Digitalisierung: Schule braucht Verlässlichkeit statt Flickwerk – schon bei den Geräten

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Warum Teillösungen Schulen bei der digitalen Transformation nicht weiterbringen

Stolberg, 23.03.2021. Digitale Bildung, speziell, wenn es um Unterricht außerhalb der Schulen geht, ist weitaus mehr als das Versenden von PDF-Dokumenten und Anweisungs-Mails. Neben funktionierender adäquater Infrastruktur, Hard- und Software sind rechtliche und vor allem pädagogische und administrative Aspekte bei Auswahl und Einsatz zu beachten. Was ist notwendig, um Distanzlernen erfolgreich zu machen?

Bei der Geräteanschaffung für Schulen gilt es, die Kompatiblität zu beachten. Foto: Shutterstock

Teillösungen bilden Unterricht nicht ab

Nehmen wir einmal an, Sie wollen ein Auto erwerben. Sie würden vermutlich keinesfalls unterschiedliche Einzelteile kaufen, eine Bremse hier, ein Gaspedal dort, die Räder wiederum ganz woanders. Absurd? Warum wird genau das so häufig getan, wenn es um die IT-Ausstattung und ein Lernmanagement von Schulen geht? Das Frühjahr 2020 hat gezeigt, dass Improvisation mit dem Mailsystem X, der VideoApp Y und der Ablage Z einfach nicht funktioniert. Teillösungen bilden den Anforderungskatalog von Unterricht nicht einmal annähernd ab. Und werfen zudem viele rechtliche Probleme auf.

Kompatibilität ist der Schlüssel

Was Schulen zur Bewältigung der komplexen pädagogischen, rechtlichen und administrativen Aufgaben benötigen, sind standardisierte Systeme: Vom Netzwerk bis zu den Endgeräten und von der Lernmanagementplattform bis zur administrativen Gesamtlösung. All das gibt es einsatzbereit und bewährt.

Wer die Wahl hat, hat die Qual: dies gilt bei der Vielzahl an Möglichkeiten auch für Endgeräte. Entscheidend sind dabei weniger die technischen Werte als vielmehr die pädagogischen Anforderungen. In der Grund- und Hauptschule sieht der Einsatz von IT im Unterricht völlig anders aus als in der Oberstufe eines Gymnasiums.

AixConcept

Sie sind Schulleiterin oder Schulleiter und stehen vor der Frage, welche Geräte Sie für die Schüler*innen und Lehrer*innen Ihrer Schule anschaffen sollen? Sie vertreten einen Schulträger, der jetzt in Technik für seine Schulen investieren soll – und diese IT dann später auch zu managen hat? AixConcept ist ein im Umgang mit Schulen sehr erfahrener IT-Komplettanbieter, der Ihnen vom Gerät über Software und Cloud bis zum Service finanzierbare, praktikable, bedarfsgerechte und aufeinander abgestimmte Lösungen anbietet. Weitere Informationen: https://aixconcept.de/endgeraetefoerderung

Sprechen Sie uns an: vertrieb@aixconcept.de
Tel. 02402 – 389 4110

Bei der Auswahl der Endgeräte ist Kompatibilität das entscheidende Kriterium. Um sinnvoll im Unterricht eingesetzt werden zu können, müssen die eingesetzten Geräte nicht nur zueinander passen, sondern auch zu den restlichen Geräten und der Strategie der Schule. Zusätzlich ist standardisierte Hardware auch leichter zu administrieren und zu managen als ein Exot. Das ist wichtig, weil sich sonst die Kette der administrativen Aufgaben erheblich steigert. Für jedes Gerät, das nicht dem schulspezifischen Standard entspricht, benötigen Sie eine spezielle Lösung: Images, Treiber, Updates, Backups u.s.w.

Der überwiegende Anteil der heute in Schulen eingesetzten Laptops für Schüler*innen und Lehrer*innen ist Apple oder Windows basierend. Nicht ohne Grund: Hier finden Sie eine breite Auswahl an Geräten in sehr unterschiedlichen Preiskategorien. Diese Geräte werden nicht zuletzt deshalb gerne und häufig genutzt, weil sie Standards gewährleisten, mit der die Schulen gut arbeiten können. Nicht zuletzt gibt es in diesem Bereich auch genügend Knowhow für Services und Reparatur. Außerdem ist der Großteil der eingesetzten pädagogischen Software darauf lauffähig.

In der Primarstufe werden gerne Tablets eingesetzt, da der Einsatz und die Bedienung intuitiv erfolgt. Meist kennt ein Teil der Kinder bereits den Umgang mit Smartphones. Auch beim Tablet sollten Sie allerdings darauf achten, dass eine (abnehmbare) Tastatur entweder bereits dabei ist oder später hinzugefügt werden kann. Das Schreiben auf der Tastatur ist nicht nur deutlich angenehmer für die Kinder, sondern auch curricularer Bestandteil des Unterrichts.

„Wenn wir mit Schulen sprechen, kommen immer wieder die gleichen Fragen nach Infrastruktur, Hardware, Software und IT-Management. Die Lehrkräfte haben genug damit zu tun, sich um curriculare und methodische Fragen zu kümmern. Kerngeschäft für Lehrkräfte ist Unterricht, nicht IT-Administration“, sagt Thomas Jordans, Geschäftsführer der AixConcept GmbH. „Das Kollegium braucht ein verlässliches, IT-gestütztes Lernmanagement für den Unterricht, das schnell Sicherheit für die Lehrer*innen im Umgang schafft, und für die Administration ein integriertes IT-Management, das für jedes Betriebssystem funktioniert, um unabhängig von Ort, Zeit und Geräten managen zu können. Genau das wird durch MNSpro Cloud erreicht und hat sich positiv in der Schule und beim Homeschooling bewährt. Zusätzlich werden auch rechtliche Vorgaben, zum Beispiel bei Leihgeräten eingehalten.“

Rechtliche Vorgaben und pädagogischer Workflow

Gerade ein integriertes System bietet Vorteile, die durch Stückwerk nicht erreichbar oder umsetzbar sind. Ein integriertes Schul-IT System wie MNSpro Cloud ist investitions- und zukunftssicher und nicht abhängig von kurzfristigen App Lösungen, die meist auch den rechtlichen Vorgaben nicht oder nur begrenzt entsprechen.

So ist unter anderem Management der Geräte außerhalb der Schule, datenschutzkonforme Nutzung von Leihgeräten, Jugendschutz-gerechte Nutzung, Garantie eines aktuellen Sicherheitsstands, effiziente Erstinstallation von Geräten, einfache Wiederherstellung bei Problemen, Übernahme des Supports für alle Geräte und Organisation eines effizienten Benutzermanagements, Steuerung unterschiedlicher Geräte mit unterschiedlichen Betriebssystemen über eine Oberfläche, Organisation der Zusammenarbeit zwischen Schülern und Lehrern mittels pädagogischer Oberfläche mit Kommunikationswerkzeugen wie Video Chat, Messenger oder E-Mail möglich.

In der Praxis ist notwendig, sich nur auf den Unterricht konzentrieren zu müssen. Werkzeuge und Programme müssen an einer Stelle bei Bedarf zur Verfügung stehen: vom Videochat über das Verteilen von Aufgaben, dem gemeinsamen Arbeiten an Dokumenten, Übertragen von Informationen, Gruppenmessenger, Kursdateiablage, Kalendarium, Ablage, vorgefertigten Teams und Kursnotizbüchern, elektronische Prüfungen, Browsernutzung für alle Produktivitätswerkzeuge (standardisierte Schreibprogramme, Rechenprogramme, Präsentationsprogramme), gleichzeitiges Arbeiten an Dateien mit Versionskontrolle oder elektronische Hausaufgaben, auch bei gleichzeitigem Einsatz von Apple-, Android- und Windows-Geräten.

Administration und Verwaltung

Für die technische Administration der Schule ist es wichtig, Zeit so ergonomisch wie möglich für Service und individuelle Korrekturen aufwenden zu müssen. Da Betriebssysteme von Endgeräten unterschiedlicher Hersteller nicht zueinander kompatibel sind, ist eine individuelle Bereuung der einzelnen Geräte vielfach die Regel. Das bedeutet, haben sie 2 Betriebssysteme im Einsatz, zum Beispiel Apple und Windows, verdoppelt sich der Zeitaufwand, kommt auch Linux hinzu, verdreifacht er sich. Abhilfe schafft nur ein übergreifendes System wie zum Beispiel MNSpro Cloud. Damit wird, unabhängig vom Betriebssystem, ein gemeinsames und einheitliches Management aller Endgeräte ermöglicht.

In der Praxis bedeutet das nicht nur deutliche Zeitersparnis für den Administrator, sondern auch eine erhebliche Vereinfachung von Standardaufgaben, da die Bearbeitung aus einem Programm heraus durchgeführt werden kann. Das heißt, es werden einmal Regeln und Standards für jedes Betriebssystem individuell festgelegt – und den Rest erledigt das Managementprogramm automatisiert. In der Praxis bedeutet das für den Administrator, dass zum Beispiel ein defektes Gerät einfach durch ein neues ersetzt und automatisch bei Anmeldung eingerichtet wird. Zeitintensives Konfigurieren entfällt. Ebenso werden Updates durchgeführt, ohne dass jedes Gerät individuell angefasst werden muss. Und durch die Festlegung der Sicherheitsstandards wird auch das Remote Management der Geräte bei Verleih sicher und DSVO konform gewährleistet.

Um noch einmal das Bild des Autos vom Anfang des Artikels zu bemühen: sie erhalten also ihr Wunschfahrzeug komplett und vollkommen fahrbereit. Und nicht in Einzelteilen.

IT-Schulplanung ist komplex. Daher ist es sinnvoll, sich bei der Planung und Umsetzung eines Schulnetzwerkes frühzeitig professionelle Beratung und Unterstützung zu sichern. IT-Komplettanbieter wie AixConcept wissen, welche Anforderungen unterschiedliche Schularten haben. Von den Medienkonzepten der Schulen über den Medienentwicklungsplan des Schulträgers, von Netzwerkplanung, Ausleuchtung, Hardware, Software, Schul-IT Management, pädagogischem Netzwerk bis zur Fortbildung und einem Investitionsplan sollte am Ende eine individuelle, aber möglichst standardisierte Lösung stehen, die Ihren Anforderungen gerecht wird.

Weiterführende Informationen
https://einfachdigitallernen.de/news/nur-eine-professionelle-schulloesung-hilft-durch-krisenzeiten

Podcasts auf Spotify zur Entwicklung von Schulen
https://spoti.fi/3cK1Cam

AixConcept liefert als Experte für digitale Bildung seit 2003 schlüsselfertige IT-Lösungen für Bildungseinrichtungen. Mehr als 2300 Schulen und andere pädagogische Institutionen in Deutschland und dem deutschsprachigen Ausland erhalten Beratung, Konzeption, Umsetzung und Wartung aus einer Hand. Aus der Firmenzentrale in Stolberg bei Aachen und mit Partnern sorgt AixConcept für einen reibungslosen Betrieb der Schul-Netzwerke und ist führender Lieferant für Schul-IT im deutschen Markt.

AixConcept ist mehrfach zertifizierter Microsoft Goldpartner im Bereich Application Development. www.aixconcept.de

Eine Pressemitteilung der AixConcept GmbH.

Endgeräte für Schüler und Lehrer: 11 Punkte, die Schulleitungen und Schulträger beachten müssen

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2 KOMMENTARE

  1. Gut gesprochen!
    Aber dann kommt die Realität. Der Auftrag muss ausgeschrieben werden, ev. auch europaweit. Dazu muss die Schulleitung schon genau wissen, was sie will oder braucht. Kaum eine Schulleitung wird aber hier die nötigen Kenntnisse besitzen und auch der Informatikbeauftragte dder Schule nicht. Die zuständigen Leute beim Sachaufwandsträger aber haben keine Ahnung vom Schulbetrieb. Dann ist die Ausschreibung erfolgreich, aber beim Folgeauftrag mit neuer Ausschreibung ist ein anderer Anbieter billiger => 2 Systeme usw.
    Wenn du es anders machst, hast dich der Rechnungshof am Wickel.
    O heiliger St. Bürokratius.
    Und unter der Schülerschaft gibt es sowieso verschiedene Geräte, Betriebssysteme oder gar nichts.
    rfalio

  2. Junge, Junge, ein Jahr und wir sind keinen Schritt weiter. Nicht einen!
    Es wird immer noch über den Bedarf, die fehlende Infrastruktur und richtige Ausstattung geredet. Hier sieht man glasklar, dass Föderalismus in der Bildung vollkommen scheitert. Eine einzige Ausschreibung deutschlandweit, begonnen letzten April, hätte ausgereicht und jede Schule in Deutschland wäre nun mit Internet, WLAN, Software und Computern ausgestattet. Aber dann kommt der Apparat und sagt nein, jeder Bedarf ist anders und überhaupt ich habe das Sagen! Wir entscheiden im KM und dann im Landkreis und dann im Zweckverband und dann in der Schule! So ein Schwachsinn!!!!!

    Längst hätten wir Lehrer digital weiterbilden müssen, verpflichtend, mit zertifizierter Prüfung und der dienstlichen Anweisung, es zu nutzen. Aber nein, jeden Tag sehr ich weiterhin veraltete Lehrmethoden, adaptierte Tafel/Kreide Instrumente, die den SuS in der Distanz nichts vermitteln können. Warum??? Ich kann die pädagogische Freiheit der Lehrkräfte als Argument nicht mehr hören. Das ist veralteter Unsinn im digitalen 21. Jahrhundert.

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