Schopper hält Kinder-Inzidenz von 1.200 für „beherrschbar“ ohne Schulschließungen

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STUTTGART. Vor einem Jahr wurden coronabedingt die Schulen dichtgemacht. Viele Kinder und Jugendliche kehrten erst an Pfingsten wieder zurück ins Klassenzimmer. Die Ministerin will sich «in die Tür hängen», um so etwas diesmal zu verhindern. Die Frage ist allerdings, ob Corona sich davon beeindrucken lässt.

„Ich bin aber keine Hellseherin“: Baden-Württembergs Kultusministerin Theresa Schopper (Grüne). Foto: Kultusministerium Baden-Württemberg

Baden-Württembergs Kultusministerin Theresa Schopper hält landesweite Schulschließungen wie in der dritten Corona-Welle diesen Winter für äußerst unwahrscheinlich. «Zum jetzigen Zeitpunkt spricht viel dafür, dass die Schulen offenbleiben», sagte die Grünen-Politikerin im Gespräch. Das Infektionsgeschehen in den Schulen sei derzeit beherrschbar, viele Menschen hätten den Ernst der Lage begriffen und ließen ihre Impfung auffrischen. Schopper schränkte allerdings mit Blick auf die Virusmutation ein: «Ich bin aber keine Hellseherin und wir wissen zum Beispiel noch nicht genau, welche Auswirkungen Omikron haben wird.»

«Wenn wir jetzt in eine echte dramatische Notlage kämen, dann kann man das nicht ausschließen»

Beherrschbar? Die Inzidenz bei den Sechs- bis Neunjährigen liegt in Baden-Württemberg aktuell bei rund 1.200, bei den Zehn- bis 19-Jährigen bei rund 1.100 – rund doppelt so hoch wie im Landesdurchschnitt aller Altersgruppen, wie aus aktuellen Daten des Landesgesundheitsamts hervorgeht. In keiner Stadt und keinem Landkreis liegt die Inzidenz bei den Fünf- bis 14-Jährigen unter 500 – in einem Landkreis (Tuttlingen) dagegen sogar bei 1.645.

Darum sei eine erneute Schließung von Schulen und Kitas nicht völlig vom Tisch, so Schopper. «Wenn wir jetzt in eine echte dramatische Notlage kämen, dann kann man das nicht ausschließen.» Es dürfe nur nicht sein wie in der dritten Welle, dass vor allem Schulen und Kitas betroffen sind. «Ich will nicht, dass man nur Schulen schließt, sondern dann müssen andere auch ihren Beitrag dazu leisten.» Dann müssten auch Handel und Betriebe deutlich heruntergefahren werden, forderte die Ministerin.

Gegen solche einseitigen Schließungen werde sie sich zur Wehr setzen. «Da hänge ich mich auch richtig in die Tür, damit man das Recht auf Bildung nicht so einfach auf die Seite räumt, nur weil Schulen oder Einrichtungen, die staatlicherseits reguliert werden, wesentlich einfacher zu schließen sind als die Wirtschaft mit Ausgleichszahlungen.» Es sei zwar auf den ersten Blick leicht, eine Schule zu schließen, weil es zunächst nichts koste. «Aber für die Kinder muss ich einen richtigen Ausgleich zahlen, weil die Kinder einfach darunter leiden.»

«Zwar ist Corona virulent, aber es ist nicht so, dass da komplett die Schule auf den Kopf gestellt wird»

Die Kultusministerin verwies darauf, dass in Baden-Württemberg in der vierten Welle bisher in der Spitze von 4.500 Schulen höchstens 6 gleichzeitig geschlossen werden mussten. «Das ist ein sehr geringer Anteil.» Das liege auch an den klaren Quarantäne-Richtlinien. «Zwar ist Corona virulent, aber es ist nicht so, dass da komplett die Schule auf den Kopf gestellt wird. Es ist viel Arbeit für die Lehrkräfte und für die Schulleitungen jenseits von Stoff auch noch die ganzen Maßnahmen mit zu managen. Aber es ist so, dass ich das Gefühl habe, wir kommen da mit unseren Maßnahmen gut hin, und die Schulen machen das gut.»

Lehrerverbände werfen dem Land immer wieder vor, nicht genug zum Schutz von Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften zu tun. So gebe es nicht genug Luftfiltergeräte und auch keine FFP2-Masken für die Pädagogen. Es sei fahrlässig, hier zu sparen, hielten etwa die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und der Philologenverband der Ministerin vor.

«Wir erleben die Änderung noch nicht in den Betten, auf den Intensivstationen, weil sich das erst später niederschlägt»

Schopper erklärte nun, positiv stimme sie, dass es eine Verhaltensänderung in der Bevölkerung mit Blick auf die Pandemie gebe. «Ich glaube, man ist im Sommer so ein bisschen lässig rausgekommen. Man war schon in Italien am Strand und hat auch schon den Biergarten wieder genossen, und man hat das in den Herbst getragen.» Aber seit wenigen Wochen gebe es in den Köpfen eine Änderung. «Wir erleben die Änderung noch nicht in den Betten, auf den Intensivstationen, weil sich das erst später niederschlägt.» Hinzu komme, dass man – anders als in der dritten Welle – dagegen animpfen können. «Dreieinhalb Millionen Impfungen bis Jahresende, das ist schon ein Wort», sagte sie mit Blick auf die Pläne des Landes.

Im vergangenen Jahr wurde für die Schulen im Südwesten eine Woche vor Weihnachten ein Corona-Lockdown verhängt, der für viele Schülerinnen und Schüler erst im Mai endete. Dieses Jahr gilt: Die Präsenzpflicht ist in den Tagen vor Weihnachten aufgehoben. News4teachers / mit Material der dpa

Durchseuchungskurs: Kretschmann will Schulen bis Inzidenz 2.000 offenlassen

 

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108 KOMMENTARE

  1. Soso, sie hat ein Gefühl… Nebenbei kann sie auch noch die Änderung in den Köpfen sehen und die (geplanten!) Impfungen bis Jahresende sollen scheinbar noch einen sofortigen Effekt haben. Langsam zweifle ich, ob unsere Y.G. tatsächlich die Ahnungsloseste (alternativ Skrupelloseste) ist. Nur gut, dass die Lage noch völlig undramatisch ist, da besteht kein lästiger Entscheidungsdruck in der besinnlichen Adventszeit…

  2. Frau Schopper in BW hat vor einigen Wochen angekündigt, dass die letzte Woche zum Impfen an den Schulen genutzt wird. Plötzlich werden freie Quarantänetage zur Verfügung gestellt. Herr Kretschmann hat mitgeteilt die Impfung kommt nur an 13 Schulen in BW zustande.https://bnn.de/nachrichten/baden-wuerttemberg/modellversuch-corona-impfrallye-kretschmann-gruene-kinder-impfaktion-landeselternbeirat-schuelerausweis-testnachweis Es werden sicherlich die Gemeinschaftsschulen sein die Frau Schopper als Fan beglückt.

  3. «Wir erleben die Änderung noch nicht in den Betten, auf den Intensivstationen, weil sich das erst später niederschlägt.»
    Damit ist das vorsichtigere Verhalten ausserhalb des Schuluniversums gemeint, dass die Krankenhäuser irgendwann entlasten soll.

    Steile These….

    Ich sehe folgendes
    Wir erleben die Änderung noch nicht in den Betten, auf den Intensivstationen, weil sich die Folgen der ignoranten Schulpolitik später niederschlägt.

    Und ich meine mit Folgen noch mehr belegte Krankenhausbetten, besonders um Weihnachten und Silvester herum.

    Für mich ist die Tante Schopper eine lupenreine Querde… ähhh Demokratin.

  4. Viele freiwillige Helfer haben sich in BW-Weinheim zusammengetan und organisiert um dies an einer Schule zu ermöglichen. Dies ist nicht auf Frau Schoppers Mist gewachsen…..es ist auf privaten Einsatz gewachsen und zu aller Enttäuschung mangelt es an Impfstoff.https://www.mannheimer-morgen.de/metropolregion_artikel,-metropolregion-platzt-die-aktion-fuer-weinheimer-schueler-nur-weil-der-impfstoff-fehlt-_arid,1889440.html Fau Schopper sieht die Realität nicht und Versprechungen nicht gehalten und erst diese Aktion als goße Aktion verkauft. Die Impfangebote sind in vielen Orten viel zu wenig und lange Wartelisten. Teilweise fehlt es auch an Impfstoff und viele Termine müssen abgesagt werden. Jeder hätte gerne eine Bosster Impfung und die Wartelisten sind lang.

  5. Ich habe nichts dagegen, wenn sich Frau Schopper bei mir in die Klassenzimmertür hängt, dann ist der Durchzug etwas schwächer bei offenen Türen und Fenstern und wir holen uns nicht auch noch eine Erkältung. Natürlich muss sie dann in jedes meiner Klassenzimmer mitkommen und diesen Kraftakt mehrfach täglich stemmen. Ab morgen bitte gerne! Es sind ja nur noch acht Schultage.
    Spaß beiseite: Frau Schopper hat uns Lehrerinnen und Lehrern mit diesen drei freiwilligen Quarantäne-Tagen ein echtes Ei gelegt. Diese Freiwilligkeit macht uns zu schaffen. Warum konnte man nicht vom 12. bis 23.12. einfach in den Fernunterricht gehen? Der Unterricht wäre gut gelaufen, wäre nicht vom Testen gestört (wir testen in vielen Klassen 5x die Woche, weil es positive Fälle gibt), da die Technik inzwischen kein Problem mehr ist. Geräte werden von der Schule sogar zur Verfügung gestellt. Jetzt beschulen wir in den drei Tagen also im Klassenzimmer, versorgen die, die daheim bleiben, auf Moodle. Das ist doppelte Arbeit, wenn wir es richtig machen (und das wollen wir, weil wir sonst nach Weihnachten Zeit verlieren, um denen, die daheim geblieben sind, dieselben Voraussetzungen für die Klassenarbeiten zu bieten) und nicht nur in Moodle schreiben „Buch, S. 24 bis 29“. Diese Freiwilligkeit ist zudem der Eindämmung der Pandemie keineswegs dienlich. Oder glauben Sie, dass alle, die daheim bleiben, auch wirklich in eine echte Quarantäne gehen werden?

  6. Fau Schopper macht sich die Welt so wie es ihr gefällt und auf Kosten der Kinder, Jugendlichen, Schulen und Elternschaft. Gehör auf andere erfahrene Personen in ihrer beruflichen Position legt Frau Schopper als KM keinen Wert.https://www.tagesschau.de/newsticker/liveblog-coronavirus-samstag-323.html#Intensivmediziner-befuerchten-mehr-Erkrankungen-bei-Kindern Herr Drosten hat auch seine Besorgnis mit aller Klarheit um die Kinder ausgesprochen.
    Das man diese Klarheit nicht erhört ist fahlässig.

  7. Anscheinend hat diese Kultusministerin noch nicht mitbekommen, dass jetzt bereits schon fast ganze Jahrgänge nicht geimpfter Schüler der 1.bis 6.Klasse tagelange bis zum Endergebnis eines negativen PCR-Test fehlen. Das ist ein vollzogener Shut-Down durch die Hintertür.
    Und in den KITAS ist die Situation noch sehr viel schlimmer, weil dort die Tests freiwillig und auf das Vertrauensverhältnis zu den Eltern aufgebaut sind. Dort wird in NRW nach wie vor mit den zweimal wöchentlich durchgeführten Schnelltests gearbeitet , die sehr fehlerhaft sind, da diese Antigen-Schnelltests sind.
    Warum setzt sich denn diese Dame nicht für die Impfung der Kinder unter zwölf Jahren ein?
    Diese Kultusministerin nimmt billigend in Kauf, dass eine ganze Schülergeneration mit Covid-19 durchseucht wird, ohne dass sie die Folgen einer Infektion kennt.
    Diese Dame hätte die Möglichkeit die Infektionszahlen zu senken, und sie hätte die Möglichkeit gehabt eine weitere Ausbreitung von SARS-Covid-19 in den Klasen durch eine Maskenpflicht einzugrenzen. Diese Maßnahme hat sie aber gegen den Expertenrat des RKI unterlassen.
    Und so gehen jetzt eben die Infektionszahlen in dieser Altersgruppe weiter steil nach oben durch die Decke !
    Das nenne ich grob fahrlässig.

    • Kann man so sehen, muss es aber nicht.
      Impfung der Kinder unter zwölf Jahren ist ein heikles Thema und keineswegs unumstritten – auch nicht bei Fachleuten.
      Ich bin noch unentschieden. Auf Grund Ihrer Einstellung sagen Sie: „Das nenne ich grob fahrlässig.“ Mir fällt diese Formulierung angenehm auf, weil sie nicht Anspruch auf allein gültige Wahrheit erhebt. Anders wäre es gewesen wenn Sie behauptet hätten: „Das ist grob fahrlässig.“ In dieser Form wird leider zu oft argumentiert.
      Meine Meinung: Erst nach Jahren wird sich herausstellen, welche Vorgehensweise gegen Corona wirklich die richtige war und auch entsetzliche Kollateralschäden weitgehnd vermieden hat.

      • Und bis dahin probieren wir weiter auf Kosten der Kinder herum,oder was?Das sibd nuchts anderes als Menschenversuche.Pfui.Wenn man es nicht genau weiß,ist mehr Vorsicht besser als zu wenig.

      • Es werden keine Kollateralschäden vermieden. Sie sind umfangreich im Gange, auch durch die Päsenzschulen, deren Hygienekonzepte durch Commedy nicht mal ins Lächerliche hochpoliert werden können, da sie so schon ein Witz sind. Gibts nix schön zu reden.

        Alle werden Corona bekommen. Wir haben die Wahl unter welchen Voraussetzungen: mit Impfung oder ohne.
        Die Folgen ohne Impfung können entsetzlicher sein als eine mit Impfung.
        Die Impfung ist eine kleine Schelle für den Körper, die Infektion kann ein Bulldozer werden.

      • Wir wissen aber alle, dass der Ausschluss von Schwangeren zu Covid-Impfungen mit einem m-rna Impfstoff durch die STIKO falsch war, weil diese auf Grund ihrer bereits seit Jahrzehnten bekannten natürlichen Immunsuppression zur Verhinderung der Abstoßung des Fetus deutlich schwere Covid-19-Krankheitsverläufe aufweisen als nicht Schwangere.
        Und auch bei der Entscheidung das medizinische Personal und das der Pflegeheime nachrangig hinter den über 90 Jährigen zu Impfen lag man bei der STIKO falsch.
        Und wenn ich dann sehe, wieviel Zeit diese STIKO vergehen lässt, bis sie eine Entscheidung trifft ohne dabei auf alle Fakten zurückzugreifen, dann wird man langsam nervös. Wir Deutschen laufen ständig anderen Nationen hinterher.

        Bisher war die Klasse unseres Jungen einmal vollständig in Quarantäne, wobei zum Glück keines der Kinder anschließend positiv getestet wurde.
        Wir und unsere jüngsten Kinder möchten aber, dass diese endlich geimpft werden können.
        Dies ist bisher aber nicht möglich, da auf Grund der Formulierung der ehrenamtlich tätigen STIKO sich kein Arzt findet, der diesem Wunsch unter Kollegen nachkommt.

        • @AVL
          Es wird Zeit, dass die korrekt benannten Fehler der STIKO adressiert werden und zu Veränderungen führen.

          Gerade Omikron erlaubt kein abwartendes Verhalten.
          Und vor allem nicht, die Fehler ständig zu wiederholen.

          So kann es nicht weitergehen mit der Ständig Fehler wiederholenden Impfkomission.

      • Sollte man dann die Wahl „Impfung oder Infektion“ nicht den Eltern überlassen und nicht per Zwang eine ziemlich wahrscheinliche Infektion durchsetzen?

        • Sie eröffnen den selbstverliebten deutschen Egozentrikern eine realistische Perspektive auf einen nachhaltigen Besuch auf einer deutschen Intensivstation einschließlich des Beatmungspakets mit den neuesten Formen der invasiven Beatmung sowie der Sauerstoffzufuhr im High-Flow-Systemen, die CPAP-Maskenbeatmung sowie die Anwendung neuester Sedativa und kreislaufstabilisierender Medikamente in höchster Dosierung einschließlich einer mehrerer Monate Rekonvaleszenzzeit in deutschen Entwöhnungszentren für Beatmung.
          Das wird ein Spaß, und wir freuen uns auch schon alle auf diese Leute, die dann noch mit uns über ihre Therapie diskutieren wollen und selbstverständliche ihre eigenen Erkenntnisse mit einbringen wollen, einschließlich der Selbstentlassung mit Hilfe geistig gleichgesinnter Weggenossen gegen ärztlichen Rat.

  8. Das stimmt auch. Deshalb unterstütze ich die Bildungsministerin aus BaWü. Kinder erkranken kaum schwer an Corona. Für sie ist es oft nur ein „Schnupfen“. Wie wir schon lesen konnten, bedeuten eine Inzidenz von 1000/1200 letztlich rund 1% der Schüler in Deutschland.

    • Komisch, bei den Erwachsenen ist die Inzidenz bei etwa 400, das sind dann nur 0,4 %. Dafür machen wir 2G, Kontaktbeschränkungen, schließen Clubs und Diskotheken, schicken jeden, der kann, ins Homeoffice… Nur in Schulen passiert nichts dergleichen!

      • Also Sie rechtfertigen jetzt die Hysterie der einen mit sich selbst? Die Hysterie ist gut, weil sie ist. So inetwa?

        Hier wurde vielfach mit der Auslastung der Intensivstationen argumentiert. Das heißt ja auch, wären sie nicht ausgelastet oder drohten es zu sein oder gar überlastet, dann wäre alles gut?

    • Da isser wieder der Schnupfen. Alles kein Problem, sind ja nur 1 Prozent und sowieso nur Kinder. Alles egal.
      Wenn ich sowas lese kommt mir sofort die Kotze hoch.

      • Japp, Long Covid spielt keine Rolle, die Miniblutgerinsel, die Schäden bei jeder cov19 Infektion anrichten spielen keine Rolle. Sie sind kaum sichtbar, deswegen gibt es sie nicht.
        Sind die Kinder halt weniger schwungvoll. Who cares. Das quirlige Kind hat eh genervt.

        Das wird noch echt schlimm werden.

    • @Busenfreundin
      Wenn Sie die Bildungsministerin aus BaWü noch mehr unterstützen wollen, dann rücken Sie ein wenig zusammen, so können Sie sich bestimmt auch zu zweit in die Tür hängen.
      Doppelt hält – sorry – hängt besser.

    • Man kann nur hoffen, ihr Beitrag ist rund 100 % ironisch und nicht die 9000ste Reproduktion des immergleichen zu kurz gedachten Blödsinns.

    • @Busenfreundin: Kinder erkranken kaum schwer an Corona. Für sie ist es oft nur ein „Schnupfen“. – Das mag möglicherweise sogar so sein, aber kommen die dann nicht mit anderen Kindern zusammen und können diese anstecken? Kommen die nicht mit Erwachsenen zusammen (und ihren eigenen Eltern sogar sehr, sehr nahe), sodass sie Erwachsene, vor allem ungeimpfte Eltern anstecken können? Und haben diese Eltern dann auch alle nur einen „Schnupfen“?

      Mir persönlich erscheint eine Argumentation, die ausschließlich auf die Krankheitsschwere der Kinder abhebt und ihre Rolle innerhalb der Pandemie (das muss nicht gleich „Treiber“ der Pandemie bedeuten!) völlig ausblendet, von vornherein zu kurz gedacht.

    • @Busenfreundin:
      Hei hei, bin schon wieder da. Also schau’n wir mal … mh, mh, ja, dada, dada … lese gerade Ihren Post … gleich durch, Momentchen noch … äh wie jetzt? … gleich nochmal lesen … ja … ja … ok … ne. Komisch.
      Kann es sein, dass da etwas fehlt in Ihrem Kommentar, z.B. die Authentizität der Mitteilung? Ach nein! Jetzt blick ich’s, Sie wollen nur wieder tüchtig abstauben, haha, gut gemacht. Sie haben mich voll gekriegt. Mei, mei, dass ich aber auch immer wieder auf die alten Tricks reinfalle. Naja, liegt wahrscheinlich daran, dass wir ein paar dieser Schnupfenkinder an der Schule haben. Irgendwie sind die echt etwas schlaff seit Monaten, naja, letzlich nur rund 1% … ihrer früheren Leistungsfähigkeit. Aber mein Problem, ich bin halt zu sentimental.

    • Eine Inzidenz von 1000 bedeutet 1% der Schüler PRO Woche.

      Gehirnschäden, die sich im Scan zeigen, würde ich nicht mit „ist nur ein Schnupfen“ in Zusammenhang bringen. Was diese Schäden für Auswirkungen haben, weiß NIEMAND… aber die „ist nur ein Schnupfen“-Fraktion hat anscheinend kein Problem damit, das einfach mal mit (fremden) Kindern auszuprobieren.

      Auf der anderen Seite hat man Angst vor unbekannten Wirkungen der Impfung… die schon nachgewiesenen organischen Schäden auch bei leichten Verläufen hingegen ignoriert man einfach.

    • @Busenfreundin
      „lediglich rund 1% der Schüler“
      Ja, ganz genau! Und das alle 7 Tage: Macht im Monat folglich ca. 5% aller Schüler, in einem halben Jahr also lediglich 30% …
      Noch Fragen???

  9. Gemeinsamer Aufrufvon vielen Ärzten und Virologen die sich für einen tragenden Umgang mit der Pandemie einsetzen bzw. mit unserer Notsituation.https://www.gemeinsamer-aufruf.org/ Die Mit der Handlungsweise von Politik und KM nicht zufrieden sind bzw. wie der Gesundheitschutz für ein Menschenleben mit viel Leichtsinnigkeit vertreten wird. Frau Melanie Brinkmann und viele namenhafte Persönlichkeiten haben diesen Aufruf für die Bevölkerung ins Leben gerufen. Tragende Ansichten sind in unsere Notsituation nicht erwünscht und ein Menschenleben hat an Bedeutung verloren und der Tod und schwere Verläufe sind Alltagsgeschäft geworden. Es kann auch unsere heranwachsenden Kinder treffen und diesen Respekt bringen unser KM der Schülergeneration nicht entgegen.

  10. Kultusminister in die Tür hängen? Krasse Idee. Meine Worte waren es nicht… Vielleicht sollten die KuMis alle mal eine Inzidenzwoche lang in einer ganz normalen Schule im Corona-Vollbetrieb probeweise in den Türen hängen, bis sie begriffen haben, von was sie hier tatsächlich reden… und auch gerne mal in Kitas mit niesenden, hustenden, aber nicht unbedingt getesteten Kinder ohne Masken.

  11. Man sollte auch mal aufhören, ständig die Leute in Panik zu versetzen.

    „Der Generalsekretär der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), Florian Hoffmann, warnt vor einer „Panikmache“ mit Blick auf die Omikron-Variante des Coronavirus. „Wir haben in jeder bisherigen Welle durch verfrühte Aussagen zur potentiellen Gefährlichkeit der jeweils neu aufgetretenen Variante Sorge bei den Eltern ausgelöst, die sich dann nicht bewahrheitet haben und zu keiner Pandemie bei den Kindern geführt hat“, sagte er den Zeitungen der Essener Funke Mediengruppe.“
    https://www.tagesspiegel.de/wissen/wie-gefaehrlich-ist-omikron-fuer-kinder-deutscher-intensivmediziner-warnt-vor-panikmache/27884622.html?fbclid=IwAR1Mtut3GIo7J2kN-Ml3HwfcR86n4d6xvBh2zeodBXrCe8uHHRaXRTjFfCc

    • Sehr geehrte Tanzlustbarkeit,

      wir meinen auch, „man“ sollte aufhören, ständig die Leute in Panik zu versetzen – indem nämlich die verantwortlichen Politikerinnen und Politiker (sic!) endlich aufhören, groteske Aussagen wie „Schulen sind sicher“, „Schulen sind keine Treiber der Pandemie“ oder „Schulen wirken als Bremsscheiben in der Pandemie“ zu treffen. Diese Sprüche, die im klaren Widerspruch zu den Meldungen des Robert-Koch-Instituts und den Warnungen anderer seriöser Wissenschaftler stehen, erwecken nämlich bei vielen Menschen den Eindruck, sie werden getäuscht oder – keineswegs die bessere Variante – von Ignorantinnen und Ignoranten regiert. Und das kann in einer Jahrhundertkrise schon echt Angst machen.

      Deshalb fordern wir vehement Ehrlichkeit von den Entscheidern ein. Es ist nicht „Panikmache“, über Realitäten zu berichten. Im Gegenteil. Realität wahrzunehmen und zu beschreiben, das ist die Grundlage aller Sachlichkeit.

      Auf das Interview oben bezogen: Frau Schopper verzichtet erfreulicherweise auf die üblichen Abwiegelungssprüche – und sie räumt, immerhin, ein, dass es durchaus zu weiteren Schulschließungen kommen kann. Ist vielleicht ein erster Schritt hin zu einer vertrauensbildenden Kommunikation. Von der sind wir allerdings immer noch sehr weit entfernt, solange sie ihren Spruch, Kinder bräuchten wegen normalerweise leichter Verläufe im wesentlichen „einen Packen Taschentücher“, noch nicht eingeordnet hat. Wir empfehlen ihr dazu mal die aktuelle Reportage von Eckart von Hirschhausen zu Long Covid (auch) unter Kindern – hier zu finden: https://bit.ly/3IKna8g

      Herzliche Grüße
      Die Redaktion

    • Derselbe Florian Hoffmann in demselben Interview, ein paar Zeilen tiefer:
      „In den vergangenen Wochen ist die Zahl der intensivpflichtigen Kinder und Jugendlichen mit Corona-Infektion in Deutschland von neun auf vorübergehend 29 angestiegen“, sagte Hoffmann. „Das haben wir mit großer Sorge beobachtet.“ Es könne an den generell hohen Inzidenzen unter Kindern liegen. Durch mehr Corona-Infektionen in der Altersgruppe gebe es auch mehr Fälle in den Kliniken. „Mittlerweile ist die Zahl wieder auf 23 Patienten zurückgegangen, acht davon beatmet“, sagte Hoffmann.“
      Mitunter ist es hilfreich, nicht nur die Headlines zu lesen…

      • Zahl intensivpflichtiger Kinder von 29 auf 23 Patienten gesunken, wovon acht beatmet werden, will aber keiner hören.
        Schnupfen kennt jeder, einen grippalen Infekt hat fast jeder durchgemacht, eine Influenza schon wenige, aber eine COVID-19-Infektion hatten die wenigsten bereits selbst durchlebt, daher kann man auch so unbeschwert darüber philosophieren.

        • @gehtsnoch
          Ich bin weit davon entfernt, covid-19 zu verharmlosen, erst recht nicht bei Kindern und Jugendlichen und schon gar nicht kann ich die Verharmlosungsstrategie einiger Foristen hier nachvollziehen. Deshalb habe ich den gern weggelassenen Teil des Interviews hier gepostet. Jeder Mensch, der durch die Infektionsstrategie in den Schulen und Kitas an COVID-19 erkrankt, ist einer zuviel und geht auf das Konto von Politik, Schulträgern und Verharmlosungsstrategen!

        • Ich hatte eine schwereren Covid-19 Infektion mit anschließender Myokarditis und intermittierendem Vorhofflimmern bei leichter Belastung, obwohl ich sehr gut trainiert war und diesen Zustand erst nach 3 Monaten wieder erreicht habe.
          Hinzu kam eine AKI (akute Niereninsuffizienz) mit einem Tag Oligurie bei bds. Nierenlagerschmerz und nachfolgenden drei Tagen Polyurie sowie 12 Tagen mit 39° kontinuierlichem Fieber, Schlafstörungen, die bis heute vorhanden sind, sowie damals eine Dyspnoe bei leichter Belastung beim Treppensteigen eines Stockwerks.
          Außerdem sehe ich hier eben alle Patientenalter der Erwachsenen, die von dieser Erkrankung multiorganisch betroffen sind.
          Die Nebenwirkungen einer Impfung in Form einer Myokarditis treten mit 1:150.000 nur bei jungen Männern also relativ selten auf, diese verlaufen immer gut, eine Myokarditis ist bei Covid-19 aber fast immer nachweisbar und diese zieht wesentlich schwere Verläufe nach sich.

          • Danke für diesen Einblick. Ich kenne auch Personen, die es übel erwischt hat.
            Es wird immer noch unterschätzt, dass Covid das asystem angreift. Aus diesem Grunde regt es mich extrem auf, die Infektionen bei Kindern so dermassen zu verharmlosen. Es ist noch gar nicht klar, welche langzeitigen Folgen aus einer Infektionen entstehen. Vor allem bei Kindern, die sich nicht immer ausdrücken und erklären können, was sich verändert hat, die nicht verstehen, was geschieht, und Erwachsenen vertrauen, die Äusserungen von Kindern nicht ernst nehmen.

            Ich gehe davon aus, dass gesundheitliche Schäden bei Kindern auf lange Sicht irgendwann nicht mehr kompensiert werden können. Auch wenn die Infektionen anscheinend keinerlei Auswirkung hatte. Ich gehe von anderem aus, weil es eine logische Schlussfolgerung ist, wenn man versteht, wie der Virus auf den Körper einwirkt.

      • Ja, genau, das mit „großer Sorge“ hat Tanzlustbarkeit natürlich einfach rausgeschnitten, wie praktisch. Einfach mal den Kontext entfernen, wie praktisch.

    • „warnt vor einer „Panikmache“ mit Blick auf die Omikron-Variante des Coronavirus.“

      Wieder einer, der es nicht verstanden hat.

      Da ist eine unbekannte Gefahr. Was ist schlimmer?

      A: Davor warnen und dabei das Risiko eingehen, dass es sich am Ende als harmloser erweist als gedacht?

      B: Es erstmal ignorieren und erst reagieren, wenn es dann doch gefährlich ist?

      Ich hatte eigentlich angenommen, dass die Menschheit schon lange Strategie A gewählt hat. Man schaue sich sonstige (nicht-Corona) Sicherheitsregeln an Schulen an, beschäftige sich mit Brand- und Arbeitsschutz usw….

      Überall wird Ansatz A gefahren!

      Warum nun auf einmal Ansatz B? Nur, weil die Leute A nicht verstehen?

      Warum darf man in einem Klassenraum nicht mit ein bissel Papier rumzündeln? Ein Glas Wasser als Sicherheit sollte doch ausreichen… es ist doch reine Panikmache, davor zu warnen…

      • Ja seltsam, auch beim U-Bahn- Surfen, Brückengeländerbalancieren und Steckdosenspielen gibt es nicht nur „Panikmache“, sondern es ist sogar verboten … einfach so nicht mal erlaubt, tsts, dabei: Wer kennt schon Leute, die sich dabei verletzt haben und wie viele sind das in %

    • Zu @Tanzlustbarkeit
      Am 02.09.2021 las man in der FAZ noch:
      Der Generalsekretär der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) rechnet ab 2022 mit Impfstoffen auch für Säuglinge. „Wir gehen fest davon aus, dass es ab kommendem Jahr Impfstoffe für alle Altersklassen geben wird, sogar zugelassen bis hin zu Neugeborenen“, sagte der Kinderarzt Florian Hoffmann den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

      Im Hinblick auf „Panikmache“ sind solche Aussagen dann natürlich konträr. Nachdem die StiKo eine Freigabe für Impfungen U12 bis Ü5 aber nur eingegrenzt befürwortet hat, wäre die v. g. Aussage dann doch so etwas wie“ für dumm verkauft“ werden.

      Für Kinder unter fünf mit Risikofaktoren wäre bereits jetzt eine Impfung eine Option. Allerdings nur off-label.

      Online-Veranstaltung des Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) zu
      Corona-Impfung Ü5: aktuelle Fragen + Antworten
      am 16. Dezember 2021, 19:00-20:00 Uhr
      Die gerade veröffentlichte STIKO-Empfehlung wirft für Sie als Pädiater*in zahlreiche Fragen auf. Der BVKJ möchte Sie damit nicht allein lassen und bietet fachliche Expertise und Austausch im Webinar an.

  12. Die seelische Not der heranwachsenden Kinder ist groß und hat tiefe Spuren hinterlassen. Dies ist auch in der vierten Welle nicht mit aller Warheit anerkannt worden. https://www.tagesschau.de/newsticker/liveblog-coronavirus-sonntag-323.html#Warnung-vor-Folgen-der-Pandemie-fuer-Schueler Die Lernrückstände haben ebenfalls Auswirkungen auf die weitere Entwicklung der Schülerschaft. Es sind zwei Baustellen die nach Aufmerksamkeit und Hilfestellung schreien.Die Mogelpackung ist an den Schulen weiterhin ohne Inhalt und ein hoch gelobtes Rückenwindprogramm von Frau schopper liegt immer noch nicht auf dem Tisch. Die G8 Schulen sind besonders von den Ausnahmezustand betroffen und haben nochmals ein gekürztes Schuljahr absolviert bzw. ein G7 Schuljahr. Frau Schopper spricht von etwaigen Lernrückstände und hat die Notlage der schweren Bildungskrise für diese schulform nicht anerkannt. frau Schopper bekennt sich in einer schweren Bildungskrise zu den Gemeinschaftsschulen und bejubelt diese Schulform. Die anderen Schulformen haben auch ihre Berechtigung und es herscht Wahlfreiheit welche Schulform man wählt. Dies war für alle anderen Schularten ein herber Schlag ins Gesicht und für eine Schülerschaft die viel aushalten muss, keine faire Lösung auf Aufarbeitung der angehäuften Defizite.

  13. Wie wird man Kultusminister? Die Frage stelle ich mir schon lange. Es ist erbärmlich, was uns da geboten wird. Der Posten scheint eine Resterampe für sonst nicht verwertbare Politiker zu sein. 16 Kultusminister hüpfen herum und tun wichtig, bringen nichts auf die Reihe oder mit erheblicher Verzögerung da wird so lange diskutiert, bis die Sache nicht mehr aktuell ist, und machen allenfalls die Situation noch schlimmer. Konsequenzen hat ja keine(r) zu befürchten, das politische Leben geht weiter, die Schuld und das Ausbügeln wird auf die Basis abgewälzt, sehr praktisch.
    Oh Leute, was ist das für ein jämmerlicher Laden! Wo doch „Bildung unser höchstes Gut“ ist, oder ist diese Feststellung obsolet? Man könnte es meinen.

    • @Teacher Andi

      „„Bildung unser höchstes Gut“
      Also in der Hinsicht gehören unsere „süßen 16“ aka KM geradezu einem Bettelorden an.

      So, und jetzt hört mal alle auf damit, auf diesen reinen Seelen herumzuhacken. Die wollen doch nur unser aller Bestes.
      Ach blöder Mist, blöder – ich kann einfach nicht gut lügen. Aber das ist ja auch wiederum gut – oder zumindest auch irgendwie nicht weiter schlimm, weil ich zuletzt lernen durfte, dass es sowieso gar keine Lügner gibt … oder man die nicht mehr so nennen darf … oder so ähnlich.

      In diesem Sinne, Folks:
      Lasst uns froh und munter sein, ect ect …

  14. Mannheimer Schulleitungen und Schulen erwarten und warten in Dauerschleife auf das Rückenwindprogramm und keine Bewegung ist in Sicht auf belastende Lernsituation an den Schulen. https://www.mannheimer-morgen.de/orte/mannheim_artikel,-mannheim-warum-das-nachhilfeprogramm-rueckenwind-in-mannheim-noch-keine-lernluecken-schliesst-_arid,1882895.html Es hat alle Schularten getroffen und egal welcher sozialen Schicht man angehört und welcher Herkunft der Lernfrust hat sich im Klassenzimmer eine Platz gesucht.

  15. Sie darf gerne zu mir in die Schule kommen und sich in meine Klassenzimmertür hängen!
    Da würde sie nebenher von den tatsächlichen Zuständen einiges mitbekommen. Nur wer abgehoben über allem schwebt, kann einen solchen Blödsinn verzapfen. Für mich hat sie bisher nur bewiesen, dass sie absolut keine Ahnung von unserem Schulalltag hat!
    Obwohl dreifach geimpft, gehöre ich mehrfach zur Risikogruppe. Die Angst vor einer Ansteckung ist wieder riesig! Dabei finden wir inzwischen bei jedem Testen infizierte Schüler. Und das bei den wechselnden Testkits, die jedesmal anders durchzuführen sind. Das ist ja schon für Erwachsene schwierig. Mehr Kontakt mit dem Virus hat man garantiert nur auf der Covid-Station im Krankenhaus. Nach Luftfiltern sucht man an unserer Schule auch vergeblich. Nach Weihnachten sollen jetzt wenigstens die versprochenen Co2-Ampeln angebracht werden.
    Inzwischen fühle ich mich wie ein Soldat, der ohne Waffen und nur mit einem kleinen Holzschild zur Verteidigung, an die Front geschickt wird. Und mit diesem Gefühl bin ich auch nicht alleine. Es gibt etliche KuK und auch SuS, die dieses Gefühl teilen.
    Außerdem habe ich mit dem Begriff „Schulschließung“ für den Distanzunterricht des letzten Jahres ein großes Problem! Damit wird unsere wahnsinnige Arbeit während dieser Zeit für Null und nichtig erklärt. Bei einer derartig geringen Wertschätzung meiner Arbeit leidet meine Motivation gewaltig!!! Wenn man ständig in den Hintern getreten wird, braucht sich niemand wundern, wenn man sich irgendwann einmal wegduckt!

    • @Mary

      Zu Ihrem letzten Satz:
      Das ist kein Wegducken, das ist Intelligenz.
      Nur weil Intelligenz scheinbar immer mehr aus der Mode kommt, ist das noch lange kein Grund für ein schlechtes Gewissen oder Scham.
      Und wer weiß, bisher ist so vieles in der Mode wieder gekommen – vielleicht sind denkende Menschen dann plötzlich total hippe Trendsetter?

      Bis dahin ein wenig Unterhaltung:
      https://www.youtube.com/watch?v=lgH4JMxyO34
      (Vor vielen Jahren habe ich über dieselben Stellen gelacht wie heute – damals allerdings aus anderen Gründen, denn mittlerweile ist aus Schauspielerei längst Realität geworden, z.B. im Bezug auf Integrität und Geschick in Ausübung gewisser übergeordneter Ämter/Positionen oder seitens derselben „Führungskräfte“ Wertschätzung gegenüber seinen „untergebenen“ Mitmenschen und mangelndes Bewusstsein, dass diese Wertschätzung nicht ewig als Einbahnstraßen-Format hingenommen werden wird …)

  16. Manchmal wäre Schweigen die bessere Anwort.
    Da bin ich aber beruhigt, dass das subjektive Gefühl den höheren Stellenwert gegenüber wissenschaftlichen oder epidemologischen Erkenntnissen hat.
    Das Bauchgefühl wird zum ministeriellen pandemischen Beurteilungsmaßstab erklärt,
    einfach nur genial
    aber leider bei weitem nicht an die „Schulen sind Hygienefilter“ oder das „Bremsscheibensystem“ heranreichend.

    Bei „in die Tür hängen“ kam sofort ein ordentlicher Strick mit ins Kopfkino und die Seifenblase platzte bereits bei Berücksichtigung der Durchschnittshöhe eines Türstocks.

    „Wenn wir jetzt in eine echte dramatische Notlage kämen…“
    Weshalb genau hatten Mitte November die drei Grünen-Gesundheitsminister von Hessen, Brandenburg und Baden-Württemberg nochmal gemeinsam die Verlängerung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite gefordert?

  17. «Wenn wir jetzt in eine echte dramatische Notlage kämen, dann kann man das nicht ausschließen.»

    Haben wir bereits!!! Die Notlage ist da.
    –> Intensivpatienten werden von A nach B geflogen.
    –> 500 Tote täglich

    «Zwar ist Corona virulent, aber es ist nicht so, dass da komplett die Schule auf den Kopf gestellt wird»

    Ich finde schon, dass derzeit die Schule auf den Kopf gestellt wird. Kinder in der Schule, Kinder in Quarantäne, Beschulung/Beaufsichtigung von zwei Klassen gleichzeitig, Aufgeteilte Schüler zu den eigenen Schülern dazu, Vertretungsunterricht, Überstunden, trotzdem normales Arbeitspendum in der Schule weiterhin mit allem was da dran hängt.

    Also mein Kopf hängt schon am Boden!!! Ich kann nicht mehr.

  18. Die Bildungszeit ist an den Schulen durch den langen Ausnahmezustand sehr Mitleidenschaft geraten und Bedarf ein dringendes Umdenken von unsere KM Frau Schopper in BW und eine große Portion Bereitschaft.https://www.phv-bw.de/zumeldung-des-phv-bw-zur-diskussion-um-die-umstrukturierungen-im-kultusministerium-nach-dessen-stellungnahme-vom-02-12-2021/ Vor allem nicht nur die Gemeinschaftschulen sondern alle anderen Schulformen brauchen eine angemessene Aufarbeitungszeit unter fairen Bedinungen für alle Schularten.

  19. Und da wird in einem anderen Beitrag angemahnt, dass man nicht von Lügner, Betrügern bzw. Verbrechern reden sollte?
    WIE SONST kann man diese Frau noch bezeichnen?
    Und das gegenwärtige Wohl von SuS, LuL, EuE, …davon abhängig zu machen, wie die Impfungen sich entwickeln, ist eine Perversion der Verhältnisse.
    Das Wohl, respektive die Gesundheit dieser Gruppe hängt von Entscheidungen der KMs ab. Und die werden ihrer Aufgabe nicht gerecht.
    Die Beziehung KM und SuS, LuL ist wechselseitig:
    KM: Aufsicht, Fürsorgepflicht

    SuS, LuL: Schulpflicht, Dienstpflicht.
    Wenn eine Seite ihrer Verpflichtung nicht gerecht wird, ist m.E. die der anderen Seite aufgehoben.

    • „Und da wird in einem anderen Beitrag angemahnt, dass man nicht von Lügner, Betrügern bzw. Verbrechern reden sollte?
      WIE SONST kann man diese Frau noch bezeichnen?“

      Müssen man denn Personen mit Schimpfwörtern bezeichnen?
      Wenn Sie auf Beschimpfung aus sind, dann ja.
      Wenn Sie aber etwas ändern wollen, dann begeben Sie sich besser auf die Sachebene und überzeugen dort mit Ihren Ansichten.

      Meinen Schülern und Schülerinnen versuche ich immer beizubringen, dass Schimpfwörter nichts bringen und nur die Fronten verhärten bis hin zu körperlichen Attacken und Verletzungen.
      Wer sich über die Handlungsweisen anderer aufregt und sie geändert haben will, kommt um einen sachdienlichen und gesitteten Umgang miteinander nicht herum.
      Die Suche nach den besten Schimpfwortern bringt nichts, im Gegenteil. Das sehen sogar Schüler und Schülerinnen ein. Nur die Umsetzung der Einsicht fällt immer wieder schwer. Aber daran arbeiten wir, und so ganz erfolglos ist das Bemühen nicht.
      Meine Schüler und Schülerinnen würden jedenfalls niemals fragen: „WIE SONST kann ich XY denn noch bezeichnen?“

          • @Trulla
            Lila hat Recht. Über Ihre Auffassung von übler Nachrede als zutreffende Beschreibung einer Person kann ich nur den Kopf schütteln.

          • Ach du schon wieder…so langsam ermüdet der ewige und sinnfreie Diskurs über das, was du hier gerne bzgl der Entscheidungsträger und einer mittlerweile fundierten Bewertung durch viele Forist*innen hören resp. lesen möchtest.

            Schön, dass so viele die Realitäten in der Form benennen, wie sie sich darstellen.

            Wenn dir jemand Hundescheiße auf deinen weihnachtsteller legt, dann benennt du das auch nicht als feinstes Nougat und nascht sogar noch davon.

            So langsam wird diese Form der Intervention lächerlich!!

            Vgl. KOMMENTAR von AusderPraxis…

          • @Andre Hog:
            Machen Sie bitte weiter so, wenn Sie das alles lächerlich und ermüdend finden!
            Wenn es Ihnen damit besser geht, wird es Ihrer Meinung nach schon in Ordnung sein… 🙂

            Im Übrigen zeigt Ihr Verweis auf den „KOMMENTAR von AusderPraxis…“, dass Sie (und auch dieser Kommtator) nicht verstanden haben, um was es mir geht und dass Sie diesbezüglich keine Ahnung haben. Es gibt Beschimpfungen, die den Tatbestand einer Beleidigung erfüllen UND es gibt AUSSAGEN (das müssen keine Schimpfwörter sein!), die den Tatbestand der Verleumdung oder Üblen Nachrede erfüllen. Immer im Kontext zu sehen. Näheres bitte ich selbst nachzulesen, falls Interesse besteht – wovon ich nicht ausgehe, deswegen erspare ich mir hier Einzelheiten.

            Aber bitte, machen Sie weiter! Es geht IHNEN damit besser! Wie das für andere ist, ist doch egal… die sind doch selbst schuld, die machen das doch auch…menno!!!!

          • Liebe Lila, Ich habe jetzt schon einige ihrer Kommentare mehrfach gelesen und bin immer noch nicht darauf gekommen, welchen Standpunkt sie zum Thema Corona und Schulpolitik vertreten. Ihre Kommentare bestehen ausschließlich aus Antworten auf Forumschreiber und deren Beurteilung. Oft geht es dabei um Randthemen, wie hier jetzt die philosophische Frage nach dem : Wann wird eine negative Umschreibung einer Person und ihrer Handlung zur Beleidigung oder beim Thema Maske im Unterricht ging es ihnen um die Stärkung des Immunsystems aufgrund von durchstandenen Erkrankungen. Aber auch diesem Wortgefecht konnte ich nicht entnehmen, ob sie Masken im Unterricht zum damaligen Zeitpunkt befürwortet haben oder nicht. Mir persönlich erscheinen ihre Wortgefechte etwas rechthaberisch und sie enden immer damit, dass sie die anderen zu dumm dazu halten ihrer Argumentation folgen zu können. Des Weiteren fällt mir auf, dass sich ihre Kommentare eigentlich niemals auf das Titelthema und deren eigentliche Aussage beziehen.
            Ich schreibe das alles nur, weil mich jetzt mal ganz unabhängig von allen anderen, ihre Meinung interessiert: Wie schätzen sie die aktuelle Lage an Schulen ein? Was halten sie von den bisherigen Maßnahmen und was halten sie von weiteren Maßnahmen, die gegebenenfalls auch Schulschließungen zulassen würden? Könnten sie da bitte mal einen konkreten Standpunkt einnehmen?

          • Liebe/r mm:

            Was genau wollen Sie jetzt von mir hören? Nachdem ich an keiner Schule arbeite und die Schulgemeinschaft lediglich aus Sicht eines Elternteils beurteilen kann, erlaube ich mir zur Schulpolitik keine abschließende Meinung.

            Meiner Meinung nach sollten in allen Klassenräumen vorallem Luftfiltergeräte angeschafft werden. Mir fehlen tatsächlich die genauen Zusammenhänge, woran es liegt, dass diese immer noch nicht da sind. In unserer Grundschule liegt es NICHT an der Schule, dem Schulträger oder den KM’s… die Gemeinde stellt sich quer und kommt nicht in die Pötte. Ich mag es also nicht abschließend beurteilen, wer nun da generell verantwortlich ist. Hier im Forum wird immer den KM’s die „Schuld“ zugesprochen. Aber wie gesagt, ich habe da nicht den Überblick wie Lehrkräfte ihn haben und deswegen sage ich dazu nichts, weil ich das Ganze nur am Rande mitbekomme. Vielleicht entsteht so der Eindruck, dass ich keinen „Standpunkt“ einnehme. Also: ich bin absolut FÜR Luftfilter (das habe ich aber schon mehrfach betont), nur maße ich mir nicht an, einen Schuldigen zu benennen, weil ich – anders als die hier vertretenen Lehrkräfte – keinen so tiefen Einblick habe.

            Thema Masken: auch da bin ich in der momentanen Situation absolut dafür, sie auch im Unterricht zu tragen. Ich sehe aber auch Kinder (aktuell eines in der Klasse meines Kindes – GS), das regelmäßig abgeholt werden muss, weil es ihm schlecht, schwindelig usw. wird. Woran das liegt, mag ich nicht beurteilen. Ich weiß nur, meine Kinder haben kein Problem mit der Maske – darüber bin ich sehr froh. Ich habe aber grundsätzlich immer Verständnis auch für andere Standpunkte. Dass man nun gleich für dieses eine Kind die Maskenpflicht abschaffen sollte, halte ich auch für unangebracht. Da müsste man andere Lösungen finden (Abschaffung der Präsenzpflicht bspw. – die ich im Übrigen sehr begrüßen würde!).

            Wie schätze ich die aktuelle Lage an Schulen ein… war auch eine Ihrer Fragen. Ganz ehrlich… keine Ahnung. Ich kann nur von unserer kleinen Grundschule sprechen. Die Infektionen, die hier bislang aufgetaucht sind, sind immer von ungeimpften Familienangehörigen (in einem Fall auch die geimpfte Oma, die in lustiger Kafferunde saß) auf die Kinder übertragen worden. Eine Weiterverbreitung in der Schule gab es bislang nicht. Wobei ich auch sagen muss, dass unsere Schule die Regeln wirklich sehr strikt einhält. Soll ich nun diese meine Erfahrung als allein gültige deklarieren und sagen, dass Masken absoluter Quatsch sind, denn die Kinder stecken sich ja nicht in der Schule an? Wenn ich doch gleichzeitig u.a. hier lese, dass es anderswo eben nicht so läuft und die Kinder sich untereinander sehr wohl anstecken? Nein, natürlich mache ich das nicht! Masken sind auch bei Kindern wichtig. Vorausgesetzt sie werden richtig getragen etc. Aber das ist dann wieder ein anderes Thema.
            Also… Masken: ja.

            So… noch was? Ach ja… Schulschließungen. Mag in höheren Klassen durchaus möglich sein. Aber auch hier kann ich nicht mitreden, weil ich keine Erfahrungen dahingehend habe. In der Grundschule sage ich Ihnen ganz klar: Nein! Nicht, weil ich mich – wie hier immer wieder behauptet wird – nicht um meine Kinder kümmern möchte. So kleine Kinder können sich nicht stundenlang vor den PC setzen und lernen. Soll ich meinem Erstklässler, der seit 3 Monaten in die Schule geht, ein Buch hinlegen und sagen, dass er sich das jetzt mal durchlesen soll und dann frag ich ihn ab? Oder 5 Unterrichtseinheiten vor den Laptop setzen? Ich habe das mit unserem Großen (jetzt 3. Klasse) schon mitgemacht (seit der ganze Mist los ging in der 1. Klasse). Er war zum Glück ein Selbstläufer und ist es immer noch. Wenn ich mir aber seine Klassenkameraden anschaue, bei denen viele jetzt in der 3. Klasse immer noch nicht bis 100 auf Anhieb im Kopf rechnen können, dann sehe ich schon, dass bei vielen extreme Defizite da sind, die möglicherweise durch Präsenzunterricht nicht zustande gekommen wären. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass diese Defizite bis zum Übertritt noch ausgebügelt werden können… 🙁
            Ich sehe eben nicht nur immer meine kleine Welt (meine Kinder sind gute Schüler und haben keine Probleme mit der Maske), sondern ich sehe auch viele, die mit maßnahmenbedingten Problemen zu kämpfen haben. Genauso sehe ich aber auch Menschen, die unter Corona schlimm leiden.
            Man kann sowas nie zu Ende diskutieren.

            Also zusammengefasst:
            – Luftfilter: ja
            – Masken: ja
            – Schulschließungen in Grundschule: nein
            – Schulschließungen in höheren Klassen: bestimmt durchführbar, habe aber keine Erfahungswerte
            – vorgezogen Weihnachtsferien sinnvoll

            Konnte ich Ihnen weiterhelfen?

          • Danke für ihre ausführliche Antwort und ich konnte (diesmal) ihrer Argumentation folgen und ihren Standpunkt nachvollziehen. Damit lassen sich jetzt auch die vorangegangenen Kommentare besser einordnen.

      • @klm
        Seit wann sind die Worte Lügner und Betrüger, sowie Verbrecher, Schimpfworte?
        Dann würde ja jedes Gericht und jeder Gesetzestext ununterbrochen Schimpfworte verwenden!

        • Wenn man Sie als Lügner, Verbrecher und Betrüger bezeichnet, sagen Sie dann: „Nicht so schlimm… Ist ja kein Schimpfwort“?

          Danke @Lila…. Wer Sie verstehen will, der tut das auch!!

          Man kann nicht auf der einen Seite schimpfen auf die Skeptiker, weil diese sich in der Wortwahl vergreifen. Aber auf der anderen Seite seine eigene herabwürdigende Wortwahl damit rechtfertigen, dass man sich zu den Guten zählt

          • Es sind nur Straftatbestände, wenn es nicht der Wahrheit entspricht. Sollte sich z.B. herausstellen, dass die beschimpfte Person tatsächlich gelogen hat, wird dir kein Gericht daraus eine Strafe aufbrummen.

            Und ich denke, dass sich einige Lügengeschichten aus den letzten 12-24 Monaten finden lassen duften….

          • @Ich muss da mal was loswerden
            Egal, wie die Rechtslage aussieht, finden Sie es gut, wenn in Diskussionen mit solchen Wörtern agiert und aufgeputscht wird?
            In der Sache bringt es nichts und schafft nur nur böses Blut.
            Wer darauf aus ist und das genießt, bitte sehr…
            Mein Geschmack ist es nicht.

          • @Ich muss da mal was loswerden:

            „Es sind nur Straftatbestände, wenn es nicht der Wahrheit entspricht.“

            Genau genommen: „wenn es sich nicht eindeutig beweisen lässt.“ Das ist ein kleiner, feiner Unterschied. Und eine Lüge, einen Betrug oder gar ein Verbrechen müssen Sie erstmal eindeutig beweisen. Und das ist nicht wie oben angemerkt „darüber philosophiert“, sondern gängige Rechtsprechung.

          • @Lila nein.Sie sollen sich mit ihm hinsetzen und ihm den Lernstoff erklären!Mussten wir hier auch,als nach einwm halben Jahr normaler Schule plötzlich Corona über uns herwinbrach.Dürfte bei Stoff der ersten Klasse wohl kein Problem sein.So ist das Elternsein,in Krisenzeiten muss man sich eben selbst um sein Kind kümmern.

          • @Maren:

            „Sie sollen sich mit ihm hinsetzen und ihm den Lernstoff erklären!“

            Gehen Sie dann für mich in die Arbeit? Oder soll ich meinen Job kündigen? Nein, Notbetreuung kommt für uns nicht in Frage, denn DAS ist hier bei uns eine reine Aufbewahrungsstelle und ein lustiger Virenverbreiter!

            „Mussten wir hier auch,als nach einwm halben Jahr normaler Schule plötzlich Corona über uns herwinbrach.“

            Stellen Sie sich vor: wir auch! Ich weiß sehr wohl wie das ist, wenn ein Kind nach knapp einem halben Schuljahr plötzlich zu Hause ist! Jetzt haben wir einen Drittklässler UND einen Erstklässler. Sie auch? Oder haben Sie „nur ein“ Schulkind, mit dem Sie sich hinsetzen und den Lernstoff erklären? Es gibt auch Familien mit drei Grundschulkindern… Ach ja, arbeiten muss man ja auch noch… nur wann? Notbetreuung? Immer noch NEIN (siehe oben).
            Müsste ich nicht nebenher arbeiten gehen (wenn auch nur halbtags), oder hätten wir Verwandtschaft in der Nähe, hätte ich damit grundsätzlich auch kein Problem. Aber so ist das nun mal nicht.
            Also doch lieber die Arbeit aufgeben? Ist das Ihre Lösung?

  20. PhV-BW Ralf Scholl hat für BW ein tragendes Konzept vorgelegt und sich bei diesem Anliegen für eine faire und angemessene Bildungszeit und Aufarbeitung an den Schulen eingesetzt. Herr Ralf Scholl hat von unsere ehemaligen KM Frau Eisenmann und der neuen Frau Schopper sehr viel Frust aushalten müssen und einstecken müssen. Eine respektvolle Zusammenarbeit auf Augenhöhe wird nicht angestrebt und leider nicht gelebt auf ein wohlwollendes Miteinander. Herr Scholl hat trotz allem nicht aufgegeben und immer wieder gefordert in einer sehr zermürbenden Zeit.https://www.phv-bw.de/g9-konzeption-des-phv-bw/ Die Einführung des G9 und eine neuen Weg einzuschlagen ist leider nicht auf Ghör und Geschmack gestossen bei Frau Eisenmann und frau Schopper. Man hält eisern am alten ausgedienten G8 eisern fest und ist nicht bereit den alten Flickenteppisch zu entsorgen. In dieser schweren Krise geht es nicht um Geschmack von der KM sondern um Lernfreude und Lernentwicklung zu schaffen im Klassenzimmer. Das Verhältnis zwischen Schüler und Lehrer in dieser angespannten Zeit zu entlasten. Diesen Blick bringt unsere KM Frau Schopper nicht mit. Die Bereitscahft sich um die Bedürfnisse einer Schülerschaft zu kümmern und tragende Lernangebote zu schaffen. Alle haben an der Schule eine bittere Erkenntnis erfahren, wir haben eine Mogelpackung erhalten und man hat sie schamlos verteilt ohne jegliches schlechtes Gewissen. Lernfreude und Lernentwicklung schreit nach Hilfe und Schopper betreibt Blendwerk und Augenwischerei für die letzten in der Reihe. https://www.phv-bw.de/g9-konzeption-des-phv-bw/

    • G9 ist doch politisch schon aus folgendem Grund nicht erwünscht:
      Wer soll denn wo die Blagen betreuen … äh … die Kinder unterrichten? Das erfordert Personal und Räumlichkeiten, beides kostet Geld und ist überdies auch Mangelware.
      Also lieber „das Material“ alsbald auf den Arbeitsmarkt werfen, so dass wieder Geld in die Kassen kommt.

  21. Vielleicht sollte einfach niemand mehr mit den Kultusministern reden oder Interesse an ihren Aussagen zeigen (so Presse/Interviews und so). Denn was sie sagen, ist sowieso so was von schwachsinnig, dass ich jedes Mal, wenn ich was davon lese, 5-10 Punkte meines IQ einbüße….

    Aber mal ehrlich, wenn man z.B. die Kultusminister wie Gebauer usw. einfach nicht mehr fragt und sie einfach links liegen läßt, wenn sie auf Reporter treffen. Oder wenn man ihre offiziellen Mitteilungen einfach mehr nirgendwo veröffentlichen würde, und diese irgends in der Presse zu lesen sind. Was würde man verlieren?

    Ich glaube, dass man eher was gewinnen würde, denn man würde zumindest den selbstherrlichen Ministern die Grundlage nehmen, dass sie sich profilieren können. Das würde sie ziemlich hart treffen, so ist es doch die Lieblingsbeschäftigung der allermeisten Politiker aufzutreten und sich zu präsentieren.

    Auch wenn oft diese Selbstdarstellung total inkompetent exerziert wird, wie bei Frau „ich hänge mich in die Tür“ Schopper. Man stelle sich das mal bildlich vor….

  22. Frau Schopper Worte und Haltung in einer Notsituation.https://www.ka-news.de/nachrichten/baden-wuerttemberg/schopper-es-spricht-viel-gegen-schulschliessungen;art505234,2734300Für mich hat diese Haltung eine grobe Vernachlässigung des Gesundheitsschutzes zu tun,die Frau Schopper predigt. Durchseuchung wird weiter angestebt bei voller Klassenstärke, keine Luftfiltergeräte……und keine Veränderung in Sicht um andere Bedingungen zu erhalten.Frau Schopper hat in vielen Zeitungen für Schlagzeilen gesorgt.

  23. Super!!!
    @Schopper
    Wenn sich eine Frau Ihres Kalibers in die Tür hängt, dann kommt da garantiert NICHTS mehr durch! Dankeschön.
    Ach übrigens: Bei einem solchen Türschließer kommt auch keine Bildung mehr durch.
    Aber: Egal!

    • @Konfutse
      Das ist dann ein*e biologische Luftfilter, die hängt sich sogar selber in die Tür ( vielleicht auch in Fensteröffnungen ) und ist die Weiterentwicklung des guten alten Duftbäumchens ( inklusive Sprechfunktion. Wir erinnern uns alle an die bei kleinen Mädchen sehr beliebten Sprechpuppen: Die haben auch nur wenige Sätze mit geringem Inhaltswert geplappert. )

  24. So, so. Da bin ich mal froh, dass unsere Politiker Luftfiltergeräte im Einsatz haben und bei gereinigter Luft solche tollen Einfälle haben.

    • @werner hartmann
      Politiker haben auf diese Weise nach monatelangem Selbstversuch zweifelsfrei bewiesen:
      Luftfilter machen NICHT klüger und werden darum in Schulen und Kitas NIE zum Einsatz kommen, um Kinder aller Altersgruppen und Jugendliche nicht noch mehr leiden zu lassen.

  25. Ich bin froh das die Schule meiner Kinder vernünftiger ist als Politiker und Behörden. Infektion in der Familie und das geimpfte Kind darf zuhause bleiben und bekommt sämtlichen Stoff online zur Verfügung gestellt. Ich war überwältigt 🙂

  26. Die News4teachers-Seite mit ihren Kommentarbereichen erinnert mich an das gallische Dorf bei Asterix. Seit Wochen werden hier Schulschließungen gefordert, ohne die daraus entstehenden Schäden bei Kindern überhaupt anzudenken. Die sind nachweislich da, das hat der letzte sechsmonatige Schul-Lockdown gezeigt – übrigens der zweitlängste weltweit. Wie kriegen andere Länder die Pandemiebekämpfung nur ohne dauerhafte Schließungen von Schulen gewuppt?

    Ich werde im Kommentarbereich persönlich angegangen, weil ich immer wieder auf diese Schäden verweise und eben die Position der Kultusministerien teile. Aber gut, prügeln sie auf mich ein. Derzeit sieht es so aus, als stünde das Schließen von Schulen außerhalb jeder Debatte und das ist gut so. Die Inzidenzen sinken seit Tagen kontinuierlich, erwähnt wird das leider kaum.

    Wir sind auf einem guten Weg – MIT offenen Schulen.

    • … und mit täglich Tausenden von Kindern, die sich infizieren. Mit unübersehbaren Gesundheitsfolgen – gerne hier nachlesen: https://www.news4teachers.de/2021/11/mehr-schutz-das-rki-spricht-sich-gegen-einen-durchseuchungskurs-gegenueber-kita-kindern-und-schuelern-aus/

      Übrigens: Schulschließungen fordern hier nach unserer Wahrnehmung wenige. Die meisten verlangen die Schutzmaßnahmen, die außerhalb von Schulen selbstverständlich sind.

      Herzliche Grüße aus dem gallischen Dorf
      Die Redaktion

      PS. Dänemark und Belgien schließen nächste Woche ihre Schulen.

      • Nach meiner Wahrnehmung wird hier vorwiegend gemeckert, gemosert und geschimpft, in erster Linie wegen zu wenig Schulschließung.

        Warum Ihr PS. mit dem Hinweis auf Schulschließungen in Dänemark und Belgien, wenn Sie weiter oben schreiben. „Schulschließungen fordern hier nach unserer Wahrnehmung wenige.“

        • Weil Herr Vehrenkamp gefragt hatte: „Wie kriegen andere Länder die Pandemiebekämpfung nur ohne dauerhafte Schließungen von Schulen gewuppt?“

          Kriegen offenbar nicht alle gewuppt.

          Herzliche Grüße
          Die Redaktion

        • @Walter solange mein Kind per Präsenzzwang zum Durchseuchen in eiskalte Klassenzimmer gesteckt wird,meckere ich,solange es mur passt.Jeder würde im Büro unter diesen Bedingungen…ach nee,sitzen ja alle sicher im homeoffice.Ach ja und Sabine,es heißt „Leier“…Und die wird wiederholt,bis die Gesundheit der Kinder endlich geschützt wird.

        • Hallo @Walter(2),
          deine Beiträge entsprechen aber keinesfalls meiner subjektiven Wahrnehmung, schon gar nicht meiner Meinung.
          Grüße von Walter (dem Ersten)

    • Wir fordern keine Schulschließungen, wir fordern Arbeits- und Gesundheitsschutz (wie er zu Beginn der Pandemie z.B. ratzfatz in Supermärkten etc. umgesetzt werden konnte). Außerdem hatten Grundschulen keinen sechsmonatigen Lockdown, wir hatten 6 Wochen Distanzunterricht und dauerhafte Notbetreuung.

    • Fragen sie doch mal die Dänen….uh ohh…..hoppala, die schließen ja ihre Schulen, warum denn bloß?

      Ich sehe das aber hier aber genauso wie die Redaktion: primär wird ein adäquater Schutz gefordert, momentan ist es aber eher ein „schutzloser Raum“, was da an den Schulen passiert, es sei denn man glaubt der Schulpropaganda.

    • Sehr geehrter Herr Vehrenkamp,
      Leuten wie Ihnen ist es zu verdanken, dass ich noch hin und wieder bei news4teachers vorbeischaue und mich über vereinzelte Stimmen freuen kann, die mehr bieten als die gewohnte Laier.
      Wenn jemand im Kommentarbereich persönlich angegangen wird, weil er als Fremdkörper in der Echokammer empfunden wird, stellt das für mich inzwischen eine dicke Leseempfehlung dar.
      Ich hoffe, Sie schreiben noch öfter und ich verpasse ihre Kommentare nicht.

      Viele Grüße
      Sabine

    • Wie kriegen andere Länder die Pandemiebekämpfung nur ohne dauerhafte Schließungen von Schulen gewuppt?
      – Gewuppt? Das ist wohl das genau richtige Wort. Also z.B durch höhere Übersterblichkeit oder radikalere Isolierung oder höhere Durchimpfung oder intensiveres, genaueres Hingucken.

      Derzeit sieht es so aus, als stünde das Schließen von Schulen außerhalb jeder Debatte
      – Sieht nach außen so aus. Aber was intern anliegt? Und warum liegt dazu jedwede Debatte darnieder, warum nur, warum?

      und das ist gut so.
      – Bin da gar nicht so sicher.

      Die Inzidenzen sinken seit Tagen kontinuierlich, erwähnt wird das leider kaum.
      – Doch, man liest es ständig. Was man auch liest, ist die Verdoppelungsrate von Omikron, die wohl bei so 2-4 Tagen liegen soll.

      Wir sind auf einem guten Weg – MIT offenen Schulen.
      – Komisch, dass das RKI das nicht sagt, seltsam. Das sind doch die Profis dafür, sind die aus Gallien? Die Leopoldina auch Gallier? Und das Rudel Wissenschaftler, die da neulich ihren offenen Brief an die deutsche Politik richteten, das wären dann die Druiden im n4t-Dorf?

      Aber jetzt mal Spaß beiseite (das sage ausgerechnet ich, ts):
      Ihre Sicht der Dinge ist verlockend attraktiv, aber eines stört mich doch daran und hält mich davon ab mitzuschwingen. Diese Sicht ist einfach viel zu einfach für so eine komplexe Notlage. Und ich habe mir vorgenommen in einer Ausnahmelage am wenigsten den Richtungen zu trauen, die am meisten und am einfachsten „eine“ Normalität versprechen. Beispielsweise würde ich einem „Schulen bleiben offen“ viel eher trauen, wenn es gekoppelt wäre mit einem „wir bauen jetzt sofort alles an harten und technischen Maßnahmen ein, die man sich nur vorstellen kann“. Nun höre ich aber von nur ganz wenigen Quarantänefällen an Schulen, von ganz harmlosen Verläufen, von ganz freiwilliger „Weihnachtsquarantäne“ o.ä. – klingt in meinem Dorf nicht so ganz überzeugt von der sicheren Schule und der Harmlosigkeit für junge Menschen. Die zweite Maßgabe, die ich mir auferlegt habe, ist, dass ich dem RKI und der Mehrheit der Fachleute mehr traue, als anderen, auch wenn die anderen Schöneres oder Einfacheres berichten.

      • Danke, lieber Dil….das spart mir viele Worte, die bestimmt wieder zu radikal ausgefallen wären und sensiblen Gemütern wie Lila die Nachtruhe geraubt hätten. Und das will ich auf keinen Fall….schlaf schön weiter, liebe Lila….und träum schön!!

        • Danke, lieber Andre Hog! 🙂 Im Gegensatz zu Ihnen habe ich um 23 Uhr schon wunderprächtig geschlafen und musste mir nicht über anderer Leute Befindlichkeiten den Kopf zerbrechen. 🙂
          Aber jetzt mal im Ernst… Was sollen diese Sticheleien gegen meine Person jetzt schon zum zweiten Mal in einem völlig anderen Kontext und Kommentarspalte? Können SIE dann besser schlafen?

      • Danke! Coronaleugner wie R. V. befeuern das Problem, anstatt es zu lösen. Und bzgl. der angeblichen Schäden der Zeiten von Distanzunterricht ht (KEINE Schulschließungen) empfehle ich den Besuch in Schulen =Faktencheck! Lauter unbeschwerte Kinder und Jugendliche, kein Anzeichen von Endzeitstimmung, wie die Coroidioten immer behaupten!

    • Herr Vehrenkamp, woher haben Sie die Information, dass Deutschland den zweitlängsten Schullockdown hatte? Hier steht etwas anderes: https://www.tagesspiegel.de/wissen/oecd-studie-zur-bildung-in-der-pandemie-deutschland-schloss-schulen-etwas-kuerzer-als-andere-laender/27617694.html
      Wie andere Länder das gewuppt bekommen haben? Schweden z. B. hat seit der letzten harten Grippewelle 2013 Luftfilter in den Schulen implementiert.
      Benachteiligte Kinder hat es leider schon immer gegeben und wird es immer geben. Dahingehend hätte es schon längst Maßnahmen geben müssen, die schnell und wirksam helfen. Aber dafür müsste man als Politiker mal ein offenes Ohr für ErzieherInnen und LehrerInnen haben, die ja in dieser Pandemie in keinerlei Medium Gehör finden. Die haben bisweilen ganz praktische Ideen.

      Man muss wohl erst wie die Pflegekräfte agieren, die merken, dass von der Politik nur Gelaber kommt. Die einzige Möglichkeit ist die Kündigung, ansonsten ändert sich nichts. Oder vielleicht könnten die PolitikerInnen mal ihre Monatsgehälter an die Pflegekräfte geben, dann könnten wir mal ein wenig für sie klatschen.

      Und noch mal: Der Begriff Schulschließung implementiert nicht, dass kein Unterricht erteilt wurde.

    • Den ganzen Sommer über wurden hier Luftreiniger und RLT-Anlagen gefordert. Wenn man die eingebaut hätte (wir erinnern uns… 100 Euro pro Kind für Top-Geräte), hätten wir jetzt eine ganz andere Lage und niemand würde Schulschließungen verlangen.

      Sicherheit geht nicht zum Nulltarif. Man kann nicht sehenden Auges sämtlichen Schutz verweigern und dann erwarten, dass andere in die Bresche springen.

      Natürlich ist Präsenzunterricht wichtig! Das zweifelt hier niemand an. Wir haben aber eine Pandemie und jeder Mensch hat das Recht auf körperliche Unversehrtheit.

      Das Problem ist, dass der KMK der Präsenzunterricht anscheinend doch nicht so wichtig ist, denn sonst hätten sie ja was dafür getan, ihn sicher zu machen. DAS ist der Punkt.

      Jetzt ist die Kuh im Wasser… jetzt helfen nur noch Schulschließungen. Wenn man die nicht will, dann hätte man VORHER was tun müssen, wie es ganz viele Leute gefordert haben.

    • Sic est.
      Am BK gibt es jede Menge 1jähriger Bildungsgänge.
      Die Schulen waren voll.
      Und dazu kam noch die Distanzbeschulung der anderen Klassen.

      Das Leben war total schön mit solch Doppelbelastung. Vor allem, wenn man nur Zuhause online-Sachen machen konnte und dann wieder für die Präsenz in die Schule ging.

      Watt war datt fürne schöne Zeit. Wenn man abends dann um 21:00 zusammengeklappt ist. Nach schwerer Arbeit ist der Schlaf auch viel erholsamer.

    • Ganz genau. Letzteres bei uns z.B. ab 11. Januar, und zwar bei einer Inzidenz von knapp 500, ohne Abstand, Maskenpflicht, Impfung oder sonstige Schutzmaßnahmen!

  27. SIE reden von psychischen Schäden, die MANCHE davontragen – und damit verabsolutieren Sie deren Bedürfnisse.
    Die berechtigte Forderung anderer nach Gesundheitsschutz in einer Form, wie er sonst Standard ist, ignorieren Sie – genau wie die KMs.

    Wenn dann noch geistiger bullshit wie Bremsscheiben, Hygienefilter, …. dazukommen, kommt das einem „mit Füßen treten“ gleich.
    Das gleiche gilt für den Begriff „Schulschließung“, denn das ist es ja nicht. Distanzunterricht hat beim größten Teil der SuS gut funktioniert, und auch die meisten LuL haben sich, insbesondere angesichts der mangelhaften digitalen Ausstattung vieler Schulen.
    Vielleicht kennen Sie ja nur andere, dies zu verallgemeinern ist allerdings fragwürdig.

    Die psychische Gesundheit einiger kann nicht mit der bewussten Gefährdung der physischen Gesundheit vieler erkauft werden.

    Und wenn Sie von anderen Ländern reden:
    Informieren Sie sich doch einmal über Schule in Australien, Kanada, …
    Oder Spanien: die haben aus der ersten Welle gelernt. Und da trugen Kindergartenkinder selbstverständlich und stolz für ihren Beitrag Masken.
    Warum übernehmen wir in Deutschland nicht erfolgreiche Maßnahmen?
    Oder letztendlich von Belgien und Dänemark, wenn dann das Kind in den Brunnen gefallen ist: „Schulschließungen“
    Und argumentieren Sie nicht wieder mit „Kinder erkranken in der Regel nicht schwer.“
    Vor ein paar Tagen gab es in D 100.000 infizierte SuS, wenn nur 5 % davon Long Covid bekommen, ist das fatal. Von der Weitergabe des Virus in der Gesellschaft trotz Impfung Mal abgesehen.
    Wer Präsenzunterricht fordert, muss darin investieren und nicht noch den Akteuren mit seinen Lügenmärchen vor den Kopf stoßen, die Fürsorgepflicht nicht nur nicht erfüllen, sondern pervertieren.
    Als Astrazeneca zu einem geringen Anteil Nebenwirkungen zeigte, würde sofort reagiert. Die momentane Situation ist eine Zwangsdurchseuchung, mit den bekannten Nebenwirkungen – und wird bewusst, fahrlässig und billigend hingenommen.
    Können Sie das gutheißen?

    • @Trulla stimme uneingeschränkt zu!Es sagt ja keiner,dass es diese Fälle nicht gibt.Aber das kann doch nicht die Begründung dafür sein,dass alle anderen,die mit Distanzlernen gut zurechtkommen,zur Durchseuchung gezwungen werden.Wie viele Länder gibt es ohne Präsenzpflicht,und die dortigen Kinder sibd mitnichten alle verhaltensauffällig und seelisch angeschlagen.

  28. Eine Verlängerung der Ferien käme einer Schulschließung gleich, sagte NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP). Das wolle sie nicht. (09.12.21)

    Selbst Yvi hat das mit den „Schulschließungen“ sofort verstanden, denn außerhalb der Ferien(verlängerung) ist es aufgehobener Präsenzunterricht. Hätte ich eigentlich nicht für möglich gehalten.

  29. Liebe Frau Schopper, mein lieber Herr Gesangsverein,

    ich habe die ultimative Lösung für Ihr kleines Problemchen an den Schulen:

    Damit Sie es bis zu den Schultüren, in die Sie sich hängen wollen, nicht so weit haben, kommen die Schulklassen (1-13) Baden-Württembergs ab jetzt täglich in die behaglichen, weil mit Luftfiltern ausgestatteten Ministerien-Büros zum Unterricht. Davon gibt es – wenn wir einfach alle Ministerien in BW zählen, bestimmt genug.

    Wenn Sie dann bitte Platz machen würden für die wirklich zu schützenden, da noch lange nicht durchgeimpften Schülerinnen und Schüler (fangen wir ja heute U12 erst an, achso nee, in BW noch nicht…) sowie für die auf ihre längst überfälligen Booster wartenden Lehrerinnen und Lehrer – in den Schulen finden Sie genügend Klassenzimmer, die Sie sich dann mit 30 anderen Politikern je Zimmer teilen können.
    Wenn sie alle 20 Minuten lüften und bei Lust und Laune eine OP-Maske auch mal über der Nase tragen, dann ist das ganz einfach machbar – Sie sind ja sicher alle geimpft und haben mit den Temperaturen zwischen 9 und 12 Grad keine Probleme.

    Ich bringe Ihnen bei dem Deal sogar täglich eine Kanne Tee vorbei, sollten Sie sich an die Schule meines Kindes verirren.

    Gerne doch und liebe Grüße!

    Lesen Sie den Text auch gerne mehrmals – wenn ich in Rage bin, werden meine Sätze manchmal bissel arg verschachtelt…

    Und auch, wenn es vielleicht ein bisschen frech rüberkommt:
    Ich habe so den Eindruck, dass manche Politiker Deutschlands gar keine Covid-Schäden im Gehirn befürchten müssen. Ganz im Gegenteil zu unseren Kindern – die wollen das ihre gerne noch die nächsten 50-80 Jahre benutzen!

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