Mehrheit der Bürger für erneute Schließung von Schulen und Kitas

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BERLIN. Eine Mehrheit der Deutschen wäre einer Umfrage zufolge dafür, dass Schulen und Kitas angesichts der aktuellen Corona-Lage wieder geschlossen würden. 52 Prozent würden dies «eher» oder «voll und ganz» befürworten, wie eine aktuelle Befragung des Meinungsforschungsinstituts YouGov ergab. 34 Prozent würden einen solchen Schritt «eher» oder «voll und ganz» ablehnen, 14 Prozent machten keine Angabe. Westdeutsche (55 Prozent) sprechen sich demnach häufiger für eine Schließung aus als Ostdeutsche (41 Prozent).

Das Meinungsbild in Deutschland ist geteilt, aber… Illustration: Shutterstock

In Deutschland hatten die meisten Grundschulen im Februar nach rund zweimonatiger Schließung oder Notbetreuung im Februar wieder geöffnet. Im März kehrten auch die ersten älteren Jahrgänge schrittweise im sogenannten Wechselbetrieb in die Schulen zurück. Regional wurde auf gestiegene Corona-Zahlen allerdings inzwischen wieder mit Schließungen oder einem Stopp dieser Rückkehr reagiert. Wie es an den Schulen weitergeht, ist im Moment offen. In den meisten Bundesländern beginnen an diesem Wochenende zunächst die Osterferien.

Die Fragestellung lautete exakt: «Würden Sie es befürworten oder ablehnen, wenn die vor kurzem zum Teil wieder geöffneten Schulen und Kitas aufgrund der stark gestiegenen Corona-Infektionszahlen wieder geschlossen würden?» Antwortmöglichkeiten: «Lehne ich voll und ganz ab», «Lehne ich eher ab», «Befürworte ich eher», «Befürworte ich voll und ganz», «Weiß nicht/keine Angabe». dpa

Länder kippen die Notbremse für Kitas und Schulen – rollt die dritte Corona-Welle damit ungebremst durch die Einrichtungen?

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21 KOMMENTARE

  1. Halloooo. ..kann es sein , dass es den federführenden Politikern echt egal ist.Seit Wochen sagen Wissenschaftler , das Schulen und Kitas ( logisch da viele Kontakte ) die Zahlen hochschnellen lassen …aber nein , es wird zum wiederholten Mal alles kleingeredet.
    Mein Gott, es muss doch Mal was passieren !!!

  2. Was mich interessieren würde, was sagt Herr „Die Kinder sind nicht ansteckend und erkranken nicht an Covid“ Streek jetzt zu den neuesten Zahlen von infizierten Kindern. Gibt es da etwas? Liebe Redaktion, dass wäre doch mal eine Recherche wert.

  3. Stimme aus BW-Mannheim. Die Zahlen steigen stark an und es sind vermehrte Ausbrüche an Schulen und Kindergärten. Die Kindergärten haben auf Notbetreuung gewechselt und die Schulen bleiben weiterhin geöffnet. Man setzt den Gesundheitsschutz für die Schulen nicht an erste Stelle und gewährleiset keinen Gesundheitsschutz. Sondern besteht weiter auf Öffnung und der Preis dafür ist sehr hoch. Der Umgang mit den Schulen in der Pandemie ist grobfahrlässig und jegliche Fürogepflicht wird nicht eingehalten.Traurig, und solche Menschen
    begleitet die junge Generation und vertritt Ihre Recht nicht angemessen. Es ist an der Zeit die Schulpolitik neu aufzustellen und für die Kinder angemessen zu handeln

    • Richtig, die Forderung/der Vorschlag muss allerdings von Elternseite und/oder von Seiten der älteren Schüler kommen.
      Lehrer werden systematisch nicht gehört!
      Wirksame Strukturen, um im Zweifelsfall Wahnsinn zu verhindern, gibt es für Lehrer nicht!

      Wir dürfen remonstrieren… verschwindet vermutlich in Schubladen.
      Wir können uns an den Personalrat wenden. Dito.
      Gewerkschaften… sind strukturell eigentlich keine.
      Wir können auch nur für uns selbst sprechen.
      Für die Schüler kaum.
      Das wissen die KM wohl alles eh besser.

      Menschenrechte, Grundrechte, Elternrechte müssen von anderer Seite eingefordert werden.

      Lehrer können im Extremfall nur noch kündigen – aus Gewissensgründen, aufgrund Überlastung oder weil man es einfach aufgibt.
      Ob damit etwas gewonnen ist?
      Vielleicht ist es die Lösung für den einzelnen Lehrer, der diesen Schritt geht.

      Aber mit wem will man dann Schule besser machen???

      Aus meiner Sicht können nur die Eltern dafür sorgen, dass Schule besser wird, indem sie Unsinn verweigern, ihre Rechte einfordern, Innovationen initiieren oder unterstützen – und aufhören, ihre Kinder einfach nur in der Schule abzugeben und mit Abi wieder einzusammeln.

      (Ja, auch das eine unzulässige und unsachliche Verallgemeinerung, die vielen Eltern sicher nicht gerecht wird. Sorry dafür. Aber wenn die, die es könnten, etwas tun würden, wäre schon viel gewonnen!)

      • Auch Eltern werden nicht gehört…..habe diesen offenen Brief an Herrn Laschet und Frau Gebauer geschickt und bis heute KEINE Reaktion erhalten:

        Von: marcusphoffmann@t-online.de
        Betreff: Aufhebung der Präsenzpflicht in NRW
        Datum: 28. Februar 2021, 12:59
        An: Corona@nrw.de

        Sehr geehrter Herr Laschet,
        Sehr geehrte Frau Gebauer,

        ich heiße Marcus Hoffmann (44) und bin Hausmann und Papa von zwei Jungen im Alter von 9 und 4 Jahren.
        Meine Frau (33) arbeitet in Vollzeit in der Uniklinik Köln.
        Ich selber konnte aufgrund der Tatsache, dass unser Jüngster erst im September 2020 in den Kindergarten kam und die Corona Pandemie uns in die Quere kam, noch keinen neue Anstellung suchen.

        Ich schreibe Ihnen aufgrund der Präsenzpflicht in den Schulen, welche in einigen Bundesländern ausgesetzt ist, nur leider nicht in NRW.

        Ich freue mich sehr, dass die Schulen wieder auf haben für Schüler, welche im Distanzunterricht nicht mit kommen; wo die Eltern dringend Ihre Kinder in die Schule bringen müssen um selber Arbeiten zu gehen etc.

        Jedoch verstehe ich nicht, warum Sie die Präsenzpflicht nicht ausgesetzt haben?
        Und dieses „Nicht aussetzen“ macht mich ein Stückweit wütend.

        Wir als Eltern sollten in der Zeit der Pandemie immer noch das Recht haben über das Wohl unserer Kinder, selbst zu entscheiden und nicht gezwungen werden, Sie als Testobjekte zu nutzen und Sie gefühlt an die Front zu schicken!

        Dann kommt noch hinzu, dass jeder Erwachsene selber entscheiden kann, ob er sich in Gefahr begeben möchte oder aber gar seinen Beruf aufgeben, auch wenn er mit finanziellen Einbußen rechnen muss.

        Dies ist bei der Präsenzpflicht nicht möglich, die Kinder müssen in die Schule.
        Wenn Sie nicht gehen, greift der Staat mit all seinen Mitteln ein.

        Unsere Kinder haben noch nicht einmal die Chance geimpft zu werden, da es für sie noch gar keinen Impfstoff gibt.

        Also wird das schwächste Glied, gezwungen zur Schule zu gehen.

        Wir haben die letzten Monate alle Regeln eingehalten und alles getan, dass unsere Kinder und wir uns nicht anstecken und nun sollen wir unsere Kinder als Erste an die Front schicken?
        Wo es so viele Erwachsene gibt, welche sich nicht an Regeln halten.

        Zum Beispiel: Karneval Partys und Lehrer verstecken sich in Schränken.

        Andere Beispiele von vor dem zweiten Lockdown:

        Im Schwimmunterricht : Eine Junge wird krank zum Unterricht geschickt. Wie sich später rausstellte mit Symptomen wie Fieber und Husten. Die Jungs sind in der Gruppenumkleidekabine und ziehen sich um. Der Lehrer entdeckt in der Schwimmhalle den kranken Jungen und schickt ihn Nachhause. Am nächsten Tag der Befund „Corona Positiv“. ALLE Jungs aus der Umkleide müssen in Quarantäne wegen der Erstkontaktregelung, der Bruder des Jungen geht in die Paralleklasse und war den ganzen Tag im Unterricht, auch „Positiv“- getestet im Nachhinein, also die ganze Klasse in Quarantäne!!!!

        Unser Jüngster war auch schon im Oktober Quarantäne wegen eines Erstkontaktes im Kindergarten.
        Als wir ihn abgeben wollten, hieß es, es sei „ein Fall“ aufgetreten, sie können niemanden aufnehmen. Noch vor der Tür sagte eine Mutter „Meine zwei Süßen haben am Samstag Geburtstag und wir werden noch eine Geburtstagsparty mit 15 Leuten machen bevor am Montag die neue Regelung in Kraft tritt.“

        Durch Fehlverhalten anderer wurde unserem Jüngsten die Freiheit beraubt, daher ist er seit Oktober nicht mehr im Kindergarten damit er sich nicht anstecken kann und wir die Freiheit behalten können, um auch bei gutem Wetter rausgehen zu können. Und wir damit auch die Erzieher entlastet, da jene sich auch jeden Tag in Gefahr bringen und mehr Regeln beachten müssen. Zumal der Kindergarten explizit jene Eltern auffordert, die Kinder wenn möglich zu Hause zu betreuen.

        Die Kosten des Essensgeldes in der Kita werden uns nicht einmal zurückerstattet.

        Bevor die Schule geschlossen wurde und der Fall mit den zwei Brüdern war, haben wir unseren Großen 2 Wochen Krankschreiben lassen, damit er sich nicht in Gefahr begibt sich Anzustecken oder ein möglicher Erstkontakt wird. Das war im vergangenen Jahr, vor dem Lockdown.

        In dieser Woche habe ich meinen Sohn wieder Krankschreiben müssen, da die Präsenzpflicht besteht.

        Ich fordere Sie hiermit auf diese auszusetzen, bis sich alles wieder stabilisiert hat nachdem auch andere Bereiche geöffnet haben und die Zahlen stabil bleiben.

        Schon jetzt steigen wieder die Zahlen, ab 01.03.2021 werden die Frisöre öffnen und Millionen dort hin gehen. Lassen Sie uns diese Entwicklung doch erst einmal abwarten, statt unsere Kinder zu zwingen in die Schule zu gehen und sich in Gefahr zu begeben.

        Es ist irgendwie so als ob ein Polizist an einer 6 spurigen Fahrbahn steht und zu den Menschen sagt:
        „Es ist ROT, aber gehen Sie rüber“!

        Im übrigen sollen die Kinder aus der Klasse meines Großen am Montag wieder zum Schwimmunterricht gehen!
        Wie Bitte??
        Im Unterrichtsraum mit Maske und dann Schwimmen gehen ohne Maske???

        Bitte heben Sie die Präsenzpflicht auf bis sich alles stabilisiert hat!

        Herr Spahn sagte, es sind aufgrund der Schul- und Kitaöffnungen gerade Millionen von Menschen unterwegs…..reduzieren Sie mit, in dem die Präsenzpflicht aufgehoben wird.

        Sicherlich verstehe ich es, dass es familiäre Situationen gibt, wo die Schule als wichtiges elementares und stützendes Instrument für die Kinder ist. Jedoch bringen Sie unschuldige Kinder und Eltern in unnötige Gefahr, welche alles dafür tun, dass Sie NICHT diesen Virus bekommen oder aber Ihre Kinder Ihrer Freiheit beraubt werden.

        Da unsere Kinder in die Schule MÜSSEN, sehe ich es bei einer möglichen Ansteckung als Körperverletzung und bei einer Quarantäne wegen Erstkontakt als mögliche Freiheitsberaubung, da es keinerlei Möglichkeiten gibt sich dieser Gefahr NICHT auszusetzen.

        Um einer eventuelle Klagewelle wegen Körperverletzung oder aber Freiheitsberaubung entgegenzuwirken, fordere ich die Landesregierung NRW auf, die Präsenzpflicht vorerst aufzuheben.

        Mit freundlichen Grüßen

        Marcus Hoffmann

        • Hallo, ich habe einen sehr ähnlichen Text an unsere Ministerin Gebauer und Herrn Ministerpräsidenten Laschet geschickt. Ebenfalls mit dem Schluss, dass ich eine Klage anstrebe, für den Fall einer Ansteckung, sofern die Präsenzpflicht nicht aufgehoben wird. Diesen Brief als e mail habe ich letztes Jahr und dieses Jahr gesendet. Nur einmal (letztes Jahr) habe ich eine Standard-Antwort erhalten, dass man alles dafür tun werde, die Schulen nicht zu schließen. Also am Thema vorbei. Niemand hat meine Zeilen gelesen, denn die Antwort passte nicht zu meinen Ausführungen. Da es ein standard-Brief zu sein schien, nehme ich stark an, dass die meisten Eltern-Beschwerden sich auf geschlossene Schulen beziehen.
          Mein Sohn (Grundschule Klasse 4) hat eine zeitlich begrenzte Beurlaubung von der Präsenzpflicht erhalten bis morgen (aufgrund Asthmas). Meine schwere Vorerkrankung spielt übrigens keine Rolle, diese wäre hier in Nrw kein Grund, das Kind zu Hause unterrichten zu dürfen. Eltern sind egal, können verrecken…wen interessierts. Jedenfalls weiss ich nicht, ob die Schulleitung die Befreiung verlängert. Auf meine Anfrage habe ich noch keine Antwort. Mir scheint in NRW gefällt man (Frau) MinisterIn sich in der Rolle der ZuchtmeisterIn über Leben und Tod. Diverse Klagen gegen die Präsenzpflicht wurden ja in manchen BL bereits abgeschmettert. Übrigens musste mein Sohn heute für 2 Tests in die Schule. Die Lehrerin war erkältet und hat trotzdem unterrichtet. Soviel zum Vertrauen bzw Anvertrauen der Kindergesundheit in die Verantwortung anderer.

  4. @kanndochnichtwahrsein:
    Wir wollten Luftfilter spenden, abgelehnt von dem Schulträger. Wir würden Kinder zu Hause beschulen, Präsenzpflicht, bei Schulverweigerung Bussgeld. Beschwerden an die Schulleitung, keine Antwort. Schreiben an Frau Gebauer und Herrn Laschet, interessiert keinen. Versuch andere Eltern mit ins Boot zu holen, Antwort von vielen: Wir sind froh, dass die Kids wieder betreut werden.
    Was kann man da als Eltern ausrichten? Eigentlich bleib nur die Hoffnung auf einen Lottogewinn, um sich eine Privatschule leisten zu können oder auswandern…

    • Liebe #Mama hoch 3#, dann wandern Sie lieber aus. Meine Kinder sind an verschiedenen Privatschulen. Meinem Großen hat man jetzt WEGEN 10 TAGEN, die er nicht am Präsenzunterricht teilgenommen hat, den Schulvertrag fristlos gekündigt. Seit dem 16.03.21 ist die Präsenzpflicht in unserem BL ausgesetzt. Das ist doch mal was. So lebt es sich in einem demokratischen Land. Wow!

  5. Eine unehrlich geführte Diskussion, die keine Perspektive bietet. Schulen waren in der gesamten Pandemie nie zu! Die Frage ist, welche und wieviele Angebote können wir in Schulen in der Pandemie ermöglichen und wie gewähren wir Sicherheit für psychische und physische Gesundheit der Kinder? Was müssen wir dafür tun, was ist leistbar und was verlangt verzicht. Daher muss der individuelle und vielfältige Bedarf gesehen werden,,die Nöte und Sorgen sehen…bei Betreuung, Förderung, Therapie und Bildung. Müssen Ressourcen bündeln Synergien finden und endlich fachübergreifend multiprofessionelle Lösungen zulassen. Wir sind aber nicht bereit Schüler zu priorisieren , mehr Mittel für Schutz und mehr Gesundheitsfürsorge in die Hand zu nehmen….Filter in Behörden oder Landtag,, aber nicht in Schulen, Spukschutz für den Landtag aber nicht in Schulen, kostenlose Masken für LuL, aber nicht für SuS…etc. Doch trotzdem, müssen wir Lösungen finden,,die die Not der Familien sieht und sichert unter Einhaltung der AHA Regelungenetc. .Und das jetzt und mit Perspektive. Unsere Kinder sind es Wert, denn die Eltern, die nun täglich ihre Gesundheit riskieren um uns zu helfen,,haben nicht nur sie,,sondern insbesondere ihre Kinder das Recht auf Bildung und Betreuung

  6. Komisch, wenn man die Frage richtig stellt, hat man auch sinnvolle Antworten. Die Art der Fragestellung gibt die Antwort in den meisten Studien vor. Möglichst neutral zu fragen ist eine hohe Kunst. Und die wirklich guten Umfragen checken Antworten gegen mit ähnlichen Fragen mit anderen Schwerpunkten/ unter anderen Gesichtspunkten. Und wer von den Antwortenden waren Eltern? Wieviele von ihnen waren unter den 52%?

    52% Mehrheit ist knapp. Die anderen 48% wollen, dass alles bleibt, wie es ist. Ohne zu merken, dass, wenn es bleibt, wie es ist, nichts von dem übrig bleiben wird, von dem, das sie wollen, dass es bleibt.

    Egal in welche Länder in Europa man guckt, alle möglichen Bevölkerungsgruppen drängen auf offene Schulen.
    Es ist einfach bequemer für die Gesellschaft. Man hat sich dran gewöhnt, dass es Schule und KiTas gibt, die ihre Klientel aufbewahren und versorgen.

    Alternative finden: zu anstrengend.
    Präsenzpflicht aussetzen: Ungleichbehandlung der SuS.

    Nach drei Wochen anstrengender Präsenzpflicht zuhause bei den Eltern (Erziehungsberechtigten) statt Schule finden viele Corona nicht mehr so schlimm. Trifft ja nur wenige… schlimm, wenn sie sich infizieren.
    Schlimmer ist jeder Tag, wo das Kind zuhause ist – ohne sein Komplett-Rundum-Entertainment-Programm mit Ponyhof, Fußball, Klavierspielen, [beliebig zu ergänzen].

    Dass aber durch dieses elterliches Selbstverständnis die Zukunft für ALLE richtig übel wird, ist gedanklich und emotional ganz weit weg.

    Die eigenen Befindlichkeiten stechen alles andere aus.

    Ausnahmen bestätigen hier nur die Regel. Ich habe unglaublichen Respekt vor den Eltern, die sich strecken und über ihren Tellerrand gucken und handeln. Und genauso fassungslos auf das Geschehen und Gebahren der Politik schauen.

    Wir verkommen immer mehr zu einer ICH ICH ICH Gesellschaft.
    Masken schützen hauptsächlich andere? Fein, dann trage ich sie unter der Nase, die anderen schützen mich ja durch korrektes Tragen. Ich kann nämlich nicht gut atmen mit so einem Teil.

    Dieser Mist wird uns so dermaßen auf die Füße fallen.

    Ich hoffe aber, dass mit dem Rundumschlag des Virus gegen die Kinder wird vielleicht noch etwas mehr Einsicht Einkehr halten. Traurig, dass nur die eingetroffene Realität zu Massnahmen führt – manchmal.
    Die Hälfte wie bei der Umfrage reicht nicht aus, dass Schulen ernsthaft mit Maßnahmen unterstützt werden und wenn nicht, eben geschlossen werden. Bilder von Kinder, die unter Corona-Infektion richtig leiden, und verzweifelten Eltern sind anscheinend nötig, um diese unsägliche Lüge von den nicht ansteckenden und niemals ernsthaft erkrankenden Kindern endlich auch aus den Köpfen zu bekommen und den neuen Schlachtruf der KM über stigmatisierte Kinder zu beenden.
    Es muss anscheinend immer erst Opfer geben, bevor gehandelt wird. Es muss mehr Betroffene geben (leider), um Handlungsdruck zu erzeugen.

    Was für eine Farce.

  7. Man sieht es doch wieder ganz deutlich mit der neuesten Verkündung…da fehlen einem doch die Worte. Erst sinnfreies Speedshopping nach Termin ( da dachte ich schon, das ist nicht zu toppen…) kommt jetzt ein zusätzlicher freier Tag, den man bitte alleine verbringt und der Run auf den Einzelhandel, weil sich Alle vor dem Verhungern fürchten… Und der hilft ganz sicher, die Kette zu durchbrechen…oder sind das dann eigentlich die Schulferien? Nach Ostern wird man verkünden, wie wundervoll das geholfen hat. Dann gehen alle Kinder wieder in die Schule, bohren in der Nase und das Karussell dreht sich weiter.

  8. Ich glaube nicht daran, dass sich mehr als die Hälfte aller Eltern für eine Schulschließung ausspricht. In meinem Umfelt ist das nicht auszumachen und wir haben hier eine Inszidenz von über 100 und in den Grundschulen kein Wechselunterricht.

    • Es steht in der Umfrage auch nicht, dass nur Eltern teilgenommen haben…
      Umfrage unter den Deutschen bedeutet alle Bevölkerungsgruppen.
      Ich befürchte der Anteil der Eltern bei den Schul-Lockdown-Skeptikern ist äusserst hoch.

      • @BK-Lehrkraft: Ich denke auch, dass Eltern schulpflichtiger Kinder insgesamt eine andere Einschätzung hierzu haben als andere Bevölkerungsgruppen. In der Tat wäre es sehr interessant das mal aufzuschlüsseln nach verschiedenen sozioökonomischen Faktoren. Es sollte aber doch auch so sein, dass vor allem die Eltern entscheiden sollten, wie mit ihren Kindern umgegangen wird. Es ist ja nicht wirklich verwunderlich, dass Nicht-Eltern hierzu ganz andere Ansichten haben. Wieso sollte sich jemand, der keine Kinder hat für Präsenzunterricht aussprechen, wenn dies die Inzidenz erhöht und somit den nächsten geplanten Urlaub vermutlich zunichte macht. In einer Gesellschaft, in der ein Großteil der Erwachsenen keine Schulkinder mehr hat, kommen solche Umfrageergebnisse nun mal zustande. Aber wer wird die Scholz-Bazooka zukünftig zurückzahlen? Die jetzigen Rentner und fast-Rentner wohl nicht.

  9. Ist ech schon der Wahnsinn, jeder der Kinder hat, weiß es doch seit Anfang der Pandemie.
    Hier wird doch auch schon seit Ewigkeiten berichtet und im Sommer 2020 wurden wir sogar noch von Israel gewarnt. Trotzdem wird immer noch geleugnet um das eigene Versagen zu vertuschen. Gnade uns Gott, wenn die schlimmeren Mutanten sich ausbreiten.
    Macht endlich die Schulen so sicher wie möglich. Dazu muss eindlich ein haufen Geld fliesen.
    Es ist schon zu viel Zeit verstrichen. Ich bin so fassungslos. So viel nutzlose Bürokratie. Aber um Eltern das Jugendamt auf den Hals zu hetzen sind genug Kapazitäten verhanden.

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