Schulleitungsverband: Psychische Probleme bei Lehrkräften haben zugenommen

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HANNOVER. Die Schulen werden aus Sicht des Schulleitungsverbandes in Niedersachsen weiterhin nicht ausreichend vor dem Coronavirus geschützt. «Es fehlt der große Wurf», sagte der Geschäftsführer des Verbandes Rene Mounajed über die Politik des Kultusministeriums. «Wir haben immer nur Tippelschritte.» So brauche es dringend eine schnellere Impfmöglichkeit für Lehrkräfte, denn das Infektionsrisiko sei da. «Das kann man nicht kleinreden.» Zunächst sollte das Personal an Grund- und Förderschulen geimpft werden, dann alle anderen, so Mounajed, der Schulleiter einer Gesamtschule ist.

"Wenn ich nach Hause komme, habe ich das Gefühl, ich höre die Welt nicht mehr": Die Arbeit in einer Kita ist extrem belastend. Foto: Shutterstock
Etliche Lehrer fühlen sich von der Situation überfordert. Foto: Shutterstock

Die Abiturprüfungen und Abschlussprüfungen in der Sekundarstufe I, die trotz der Ausbreitung des Virus geplant werden sollen, sieht der Verband als Gefahr und fordert eine Absage. «Die Hygienekonzepte sind nicht ausreichend, um eine sichere Prüfung zu gewährleisten. Es sind Massen, die ins Haus kommen müssen. Wir täten gut daran, diese Dinge zu überprüfen.» Wer die Pandemie ernst nehme, müsse auf alle nicht notwendigen Veranstaltungen verzichten. «Die Mutanten verschärfen das Problem.» Aus Sicht des Verbandes wäre es kein Problem, Durchschnittsnoten zu bilden und freiwillige Prüfungsersatzleistungen anzubieten. «Das System Schule braucht eine Konzentration auf das Wesentliche», so Mounajed.

Die Lehrerinnen und Lehrer sind demnach durch Präsenz- und Online-Unterricht, Notbetreuung und zahlreiche organisatorische Aufgaben sehr belastet. «Psychologische Probleme bei Lehrkräften und Schülern haben definitiv zugenommen.» Die Ausbreitung der Mutanten sorge für weitere Verunsicherung. «Wir sind unzufrieden mit der Politik», sagte Mounajed. Viele Maßnahmen, die nun angekündigt werden, seien richtig. Aber: «Das muss alles viel schneller gehen, das ist alles Frickelwerk.»

Ähnlich äußerte sich die Bildungsgewerkschaft GEW in Niedersachsen. «Die fatalen Folgen von Personalmangel, Raumnot und mangelhafter Ausstattung sind nach einem Jahr Pandemie vielerorts noch immer ungelöst», so GEW-Sprecher Christian Hoffmann. «Wenn politisch Verantwortliche jetzt nicht endlich massiv in die Bildung investieren, nehmen sie Gesundheitsgefährdungen billigend in Kauf.» dpa

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57 KOMMENTARE

    • Arbeitsschutz an Schulen hat ja auch noch niemanden interessiert. Firmen würden von den jeweiligen Behörden geschlossen werden, wenn dort Zustände herrschen würden, wie es an Schulen der Normalfall ist.

      • Schön wär’s. Das Ordnungsamt schafft es bei den meisten Betrieben nur noch alle paar Jahrzehnte, mal zu kontrollieren. Aber immerhin haben die Arbeitnehmer dort einklagbare Rechte. Als Lehrer kann man allenfalls bei der vorgesetzten Behörde betteln. Siehe die gerichtliche Entscheidung in München, dass die GEW keine Klagebefugnis für den Arbeitsschutz ihrer Mitglieder hat.

  1. Hier wird nach wie vor menschenverachtend agiert!
    Der Mensch ist in unserer Leistungsgesellschaft fast NICHTS wert- auch das wird in diesen harten Zeiten besonders deutlich.
    Ich hoffe, dass die nachwachsenden Generationen aus diesem Irrsinn lernen…

  2. Wer hat denn keine psychische Belastung in diesen Zeiten? Das ist doch kein Problem der Lehrkräfte! Natürlich ist die Belastung deutlich höher- woanders auch. Natürlich fehlt der Gesundheitsschutz, welcher den Namen verdient.
    Natürlich ist es eine Belastung, bei hohem Einkommen, sicherer Lebensstellung und vielen Möglichkeiten der Eigenverantwortung bei der Arbeit nun besonders gefordert zu werden.
    Kein Wunder, dass Lehrer so einen guten Ruf haben überall…

    • @Andi

      Lieber Andi,
      warum so garstig? Oder gar neidisch?

      „Be a hero, be a teacher.“

      Falls Sie (noch) kein Lehrer sind – werden Sie es!
      Nachwuchs ist Mangelware, trotz der von Ihnen aufgezählten Vorteile.
      Genießen auch Sie den guten Ruf, ein Leben in Saus und Braus, die Lebensstellung, die vielen Möglichkeiten der Eigenverantwortung und …
      tädääää: Kommentare wie den Ihren.

      So, jetzt aber keine Zeit mehr verlieren und schon mal reinschnuppern in die „gute, gesunde Schule“.
      Man kann ja schon einmal bei der Notbetreuung aushelfen – wir freuen uns auf Sie!

      • Seien Sie gewiss, dass Andi weiß, was in Schulen abläuft! Das sagt er indirekt im 1. Absatz.
        Als Lehrerin mit fast 3 Jahrzehnten Berufstätigkeit bin ich von allem betroffen, was LuL bewegt!
        Neidisch ist er sicher nicht.

        • @Frau von Andi

          in @ Pit 2020 20. Februar 2021 um 20:38
          „Falls Sie (noch) kein Lehrer sind – werden Sie es!“

          „Sie“ = Andi

          „Frau von Andi“ = Frau von Andi

          Kann Andi = „Frau von Andi“ sein?

          Würde ich (Warum nur???) – meine Familienmitglieder hier an meiner Stelle antworten lassen, hätten die dennoch „nur second-hand“-Expertenwissen, es sei denn sie wären selber Lehrer.

          Seien Sie gewiss, dass meine großen Brüder wissen, was in Schulen abläuft!
          Trotzdem hole ich meine großen Brüder nicht.
          Trotzdem lasse ich Sie hier nicht Ihren Post beantworten.

          Unbenommen bleibt Ihrem Andi allerdings, in den Lehrerberuf zu wechseln.

          • „Trotzdem lasse ich Sie hier nicht“
            Hoppala!
            So ist es richtig:
            „Trotzdem lasse ich sie hier nicht“

          • Na Ihre Sorgen möchte ich haben!
            Und die Zeit, sich neben dem natürlich 😉 so aufreibenden Lehrersein (ist das jetzt ironisch- ich weiß es gar nicht) noch mit solcher Akribie mit o. G. zu befassen. Ich als Unternehmer mit Frau in Lebensstellung habe die Zeit für Kurzweil hier, weil die Mitarbeiter malochen. Natürlich 😉 Auch hier: Ironie oder keine? Gruß an Frau Katinka!

          • @ Andi 24. Februar 2021 um 22:57

            “ mit Frau in Lebensstellung“

            Cool …
            lol
            & guk an „Frau von Andi“

    • Lehrer sind immer die Deppen.
      Ich merke das wenn ich mit Studienfreunden aus dem Ingenieurstudium spreche.
      Gute Zeiten in der Wirtschaft: Wie kann man nur für einen Appel und ein Ei arbeiten gehen? Du hast ja auch Studiert. Sogar 2x Ingenieur und Lehramt und heute hab ich in der Industrie 20% mehr Kohle als du.
      Schlechte Zeiten: Du hast es ja gut. Dir kann nichts passieren. Beamter auf Lebenszeit. Morgens Recht und mittags frei. Ich muss Angst um den Arbeitsplatz haben…
      Zusätzlich war jeder auch mal in der Schule (auch wenn man es bei Manchen nicht glauben mag). Daher ist jeder Experte für Schule.
      Der Job hat schon seine Härten 🙂
      Depp oder Schmarotzer im gemachten Nest.

  3. Warum sollte man Schüler schützen? Die können doch gar nicht wählen gehen. Sie sind somit für Politiker vollkommen unnütz.

  4. Es tut sich gar nichts ich versteh das die Lehrer Angst haben aber was ist mit uns Eltern die chronisch krank sind ,und Angst haben das es die Kinder aus der Schule mitbringen. Da hört man nichts , aber bei uns ist es ja die, die Wahrheit sagen bekommen über den Mund gefahren. Nur was wir hören sollen sehr arm.

    • „Die Eltern“ und „die Lehrer“ sind doch keine getrennten Bevölkerungsgruppen.
      Die meisten Lehrer sind ebenfalls Eltern, in unserem Haushalt kommen so Kontakte aus drei verschiedenen Schulen zusammen… 🙁

    • Liebe Anja, zu spät…das Darmhirn unserer KM hat die Idee bereits entwickelt und in die Welt hinausgebläht…das ist beim besten Willen ( und der ist ja nicht mal vorhanden) nicht mehr einzufangen…auch wenn es uns stinkt.

  5. Ich habe vom Schulleiter und RP die Mitteilung bekommen, dass ich ab nächste Woche in den Präsenzunterricht muss, und nicht ausschließlich Home-Office machen darf, obwohl mein Lebensgefährte (Hochrisikopatient) im Kindesalter TBC hatte (mit Folgen von Lungenvernarbungen usw.) und seitdem u.a. auch unter Asthma Bronchiale und Bluthochdruck leidet und die neuen Mutationen wohl nicht überleben würde! Das Gesundheitsamt macht auch nichts, obwohl ihnen das bekannt ist. Ich als seine einzigste Kontaktperson, an deren Schule ab nächste Woche viele Klassen wieder kommen dürfen (auch Flüchtlinge ohne Deutschkenntnisse) solle selber für ausreichend Schutz sorgen, damit er nicht infiziert würde! Bin sehr besorgt und verstehe das einfach nicht.

    • Wenn dich dieser Druck und die Belastung krank machen, dann melde dich doch krank.
      Zeei Wochen bleiben die Schulen auf – meine Prognose – danach geht es wieder für längere Zeit in den Lockdown.
      Die zwei Wochen kriegst du überbrückt

      • Melde dich doch krank….die Standardlösung der Beamten für alle Probleme.
        Wie wäre es mit setz konsequent eine FFP2 Maske auf und nimm sie in der Schule in Gegenwart anderer nicht ab aber mach verdammt nochmal deinen Job. Ganz abgesehen davon, dass Asthma und Bluthochdruck nicht bedeuten, dass man Covid nicht überleben würde oder Hochrisikopatient wäre. Das sind ganz andere….bei vielen Lehrern übersteigt sich das gefühlte Risiko das reale ganz gewaltig.
        Was glauben hier eigentlich alle wie Klinikpersonal seit einem Jahr arbeitet. Teilweise länger als 10, 12 Stunden mit FFP2 und Covid Patienten und die haben auch Familie ( aber sind zum Glück keine Beamten sonst würde es wahrscheinlich düster aussehen mit der medizinischen Versorgung ).

    • Bei uns konnten dieses Schuljahr überhaupt keine LuL vom Präsenzunterricht befreit werden wegen Lebenspartner/Ehepartner mit Risiko. Betrifft mich selber auch. Ich bin auch die einzige Kontaktperson, mein Mann hat Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen. Die Kinder wohnen weit weg. Habe vollen Präsenzunterricht gegeben wie alle anderen KollegInnen, die selbst nicht zur Risikogruppe gehören.
      Da er in die erste Priogruppe gehört, ist er zum Glück inzwischen geimpft, sodass bei mir ein kleines bisschen „Druck aus dem Kessel“ ist, denn man lebt natürlich ständig mit der Sorge, das potenziell gefährliche Virus mit nach Hause zu schleppen.

  6. * „Die Abiturprüfungen und Abschlussprüfungen in der Sekundarstufe I, die trotz der Ausbreitung des Virus geplant werden sollen, sieht der Verband als Gefahr und fordert eine Absage.“

    Wie sollen die Abiturprüfungen 2021 in Nds. laut KM Tonne durchgeführt werden?
    – Testung aller SuS u. LuL vor den Klausuren, um auszuschließen, das bei 6-stündigen Klausuren ohne MNS die mutierten Viren via Aerosole verteilt werden?
    – Falls keine Testung erfolgt, wie ist auszuschließen, dass SuS mit Halskratzen nicht doch die Klausuren mitschreiben und andere mit ggf. B117 infizieren?
    – Wieviel Nachschreibtermine will das MK Niedersachsen in 2021 anbieten?
    4 schriftliche Klausuren verteilt über 4 Wochen + 1 mündliche Prüfung innerhalb von 2 Wochen – innerhalb von 6 Wochen hätte man in einer 3. Welle(?) ggf. ‚gute Chancen‘ sich schnell irgendwie anzustecken -!

    Der Großteil des Abiturjahrgangs hatte sich zu Beginn des Schuljahres noch für die Durchführung eines Zentralabiturs/dezentralen Abiturs ausgesprochen.
    In der Zwischenzeit sehen es 2/3 der Abiturienten anders und sind eher für ein Durchschnittsabitur bei ggf. individuellen Prüfung für SuS, die auf der Kippe stehen.
    Auch haben viele von ihnen KEIN Verständnis für die Durchführung von Sportunterricht, Musik, Kunst, Religion,… – Kurse, die lediglich als GK-Stundenabdecker-Fächer zu belegen sind -.

    * „Viele Maßnahmen, die nun angekündigt werden, seien richtig. Aber: «Das muss alles viel schneller gehen, das ist alles Frickelwerk.“

    Die von KM Tonne versprochenen Selbsttests der LuL und SuS wird genauso eine Luftnummer bleiben, wie die Versprechungen von Tonne bis zu den Herbstferien 2020 LuL zwei freiwillige SARS-CoV-2 Tests anzubieten.
    Verfahren:
    1. Download des Antragsformulars für SARS-CoV-2 Tests
    2. Antragsformular muss von SL unterschrieben werden
    3. Antrag auf Testung wird eingereicht
    4. Testung der LuL wird genehmigt
    5. Testung darf nur von speziellen, vorgegebenen Arztpraxen durchgeführt werden
    – mit eingeschränkten Öffnungszeiten –

    Noch mehr Formalien – geht fast nicht mehr -?
    Soll das ab März 2021 wieder in dieser Form laufen?
    Müssen die SuS dann auch ihre Schnelltestung bei der Landesschulbehörde beantragen?

    Wann kommt endlich die Einsicht, dass es so NICHT funktioniert, funktionieren kann?

    • Wunder SAM- ja genauso. Den Berechtigungsschein gibt’s schon im Download- dann ab zur SL. Eine Kollegin hat den Schein schon. Eine Liste für Vertragsärzte gibt’s wohl…. Toll- läuft…

  7. Durch die zerhackten Zuständigkeiten fühlt sich keiner wirklich zuständig. Entweder schiebt man die Aufgaben von einem zum anderen oder man sagt: bringt nix.
    Beides führt zum Handlungsstopp.

  8. Wir leben in einer Naturkatastrophe und trotzdem will man den Schein wahren, die Abschlüsse zu erreichen.
    Selbst wenn sie gewährt werden, weiß doch jeder, dass sie in der Zeit der Pandemie nur mit Abstrichen erreicht wurden, wenn ich gelesen habe, dass es erleichternde Bedingungen geben soll wie geringere Themenauswahl, längere Arbeitszeiten u.Ä.
    Auf Biegen und Brechen das Ganze durchzuziehen mit unvermeidlichen Kontakten, die man selbstbestimmt in dieser Situation niemals eingehen würde, ist Augenwischerei auf Kosten der Gesundheit, ein sehr hoher Preis…
    Die dafür Verantwortlichen würden sich selbst nicht so einem Risiko aussetzen, das ist es, was mich am meisten wütend macht!

  9. Ich kann es nicht mehr hören!
    Lehrer und Erzieher (bin ich auch) sollen vorgezogen werden bei der Impfung.
    Lehrer jammern rum weil sie so überlastet sind.
    Eyh, ich bin schon jetzt in der Schule meiner Kinder eskaliert.
    Dieses beknackte Schulportal funktioniert nicht so wie es soll. Wer ist Schuld – an unserer Schule? Die Kinder!
    Bullshit!
    Die Kinder (in dem Fall meine) bekommen keinerlei Rückmeldung seitens der Lehrer sollen aber alles ohne Probleme erledigen.
    Bullshit!

    Ich als native speaker verstehe kaum ein Wort der Englischlehrerin. Die zudem noch einige Jahre in den Staaten gelebt hat.

    Die Lehrer gehen davon aus, dass sich jeder im Home Office befindet und sind völlig erstaunt wenn man sagt, dass man einen Notdienst bereit halten muss und somit arbeitet.

    Mir platzt da langsam wirklich der Kragen.
    Ja wir werden alle vorgeführt, sehe ich genauso.
    Doch vielleicht sollte man mal weniger meckern und mehr sich zusammen schließen und in dem Punkt der Regierung mal erklären, daß Schule wichtig ist aufgrund der Sozialkompetenzen aber die Gesundheit geht vor.
    Ich finde es auch blöd mit weniger als der Hälfte der Kinder an der Arbeit zu sitzen. Aber so ist es nunmal.

    Genauso ist es mehr als an der Zeit das ganze Schulsystem zu überarbeiten.
    Wenn man das nämlich genauer betrachtet sieht man das wir noch immer in einem System festhängen in dem Kinder nicht im Sinne der Partizipation lernen. Denn die ist in der Schule nicht gewünscht. Es gibt immer noch viel zu viele Lehrer die der Meinung sind das man ein Kind runter putzen sollte damit angeblich der Eifer angefacht wird.

    Aus dem englischen Schulsystem kenne ich es so, wenn man etwas nicht verstanden hat oder die Hausaufgaben vergessen hatte, waren die Lehrer natürlich nicht erfreut doch kam kein runter putzen vor der ganzen Klasse.
    Meine Lehrer fragten eher – Was kann ICH tun damit du es besser verstehst oder was können WIR beide tun damit du deine Hausaufgaben nicht vergisst?

    Und hier lese ich immer wieder wie überarbeitet die Lehrer sind und doch bei den Impfungen vorgezogen werden wollen.
    Aber bitte nicht den von Astra Zeneca.

    Es ist Wahlkampf und jeder will mindestens seinen Posten behalten oder einen besseren bekommen.
    Ansich OK aber nicht in dieser Zeit.

    Was bringen die schnellen Schulöffnungen wenn die dritte Welle schon ins Rollen kommt?

    Wie hatte die IG Metall Jugend jetzt so treffend gesagt?

    Wäre Schule wirklich wichtig hätten wir vor 12 Monaten angefangen eine digitale Infrastruktur für Schulen auf zu bauen.
    Eine die allen Schülern die Teilnahme am Unterricht ermöglicht.
    Passiert ist gar nix!

    Aber immerhin werden alle Bundesligaspieler täglich getestet damit der Spielbetrieb aufrecht erhalten werden kann.

    Ich kann die täglichen Tests zumindestens im Eishockey bestätigen.
    Da Freunde von mir Spieler sind.

    Aber nichts desto trotz, Lehrer sind oft überarbeitet.
    Sorry kann ich leider nur noch müde drüber lächeln.
    Keiner denkt wirklich an die Kids. Die sich jeden Tag selber motivieren müssen um ihre Aufgaben zu machen und bekommen noch nicht einmal Rückmeldung.
    Zwei Wochen sind wir hinter einer Antwort her gerannt, welches Buch die Kids kaufen müssen für die Schule.
    Und welch ein Wunder, ist es ein Buch das vielleicht 9-10jährige interessieren würde und nicht pubertierende 12-13jährige.

    Fällt einem Lehrer da nichts neues ein? Oder könnte er nicht eine kleine Auswahl anbieten wo es dann nach Mehrheitsentscheid geht?

    Mir kommt es leider so vor, dass das zu viel Arbeit wäre. Denn man müsste schließlich das Buch selber lesen und neue Fragen zum Buch erarbeiten usw.

    Von den Kids wird es aber erwartet und mehr.

    Wir sind ALLE mittlerweile mehr als ein Spielball der Politik.
    Und nicht nur die armen Lehrer.

    Hört auf zu jammern und stellt euch auf die Hinterbeine und sagt was ihr denkt, das ihr morgens neue Anweisungen bekommt die natürlich sofort umgesetzt werden sollen.

    Das kann nicht funktionieren.

    • „Ich kann es nicht mehr hören!“

      Und ich kann es nicht mehr hören, dass Lehrer nicht einmal auf die Missstände in den Schulen aufmerksam machen dürfen, ohne gleich als „Jammernde“ abgetan zu werden!

      Dann lesen Sie hier nicht, sondern engagieren sich anderweitig gegen die Dinge, die Sie stören! Sie nennen hier lauter Dinge, die nichts mit dem Thema zu tun haben und missbrauchen die Kommentarfunktion, um ihren persönlichen Problemen Luft zu machen.

          • @Katinka

            Der @Andi will nur spielen:
            “ Andi 21. Februar 2021 um 19:00
            Mir macht es vor allem Spaß.“

            Und wenn es keinen Spaß mehr macht, dann holt er sich „Hilfe“:
            “ Frau von Andi 21. Februar 2021 um 12:25
            Seien Sie gewiss, dass Andi weiß, was in Schulen abläuft! Das sagt er indirekt im 1. Absatz.
            Als Lehrerin mit fast 3 Jahrzehnten Berufstätigkeit bin ich von allem betroffen, was LuL bewegt!
            Neidisch ist er sicher nicht.“

            Cute! 😉

    • Da muss ich mich Katinka anschließen!
      Sie sind ja offensichtlich Mutter, also engagieren Sie sich im Bundesschulelternbeirat, wenn Sie das System ändern wollen. Ich wäre Ihnen dankbar.
      Wir Lehrkräfte sind häufig in Gewerkschaften Mitglieder. Aber auf die hört man leider nicht.

      • Dann müssen Sie was ander(e)s machen. Wenn meine Strategie nicht taugt, werfe ich sie weg und denke mir eine neue aus. Sonst geht meine Firma pleite, Mitarbeiter verlieren die Jobs. Das ist Kreativität.
        Und wenn Ihre Gewerkschaften oder Verbände nichts durchsetzen können, dann ….. da kommen Sie selbst drauf.
        Bald sind Personalratswahlen!

        • @Andi
          „Wenn meine Strategie nicht taugt, werfe ich sie weg und denke mir eine neue aus.“
          Ja, das ist Kreativität, wo Gewerkschaften oder Verbände nichts durchsetzen können:
          “ Frau von Andi 21. Februar 2021 um 12:25 …“
          😉 🙂

    • @Nicole

      Liebe Nicole,

      manchmal wünschte ich mein Erinnerungsvermögen würde mich trügen – aber ich bin mir ziemlich sicher, dass Sie vor kurzer Zeit schon einmal in diesem Forum gepostet haben.

      – Die Wortwahl war stellenweise ähnlich „gutter-style“.
      Schon beim alten Post erhielten Sie darauf einen Hinweis, leider hat es nicht gewirkt.
      Ich versuche mal Ihre Grundhaltung zu triggern: „Was können WIR ALLE tun damit Sie Ihre Hausaufgaben bzw. Ihre sicherlich gute „Kinderstube“ bei zukünftigen Posts nicht wieder vergessen?“
      Bis dahin sind Sie „Bullshit!“-Queen.
      Congrats! 😉

      – Inhaltlich ist Ihr Post ein „One Pot Meal“.
      Das „Wunder aus einem Topf“ ist aber … nun ja, eine sehr eigensinnige Komposition.

      Sie überstrapazieren den Spannungsbogen von ….. bis …. und das ist echt „too much“.

      „Ich als native speaker verstehe kaum ein Wort der Englischlehrerin. Die zudem noch einige Jahre in den Staaten gelebt hat.“
      = Ok, SIE sind die Beste.

      Dann geht der geistige Rundflug weiter über Politik, Wahlen, Wahlkampf, Schule im Allgemeinen und Schulsystem, Bundesliga, Impfen, IG Metall Jugend, …

      Darling, what’s your message (beyond „I know better“)?

      „Eyh, ich bin schon jetzt in der Schule meiner Kinder eskaliert.“
      Roger!
      DAS haben wir alle jetzt verstanden.
      Und vielleicht haben Sie die Möglichkeit, VOR dem nächsten Post woanders zu eskalieren und danach Ihre Gedanken und Wortwahl zu sortieren.

      Best wishes!

      „Meine Lehrer fragten eher – Was kann ICH tun damit du es besser verstehst oder was können WIR beide tun damit du deine Hausaufgaben nicht vergisst?“

      • Ganz großes Kino …. oder Damentennis, wenn dir das lieber ist, geschätzter Pit. Besser kann man Dummschwätzer kaum demontieren. 🙂

    • Das mit der Rückmeldung ist doch gar nicht so schlimm. Was will man als Schüler eigentlich? 5-10 Sätze wären natürlich schön, hat man die aber vor der Pandemie üblicherweise bekommen? Nein! Was wünscht man sich denn dann? Meiner Meinung nach einfach die Bestätigung des Lehrers/der Lehrerin, das er/sie zumindest gesehen hat, dass man etwas gemacht hat. Das kann eine Nachricht sein oder in der nächsten Videokonferenz (und diese finden in zwischen ja pro Fach mind. 1 die Woche statt, hier hat sich viel getan) ein einfaches „Ich habe gesehen, die Meisten haben die Aufgaben erledigt. Super gemacht!“

    • Ich kann Nicole schon verstehen. Habe auch unterschiedliche Erfahrungen mit Lehrern gemacht von hervorragenden organisiert und im guten Austausch bis abwertend und genervt. Die individuelle Erfahrung sollte natürlich nicht verallgemeinert werden. Aber der Frust, der hier deutlich wird, ist doch für alle verständlich. Jeder soll in diesem System weiter funktionieren, als ob nichts wäre. Der Druck wird nicht rausgenommen. Lehrer sollen weiter das Curriculum abarbeiten. Schüler sorgen sich um Noten. Eltern sind in Sorge, ob ihre Kinder alles mitbekommen und nicht abgehängt werden. Daher der Wunsch nach Rückmeldung. Und es gibt durchaus Lehrerkollegen, die nicht wertschätzend und verständnisvoll sind, sondern fordern, fordern, fordern und die Verantwortung für das Nichtfunktionieren (digital, Aufgabe nicht verstanden) an Kinder oder Eltern negativ rückmelden, statt wohlwollend zu reagieren. Aber wie so oft, stinkt der Fisch am Kopf zuerst. Darüber wird hier doch seit Monaten diskutiert. Die Kultusministerien kommen ihrer Arbeit und Verantwortung nicht nach. Der Druck wird nicht rausgenommen. Auch gute Schüler sind verunsichert,
      weil vieles unklar bleibt (Bewertung im Onlineunterricht, wieviele Klausuren kommen in der Präsenzphase auf mich zu, kann ich das schaffen). Die Verunsicherung ist auf allen Seiten groß, weil die Verantwortlichen nicht wahr haben wollen, dass wir eine veränderte Situation haben und nicht alles so weiterlaufen kann wie gewohnt. Die Verantwortung wird nach unten delegiert und hier eskaliert es dann.

    • Ihr Beitrag ist leider absolut unqualifiziert, vermischt sämtliche nicht konnotierte Themen miteinander, beruht auf keinerlei Fakten und wird dem, was Lehrkräfte aktuell stemmen, in keiner Weise gerecht.

  10. Traurig und wütend macht mich die Tatsache, dass wir Lehrer seit Monaten uns den Allerwertesten ausreißen, 24 Stunden 7 Tage die Woche ansprechbar für Schüler, Eltern und Schulleitungen sind. Überstunden ohne Ende schieben, keine Wochenenden haben. Die Ferienzeit nichtmal die Überstunden aufwiegt, etc.
    Vom Arbeitsschritt spreche ich gar nicht, schade um meine Spucke!
    UND wir bekommen trotzdem O,Oooo…Dankeschön! Im Gegenteil, es wird weiterhin gefordert und kritisiert!!!! Mich wundert es nicht, dass der Lehrermangel immer größer wird!!! Es ist unverantwortlich, wie eine Gesellschaft mit den Lehrern und somit mit der Bildung der eigenen Kinder umgeht!

    • Psst, das darf man nicht sagen. Das ist doch jammern…

      Dass dieses Rumgehacke auf Lehrern das im Artikel genannte Problem noch verstärkt, auf die Idee kommt niemand.

  11. Und nochmal, diesmal mit Vehemenz!!!

    Wer hat denn keine psychische Belastung in diesen Zeiten? Das ist doch kein Problem der Lehrkräfte! Natürlich ist die Belastung deutlich höher- woanders auch. Natürlich fehlt der Gesundheitsschutz, welcher den Namen verdient.
    Natürlich ist es eine Belastung, bei hohem Einkommen- von Saus und Braus nicht gesprochen-, sicherer Lebensstellung und vielen Möglichkeiten der Eigenverantwortung bei der Arbeit nun besonders gefordert zu werden.
    Kein Wunder, dass Lehrer so einen guten Ruf haben überall…

    …sie/Sie bestätigen es gerade eindrucksvoll.

    • Und nochmal – mit aller Vehemenz: Dies ist eine Nachrichten-Website für Lehrer, wie der Name ja schon sagt. Warum dürfen die sich hier nicht austauschen über ihre Situation?
      Wenn es sie so nervt, wie „die Lehrer“ über ihren Teilzeitjob mit 3 Monaten Ferien so „jammern“, lesen Sie‘s halt einfach nicht! Ich hätte weder Zeit, noch Interesse, mich in Foren anderer Berufe zu tummeln…

      • Frau Katinka,
        warum denn gar so dünnhäutig und angriffslustig- nur weil jemand etwas zu bedenken gibt?
        Dürfen hier nur Gleichgesinnte schreiben, nur solche aus der Lehrerblase?
        Das Schauen über den Tellerrand sollte gerade für Lehrer, also auch für Sie, die Toleranz und Weltoffenheit verkörpern wollen/sollen, im Rahmen des Bildungsauftrags eine Tugend sein, wenn nicht gar Pflicht.
        Oder doch lieber nur eigene Wunden lecken?
        Mit Verlaub, das wäre dann in der Tat das Jammern, gegen das sich viele hier so vehement verwahren. Und würde weitere Vor-?- urteile bestätigen.
        Mit bester Laune, Neugier und Vehemenz!

        • „Dürfen hier nur Gleichgesinnte schreiben, nur solche aus der Lehrerblase?“

          Nö, aber bei diesem Niveau brauchen Sie sich über entsprechende Äußerungen nicht wundern… Sie sind einfach nur frech!

          • Frau Katinka,
            zwar macht es mir Spaß, ein wenig zu provozieren und mich auseinanderzusetzen- aber mit Ihnen zu kommunizieren nicht mehr. Arbeiten Sie sich weiterhin ab, hinterfragen Sie sich aber auch mal. An keiner Stelle sprach ich von Halbtagsjob, übermäßigen Ferien oder Leben in Saus und Braus- alles Ihr Duktus.
            In diesem Sinne- alles Gute für Sie- vor allem Zufriedenheit, Toleranz und Zuversicht.

            Mögen sich die Leser hier ihr eigenes Bild machen.

            Btw- ein wenig auf Orthographie und Grammatik zu achten, das stünde manchem Lehrer hier auch gut zu Gesicht.

          • @ Andi 21. Februar 2021 um 21:29

            … zwar macht es mir Spaß, ein wenig zu provozieren …

            Da sagen Sie einiges über sich aus.
            Natürlich ist das ein feiner Charakterzug.
            Natürlich schätzt man Sie deswegen auch außerhalb dieses Forums.
            Natürlich.

    • „Natürlich ist es eine Belastung, bei hohem Einkommen- von Saus und Braus nicht gesprochen-, sicherer Lebensstellung und vielen Möglichkeiten der Eigenverantwortung bei der Arbeit nun besonders gefordert zu werden.“

      Hätten Sie in der Schule aufgepasst und sich 7 Jahre beruflich ausbilden lassen, dann hätten Sie das vielleicht auch alles.

  12. @Andi,
    ich habe mir ein „eigenes Bild“ von Ihnen gemacht. Da Sie so gern das Wort „natürlich“ verwenden, ist mir klar, dass Ihnen „natürlich“ die nötige Aufmerksamkeit fehlt. Nehmen Sie sich ein Buch, soll entspannen und vielleicht finden Sie auch etwas vom Herrn Knigge. Oder drücken Sie einfach Ihre Frau ganz „natürlich“, ohne grob zu werden. Einfach so, baut evtl. Frust ab! Schlafen Sie gut und träumen Sie sanft von uns Lehrern. Übrigens, über böse Träume sollten Sie nachdenken, Hilfe können Sie sich „natürlich“ auch holen.

    • @ sehr viele, die hier schreiben:
      Wie wäre es mit sachorientierter Diskussion ohne provozierende Äußerungen?
      Sehr oft bekommt man nicht den Eindruck, dass es sich hier um eine Lehrer-Seite handelt, auf der sehr wichtige Themen diskutiert werden sollten. Oft artet alles in persönliche Angriffe und Kritisieren anderer Foren-Teilnehmer aus. Wirklich sehr schade, denn dafür ist das uns alle betreffende Problem viel zu ernst!

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