Wie geht es im Januar mit dem Unterricht weiter? Gebauer bleibt eine Antwort schuldig – Schulen würden „zeitnah“ informiert

85

DÜSSELDORF. Auch in Nordrhein-Westfalen geht eine turbulente Schulwoche ohne Präsenzpflicht zu Ende. Für die meisten Schüler ist heute der letzte Unterrichtstag vor den Ferien. Die Frage, die Eltern und Lehrer allerdings umtreibt, lautet: Wie geht es im Januar mit dem Unterricht weiter? Schulministerin Gebauer gibt, wie gewohnt, keine Antwort. Transparente Kriterien, wann welche Schutzmaßnahmen für Schüler und Lehrer greifen sollen, soll es wohl auch in den nächsten Monaten nicht geben.

Probiert mal etwas Neues - aber nur im klitzekleinen Rahmen: die FDP-Schulministerin Yvonne Gebauer. Foto: Magubosc / Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)
Mal schauen: NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer. Foto: Magubosc / Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)

Fast zwei Drittel der rund 2,5 Millionen Schüler in NRW sind nach einer kurzfristigen Neuregelung in dieser Woche auf Distanz unterrichtet worden. Zum Stichtag 16. Dezember hätten nur noch 38 Prozent der Schüler am Präsenzunterricht teilgenommen, sagte Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) am Freitag auf Anfrage. Zugleich seien in den Schulen mit fast 94 Prozent erfreulich viele Lehrkräfte für Organisation und Erteilung des Präsenz- und Distanzunterrichts im Einsatz. Die coronabedingt ausgesetzte Präsenzpflicht habe allen am Schulleben Beteiligten am Ende eines «ohnehin kräftezehrenden Jahres» noch einmal viel abverlangt.

„Wir erwarten, dass der so genannte ‚harte Lockdown‘ die erhoffte Wirkung erzielt“

«Die dynamische, sich mitunter überschlagende Entwicklung der Coronavirus-Pandemie hat von uns in diesem Jahr viele, oft kurzfristige Entscheidungen gefordert», betonte Gebauer. Der weitere Infektionsverlauf werde den Hintergrund der nächsten Beratungen der Ministerpräsidenten mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am 5. Januar bilden, bei dem es um das weitere Vorgehen nach dem 10. Januar «in allen Lebensbereichen» gehe. Damit die Schulen sich auf den Betrieb im neuen Jahr vorbereiten können, sollten diese «zeitnah» informiert werden.

In einem offenen Brief, den Gebauer an die Eltern im Land richtet, schreibt sie: «Diese besonderen Regelungen lassen sich auf den Unterrichtsbetrieb nach den Weihnachtsferien jedoch nicht übertragen. Wir erwarten, dass der so genannte „harte Lockdown“ die erhoffte Wirkung erzielt und es gelingt, die Infektionszahlen bis zum Wiederbeginn des Unterrichts am 11. Januar 2021 deutlich zu reduzieren.» Weiter heißt es: «Wird dieses Ziel nicht erreicht, müssen Sie sich als Familien mit schulpflichtigen Kindern leider darauf einstellen, dass erneut besondere Maßnahmen zur Gestaltung des Schulbetriebs ergriffen werden müssen. Dies kann in Abhängigkeit vom regionalen Infektionsgeschehen, aber auch von Schule zu Schule unterschiedlich sein.»

Gebauer behauptet: «Schulen sind keine Infektionsherde, das haben das Robert-Koch-Institut und andere Wissenschaftler wiederholt festgestellt.« Im aktuellen Lagebericht des Robert-Koch-Instituts (17. Dezember) werden dagegen Schulen ausdrücklich als Orte genannt, in denen verstärkt Ausbrüche registriert werden. Wörtlich heißt es darin: «In den meisten Kreisen handelt es sich zumeist um ein diffuses Geschehen, mit zahlreichen Häufungen in Haushalten, aber auch in Gemeinschaftseinrichtungen, Schulen und Alten- und Pflegeheimen.»

Gebauer ist offenbar weiterhin nicht gewillt, den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts für die Schule zu folgen

Das Robert-Koch-Institut sieht zudem vor, ab einem Inzidenzwert von 50 Neuansteckungen innerhalb von einer Woche auf 100.000 Einwohner (NRW liegt im Schnitt aktuell bei 176,5) in den Wechselunterricht mit kleineren Lerngruppen zu gehen, um die Abstandsregel in den Klassenräumen einhalten zu können. Außerdem empfiehlt das RKI eine generelle Maskenpflicht im Unterricht aller Jahrgänge – die in NRW nur in weiterführenden Schulen gilt. Nach wie vor ist Gebauer offenbar nicht gewillt, den Empfehlungen  zu folgen.

Weiterhin verzichtet das Schulministerium nicht darauf, herausgegebene Daten zum Infektionsgeschehen an Schulen zu relativieren. Heißt: Sie werden (anders als bei Informationen der Landesregierung zum Corona-Geschehen insgesamt, die hier zu finden sind) in Bezug zu Gesamtzahlen gesetzt, um sie kleiner erscheinen zu lassen. Nach aktuellstem Stand wurde laut Ministerium offiziell bei 0,4 Prozent der Lehrkräfte – 662 Personen – eine Corona-Infektion bestätigt. Rund 1,5 Prozent der Lehrer – 2332 Personen – befinden sich in Quarantäne. Unter den Schülern ist bei rund 0,26 Prozent – 5.272 Kindern und Jugendlichen – eine Infektion nachgewiesen. Wegen des umgestellten Schulbetriebs gebe es zu Quarantäne bei Schülern keine genauen Zahlen.

Zum Vergleich (den nicht das Schulministerium zieht): Das Robert-Koch-Institut hat am 17. Dezember in Deutschland rund 334.000 aktive Corona-Fälle gemeldet – das sind 0,4 Prozent, bezogen auf die Gesamtbevölkerung in Deutschland. Schulkinder werden seltener getestet als es ihrem Anteil an der Bevölkerung entspricht, wie eine Recherche der tagesschau unlängst ergab. Bei den Positivraten bewegen sich Schulkinder danach tatsächlich in etwa auf dem gleichen Level wie Erwachsene.

Zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie hatten Eltern bei Schülern der unteren Jahrgänge bis Stufe sieben seit Montag die Wahl, ob ihre Kinder in der Schule oder von zu Hause aus am Unterricht teilnehmen. Für ältere Schüler ab Klasse acht war das Lernen vollständig auf Distanz umgestellt worden. Der Unterricht endet zwei Tage früher schon an diesem Freitag und beginnt zwei Tage später als ursprünglich geplant am 11. Januar. Nur bei unverschiebbaren Klassenarbeiten und Klausuren müssen Schüler auch am 21. und 22. Dezember in die Schulen kommen.

GEW: Illusorisch zu glauben, dass ab dem 11. Januar wieder Präsenzunterricht für alle Schüler stattfindet

Die Lehrergewerkschaft GEW verlangte klare Konzepte und verlässliche Perspektiven für die Schulen bis zu den Osterferien. Die Doppelbelastung der Lehrkräfte aus gleichzeitigem Präsenz- und Distanzunterricht müsse ein Ende haben, sagte die Landesvorsitzende Maike Finnern. Es sei illusorisch zu glauben, dass ab dem 11. Januar wieder Präsenzunterricht für alle Schüler stattfinde. Die Landesregierung muss noch vor dem Jahreswechsel ein tragfähiges Rahmenkonzept vorlegen, das das gesamte restliche Schuljahr 2020/21 in den Blick nehme», forderte Sven Christoffer, Vorsitzender von Lehrer NRW. Auch Landeselternkonferenz und Philologen-Verband mahnten eine Langzeitstrategie für die Schulen an, statt kurzfristiger Anweisungen. News4teachers / mit Material der dpa

Kultusminister wollen Schulen nach Weihnachtsferien schnell wieder in Regelbetrieb nehmen – droht dann bald die dritte Welle?

Anzeige


85 KOMMENTARE

  1. „Schulen würden zeitnah informiert“

    Also wie üblich am Freitag um 16:00 oder so mit der Ansage, dass ab Montag irgendwas umzusetzen ist, das in keiner Weise durchdacht ist. „Zeitnah“ bezieht sich selbstverständlich nicht auf den Zeitpunkt „jetzt“, sondern auf die Wiederaufnahme des Unterrichts.

    Ich hoffe, dass sich genug Eltern über Weihnachten Gedanken machen, ob sie wirklich wollen, dass sie oder ihre Kinder irgendwelche Folgeschäden für den Rest des Lebens davontragen, nur, damit man ein paar Wochen mehr Unterricht machen kann, der ohnehin teilweise aus fachfremder Vertretung oder Selbstbeschäftigung besteht.

    Dass Covid-19 nicht nur eine andere Form von Grippe ist, sollte inzwischen überall angekommen sein, hoffe ich.

  2. Die Wissenschaft wird so lange bemüht, so lange die Interessen der Politik deckungsgleich sind. Man scheint die Wissenschaft nur dann zu bemühen, wenn sie gerade als Stichwortgeber passt, um sich dann wieder bei jedem nicht genehmen Einwand von Wissenschaftlern die Ohren zuzuhalten.

    Und nun folgt solch ein Einwand, der eigentlich die Auftragsschreiber in den Foren wie auch diese Bildungsminister verstummen lassen müsste. Als der Wissenschaft nahe stehender Zeitgenosse schäme ich mittlerweile für dieses Chaos, wenn man von Leuten aus dem Ausland angesprochen wird. Was dieser Wissenschaftler äußert, bestätigt Erkenntnisse aus anderen Ländern wie z. B. Israel:

    Wer hätte es gedacht????!!!!!
    Kinder an den Schulen spielen eine Rolle für das Corona-Infektionsgeschehen. Das belegt eine österreichische Studie unter Leitung des Mikrobiologen Michael Wagner (Universität Wien).
    „Wir erheben Zahlen von Infizierten, die lustig in die Schule gehen“
    https://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2019/Wir-erheben-Zahlen-von-Infizierten-die-lustig-in-die-Schule-gehen,panorama9658.html

    • @Stefan2020

      Danke für diesen Link.

      Ich habe mir das Video eben angeschaut:
      Ein Wissenschaftler, der tatsächlich wissenschaftsangemessen agiert, aber für Nicht-Wissenschaftler verständlich kommuniziert.
      Wer es JETZT nicht versteht, WILL es NICHT verstehen!

      Für alle die nur von Außen auf Schule schauen, Irrsinn in den Schulen zum sicheren Distance-Watching:
      https://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/panorama/videosextern/schulschliessungen-wankelmut-und-wirrwarr-100.html

      Und wir (Lehrer) wehren uns doch … Viele kleine Einzelaktionen – auch hier auf n4t bringen letztendlich Öffentlichkeit.
      Weitermachen!
      Und an dieser Stelle auch direkt an n4t wieder einmal ein großer Dank für Ihre unermüdliche Arbeit!

      Wer dann noch wissen will, wie es dann dazu kommen konnte,
      hier die Chronologie des Irrsinns, zum Kopfschütteln:

      https://www.riffreporter.de/corona-virus/corona-streeck-heinsberg-pandemie-exit-laschet/

      Der letzte Link führt zu einem etwas längeren Text, zeigt aber sehr schön (schon vergessene oder verdrängte) Entwicklungen – sollte man sich noch mal bewusst machen.

      • Guter Beitrag!!! – Nur das Datum der Veröffentlichung hat mich irritiert: 24.12.2020 —-denke, dass es ein Fehler in der Redaktion ist…und nicht eine in der Zukunft zu erwartende Aussage zum Thema 🙂

      • @Pit 2020
        Danke für den Hinweis auf den Artikel:
        https://www.riffreporter.de/corona-virus/corona-streeck-heinsberg-pandemie-exit-laschet/

        Beim Lesen verschlägt es einem die Sprache!

        … so ist es dem politischen Kalkül aus NRW geschuldet, dass wir uns jetzt in der 2.Welle der Pandemie befinden – nebst Aussage Schulen sind sicher -.
        Vielleicht sind wir – bei dem aktuellen halbherzig durchgeführten ‚harten Shutdown‘ – mit wieder vorgenommenen Lockerungen der Bundesländer (Silvesterfeuerwerk durch OLG Lüneburg in Nds. wieder erlaubt, Berherbungserlaubnis für Weihnachtsbesuche in NRW und dem allgemeinen Weihnachts-Familien-Reiseverkehr zum bunten Virus-Austausch) auf dem BESTEN WEG in die 3. WELLE!

    • Kann mir denken was unsere Kultusminister dazu denken und sagen: Das war ja eine Studie in Österreich, unsere deutschen Kinderärzte wissen es besser. Die Österreich haben ja auch einen ganz anderen Lebensstil oder die haben ganz andere Gene, die kann man ja niemals mit Deutschen vergleichen geschweige gleichsetzen….
      Zum Durchsetzen ihrer eigenen Meinung ist unsere Kultusministern ja kein Argument zu dumm.

  3. Leider bin ich nur ein Onkel und habe keine eigenen Kinder. Allerdings beobachte ich die Pandemiestrategie in NRW eine ganze Weile nun und ich muss sagen, dass ich von dem Vorgehen unserer Landesregierung in den letzten Wochen zutiefst erschüttert bin.

    Meines Wissens ist das erklärte Ziel der Bundesregierung mit den gegenwärtigen Maßnahmen die Inzidenz auf deutlich unter 50 zu bekommen, damit das Infektionsgeschehen wieder beherrschbar wird. Warum wird das von Frau Gebauer nicht als Ziel der Maßnahmen in den Schulen kommuniziert?

    Jeder Bürger wird verpflichtet, die Bundesregierung in ihrem Ziel zu unterstützen, die Inzidenz unter 50 zu bekommen. Es kann doch nicht sein, dass die Bemühungen ALLER Bürger mit den zum Teil existenzbedrohenden Einschränkungen in diesem Bundesland durch die Unbelehrbarkeit der Frau Gebauer und auch des Herrn Laschet zunichte gemacht werden!

    Eine zu lasche Vorgehensweise bei etwaigen Inzidenzwerten über 50 nach den verlängerten Weihnachtsferien kann ich nur als Affront gegen die Bundesregierung und als einen destruktiven Beitrag zur Bewältigung der Pandemie verstehen!

    • Das gegenargument von Yvonne ist doch klar:

      Eine Inzidenz von 50 ist in Schulen kein Maßstab, die Klassenfrequenzen liegen in NRW Dank ihrer, des MSB Bemühungen unter 30 (Kindern je Klasse) …

      Noch Fragen, bitte!

    • Das kann ich nur voll und ganz unterstützen. Das Verhalten von Frau Gebauer ist in höchstem Maße unverantwortlich und dumm und ist auch nur durch die Unterstützung des Herrn Laschet möglich. Wie kann solch ein Politiker ernsthaft glauben für den Parteivorsitz und die Kanzlerschaft befähigt zu sein? Dieses Machtgehabe auf Kosten von Gesundheit und Leben vieler Menschen ist abstoßend! Wohin das führt, konnten wir mit Donald Trump in den USA zur Genüge beobachten. Wer gebietet solchen Leuten endlich Einhalt und wo ist in einer Demokratie die Presse, die solche Machenschaften für die breite Bevölkerung offenlegt? Schlimmer als die Pandemie ist mittlerweile die Tatsache, daß man sich hilflos ausgeliefert fühlt, obgleich die Absichten, die hinter dem Handeln dieser Damen und Herren stecken, durchsichtiger nicht sein könnten!
      Das direkte Geschehen an den Schulen und das Chaos, das durch das Aussitzen der Politik dort verursacht wird, kann ich im Übrigen als Ehefrau eines Lehrers tagtäglich zur Genüge beobachten und ungläubig zur Kenntnis nehmen! Unfassbar!!!

      • Wer würde gegen Gebauer demonstrieren und ihren Rücktritt fordern? Würden wir mehr als 100 Leute sein? Anfang Januar vielleicht? Vor dem Kultusministerium? Falls man überhaupt demonstrieren darf? Aber diese Frau Trump-Gebauer muss endlich weg!!

    • @Winnie

      „Jeder Bürger wird verpflichtet, die Bundesregierung in ihrem Ziel zu unterstützen, die Inzidenz unter 50 zu bekommen.“

      Vielleicht sind Gebauer (und Laschet) gar nicht Bürger, sondern
      a) göttlich, und damit nicht nur „außen vor“, sondern stehen auch ganz weit „über den Dingen“,
      b) von einem anderen Stern oder
      c) schon lange fertig mit „vor die Wand laufen“.

      Ich habe keine anderen „Erklärungen“ und verzichte hier jetzt auch mal nach KM-Strategie ganz bewusst auf wissenschaftliche Erkenntnisse (, die kämen hier aus dem Bereich der Psychopathologie).

    • Das große Problem im NRW-Landtag sind die Mehrheitsverhältnisse. Wenn sich die CDU mit der FDP anlegt, riskiert sie die Koalition … Und so sind Lehrkräfte und SchülerInnen nur Schachfiguren in einem machtpolitischen Spiel um WählerInnenstimmen.

      • So sehe ich das inzwischen auch. Und es ist politisch gewollt, die Bürger☆innen zu täuschen und LuL schön weiterarbeiten zu lassen, damit niemand merkt, dass Schulen nicht die „beste“ Bildung in NRW anbietet sondern eher eine Betreuung a la Geiz ist geil mit Hygienemaßnahmen die so geringe Kosten verursachen sollen wie möglich. Und ganz, ganz viele Bürger☆innen sind einfach nur froh, wenn sie ihre Kinder abgeben können, zur Not halt auch wieder an Omi und Opi, die kurz vor Weihnachten wieder verstärkt „Kinderzeiten“ mit ihren Enkeln verbringen. Wie viele von den Eltern und Großltern unserer SuS /Kids lesen oder hören und schauen täglich Nachrichten und machen sich ein differenziertes Bild von der Lage und sind auch dazu in der Lage? Viele glauben halt, was H. Laschet und Fr. Gebauer und H. Stamp immer und immer wieder von sich geben. Und deren Eigenwerbung wirkt offensichtlich bei den Konsumenten, sonst wäre doch nicht etwa die Hälfte der Kids auch diese Woche im Präsenzunterricht in der Kita, in der Notbetreuung am Montag und Dienstag -für die die Eltern ihre Kinder ja anmelden müssen- aber gerade mal 3% unserer SUS. Nach monatelangem Mantra, „Kinder sind keine Infektionstreiber“ glauben das auch der überwiegende Teil. Ich habe es aufgegeben, überhaupt noch daran zu glauben, dass die Gesundheit der LuL oder der Familien der an Schule beteiligten Personen unserer obersten Dienst“herrin“wichtig ist. Oder hat sie schon mal daran gedacht, dass die Ffb 2 Masken die so großzügig verteilt werden, nicht für Sprechberufe und über Stunden tragbar sind? Jede sollte mehr für seine Sicherheit und Gesundheit machen, als angeordnet wird, sagte wer?
        Deshalb nun auf ein gesundes Wiedersehen im neuen Jahr, wie und wo und wann auch immer!

  4. Vor dem Hintergrund der aktuellen Fallzahlen (und hinter den Todeszahlen stehen so viele Schicksale…) fehlen einem angesichts diese permanenten Wiederholung einer Lüge schon die Worte. Man sollte bei der Kritik an den Verantwortlichen für die aktuelle Krise dabei auch eine Etage höher ansetzen:

    „L a s c h e t stärkte seiner Schulministerin den Rücken. Sie sei bundesweit die Stimme gewesen, Schulen so lange wie möglich offen zu halten, um Bildungsgerechtigkeit für alle zu wahren.“ https://www.express.de/nrw/laschet-attackiert-corona-leugner-intensiv-patienten–zahl-hat-sich-vervierfacht-37819086 (Seitenaufruf am 18.12.2020, Hervorhebung von mir, JH)

    Sich mit diesen Federn zu schmücken, könnte politisch sehr bald nach hinten losgehen, immerhin. Ein wenig Hoffnung macht vielleicht auch, dass sich die Wissenschaft (Prof. Drosten, Prof. Eckerle, Leopldina u.v.a.) zunehmend deutlicher äußert und die Verantwortlichen benennt, welche die Mär von den sicheren Schulen verbreitet haben. Viele Tote wären vermeidbar gewesen, hätte man im Sommer auf die Stimme der Wissenschaft gehört. Man kann es nun nicht oft genug wiederholen, weil Gebauer und andere im Januar den gleichen Fehler mit Ansage machen wollen.

    https://www.tagesschau.de/investigativ/panorama/schulen-corona-kmk-studie-101.html (keine haltbaren Studien seitens der KMK)
    https://science.sciencemag.org/content/early/2020/12/15/science.abd9338.full (Schulschließung am wirksamsten)
    https://liveblog.zdf.de/ausbreitung-des-coronavirus/48863/ (Schulschließung neben Kontaktbeschränkung am wirksamsten zur Eindämmung)

    • Bei den Covid-Abstrich-Untersuchungen der deutschen Kinderkliniken kam heraus, dass 0,53 % der stationär aufgenommen Kinder positiv auf Covid-19 getestet wurden.
      Das hört sich zunächst einmal niedrig an, bedeutet aber im Vergleich zu den aktuellen Infektionszahlen einen etwa gleich hohen Wert wie in den sächsischen Coronahochburgen !
      Das bedeutet, dass Kinder erheblich zum Infektionsgeschehen beitragen, solange die Zahlen so hoch liegen.

    • Eben! Hier wird wiederholt Frau Gebauer scharf angegriffen (vermutlich doch aus parteipolitischen Gründen), aber was sind eigentlich die Erfolge der SPD-Ministerinnen in Bremen oder Berlin? Wie gehen die rot-rot-grünen Regierungen dort mit Schulen, Lehrern und Schülern um?

      • Ja wen soll ich als Arbeitnehmer des Landes NRW vertreten durch die zuständige Bez.-Reg. denn sonst angreifen? Zu den anderen 15 Flachpfeifen stehe ich doch in überhaupt keinem Rechtsverhältnis.

  5. Und der Trick von Herrn Spahn zur Impfstrategie ist auch wieder so ein Coup. Aus 6 Gruppen 3 gemacht- als ob eine komplette Gruppe gleichzeitig geimpft werden könne…z. B. „alle Mitarbeitenden in den Regierungen, bei der Polizei, Feuerwehr, im Bildungssektor und in der Justiz?! Und schwupps, ist das Problem gelöst, es wieder allen recht gemacht.
    Und so geht`s mit den Schulen auch weiter.

    • @Judith

      Wenn man daraus jetzt noch 1 Gruppe insgesamt macht, würde es doch noch übersichtlicher – im Sinne der Transparenz ist das dann der „goldene (Socken)Schuss“, für alle denen sowieso schon der Kittel brennt …
      😉

  6. „Kultusministerkonferenz beauftragt Studie

    Im November hatte die Kultusministerkonferenz (KMK) das aus mehreren Teilen bestehende Studienprojekt offiziell angekündigt. Die Hamburger Schulbehörde sollte sich um die Vorbereitung kümmern. Ein Ziel: Die Studie sollte das Infektionsrisiko bei Schulbeteiligten untersuchen, „damit auf dieser Grundlage weitere Maßnahmen“ getroffen werden könnten.

    Auf Nachfrage von Panorama gab die Hamburger Schulbehörde an, ihr sei als Publikationstermin „Januar 2021 avisiert“ worden. Wie eine sorgfältige wissenschaftliche Datenauswertung, die man erst im November beauftragt hat und deren Projektbeginn am 10. Dezember war, bereits einen Monat später publiziert werden könnte, ließ die Behörde offen. Die Aussagen stehen in Widerspruch zu den eher vorsichtigeren Einschätzungen der von Panorama befragten Wissenschaftler.

    Aktuelle Studien zeigen Beteiligung von Schülern

    Unterdessen werden Ergebnisse aus wissenschaftlichen Untersuchungen aus anderen Ländern bekannt, in denen man zum Beispiel Reihenuntersuchungen deutlich früher beauftragt hatte als die KMK.

    Diese Zwischenergebnisse widersprechen dem Mantra der angeblich sicheren Schulen zum Teil erheblich: So twitterte der Direktor des Instituts für Virologe an der Berliner Charité, Christian Drosten, am Dienstag über die Ergebnisse einer laufenden Reihenuntersuchung in Großbritannien. Demnach sind die Infektionsraten „im gesamten Schulalter über dem Durchschnitt der Bevölkerung“, auch in der Grundschule. Die Studie vermeide „so gut es geht eine Unter- oder Übertestung einzelner Altersgruppen“, so Drosten weiter.

    Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von Twitter angezeigt werden.
    In Österreich liegen erste Ergebnisse bereits vor

    Auch Michael Wagner, dessen Studie in Österreich während des Schuljahres 2020/21 alle drei bis fünf Wochen 10.400 Schüler und deren Lehrer an 243 repräsentativ ausgewählten Schulen testet, warnt: „Wenn das Infektionsgeschehen draußen hoch ist, kann ich eine Schule nicht so schützen, dass dort keine Übertragungen stattfinden.“ Er habe „das nie ganz verstanden, wie man sagen kann, in den Schulen passiert nichts, warum sich die Politik so verliebt hat in diese These. Es war ein politisches Narrativ, weil das natürlich vieles erleichtert, wenn es so wäre. Aber es ist ein wenig Wunschdenken. Und es ist auch ein wenig Kopf in den Sand stecken“.

    In Deutschland geht das „Wunschdenken“ derweil weiter: So schnell wie möglich“ wollen die Kultusminister zurück zum Präsenzunterricht, möglichst schon im Januar. Belastbare Zahlen und wissenschaftliche Ergebnisse, die hierfür als Grundlage dienen könnten, werden zu diesem Zeitpunkt nicht vorliegen.
    https://www.tagesschau.de/investigativ/panorama/schulen-corona-kmk-studie-101.html

    Es ist zu befürchten, dass die KMs auch aus der aktuellen extrem brisanten Lage keine passenden Schlüsse für die Schulen ziehen. Und ohne zeitnahe Impfmöglichkeit für diesen Bereich wird das Über weiter seinen Lauf nehmen. Die KMs faseln ja jetzt schon, genau wie vor den Sommerferien, von schneller Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts, obwohl jetzt schon absehbar ist, dass durch die Kontakte an den Feiertagen das Ganze eher noch schlimmer werden wird.

    • Ich wünsche mir ein zeitnah wie in Bayern – Sonntag 10:00 Not-Sitzung – und am Montag ist dann alles klar für alle Beteiligten.
      Freitag ist doch langweillig, weil dann könnte man sich ja das Wochenende mit Überlegungen versauen.

      nur zur Sicherheit: IRONIE

      • @trotzki: „nur zur Sicherheit: IRONIE“ – Ja, das muss man in Deutschland immer dazu sagen – wenn der deutsche Michel gegen irgendetwas immun ist, dann gegen Ironie.
        Schade eigentlich: Warum, oh warum kann er stattdessen nicht einfach gegen Corona immun sein?

        Oder wenigstens gegen Covidiotie? Ist das im Land der Dichter und Denker denn wirklich zu viel verlangt?

      • Notsitzung, der ist gut. Die heißt wohl so, da sich da „Not und Elend“ im Plenarsaal versammeln, um über eine Kabinettsentscheidung von „Plisch und Plum“ abzustimmen, die in Wahrheit A.L. Und J.St. heißen.

  7. Diese Antwort „schuldig zu bleiben“, finde ich völlig in Ordnung. Unseriös wäre es sich festzulegen, obwohl völlig unklar ist, wie es im Januar mit Corona aussieht. Man kann eben nur auf Sicht fahren, ob uns das nun passt oder nicht.
    Wer es allerdings vorzieht, alles besser zu wissen und ständig auf den Politikern rumzuhacken, möge dies weiterhin tun. Dampf ablassen und schlaue Reden führen soll ja auch Erleichterung bringen. Ich beneide die Politiker in dieser Zeit jedenfalls nicht und möchte nicht an ihrer Stelle sein.

    • Es gibt zwei klare Alternativen: Weiter nach Lust und Laune und klientelpolitischen Erwägungen zu verfahren, womit uns die Landesregierungen dorthin geführt haben, wo wir gerade stehen – oder endlich die Wissenschaft ernstzunehmen und die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts für den Schulbetrieb zu befolgen. Keine Antwort ist zwar auch eine Antwort, „in Ordnung“ ist das aber noch lange nicht.

      Diese „Politik“ (wenn man das Nicht-Handeln so nennen will) hat uns den Lockdown eingebrockt und wird uns auch noch in die dritte Welle führen.

      • Auf die „Wissenschaft“ berufen sich alle! Und trotzdem gibt es widersprüchliche Meinungen, auch in Experten- bzw. Virologenkreisen.
        Das dürften oder sollten Sie ebenso gut wissen wie ich und andere.
        Sie meinen anscheinend die Teile wisenschaftlicher Erkenntnisse und Behauptungen, die Ihnen und Ihren Ansichten in die Hände spielen.

        Es ist immer wieder irreführend, wenn Leute (auch auf anderen Gebieten) generell mit der „Wissenschaft“ argumentieren, obwohl die Fachwelt keineswegs so einheitlich ist wie meist behauptet und in Diskussionen gern nur die eine „Wahrheit“ herausgepickt wird, mit der andere Meinung nur als dumm, lächerlich oder falsch dargestellt wird und wahrscheinlich werden soll.
        Außerdem spielen bei den Überlegungen zu Gesellschaft und Corona verschiedene Wissenschaften und Fachbereiche eine Rolle, was Sie ebenfalls wissen dürften oder sollten.
        Persönliche Ansichten zu vertreten ist ja in Ordnung, sich dabei aber den Anschein zu geben, als basierten sie allein auf allumfassender Sachkunde und alleiniger „Wissenschaft“, ist für mich nur ein Zeichen des Wunsches nach Rechthaberei und Stimmungsmache.
        Wer mag schon widersprechen, wenn jemand im Namen der Wissenschaft auftritt, obwohl er auch nur persönliche Meinung vertritt?!

      • Was Sie als „Nicht-Handeln“ bezeichnen, ist für mich „Viel-Handeln“. Alles kommt wohl auf die persönliche Perspektive und Meinung an.
        Jens Spahn hat für mich bezüglich der Unwägbarkeiten und Unsicherheiten bei Corona (auch in der Wissenschaft) den weisesten Satz gesagt:

        “Wir werden in ein paar Monaten einander wahrscheinlich viel verzeihen müssen.”

        Uns allen wünsche ich zu Weihnachten weniger Selbstherrlichkeit in der eigenen (“wissenschaftlichen”) Meinung und weniger Verachtung oder Schmähung von Menschen mit anderer („wissenschaftlicher“) Meinung – egal, ob Politiker oder nicht.

        • Das ist wieder so ein Geschwurbel wie „meine Meinung, deine Meinung“, „jede Meinung ist gleich viel wert“, „der eine so, der andere so“ – hier geht es darum, dass Politiker in einem Katastrophenfall essentielle Warnungen der Fach(!)-Wissenschaften aka Virologie ignoriert und keinen Plan B dafür entwickelt haben, sollten diese Warnungen zutreffen. Was sich jetzt leider als Realität erweist.

          Der Mond ist nicht aus Käse, auch wenn Kultusminister das behaupten. Oder, um mit der Bundeskanzlerin zu sprechen: „Man kann vieles außer Kraft setzen, aber die Schwerkraft nicht, die Lichtgeschwindigkeit nicht und andere Fakten nicht, und das wird auch weiter gelten.“

          Frau Gebauer und Herr Laschet und viele andere Kultus-/Landespolitiker haben die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts für die Schulen in die Tonne getreten. Wir alle baden das jetzt aus – vor allem aber die Corona-Opfer und ihre Familien. SO sieht’s aus.

          Ob und wie das zu vergeben ist – vor allem wenn weiter gelogen wird, um das Versagen zu vertuschen -, können dann später gerne die Gerichte aufarbeiten.

          • „Geschwurbel“ dürfte Ansichtssache sein.
            Und ja, es gibt nun mal „meine Meinung, deine Meinung“. Oder darf nur nach demokratischer Gepflogenheit nur eine Meinung gelten?

            Warum hat denn wohl Gesundheitsminister Spahn gesagt: “Wir werden in ein paar Monaten einander wahrscheinlich viel verzeihen müssen.”?
            Weil alles so klar und eindeutig ist?
            Für Sie mag andere Meinung nur Lüge sein, „um das Versagen zu vertuschen“. Für mich ist es das nicht und auch Sie müssen mit anderer Meinung leben, ob das nun gefällt oder auch nicht.

          • Solange Sie nicht von einem wissenschftlichen Ergebnis reden, dass ich „(Mit-)Verantwortung für mehr als 1.000 Tote täglich“ trage, und ausdrücklich darauf hinweisen, dass dies Ihre persönliche Meinung ist, finde ich Ihre Bemerkung zwar nicht toll, aber legitim.
            Wogegen ich aufmucke, ist die illegitime Darstellung der eigenen Meinung als lupenrein wissenschaftlich- und faktenbasiert, weswegen Einwand und Widerspruch seitens Andersdenkender nur ein Zeichen von deren Dummheit, Verlogenheit oder gar Böswilligkeit sein können.

            Diese Unterstellungen mögen bei der Durchsetzung eigener Meinung helfen, ob sie jedoch redlich, fair und sachdienlich sind, wage ich in mehrfacher Hinsicht zu bezweifeln.

          • Sie werfen (wie übrigens auch die Kultusminister) zwei Dinge in einen Topf – und verzerren so die Diskussion auf eine gefährliche Art und Weise. Es gibt keine „zwei Meinungen“ über den Stand der virologischen Forschung in Sachen Corona, dass Schüler sehr wohl ansteckend sein können, sich ab elf, zwölf Jahren in ihrer Infektiosität Erwachsenen angleichen und ab 15,16 Jahren sogar starke Treiber der Pandemie sind. Das ist durch zig virologische Studien belegt und das bestätigten alle fachwissenschaftlichen Institutionen vom Robert-Koch-Institut über die Gesellschaft für Virologie bis hin zur Leopoldina. Hier nachzulesen: https://www.news4teachers.de/2020/12/schulen-sind-sicher-von-wegen-kekule-an-weiterfuehrenden-schulen-gibt-es-schwerste-ausbrueche-jugendliche-schueler-sind-starke-treiber-der-pandemie/

            Eine andere Frage ist es – und hier lassen sich durchaus unterschiedliche Meinungen vertreten -, wie die Politik mit dem Befund umgehen soll. Die Wissenschaft aber zu leugnen, führt unweigerlich in den Untergang. Mit Glaubenssätzen lässt sich keine rationale Politik begründen. Das gilt für Corona, das gilt auch für den Klimawandel und andere existenzielle Themen.

          • Die wissenschaftlichen Erkenntnisse der Virologie werden zwar mit jedem Tag größer und sicherer, doch totale Übereinstimmung gibt es noch immer nicht. Deswegen herrscht auch noch einiges an Unklarheit in der Frage, „wie die Politik mit den Befunden umgehen soll“.

            Noch wesentlicher aber ist das Wissen um die Tatsache, dass außer den virologisch-medizinischen Kenntnissen noch andere Dinge eine Rolle spielen und spielen müssen. Deswegen sitzen weitere wissenschaftliche Vertreter am Beratertisch der Politik. Z.B. Psychologen, Sozial- und Wirtschaftswissenschaftler oder auch Ethiker und Verfassungsrechtler.
            Sie, Bernd, verkürzen die Frage des politischen Handelns auf die Virologie, obwohl beim Umgang mit Corona noch andere Aspekte zu bedenken sind. Darauf wird auch hingewiesen, allerdings nicht bei den Meldungen, die uns rund um die Uhr über die Zahlen von Kranken, Intensivpatienten und Verstorbenen informieren.

            Wer die facettenreiche Frage nach dem Umgang mit Corona verkürzt, hat es leicht, auf Politiker zu schimpfen, die mehr im Auge haben müssen als wir Normalbürger. Und die begründete Angst der Menschen um Leib und Leben sorgt dafür, dass vor allem derjenige Anerkennung und Applaus bekommt, der Politikerschelte betreibt und einäugiges Handeln fordert.
            Das ist meine Meinung und Antwort zu der Frage, „wie die Politik mit den Befunden umgehen soll“.

          • „Totale Übereinstimmung“ gibt’s nicht mal bei der Frage, ob Rauchen schädlich ist. Drücken Sie deshalb Kindern Zigaretten in die Hand?

          • Nicht alles, was hinkt ist ein Vergleich, Bernd.

            Interessanter finde ich aber Walters Einwand, dass in der Politik nicht nur Virologen beratende Funktion haben, sondern auch Vertreter anderer Wissenschaftsbereiche, deren Sichtweise zum Wohl der Gesellschaft ebenfalls berücksichtigt werden muss.
            Das unterscheidet den politischen Horizont tatsächlich von dem des Normalbürgers und zeigt, wie verzwickt das Corona-Problem für die Politiker wirklich ist.
            Auch ich möchte in dieser Zeit kein Politiker sein. Deshalb schließe ich mich den bedauerlich wenigen Stimmen an, die Politikerschelte als 1. Gebot der Corona-Bekämpfung (auch in Schulen) ablehnen und vielleicht sogar schäbig finden.

    • Man weiß nicht, was in Zukunft passieren wird, jedoch sollte man gut vorbereitet sein, wenn der Ernstfall eintritt. Vorsicht + Vorbereitung hätten schon in den Sommerferien geschehen sollen. Die aktuellen Maßnahmen reichen noch nicht aus. Wie lange noch abwarten? Dann sollen sich die Kinder halt untereinander und ihre Familien anstecken. Irgendjemand wird schon wieder eine Ausrede für ein offensichtliches Versagen einfallen. Wo sind die verantwortlichen Politiker, die Lösungen anbieten und etwas in die Gänge setzen?

      • Was bedeutet Ihre Frage „Wie lange noch abwarten?“
        Oder besser gesagt: Was sollen die Menschen ihrer Vorstellung nach tun, wenn sie nicht länger abwarten wollen?
        Bitte Butter bei die Fische!!

        • Wie lange noch abwarten? => Nichtstun oder zu wenig tun.
          Zum Beispiel sollten bereits im Sommer genügend Vorbereitungen getroffen worden sein, um einen Versorgungsengpass im Digitalunterricht im Herbst abfedern zu können. Also abwarten und Tee trinken bis sich der Notstand einstellt ist definitiv ein Versagen der verantwortlichen Organe, Ministerien, Politiker. Oder besser wäre es die Verantwortung an die Schulen abzugeben, damit in kleinen Schritten etwas passieren kann. Auch externe Firmen und Dienstleister können hier mithelfen. Vorallem rechtzeitiges Handeln! Große Politik hat bis jetzt nicht bewirkt. Lasst die Kinder, Eltern, Lehrer, Schulen selbst Ihr Ding machen. Die wissen es noch am besten.

    • Es läge durchaus im Rahmen des Möglichen und würde allen Beteiligten eine gewisse Planbarkeit und Orientierung garantieren, wenn ein Stufenplan, der sich an den lokalen Inzidenzen und den Empfehlungen des RKI orientiert, ausgearbeitet und frühzeitig veröffentlicht würde.
      Das ist absolut machbar.

    • Interessant war ein kurzer Bericht zur kommenden HannoverMesse…nun ja … mag man hier denken, was hat das mit unserem Thema zu tun.

      Ganz einfach: die Verantwortlichen haben just beschlossen, die HannoverMesse völlig digital stattfinden zu lassen…und sie treffen die Entscheidung jetzt, damit sie genug Vorlaufzeit haben, um eine effektive und sinnvolle Planung hinlegen zu können, damit die Messe ein Erfolg wird!!!

      Das scheint nicht im Fokus der KMK und schon gar nicht im Interessenbereich der Yvonne Gebauer zu liegen, dass Schule in den kommenden Monaten ein Erfolg wird, denn sonst hätten sie ebenfalls im Vorfeld vernünftige, sinnvolle und umsetzbare Konzepte erarbeitet und diese dann rechtzeitig in den Schulen implementiert.

      Diese Art von Politik-Clowns werden uns allen den Hals brechen…und das aufgrund von einseitiger Wirtschaftsausrichtung, lobbygestützter Pöstchen im Anschluss an die politische Karriere oder Koalitionsinteressen zwecks Machterhalt.

  8. Es gibt eigentlich eine ganz klare Logik: Entweder die Neuuinfektionen sinken signifikant, dann kann dies eigentlich nur daran liegeen, dass die Schulen geschlossen sind, denn weniger Feiern im privaten Raum werden gerade jetzt wohl nicht stattfinden, eher mehr. In diesem Fall wäre es völlig schwachsinnig, die Schulen zu öffnen und weiterzumachen wie bisher. Dann hätten wir im Februar die 3. Welle. Oder: Die Zahl der Neuinfektionen sinkt nicht signifikant. Dann wäre eine Schulöffnung wie vorher auch nicht abgesagt.
    Ein weiteres Szenarion könnte natürlich sein: Die Ferien werden genutzt um die Schulen mit Raumluftfiltern, Einzeltischen und Plexiglas auszustatten.

  9. @Winnie Für NRW „Eine zu lasche Vorgehensweise“
    Hier scheint der Name des MP bereits Programm zu sein LASCHet.
    Wenn dieses Geschehen nur nicht so fürchertlich und traurig wäre…

    20 Kreise und kreisfreie Städte sind aktuell extreme Corona-Hotspots in Nordrhein-Westfalen mit Werten von über 200, bezogen auf 100 000 Einwohner und den Zeitraum der vergangenen sieben Tage. Das ist mehr als ein Drittel der insgesamt 53 kreisfreien Städte und Kreise in NRW.
    Nach einer Übersicht der Landesregierung werden aktuell 5421 (plus 80) Covid-19-Patienten in den Krankenhäusern von NRW behandelt. Davon werden 1068 (minus 20) auf den Intensivstationen versorgt. Darunter sind 675 (681) Covid-19-Patienten, die Beatmungstechnik benötigen. Von den landesweit insgesamt 5384 (5403) Intensivbetten mit Beatmungstechnik sind nach dem jüngsten Stand Freitag 626 (596) frei.
    (18.12.2020, 08:29 Uhr | dpa)

  10. Wir brauchen dringend und schnell sinnvolle Regeln, damit Schule grundsätzlich offen gehalten werden kann – nur eben aufgrund des Infektionsgeschehens nicht zu jeder Zeit für jedes Kind gleichzeitig wie gewohnt.

    Dazu brauchen wir genügend Freiheiten, um für die einzelne Schule oder eine besondere Lerngruppe individuelle Lösungen zu finden, die den Kindern maximal nutzen.

    Wir brauchen klare REgeln, notfalls Verbote, wann was gar nicht geht (Präsenz-Konferenzen, zeitgleiche Pausen, Sport in Hallen etc.).

    Zudem brauchen wir dringend Strategien, die die Arbeitsüberlastung der Lehrer auf ein relativ verkraftbares Maß zurückbringen. Seit zehn Monaten arbeiten wir am Limit. Würden wir die ganzen Stunden abfeiern, wäre bis April gar kein Unterricht mehr.

    Zuletzt brauchen wir die „moralische“ Entlastung der Lehrer.
    Nicht die Lehrer sind dafür verantwortlich, dass Schule offen bleiben kann, ob Infektionen in Schulen auftauchen, ob Kinder abgehängt werden oder abtauchen, ob Präsenz- und Distanzunterricht gleichzeitig laufen, Lernplattformen funktionieren und sinnvoll genutzt werden können, ob Bildungschancen und Abschlüsse gerecht verteilt werden uvm!
    Für den Mangel an allem ist die Bildungspolitik der letzten Jahrzehnte verantwortlich – einzig an Sparmaßnahmen orientiert und nicht an der Realität des Schulalltags und des Umfeldes der Schulen.
    Wir sind auch nicht daafür verantwortlich, wenn wir krank werden – woran auch immer!

    Wir Lehrer können zu großen Teilen nicht mehr, arbeiten am Limit, frieren, stehen im Durchzug, müssen Maßnahmen „verkaufen“, hinter denen wir nicht stehen, sind absolut machtlos…
    Das Ohnmachtsgefühl verstärkt durch die Tatsache zusehen zu müssen, dass die Kinder auch leiden unter diesen unsäglichen Rahmenbedingungen, die zu keinem gesunden Ziel, schon gar nicht zur Eindämmung einer Pandemie taugen!

    • Ich kann nur vehement zustimmen – die haltlosen Vorwürfe und Unterstellungen sind unerträglich! Sie haben unsere Situation sehr treffend auf den Punkt gebracht – auf Angst vor Ansteckung, Entsetzen über die fehlgeleiteten Maßnahmen, Fassungslosigkeit ob der vertanen Chancen und Hilflosigkeit angesichts der offensichtlich unnötigen Gefährdung kommt obendrauf noch öffentliches Bashing für Regelungen und Entscheidungen der übergeordneten Instanzen, die man nicht zu verantworten hat …
      „Am langen Arm verhungern lassen“ ist wohl zutreffend, denn die entsprechenden Funktionsträger verstehen unsere Einwände etc. sehr wohl. Ihre Motive legen Sie zwar nicht selbst offen auf den Tisch, dennoch liegen sie dort – für jeden sichtbar.
      Bitter, aber wahr: Warum machen Sie das? Weil sie es können.

  11. Wieso glaubt Frau Finnen, es sei illusorisch?
    Wenn Frau G. im Homeoffice die heiligen drei Könige mit Abstand an der Tür empfängt sie sie doch, dass größere Gruppen möglich sind. Ob 3 oder 30, ob drinnen oder draußen macht dann auch keinen Unterschied mehr.
    Liest man sich den offenen Brief an die Eltern durch, weiß man im Grunde schon, dass es wie vorher weitergeht.

  12. „Gebauer behauptet: «Schulen sind keine Infektionsherde, das haben das Robert-Koch-Institut und andere Wissenschaftler wiederholt festgestellt.“

    41! Ich wiederhole, 41 Kinder und Angestellte in einer Kita in Kamen (Nordrhein-Westfalen) positiv auf Corona getestet! Dazu gibt es nichts mehr hinzuzufügen, ausser, dass Frau Gebauer für mich völlig inkompetent und fehlbesetzt ist!

    https://www.hellwegeranzeiger.de/kamen/dutzende-kinder-in-kita-in-kamen-mit-corona-infiziert-plus-1584349.html

  13. Letzter Satz: „In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Ihren Familien frohe Festtage und alles Gute für das neue Jahr 2021!“

    BLEIBEN SIE GESUND! kommt Ihr nicht in den Sinn .. warum auch, wenn die Infektionsherde nicht in den Schulen gesessen haben.

    • Gesund spielt für Gebauer keine Rolle…da ist es ihr schon wichtiger, darauf hinzuweisen, dass die Lehrenden den Karren schon auf ihre Weisung hin aus dem Dreck ziehen werden und den Abiturienten nach weisem Ratschluss des KMs mehr Abivorschläge zur Auswahl bekommen werden, die wir auch noch ganz nebenbei in unserer reichlich ungenutzten Dienstzeit erstellt haben. Heute wird von meiner Fachschaft ein zusätzlich angeforderte Vorschlag für das Fach Geschichte eingereicht. Ach Leute, das Leben ist so schön…gut, dass wir uns nicht langweilen müssen und dabei diese wunderbare Vorfreude auf den 11.1. haben dürfen, wenn es am 10.1. abends um 19:48 Uhr aus den Medien zu entnehmen ist, wie es am Tag darauf mit den Schulen in NRW weitergehen wird. (Stichwort: zeitnah!!)

  14. ….. und eben lese ich doch, daß Herr Laschet in einer brandneuen Umfrage 8 (acht!)Prozentpunkte dazugewonnen hat!!!
    What? Er, der die Schulpolitik von Frau Gebauer deckt und sogar unterstützt und er, der über das gesamte Jahr der Bremser aller sinnvollen Maßnahmen und Anführer aller Lockerungsdiskussionsorgien gewesen ist und sich jetzt, ganz Fähnlein im Wind, dank schwindender Zustimmungswerte als großer Kümmerer, als erster Befürworter eines harten Lockdown aufspielt! Wen sieht er eigentlich, wenn er morgens in den Spiegel schaut und warum bekommen das immer noch viel zu wenige wahlberechtigte Bürger mit? Was passiert erst einmal mit diesem Land, wenn er, wahrscheinlich noch unter Pandemiebedingungen, im Herbst Bundeskanzler werden sollte? Es ist nur noch zum Fürchten!

  15. Kann ein halbwegs intelligenter Mensch, dazu mit Abitur und Ausbildung wirklich so penetrant ignorant sein?
    JA!
    Ausbrüche: „.. aber auch in Gemeinschaftseinrichtungen insb. in S C H U L E N .“

    „Alles Gute“ hört sich fast wie Abschied an… (Träumchen)

  16. Verweise in diesem Zusammenhang (O-Ton Gebauer von heute: „Schulen sind keine Pandemietreiber „) auch auf einem Artikel im letzten SPIEGEL (Nr.51) mit dem Titel „Heimliche Virusträger “ .

  17. In der Nachbardiskussion schrieb @Defence zum Thema Schulen:
    „Es ist doch mittlerweile wissenschaftlicher Konsens, dass die Schulen Infektionstreiber sind und eine Schließung einen großen Effekt hat.“

    Aber im Artikel stand:
    „Prof. Christian Drosten… verweist aber zugleich darauf, dass andere Studien keine Effekte von Schulschließungen finden. Die Autoren der Studie geben zu bedenken, dass die Unsicherheiten bei ihrer Modellierung nicht gering sind…“
    https://www.news4teachers.de/2020/12/internationale-studie-schulschliessungen-sind-mit-am-effektivsten-in-der-pandemie/

    Es ist also alles lange nicht so klar und unumstritten, wie hier immer wieder behauptet wird. Nun muss man vor allem abwarten, was der „harte Lockdown“ in den nächsten 3 Wochen bringt. Woran das dann genau lag, muss ebenfalls analysiert werden, schließlich gab es nicht nur EINE Maßnahme (Schulschließungen), sodass die Frage bleibt, welche Maßnahme denn eigentlich wie wirkte.

    • Und auch hier kann man AKTUELL lesen:

      „Die ersten sichtbaren Maßnahmen haben dann vielleicht die Bevölkerung animiert, generell vorsichtiger zu sein, Maske zu tragen und so weiter. Um hier mehr Klarheit zu bekommen, hat eine Gruppe aus Bonn (Insitute of Labor Economics) nicht die Schulschließungen untersucht, sondern die Öffnungen nach den Sommerferien, da gab es keine parallelen Maßnahmen und da zeigt sich, dass die Schulöffnungen die Epidemie in den unterschiedlichen Bundesländern nicht befeuert haben. Aber auch diese Studie kann man kritisieren. “

      (Deutschlandfunk, 16.12.2020)

  18. Herr Tonne hat uns ja schon „Planbarkeit“ ermöglicht. Konsequenz: Schon mal ne Mail der SL: Wechselunterricht bis 31.01.21. Gruppe A beginnt am 11. 01.21. B ist im Distanzlernen. Der Haken im Szenario B: Da ja Abstand gehalten wird, geht’s dann auch ohne MNS. Ach ja, nicht zu vergessen die Einladung zur Zensurenkonferenz am 18.01.21 mit der „Bitte“ Eltern- und Schülervertreter einzuladen! Man gut, dass wir an der BBS weniger Elternvertreter haben, da viele SuS schon volljährig sind….Das steht für mich im absoluten Widerspruch zur Gesamtsituation. Aber es gibt ja einen „Plan“!

  19. Ich als Lehrkraft fühle mich nicht sicher, die Eltern auch nicht und – was ich ehrlich gesagt als am schlimmsten erachte- die Kinder auch nicht.
    Bei einer Umfrage an unserer Schule kam heraus, dass die Kinder Angst haben, ihre Familienangehörigen anzustecken. Gleichwohl steckten viele Eltern ihre Kinder letzte Woche doxh in die Schule, obwohl man sich zu Hause hätte kümmern können.
    Das ist auch für die Kids ein Dilemma. Sie wollen zur Schule, haben aber Angst vor Ansteckung und wollten in der letzten Woche daheim bleiben, aber manche Eltern schickten sie mit der Begründung „Du machst mich/uns hier nervös. Der Einkauf muss noch erledigt werden. Du hast schlechte Noten. Geh mal hin.“
    Ich möchte dir wirklich niemandem etwas… ja… Schlechtes unterstellen und ich habe wirklich vollstes (!) Verständnis für Alleinerziehende, Eltern in systemrelevanten Berufen oder Eltern, deren Chefs sie vor die Tür setzen bei noch mehr „Fehltagen“. (Nicht nur) Dafür finde ich offene Schulen absolut richtig.
    Was ich aber nicht verstehe… ist der ganze Rest. Lehrer, Eltern,Schüler allesamt. Man hört so viel… Blödsinn. Das ist unsagbar. Im Kollegium sollte jemand auf seine zwei Enkelchen aufpassen, falls die Schulen geschlossen worden wären (was in NRW ja nicht so war…. völlige Verwirrung… aber das hatten wir ja schon – verunsicherte Kinder, Eltern… Durcheinanderwerfen dea Vokabulars…)
    Wollte dann aber doch nicht mehr auf die zwei Aufpassen, da ja beide Elternteile HomeOffice machten und der betreffende Kollege inklusive Ehegatten ja auch. Man glaube aber auch nicht wirklich an Corona…
    Gleichsam zig SuS und KuK an Corona erkrankt und keine Meldung geht raus. Niemand wird informiert. Das ging seit Ende Oktober so.

    Ich weiß ja nicht, ob das für die Kinder alles so angenehm ist. Wenn diese Angst haben und in die Schule „abgeschoben werden“ – bei den momentanen Zahlen.

    Wie gesagt: ich verstehe da jederzeit irgendwie. Aber… puh.

  20. Der Begriff „zeitnah“ ist ja sehr dehnbar, hat sich immer schon als äußerst interpretationsfähig erwiesen.

    Nicht nur momentan im Sprachgebrauch vom KuMi in NRW (Gebauer).

    Auch in anderen Bundesländern, auch in Bayern, bedeutete dies in der Praxis öfters „in allerletzter Sekunde“, „gerade noch rechtzeitig“.

    Es wurde dabei quasi als selbstverständlich vorausgesetzt, dass die Schulleitungsteams und viele sehr verantwortungsbewusste Lehrkräfte jederzeit (!) abwartend bereitstanden, auch z.B. noch am Freitagabend und natürlich notfalls auch noch am Wochenende, die zur Umsetzung/Ausführung der ministeriellen Anweisungen notwendigen Vorkehrungen, Vorbereitungen zu treffen – „kurz vor Torschluss“.

    Also strenggenommen auch „außerhalb der Dienstzeit“ – aber „im Dienst“ fühlen sich die gewissenhaften, pflichtbewussten Schulleitungen und LehrerInnen, die mit hohem Arbeitsethos ihrer Berufung folgen, ja eigentlich immer.

    Sie können nun mal einfach nicht aus ihrer Haut.
    Wie auch zahlreiche Ärzte, Pflegekräfte, … .

    Diese vorbildliche Arbeits-bzw. Dienstauffassung wird häufig schamlos ausgenützt – und sie fordert irgendwann auch ihren Tribut – auch von den „fleißigen, braven BeamtInnen“!

  21. @Jan aus H: „Die Öffnung nach den Sommerferien hatte sehr wohl einen Effekt: Die Zahlen sind nämlich ab Schulöffnung ganz langsam angestiegen.“

    Die Herbstferien haben Effekte ausgelöst. URSACHEN ??? Wir hatten bis zu den Herbstferien Inzidenzzahlen unter 50. Dann innerhalb von zwei Wochen eine Vervierfachung, die bis heute auf das 5,5-fache angestiegen ist und auch bei Ldl anhielt. Bis 02.10. allerdings Werte unter 35, sogar im Mittel unter 25 seit den Sommerferien.

    Schulstatistische Informationen zur Covid-19-Pandemie

    * Kalenderwoche 50 (07.12.-13.12) Bezugsgröße NRW mit lediglich 159.644- als in die Statistik einbezogene – Lehrkräfte.
    Diese Zahlen von Frau G. kommen dieser Statistik teilweise nahe. In Quarantäne befindliche SuS (ohne aktuell infizierte sowie ohne Risikogruppen) 59.947 SuS = 2,63 % sind.

    * Die Auswertung wird für die 51. Kalenderwoche bis einschließlich 1. Kalenderwoche (2021) ausgesetzt.

    * Die Auswertung für die 2. Kalenderwoche (11.01.-17.01.2021) erscheint voraussichtlich am 19.01.2021.

    https://www.kmk.org/aktuelles/artikelansicht/kmk-veroeffentlicht-zahlen-zur-corona-lage-an-schulen.html

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here