Erste Impftermine an Erzieher und Lehrer vergeben – Baden-Württemberg berücksichtigt auch Lehrer von weiterführenden Schulen

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STUTTGART. Erste Lehrer und Erzieher haben in Baden-Württemberg einen Impftermin bekommen. In Baden-Württemberg sollen sich ab sofort Kita-Beschäftigte und Lehrkräfte aller Schulformen impfen lassen können. In anderen Bundesländern wird das noch einige Tage dauern. Zudem gilt bei Lehrern die Einschränkung: nur die der Grundschulen. Allerdings begann die Impfkampagne im Südwesten nicht reibungslos. Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) räumte ein, dass es am Morgen Startprobleme gegeben habe.

Erzieher und (Grundschul-)Lehrer sind jetzt doch schneller dran beim Impfen gegen das Corona-Virus als ursprünglich vorgesehen. Foto: Shutterstock

Baden-Württemberg erwartet bis Mitte März rund 450.000 Impfdosen des Impfstoffs von AstraZeneca. Damit kann das Land Lehrer und Erzieher bei den Impfungen vorziehen. „Dazu zählen selbstverständlich auch die Lehrerinnen und Lehrer an den Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ)“, so heißt es beim Gesundheitsministerium. Auf Bundesebene hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU)  eine entsprechende Änderung der Impfverordnung auf den Weg gebracht, wie News4teachers berichtete.

„Wir unterscheiden da nicht“ – jeder Lehrer in Baden-Württembergt soll jetzt ein Impfangebot bekommen

Der Entwurf allerdings sieht vor, von den Lehrkräften lediglich Grundschullehrerinnen und -lehrer vorzuziehen – ihre Kolleginnen und Kollegen an weiterführenden Schulen bleiben danach außen vor. In Baden-Württemberg sieht das anders aus. „Wir unterscheiden da nicht“, so bestätigte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in Stuttgart am Abend gegenüber News4teachers. Im Südwesten gibt es etwa 140.000 Lehrerinnen und Lehrer und knapp 66.000 Erzieherinnen und Erzieher. Hinzu kommen nochmal fast 35.000 Beschäftigte in den Kitas, die Einrichtungen leiten oder in der Verwaltung tätig sind. Die 450.000 Dosen sollen vor allem für die Erstimpfung verwendet werden.

«Die Terminvergabe über die Hotline und die Website funktioniert inzwischen, es gab wohl am frühen Morgen Anlaufschwierigkeiten, die inzwischen behoben wurden», teilte der Minister in Stuttgart mit. Die Opposition hatte Lucha zuvor vorgeworfen, er habe mal wieder Erwartungen geweckt, die er nicht erfüllen könne. Am Wochenende hatte Lucha verkündet, Erzieherinnen und Lehrkräfte würden beim Impfen vorgezogen.

Der Minister betonte, zahlreiche Lehrkräfte und Kitabeschäftigte hätten am Montag schon erfolgreich Termine gebucht. «Aber leider können bei der Vielzahl an Anrufen nicht alle sofort in den ersten zwei Stunden zum Zug kommen. Hier muss ich einfach um etwas Geduld bitten.» Alle Lehrer und Erzieher erhielten ein Impfangebot, versicherte der Grünen-Politiker. «Dieses Versprechen halten wir, auch wenn heute früh nicht alle auf Anhieb zum Zug gekommen sind.»

Auch der Impfstoff von AstraZeneca verhindert, dass Menschen nach einer Corona-Infektion einen schweren oder tödlichen Verlauf erleiden

Die Zweitimpfung solle bei Astrazeneca frühestens nach neun Wochen erfolgen. Der Impfstoff von Astrazeneca wird in Deutschland zurzeit nur Menschen zwischen 18 und 64 Jahren verabreicht – es fehlen Daten zur Wirkung bei Älteren. Deshalb bekommen bisher die Beschäftigten in Pflegeheimen oder Intensivstationen in dieser Altersgruppe nun vorrangig dieses Vakzin geimpft. Die Vorbehalte gegen das Präparat sind aus Sicht von Wissenschaftlern unbegründet.

Lucha warnte davor, den Impfstoff von AstraZeneca schlechtzureden. „AstraZeneca ist genauso geeignet die Pandemie zu bekämpfen wie die beiden andern Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna. Auch der Impfstoff von AstraZeneca verhindert, dass Menschen nach einer Corona-Infektion einen schweren oder tödlichen Verlauf erleiden – und darum geht es bei einer Impfung“, so sagte er. „Alle drei Impfstoffe haben ein umfangreiches Zulassungsverfahren durchlaufen. Von der STIKO wird der Impfstoff von AstraZeneca wie die beiden anderen als wirksamer Impfstoff empfohlen. Klar ist also: AstraZeneca ist kein Impfstoff zweiter Klasse, im Gegenteil. Ich habe kein Verständnis, wenn sich Menschen damit nicht impfen lassen wollen.“

Die vereinzelt auftretenden Nebenwirkungen wie Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen und Krankheitsgefühle träten auch bei anderen Impfungen auf – und sie zeigten, dass der sich Körper nach einer Impfung aktiv eine Immunantwort erarbeitet. Symptome wie Kopfschmerzen oder Fieber entsprechen auch ganz dem, was bereits in Studien publiziert wurde.

Kultusministerin Susanne Eisenmann begrüßte es, dass Erzieherinnen und Lehrkräfte nun vorrangig geimpft werden. Sie erfüllten eine «zentrale gesellschaftliche Aufgabe», weshalb diese Maßnahme sinnvoll sei, teilte die CDU-Politikerin mit. «Eine vorzeitige Impfung ist auch wichtig im Hinblick auf eine Rückkehr zum vollständigen Präsenzunterricht, der für die Schülerinnen und Schüler von enormer Bedeutung ist.» News4teachers / mit Material der dpa

Druck steigt, Erzieher und Grundschullehrer schnell zu impfen – VBE: Erst impfen, dann Kitas und Schulen öffnen (nicht umgekehrt)

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207 KOMMENTARE

  1. Zuerst war der Sozialminister vehement dagegen, die Impfreihenfolge anzupassen.

    Ein Lob demjenigen, der ihn zur Vernunft gebracht hat.

    • Ich finde es ungeheuerlich, Lehrer und Erzieher vorzuziehen, solange viele Pfleger, Rettungsdienst – Mitarbeiter oder auch Ärzte, die vorrangig tatsächlich auch aus nächster Nähe mit Patienten in Kontakt kommen, noch nicht geimpft sind. Die wissenschaftlich begründeten Stikoempfehlungen wurden hier einfach schlichtweg ignoriert. Da fehlen mir die Worte. Wahlkampf sei Dank.

      • Jetzt geht das schon wieder los!

        Na, dann lass dich doch mal mit 30 Kindern in einen geschlossenen Raum einschließen, die sich nicht an die Regeln halten können, alles betatschen, mit dem Rotz durchs Gesicht wischen und DICH dann auch noch anfassen und ansabbern!
        Schenk dir deine Polemik!
        Ein Teil der von dir genannten Leute sind Impfgruppe 1! Nichts mit Vorziehen! Ungeheuerlich ist es, Erziehern den Arbeitsschutz zu verweigern!

        • Die Analyse mit dem nicht ausreichenden Arbeitsschutz teile ich. Hier verletzt der Arbeitgeber klar seine Fürsorgepflicht.

          Der Maßstab für die Impfung ist aber, welche Impfreihenfolge rettet mehr Menschleben? Aus ethischen Gründen ist das die richtige Reihenfolge.

        • Um Lehrer zu schützen, kann man den Unterricht bis zur Impfung der Lehrer, die in Impfgruppe 3 eh wären, ausfallen lassen.
          Aus ethischen Gründen wäre das korrekter.
          Denn das Vorziehen bedeutet, dass andere mit höherer Impf-Priorität nach hinten rutschen!

          • An alle Nörgler:
            Macht IHR das doch bitte mit den Eltern und den Politikern aus, dass die Schulen doch bitte bis zum Herbst geschlossen werden, kein Unterricht stattfindet und ihre Kinder alle ausnahmslos alleine daheim behalten bis dahin.
            Und bitte auch daran denken, dass das Gehalt vom Schulpersonal (Lehrer, Sonderpädagogen, Betreuer, Begleiter, etc) bis daheim weiter bezahlt werden muss.

          • Ausfallen muss er nicht, aber eben in Distanz stattfinden, bis der Impfschutz bei den Lehrern vorhanden ist. Je nach Impfstoff sind das dann 3 – 12 Wochen nach der Erstimpfung. Alternativ könnte man natürlich auch die Schulen coronasicher ausstatten, mit Luftfiltern, Trennwänden, täglichen Spucktests für alle Anwesenden.

        • „… Na, dann lass dich doch mal mit 30 Kindern in einen geschlossenen Raum einschließen, die sich nicht an die Regeln halten können, alles betatschen, mit dem Rotz durchs Gesicht wischen und DICH dann auch noch anfassen und ansabbern!…“

          Das muss ja schon ein widerlicher Beruf sein!

          • Widerlich nicht. Nur gesetzeswidrig, wenn es sich bei sovielen Leuten um Erwachsene handeln würde.

      • Ein Freund von mir ist Pfleger und hat gestern die 2. Impfung erhalten.
        Der Arme. Der musste solange nach den Erziehern warten…
        Wieso müssen Erzieher eigentlich noch geimpft werden? Die wurden doch in Impfgruppe NULL vorgezogen und wissen ja noch gar nicht, dass sie seit Herbst schon geimpft sind. Hat denen das schon jemand erzählt?

      • Stimme Ihnen voll zu.
        Der Ethikrat hat die Vorziehung der Lehre/Erzieher auch kritisiert, weil damit andere, die ebenfalls dringend geschützt werden sollen, später geimpft werden. Das sei eine einseitige Bevorzugung einer Gruppe.
        Die Vorsitzende des Ethikrates hätte es für sinnvoller gehalten, wenn man andere Schutzmaßnahmen wie häufige Tests durchgeführt hätte.
        Und das alles, weil in Baden-Württemberg Wahlen sind …
        Ich werde daher meine Wahlentscheidung ändern.

        • „Der Ethikrat hat die Vorziehung der Lehre/Erzieher auch kritisiert, weil damit andere, die ebenfalls dringend geschützt werden sollen, später geimpft werden. Das sei eine einseitige Bevorzugung einer Gruppe.“

          Wie wäre es denn mal, wenn die Ethikrat die „einseitige Bevorzugung“ der Schulöffnungen samt Notbetreuung kritisiert? Kommt da auch was?

        • @MirplatztderKragen: Vergessen Sie bei der Um – Entscheidung aber nicht, dass die Obertreiberin für solche Entscheidungen, die christliche Lady „Macht die Schulen weit auf“ ist, die gemerkt hat, dass sie, mit ihrem unverantwortlichen Handeln (und nicht-Handeln seit dem letzten März) die Lehrer auf jeden Fall als Wähler verloren hat.
          Nebenbei: Ich habe (siehe unten 15.45 eingestellt) gerade eben erfahren, dass ich als Lehrer an einer FöS nicht geimpft werde, weil ich zu alt bin. Nur der Impfstoff von AZ werde verimpft, weil davon so viel bestellt sei (zwischen den Zeilen gehört: wie bei den Masken, wo es untauglichen Abfall vom April 2020, der erst jetzt zurückgerufen wird, für die Lehrer gab. Andere wollen mit AstraZeneca vielleicht nicht mehr geimpft werden, aber wozu haben wir schließlich die Lehrer, Erzieher und andere, die in diese Sondergruppe gehören?)
          Für die alten Pauker und Paukerinnen in den Ländern wird deswegen keine einzige Spritze eines anderen Vakzins aufgezogen. Offizielle Auskunft: Sie bleiben weiterhin in Gruppe 3.

          • Anhang: Wenigsten wir „Alten“ (müssen) tun, was der Ethikrat will. Aber ob die Form, wie das geschieht, ethisch verständlich ist?

          • @alter Pauker:
            Das finde ich unglaublich zynisch.
            Wenn es der Politik darum ginge, Lehrkräfte zu schützen, bekämen Sie einen Impfstoff, der für Ihr Alter zugelassen ist. Der passende Impfstoff ist doch vorhanden und gerade ältere Menschen sind besonders gefährdet.
            Dieser Vorgang zeigt, dass es überhaupt nicht um den Schutz der Lehrkräfte geht, sondern um eine Rechtfertigung für Schulöffnungen ohne ausreichende Schutzmaßnahmen und eine öffentlichkeitswirksame Verimpfung eines Impfstoffs, der aufgrund seiner geringeren Wirksamkeit auf weniger Interesse stößt.
            Es würde mich interessieren, wie Juristen die so begründete Ablehnung einschätzen. Bekommen Sie noch eine schriftliche Begründung für die Ablehnung?

      • Solange Pfleger, Rettungsdienste, Ärzte,…. AstraZeneca ablehnen, sind wir Lehrer und Erzieher gut genug, um höher priorisiert zu werden. Und dann muss ich mich von Leuten wie Ihnen dafür auch noch beschimpfen lassen!!

    • Welche Vernunft? Für mich
      war das Wahlkampfstrategie… Herr Lucha hat bisher nicht wirklich durch Kompetenz auszeichnen können. Genauso wie auch ein Herr Spahn Stikoempfehlungen geflissentlich übergeht.

      • Wenn die STIKO Erzieher*innen und GS-Lehrer*innen (bzw. Lehrer*innnen insgesamt) in der aktuellen Lage in der Nachprüfung der Priorisierung nicht höherstuft, muss ich an der sachlichen Tiefe der Nachprüfung zweifeln: Welche anderen Berufe sind gezwungen ohne sonst geltenden Arbeitsschutzmaßnahmen in und mit überdurchschnittlich stark asymptomatischen Gruppen zu arbeiten?

        • Man kann Lehrer/Erzieher auch anderweitig schützen:
          Z. B. durch zahlreiche Schnelltests oder durch Ausfall/Aussetzen des Unterrichts, bis alle geimpft sind oder durch digitalen Unterricht.
          Bis die Impfgruppe 3 geimpft wäre, in der die Lehrer sind, dauert es doch allenfalls nur noch ein paar Monate! D. h. solange kann man den Unterricht doch noch ausfallen lassen?!

          Wenn man einseitig eine Gruppe vorzieht, geschieht dies immer zu Lasten anderer Gruppen, die eine höhere Priorität beim Impfen haben.
          Werden die Lockdowns nicht dazu durchgeführt, um die Zahl der Toten, die gerade unter den Älteren hoch ist, zu senken?
          Wenn man nun, bevor die Altenpflegeheime durchgeimpft sind und bevor die über 80-jährigen alle geimpft sind, die Lehrer und Erzieher impft, muss man die Lockdowns noch weiter verlängern.

          Weshalb nur wollen alle, dass die Schulen wieder geöffnet sind?
          Ist das Interesse in der Lehrerschaft daran wirklich sooo immens hoch?
          Oder ist das Öffnen der Schulen wieder nur ein Ziel der Politik, die damit sicherstellen will, dass die Eltern arbeiten gehen können und so die Wirtschaft weiter floriert?

          Ich finde es nicht richtig, wenn man eine Impfverordnung erst mühselig schafft, um sie dann bei nächster Gelegenheit außer Kraft zu setzen wie es in Baden-Württemberg gerade passiert.
          Rechtsstaatlichkeit ist das sicher nicht. Das ist reine nicht begründbare Willkür.
          Der einzige Grund dafür sind wohl die Wahlen im März.

          • „Man kann Lehrer/Erzieher auch anderweitig schützen:
            Z. B. durch zahlreiche Schnelltests oder durch Ausfall/Aussetzen des Unterrichts, bis alle geimpft sind oder durch digitalen Unterricht.
            Bis die Impfgruppe 3 geimpft wäre, in der die Lehrer sind, dauert es doch allenfalls nur noch ein paar Monate! D. h. solange kann man den Unterricht doch noch ausfallen lassen?!“

            Was für ein genialer Vorschlag. Warum ist da noch keine drauf gekommen? Immerhin ist es doch erst Februar…
            2020?!?!?

          • @Magnolie:
            In Altenheimen wird aber nicht mit Astra Zeneca geimpft, sondern mit dem hochwirksamen BionTech (das den Lehrkräften vorenthalten wird).
            Die Menschen in Altenheimen sind nämlich selten unter 65 Jahre alt …
            Und (berufstätige) Lehrkräfte sind auch nicht 80 Jahre oder älter.

            Gekniffen sind allerdings die Lehrkräfte über 64; diese bekommen nämlich gar nichts, obwohl sie voll im Einsatz sind.

    • Es ist m. E. ein Amtsmißbrauch, wenn man wegen der Wahlen eine Berufsgruppe der Impfgruppe 3 in die Impfgruppe 1 aufnimmt. Auch wenn „offiziell“ die Lehrer in Impfgruppe 2 kommen sollen, was auch schon eine nicht gerechtfertigte Bevorzugung ist, so sind sie, wenn sie ab sofort geimpft werden können, faktisch in Impfgruppe 1, da diese Impfgruppe noch lange nicht durchgeimpft ist.
      D h. es werden auch etliche, die in Impfgruppe 1 sind, wegen der Lehrer und Erzieher später geimpft und manche werden sich auch mit dem Virus anstecken und ggf. vor der verschobenen Impfung versterben.
      Und das alles nur wegen der Landtagswahlen?!
      Die Stiko war gegen eine Bevorzugung der Lehrer. Für die Stiko gab aus ethischen Gründen keinen Grund, Lehrer und Erzieher vorzuziehen.
      Sagt das nicht schon alles aus?

      • Ein toller Vorschlag an alle, die hier von „Bevorzugung“ sprechen.
        Alles Schulpersonal geht bis in den Herbst in bezahlten Urlaub und landet in Impfgruppe 4. Kein Distanzunterricht, keine Notbetreuug, gar nichts.
        In der Zwischenzeit setzen sich die Nörgler mit den Eltern zusammen und erklären, dass ihre Kinder doch die paar Monate ohne Bildung und ohne Betreuung auskommen sollen. Sollte das den Eltern nicht, passen, übernehmen die Nörgler das Homeschooling direkt bei den Eltern oder in Kleingruppen und die Notbetreuung.
        Dafür werden sie alle VOR dem Schulpersonal geimpft. Bis zum Impftermin reicht ja auch das bisschen Lüften und den ganzen Tag eine FFP2 Maske.
        Kinder sind ja eh gesund und brauchen keine Maske und keinen Abstand.
        Dann brauchen die Nörgler sich auch nicht darüber zu beschweren, dass andere bevorzugt würden.
        Alle sind happy und bekommen zeitig ihre Impfung. Ganz easy!

      • So ein Quatsch! Was reden Sie da???
        Hier Zitat Lucha:
        „Wir in Baden-Württemberg haben uns dazu entschieden, alle Lehrerinnen und Lehrer von allen Schularten zu impfen. Wir wollen da keine Separierung mehr, weil wir den Impfstoff von Astrazeneca ausreichend zur Verfügung haben“, sagte Sozialminister Manfred Lucha (Grüne) am Dienstag. Kita- und Schulpersonal werde bei der Impfpriorisierung in die Gruppe zwei vorgezogen.

        Damit werde anderen Personen aus der zweiten Priorität, etwa Menschen mit einer geistigen Behinderung oder Haus- und Zahnärzten, kein Impfstoff weggenommen, versicherte Lucha. „Wir haben so viel Impfstoff zur Verfügung, dass wir niemanden Konkurrenz machen“.

        Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) ergänzte, er habe dem Sozialminister nur grünes Licht gegeben, weil der Astrazeneca-Impfstoff bei den Empfängern leider nicht so abgerufen werde, wie er es verdient hätte. Es gebe eine gewisse Skepsis. „Bevor nun irgendwo Impfstoff rumsteht, weil er gar nicht abgerufen wird, verimpft man ihn besser an Leute, die damit geimpft werden wollen“, sagte Kretschmann.

        • Aber die Impfberechtigten der Impfgruppe 2 würden doch auch jeden Impfstoff nehmen, so dass die Lehrer, wenn diese vor den Impfberechtigten der Impfgruppe 2 nun geimpft werden, diesen schon den Impfstoff und -noch schlimmer- die früheren Termine wegenehmen.
          Denn viele Menschen der Impfgruppe 2 wollen ENDLICH wieder ohne hohes Risiko zum Arzt oder ins Krankenhaus gehen können, denn dort gibt es für ambulante Besucher noch keine Schnelltests, so dass es immer möglich ist, dass Infizierte auch dort sind.
          Bei mir (Impfgruppe 2) besteht Tumorverdacht, den ich wegen des Risikos einer Ansteckung seit März 2020 nicht weiter verfolgen kann.
          Dies kann bei mir lebensverkürzend sein, weil ich nicht früh genug geimpft wurde. Hinzu konmt, dass man Operationen wegen Tumoren nicht durchführt, sondern nur Operationen aus akutem Anlass.

          • Hallo Gitte,
            falls du in BW wohnst und unter 65 bist, dein Arzt dir deine Impfnotwendigkeit bestätigt, kannst du dich seit gestern registrieren und einen Termin ausmachen. Wenn dein Arzt das morgen mit dem Zeugnis schafft und du bereits wärst ein bisschen zu fahren (es gibt Impfzentren, in denen echt wenig los ist) wäre ein Impfung mit Astra am Dienstag möglich.
            Ich drücke dir die Daumen!

    • Impfen ist billiger als die Schulen so auszustatten, dass das Infektionsrisiko dort gesenkt wird.
      Ein Einbau von Lüftungsanlagen, UV-C-Lampen, Fenstern zum Öffnen, Warmwasser-Armaturen, etc. hätte sich aber auch in künftigen Pandemien, die ja kommen sollen, gelohnt.
      Einen 2. Effekt neben dem Einsparen von Umbaukosten an den Schulen ist aber, dass man so sich die Wiederwahl sichern will.
      Ob der „Schuss“ nicht aber nach hinten losgeht, denn ich (und natürlich andere) werden ihre Wahlentscheidung nun anders treffen.

      • @Gitte S.: Also was dann-ich stecke auch in der Klemme.
        CDU – wegen der „Erlebnisse“ mit Eisenmann ist jetzt erst recht absolutes No go.
        Grüne -Nachdem Kretschmann offensichtlich zulässt, von Zeit zu Zeit von Eisenmann „ferngesteuert“ zu werden?
        Rot – als schweigende Minderheit ohne echtes Konzept?
        … und der Rest, vor allem die Braungetönten geht schon garnicht. Was also?

        • Habe ich mich genauso auch gefragt. Kleine Hilfe: Wahlomat spielen.
          Hat bei mir funktioniert… die Begründungen der Parteien zu den Thesen gelesen. Bei einer Partei einfach nur herzlich gelacht! Die bekommen jetzt meine Stimme. Wenn Protest, dann wenigstens mit Humor!

  2. Mal schauen, wie es in NRW läuft…
    Frau Eisenmann spürt wohl den Druck aufgrundder anstehenden Wahlen. Dieses Mal zumindest geht die Entscheidung in eine positive Richtung für ErzieherInnen und LehrerInnen.

  3. Gerne dürfen sich Lucha und Eisenmann mit dem „sehr guten“ Impfstoff von AstraZeneca impfen lassen.

    Mich ärgert ganz gewaltig, dass wir in BW erst mangelhafte FFP2 Masken bekommen haben, die wir entsorgen sollten, jetzt wieder Präsenzunterricht stattfindet, bisher noch kein FFP2 Ersatz geliefert wurde und jetzt sollen wir den übrigen Impfstoff bekommen, den keiner will.

    Ich möchte keinen Vektorimpfstoff, bei dem man noch nicht weiß, ob er nicht vielleicht doch das Erbgut verändert. Gerne lasse ich mich mit einem mRNA Impfstoff sofort impfen. Ich fühle mich wirklich in eine Ecke gedrängt.

    Wenn wir dieses Impfangebot bekommen, dann werden die Schulen wieder komplett geöffnet. Dann ist das KM fein raus, weil nicht geimpfte Lehrer dann ja selber schuld sind, wenn sie sich anstecken.

    • Das kann ich nur unterschreiben. Auch ich möchte keinen Vektorimpfstoff. Nicht nur wegen der geringeren Wirkung. Ich fürchte aber, dass AstraZeneca der einzige Impfstoff sein wird, der uns bundesweit angeboten wird. Mit Sicherheit auch hier in NRW. Das „Zeug“ muss ja weg, nachdem es so viele Ärzte und Pflegepersonal abgelehnt haben. Die Frage ist dann, wann man dann eine Chance hat, sich mit einem anderen Impfstoff impfen zu lassen.

    • @Rala: gucken Sie sich auf YouTube das neueste Video von mailab zu Impfungen an. Da erklärt sie sehr verständlich, dass Impfungen keine DNA verändern. Sie kommen damit nie in Berührung (bin kein Biologe, daher drücke ich das mal so laienhaft aus).

      • Die Wirksamkeit von AstraZeneca ist aber unabhängig davon wesentlich geringer als bei Biontech oder Moderna. Bei den vielen Kontakten in der Schule sehr wahrscheinlich auch vielen asymtomatisch erkrankten Kindern wünscht man sich aber einen besseren Impfschutz als AstraZeneca. Zumal dieser ja grundsätzlich auf dem Markt ist.

      • Und wenn Sie keine entsprechende Ausbildung haben und nur YouTube gucken, wie könnten Sie dann Menschen Ratschläge zur Impfung machen, die kaum geprüft ist?! Auf YouTube kann man sagen alles was man will. Tatsache ist, Wirkung ist nicht nachgewiesen, kurzfristige Nebenwirkungen sind nicht erfreulich und langfristige Nebenwirkungen muss man abwarten. Lehrer und Erzieher sind dafür wie Kaninchen auserwählt. Politik will den Fall abhacken. Selber sich impfen beeilt in der Politik keiner so weit.

        • Und wieder nur Genoele…
          Ich bin echt langsam sauer…ich selber gehöre ebenfalls zur Gruppe 2 aufgrund von Vorerkrankungen…ich darf aber in bw noch keinen Impftermin ausmachen, weil jetzt erstmal die Lehrer und Erzieher vorgezogen werden. Ich würde AstraZeneca sofort nehmen.
          Wer nicht moechte, kann es ja lassen und warten bis er bei den anderen an der Reihe waere, und halt ungeschuetzt arbeiten gehen! Ganz einfach!
          Was genau lässt Lehrer eigentlich denken sie sind so viel wichtiger als andere? Diese Pandemie ist doch kein Wunschkonzert!

          • Was genau lässt Eltern und Politiker denken, die Schulöffnungen und Notbetreuung sind so viel wichtiger als anderes als erstes zu öffnen? Diese Pandemie ist doch kein Wunschkonzert!

          • Wenn Sie in Impfgruppe 2 sind, sind Sie in der gleichen Gruppe wie jetzt Grundschullehrer und Erzieher -die waren davor in Gruppe 3.Wieso müssen Sie jetzt länger warten? Falls es Ihnen entgangen ist: die Höherstufung ist erfolgt, weil aufgrund des absolut unzureichenden Infektionsschutzes massenhafte krankheitsbedingte Ausfälle von Lehrern und Erziehern befürchtet werden. Und dann gibt’s weder Notbetreuung, Wechsel- oder Distanzunterricht.

          • @WiMoKa:
            Ich bin zwar nicht die Angesprochene doch bin ich auch in Impfgruppe 2 und kann dazu folgendes sagen:
            Wenn die Lehrer in BW bereits jetzt geimpft werden, sind diese faktisch und tatsächlich in Impfgruppe 1. Denn es wird hier noch sehr lange dauern, bis mit dem Impfen der Impfgruppe 2 erst begonnen werden kann.
            Wenn also die Lehrer „auf dem Papier“ in Impfgruppe 2 zwar künftig stehen werden, ist das nur Augenwischerei, weil sie schon zusammen mit der Impfgruppe 1 geimpft werden!

          • @WiMoKa
            Es stimmt, was Gitte S. schreibt.
            Gruppe 2 ist noch gar nicht an der Reihe, d.h., kann sich noch gar nicht anmelden für einen Termin. Gruppe 1 hat großteils noch keine Termine, sondern ist vorgemerkt und im Recall-Modus.
            Es gibt schon Personen, die jetzt zeitlich nach hinten rutschen, keine Frage.
            Ich verstehe gut, dass viele Lehrer, und v.a. die Erzieher, gefährdet sind.
            Aber viele gefährdete Gruppen müssen warten und Geduld haben, und auch Risikogruppen können sich nicht ganz abschotten, das ist utopisch. Man muss es genau durchdenken.
            Vermutlich bin ich als Pflege- und Kontaktperson in Gruppe 2 an der Reihe. Was ist, wenn Pflegepersonen im häuslichen Umfeld erkranken? Sie infizieren unweigerlich die alten/kranken/behinderten Angehörigen, denn Abstand und Pflege gehen nicht zusammen, UND sie fallen als Pflegekraft aus. Wer pflegt dann die Risikoperson?? Es hängt alles zusammen…
            Also für uns heißt es halt warten, wobei ich auch unsicher bin, ob das vielleicht sogar gut ist, denn Astra Zeneca ist sicher nicht für Menschen mit Trisomie 21 erprobt. Ich würde den Impfstoff gleich nehmen, um damit meine Tochter zu schützen und pflegefähig zu bleiben, aber ich wäre skeptisch, wenn meine Tochter diesen Impfstoff bekäme.

          • Welche Lehrkraft hat denn behauptet, schon geimpft worden zu sein?
            Meine Mutter (Ü 70, Gruppe 2) steht jetzt auch auf einer „Impfliste“ (Warteliste), obwohl man sich angeblich noch nicht anmelden kann.
            Warum lassen Sie sich nicht auch draufsetzen?
            Zum Thema Wunschkonzert haben Sie ja schon viele Antworten bekommen.

          • Hallo,
            Aus Gruppe 2 können die unter 65-jährigen in BW registrieren. Das Problem mit Gruppe 1 ist das Alter, man hat bei der Priorisierun& eben gedacht, dass alle jeden Impfstoff bekommenkönnen. Das hat aber nicht geklappt.

          • @Ale: Nein, das ist so nicht korrekt. In BW können sich aktuell manche der U65 aus Gruppe 2 registrieren, aber nicht alle. Die Verwirrung rührt daher, dass die Landesregierung BW sich bei Ihren Ansagen nicht wie alle anderen Diskussionsteilnehmer auf die Impfverordnung des Bundes beruft (4 Gruppen) sondern auf den ursprünglichen Stiko Entwurf (6 Gruppen). In BW sind Lehrer so gesehen gewissermaßen in die eigentlich garnicht vorhandene Gruppe „1,5“ einsortiert worden.

      • @ Ted: Sage niemals „nie“ ! Wenn Sie die Berichte durchlesen ist jedesmal ein „kann aber unter Umständen doch in einem verschwindend geringen Prozentsatz eintreten“ dabei. Davon abgesehen, ich wäre froh AZ zu bekommen, bin aber zu alt und bleibe (auch als aktiver Lehrer) weiterhin in Gruppe 3.

        • Was wiederum zeigt, wie ernst es unseren Politikern wirklich mit dem Impfschutz der LuL ist – ginge es wirklich darum, dann würden Ältere wie Sie ebenfalls in Gruppe 2 vorrücken und mit einem für Sie zugelassenen Impfstoff geimpft.

      • Impfen gerne doch! Nur nicht mit dem Astrazeneca – Impfstoff!
        Die Vektorimpfstoffe die es schon gibt (Ebolaimpfstoff, Denguefieberimpfstoff) sind nicht großflächig im Feld erforscht worden.
        Vektorimpfstoffe sind höchst fragwürdig. Sie schleusen mit Hilfe eines „Taxi“virus (beim Astraimpfstoff ist es ein Adenovirus von Schimpansen) FremdDNA in unseren Zellkern. Es ist nicht 100% auszuschließen, das kein Eintrag in unsere DNA vollzogen wird. In Laborversuchen mit Mäusen wurde im Zuge der selben Vektortechnologie Karziogenität festgestellt. Dabei wurden zwar andere Trägerviren verwendet, allerdings auch viel weniger als in einer Impfdosis von Astra enthalten sind. Das heißt also, Krebserkrankungen als Spätfolgen sind nicht auszuschließen. Eintrag von DNA ins menschliche Genom ist nicht beabsichtigt, kann aber zufällig durchaus passieren.
        Astrazeneca beruft sich auf ein WHOstatment von 2005, das Langzeitbeobachtungen für Imfstoffentwicklung, was Genotoxität und Karziogenität angeht, nicht zwingend notwendig ist. Zu derzeit gab es aber noch keine Vektortechnologie oder Impfstoffe auf mRNA – Basis.
        Impfstoffe auf mRNA- Basis nutzen auch eine neue Technologie, die allerdings nicht in den Zellkern vordringt, sondern nur die Baupläne für die Ribosomen liefert, die dann das Spikeprotein produzieren…
        Also bitte her mit dem guten BIONTEC Impfstoff!!! Noch dazu verhindert er eine Verbreitung auf andere und hat eine weit höhere Effektivität… Aber das wissen Sie ja sicher!

    • Man sieht, Sie haben sich prima informiert über Vektor-Impfstoffe und Ansteckungswahrscheinlichkeit nach Impfung. Ich frage mich, wie Sie studiert haben und wie Sie für Ihren Unterricht recherchieren. Meine Empfehlung: informieren Sie sich doch bitte auf den dafür vorgesehenen Seiten richtig oder wechseln Sie gleich den Beruf, vielleicht Krankenpflege? Dort bekommen Sie vielleicht den für Sie erstrebenswerten Impfstoff…. Aber erst, wenn alle Lehrer durchgeimpft sind. Kontakt mit Kranken aus nächster Nähe ist nämlich längst nicht so gefährlich wie zu unterrichten.

    • Man versucht gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe zu schlagen:
      1. Impfen um Kosten für Masken, Lüftungsanlagen in den Schulen und andere sinnvolle Investitionen zu sparen
      2. den unbeliebten Impfstoff von Astrazeneca zu verimpfen, damit man ihn nicht entsorgen muss
      3. Wählerstimmen zu gewinnen
      Gründe für 1. und 2. : Die Schwaben sind bekanntermaßen Geizhälse und wollen sparen, sparen, sparen

      Hoffentlich wird eine Statistik darüber veröffentlicht, wieviele Lehrer sich tatsächlich mit dem Impfstoff astrazeneca haben impfen lassen?
      Das wäre sehr aufschlussreich.

      • Dann hätte ich gern ein solche Statistik auch gern für medizinisches Personal, Polizisten, Feuerwehrleute, betreuer in Obdachlosenheimen, Friseure in Pflegeheimen …. das kann ich endlos fortsetzen. Es wäre ebenso aufschlussreich.

      • Gitte S. Und gleichzeitig kann man noch ne Impfneiddebatte auf Kosten der Lehrkräfte lostreten…..Sehr schön. Ein weiterer „Imageschaden“ für uns „faule Säcke“…..

  4. Ich persönlich finde es unmöglich, dass es in den Bundesländer verschieden läuft. Ich dachte eigentlich, die Impfreihenfolge sei bundesweit einheitlich geregelt, oder zumindest sollte sie es sein. Ich habe mich da heute sehr darüber aufgeregt. Ich gönne den Kollegen in BAWü die Impfung, aber ich finde es nicht in Ordnung, dass wir Kollegen in NRW in die Röhre gucken, sozusagen…

    • In Thüringen werden die LuL der weiterführenden Schulen auch noch warten müssen. Wir sind mit den Abschlussklassen schon seit 11.1. wieder in Präsenz und die Älteren haben eine Menge Kontakte auch außerhalb der Schule. Zum freiwilligen Testen kommt nur ein Bruchteil. Und wenn wir Unterricht bei einer Inzidenz von fast 500 überlebt haben, brauchen wir uns ja jetzt mal nicht so anstellen… (Ironie off)

  5. Also ich konnte heute zwei Termine für Erst- und Zweitimpfung klarmachen.
    Dafür bin ich sehr dankbar.
    Insbesondere Herrn Lucha.
    Sollte es mit dem Termin klappen und ich entsprechend geimpft werden, geht meine Stimme diesmal an die Grünen – quasi als Dankeschön.
    Laut Wahlomat liegen die Grünen zwar nicht an erster Stelle bei mir, aber das ist in dem Fall OK.
    Impfdosis gegen Wahlstimme – für mich ein guter Deal.

      • Richtig, das finde ich auch schlimm.
        Aber geimpft ist geimpft.
        Mit AZ komme ich ein paar Monate hin. Dann irgendwann später noch Biontech, vielleicht im Herbst oder Winter, dann bin ich auch gegen die Südafruka-Variante geschützt.

      • Hätte ich auch nie gedacht.

        Aber: Hier gilt ganz klar: Quid pro quo.

        Und die „Tour“ bedeutet für mich nun mal, dass ich eine Impfung bekomme.

        Lucha ist natürlich ein cleverer und gerissener Politiker. Man denke nur an die Schrott-Masken, für die Eisenmann die Prügel abbekam.

        In meinem Fall hat es funktioniert: Impfstoff gegen Wahlstimme.

    • Habe auch einen Impftermin bekommen. Zwar erstmal nur für die Erstimpfung, aber darüber bin ich auch schon glücklich! Ich nehme auch gerne AstraZeneca. Hauptsache geimpft!

    • Also ich gönne es jedem, das er geimpft wird. Aber es ärgert mich schon das jetzt so viele in der Impfreihenfolge vorgezogen werden . Meine Mutter hat mit 88 noch nicht mal einen Termin bekommen und ich als chronisch Kranke muss noch länger warten. Bin aus Niedersachsen. Und dann regen sich noch viele auf, das sie den Impfstoff nicht wollen. Dann lasst es halt ! Und Vortritt denen, die eine Impfung wollen.

      • Ist schon richtig. Habe auch einen Impftermin und meine 87jährigen Eltern stehen bisher nur auf der Warteliste. Sie wohnen jedoch noch zu Hause und haben kaum Kontakte. Sie freuen sich mächtig, da sie um mich große Angst haben. Auch bekommen sie kein AstraZeneca. Bei einem Impfstoff, den keiner will, kommt man eben früher dran.
        In B-W ist es jetzt aber so, dass Kollegen im Präsenzunterricht erst nach Kollegen im Distanzunterricht dran kommen. Wer es zuerst mitbekommen hatte, griff natürlich die verfügbaren Termine ab. Ob in Präsenz- oder Distanzunterricht spielte dabei keine Rolle.

  6. Die Bundesländer haben sich geeinigt.

    Der niedersächsische Ministerpräsident Weil fordert die Bundesregierung auf, nachzubessern und Lehrer von älteren Schülern ebenso sofort zu impfen.

    Hoffentlich dauert das nicht zu lange.

  7. Ich bin sehr froh, dass ich mich impfen lassen kann. Habe heute meine Termine unkompliziert über das Internet ausgemacht. Geht jetzt ganz schnell und ich kann etwas beruhigter Arbeiten gehen. Ich hoffe dass bald alle Lehrer in D die Möglichkeit haben. Wer nicht will muss ja nicht.

    • Frage: Haben Sie dazu angeklickt, dass Sie berechtigt sind, obwohl Lehrer noch nicht als Berechtigte auf der Homepage aufgeführt sind?

      Ich hatte mich das heute nicht getraut und die Hotline war ständig überlastet…

      Über eine Antwort wäre ich Ihnen sehr verbunden, denn auch ich möchte mich so schnell wie möglich impfen lassen.

      • Hallo,
        bei mir war es nicht via Internet möglich. Ich musste erst die 116117 (ca 40 mal, dann die 1 und dann die 2) anrufen bevor ich ca. 45min in der Warteschlange war. Dann hat es geklappt.
        Wichtig: nicht auf ein Impfzentrum beschränken.

        Gruß und viel Erfolg

      • Ja, man kann anklicken, dass man berechtigt ist, auch wenn die Website, die vom Bund stammt, noch nicht aktualisiert ist, so dass Lehrer nicht aufgeführt sind. So wurde es einer meiner Kolleginnen, die gestern 116117 anrief, erklärt.
        Außerdem gibt es ein spezielles Formular, auf dem die SL mit Stempel und Unterschrift bescheinigen muss, dass man Lehrer ist.

  8. Das ging heute morgen schnell und unkompliziert, bei all meinen Kolleginnen ebenso. Alle haben sich gefreut, einen zeitnahen Termin bekommen zu haben. Ich verstehe das Gemeckere über Astra Zeneka nicht. Wir können uns im Sommer mit Biontech nachimpfen lassen, so wie es in England den bereits und zukünftig mit AZ geimpften Personen empfohlen wird. Überhaupt einen Schutz zu haben, ist viel Wert. Dass wir einen erprobten Impfstoff ein Jahr nach Ausbruch der Pandemie bekommen, ist toll. Hier hat Lucha schnell und für alle Lehrer fair gehandelt.

    • Wer sagt, dass wir uns nachimpfen lassen können und warum denken Sie, dass das in diesem Jahr noch möglich ist?? Es gibt auf absehbare Zeit nicht genug Impfstoff von allen Firmen, deswegen werden alle Geimpften erstmal nicht nochmal geimpft mit einem weiteren Impfstoff.

  9. Wir Berufsschullehrer sind bereits seit sechs Wochen in RLP wieder im Präsenzunterricht und unterrichten diverse Abschlussklassen, u.a. Abiturienten, Beruffachschüler, Berufsoberschüler und Berufsschüler. Interessiert keinen. Wir werden vergessen.

  10. Ich gönne jedem Lehrer*in die Impfung. Doch leider wird dann die Sicherheit der Schüler*innen und deren Familien vergessen.
    Hebt wenigstens die Präsenzpflicht auf, damit wir unsere Kinder und uns schützen können und nicht diesem Wahnsinn ausgeliefert sind.

  11. Die Ungleichbehandlung von Lehrern unterschiedlicher Schulformen ist skandalös und dem reinen Populismus geschuldet.
    Bin fassungslos…

  12. Wie, bitte, hat jemand hier schon ONLINE einen Termin ausmachen können? Wenn ich auf die betreffende Seite gehe und ein Impfzentrum in Ba-Wü auswähle, komme ich irgendwann auf die Seite, die die priorisierten Gruppen aufführt. Da sind Lehrende noch gar nicht aufgeführt, sondern nur die bisher bekannten Gruppen. Daher komme ich als Lehrende an diesem Punkt nicht weiter. Das System sagt mir, ich sei nicht impfberechtigt.
    Eine Mitarbeiterin sagte mir dann am Telefon, die Seite sei wegen unsicherer Rechtslage noch nicht angepasst.
    Ja, und die Tel.nr. zum Ausmachen eines Impftermins ist permanent besetzt. Glückwunsch an die, die durchgekommen sind!

    • Die Onlineseite wird angepasst. Man kann trotzdem einen Termin online ausmachen, hat bei allen Kolleginnen geklappt, man weiß ja nun selbst, dass man zu den Berechtigten zählt,auch wenn es da nicht steht.

    • bis 23.2. um 16:40h war noch nichts angepasst-telefonisch ging aber- nur nicht für LehrerInnen die älter als 64 Jahre sind. Wir (ich) wurden abgewimmelt und bleiben weiter in Gruppe 3, denn für uns wird nicht extra ein Biontech Fläschchen oder von Moderna aufgemacht! Auch kein Rest am Abend-ich hatte extra nachgefragt „wenn ich bis abends warte?“ -wird an Lehrer 64+ verimpft.

  13. „Klar ist also: AstraZeneca ist kein Impfstoff zweiter Klasse, im Gegenteil. Ich habe kein Verständnis, wenn sich Menschen damit nicht impfen lassen wollen.““
    So, So- die erste Steilvorlage ist damit geliefert…. Da sollten sich die Lehrkräfte gut überlegen, ob sie den Impfstoff, den es ja jetzt auf einmal in BW in Massen gibt, ablehnen. Dies Angebot „sollte“ man wahrnehmen, sonst droht öffentliche Abstrafung. Ich persönlich wäre sofort dabei. Besser den Impfstoff als Nix. Wird eh keinen besseren Infektionsschutz geben. Und in Präsenz bin ich schon seit Januar…..Mal gucken, was jetzt in Nds. passiert. Meine Freundin, als Klinik Ärztin, hat die Impfung gerade hinter sich. Hat alle Nebenwirkungen „abgegriffen“ und war erstmal ein paar Tage krank zu Hause. Aber immerhin noch besser, als nen schweren Covid- Verlauf.

    • Öffentliche Abstrafung gibt es doch immer und sowieso- egal, was LuL machen. Wird immer draufgehackt.
      Also, KollegInnen, macht das, was für euch persönlich am besten passt. Basta.

  14. Ich dachte immer, kleine Kinder sind nicht ansteckend… Wurde uns das nicht wie ein Mantra seitens der Politik vorgebetet? Tja, wir lernen eben täglich dazu. Aber halt, mit Logik ist das alles nicht zu erklären. Oder doch? Hier geht es um die knallharten Interessen der Wirtschaft. Wirtschaftslogik schafft Impflogik. Gerecht muss es dabei nicht zugehen. Geht’s ja in der Wirtschaft auch nicht. Wir werden einander viel zu verzeihen haben, sagte auch ein Herr Spahn. Anmaßend!

  15. Die Frage ist für mich, wie es sein kann, dass es bei Polizei und Ärzteschaft amzeptiert wird. wenn sie AZ nicht wollen, wir müssen es aber dann nehmen. Wer es ok findet, gut, aber dür die, die Diesen Impfstoff lieber nicht wollen, ist das meiner Meinung nach übergriffig. Ich bin 64 1/2 und Risikomensch. Werde ich jetzt aufgrund fehlender 6 Monate gezwungen, AZ zu nehmen? Ich warte lieber bis zum Sommer!

    • Solange man gesund ist, mag AZ noch o.k. sein.
      Auch ich bin fast so alt wie Sie und gehöre auch zur Risikogruppe.
      Mir stellt sich daher auch die Frage, ob Schwerkranke mit AZ geimpft werden sollen/dürfen/müssen?

    • Lieber Rabe, Entwarnung! Ich habe heute, beim Anruf Bundesgesundheitsministerium Info Corona-Stelle, die Auskunft erhalten, dass wir Lehrer, älter als 64 (Stichtag ist Datum des Geburtstags) nicht geimpft werden-und auch keinen anderen Impfstoff erhalten. Wir bleiben in Gruppe 3.
      Ich selbst bin 66.

  16. Es gibt noch Zeichen und Wunder. Habe nicht damit gerechnet, dass in BW alle Lehrer geimpft werden. Nach all den Monaten eine gute Nachricht die Hoffnung macht. Dass in NRW Frisöre noch vor Lehrern geimpft werden sollen, verstehe ich allerdings nicht.

  17. Wer nicht will, der hat schon. Keiner MUSS sich impfen lassen, es ist ein Angebot und keine Pflicht. Wem das Astrazeneca nicht mundet, der muss halt warten bis die Ü65 durch sind. Es gibt im Moment nicht ausreichend RMNA Impfstoff für alle, das ist Fakt. Und ein ich will, ich will, ich will aber … wird auch nichts daran ändern.

    • … nicht nur die Ü65. Ich bekam gesagt, das bei einer Verweigerung man sich gaaanz hinten anstellen müssen und drankomme, wenn alle anderen Impfwilligen geimpft seine. Bisschen lange nicht? Wie nennt man das kriminologisch? Erpressung? Oder ist das Menschenführung?

      • Also mal ehrlich – wenn ich Ü65 wäre, würde ich mir ein schönes Rentenangebot machen lassen oder zumindest das Risiko einer Ansteckung im Beruf so gut es geht vermeiden 😉

  18. @ Enjoy your chicken Ted! Die DNA des Vektorimpfstoffs muss in den Zellkern, im den Bauplan, also die mRNA zu erstellen, die mRNA der Biontec und Moderna Impfstoffe kommt nicht in den Zellkern sondern nur ins Zellplasma. Und genau deshalb kommt kein Vektorimpfstoff in mich rein. Aber das kann ja jeder so halten, wie er will.

    • Sie wissen von DNA-Viren (nicht-integrierende vs. integrierende), die in der Umwelt in Massen vorliegen? Ich will weder kritisieren noch werben. Ich meine nur, man sollte DNA-Viren kennen für die eigene Entscheidung.

  19. An alle AstraZeneca-Skeptiker in BW umd sonstwo:

    1. Hören Sie sich den Corona Update Podcast mit Prof. Drosten (Folge 76) in Ruhe an.

    https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast4684.html

    2. Dann bei der BBC und anderen seriösen britischen Medien recherchieren, welche Echtzeit-Daten es zur Wirksamkeit des AstraZeneca-Impfstoffs gibt.

    Guter Start-Artikel zum Thema hier: https://www.bbc.com/news/amp/health-56153600

    3. Wenn Sie dann immer noch der Meinung sind, es handle sich um einen zweitklassigen Impfstoff von der Resterampe, dann überlassen Sie den Impfstoff getrost einer Person, die zu einem anderen Urteil gelangt.

    Sie wird sich freuen. Das kann ich Ihnen garantieren.

    • Aber das sagt doch nichts zu Langzeitschäden aus! Glauben Sie, daß Herr Drosten, so gern ich ihn mag, öffentlich einen Impfstoff schlecht macht, der in die Breite Masse geimpft werden soll, um aus der Pandemie zu kommen? Im Leben nicht! Im übrigenkann er es auch far nicht, da es keine Datenlage dazu gibt, weil die Impfstoffe zu neu sind. Herr Drosten macht Aussagen zu solchen Dingen nicht ohne Daten, das wäre dann theoretisch.

      • @inib: Falsch:
        Wir werden erst in Gruppe 3 geimpft. Heute erfahren, Bundesgesundheitsministerium, bei Telefongespräch, was denn mit mit als 66 jährigem los sei, ob ich etwas anderes bekäme. Das betraf Leute ab 64 und 1 Tag. Nachdem mich schon 116117 abgeschmettert hatte, wollte ich es genau wissen.

          • Es gibt nur genug Astrazeneca, was weg muss, um die Regale für die nächste Lieferung Impfstoffe frei zu bekommen.
            Deswegen werden 65+ nicht geimpft, obwohl deren Gefährdung höher ist.
            Ich freu mich für die KuK in BW, aber ein abgekartetes politisches. Spiel bleibt es.

    • Ich an Ihrer Stelle würde im Impfzentrum anrufen und fragen. Lehrer sind hochpriorisiert worden, warum sollten sie dann kein impfstoff bekommen?

  20. Hier noch einmal Informationen zum Impfstoff von AstraZeneca, sozusagen ein Faktencheck:
    „Hilfreiche Verzögerung: Die Schutzwirkung des Corona-Impfstoffs von AstraZeneca lässt sich verbessern, wenn man das Intervall zwischen den beiden Impf-Dosen verlängert. Das legen neue Auswertungen der Studiendaten nahe. Demnach steigt die Wirksamkeit auf 81 Prozent, wenn die beiden Impf-Dosen mit zwölf Wochen Abstand verabreicht werden. https://www.scinexx.de/news/medizin/astrazeneca-impfstoff-laengeres-intervall-wirkt-besser/

  21. Kleine Kinder sind nicht ansteckend, aha… Komisch dass dann jetzt nur die Grundschullehrer*innen und KITAerzieher*innen geimpft werden. Was ist mit den restlichen Pädagogen? Arbeite beispielsweise in der offenen Kinder-und Jugendarbeit mit täglich wechselnden Besuchern von 5-14 Jahren. Was ist mit weiterführenden Schulen, mobiler Jugendarbeit und, und und?
    Da sieht man Mal wieder, dass die KM keinen Plan haben, welche Angebote und Betreuungsformen es im eigenen Ländle gibt. Liebe KM: die Welt der Kinder besteht nicht nur aus Kita und Grundschule! Peinlich! Macht endlich Mal euren Job!

  22. Dank Herrn Lucha dürfen sich ab sofort in BaWü alle Lehrkräfte und Erzieher impfen lassen, was bei laufender Notbetreuung und Teilpräsenz der Abschlussklassen absolut sinnvoll ist. Dass Frau Eisenmann an dieser Entscheidung gänzlich unbeteiligt war, das aber gleich wieder zum Anlass nimmt, um vom normalen Präsenzregelbetrieb zu faseln, ist wie gewohnt realitätsignorierend ihrerseits.
    Sobald mein Lebensgefährte dann mal das Hotlinebingo geknackt hat, wird er sich seinen Impftermin holen können, wie es schon einigen Kollegen geglückt ist.
    Der Astra-Zeneca-Impfstoff erfüllt alle Anforderungen, sonst hätte er keine normale Zulassung erhalten. Die teilweise verwirrenden Meldungen zur Wirksamkeit sind der Tatsache geschuldet, dass diverse Studien in vielen Händen liegen und hier die Universität Oxford federführend mit dem Blick einer Forschungseinrichtung agiert. Bei Biontech/Pfizer und Moderna haben die Konzerne die Hoheit über die Veröffentlichung von Ergebnissen, was auch unter wirtschaftlich/marketingpolitischen Aspekten erwogen wird. Das führt zu gezielten Veröffentlichungen mit klaren Ergebnissen im Gegensatz zu Kleckerergebnissen verschiedener Forschungsgruppen, bei denen sich jede hervortun möchte.
    Zur gezielten Info auf Faktenbasis kann ich folgende Links empfehlen:

    Drosten zu den Studienergenissen bzgl. Astra Zeneca:
    https://youtu.be/COvbAS9kIxg

    Wie schon von Drosten erwähnt, steigert lt. Studien ein größeres Impfintervall von 6-12 Wochen die Wirksamkeit von Astra Zeneca:
    https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/121393/COVID-19-Laengeres-Dosierungsintervall-scheint-Wirkung-von-Astrazeneca-Impfstoff-zu-verbessern

    MaiLab zum möglichen Szenarien zum Ende der Pandemie, mit vielen Infos zu Impfungen, Herdenimmunität etc.:
    https://youtu.be/pGJEVXvOcRY

  23. „Wir machen da keine Unterschiede.“

    Hmmm…. Wohl doch…
    Schade, dass die Imfpung ein logisches „UND“ ist: Lehrer in BaWü UND Wohnort in BaWü. Also immer noch eine Zweiklassengesellschaft, nur nicht mehr so auffällig….

    • Ich aktualisiere mal: Ich haben soeben einen Berechtigungsschein erhalten, der beim Wahrnehmen des Impftermins vorzulegen ist. Auf dem Schein wird nur Arbeitgeber und Tätigkeit eingetragen. Ob das nun bedeutet, dass das Wohnortprinzip in diesem Fall nicht gilt? Bin gespannt…

  24. In Baden-Württemberg hat man die Impfverordnung außer Kraft gesetzt wegen des Wahlkampfes:
    Lehrer, die in Impfgruppe 3 waren, kommen jetzt schon dran, d. h. sie sind faktisch in impfgruppe 1. Denn die Impfgruppe 1 ist noch längst nicht durchgeimpft und wenn die Lehrer also jetzt bereits geimpft werden, werden viele Impfwilligen der Impfgruppe 1 nach hinten rücken!
    Ich selbst bin Hochrisikopatientin und bin daher in Impfgruppe 2 wegen mehrerer dort genannter Krankheiten. Ich kann, da noch ungeimpft, seit März 2020 nicht zu med. Untersuchungen oder Behandlungen, da für mich eine Infektion sehr gefährlich wäre und das med. Personal die Infektion häufiger verbreitet. Andererseits besteht bei mir ein Tumorverdacht und wäre Corona nicht dazwischen gekommen, wäre ich wohl bereits operiert worden.
    Dass nun die Lehrer aus wahltaktischen Gründen mir (wie auch anderen ähnlich schwer Betroffenen) vorgezogen werden, ist m. E. ein Mißbrauch der Befugnisse einer Regierung.

    Wieso nur hat man die Schulen nicht so ausgestattet, dass sie bei der geringen Infektionsgefahr von kleinen Kindern (<= was bisher immer behauptet wurde) ohne Risiko sind?
    Zeit war doch genug, um die Räume mit Lüftungsanlagen, UV-C-Lampen, Fenstern zum Öffnen, Warmwasser auf den Toiletten, etc. auszustatten?
    Ist Impfen billiger und verzichtet man deshalb auf eine zeitgemäße Infrastruktur in den Schulen?
    Ob die Lehrer und Erzieher durch das vorzeitige Impfen ihre Wahlentscheidung neu überdenken? D. h. kommt dieses Wahlgeschenk überhaupt an?

    Ich hatte bisher die Grünen gewählt:
    Das werde ich wegen dieses Vorgehens der Landesregierung nicht wieder tun. Und natürlich habe ich noch nie CDU gewählt und werde dies sicher auch nie tun.
    Es bleiben nicht mehr viele Alternativen zum Wählen, denn die SPD wähle ich wegen Hartz-IV schon lange nicht mehr (auch wenn ich nie Hartz-IV beansprucht habe als Beamtin). und die FDP ist auch nicht meine Partei.
    Ich würde allerdings auch die Partei wählen, die auch mir ein Wahlgeschenk macht und mich vorzeitig beim Impfen dran nimmt … Wer hat ein solches Angebot für mich?

    • Hallo,
      da kann was nicht stimmen. Sie sind Risikopatient Gruppe 2 und bekommen keinen AstraZeneka Termin. Mein Tipp: fragen Sie nicht nach dem nächsten Impfzentrum sondern nach freien Plätzen. Im großem IZ gibt es hier keine Termine, auch nicht für Lehrer. Sind einige Kollegen dran gescheitert. 20km entfernt im KIZ gibt es Termine, mein Nachbar Gruppe 2 mit Vorerkrankungen – also wie Sie – ist in 2,5 Wochen dran, aber eben mit AstraZeneca. Er hat dafür aber eine Bescheinigung vom Arzt vorlegen müssen und das KIZ hat entschieden.

      Gruß

      • Es geht bei Ihnen wohl nicht um Baden-Württemberg, oder? Denn es gibt hier noch keine Termine in der Impfgruppe 2.
        Ich machte heute wieder die Online-Abfrage.
        In BW ist noch die Impfgruppe 1 dran! Man hat keine Chance als Zugehörige zur Impfgruppe 2 online einen Termin zu buchen.
        Ich habe das bei mehrerenn Impfzetren (mind 5 verschiedenen) probiert.

    • „Wieso nur hat man die Schulen nicht so ausgestattet, dass sie bei der geringen Infektionsgefahr von kleinen Kindern (<= was bisher immer behauptet wurde) ohne Risiko sind?"

      Was meinen Sie, was hier seit Monaten diskutiert und kritisiert wird?
      Und auch wenn die Ausstattung steht, wie lange soll hier noch von der Praxis berichtet werden, dass sich diese Maßnahmen mit kleinen Kindern nicht umsetzen lassen?

    • „Dass nun die Lehrer aus wahltaktischen Gründen mir (wie auch anderen ähnlich schwer Betroffenen) vorgezogen werden, ist m. E. ein Mißbrauch der Befugnisse einer Regierung.“

      Ohne Schulöffnungen (und ohne Notbetreuung, die trotz Lockdown stattfindet!)
      würde es die Diskussionen um die Impfreihenfolge gar nicht geben.
      Glauben Sie ernsthaft, dass die Gruppe der Lehrer der Antreiber der Schulöffnungen ist?
      Welche Gruppe wird das wohl sein??? Soviel dazu, wer wahltaktisch erreicht werden soll.

    • So jetzt auch mit offiziellem Link:
      Seit dem 20. Februar 2021 sind folgende Personen im Alter von 18 bis einschließlich 64 Jahre aus der Gruppe 2 der Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) (nicht die Priosrisierung der Corona-Impfverordnung des Bundes) zu impfen. Zudem können sich Beschäftigte in Kitas, Horten und Schulen ab sofort impfen lassen.

      D.h. Gruppe 2 kann sich auch so Termine geben lassen, oder lese ich hier etwas falsch?

  25. Wenn mit dem Virus infizierte Kinder das Virus verbreiten können:
    Wieso impft man dann nicht zuallererst die Eltern?

    Diese haben doch mit ihren Kindern den meisten und -ungeschützten- Kontakt.
    Lehrer können sich durch Masken schützen.
    Wo also ist die Logik bei diesem Vorhaben?

    D. h. dieses Vorziehen der Lehrer ist als reines Wahlkampfgeschenk verständlich.
    Dann aber ist es m. E. unethisch und nicht rechtsstaatlich, wenn man eine Impfverordnung aus diesem Grund außer Kraft setzt.

    • „Diese haben doch mit ihren Kindern den meisten und -ungeschützten- Kontakt.
      Lehrer können sich durch Masken schützen.
      Wo also ist die Logik bei diesem Vorhaben?“

      Ich wusste nicht, dass jedes Elternteil sage und schreibe 30 Kinder hat…und die können sich auch nicht durch Masken schützen?

    • „Dann aber ist es m. E. unethisch und nicht rechtsstaatlich, wenn man eine Impfverordnung aus diesem Grund außer Kraft setzt.“

      Aber die Schulen trotz der drohenden dritten Welle zu öffnen, ohne ausreichenden Arbeitsschutz bieten zu wollen, ist ethisch?

      • Schulen öffnen?
        Ich würde sie nicht öffnen und wenn ich Kinder hätte, würde ich sie nur zur Schule schicken, wenn alles sicher ist.
        Das fängt bei den Räumlichkeiten an. Gibt es Lüftungsanlagen in jedem Raum? Wenn nicht, würde ich meinen Kindern den Schulbesuch untersagen.
        Es kann nicht angehen, dass die Politik sich nicht bewegt und nichts tut!

    • Man impft die Eltern nicht, weil das viel zu viele Personen wären. Das ist der einzige Grund. Spahn hatte ja vor kurzem noch gesagt, dass man, wenn man die Erzieher*innen und Lehrkräfte impfen würde, man auch die Eltern impfen müsste. Wir Eltern müssen nun noch weiter warten – auch, wenn wir Risikopatienten sind. Dennoch freue ich mich als Elterteil für die Pädagogen!

  26. Soeben (Dienstag, 23.02.2021, 14:50Uhr) habe ich es probiert. Auf der Online Anmeldung sind Lehrer als Impfberechtigte (noch?) nicht eingepflegt (116117.app).
    Eine telefonische Info von 116117 ergab, nach vielen vergeblichen Versuchen: „Für Lehrer ist ausschließlich der Impfstoff von AZ vorgesehen. Da sie 66 Jahr alt sind, können sie nicht geimpft werden“. Auf meine Frage, ob dann nicht einen der anderen Impfstoffe bekommen könne, wurde mir von der Dame mitgeteilt, sie hätte doch bereits gesagt, dass für Lehrer nur AZ zu verimpfen sei, andere Optionen gebe es nicht. Ich hatte gehofft, sie würde sich irren.
    So what?
    Als Lehrer zu alt zum Impfen! Und eine Spritze eines anderen Impfstoffs dürfe nicht sein. Habe ich eine andere Gefährdung (FöS) als jüngere Kollegen?

    Also weitersuchen, um schlau zu werden. Eine Anfrage (auch heute, 20min später) bei der Corona-Auskunft des Bundes-Gesundheitsministeriums ergab exakt die gleiche Auskunft – ergänzt dadurch, dass auch schon Lehrer älter als 64 Jahre betroffen sind – und dass wir alle erst mal in Gruppe 3 bleiben (eine Anfrage laufe aber -immerhin). Mal warten – und warten-…
    Ich will endlich wieder in die Schule, mit weniger Corona-Stress.
    Bin ich schon „dumm genug“ um im Pensionsalter noch zu unterrichten (und habe vor, das auch in den nächsten SchJahren noch zu tun, bekomme ich wieder einmal einen Tritt.
    So langsam fühle ich mich als Opfer… als stinksaures Opfer.

    • Bitte wenden Sie sich damit an die Presse/das Fernsehen – eventuell an den SWR. Kann News4Teachers diesen Skandal in einem Text verarbeiten? Die Lehrkräfte werden demnach offenbar priorisiert, weil AstraZeneca „weg“ muss – um den Schutz des Einzelnen geht es wohl nicht, sonst müsste man ja Lehrkräfte über 64 besonders schützen.

      • Liebe/r S.,

        wir haben die Vorbehalte gegen AstraZeneca schon thematisiert: https://www.news4teachers.de/2021/02/zweite-wahl-impfstoff-fuer-erzieher-und-lehrer-astrazeneca-hat-ein-imageproblem/

        Wir teilen diese Vorbehalte allerdings nicht. Die Diskussion um einzelne Impfstoffe ist in unseren Augen ein Luxusproblem, das dadurch entstanden ist, dass alle auf den Markt gekommenen Impfstoffe nicht zu erwartende, außerordentlich gute Wirksamkeiten aufweisen – und man nun glaubt, zwischen gut und sehr gut auswählen zu müssen. Gäbe es nur ein Mittel (oder gar keins), gäbe es die Debatte nicht.

        Das Paul-Ehrlich-Institut, Bundesinstitut für Impfstoffe und Arzneimittel, schreibt: „Der COVID-19-Impfstoff von AstraZeneca ist hochwirksam. Er verhindert in der Mehrzahl der Fälle eine COVID-19-Erkrankung oder mildert bei Erkrankungen die Symptome. Keiner der zweimal geimpften Studienteilnehmenden der Zulassungsstudien musste nach einer AstraZeneca-Impfung mit einer Coronavirus-2-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert werden. Impfreaktionen treten nach der Gabe des Impfstoffs verhältnismäßig häufig auf. Aber sie sind von kurzer Dauer und spiegeln in der Regel die normale Immunantwort des Körpers auf die Impfung wider. Von der erwarteten Schutzwirkung profitiert jeder einzelne Geimpfte.“

        Wer partout nicht damit geimpft werden möchte, kann die Mitglieder der Redaktion gerne als Ersatz benennen – wir nehmen’s.

        Herzliche Grüße
        Die Redaktion

        Quelle: https://www.pei.de/DE/newsroom/hp-meldungen/2021/210218-sicherheit-wirksamkeit-covid-19-impfstoff-astrazeneca-infomationen-pei.html

        • Verstehen Sie mich bitte nicht falsch: Ich bin nicht prinzipiell gegen Impfung mit AstraZeneca, obgleich ich Biontech oder Moderna favorisieren würde – aber die Frage stellt sich ja sowieso nicht als Elternteil. Ich würde auch alles nehmen, liebe Redaktion! Es ist aber doch seltsam, dass Lehrkräfte mit 64 Jahren und älter nicht geimpft werden – es geht also mit dem plötzlichen Impfangebot nicht nur darum, Lehrkräfte zu schützen, sondern auch, einen Impfstoff unter die Leute zu bringen, der verfällt, weil er in Gruppe 1 nicht flächendeckend eingesetzt werden kann. Die Frage ist doch: Warum macht man den ältesten Lehrkräften kein Impfangebot mit einem anderen Impfstoff? Das finde ich schon sehr absonderlich! Die hätten den Schutz doch am nötigsten.

          • Liebe/r S.,

            warum ältere Lehrkräfte nicht geimpft werden sollen, erschließt sich uns tatsächlich nicht: Da haken wir nach.

            Dass Lehrkräfte nur deshalb vorgezogen werden, weil AstraZeneca von vielen Menschen abgelehnt wird, ist ziemlich offenkundig – Spahn hatte eine Änderung der Impfverordnung ja noch wenige Tage zuvor abgelehnt. Offenbar hat die Kanzlerin interveniert, als sie zu hören bekam, dass die Länder die Grundschulen auf jeden Fall schnell öffnen wollten. Es musste aber Impfstoff verfügbar sein, um eine Berufsgruppe überhaupt vorziehen zu können.

            Herzliche Grüße
            Die Redaktion

      • Worum es mir nicht ging, war eine „Verteufelung“ des Astra Impfstoffs. Der hat, im Gegensatz zu vielen halbintelligenten Kritiken von minimalinformierten Stammtischplauderern, auch viele Vorteile.
        Ich wollte einfach geimpft werden, aber Astra Zeneca bekomme ich nicht einmal auf eigene Verantwortung.
        Es ging mir nur darum, dass offensichtlich auch unter den Lehrern selbst, eine durch Alter getrennte „Zwei-Klassen“ Gesellschaft geschaffen wird.
        Auch wegen der üblichen Volkesmeinung: Jetzt werden die schon geimpft, der alte Dackel pflegt sich aber immer noch zuhause.
        Dabei könnten wir „Alten“ und wir sind nicht wenige über 64+, einige Lücken bei der aktuellen Personalnot ausgleichen.
        Nichtsdestotrotz habe ich gerade eine Reihe Schreiben aufgesetzt-mal sehen, welche (und ob) Antworten kommen.

      • @S:
        Ich würde mir auch eine Verarbeitung in der Presse wünschen.
        Meiner Meinung nach ist das kein „Luxusproblem“.
        Bei der Festlegung der Impfreihenfolge wurde die Kontakthäufigkeit nicht berücksichtigt. Und warum die älteren Lehrkräfte nun keine Impfung bekommen, erschließt sich mir auch nicht – es sei denn, es ginge tatsächlich gar nicht primär um den Schutz der Lehrkräfte.

  27. Ich habe mich auch schon gefragt, wie es bei älteren KuK laufen wird. Die Antwort, die Sie leider erhalten haben, macht es deutlich. Es geht nicht um den Schutz von Schul- und Kita-Beschäftigten, sondern um das Verimpfen vob Astra-Zeneca. Schlimm, dass so die am stärksten gefährdete Gruppe sich vorerst nicht impfen lassen kann.

    • Hallo,
      und das wird meiner Meinung nach so weitergehen: der Impfstoff muss aus politischer und gesellschaftlicher Sicht verimpft werden. Jetzt sind die Lieferungen ungleichmäßig (siehe aktuelle Meldungen, dass AZ vielleicht doch wieder weit weniger liefert) und schwer planbar, dazu kommt bei AZ die Einschränkung bis 65. Wenn man bis jetzt nach dem Maximalprinzip gehandelt hat (mit gegebenen mitteln den max. Erfolg) musste man am Montag umstellen auf das Ziel: ein gegebenes Ziel mit Minimalen Mitteln. D.h. man braucht für AZ eine Strategie die die Hotlines nicht überlastet (das würde zu gesellschaftlichen Problemen führen) und gleichzeitg von der Bevölkerung aktzeptiert wird. Faktisch eine bekannte, nicht zu groß und nicht zu kleine Gruppe. Die KH werden bereits mit AZ beliefert und es bleibt hier viel liegen. Die Polizei hat zuvor gegen AZ gescholten, ist also ausgefallen. Sind die Lehrer durch, kommt die nächste Gruppe der Größe dran.
      Ob das fair ist oder nicht ist mE eine individuelle Entscheidung. Alternativ wäre eine „Vorabregistrierung“ mit Priorisierung anhand von Kriterien möglich. Aber die hätte man vor Wochen beginnen müssen, und dann fällt der „Terminwunsch“ flach.

      Gruß

      P.S.: An die AZ Gegner, die Hospitalisierungsrate bei AZ scheint geringer nach der ersten IMpfung wie bei Biontech. Wobei ich keine Stimmung machen will, würde mir alles spritzen lassen.

    • Wenn keiner den Impfstoff von Astrazeneca haben will, kann man ihn doch verschenken an
      Eine Dosis AZ soll 1,78 Euro gekostet haben.
      Unsere Lockdowns kosten hingegen hunderte Milliarden Euro und sie müssten nicht sein, wenn Deutschland im letzten Sommer bereits die Schnelltests eingeführt hätte und wenn man dazu noch im Sommer den Impfstoff bestellt hätte anstatt erst im November 2020.
      Südkorea nutzt Schnelltests seit März 2020 (!).
      Wir hätten nur einen Bruchteil der Kosten für einen Lockdown und viel weniger Tote, wenn wir frühzeitig Schnelltests eingeführt hätten – auch wenn mal der eine oder andere falsch negativ ist. Wenn dafür aber 80 % oder mehr richtig anzeigen, so ist das immer mehr als Null Prozent (=> wenn man, wie geschehen, keine flächendeckenden Schnelltests eingesetzt hat).
      Bei uns wird immer noch darüber diskutiert. Das bei uns alles zerredet wird, ist wirklich nicht mehr schön.
      Eines ist aber zu befürchten: So wie wir ein Impfchaos haben, wird es vermutlich auch ein Chaos mit der Beschaffung und Verteilung der Schnelltests geben…
      Meiner Meinung nach liegt das auch daran, dass zu Gunsten einer „Schwarzen Null“ unser gesamtes System kaputt gespart wurde: Keine Digitalisierung, zu wenig Personal ÜBERALL.
      Ein funktionierendes System ist eben nicht zum Nulltarif zu haben.

  28. Schutzmassnahmen wie ffp2 Masken für Lehrer und vorgezogene Impfungen begrüße ich. Es sollte aber unbedingt bedacht werden dass dies gerade Mal 1 (!) Person und deren Angehörige besser schützt.

    Es schützt nicht:

    – die 15-30 Kinder
    – die 30-60 Eltern der Kinder
    – die 20-60 Geschwisterkinder
    – die ungeschützten Busfahrer
    – Grosseltern der Kinder die noch nicht geimpft sind

    Die obigen Massnahmen helfen also direkt vielleicht 2-3 Prozent des Klassenzimmers. 97-98 Prozent hilft dies nicht!

    Wenn die Lehrer dann wie hier an der Grundschule keine Masken tragen und täglich andere Schüler unterrichten halte ich dies auch für suboptimal und widerspricht dem Ziel der Kontaktminimierung.

    2 Eur pro Impfdosis investiert das Land damit man dann die Schulen öffnen kann. Die Doofen sind dann die Kinder und Eltern und die die astraceneca nicht wollen…

    • Richtig!
      Wie Sie zutreffend ausführen, ist mit dem Impfen der Lehrer das Ansteckungsrisiko im Umfeld der Kinder nur minimal rediziert.
      Ich bezweifele daher die Sinnhaftigkeit dieser Maßnahme als Schutzmaßnahme.
      Ich halte sie vielmehr für den Versuch, bei den Landtagswahlen zu punkten, wobei dies beim Versuch bleiben kann und dazu noch viele Wähler verärgern wird.
      Denn es gibt Menschen wie ich, die diesen „Schnellschuss“ kurz vor einer Wahl verurteilen, was bei mir dazu geführt hat, dass ich meine Wahlentscheidung geändert habe.

    • Das ist natürlich nur bedingt richtig: Wenn (mit welcher Wahrscheinlichkeit auch immer) der Lehrer selbst nicht zum Überträger wird, kann er die Schüler auch nicht mehr anstecken. Schon mal daran gedacht, dass wohl kaum Lehrer nur eine Klasse unterrichten wird? Bei 10 Klassen a 20 SuS macht das 200 SuS.

      • Die Lehrer sind vermutlich selten symptomlos, die Kinder häufig schon. Ich halte deshalb die Übertragung von Schüler zu Schüler für wesentlich relevanter als von Lehrer auf Schüler…

        Man will nur möglichst schnell wieder auf kompletten Präsenzunterricht umstellen…

    • Ich werde mich impfen lassen aber nicht mit Astra da mein Heimatsland Südafrika das abgesagt hat, weil es keine Wirkung auf die Südafrikanische Variante hat. Bevor Corona have ich jedes Jahr meine Eltern in Südafrika besucht und deswegen will ich mich einfach nicht momentan mit dem Astra impfen lassen.

  29. 116117 Impfhotline
    Mo versucht: Ja haben wir in den Medien gehört, aber noch keine Info!
    Die: Hier nur Prio 1 über 80, ich verbinde sie weiter und raus aus der Leitung.
    Bei der Impfung klappt es so gut wie schon das ganze Jahr in der Schule.

    • Versuche es mal online und gib ein, dass du einen Anspruch hast (der Text dazu ist noch nicht aktualisiert, also einfach ignorieren). Evtl. mal verschiedene Impfzentren wählen. Sollte eigentlich funktionieren…

      • Hallo,
        Stand gestern Nachmittag: in ganz BW vorerst keine Termine mehr für Lehrer mit dem AstraZeneca, ausgebucht. Wann weitere freigeschaltet werden, konnte man nicht sagen. Drum immer wieder fleisig probieren. Beste Uhrzeit 12:00 Uhr.

        Gruß

        • Heute morgen waren 1800 Termine mit AstraZeneca in Waldshut-Tiengen verfügbar. Für viele natürlich etwas abgelegen, für mich ungeeignet, da mein Allergologe Biontech vorgibt.

  30. Was ist nur mit den Menschen los die immer wieder auf AstraZeneca rumhacken. Woher nehmt ihr euch das recht raus nach gerade mal 2-3 Monaten darüber zu urteilen welcher Impfstoff schlecht und welcher besser ist. Ach ich weiß, die jahrelange Erfahrung mit diesen Impfstoffen (Ironie). Wie die kleinen Kinder. Einfach nur SCHRECKLICH. AstraZeneca schützt genauso wie die anderen Impfstoffe +-. Ist doch sowas von egal. Hauptsache er schützt. Was in einem Jahr mit dem Schutz ist weiß doch eh keiner. Vielleicht sollte man einfach seine Arroganz und Wichtigtuerei bei diesem Thema hinten anstellen, damit wir endlich wieder etwas Normalität bekommen. Und ja ich lasse mich damit impfen und ja ich bin Krankenschwester. Aber hier zeigt sich mal wieder, was es für sture und selbstgefällige Menschen gibt die immer im Recht sein wollen und denen nichts gut genug ist. Der Impfstoff ist nicht minderwertig und man sollte froh sein, wenn man geimpft wird!!!!! Man hört nur noch Gejammer und Gemecker und das ist langsam nicht mehr zu ertragen. Ich hoffe für meine Kinder das keiner von den Erziehern und Lehrern mit denen sie zu tun haben so extrem denken und handeln. Aber in solchen Situationen zeigt sich der wahre Charakter. Mehr ist dem nicht hinzuzufügen und bei diesen teilweise geballten Egomanen auf dieser Plattform kommt es sowieso nicht oben an was ich hier schreibe.

  31. Vielleicht kennt sich hier jemand damit aus, welcher Impfstoff bei Allergikern der Bessere ist?
    Ich bin sehr allergisch veranlagt mit mind. 30 Allergien in meinen Allergiepässen.
    Ich hatte schon auf Genuß von Hartkäse mehrmals anaphylaktische Reaktionen und erst nach dem ca. 4. Mal wurde der Käse wie auch Milcheiweiß verdächtigt (und durch Bluttests dann die Allergie nachgewiesen)
    Bisher nahm ich vor Impfungen stets Antihistaminika (H1 und H2) und teils 1 mg Cortison und hatte dabei nie Reaktionen. Nur weiß ich bis heute nicht, ob ich die Impfwirkung damit vielleicht verringert habe.

    • Gitte, ich habe ein ähnliches Problem. Alle COVID-Impfstoffe sind für Allergiker und Mastozytotiker grundsätzlich bedenklich, wegen der Adjuvantien. Lass dich von deinem Arzt /Allergologen beraten, mir hat meiner den Biontech-Impfstoff und verlängerte Beobachtung nach der Impfung empfohlen.

      Als Erzieherin bekomme ich aber nur noch AZ, so dass ich mich nun ganz hinten anstellen muss, wenn ich AZ ausschlage. Selbst wenn es dafür einen medizinischen Grund gibt. Ähnlich wie die über 65-jährigen Lehrer leer ausgehen.

      Damit ist dann bestimmt allen Zielen am besten gedient. Nicht.

    • Hallo,
      grds. sollte das ein Arzt mwd entscheiden. Aber das oft problematische PEG ist bei Astranzeneca nicht! drin, sondern in Moderna und Biontech. Und hier sind allergische Reaktion bekannt. In GB wird deswegen AZ bevorzugt an Allergiker verabreicht.
      Drum wundert mich grds. der Ratschlag von dem Allergologen, aber vielleicht hat er andere Parameter im Blick.

      GRuß

      • Bei mir sind es keine Allergien im klassischen Sinn, es geht um eine Mastozytose. Evtl hat das bei meinem Arzt den Ausschlag gegeben.

        Ich bin mir ist allerdings nicht sicher, ob Biontech ein echter Ratschlag von ihm war oder nicht einfach Stochern im Nebel, um überhaupt was zu sagen. Echte Erfahrungen hat ja noch keiner der Mediziner, und entsprechend wolkig blieben seine Erläuterungen. Die Betroffenen bei derart speziellen Erkrankungen sind ohnehin oft auf aktuellerem Stand, aber auch die Erwägungen von Valent et al., Afrin und Molderings zum Thema bleiben vorsichtig und sind natürlich noch nicht empirisch belegt.

        Letzten Endes bin ich ziemlich allein mit meiner Entscheidung, ob und wenn ja welchen Impfstoff ich nehmen möchte.

        • Korrektur: Wählen kann ich natürlich in BW auch bei medizinischer Indikation nicht. Wir sind ja nicht Berlin. Ich kann bestenfalls so lange warten, bis ich in meinem Impfzentrum den mir vom Arzt empfohlenen Impfstoff angeboten bekomme.

  32. Vielleicht kennt sich hier jemand damit aus, welcher Impfstoff bei Allergikern der Bessere ist?
    Ich bin allergisch veranlagt mit mind. 30 Allergien in meinen Allergiepässen.
    Ich hatte auf Genuß von Hartkäse mehrmals anaphylaktische Reaktionen und erst nach dem ca. 4. Mal wurde der Käse wie auch Milcheiweiß verdächtigt (und durch Bluttests dann die Allergie nachgewiesen)
    Bisher nahm ich vor Impfungen stets Antihistaminika (H1 und H2) und teils 1 mg Cortison und hatte dabei nie Reaktionen.
    Nur weiß ich bis heute nicht, ob ich die Impfwirkung damit vielleicht verringert habe.

  33. Ja, Tanja, die meine ich genauso. Alle die sich so benehmen. Aber das meine ich. Es kommt nicht an im Kopf. Immer gleich in kampfstellung. Ekelhaft.

  34. Hallo,
    kurzer Kommentar zur ersten Impfung, welche ich heute erhalten habe. Nach Aussage der Verwaltungsmitarbeiter kommen ca. 50% der Astra (so klingt der Impfstoff schon viel angenehmer) zu impfenden nicht. Den Eindruck hatte ich selber auch, es wurde nach Uhrzeit aufgerufen und teilweise kam Niemand, obwohl pro Block 5 Termine auf der Liste standen.
    Die Ärztin war froh, sie meinte „endlich kommt Schwung in die Sache“ und „Lehrer nehmen was sie kriegen, ohne Diskussion“.

    Gruß

    • Wenn man einen Impftermin hat, sollte man auch kommen oder ihn frühzeitig absagen, damit er anderweitig vergeben werden kann. Denn es gibt soo viele Schwerstkranke, die seit Coronabeginn nicht mehr zum Arzt können, weil sie das Risiko einer Ansteckung nicht in Kauf nehmen können. Und diese Menschen warten sehnlichst darauf, endlich geimpft zu werden und sind daher auch nicht wählerisch, was den Impfstoff angeht.
      Vielleicht wäre es sinnvoll, wenn denjenigen, die grundlos nicht erschienen sind, dann ein Bußgeld angedroht wird?
      Hoffentlich müssen sich diejenigen, die zum Impftermin ohne trifftigen Grund nicht erschienen sind, dann hinten anstellen?

      Wenn sich viele der Lehrer und Erzieher nicht impfen lassen:
      Welche Konsequenz hat das auf den Schulbetrieb?
      Muß man dann die Schüler von ungeimpften Lehrern nicht zu Hause lassen?
      Wenn nicht alle Lehrer beim Impfen mitmachen, sollte man daher überlegen, ob man das Vorziehen der Lehrer nicht wieder rückgängig macht.
      Denn das angestrebte Ziel ist doch, die Kinder vor Ansteckungen zu schützen und das wird nur bei 100%-iger Impfung der Lehrer erreicht.

      • Hallo Gitte,
        hat man faktisch gemacht. Seit gestern können sich Personen mit Vorerkrankungen einen Astra-Termin geben lassen. Es wird zum Impftermine nur ein ärztlich Zeugnisbenötigt, welches die Berechtigung bestätigt.
        Sehe das auch so, wer einen Termin hat sollte kommen, wenn möglich.

      • Also Impfpflicht für die Lehrer? Selbst die würde im übrigen nicht die Weitergabe unter den Schülern und in deren Familien verhindern.

        • Hallo Marie,
          ich habe mich auf folgenden Passus bezogen:
          „Denn es gibt soo viele Schwerstkranke, die seit Coronabeginn nicht mehr zum Arzt können, weil sie das Risiko einer Ansteckung nicht in Kauf nehmen können. Und diese Menschen warten sehnlichst darauf, endlich geimpft zu werden und sind daher auch nicht wählerisch, was den Impfstoff angeht.“
          In BW können sich solche Personen mit ärztlichem Zeugnis aus diesen Gruppen einen Impftermin geben lassen, und das finde ich absolut richtig.
          Ich bin Gegner einer Impfpflicht, ich bin gleichzeitig Befürworter der Impfung. Es muss aber allen klar sein, dass geimpftet früher ihre Grundrechte zurück bekommen. Das ist so rechtlich auch keine „Diskrimminierung“ sondern eine Bevorzugung für die, die gesellschaftlich eine besondere Last (hier Impfung) tragen.
          Was in meinen Augen gar nicht geht ist in einer Pandemie Impfstoff auf Halde, mit der Gefahr, dass dieser vernichtet werden muss.
          Gruß

          • Stichwort: Impfpflicht
            Bei Ärzten und med. Personal wird die Hepatitis-B-Impfung verlangt, obwohl Hepatitis-B nach meinem Kenntnisstand behandelbar ist.
            Aus demselben Grund wäre ich bei bestimmten Berufsgruppen (wie med. Personal, aber ggf. auch Erzieher/Lehrer) auch für eine Pflicht zu einer Impfung gegen das Corona-Virus.
            Man darf bei dieser Frage nicht nur die Rechte der zu Impfenden sehen, sondern muss auch die Rechte der Menschen, die evtl. angesteckt werden, sehen.
            Ggf. kann man eine Impfpflicht aber nur bei Berufsanfängern fordern, weil für die bereits Berufstätigen eine Art „Bestandsschutz“ gelten könnte.

  35. Ich finde es ehrlich gesagt eine riesen Sauerei einen Termin zu machen und dann nicht zu kommen. Und das im großen Stil. Man bezweckt unter Umständen damit, daß der Impfstoff vernichtet wird. Einfach gesagt … den wollen wir nicht, also lassen wir ihn kaputt gehen bis was besseres nachkommt. Ich muss mich ehrlich fragen in was für einer überdrüssigen Wohlstandsgesellschaft wir leben!! Pfui!
    Wer kein Astra will, der wartet halt.

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