Kaum Probleme: Konflikte mit Muslimen ums Schulschwimmen können meist geklärt werden

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WIESBADEN. Konflikte mit Eltern muslimischer Mädchen etwa um die Teilnahme am Schulsport können nach Angaben des hessischen Kultusministeriums meist mit Gesprächen gelöst werden. Das geht aus einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage des AfD-Abgeordneten Rainer Rahn im Landtag in Wiesbaden hervor. Die Schulämter hätten in den zurückliegenden fünf Jahren in acht Fällen davon Kenntnis erlangt, dass muslimische Eltern versuchten, ihre Töchter vom Sport- beziehungsweise Schwimmunterricht fernzuhalten, teilte das Ministerium mit.

Der Burkini hat das Problem muslimisch-orthodoxer Moralvorstellungen beim Schwimmen entschärft. Foto: Shutterstock

In zehn weiteren Fällen hätten Eltern zunächst eine anderweitige Lehrveranstaltung abgelehnt. Durch gezielte Gespräche und Maßnahmen hätten die Vorbehalte überwiegend geklärt werden können, erläuterte das Ministerium. Die Kinder hätten dann in den meisten Fällen am Unterricht oder der außerschulischen Veranstaltung teilnehmen dürfen. In zwei Fällen sei ein außerschulisches Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet worden.

«Beim Sport- und Schwimmunterricht sowie bei Wandertagen und Schulfahrten handelt es sich um schulische Pflichtveranstaltungen», betonte das Kultusministerium. Sollten Eltern ihre Kinder aus religiösen Gründen fernhalten, dann müsse vor Ort der Einzelfall betrachtet werden. Lehrkräfte und Schulleitungen gingen sehr sensibel mit den Argumenten der Eltern um, erläuterte das Ministerium. Dies geschehe meist in enger Absprache mit den muslimischen Gemeindevorstehern.

«Da der Burkini für muslimische Mädchen eine erlaubte Kleidung im Schwimmunterricht darstellt, nehmen diese Mädchen im Regelfall am Schwimmunterricht teil», erklärte das Ministerium. Für Klassenfahrten könnten individuelle Regeln gefunden werden, die es den muslimischen Kindern beispielsweise ermögliche, zumindest am Tagesprogramm teilzunehmen. (dpa)

Experten: Politische Debatte um Islamunterricht schadet dessen Qualität

 

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2 KOMMENTARE

  1. Ich hab hier einen Karren voller alten Dreck. Den müsste mal jemand so richtig gut aufwirbeln und ausbreiten. Am besten jemand, der sich damit gut auskennt und dem die Sinnhaftigkeit der Aktion nicht weiter wichtig ist. Jemand, der vielmehr gerne den letzten Dreck nochmal und nochmal umdreht, um zu sehen, ob nicht doch ein wenig Gewürm draus kriechen mag oder ein paar Egel herbeigelockt würden. Jemand, der alternativ für dies auch sonst gern And’re durch den Dreck ziehen tut.

  2. Nicht geklärt, nicht gestellt, aber sicherlich mit gemeint, wurde die Frage, ob die Mädchen einen Burkini freiwillig tragen oder was sie generell von dem halten, woran sie sich zu halten haben.

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