehmen?

  33. «Da fliegt jedem das Dach weg, der nur im Entferntesten mit Medizin oder Bildung zu tun hat», sagte Stoch auf Anfrage. Dann müsste/Sollte es bei IHM, schon längst Meilenweit Entfernt haben, da die Meinung der Sogenannte n Poli/Bu/Lä NUR So vor Lügen ….., und sich dementsprechend ALLE Balken Biegen bzw sogar Brechen müssten.

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