Was eine Gymnasial-Lehrerin Eltern rät: Wie Kinder richtig Lernen lernen

38

BERLIN. Ein Schüler paukt und paukt vor sich hin? Und doch bleibt nicht viel hängen? Das könnte am falschen Lernen liegen – denn auch das will gelernt sein. Eine Lehrerin verrät Eltern, wie sich ihr Kind Wissen effektiver aneignen kann.

Beim Lernen kommt’s auch auf die richtige Technik an. Foto: Shutterstock

Gerade am Anfang eines Schuljahres müssen Schülerinnen und Schüler erst wieder in den Flow kommen, denn mit jeder Unterrichtsstunde prasseln mehr Lernstoff, mehr Fachwissen und mehr Hausaufgaben auf sie ein. Doch wie bleibt Gelerntes auch möglichst lange haften und ist nicht gleich wieder aus dem Kopf verschwunden?

Der richtige Zeitpunkt zum Lernen

Das fängt schon mit dem richtigen Zeitpunkt zum Lernen an. Meist heißt es daheim: Bevor du mit dem Computerspielen loslegst, machst du aber erst die Hausaufgaben! «Genau andersherum wäre es richtig», sagt die Berliner Gymnasiallehrerin Rosa Schritt, Lehrerin am Berliner Immanuel-Kant-Gymnasium. Außerdem ist sie für die Lernplattform sofatutor tätig, für die sie Fachtexte erstellt und in Hausaufgabenchats weiterhilft.

Sie plädiert dafür, die Spielzeit altersgerecht zu begrenzen. Darf jedoch gespielt werden, empfiehlt sie, mit dem Computerspielen zu beginnen, sich im Anschluss mit Bewegung richtig auszupowern und dann zu lernen.

«Denn durch das Computerspielen wird Cortisol ausgeschüttet, was für Stress sorgt. Dadurch wird Gelerntes überschrieben und bleibt nicht hängen», erklärt Schritt. Erst durch kräftiges Bewegen könne dieser Stress im Körper abgebaut werden. Wenn man danach lernt, könne sich das Wissen im Schlaf festigen.

Verstehen statt auswendig lernen

Wer sich Wissen passiv aneignet, indem er sich Lernstoff immer wieder durchliest, tausend Mal anhört oder ansieht, wird ihn irgendwann auswendig können. «Aber vermutlich nicht lange behalten oder auf komplexe Fragestellungen anwenden können», prophezeit die Pädagogin.

Sie rät, den Stoff aktiv zu erlernen. Und wie? «Indem man Übersichten anfertigt, wichtige Informationen in Texten markiert und am Rand Notizen macht, Zusammenfassungen schreibt. Sehr effektiv ist es auch, sich selbst Fragen zum Stoff auszudenken und sie dann auch zu beantworten», zählt Rosa Schritt auf.

Aktiv Vokabeln lernen könne man, indem man Gegenteilpaare bildet, Bilder zeichnet und mit den zu lernenden Wörtern beschriftet oder überall in der Wohnung Vokabelzettelchen befestigt. So wird die Vokabel mental etwa mit dem Schrank, der Tür oder der Waschmaschine verknüpft.

Gemeinsam Lernen im Chat

Wer sich zusammenschaltet und gemeinsam mit Schulfreundinnen oder Schulfreunden lernt, kann sich Lerninhalte gegenseitig erklären. «Dabei merke ich schnell, ob ich es selbst erklären kann. Und wenn ich es erkläre, ob mich die anderen verstanden haben. So können Fehler schnell aufgeklärt werden», erläutert Rosa Schritt die Vorteile. Wer Lerngegenstände mit eigenen Worten ausdrücken kann, könne sie auch besser verstehen. Das stärke das Selbstvertrauen. Gespräch: Claudia Wittke-Gaida, dpa

Modellschule der Uni Dresden auf der didacta: „Es muss für die Kinder Sinn ergeben, warum sie Lesen, Schreiben und Rechnen lernen“

 

Anzeige


38 KOMMENTARE

  1. Alles prima, die Lerntipps funktionieren echt klasse – sofern sie dann auch angewendet werden.

    Also, was geht ab am Nachmittag? Lernen oder Shoppen gehen?

    Und jetzt tun wir mal so, als ob wir ein ganz gewöhnliches (Uh, nein! Das ist kein Mobbing! 😉 ) Menschlein im schulpflichtigen Alter ab ungefähr 10 Jahren aufwärts sind …

    • So einer wie ich? Also ich schreibe immer Quatsch in Foren und sage Mama, dass ich Hausi mache. Das ist mein Lerntipp :o) !! Aber manchmal verquatsch ich mich, das ist dann nicht so lustig. Früher gab’s immer Internet-Verbot für drei Tage. Gottseidank nicht mehr, seit wir auch für die Schule an den Computer müssen. Win-win :o) Und ich lerne total viel dabei, kein Witz. Mehr als beim Hausimachen! Zum Beispiel muss ich immer ganz komplizierte Fachbegriffe bei Duden nachschauen, damit keiner merkt, wer ich bin. Und dann denken immer alle, ich wäre Lehrer :o)

      Ok, manchmal glaub ich schon, dass Mama wirklich Sorgen um mich hat. Sie sagt öfter, wie schlimm es ist, dass wir immer so viel am Computer hocken müssen. Dann sagt sie manchmal, ich soll doch mal wieder raus oder mit Freunden shoppen gehen. Aber ich mag einfach gar nicht, da ich mich der psychosozial-pseudokompensatorische Hyperkonsummentalität der Moderne entgegenstelle … dann lieber im Forum zocken!

      • @Dil Uhlenspiegel

        Ja, an solche kleinen Schlingel dachte ich …
        Es besteht Hoffnung für Land und Leute, wenn immerhin die Cleverles sogar nachmittags noch die Nähe zu ihren Idolen suchen.
        😉

      • In unserem G8-Gymnasium mit gebundenem Ganztag gibt’s keine Hausi, auch wenn man drum bettelt. Auch wenn die „Lernzeiten“ das Allerletzte sind. Die Lehrer weigern sich. Dürften sie nicht. Supertruppe. Und dann kommt, toll, dass die neuen Jahrgänge, wieder G9, wieder welche machen. Lachnummer! Auf Kosten der G8-Kinder.

        • @A.H.: „Die Lehrer weigern sich. Dürften sie nicht. Supertruppe.“ – Lehrkräfte arbeiten weisungsgebunden. Die müssen ihre Anweisungen nicht toll finden und auch nicht mal für sinnvoll erachten, aber solange damit nicht gegen geltendes Recht verstoßen wird, trotzdem ausführen.

          Daher meine höfliche Bitte: Wenden Sie sich doch statt an die Lehrkräfte (die können nämlich gar nichts für die Anweisungen, die sie da erhalten haben…) an Ihre freundliche Kultusministerin oder Ihren freundlichen Kultusminister.

          • Und das ändert was? Wer’s glaubt… Ich hab schon soviel Mühe reingesteckt, um z.B. soziale Ungerechtigkeiten zu verbessern. Das sind Dinge, die ich schon als Schüler erlebt habe. Als würde man vor eine Wand laufen.

  2. Selbstverständlich muss man den Lernstoff verstehen und nicht auswendig lernen ( bis auf Vokabeln) sonst ist alles ganz schnell wieder vergessen. Dazu braucht man aber auch effektive und strukturierte Lernmethoden und Anleitungen, die in der Schule vermittelt werden müssen. Gerade in den Fremdsprachen habe ich die Erfahrung gemacht, dass die modernen Lehrbücher teilweise so aufgebaut sind, dass die Grammatik in kleinen unzusammenhängenden Teilbereichen eingeführt wird und damit fehlt der wichtige große Gesamtüberblick. Auch das Lernen von Vokabeln mittels Vokabelheft kann nicht funktionieren. Mir wurde in der ersten Lateinstunde beigebracht, Vokabelkärtchen zu schreiben und diese Methode ist für alle Bereiche, in denen Dinge auswendig gelernt werden müssen, definitiv die effektivste. Was das Lernen zu Hause angeht, müssen natürlich auch die Eltern mit ins Boot geholt werden, indem solche Themen auf den Elternabenden angesprochen werden.

    • 1.) „… Grammatik in kleinen unzusammenhängenden Teilbereichen eingeführt wird und damit fehlt der wichtige große Gesamtüberblick“

      Ja, Zustimmung !!

      2.) „… Was das Lernen zu Hause angeht, müssen natürlich auch die Eltern mit ins Boot geholt werden“

      Nein, keine Zustimmung (im Kern). Man darf einfach nicht voraussetzen, dass Eltern sich nach einem harten Arbeitstag abends noch hinsetzen und mit den Kindern für die Schule pauken. Das geht einfach an der Realität vorbei! Es wäre schön, aber man kann das von vielen Eltern einfach nicht erwarten. Deshalb müssen HA und Lernstoff prinzipiell in der Schule so vorbereitet sein, dass die Kinder das alleine bewältigen können und Eltern normalerweise nur kontrollieren, OB es auch wirklich gemacht wurde.

      • Damit, die Eltern ins Boot zu holen, meinte ich auch eigentlich, die Rahmenvoraussetzungen zu klären, was im Artikel erwähnt wurde ( z.B. „erst spielen, dann Hausaufgaben machen“). Auch die Notwendigkeit von z.B. Vokabelkärtchen und der Umgang mit dieser Lernmethode sollte den Eltern erklärt werden, damit sie Hilfestellung zum selbstständigen Lernen geben können. Dass die Kinder in der Schule die Voraussetzung erhalten, die Hausaufgaben selbstständig erledigen zu können, sollte selbstverständlich sein.

    • @Ursula

      „Gerade in den Fremdsprachen habe ich die Erfahrung gemacht, dass die modernen Lehrbücher teilweise so aufgebaut sind, dass die Grammatik in kleinen unzusammenhängenden Teilbereichen eingeführt wird und damit fehlt der wichtige große Gesamtüberblick.“

      So ist es leider.

      Ebenfalls total unerklärlich:
      Im Vokabelteil einiger Englisch-Lehrwerke fehlt das „to“ vor den Infinitiven.
      Natürlich ist es ein Unterschied ob ich die Bedeutung von „open“ lernen soll oder „to open“. Da wird vorausgesetzt, dass ein Kind diese Grammatik (ab Klasse 5) regelmäßig selber erkennt (und versteht), während (!!!) es die Wortbedeutung erlernen soll?
      Eine Grundregel des Fremdsprachenlernens ist, Grammatik und Wortschatzarbeit NIE zugleich durchzuführen, denn: Das wird nix! … Vorausgesetzt, „Lernen“ bedeutet wirklich „Verstehen“ und „langfristiges Merken“, damit daran die „Anwendung“ anschließen kann.

      Ich frage mich immer öfter, wer denn da so glorreiche (Ironie) Ideen hat und ich frage mich auch, wer diese Ideen regelmäßig NICHT verhindert.
      Sind das Fachleute mit Praxiserfahrung, so wie sie die Schul- und Kultusminister haben?

      • ad Pit 2020, et alii:

        sind Sie (noch) langjährige(r) praktizierende(r) Fremdsprachenlehrer(in)?

        Die geäußerten Meinungsbeiträge kann ich so nicht stehen lassen.
        Ich teile Ihre Meinung überhaupt nicht!!! Bin völlig anderer Meinung.

        Meine Fachkompetenz (sowohl fachlich als auch methodisch-didaktisch) – in Theorie und besonders Unterrichtspraxis:
        Ich habe jahrzehntelang an mehreren staatlichen Gymnasien in Baden-Württemberg und Bayern Englisch (und auch sehr erfolgreich Französisch-Nachhilfe als Schülerin/Studentin) erteilt, also auch in der Oberstufe unzählige SchülerInnen-Jahrgänge mit großem Erfolg auf die Abiturprüfung vorbereitet, zur Studierfähigkeit geführt.
        (Auch das Entwerfen von Abiturklausuren, Korrektur von Abiturprüfungsaufgaben, die Abnahme von mündlichen Abi-Prüfungen etc. gehörten zu meinen Aufgaben.)

        Einige sachliche Anmerkungen zu den geäußerten Inhalten:

        1) das Vermitteln von (auch fachspezifischen) Lerntechniken („Lernen lernen“) gehört – zumindest am bayerischen Gymnasium – schon über sehr viele Jahre zum „Einmaleins“ ab Klasse 5.
        Das Vokabellernen zum Beispiel mit Hilfe von Vokabelkartei – Kärtchen, inzwischen oft auch digital z.B. per Handy, ist für uns FremdsprachenlehrerInnen mittlerweile ein sehr bewährter „Alter Hut“.

        2) Auch Begriffe wie LernerInnentypen, Lernkanäle,… und ihre Anwendung sind nun wirklich absolute Basics, jede(r) GymnasiastIn ist damit sehr gut vertraut.

        Ob er/sie sein Wissen (und gemachte unterrichtliche Erfahrungen) über Lerntheorie jedoch dauerhaft bei der häuslichen Vor- und Nachbereitung ein- und umsetzt, ist unterschiedlich.

        Die nachhaltige Umsetzung beim „lebenslangen, effektiven und effizienten Lernen“ liegt doch immer bei jedem Einzelnen.

        „Auch Jagdhunde kann man schließlich nicht zum Jagen tragen“.

        3) Kontextualisiertes Lernen (= Einbettung von Vokabeln, Grammatikstrukturen in sachlogische, realitätsnahe Zusammenhänge) ist Standard, Normalität.

        4) Kleine Grammatik“häppchen“, nach und nach, systematisch aufgebaut, sind besser „verdaubar“: altersgerechtes Lernen!
        Das zum Thema „verstreut“, scheinbar „fehlender Gesamtüberblick“.

        Für die Herstellung und Vermittlung der Gesamtschau der Grammatik, die sachlogische Einbettung der grammatikalischen „Häppchen“, die Herleitung der Gesamtsystematik ist doch schließlich die Fachfrau/der Fachmann da: die Lehrkraft.

        Die FachlehrerInnen wissen schon, was sie tun.

        Die Fachkompetenz der (fachwissenschaftskritischen) LernexpertInnen – und auch der wissenschaftlichen DidaktikerInnen – verdient Vertrauen.

        Wir vertrauen z.B. unser Auto auch der Fachkompetenz, Expertise des Mechatronikers an

        • @Gabriele

          „Die FachlehrerInnen wissen schon, was sie tun.“
          Stimmt.
          Ich kann da aber nur für mich sprechen.
          Anderes habe ich auch nicht behauptet.
          Btw: Die Punkte 1) – 4) haben sich sogar bis ins „Land der Küchenbauer“ (= NRW) herumgesprochen und werden auch praktiziert.
          (Und bitte nicht wieder wie im letzten Absatz Ihres Posts dieses unsäglich sinnbefreite Diskussions-Fass mit den unpassenden Berufsvergleichen aufmachen. Danke schön.)

        • Eine Frage bitte, nur informativ. Es interessiert mich Ihre Meinung.

          Haben Sie als Lernstoff Green Line benützt?

          Ich finde es fürchterlich, so wahnsinnig unübersichtlich.

          Meine Tochter lernt englisch schon seit Kindergartenalter in der Privatschule, und manchmal auch sie kommt schwer mit Green Line klar.

          Das Buch sorgt manchmal für Verwirrung, auch bei der Schülerin im Unterstufe, die das Englisch für Oberstufe beherrscht.

          Auch ich als Erwachsene tue ich mich manchmal schwer.
          Ich kann mir nur vorstellen, wie hart es dann für die Anfänger sein soll.

          Mathe, Latein (Campus), Deutsch, perfekt konzipiert, aber Green Line, nein. Für sehr viele nicht, wie ich höre.

  3. Das Kind fängt an um 8 und muss im G8 mit gebundenem Ganztag knüppeln bis 16 Uhr. Viel zu lang. Dann noch Lernvertiefungen zuhause, denn wir wissen doch alle, nur Lernen in Ruhe hilft und möglichst Wiederholung durch Übungen. Klassische Hausaufgaben! Dann Vokabeln, für Test und Klassenarbeit lernen, Lektüre und Projekte. Jetzt im Sommer geht es noch raus, im Winter ist es fast wieder dunkel, wenn es nach Hause kommt. Und eh nach der Schule, wenn es nach Hause geradelt ist, stehend k.o. Irgendwas läuft da falsch, effektiver Lernen reißt es dann raus?

    • Haben Sie nicht oben geschrieben, wie furchtbar es ist, dass es im G8 keine Hausaufgaben gibt?? Ja, was denn nun?

      • Raus aus dem Ganztag, für alle in NRW. Sollte sich aus meinen Kommentaren erschließen. Klassisches Modell mit Unterricht bis 13.15 und Vertiefung zuhause mit Hausaufgaben. So wird versucht alles in der Schule in die Kinder reinzustecken, aber das klappt ja nicht, daher wurde doch in NRW schon fast überall zurückgerudert.

  4. Also, unser Kind (Grundschule) mit guter bilingualer Grundlage in Englisch spielt mittlerweile jeden Tag mehrere Stunden auf Englisch. Es möchte auch so langsam englische Texte im Spiel aufschreiben – und zwar korrekt. Hierzu wird häufig Siri befragt. Außerdem kann es mittlerweile perfekte (!) Comics zeichnen, auch eigene Charaktere. Das alles, weil wir seit Weihnachten Disney Plus abonnieren.
    Motivation halt. Ich habe mir heute die Grundlagen der Montessoripädagogik durchgelesen – insbesondere die Kritik an der althergebrachten Schulform (sehr alt!) passt sehr gut zu unseren Erfahrungen im letzten Jahr. Wenn wir als Ziel hätten, dass jedes Kind die Inhalte LERNT, würden wir nicht eine Schulform anbieten, die im Wesentlichen abfragt, ob die Kinder unter den gegebenen, langweiligen Umständen Eigenmotivation aufbringen können bzw. die Inhalte schon können.

  5. Einen superpädagogischen Insider-Tipp fürs Lernen in und um Schule hätt ich noch. Total fortschrittlich, auch von der Hirnforschung und modernen Psychologie wasserdicht bestätigt. Das ist scheins echt ein krasser Geheimtipp, den keiner kennt, geschweigen denn beachtet. Hilft garantiert jedem in jeder Situation und ist voll easy:

    Die Schulart besuchen, die das macht, was man leisten kann und will und nicht höher.

    • Also Flachbauten für alle. Aus Inklusionsgründen müssten nämlich alle mehrgeschossigen Schularten einen „Pupilmover“ haben …

  6. Im Grunde sind diese Empfehlungen richtig, doch die Crux an der Sache ist halt immer die Umsetzung. Hier https://eltern.lerntipp.at/Eltern-Hausaufgaben-helfen.shtml finden sich grundsätzliche Hinweise, welche Rolle den Eltern beim schulischen Lernen zukommt. Da findet sich auch eine Checkliste, ob ein Kind überhaupt elterliche Hilfe benötigt! Denn grundsätzlich gilt: „Ein Kind sollte allein mit der Schule zurecht kommen. Allerdings fällt es vielen Eltern schwer, sich auf eine „Begleit-“ und „Kontrollfunktion“ zurückzuziehen.“

  7. Was !?! Auswendiglernen ist gar nicht das Ziel der Schule? Als Schüler überrascht mich diese Nachricht und ich bin zutiefst verunsichert!!!!!
    Zuerst einmal sollten wir uns an unsere auswendiggelernte Physik-Formel erinnern: P=W/t (Leistung = Arbeit / Zeit)
    Und, die habe ich vergessen, also habe ich im „heiligen Buch“ (selbstverständlich ist hier von der Formelsammlung die Rede) nachgeschaut: W=F*s (Arbeit = Kraft * Strecke)

    Ziel eines jeden Schülers würde es natürlich sein, so viel Leistung P wie möglich zu erreichen, bei so wenig Einsatz von Kraft F oder Zeit t. Leistung P kann im Großteil der Fälle durch schriftliche Leistungsnachweise erbracht werden. Deshalb geht es hier um die Situation bei eben diesen.
    Die Strecke s könnte man möglicherweise auf die Anzahl der erledigten Aufgaben übertragen, diese Zahl hängt jedoch von der Leistung ab, weshalb ich die mal weglassen würde.
    Natürlich hält dies keiner wirklichen mathematischen oder physikalischen Untersuchung stand, ist ja nur zur Veranschaulichung.
    Wie auch immer, P = F/t. Hierbei ist die Kraft wohl die Anstrengung, die in das „Lernen“ investiert wird. Stumpfes Auswendiglernen, kein Verstehen des Stoffes, keine weiteren Fragen, braucht nicht viel Zeit und nicht viel Denkleistung. Man kann jedoch auf viele Fragen antworten, toll! Ich würde also die These aufstellen, dass stumpfes Auswendiglernen kurzfristig gesehen die beste Methode ist.
    Ja, natürlich gibt es Aufgaben, wo man Wissen übertragen muss. Das ist etwa eine Aufgabe im Test, vielleicht. Das lohnt sich nicht unbedingt.

    Einige werden vielleicht erwidern: Aber das Grundwissen? Das muss man dann ja jedes Jahr wieder lernen. Natürlich, das ist den SuS durchaus bewusst. Kein „aber“.
    Außerdem möchte ich hier erwähnen, dass das Grundwissen nicht so grundwissenhaftig ist, wie es einem manchmal weissgemacht wird.
    In den „Redefächern“ (die dank Corona wirklich zu reinen Redefächern geworden sind, sehr entspannend), wie z.B. Geographie oder Geschichte, wird der zuvor erlernte Inhalt oft nicht benötigt. Das mag man kritisieren, man kann aber auch die Chance sehen, dass man SuS für jedes Thema neu begeistern kann.
    Hier muss man aber auch kritisieren, dass Themen wirklich nur für den einen Test oder die eine Abfrage gelernt werden.

    Wie auch immer, ich glaube ich bin abgeschweift: Für SuS ist es kurzfristig sinnvoll nur auswendigzulernen, die kurzfristigen Vorteile überwiegen die kurzfristigen Nachteile. Natürlich oft nur kurzfristig (außer in jenen „Redefächern“) und nicht von Dauer.

    Ich nehme an, ich sollte jetzt Lösungsvorschläge präsentieren. Momentan sieht die Lösung ja so aus, dass Schüler einfach nachdenken (oder der Schlag sie irgendwann trifft) und ihren inneren Schweinehund überwinden sollen. Eigentlich doch eine relativ gute Lösung nehme ich an.

    Meiner Meinung nach ist aber doch etwas anderes ganz entscheidend. Weder Auswendiglernen, noch sich Stoff „aktiv zu lernen“ wie oben beschrieben. Das sind alles zwar Methoden, die mehr oder weniger gut geeignet sind sich Stoff einzuprägen, jedoch ist es doch das Beste, wenn sich Schüler den Stoff nicht in den Kopf eindrücken müssen, sondern die Motivation haben, sich mit dem Thema zu beschäftigen, weil es sie interessiert und das so spannend ist.
    Manchmal, und das muss man einfach sagen, so hart es auch klingt, ist das Lehrbuch spannender und interessanter als der Lehrer. Das liegt nicht immer unbedingt am Lehrer, das liegt vielleicht an präferierten Methoden Wissen aufzugreifen (durch Text anstatt durch Sprache) oder allein statt in der Gruppe. Aber es ist unzweifelhaft, dass der Lehrer hier auch ein wichtiger Faktor ist. Ob das durch das Verhältnis zw. Lehrer und SuS ist („auf Augenhöhe“, was auch immer das bedeutet, entspannt, etc.) oder wie die Inhalte vermittelt werden: es hat einen Effekt.
    Inzwischen ist die Schule auch nicht mehr die einzige Möglichkeit, wie sich junge Leute Wissen aneignen (können). Das Internet bietet hier viele Möglichkeiten, die natürlich mit dem nötigen kritischen Verständnis aufgenommen werden müssen, dass SuS nicht unbedingt immer besitzen, genauso wie Erwachsene auch.

    Ich will hiermit also sagen: Rolle des Lehrer ist es nicht nur Wissen direkt zu vermitteln, sondern in den SuS Interesse für das Thema zu wecken. Wenn SuS für etwas brennen, etwas herausfinden wollen, die Frage „wieso ist das so?“ auf bestimmte Themen auch „privat“ stellen, dann ist der Unterrichtsstoff eher Nebensache und beschreibt größtenteils etwas, was man bereits weiß mit anderen Worten.

    Auch auf die Vokabeln oder das Sprachenlernen allgemein möchte ich Bezug nehmen:
    Hier ist Begeisterung genauso wichtig. Das Internet bietet hier aber auch wieder Möglichkeiten. Dass Jugendliche viel, für manche zu viel, darum soll es hier aber nicht gehen, Zeit im Internet verbringen ist klar. Da kann man auch einfach mal die Frage stellen: wieso nicht auf Englisch? Oder Französisch? Die selben Probleme wie im deutschen Internet gibt es da natürlich auch, aber das ist ja wieder eine andere Diskussion.
    Praktische Erfahrung kann man dort ganz einfach sammeln. Sogar mit Muttersprachlern in ähnlichem Alter reden/schreiben. Mehr praktische Erfahrung geht doch fast gar nicht! (außer vielleicht bei einem Auslandsaufenthalt)
    Hier kommt es auch (zumindest für mich) zur witzigen Situation, dass man die Sprache sprechen kann, die sehr spezifischen Vokabeln aber nicht, da diese im Sprachgebrauch nicht ganz so oft benutzt werden.

    Ich fasse kurz zusammen: Schüler zu begeistern ist das wichtigste; bei Sprachen helfen praktische Erfahrungen ungemein

    Ich hoffe, dass war einigermaßen nachvollziehbar zu lesen, vielen Dank

    • ad Anon:

      Nomen ist Omen?
      auch gewisse Ähnlichkeiten – jedoch ohne Orga -Vorsilbe – drängen sich mir auf, sind (wohl eher nicht) beabsichtigt, oder?

      – „Erguss“ erscheint mir sehr oft sinnentleert: Zielsetzung erschließt sich mir leider nicht

      da sehr oberflächliches „Herumgelaber“, eine Unzahl an Gemeinplätzen, unlogischer
      Gedankengang, Widersprüchliches und fehlende Systematik in der Gedankenführung

      – nicht wenige inhaltliche Aussagen bzw. Thesen sind zudem sachlich falsch oder klingen
      recht abenteuerlich und vermessen

  8. Hallo Experten, nur soviel. Es geht in der Schule gar nicht um Inhalte. Sondern um das Erlernen von Kompetenzen. Die Inhalte kann sich der erfolgreiche Schüler dann selbst erschließen, steht ja letztlich in Büchern und Internet. Und das sollten die Eltern, oder wer auch immer die Kinder hoffentlich im Leben begleitet, unterstützen und nicht, weil sie es selbst nicht überblicken, entwerten. Wir leben in einer Zeit der Überflutung mit Informationen, die für den Einzelnen relevanten zu finden, dies ist die Herausforderung. Und wer dabei Erfolg hat, muss nicht zwangsläufig Gymnasiast sein. Die richtige Reparaturanleitung, das Kochrezept, wie gehe ich mit meinen Finanzen um, wie komme ich an eine Ausbildungsstelle, wie helfe ich mir bei Problemen im Leben und wie erreicht man ein positives Selbstbild von sich („In was bin ich gut/ ich kann auch was“) das sind Ziele, die erreicht werden müssen. Gemeinsam. Nicht „die“ Schule allein, nicht die Eltern allein und schon gar nicht das Kind allein (Das kann das nicht allein! Es ist kein kleiner Erwachsener!) – Unterstützung, Interesse, Liebe, aber auch Grenzen setzen – Pubertät- . Und das wenige Erreichte loben und nicht schon wieder entwerten… “ Was hat denn da dein Lehrer wieder für einen Scheiß…. Die Matheaufgabe konnte ich früher auch nicht… Ihr lernt ja wieder was, was ihr später gar nicht braucht…“. Dann wird am Ende von Hauptschule bis Gymnasium kaum erfolgreich was rauskommen. Zum Schluss hier wollen wir auch loben: viele Kinder erreichen ihren richtigen Abschluss, sind fit fürs Leben, weil sich viele engagieren, die Kinder selbst, Eltern und Lehrer und alle miteinander sprechen auch in schwierigen Lebenssituationen und bei Lebenskrisen.

  9. Irgendwie klingt es ja ganz toll, dass man mehr Methoden und weniger Inhalte vermitteln sollte, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass Schüler und Schülerinnen, die wenig wissen, auch gar nicht die richtigen Fragen stellen können. Das ist übrigens auch bei Erwachsenen so. Die können hundertmal ins Internet gehen, sie finden dort die Antworten für ihre Fragen nicht, weil sie zu wenig Ahnung von den Dingen haben. Es muss daher immer eine gewisse Wissensbasis vorhanden sein, und die ist in vielen Fällen mit ursprünglichem Auswendiglernen verbunden. Es nützt wenig, wenn man weiß wie das kleine Einmaleins geht, aber damit einfach viel zu lange braucht, um das Ergebnis zu erhalten! Das kleine Einmaleins etwa gehört sicher zu den Dingen, die man einfach Auswendiglernen muss. Das geht mit der richtigen Methode in wenigen Wochen!

    • Lieber Herr Altbauer,

      Jawohl! Bin völlig Ihrer Meinung!

      Es geht halt nicht ohne absolute „Basics“: „stures Auswendiglernen“ = Memorieren von Vokabeln, Kollokationen (= festen, idiomatische Wortfügungen), Zählen, Kleines und Großes Einmaleins, Kopfrechnen, Formeln, gewisse Geschichts(eck)daten, … .

      Gefahr der „Kompetenzeritis“:

      Kompetenzen – seit Jahren das neue „Goldene Kalb“, um das verzückt getanzt wird.

      Die Vermittlung von Kompetenzen ist per se ja schon voll zu unterstützen.

      Aber bitte nicht im „luftleeren Raum“!!! Nicht losgelöst, gleichsam Selbstzweck.

      Ohne das vielfach geschmähte „sture, stupide (???) Auswendiglernen gewisser Basics (siehe u.a. meine angeführten Beispiele) geht’s halt definitiv nicht.

      Denn Kreativität, echt eigenständiges Denken, Formulieren bedarf unabdingbar vorheriges „Einschleifen“ bestimmter Fakten und Fertigkeiten.

      Erst dann kann es zur „Kür“ kommen.

      • Es wird beides brauchen, Daten im luftleeren Raum führen auch nicht weiter und wenn man beim Auswendiglernen stecken bleibt und nicht vorankommt, bleibt alles andere dann auch auf der Strecke.

        Es gibt zudem SchülerInnen, die besser auf dem einen oder anderen Weg vorankommen. Die einen brauchen die Sicherheit der Grammatik und Vokabeln, um Sätze bilden zu können, die anderen blühen in der Kreativität und suchen sich entsprechende Vokabeln und lernen über Gebrauch und Verbesserung von Sprache die Inhalte.
        Beides braucht Zeit im Unterricht.

        • Liebe(r) Palim,

          nur sicheres Verrinnerlichen bestimmter Grundstrukturen, Axiome etc. im Langzeitgedächtnis, zum Teil auch durch Auswendiglernen, sind doch unbestritten die Basis, die Grundlage, für Differenzierteres, Komplexeres, Eigenständiges – und Kreatives mit hohem Qualitätsanspruch.

          Sie erinnern sich vielleicht an den methodisch-didaktischen Weg des Erlernens der korrekten deutschen Rechtschreibung „nur nach Gehör“.

          Die dabei aufretenden Schwierigkeiten, besonders die negativen Langzeitwirkungen, die Probleme bei Effizienz, Effektivität und Nachhaltigkeit, das Nichterreichen der Lernziele und der mangelnde Lernerfolg der „Versuchskaninchen“, führten zum Abbruch des Experimentes und zur Verwerfung der Methode als „Irrweg“.

          Leider mussten mehrere Jahrgänge von GrundschülerInnen ihren Kopf dafür hinhalten, diesen „Irrweg“ erleiden.

          Es gibt Gerüchte, dass einige unverbesserliche, beratungsresistente TheoretikerInnen diesen „Irrweg“ doch tatsächlich wieder aus der Mottenkiste holen wollen.

          Man kann sich nur wundern. „Soll das Rad (auch hier) wieder einmal neu erfunden werden“?

          Ist das Arbeitsbeschaffung für ein wissenschaftliches Institut oder profilierungssüchtige(n) KultusministerIn?

          Redundante Studien und überflüssige Evaluationen kosten doch viel Geld.

          Besonders die armen Kinder, ihre leidtragenden Eltern und LehrerInnen dürfen’s dann, im Fall des Falles, wieder ausbaden.

          Nun zu Ihren Behauptungen:
          „… lernen über Gebrauch und Verbesserung von Sprache die Inhalte. Beides braucht Zeit im Unterricht.“:

          1) sachlogisch doch wohl eher umgekehrt: Inhalt wird durch den Gebrauch und Verbesserung von Sprache artikuliert, geklärt und als „verstanden“ bzw. als „nicht verstanden“ augenscheinlich, offenbar.

          2) Ihre zweite Aussage im Zitat empfinde ich als banalen Gemeinplatz,
          denn Raum für Kreativität gibt’s im Unterricht wirklich im Überfluss.

          Im Übrigen halte ich Ihre Aussagen „Daten im luftleeren Raum führen auch nicht weiter“, „… beim Auswendiglernen stecken bleibt und nicht vorankommt, …“ für pure Binsenweisheiten, sinnentleertes Herumgesülze.

          Was meinen Sie denn in diesem Kontext mit “ vorankommt“?
          Die Zielvorgaben des angestrebten Bildungsniveaus bzw. Bildungsabschlusses sind doch letztlich entscheidend.

          Mit purem Auswendiglernen kommt niemand zu guten Noten, schon gar zu einem höheren Bildungsabschluss.

          • Ja. Meine drei Kinder waren für diese Methode Versuchskaninchen und auch für das G8. Der Jüngste war der letzte G8-Jahrgang.

        • A.H., im Osten lief G8 jahrzehntelang problemlos. Da brauchte man keine neuen Versuche. Es läuft dort auch jetzt noch problemlos.

          • Bei kürzerer Schulzeit ist eben auch das Gehalt niedrigerer, hat irgendeine Studie ergeben. Vielleicht ist das ja einmal ein Ansatz um den Gehaltsunterschied zwischen Ost und West zu erklären.

  10. Selbstverständlich gibt es Dinge, die man als Grundlage auswendig lernen muss, das kleine Einmaleins und Vokabeln gehören sicherlich dazu. Es darf aber nicht sein, dass notwendige Grundvoraussetzungen für die aufbauenden Themen nur kurzfristig gelernt werden. Hierzu gehören definitiv die Prozentrechnung, der Dreisatz, das Berechnenen von Dreiecken und Kreisen, der Umgang mit binomischen Formeln bzw. quadratischen Gleichungen. Wenn man sich die Zentralprüfungen in Mathe für den Mittleren Schulabschluss anschaut, weiß man, was die SuS an nicht kurzfristigem Wissen haben sollten. Hier werden alle wichtigen Themen jeweils mit einfachen Aufgaben abgefragt ( die Formelsammlung darf benutzt werden), aber das Verständnis für die Aufgaben muss vorhanden sein. Es würde die Nachhaltigkeit des Lernens wirklich fördern, wenn in jeder Klassenarbeit nach Einführung des Themas einfache Aufgaben, die nicht viel Zeit kosten, zu den wichtigsten Themen gestellt würden. Ein kleiner Dreisatz, eine kleine Prozentrechnung, ein rechtwinkliges Dreieck…jedes Mal zwei bis drei kleine Aufgaben, die in 5 Minuten gelöst sind. Das würde dazu führen, dass die SuS durch diese Aufgaben sichere Punkte bekommen und allein diese Motivation würde zum nachhaltigen Lerneffekt führen. In den Fremdsprachen darf auf keinen Fall die Bildung der Zeiten nur auswendig gelernt werden. Hier muss die Systematik dahinter verstanden werden, dann macht man dabei auch keine Fehler mehr. Wenn einmal klar ist, wie einfach eigentlich die englische Grammatik ist, sollte es eigentlich kein Problem mehr sein, die Zeiten zu bilden. In den „Themenfächern“, in denen das Wissen nicht wirklich aufeinander aufbaut, kann man bestimmt Dinge kurzfristig auswendig lernen und sofort wieder vergessen, so funktioniert das eben, wenn man das Thema nicht spannend findet.

  11. Mögen sie auch heutzutage eine Minderheit darstellen, es gibt noch Kinder und Jugendliche, die eben KEINE Computerspiele machen (wollen) und für sie SocialNetworking schlicht Blödsinn ist. Aber diese Kinder gibt es scheinbar gar nicht, werden sie doch hübsch klischee- und vorurteilsmäßig im Artikel der Gymnasiallehrerin und Sofatutorin Schritt nicht einmal genannt. Kinder, die einen Bildschirm als notwendiges Übel beim Hometeaching betrachten und danach schnell abschalten und lieber lesen. Idealistische Spinnerei von mir? Keineswegs. Es zeugt aber von einer Deformation Professionelle, sieht man immer nur die eine Seite.

    Kein Wunder sind diese Kinder in der Schule und beim häuslichen Lernen so „anders“-die haben zu wenig Adrenalin im Blut, durchs Computerspielen!?
    Moderne Aliens eben….
    Aber wer holt diese Kinder ab, wenn sie mal „Null Bock“ haben?

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here