Omikron-Welle: KMK schwört sich auf Präsenzunterricht um jeden Preis ein – wird Quarantäne für Lehrer verkürzt?

217

BERLIN. Die befürchtete Omikron-Flut beschäftigt auch die Bildungspolitik. Bleiben die Schulen weiter offen, auch wenn die Ansteckungszahlen steil nach oben gehen sollten? Die KMK hatte sich vor ihrer Krisensitzung bereits auf Präsenzunterricht um jeden Preis festgelegt (was sie dann auch bestätigte). Die Frage wird sein, ob dies auch realistisch ist – angesichts der zu erwartenden Erkrankungswelle. Hessens Kultusminister Lorz fordert bereits, die Quarantäne für Lehrkräfte zu verkürzen, um den Betrieb aufrechterhalten zu können.

Kurs: weiter geradeaus? Illustration: Shutterstock

In einer Sonderschalte haben die Kultusministerinnen und -minister der Länder an diesem Mittwoch über die Situation an den Schulen vor dem Hintergrund der wachsenden Omikron-Welle beraten. Zur Wochenmitte läuft in der Hälfte der Bundesländer nach der Weihnachtspause wieder der Unterricht. Millionen weitere Schülerinnen und Schüler kehren nächste Woche zurück.

Bei dem Krisentreffen ging es (angeblich) darum, wie der Schulbetrieb auch bei steil ansteigenden Infektionszahlen aufrechterhalten werden kann. Vorab machten Vertreter mehrerer Bundesländer allerdings deutlich, dass Einschränkungen im Schulbetrieb gar nicht zur Debatte stehen, und forderten stattdessen: verkürzte Quarantäne für Schüler und Lehrer.

«Ich gehe davon aus, dass die KMK noch einmal ihren Beschluss bekräftigen wird, die Schulen so lange wie möglich offen zu halten»

Der Koordinator der SPD-regierten Bundesländer in der KMK, Hamburgs Schulsenator Ties Rabe, sagte vor dem Videotreffen: «Ich gehe davon aus, dass die Kultusministerkonferenz noch einmal ihren Beschluss bekräftigen wird, die Schulen so lange wie möglich offen zu halten» – was sie dann auch tat, wie News4teachers aktuell berichtet. Man müsse die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen besser im Blick haben als bisher, sagte Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Karin Prien (CDU), die zum Jahresbeginn die KMK-Präsidentschaft übernommen hat, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. «Das bedeutet, dass wir die Schulen erst dann schließen, wenn alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind.»

Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) sicherte den Ländern Hilfe zu. «Ich hoffe sehr, dass sich die Kultusministerkonferenz dafür aussprechen wird, die Schulen auch mit Omikron offen zu halten. Wir unterstützen als Bund mit allem, was notwendig ist, um das zu ermöglichen», sagte die FDP-Politikerin der «Neuen Osnabrücker Zeitung». Was das konkret heißen soll, blieb offen. Die Ampel-Koalition hat Schulschließungen in der Fläche per Infektionsschutzgesetz verboten.

Hessens Kultusminister Alexander Lorz (CDU), Koordinator für die CDU-regierten Länder in der KMK, forderte mit Blick auf das am Freitag anstehende Corona-Krisengespräch zwischen Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und den Ministerpräsenten eine Entscheidung zur Reduzierung der Quarantänezeiten. «Denn die Schulen zählen mit bundesweit elf Millionen Schülerinnen und Schülern sowie 800.000 Lehrkräften für mich zur kritischen Infrastruktur, die jetzt besonders geschützt werden muss», sagte Lorz.

Diskutiert wird seit Tagen darüber, ob in Deutschland wie auch in anderen Ländern die Quarantänezeiten verkürzt werden sollten, um wichtige Versorgungsbereiche am Laufen zu halten, falls Infektionen sprunghaft zunehmen. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) schlägt vor, die Quarantäne für bestimmte Berufsgruppen auf fünf Tage zu verkürten. Lauterbach nannte insbesondere Krankenhäuser, Altenpflege, Polizei, Feuerwehr sowie die Wasser- und Stromversorgung. Für diese Bereiche seien neue Quarantäne- und Isolationsregeln nötig. Auch die Bereiche Schule und Reisen müssten bedacht werden.

«Studien zeigen, dass die Generationszeit – also auch die Phase, in der sich das Virus im Körper ausbreitet und die Phase, in der ein Mensch ansteckend ist – bei Omikron viel kürzer ist», erläuterte er. «Wir können also bis zu einem gewissen Grad die Quarantänezeit verkürzen, ohne ins Risiko zu gehen.»

In den Schulen soll eine Situation wie vor einem Jahr vermieden werden. Damals waren die Schulen im Lockdown, der in den Frühling hinein nur schrittweise aufgehoben wurde. Manche Schüler kehrten erst im Mai in die Klassen zurück. Wegen der langen Ausfälle wird geschätzt, dass sich bei fast einem Viertel der Schülerinnen und Schüler Lernrückstände aufgebaut oder vergrößert haben.

Allen sei bewusst, wie sehr Schülerinnen und Schüler im vergangenen Jahr unter den Schulschließungen gelitten hätten, sagte die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD). In der KMK bestehe weitgehend Einigkeit darin, dass der Unterrichtsstoff am besten in der Schule vermittelt werden könne.

«Die Omikron-Variante verläuft bei Kindern und Jugendlichen glücklicherweise ähnlich wie die Deltavariante»

Der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ), Jörg Dötsch, der auch Mitglied im Corona-Expertenrat der Bundesregierung ist (und der seit Beginn der Pandemie für weit offene Schulen eingetreten ist), verwies auf die Gefahr psychischer und körperlicher Erkrankungen durch Schließungen. Außerdem könnten die Schulen durch das gute Testsystem auch zur Regulierung des Infektionsgeschehens unter Kindern und Jugendlichen beitragen. «Die Omikron-Variante verläuft glücklicherweise ähnlich wie die Deltavariante bei Kindern und Jugendlichen deutlich schwächer als bei Erwachsenen. Es gibt hier keine Verschlimmerung.»

International allerdings häufen sich Meldungen darüber, dass sehr viel mehr Kinder mit Corona-Infektionen in Krankenhäuser eingeliefert werden, wie News4teachers berichtet. Die DGKJ selbst hatte in der vergangenen Woche eine Stellungnahme herausgegeben, in der an die S3-Leitlinie für den Schulbetrieb erinnert wird, die Fachverbände gemeinsam mit dem Bundesbildungsmininisterium entwickelt haben – und in der bei hohen Inzidenzen Wechselunterricht empfohlen wird. Davon ist allerdings jetzt keine Rede mehr. 

Flächendeckende Schulschließungen sind nach Änderungen am Infektionsschutzgesetz durch die Ampel-Parteien inzwischen sogar verboten. Thüringen musste deshalb seinen Plan zurückziehen, im ganzen Freistaat mit Distanzunterricht ins neue Jahr zu starten. Nun bleibt es dort den einzelnen Schulen in Abstimmung mit dem jeweiligen Schulamt selbst überlassen, wie sie vorgehen wollen.

Auch in Mecklenburg-Vorpommern sollen die Schulen selbst entscheiden. Das Bildungsministerium in Schwerin hat einen Drei-Stufen-Plan erstellt. Die Einrichtungen sollen immer am Donnerstag mit Blick auf die aktuelle Personallage festlegen und Eltern, Schulträger und Schulämter informieren, ob es in der kommenden Woche Unterricht in voller Präsenz (Phase 1), mit wechselnden Gruppen bei älteren Schülern (Phase 2) oder auch Distanzunterricht (Phase 3) gibt.

«Grundsätzlich sind Lehrkräfte natürlich für Präsenzunterricht – allerdings nicht um jeden Preis»

«Ich glaube, dass es Mecklenburg-Vorpommern richtig macht», sagte der Präsident des Deutschen Lehrerverbands, Heinz-Peter Meidinger, der «Rheinischen Post». Es gebe ja nicht nur die Alternative Präsenzunterricht oder Schulschließungen, sondern ein vielfältiges Maßnahmenbündel dazwischen. Dem Portal «Watson» sagte er: «Grundsätzlich sind Lehrkräfte natürlich für Präsenzunterricht, weil wir um die Folgeschäden von Schulschließungen wissen – allerdings nicht um jeden Preis.»

Die Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Maike Finnern, glaubt nicht, dass Präsenzunterricht an allen Schulen durchgängig möglich sein wird. «Wir müssen uns ehrlich machen», sagte sie dem Portal «Business Insider». «Es wird Schulen geben, die auf Distanz unterrichten müssen». News4teachers / mit Material der dpa

Fehlende Omikron-Strategie: „Das endet mit dem größtmöglichen Schaden, nämlich dem Schließen aller Schulen“

Anzeige


217 KOMMENTARE

  1. Die bundesweite Aussettung der Präsenzpflicht ist mehr als überfällig.Jmd.,der sagt „es ist anzunehmen,dass es…ägnlich mild wie bei…“halte ich in zunehmendem Maßefür unseriös.Zumal es von medizinischer Seite auch andere Stimmen gibt.Was hier geplant wird,ist ein weiterer Tiefpunkt im Umgang mit Kindern,LuL und EuE in der Pandemie.Nie hätte ich gedacht,dass es in einem Land wie Deutschland so möglich ist.

    • https://www.wa.de/nordrhein-westfalen/omikron-corona-kinder-schule-gefahr-start-weihnachtsferien-nrw-studie-91213714.html
      Auszug: Allerdings könne Omikron in Lungenzellen wohl weniger gut wachsen, was den Rückgang von schweren Krankheitsverläufen erkläre. Sollte diese verringerte Krankheitslast auch bei Kindern zutreffen, bleibe das Problem der hohen Fallzahlen, befürchtet der Virologe. Unter anderem, weil viele Kinder noch immer keinen ausreichenden Impfschutz haben.

      Kein Bundesland setze derzeit die S3-Leitlinie zum Schutz von Kindern und Jugendlichen konsequent um. „Somit sind Kinder in Schulen weiter nicht adäquat geschützt“, sagte Virologe Meyer ZDFheute.

    • @Maren

      Und hier eine kleine Info für alle, die gerne das „nur gaaaanz mild“-Narrativ bedienen:

      „Studie: Spuren an Organen selbst bei mildem COVID-19-Verlauf

      Auch milde beziehungsweise moderate Krankheitsverläufe mit COVID-19 gehen einer aktuellen Studie zufolge nicht folgenlos an Betroffenen vorbei. Das haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) nachgewiesen.
      Demnach beeinträchtigt eine Infektion die Funktionen von Herz, Lunge und Nieren. Bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Studie wurden unter anderem ein um etwa drei Prozent reduziertes Lungenvolumen, eine durchschnittliche Abnahme der Pumpkraft des Herzens und der Nierenfunktion festgestellt. Auch für Beinvenenthrombosen gibt es demnach gehäufte Anzeichen.
      „Die Erkenntnis, dass selbst ein milder Krankheitsverlauf mittelfristig zur Schädigung diverser Organe führen kann, hat höchste Bedeutsamkeit gerade auch im Hinblick auf die aktuelle Omikron-Variante, die mehrheitlich mit milderen Symptomen einherzugehen scheint“, erklärt Raphael Twerenbold, Wissenschaftlicher Studienzentrumsleiter und Kardiologe im Universitären Herz- und Gefäßzentrum des UKE, in einer Pressemitteilung des Klinikums.
      Insgesamt 443 Probandinnen und Probanden wurden nach einer SARS-CoV-2-Infektion mit keinen, milden oder höchstens mäßiggradigen Symptomen im Zuge der Hamburg City Health Study (HCHS) umfassend untersucht und ihre Daten mit Personen verglichen, die nicht an COVID-19 erkrankt sind. Die Ergebnisse wurden als Fast-Track-Publikation im Fachmagazin „European Heart Journal“ veröffentlicht.“
      https://www.gmx.net/magazine/news/coronavirus/corona-news-ticker-studie-spuren-organen-mildem-covid-19-verlauf-36441926

      Ist ja nicht schlimm, wenn man vorher gesund war – und nach einer Covid-Genesung 😉 nicht mehr gesund ist, sondern genesen … und nur gaaaaanz mild herzkrank o.ä.
      🙁

      • Ein paar Details lässt der Post von GMX jedoch aus. Laut welt.de waren die Proband*innen zwischen 45 und 74 Jahre alt. Festgestellt wurden ein 3% geringeres Lungenvolumen sowie eine verminderte Pumpleistung des Herzens von 1%. Nirgends steht, dass dies unumkehrbar wäre. Dasselbe Bild gibt es übrigens nach anderen Vireninfektionen auch (nur interessiert es da keinen). Weiterhin bezieht sich die Studie auf die Alpha-Variante des Virus. Omikron infiltriert die Lunge weit weniger, weswegen es zu insgesamt leichteren Verläufen führt – selbst bei Ungeimpften.

        Diese verkürzten Darstellungen sorgen für die völlig überzogene Coronapanik in diesem Land. Die häufigsten Symptome bei Omikron sind im Übrigen Schnupfen, Halsschmerzen, Müdigkeit und Kopfschmerzen – ein wahres Killerding also.

        • @Rüdiger Vehrenkamp

          Und probieren geht manchmal über, aber ganz oft VOR studieren.
          Mutige (also entsprechend Ihrer Position: überzeugte NICHT-Paniker) fröhlich pfeifend, singend und tanzend voran. Sonstige FREIWILLIGE ebenso.
          Moment, ich mache Ihnen den Weg frei. Gerne.
          😉

        • Sechs Millionen Infizierte bisher und nur Halsschmerzen , Kopfschmerzen und Müdigkeit … Diese Variante muss man einfach haben . Am besten Sie gehen mit gutem Beispiel voran .

        • Sie sollten sich lieber einmal mit Intensivmedizinern unterhalten, die ständig mit Covid-19 Folgeerkrankungen zu tun haben.
          Die Krankheitsbilder sind wesentlich gravierender, als dies in der Springer-Presse verharmlosend dargestellt wird.

          • Dass ausgerchnet Sie, Avl, seit einiger Zeit beim Schüren von Angst und Panik mitmachen, enttäuscht mich.
            Auch als harmlos geltende Erkältungsinfekte
            können gravierende Folgen bis hin zum Tod haben. Das dürfte Ihnen nicht unbekannt sein. Wenn jeder sich auf diese Fälle stürzen und sie für symptomatisch erklären würde, kämen die Leute aus dem Heulen und Zähneklappern gar nicht mehr heraus.

          • Ich berichte hier von realen Veränderungen am Menschen im Bereich der Intensivmedizin, und ich vermittele eben eigene Erfahrungen im Umgang mit Patienten in der Corona-Pandemie.
            Warum besuchen denn wohl die Anästhesisten ihre Kongresse zur Zeit in Münster, Berlin etc. nur noch über Videokonferenzen und in Kleingruppen-Seminaren über eine computergesteuerte Verbindung ?
            Die Infektion mit dem Covid-19 Virus bewirkt durch die Bildung von Thrombosen in kleineren versorgenden arteriellen Gefäßen der Organe Teilverschlüsse und Verschlüsse wichtiger Organe des Menschen im Sinne einer Einschränkung der koronaren Leistungsreserve des Herzen (Luftnot bei Belastung ), kognitive Leistungseinschränkungen des Gehirns mit einer schnellen Ermüdung und Verlangsamung bei geistigen Tätigkeiten , stille Untergänge von Nephronen der Nieren und eben auch Einschränkungen des Gasaustausches der Lunge.
            Unterschätzen sie nicht die Auswirkungen einer Infektion mit dem Virus. Und das gilt eben auch für jüngere Menschen, die dann keinen Leistungssport mehr betreiben können.
            Sie haben im Gegensatz zu den unter 5-jährigen Kindern die Möglichkeit durch Impfungen und Boostern sich zu schützen.
            Bille schützen sie sich und ihre Angehörigen, damit sie gesund bleiben mögen.

        • @Rüdiger Vehrenkamp

          Herr Vehrenkamp? … Haaaalloooo?
          Sie haben auf die verschiedenen Entgegnungen noch nichts geantwortet.
          Ach, Sie haben derzeit keine Internetverbindung? … Kein Problem, Sie können auch gerne morgen noch antworten.

        • Boahr, wenn ich Ihre Beiträge lese frage ich mich immer wieder
          * ist das ein Forentroll?
          * ist es ein KuMi unter falschen Namen
          * ist der doof
          * ist er Mediziner?
          * macht dem das Spaß?
          * hat der nur Langeweile?
          * kann so ein Mensch wirklich aus dem sozialen Bereich sein?

          Wie dem aus sei.
          Dies wird mein erster und letzter Post zu ihrer Person/Meinung sein:

          Sie werden fast allen hier so eine Coronapanik vor.
          Ja, hab ich.
          Mein Mann hat Lungenkrebs, wird bald operiert. Die Kinder werden in die Schule gezwungen. Das Risiko sich dort anzustecken ist groß. Das Risiko den Vater anzustecken ist groß. Die Folgen für uns als gesamte Familie nicht auszudenken.

          Lieber Herr Vehrenkamp, unser Schicksal ist kein Einzelfall. Ihre Arroganz wie sie über besorgte, Menschen reden kotzt mich an.
          Es ist an Kälte nicht zu überbieten. Ich bin wirklich froh, dass Sie meinen Kindern vermutlich niemals über den Weg laufen.
          Und ich wünsche, dass Sie nie mit Kindern zu tun haben, die wirklich mit solchen Ängsten wie meine Kinder umgehen dürfen.

          Machen Sie sich nicht die Mühe mir zu antworten, ich hätte vermutlich nicht mehr als eine hochgezogen Augenbraue dafür übrig.
          Lesen Sie lieber sämtliche FDP-Beiträge und fühlen Sie dort verstanden…

        • „verkürzten Darstellungen“ (Anm.:Der ist echt gut!)

          @Rüdiger Vehrenkamp
          –„Und in Frankreich lässt man die Schulen komplett offen.“–
          https://www.welt.de/politik/ausland/article236020254/Frankreich-Offene-Schulen-trotz-Omikron-dank-neuer-Strategie.html

          Mein Tipp, auch nicht nur die Schlagzeile „Offene Schulen trotz Omikron – Frankreich macht es vor“ L E S E N !

          „Für Kinder gelten DIESELBEN Regeln wie für den Rest der Bevölkerung“, so Gesundheitsminister Olivier Véran.

          „Frankreich hält auch in der Omikron-Welle seine Schulen geöffnet. Dabei geht das Land nicht leichtfertig vor, sondern mit einem durchdachten Kurswechsel. Deutschland riskiert durch ZÖGERLICHKEIT dagegen neue Massen-Quarantänen.

          Es gilt kein Unterschied mehr zwischen einer Infektion mit der Delta- oder Omikron-Variante. Die Quarantäne wurde von zehn auf SIEBEN Tage verkürzt. „

        • Richtig, Herr Vehrenkamp. Es wird Sie sicher nicht mehr verwundern, dass hier niemand Ihre Worte hören bzw. stehen lassen möchte und sie deswegen in den Schmutz zieht.

      • Bei körperlicher Belastung tritt dann in Folge bestehender multipler Thromben kleinerer arterieller Gefäße gegebenenfalls Luftnot durch eine dilatative Kardiomyopathie mit einer Linksherzinsuffizienz auf, Vorhofflimmern oder im schlimmsten Fall eine reanimationspflichtiges Kammerflimmern.
        Oder der Erkrankte hat eine Hemi oder eine Teilparese durch thrombotische Verschlüsse von das Hirn versorgenden Gefäßen. Das habe ich leider alles schon als Folge von Covid-19 gesehen.

    • Da bin ich ganz bei Ihnen. Hätte ich auch im Leben nicht gedacht, dass so etwas in Deutschland möglich ist. In einem Land, in dem der Arbeits- bzw. Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz so hoch gehalten wurde. Ich bin einfach nur tief entsetzt!!!

      Das, was hier jetzt von den Lehrkräften und Ganztagsbetreuern:innen und dem gesamten pädagogischen Personal an Schulen verlangt wird ist nichts weiter als ein totaler Kadavergehorsam. So nennt man das beim Militär. Da muss bis zum bitteren Ende das eigene Leben geopfert werden … zwangsweise. Ich könnte kotzen.

      Aber ich lass mich dazu nicht nötigen und werde am Montag fristlos kündigen. Sollen die doch selber sehen, wie sie unter diesen Umständen die ach so armen Kids in der Aufbewahrungsstation Schule versorgt bekommen.

      Und ich hoffe von Herzen, dass viele weitere Mitarbeiter:innen ihre Arbeit einfach schmeißen werden. Denn wir aus der Nachmittagsbetreuung bekommen alle ein mega kleines Gehalt … dafür soll man auch noch seine Gesundheit aufs Spiel setzen???

      Ohne mich!!! Und wer klug ist, der hört auf. Wer braucht denn so einen scheiß Job?

  2. Ich bin total genervt. In einer Woche bin ich mit ffp2 im Präsenzunterricht mit 4 Schülern. Alle anderen positiv oder in Quarantäne (Oberstufengymnasium) Aber wir verkaufen es als Bildungsgerechtigkeit. Hauptsache Präsenz. Gleiches Problem wie vor zwei Jahren. Diesmal Distanz aber trotzdem keine Noten. Lade alle KMs ein mit mir Noten zu machen und sich mit mir zu unterhalten, um es zu verstehen nicht alles über einen Kamm zu scheren, bzw. mit mir Noten zu machen, die auch justiziabel sind. Ich bin so genervt, und habe sehr viel Mehrarbeit mit viel Fantasie für Noten zu erhalten.

    • Und sie sind auch voll für Kinder, die wegen eines Unfalls, Blinddarm oder Krebs ein freies Bett benötigen! Aber was interessieren sich Kultusminister schon für die Gesundheit und die Leben von Kindern wenn es doch die Wirtschaft zu retten gilt!

      Das Recht auf körperliche Unversehrtheit wurde ohne demokratische Legitimation abgeschafft!

    • Liebe Rosa,
      noch ist die USA kein Nachbarland.
      Außerdem sind die Kinder dort ganz anders als in Deutschland!
      Sie sind alle adipös, vorerkrankt und – ganz wichtig – sprechen Englisch und nicht Deutsch!
      Also mit unseren Kindern überhaupt nicht zu vergleichen!

  3. Viele Gesundheitsämter in SH haben kapituliert.
    Da gemeldete positive Fälle nicht mehr tagesaktuell bearbeitet werden können wird gebeten, dass Infizierte selbst, sobald sie Kenntnis von ihrer Infektion haben, ihre Kontaktpersonen informieren und in Quarantäne schicken. Sie sollen nicht warten, bis sich das GA bei ihnen meldet, da dass evtl. mehrere Tage dauern kann.
    Als Kontakte gelten:
    Menschen, mit denen man mehr als 10 Minuten nahen Kontakt hatte.
    Ausnahme:
    Der Kontakt fand mit Maske statt,
    oder die Kontaktperson ist vollständig geimpft.

    Das bedeutet für Schulen: Aufgrund der Maskenpflicht gibt es auch weiterhin KEINE Kontaktpersonen.
    Nur das positiv getestete Kind geht nach Hause.
    Also: same procedure as usual.

    So wird es auch keine LuL in (vorsorglicher) Quarantäne geben.
    Alles roger! Präsenzunterricht gesichert!

  4. Die KM müssen sich ehrlich machen und die Realität anerkennen. Mit aller Klarheit wird von der WHO eine Warnung ausgesprochen und die bittet um Gehör und Aufmerksamkeit.https://www.tagesschau.de/newsticker/liveblog-coronavirus-mittwoch-279.html#WHO-warnt-vor-noch-gefaehrlicheren-Varianten-durch-Omikron Die Klassen in voller Klassenstärke zu besetzen ist bei dieser Omikron Variante fahrlässig. Die Durchseuchung noch mit einem Buschfeuer zu verstärken und zu unterstützen ist Menschenunwürdig.

  5. Wie wäre es mit einem extra Hospitalisierungsindex, konkret auf die Kinderbetten in deutschen Kliniken gerechnet und vorausschauend natürlich auch mit einer Zahl frei gehaltener Betten für die PIMSwelle in 3 bis 6 Wochen nach Öffnung? Das wäre eine ehrliche Form der Auseinandersetzung mit den Konsequenzen des ewigen Mantras von Präsenz um jeden Preis.

  6. Liebe KuMi, falls ihr es noch nicht mitbekommen habt: in Grundschulen (also bei den Kindern zwischen 5 und 11) sind nach aktuellen Meldungen gerade einmal gut 8% geimpft. Das sind durchschnittlich 2 pro Klasse! Warum jagt ihr genau diese (und ihre LK) in Dauerpräsenz?? Warum gibt es nicht wenigstens Wechselunterricht, bei dem zumindest ein bisschen Abstand eingehalten werden kann? Warum können Eltern nicht selbst entscheiden, ob ihr Kind Teil dieser Durchseuchungswelle sein soll? Geht es euch damit nicht schnell genug?
    Im übrigen halte ich es für absolut erbärmlich, die Entscheidung und den damit verbundenen Ärger der erbost Öffnung Fordernden jetzt den Schulleitungen aufzudrücken. Die haben schon genug damit zutun, eure ganz fantastischen Hygienekonzepte umzusetzen und nach außen zu verkaufen!

    • Diese Kinder werden leider durch die Schulen Ominkron in ihre Familien drücken und von dort aus in weitere Bevölkerungsschichten, die nicht so unglaubliche harmlose Verläufe haben.

      Und diese harmlosen Verläufe bei Kindern sind es nur deswegen, weil es keinerlei Unteruschungen zum tatsächlichen Gesundheitszustand gibt. Es atmet, es hat Herzschlag, alles super.
      Würde man ein Blutbild machen, sähe es um einiges anders aus. Wurde in anderen Ländern schon gemacht. Auch bei symptomlosen Kindern. Aber was man nicht sieht, gibt es nicht.

      Eine gute Freundin hat jetzt den Frührentebescheid, läuft.

      • Ein guter Freund hat jetzt auch seinen Frührentenbescheid. Gut, er ist 60 und mit Corona hat es auch nix zu tun, aber Hauptsache mal alarmistisch vage Andeutungen gemacht, gelle?

          • Er meint, dass ich hätte darauf hinweisen sollen, dass diese Freundin seit einem Jahr extremes Long Covid hat und deswegen in Zwangsrente geschickt wurde. Sie wollte nicht.
            Und man könnte meinen, dass aus dem Zusammenhang meines Beitrages ersichtlich wäre, dass es natürlich die Folgen einer Coronainfektion sind.

            Ich hätte es bloss nicht mit den Worten vage beschrieben, sondern konkret gefragt, aber Ragnar zeichnet sich gerene durch seine Post der besonderen Art aus.

          • Falls die Frage ernst gemeint sein sollte:

            1) Wie alt ist die Freundin und musste sie wegen Covid in Frührente?
            Die Aussage oben ist nur eine Andeutung.

            2) Die Behauptung hinsichtlich des Blutbildes ist Quatsch. Wer Corona-bedingte Beschwerden hat (die ich gar nicht leugnen will), bekommt das definitiv im Blutbild nachgewiesen.

          • Im Zuge ihrer Studie stellten die US-Forscher jetzt fest, dass bei allen Kindern dieser Biomarker signifikant erhöht war. Auch bei denen, die keine oder wenige Symptome hatten! Bei 48 Prozent der Kinder zeigten sich Hinweise auf Mikrothrombosen und akute Nierenschäden. „Erstaunlicherweise waren die sC5b9-Werte selbst bei den Kindern abnormal, die nur minimale Symptome hatten oder deren Infektion asymptomatisch und nur rein zufällig entdeckt worden war“, erklären die Forscher.

            ► Welche kurz- und langfristigen Folgen diese Veränderungen und Schäden an den Blutgefäßen und Nieren haben können, sei aber noch unklar.

            https://www.bz-berlin.de/deutschland/us-studie-corona-schaedigt-die-blutgefaesse-bei-kindern

    • Interessiert die KM aber nicht, denn sie selbst sind nicht betroffen und bis das wirklich zuschlägt, haben sie das Amt sowieso nicht mehr.

      Vermutlich werden die meisten KM längst in ein Land ausgewandert sein, das nicht nach DE ausliefert, wenn das, was sie jetzt anrichten, gerichtlich aufgearbeitet wird.

      • Die Schulleitungen werden als Puffer vorgeschickt. Viele Eltern werden die Schulleitungen und Lehrer in die Verantwortung nehmen, das scheint diesen aber noch gar nicht bewusst.
        Für mich ist ab jetzt jeder, der diese Durchseuchung mitträgt voll verantwortlich. Die Daten liegen auf dem Tisch und jeder, der weiter Normalität spielen will, hat die volle Verantwortung für Tausende von Long Covid Kindern und Jugendlichen.

    • Haben Sie den verlinkten Artikel denn auch gelesen? Laut welt.de waren die Proband*innen zwischen 45 und 74 Jahre alt. Festgestellt wurden ein 3% geringeres Lungenvolumen sowie eine verminderte Pumpleistung des Herzens von 1%. Nirgends steht, dass dies unumkehrbar wäre. Dasselbe Bild gibt es übrigens nach anderen Vireninfektionen auch (nur interessiert es da keinen). Weiterhin bezieht sich die Studie auf die Alpha-Variante des Virus. Omikron infiltriert die Lunge weit weniger, weswegen es zu insgesamt leichteren Verläufen führt – selbst bei Ungeimpften.

      Diese verkürzten Darstellungen sorgen für die völlig überzogene Coronapanik in diesem Land. Also bitte ich Sie, nicht nur Überschriften wiederzugeben, sondern sich wirklich mit den Inhalten auseinanderzusetzen.

      • Sie sind unfähig medizinische Details kognitiv zu verarbeiten. Deshalb ist ab sofort von meiner Seite jede weitere Diskussion mit Durchseuchungsbefürwortern wie Ihnen beendet.

      • „Haben Sie den verlinkten Artikel denn auch gelesen? “

        dito:
        @Rüdiger Vehrenkamp
        –„Und in Frankreich lässt man die Schulen komplett offen.“–
        https://www.welt.de/politik/ausland/article236020254/Frankreich-Offene-Schulen-trotz-Omikron-dank-neuer-Strategie.html

        Mein Tipp, auch N I C H T N U R die Schlagzeile „Offene Schulen trotz Omikron – Frankreich macht es vor“ L E S E N !
        „Für Kinder gelten DIESELBEN Regeln wie für den Rest der Bevölkerung“, so Gesundheitsminister Olivier Véran.
        „Frankreich hält auch in der Omikron-Welle seine Schulen geöffnet. Dabei geht das Land nicht leichtfertig vor, sondern mit einem durchdachten Kurswechsel. Deutschland riskiert durch ZÖGERLICHKEIT dagegen neue Massen-Quarantänen.
        Es gilt kein Unterschied mehr zwischen einer Infektion mit der Delta- oder Omikron-Variante. Die Quarantäne wurde von zehn auf SIEBEN Tage verkürzt. „

  7. Welchen Wert hat ein Leben und Gesundheitsschutz für unsere Politik und KM noch? https://www.tagesschau.de/newsticker/liveblog-coronavirus-mittwoch-279.html#Bundesbildungsministerin-ruft-zum-Verzicht-auf-Schulschliessungen-auf Politik darf Sitzungen absagen und sich schützen und im Schulbetrieb ist Anwesendheitspflicht. Wie gerechte Bildung gewährleistet soll bei einer hoch ansteckender Variante OMIKRON ist sehr fraglich und erneut unehrlich von den KM. Es gibt auch wieder kein Plan B und wieder auf Kosten der Schulen.

  8. Ein Schuleiter aus Karlsruhe bereitet sich vor und erstellt einen Fahrplan in den Ferien um einen guten Start mit Welle der Schülerschaft zu ermöglichen. Vor allem auch den kurzfristigen Ansagen zu Freitag zu entschärfen und schnell auf die Situation reagieren zu können um einer Schülerschaft mit einigen Stolpersteinen eine Lernziet im Ausnahmezustand zu ermöglichen. Es ist sicherlich nicht die Bildung wie im Klassenzimmer aber eine Form eine Schulstuktur in einer Pandemie anzubieten.https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/karlsruhe/ernst-reuter-schule-bereitet-sich-auf-unterrichtsbeginn-vor-100.html Das in einer Pandemie das Bildungsziel von einem Lehrplan nicht erfüllt werden kann, mit dieser hohen Belastung an den Schulen, sollte von den KM endlich anerkannt werden.

      • Hallo Realität?

        Dauernd Schüler in Quarantäne und / oder krank.
        Teils ganze Klassen in Qu.
        Lehrer krank.
        Frierend lernt man auch viel schlechter oder auch gar nicht.
        Zeit wird verschleudert mit Tests, die viele Schüler nicht mal korrekt durchführen.
        Der dauernde Kampf um korrekt sitzende Masken.

        Alles Zeitfresser, die dazugekommen sind.
        Man kann seine Unterrichtssequenzen gar nicht mehr durchbekommen. Es ist schon schwer genug, ohne dass dauernd parallele Vertretung zweiter und dritter Klassen dazu kommt.

        Btw. die Bildungsziele wurden auch schon vorpandemisch immer weniger erfüllt.

        • @Klugscheisser

          Das sind alles Gründe, die Schule endlich 24/7 zu öffnen! Hoffentlich liest das kein KuMi-Troll 🙂

  9. Ich begreife die Sache mit der Quarantäne nicht. Sind nicht nur Schulen sichere Orte, sondern auch Lehrkräfte, die sich in den sicheren Orten ggf. infiziert haben kürzer ansteckend als beispielsweise Disco-Gänger?
    Und was ist, wenn ich als Lehrerin in der Disco war, und dort ein Infizierter war, muss ich dann mit den anderen 800 Leuten für 2 Wochrn in Quarantäne oder nicht, weil ich als Lehrerin offensichtlich biologisch irgrndwie anders bin?

    • Wow, gute Frage, Lanayah!
      Allerdings, ein Lehrer wird doch nicht so verantwortungslos sein, sich in eine Disco, ein Restaurant oder ein Theater zu begeben, oder?
      Oder muss man jetzt die Schilder am Eingang erweitern:
      „Zutritt mit 2G Plus.
      Lehrern ist der Zutritt verboten!“

      • Hoffentlich liest das kein KuMi! Sonst beschließt das KMK folgende Maßnahme: ,,Da die Schulen so SICHER sind, dürfen die LuL das Schulgebäude während der gesamten Corona- Zeit nicht mehr verlassen. (Wer sich um ihre Familie und Kinder kümmert? Wen interessiert`s?!) Wir stellen jedem eine Kanne Tee und ein Bett
        (ach, nee … zu teuer für Bildungssklaven … Korrektur ) ein Lazarettbett zur Verfügung.“ So, nun gehe ich zum Lachen (Heulen oder Schreien) in den Keller.

  10. Pressekonferenz nach der KMK Sitzung.

    KMK: „Wir werden alles für die SuS tun um einen sicheren Präsenzunterricht anbieten zu können. Wirklich, wirklich ALLES“
    Presse: „Es werden also Luftfilter angeschafft?“
    KMK: Nein, das ist zu teuer. Aber sonst werden wir wirklich ALLES tun.“
    Presse: “ Dann verkleinern sie die Klassen?“
    KMK: „Nein dazu fehlen uns die Räumlichkeiten. Aber sonst werden wir wirklich ALLEs tun“.
    Presse: „Dann kommt also der Wechselunterricht?“
    KMK: „Das ist organisatorische leider nicht möglich. Aber sonst tun wir wirklich ALLEs für die SuS“
    Presse: „Sie wollen also jetzt täglich testen?“
    KMK: „Dazu fehlt es uns leider an Tests in ausreichender Menge. Aber sonst werden wir wirklich ALLES für die SuS tun.“
    Presse: „Gibt es dann wenigsten in jedem Saal warmes Wasser, Seife und Handtücher?“
    KMK: „Das übersteigt das finanzielle Budget. Aber sonst werden wir wirklich ALLES tun!“
    Presse: „Definieren sie bitte den Begriff ALLES“.
    KMK: „Na, ja. Morgens Tür auf und Licht an.“

  11. Es ist ja verständlich, wenn die Quarantäne z.B. für Lehrer verkürzt wird. Sie beträgt derzeit 2 Wochen, selbst wenn der Lehrer keine Symptome hat, also NICHT erkrankt ist. Menschen mit geringen Symptomen sind nachweislich deutlich kürzere Zeit ansteckend und Menschen ohne Symptome erst recht. Da sitzt man dann u.U. zuhause und hat gar nichts weiter außer 2 Wochen zusätzliche Ferien.

    • Keine Angst, yorum Yap, in den meisten Bundesländern gibt es in Schulen gar keine sog. KONTAKTPERSONEN, weder unter Mitschülern noch unter Lehrern eines positiv getesteten Schülers. Also gibt es auch nur für positiv getestete Menschen die Anordnung einer Isolation.
      Grund ist die Maskenpflicht, die eine Infektion ja zuverlässig verhindert.
      Für geimpfte Lehrer gibt es nicht einmal eine Testpflicht, so dass asymptomatisch infizierte Lehrer nicht erkannt werden, also auch weiter arbeiten.
      Also, keine Panik, lieber yorum Yap, im Gegensatz zu Discogängern, Restaurantbesuchern, Pflegern usw. haben Lehrer keinen zusätzlichen Urlaub!

    • Wenn man infiziert ist und symptomlos ist, ist NICHT erkrankt trotzdem der falsche Ausdruck. Man ist sehr wohl erkrankt. Eine Virusausscheidung, und damit die Ansteckungsgefahr, kann nur per PCR Tests festgestellt werden. Die Dauer und Länge ist auch bei Symptomlosen unterschiedlich. Grundsätzlich zu äußern, Symptomlose seien nicht, oder kaum ansteckend ist falsch.

    • Es geht darum, ob der Lehrer noch weitere Kinder oder Kollegen in der Schule infiziert (und dadurch ausgelöst dann im Schneeballsystem dann auch Eltern, Großeltern, Geschwister und das halbe Dorf/Viertel, die dadurch in Lebensgefahr oder eine Gefahr für körperliche Langzeitschäden geraten. Und nicht darum, ob der Lehrer nun däumchendrehend zuhause rumsitzt oder nicht! Auch Menschen ohne Symptome können nach über 10 Tagen das Virus noch in sich tragen und weitergeben!

      Dass man sowas nach 2 Jahren Corona immer noch erklären muss!

    • Meine Kolleginnen und Kollegen haben während ihrer Quarantäne brav Unterricht vorbereitet und den vertretenden Kollegen zur Verfügung gestellt. Teilweise haben sie Unterricht online über Videokonferenz abgehalten, der vertretende Kollege hat dann „nur“ betreut und Geräte ausgeteilt. Das man bei Quarantäne Ferien hat, wenn man nicht erkrankt ist, halte ich für ein Gerücht. Aber vielleicht ist das bei Ihnen so.

    • Ich sprech aus mehrfacher Erfahrung. Nix mit Ferien, sondern regulärer Unterricht- eben online. Dann geht nämlich Distanz Unterricht auf einmal. Nur sonst ist man komplett eingesperrt. Wie ein Sträfling… das war für mich und Kollegen eine enorme psychische Belastung!

    • Aber warum dann nur für systemrelevante Berufe, zu denen wir Lehrerinnen praktischerweise plötzlich mal wieder gehören?

    • Ferien ??? Man versorgt die Kollegen und Schüler über das LMS mit Material . Da sind Sie bemerkenswert uninformiert . Quarantäne ist keine Krankschreibung . Da erwartet der Dienstherr Einsatz von zuhause .

    • Bitte stellen Sie sich doch mal bei der nächsten Querdenkerdemo auf die Straße und erklären Sie, dass Quarantäne doch nur zwei Wochen zusätzlicher Urlaub sind. Nicht vergessen: das Ganze filmen und anschließend hochladen!

  12. Was müsste man tun?
    Schulschließungen (Distanzunterricht, wo immer möglich), Homeoffice (wo immer möglich), Verbot von Großveranstaltungen … Kontaktreduzierungen überall, schnellstmögliche Dreifachimpfung für jeden.

    Was wird man tun?
    Maskenpflicht überall. Die G´s zur Beibehaltung des Drucks auf Noch-Nicht-Geimpfte. Verkürzte Quarantäne für nachweislich Erkrankte unter Freitestung mit lediglich Antigentests, sobald diese negativ sind (was wohl sehr häufig sowieso passiert trotz Viruslast). Kontaktpersonen gehen in der Regel gar nicht mehr in Quarantäne. Offene Schulen in Vollpräsenz mit Masken und Tests … dass aufgrund von Masseninfektion (mal) nichts mehr gehen wird, wird in Kauf genommen. Am Ende wird sich fast jeder mit Omikron infizieren, auch über die Hälfte der Geboosterten. Durch eine katastrophale Lage im Gesundheitswesen und in der Infrastruktur geht man durch wie es sich für eine Pandemie, in der nicht ausreichend gegengesteuert wird, erwarten lässt. Devise: Ertragen und mit Glück durchkommen!

    Was dürfte neben dem zu erwartenden Szenarium infolge des (schul-)politischen Handelns auf keinen Fall passieren?
    Eine hoch ansteckende neue Immunflucht-Variante mit großer Krankheitslast könnte unter der Durchseuchung mit Omikron entstehen. Wahrscheinlichkeit? Hoch!

  13. Beschlüssen hin oder her… das Virus wird sich an nichts halten, was wir ihm aufdrücken wollen.

    Schon längst gilt für geimpfte Lehrkräfte und Schüler mit Maske: keine Quarantäne!
    Wie also jetzt: Quarantäne verkürzen, wo es bisher keine gab?

    Angeblich sind 90% der Beschäftigten geimpft, inzwischen sicherlich ein großer Teil auch geboostert. FFP2 tragen auch die meisten Lehrkräfte. Nachverfolgung seitens der Gesundheitsämter findet auch durch Überlastung nicht mehr statt.
    Wo soll da eine Quarantäne verkürzt werden?

    Wir brauchen praktikable Anweisungen und große Freiheiten, um den Schaden für alle möglichst gut einzugrenzen:
    Quarantäne oder nicht müsste die Schule mit den Eltern entscheiden können, sobald Selbsttests positiv sind.
    Es gibt Klassen, in denen alle Maske getragen haben und Abstand halbwegs möglich war.
    Dann kann man vielleicht verantworten, die Kinder weiter kommen zu lassen, bis das Gesundheitsamt Maßnahmen verghängt.
    Es gibt andere Klassen, in denen Schüler keinen Abstand halten (können) und keine Masken tragen (können), weil räumliche oder individuelle Bedingungen dies nicht möglich machen.
    In solchen Klassen müssten m.E. mindestens den Eltern freigestellt werden, ob sie ihr Kind weiter zur Schule schicken, wenn ein positiver Test bekannt wird.

    Überall wird die Mitverantwortung jedes Einzelnen zur Eindämmung der Infektionen beschworen – gerade weil die Gesundheitsämter nicht mehr nachkommen.
    Nur in der Schule darf ich weder für mich selbst noch für die mir anvertrauten schüler und deren Familien diese Verantwortung übernehmen, darf nicht selbst entscheiden wo Entscheidungen notwendig sind, darf nicht sinnvoll und situtationsangemessen handeln, darf den Schaden nicht eingrenzen, muss alles laufen lassen?!

    Das verträgt sich weder mit meinem ethischen noch mit meinem Berufsverständnis!!

    Die KM sollten bedenken:
    Menschen, die ständig in vollkommen paradoxen double-bind-Situationen leben, leben nicht gesund, haben ein hohes Risiko, aus sekundären Gründen auszufallen – nicht weil sie an Corona erkranken!

    Im Grunde wäre ein Wechselmodell zur Gewährleistung halbwegs sicherer Abstände die einzig sinnvolle Perspektive für den gesamten Winter!!!

    • “ Menschen, die ständig in vollkommen paradoxen double-bind-Situationen leben, leben nicht gesund, haben ein hohes Risiko, aus sekundären Gründen auszufallen – nicht weil sie an Corona erkranken!”

      Japp. Ich gehe schon seit Wochen auf Kante. Und ich habe keine Kraft mehr. Mache nur noch das Nötigste, weil mehr einfach nicht mehr geht. Unterrichtsdienst nach Vorschrift. Beratungsgespräche noch mit Herz. Aber irgendwo muss ich Kräfte einsparen für wichtiges. Und Unterricht ist ja nicht wichtig. Wichtiger sind soziale Kontakte, habe ich gelernt.

  14. «Das bedeutet, dass wir die Schulen erst dann schließen, wenn alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind.»- Aha- Bedeutet also, wenn keiner mehr da ist? „Außerdem könnten die Schulen durch das gute Testsystem auch zur Regulierung des Infektionsgeschehens unter Kindern und Jugendlichen beitragen.“ Ach ja, in Nds. testet man sich zu Hause und füllt nen Wisch aus…..was ja grundsätzlich besser ist, da so wenigstens keine Testung vor meiner Nase stattfindet. Aber mal ehrlich- vertraut denn noch diesen Tests oder der sachgemäßen Durchführung? Wie schon so oft gesagt. Alles Augenwischerei. Warum trifft sich dieser unsägliche KMK-Verein überhaupt noch am heutigen Tag? Der Drops ist doch schon längst gelutscht. Seit Tagen wird doch überall schon Stimmung für Präsenzunterricht mit voller Berödelung gemacht! Gerade in den Nachrichten: 25 Spieler einer Eishockey-Mannschaft sind mit Corona infiziert. TROTZ Impfung und Hygienkonzept! Wurde extra betont. Wie kann das bloß sein?! Haha…..In Schulen kann das nicht sein! Die sind ja Hygienefilter, Bremsscheiben uvm….Aber aufgepasst! Das kann natürlich sein/werden, weil WIR LUL das umfangreiche Hygienekonzept nicht verstehen, nicht umsetzen und 16 KM’s uns nicht persönlich mit Herrn Fischbach im Schlepptau FORTGEBILDET haben. Die haben ja keine Zeit, da sie ja mit ihren schwierigen Pressestatements in Dauerschleife beschäftigt sind. Oder dauernd per VIDEOKONFERENZ im warmen mit Luftfiltern ausgestatteten Büro, stundenlang tagen. Die Lüften bestimmt sogar alle 20 Minuten dabei, damit sie sich nicht selber wieder reinfizieren…..und während ich gerade so schreibe, taucht wieder diese Finnern von der GEW im TV auf, diesmal mit: „Wir müssen uns ehrlich machen….“ Reicht mir!

    • Vielleicht sollte man die Fußballer und Eishockeyspieler in den Schulen trainieren lassen, zusammen mit den SuS. Dann sind alle safe: die kleinen Bremsscheiben verhindern die Infektionen der Erwachsenen und haben außerdem mal Profisport in der ersten Reihe. Ist doch win-win für alle!

  15. Frau Prien darf mir gerne erklären, warum Sie Schulen zur kritischen Infrastruktur zählt.
    Die Definitionen Kritis beinhalten Schulen nicht.
    Es gibt Alternativen. Die Distanzbeschulung.
    Die Feuerwehr kann nicht in Distanz löschen, Schulen können das schon.
    Jede Quarantäneverkürzung in diesem Bereich ist fahrlässig. Eltern müssten damit leben, dass ihre Kinder von noch infektiösen Lehrkräften unterrichtet werden. Das kann niemand wollen, der Kinder auch nur minimal schützen möchte.

    • Ganz einfach, weil ein Grossteil der Lehrer darum gekämpft hat um der kritischen Infrastruktur zugeschlagen zu werden. Sei es durch bevorzugte Impfung oder die Zahlung des Coronabonusses. Nur wenn etwas dafür getan werden muss wird sofort der Kopf eingezogen. Welche Berufsgruppe die solch einen Bonus erhalten hat, legte seine Betriebe denn wochen- und monatelang still?

        • https://bawue.verdi.de/presse/pressemitteilungen/++co++7ee80a30-5101-11ec-aba4-001a4a160111
          Und den gabs sogar, obwohl der überwiegende Anteil der Lehrer nichtmal bei Verdi sind. Muss ja ein toller Zahltag sein, in dem so eine Summe (Steuerfrei!) nicht auffällt. Mich reut der Anteil meiner Beiträge die dazu geführt haben und da bin ich nicht allein. Hat die GEW in den Tarifverhandlungen dazu beigetragen?
          Ach, ich vergaß, die kommen da gar nicht dazu…

          • Ist auch schwer, einen Coronabonus Anfang Januar bereits bemerkt zu haben, den es für ALLE Angestellten des ÖD erst zu Beginn des Jahres 2022 geben wird, wenn die Gehälter der Angestellten erst Ende des Monats ausgezahlt werden (die Mitteilung, auf die Sie sich beziehen, ist von 11/21). Inwiefern ist dieser Bonus, der wie gesagt an ALLE Angestellten des ÖD ausgezahlt wird (und zwar zukünftig) jetzt ein Beleg dafür, dass Lehrer irgendwie als bevorzugt im Sinne kritischer Infrastruktur behandelt werden wollten, und zwar vor 2022? Erklärt sich mir jetzt nicht!

        • Bei mir auch nicht . Jetzt gibt es einen Corona – Bonus im Rahmen des Tarifabschlusses für den Öffentlichen Dienst der Länder . Er soll spätestens im März ausgezahlt werden . Beim Geiz der Verantwortlichen heißt das leider frühestens im März . Dann leben sicher ein paar nicht mehr . Jeweils 1300 Euro gespart . Lehrer bekamen in NRW erstmals im April 2020 die Möglichkeit , sich impfen zu lassen . Mit Astrazeneca . Da haben viele dankend verzichtet . Zu Recht wie man heute weiß . MRNA gab es erst ab Mai . Da waren Altenheimbewohner schon sechs Monate geimpft .

      • Hallo Andreas,
        Geld kam noch nix an bei mir, bei Ihnen?
        Und Sie meinen sicher das AstraZeneca damals, oder? Das gibt’s heuer gar nimmer bei uns, komisch.

        • Himmel-Herrgott-Sakra – der Bonus sind die strahlenden Kinderaugen aus Anlass des Erlasswirrwars gewesen, der den schulischen Alltag im letzten Jahr beherrscht hat. Für wie abgestumpft haltet ihr die SuS, dass ihr meint, denen wäre angesichts der erleuchteten Geister der KMK nicht ein Schmunzeln auf die Lippen gekommen. Wenn das fröhliche bisweilen sarkastische Grinsen der SuS nicht Bonus genug ist, der sollte den Dienst aufkündigen.
          Ich bin dann ebenfalls dabei. Kein Arbeitgeber ist immer noch besser als ein Zickzackscheitel – statt tarifbeschäftigter Landesbediensteter Transferleistungsempfänger mit ALGI-Anspruch nach drei Monaten. Kommt das Geld halt nicht mehr vom LBV sondern von der Arbeitsagentur. Der Antrag auf ALGI kann übrigens online gestellt werden.

      • Coronabonus gabs meines Wissens für Lehrer nicht – in keinem Bundesland. Sie verwechseln das wohl mit den Angehörigen des Bundestages.
        Was die Impf-Priorisierung betrifft: Lehrer waren zunächst in Prio 3 eingestuft. Als dann keiner der Personen in Prio 1 und 2 Astra haben wollte, hat man die Grundschullehrer in Prio 2 gehoben und es hieß: Astra oder nix – mit Biontec durften Lehrkräfte nicht geimpft werden. Und als dann endlich Prio 3 und damit die restlichen Lehrer dran waren, wurde die Priorisierung so gut wie aufgehoben: da durften alle.

        • Wenn Ihnen die Zahlung von der auszahlenden Stelle verweigert wird, dann empfehle ich einen Anruf bei Ihrer Gewerkschaft. Anrufen, Mitgliedsnummer angeben, Läuft….
          Bei mir ist es angekommen, nur haben wir (Energieversorger) etwas dafür getan und nicht nur den höchsten Abschluss ausgesucht. Nehmen Sie doch nächstes Mal den der IGM der ist normalerweise der höchste.
          Nichts dafür tun und dann noch jammern wenn der Bonus 3 Monate später kommt. Bravo… Lautes Klatschen!
          Wäre interessant zu wissen wer hier im Forum Verdi-Mitglied ist?

          • @Andreas 14.40Uhr
            Ich verweise auf meinen Post von 11.57 Uhr.
            Die meisten Lehrer sind übrigens Beamte – die Bonuszahlung, auf die Sie verweisen, gilt für Angestellte des ÖD und damit nicht automatisch für Beamte. Ausgezahlt wurde noch nichts (hätte ich -im Angestelltenverhältnis- ja merken müssen). Mein Partner arbeitet übrigens auch bei einem Energieversorger, und dessen Arbeitsleben ist -bei höherem Gehalt und weniger Verantwortung- deutlich entspannter als meins, das sieht er übrigens auch so.

          • Wie oben schon von anderen erklärt: der Bonus wird für alle Angestellte im ÖD bis März ausgezahlt. Lehrer sind (in den meisten Bundesländern) überwiegend Beamte. Ob das Tarifergebnis überhaupt übernommen wird, halten sich die Länder immer noch offen. Aber Hauptsache, den Lehrern mal eins mitgeben. Geht es Ihnen jetzt besser? Schön, dass wir helfen konnten.

      • Es gab bei uns weder bevorzugte Impfung (18jährige SuS, die bei der Freiwilligen Feuerwehr sind, waren eher geimpft als 60jährige LuL) noch eine Sonderzahlung. Und monatelange „Stilllegung“ sowieso nicht. Präsenzunterricht der Abschlussklassen ab 11.1.21, in Thüringen sind auch die 10.Klassen Abschlussklassen, Klassen 11 und 9 folgten kurz darauf. Ansonsten Wechsel- oder Distanzunterricht, wer Klassen in PU und DU hatte, ist meist, wenn es irgendwie ging, zwischendurch nach Hause gefahren, um die Videokonferenzen über das häusliche WLAN und natürlich mit persönlich angeschafftem Equipment zu machen, damit es zuverlässig funktioniert. FFP2 werden selbst gekauft und und und.

  16. Ich frage mich gerade, ob unsere Gefängnisse auch so ausgelastet sind wie unsere Kliniken,
    denn da gehören manche wirklich inzwischen hin…

  17. „Wir machen alles, was möglich ist, um die Schulen offen zu halten“
    https://www.welt.de/vermischtes/article236042762/Corona-Laender-beraten-ueber-Schulschliessungen.html

    Ich könnte nur noch schreien, wenn ich von irgendeinem KM so einen Satz höre…
    Getan haben sie genau: Nichts. Keine Luftfilter, keine kleineren Klassen, also keine Abstände, dafür Tests, die faktisch nie ein positives Ergebnis anzeigen, obwohl SuS infiziert waren, keine PCR-Tests (könnten ja welche positiv sein und kosten zu viel) , ffp2 kaufen wir selber, und und und…

  18. Die KMK ignoriert die Wissenschaft.
    Selbst milde Infektionen führen zu Organschäden. Auch bei Kindern und Jugendlichen.
    Auch wenn es „nur“ 10 Prozent sind.
    Wir durchseuchen jetzt also Hunderttausende zukünftige Arbeitskräfte, um die Schulen weiter als Verwahranstalten offenhalten zu können und weiter Digitalisierung in Faxen zu fordern.
    Wir nutzen keine Chancen, wir opfern lieber unsere Kinder.
    Das wäre alles zum Lachen, wenn es nicht für viele Kinder und Lehrer schlimme Folgen hätte.

    • Lieber xy,
      Wenn man wenigstens Berufsschüler, die ja oft schon erwachsen sind, in den DU entlassen würde! Aber nein, immer noch wird behauptet, dass Testen – auch mit Selbsttests – Infektionen „verhindert“.
      Für die Betriebe würde ich vorschlagen, Berufsschülern konsequent den Zutritt zu verweigern.

      • Das Problem besprechen wir gerade akut.
        Wenn die beruflichen Schulen in Bayern weiter auf Offenbetrieb bestehen, werden wir keine Praktika mehr anbieten. Bei uns gilt HO Pflicht und das Letzte, was wir benötigen sind Azubis oder Praktikanten, die Omikron in die Werke tragen, weil berufliche Schulen keinen Distanzunterricht anbieten. Das ist an Lächerlichkeit nicht mehr zu überbieten, da wir hier von jungen Erwachsenenen zwischen 18 und 30 sprechen.
        Diese Schüler gehen auch in Pflegeheime und Krankenhäuser!
        Wo ist denn ein Verband der Berufsschulen?
        Warum wird für diese Schüler kein Distanzunterricht gefordert?

      • Genau so sehe ich das auch. Berufsschüler nicht mit Grundschülern in einen Topf werfen. Die können problemlos Distanzunterricht. Die letzten Prüfungen waren trotz dem ganzen Lockdown wie immer. Und die haben mal Kontakte…. da wird einem nur noch schwindelig…

        • Mein Grundschüler hatte im Distanzunterricht keine Schwierigkeiten.Warum sollen die,die es schaffen,ihre Kinder nicht auch zuhause beschulen dürfen?Die Berufsschüler könnten schon geboostert sein,die kleinsten nicht!

      • Ich bin gespannt, wie viele Betriebspraktika des 9. Jahrgangs unter diesen Bedingungen jetzt nach den Ferien (NRW) abgesagt werden.

        • Alle.

          Ist dem KMs aber lulu, weil sie unantastbar sind. Zudem ist die Berufsschule anscheinend sowieso ein System non grata, so wie es behandelt wird.

  19. +++ 06:40 Stark-Watzinger ruft zum Verzicht auf Schulschließungen auf +++
    Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger appelliert vor der Kultusministerkonferenz an die Bildungsminister der Länder, trotz der Befürchtungen vor explodierenden Infektionszahlen durch die deutlich ansteckendere Omikron-Variante des Coronavirus weiterhin auf Schulschließungen zu verzichten. „Ich hoffe sehr, dass sich die Kultusministerkonferenz dafür aussprechen wird, die Schulen auch mit Omikron offen zu halten“, sagt sie der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ). Stark-Watzinger verspricht: „Wir unterstützen als Bund mit allem, was notwendig ist, um das zu ermöglichen.“ Die Schulen seien durch Testen, Maskentragen und Hygienemaßnahmen „weitgehend sichere“ Orte. Sie wirkten „stabilisierend und sind bisher keine Pandemietreiber“, sagt Stark-Watzinger der NOZ. Präsenzunterricht müsse trotz Omikron „absolute Priorität“ haben.

    https://www.n-tv.de/panorama/10-08-Kliniken-in-England-sagen-Operationen-wegen-Personalmangels-ab–article21626512.html

    Keine Luftfilter, aber dafür Tests, die kaum mal eine Infektion anzeigen, obwohl welche da sind, Schlabbermasken bei der Mehrzahl der SuS, die ihre eigentliche Funktion in keiner Weise erfüllen und sowieso meist nicht da getragen werden, wo sie sein sollen – gegen die Verbreitung von Omikron im Raum ist das ein Witz- und Hygienemaßnahmen? Hab ich da was verpasst? Ein Spritzer aus dem Desinfektionsmittelspender am Morgen. Das war es. Waschbecken nicht in allen Räumen, wo vorhanden, bringen die LuL Seife und Küchenrolle dafür mit, ffp2 kaufen wir selber ( die, die wir mal bekommen haben, saßen so schlecht, dass man sie vergessen konnte), Abstand ist eh eine Illusion, bei schlechtem Wetter können die SuS nicht auf den Hof, werden also weiter im Haus ohne Maske essen und trinken. Super Hygienemaßnahmen. Am Schreibtisch. Nicht in der Praxis.

      • Sagen Sie!
        Woher beziehen sie denn ihre Weisheit, dass sich die Pandemie nicht über Schulen verbreitet.
        Dann würden für Schulen andere Wahrscheinlichkeiten gelten als für jeden anderen geschlossenen raum voll Menschen.
        Das wäre so wahrscheinlich wie dass Heiligabend auf den Ostersonntag fällt?
        Erwachsen ihre Erkenntnisse etwa der Angst ihr Kind nicht zur Verwahrung geben zu können?
        So was nennt man den Wunsch zum Vater des Gedankens machen.

  20. Damit die Eltern arbeiten gehen können!
    Es geht nur noch darum, dass so viele wie möglich arbeiten gehen können und unsere Wirtschaft bei steigenden Omikronfällen nicht zum Stillstand kommt. Daher auch verkürzte Quarantäne, ob gesund oder nicht.
    Ziemlich kurzsichtig!
    Denn bei vielen Infizierten wird es viele mit Symptomen geben, wenn auch nicht lebensbedrohlich, und diese werden krankgeschrieben und werden zu Hause bleiben, wie bei einer Erkältung. Mal schauen, ob die ins Auge gefasste Quarantäneregelung dagegenhalten kann und genügend Menschen arbeiten gehen können wie erhofft.

  21. Zitat aus dem Interview mit Jördis Frommhold, der Medizinerin, die sich als Erste mit dem Thema LongCovid beschäftigt und einen neuen Ärzteverband LongCovid (unter Schirmherrschaft von Gesundheitsminister Karl Lauterbach) gegründet hat:

    „… Eine Studie der Uni Mainz geht davon aus, dass nicht etwa zehn, sondern 40 Prozent aller Infizierten betroffen sind. Das wären zum jetzigen Zeitpunkt dann nicht 500.000 Betroffene deutschlandweit, sondern zwei Millionen…“

    40 % LongCovid möglicherweise!
    Die Zwangsdurchseuchung von Kindern und Lehrkräften ist ein Verbrechen sondergleichen und es ist mir schleierhaft, wie Gerichte das Recht auf körperliche Unversehrtheit einfach ignorieren können!

    https://www.focus.de/gesundheit/coronavirus/joerdis-frommhold-im-focus-online-interview-long-covid-koryphaee-erklaert-was-wir-zu-corona-spaetfolgen-bei-geimpften-wissen_id_32862667.html

    • Na, erstens nennt sie diese Zahl nur als eine von mehreren ganz unterschiedlichen Einschätzungen. Zweitens macht sie deutlich, dass zweifach Geimpfte praktisch keine Rolle in ihrer Patientenschaft spielen. Und drittens, wenn ich das ergänzen darf, geht Dr. Vilser, den sie in dem Interview auch als Experten erwähnt, für den Kinderbereich von ca. 1% LongCovid aus und betont dabei, dass es bei der Mehrheit der hierbei Betroffenen jenseits von 12 Wochen doch noch zu einem Rückgang der Symptome kommt. Dass überwiegend geimpfte LuL und selbst ungeimpfte SuS also möglicherweise zu 40% mit LongCovid zu rechnen hätten, lässt sich aus Fr. Dr. Frommholds Ausführungen definitiv nicht ableiten.

      • Im verlinkten Artikel wird eine Zahl von 6 % der Kinder mit mildem Covid-Verlauf längerfristig Probleme bekommen. Rechnen Sie doch mal bitte, wieviele Kinder das sind, wenn die Zahl so zutreffen sollte! Im Übrigen sollte man doch mal definieren, über welche Altersgruppe man dort spricht. Je älter Kinder (SuS) sind, so also Jugendliche und erwachsene Schüler(innen), desto mehr angelehnt sind sie an das Gefahrenpotenzial für Erwachsene.

        Vilser hat im Sommer 2021 übrigens betont, dass zur Sicherstellung des Präsenzunterrichtes Belüftungssysteme in den Klassenräumen vorhanden sein sollten. Diese Verharmlosungen, die Sie hier über LongCovid versuchen in seinem Namen zu betreiben, sind garantiert nicht seine! Er hat im Sommer eindringlich vor den Gefahren vor LongCovid bei Kindern gewarnt!

          • Dann muss sich der Prozentsatz seit November wohl verändert haben. Erkenntnissse und Zahlen unterliegen einem Wandel, so wie das gesamte Pandemiegeschehen einem Wandel unterliegt. Konsens der Wissenschaft ist NICHT, dass man Infektionen NICHT vermeiden sollte. Warum sollte es bei Kindern und ihrem Umfeld anders sein?

            Das sagte Vilser im Sommer 2021:

            https://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-888281.html

            Zu bedenken bei Omikron wäre dann noch, dass die zweifache Impfung überbewertet wird und man diesbezüglich zu LongCovid nichts, aber rein gar nichts weiß bzw. aufgrund der Kürze der Zeit nicht wissen kann, oder? Ein bisschen wenig Basis dafür, Omikron auf die Kinder loszulassen, oder?

        • Kinder + Jugendliche unter 18 Lebensjahr – 13,75 Millionen
          6% rund 850 000

          zwischne 14 und 24 Jahre – 9,29 Millionen
          6% rund 557 400

          usw..
          Nur Deutschland. Und nur wenn auch bei 6% bleibt.

          Andere Länder melden höhere Zahlen, je nach der Altersgruppe.

    • Sehr gutes Interview.
      Und noch ein Zitat daraus
      “ Gerade Kinder haben ja, wie man weiß, fast immer einen milden Covid-Verlauf. Und doch müssen wir nach aktuellen Zahlen davon ausgehen, dass sechs Prozent von ihnen durch die Infektion längerfristig Probleme bekommen.“
      Und denen glaubt keiner! Typische Sprüche der Eltern ” streng dich an, hab dich nicht so, warst doch sonst immer so fleißig “- ich habe solch einen Fall in der Schule. Nur weiß niemand, wie lang das dauert und ob es je wieder so wird wie vorher. So traurig, wäre vermeidbar gewesen.

  22. Es ist sooo unsinnig alles, die Schulen werden weiter offengehalten, ohne Rücksicht auf Verluste. Wir können nichts ausrichten. Das traurige, die meisten Eltern finden offene Schulen auch noch toll. Warum setzt sich kein Minister mehr für die Gesundheit der Kinder ein. Ist den allen der Mund verboten worden?

  23. „Um jeden Preis“ / „So lange wie möglich“ – das sagt sich leicht, wenn man als Lobbyist:in offenbar alle moralischen Skrupel über Bord geworfen hat. Den „Preis“ werden wieder die Familien zahlen, in denen, in welcher Generation auch immer, Opfer oder Menschen mit gesundheitlichen Langzeitschäden zu beklagen sind und die jettz noch den Erzählungen von wegen „de facto keine schweren Verläufe bei Kindern“ glauben. „So lange wie möglich“ lässt von Seiten der Verantwortlichen offen, wie hoch dieser „Preis“ denn sein wird. Weil die Veratnwortlichen ja auch keine Verantwortung übernehmen werden. Die einzigen „Schutzkonzepte“ dienen nur dem „Schutz“ des Präsenzunterrichtes, nicht etwa dem Gesundheitsschutz aller in den Schulen Tätigen.
    Willkommen in dunklen, voraufklärerischen Zeiten.

  24. Nie war Politik so unglaubwürdig. Alles ohne Konsequenzen. Warum machen die Mainstreammedien den Widerspruch zwischen Handeln und Worten nicht deutlicher. Die Kumis sorgen für sich selbst für größtmögliche Sicherheit durch (Distanz..) Videoschalte. Und das auch nur als Scheinhandlung, um so zu tun, als ob man was tut. Selbstzweck zur Befriedigung eigener Eitelkeit. Absolut überflüssig, genau wie diese ganzen aufgeblasenen Behörden. Die „Demokratie “ in ihrer aktuelle dargestellten Form wird bei diesem gutsherrenartigen Auftreten von Leuten, deren Integrität durch die augenscheinliche „Wasser predigen und Wein trinken Mentalität“ von verschiedenen Seiten infrage gestellt wird, beschädigt. Die Schulpflicht wird mittlerweile missbraucht, um weiter kostengünstig die Schulen zu verwalten und ideologische gesellschaftspolitische Veränderungen (verpflichtender Ganztag) durchzudrücken. Das ist mit meinem Verständnis von einer freiheitlichen Demokratie schon länger nicht zu vereinbaren. Alle möglichen Minderheiten sollen ( zu Recht) Berücksichtigung finden, aber sorgenden Eltern wird die Gesundheitsfürsorge für ihre Kinder vorenthalten. Sorry, das passt nicht und lässt doch sehr an dem Demokratieverständnis der “ Volksvertreter“ zweifeln. Durch das Vorenthalten der Gesundheitsfürsorge missachten diese Politiker ausgerechnet die Menschen, die bisher mit vielen persönlichen Einschränkungen alles mitgetragen haben.

  25. Ich bin Mutter von 2 Kindern im Alter von 6 und 8 Jahren. Ich habe Ihre Kommentare aufmerksam gelesen und verstehe, warum Deutschland zu den Ländern mit den meisten Schulschließungen in Europa gehört. Ihr Lehrer seid besessen von Schulschließungen. Das habe ich nur gelesen. Das Wohl der Kinder scheint nicht Ihre Priorität zu sein. Wir wissen, dass Kinder SEHR wenig an Covid erkrankt sind. Andererseits kennen wir die Folgen für ihre körperliche und geistige Gesundheit, wenn sie nicht zur Schule gehen (Gewichtszunahme, Depression …). Und natürlich die schulische Verzögerung, von der besonders Kinder aus benachteiligten Familien betroffen sind. In den Jahren 2020 und 2021 wurden Kinder geopfert. Ist das Ihr Wunsch für 2022?

    • Eine kleine Gegenfrage an Sie, verbunden mit der Bitte, die Formulierungen in Ihrem Post zu überdenken: Wie wirkt es auf Sie, wenn ich hier schreiben würde: „Ihr Eltern seid besessen davon, Eure Kinder durchseuchen zu lassen. Die Gesundheit Eurer Kinder scheint nicht Eure Priorität zu sein. Es sind bereits Kinder gestorben an Corona. Ist das Euer Wunsch für 2022?“
      Mit freundlichen Grüßen, Mika

    • Ihren Aussagen zufolge wurden 2020 und 2021 Kinder geopfert – ich kann nur daraus den Schluss ziehen, dass entweder nicht genug Kinder geopfert wurden oder man die falschen Gottheiten als Begünstigte gewählt hat, denn die Pandemie ist noch da. Apollon und Quetzalcoatl waren also falsch. An meiner Schule werden wir es dieses Jahr dann mit Baal versuchen… Die Besessenheit von Schulschließungen ließe sich ggf. durch einen guten katholischen Exorzismus regeln, aber auch der ist schwer zu bekommen dieser Tage.

      Bei dem Gift und der Säure, die aus Ihrem Post in Richtung Lehrer tropfen, kann ich leider nur mit Zynismus antworten.

      Mangelhafte bis nicht vorhandene technische Schutzmaßnahmen, als einziges Konzept „Lüften“ und eine politische Linie, die zwischen Ignorieren der Fakten, Zurechtbiegen der Situation und dem Versuch, per Erlass die Realität zu ändern schwankt – das reicht aus, um bei den engagiertesten LuL für Resignation oder Wut zu sorgen. Oder beides. Je nach Naturell.
      Ganz nebenbei bemerkt: Auch LuL machen sich Sorgen um ihre Gesundheit. Nichtverbeamtete um so mehr, da hier eine längerfristige Erkrankung andere finanzielle Folgen hat als bei Beamten. Von der Weitergabe einer Infektion im familiären Umfeld mal ganz abgesehen.

      Ich habe Verständnis für die Belastung von Eltern, die ihre Kinder ungeplant zuhause unterrichten, betreuen und erziehen müssen. In unserer Gesellschaft ist es nun mal regulär so, dass der Staat sich das Recht herausnimmt, dies normalerweise 6-9 Stunden am Werktag zu tun, ob die Eltern wollen oder nicht.

      Wer aber in der jetzigen Situation auf die Lehrer schimpft und nicht auf die politischen Entscheidungsträger dahinter, insbesondere die KM, schägt den Sack und meint den Esel.

    • „Ich habe Ihre Kommentare aufmerksam gelesen und verstehe, warum Deutschland zu den Ländern mit den meisten Schulschließungen in Europa gehört. Ihr Lehrer seid besessen von Schulschließungen.“

      Da haben Sie wohl etwas missverstanden: Wir LehrerInnen können nicht darüber entscheiden, ob es Präsenz- oder Distanzunterricht gibt. Wir müssen das tun, was die Dienstherren uns vorgeben.

      „Andererseits kennen wir die Folgen für ihre körperliche und geistige Gesundheit, wenn sie nicht zur Schule gehen (Gewichtszunahme, Depression …).“

      LehrerInnen sollen SchülerInnen unterrichten und nicht behandeln. Wir sind keine ÄrztInnen oder PsychologInnen. Für das gesundheitliche Wohl sind zuerst noch immer die Eltern zuständig. Das kristallisiert sich ja bereits in den ersten Lebensjahren heraus und in denen gehen Kinder noch nicht zur Schule. Wer kümmert sich denn dann um sie?

      Blöd, dass man Kinder nicht sofort nach der Geburt in die Kita geben kann, oder?

    • Ich bin Wissenschaftlerin und Mutter und ziehe Schulschließungen der Durchseuchung von SuS eindeutig vor. Ich möchte nicht, dass meine Kinder neurologische oder kardiologische Schäden durch eine SARS-CoV-2-Infektion davontragen.

      • @ S. Wenn Sie Wissenschaftlerin sind, dann kennen Sie sich doch aber auch mit der Einordnung von Statistiken und Wahrscheinlichkeiten aus. Zudem können Sie gesicherte Erkenntnisse von Spekulationen unterscheiden. Wie hoch sehen Sie dann das individuelle Risiko für Ihre Kinder an was zu erkranken? Und wie lange müssten Schulen demgegenüber schließen um diesem Risiko auf Dauer zu entgehen?

        • Noch mal zum Mitschreiben. Es geht nicht um Schulschließungen, sondern um einen bestmöglichen Schutz in Schulen, FFP 2 Masken, Luftfiltergeräte, regelmäßige Tests, konsequente Quarantäne für Infizierte, CO2 Messgeräte, Desinfektionsmittel usw. Und es geht auch nicht darum, dass Kinder eventuell keinen schweren Verlauf haben, sondern um Eindämmung von Infektionen aus zwei Gründen: 1. Es können neue Mutanten entstehen und unseren Impfschutz unterlaufen und 2. Weil wir über mögliche Langzeitfolgen nicht das geringste Wissen. Wie auch, der Virus ist ja erst seit 2 Jahren unterwegs.
          Gerne auch mal bei der WHO nachlesen, die sich große Sorgen macht aufgrund der enormen Verbreitung von Omikron in Europa und anderswo.

    • @Virginie
      Sehr wenig an Covid erkrankt…aber doch Longcovid Folgen.
      Wenn Sie tatsächlich aufmerksam lesen und dann auch noch verstehen könnten, wüssten Sie, dass hier keiner Distanzuntericht bevorzugt.
      Wenn Kinder zu Hause unter Gewichtszunahme und Depressionen leiden, sind da nicht Sie als Eltern gefragt?
      Bei DU statt PU , heißt das nicht, daß Sie Ihre Kinder einsperren sollen. Seit wann hat Bewegung und gute Ernährung etwas mit Schule zu tun, bzw muss von Schule geleistet werden?
      Aber klar, wenn man selbst versagt, muss einer her der Schuld hat.
      Sie sprechen von Besessenheit? Suchen Sie mal bei sich selbst.

      • @dasdarfwahrsein: Die Long Covid Folgen bei Kindern sind in vielerlei Hinsicht vergleichbar mit einigen der genannten Folgen von Schulschließungen (z. B. Depressionen). In beiden Fällen sind die wenigsten Kinder schwer betroffen. In beiden Fällen trifft es Kinder, die selbst nichts dafür können (nur auf die Eltern als die Ursache von z. B. Depressionen zu verweisen ist zu einfach und unangessen, aber selbst wenn es an einigen Eltern liegen sollte, so scheinen Sie diese Kinder nicht zu interessieren ). Allerdings nehmen die Probleme mit der Dauer von Schulschließungen zu, während dies bei einer erfolgten Durchsuchung nicht der Fall ist (siehe andere Länder).
        Wenn Sie nun zudem sagen, dass DU nicht bedeutet, dass die Kinder eingesperrt werden, scheinen Sie anzunehmen, dass sich Kinder nur in der Schule anstecken können, richtig? Über den Kontakt in der Familie oder mit Freunden in der Freizeit ist dies Ihrer Meinung wohl nicht der Fall? Dies anzunehmwn ist doch sehr naiv.

        • Das ist aber das tägliche Mantra: DU bedeutet eingesperrte Kinder. Natürlich ist dem nicht so. Natürlich gibt es auch Kontakte in der Freizeit. Aber mal ehrlich: wer trifft sich täglich mit knapp 30 anderen über Stunden in engen Räumen?? DU würde die Anzahl der Kontakte im Vergleich zum PU maximal reduzieren. Kontaktreduktion ist extrem wichtig, sagen das RKI und Her Lauterbach. Den KuMi ist das aber alles egal, alle in die Schulen, damit wir bis März „durch“ sind und Corona wie versprochen vorbei ist. Die „paar Kollateralschäden“ nimmt man dabei in Kauf, betrifft ja nicht die eigenen Kinder, die sind nämlich im Regelfall schon erwachsen.

        • Der Dip,
          Mikrothrombosen und Gefäßveränderungen sind sehr sicher nicht mit den Folgen von Distanzunterricht vergleichbar.
          Distanzunterricht ist keine Schulschließung.
          Ihre Argumentationslinie besteht darin zu behaupten, dass Distanzunterricht schlimmer wäre als erkrankte Kinder, die es geben wird.
          Mich überzeugt Ihre schwache Argumentation nicht.

    • Virginie wollen wir wetten? In noch zwei Jahren wird es ein paar Millionen geben.

      Das Corona Virus wird noch die Geschichte der Menschheit schrieben, leider, weil diese unsere Gesellschaft akzeptiert heute nur noch ein oberstes Gebot. Das Geld. (oh, bitte Frau Gebauer, man weiß schon längst den Bescheid)

      Das Virus ist tückisch, listig und enorm lernfähig.

      Und es will bleiben. Auf gar keinen Fall will es ausgerötet werden. Und es wird nie leider eine Influenza.

      Die Gleichung ist so simpel, dass auch letztendlich Virologe es langsam einsehen.

      Man muss nur lange genug Aussagen und Studien verfolgen. Mathematisch passt es, leider.

      Und statt und rechtzeitig umzustellen und anpassen, wir weinen und brüllen und protestieren, weil wir unser altes Leben um jeden Preis zurückwollen.

      So einfach wird es aber nicht.

      Das Virus ein Naturgeschöpf, genau wie wir. Manchmal nützlich, manchmal zerstörerisch. Je nach dem man die Natur betrachtet.

      • Corona Virus wird bleiben noch sehr lange und wird nie zu einer Influenza.

        Für die Natur sehr nützlich, für Menschen eben nicht.

        Es ist clever. Eine unglaubliche Anpassungsfähig. Es wird nicht mehr zunehmend toten, aber listig krank machen, bestimmt.

        Influenza ist ein Welpe dagegen.

    • Hm, also mein 13jähriger hat Depressionen, Schlafstörungen, Kopfschmerzen und ständig Bauchschmerzen, seit er die Schule wieder besuchen darf!
      Und bevor unterstellt wird, dass das arme Kind sicher nur die Corona Panikmache seiner Eltern übernommen hat, nein!
      Angst vor Infektion steht gaaaanz unten auf der Liste.

      Tatsächlich könnten die Gründe hierfür evtl. eher im sogenannten
      normalen Präsenzbetrieb zu finden sein.

      – eine Realschule, die für 900 Schüler ausgelegt ist, muss dieses Jahr
      etwas über 1200 Schüler unterbringen
      – dadurch totales Planungschaos am Anfang des Schuljahres
      – die Schüler des Mathezweiges, haben ihre Mathe Lehrerin bis jetzt noch
      nicht zu Gesicht bekommen, wodurch etwa 50% des Unterrichts
      ausgefallen ist, da keine Vertretungslehrer aufzutreiben sind
      (die Proben werden werden allerdings nicht angepasst)
      – aufarbeiten evtl. Lernlücken: Fehlanzeige. Direkt rein ins Vergnügen
      – Aufholprogramm mit Nachhilfe gibt’s nicht, keine Lehrkräfte da
      – Leistungsdruck wo man nur hinschaut
      – extreme Frustration, weil man lernt und lernt, und trotzdem nicht das
      gewünschte Ergebnis erzielt
      – keine Anpassung des Lernstoffes
      – die Masken dürfen im Schulhaus überhaupt nicht mehr abgenommen
      werden, nicht mal zum trinken

      und so weiter, und so fort.

      Das Alles hat mit einem normalen, strukturierten Schulalltag überhaupt nichts mehr gemein! Und Sozialkontakte hatte mein Sohn während des DU in deutlich größerem Umfang als jetzt!

      • @Kaum…: Und ich kenne einige Kinder, die Angst vor erneuten, dauerhaften Schulschließungen haben. Und nun, wessen sorgen und Ängste soll mehr Gewicht gegeben werden? Die von Ihnen beschriebenen Probleme könnten auch eine Folge von bereits erfolgten Schulschließungen sein.
        Und wenn ihr Sohn während des Du mehr Sozialkontakte hätte, als jetzt, so haben Sie die Maßnahmen im Rahmen der Pandemie wohl nicht verstanden. Das wirklich einzige Argument für DU im Rahmen der Pandiebekäpfung ist die Reduzierung von Kontakten. Wenn ihr Sohn nun in Zeiten von DU mehr soziale Kontakte hatte als er während des Präsenzunterrichts hat, so war das Verhalten von Ihnen höchst asozial gegenüber der Rest Bevölkerung, die sich an Kontaktreduzierenden Maßnahmen gehalten hat. Zudem hat dies ihren Sohn bzgl Corona mehr gefährdet, als sie im Falle des Präsenzunterrichts der Fall ist (mehr Kontakte = höhere Ansteckungsgefahr)

        • @DerDip
          Sie sind nur auf Krawall, Beschuldigungen und darauf aus anderen Dinge zu unterstellen und Sachverhalte zu verdrehen.
          Wenns Spaß macht und Ihnen gut tut…bitteschön…

        • Ja, diese Reaktion hatte ich von Ihnen erwartet!
          Ist Ihnen evtl schon mal in den Sinn gekommen, dass (ausser im ersten Lockdown), immer die Möglichkeit bestand, sich mit jeweils einem Freund zu treffen?
          Vollkommen Corona konform!
          Für diese Art von Anschuldigungen haben Sie sich jetzt wirklich die falsche Familie ausgesucht!

          Wir habe in den letzten beiden Jahren jeweils unseren geplanten Urlaub verschoben, und dann unter erheblichen finanziellen Einbußen abgesagt, weil es uns als zu riskant erschien.

          Wir haben fast 15 Monate meine Mutter nicht gesehen, weil zu gefährlich. Ostern fand über Videocall statt.
          Etliche abgesagt Geburtstagsfeiern.
          Treffen Nachmittags immer nur mit einem Freund, der auch die gleiche Klasse besucht.
          Er war als einer der ersten in der Schule geimpft, direkt als es möglich war.
          Unsere sozialen Kontakte sind als Familie auf ein absolutes Minimum geschrumpft.

          Mit dem Mehr an sozialen Kontakten, wollte ich darauf hinaus, dass die Kinder mehr davon haben, sich im privaten Umfeld mit einer Person zu treffen, als schweigend, gestresst und frustriert in der Klasse zu sitzen.

          Ich finde es nebenbei bemerkt eine absolute Unverschämtheit, dass Sie sich hier aufgrund eines Kommentares meinerseits, dessen Inhalt Ihnen nicht gefällt, sich befähigt fühlen, unsere familiäre Situation, und unser Verhalten in der gesamten Pandemie zu bewerten!

        • Meinem Kind geht es genauso wie dem von @Kaumzuglauben. Es wünscht sich sehnlichst DU zurück. Da konnte es in Ruhe, ohne Störungen durch Klassenkasper, zügig seine Aufgaben machen. Keine ständig wechselnden, widersprüchlichen Vorgaben von oben. Das merken die Kids ganz allein (zumindest die, die noch eigenständig denken), dass irgendwas nicht stimmen kann, wenn überall noch AHA-L gilt, nur in Klassenräumen nicht.
          Und pandemiekonforme Kontakte hatte es während des DU reichlich. Lange Plauder- und Spielnachmittage dank Videokonferenztool, vereinzelte Präsenzkontakte zu wenigen, aber konstant den gleichen Freunden. Telefonate, Chats etc. Und Familie.
          Es ist ja nicht so, als hätten Kinder während des DU monatelang völlig von der Außenwelt abgeschnitten still zuhause ausharren müssen.
          Und jetzt ist es ein leichtes, die vorher bereits vorhandene Verhaltensoriginalität der Kinder auf den DU zu schieben, getreu dem Motto: Lehrer/Schule hat immer Schuld. Eine Bankrotterklärung von Eltern und Gesellschaft.
          Die Umfragen unter Kindern und Jugendlichen zu ihrem Befinden während des DU waren in meinen Augen allesamt manipulativ. Antwortmöglichkeiten, die mein Kind (oder das von Kanndochnichtwahrsein) hätten wählen können, waren nicht vorgesehen, sondern nur solche, die negative Aspekte enthielten. Aber in dem Punkt lasse ich mich gern eines Besseren belehren. Eine Umfrage „Was hat Dir im DU gefallen?“, ist mir erst heute aus der Schweiz bekannt geworden, leider hinter einer Bezahlschranke.
          Unter meinen Schülern und Schülerinnen gibt es auch nur wenige, die im DU „gelitten“ haben. Aber vielleicht habe ich auch den falschen Eindruck. Bei Gelegenheit werden wir im Unterricht die Methode „Umfrage“ üben, und es in Erfahrung bringen.

          • Das Fach Empirie gibt es und beschäftigt sich genau damit.
            Jede Umfrage muss eigentlich auf manipulative Fragen und Antworten geprüft und dementsprechend korrigiert werden.
            Aber Auftragsumfragen und Studien, die von jmd bezahlt werden, boykottieren so etwas, da ein erwünschtes Ergebnis herauskommen soll.

            Jeder wünscht sich z.B. normalen Präsenzunterricht. Aber es wird kaum abgeklopft, unter welchen Umständen.
            Das gleiche war auch bei den Fragen zur Maskenpflicht. Ja, ich mag auch nicht dauernd Maske tragen, aber auch hier wird mit kaum einem Wort auf die Umstände eingegangen.

    • „Ihr Lehrer“ – bitte nicht verallgemeinern! Hier sind bei weitem nicht alle LehrerInnen unterwegs, sondern nur ein kleiner Teil und es wird hier auch im Prinzip nur eine Sichtweise zugelassen. Es gibt unter LehrerInnen durchaus auch andere Meinungen.

    • Mein lieber Dip
      Sie unterstellen hier einige Dinge, die Sie lediglich aus meinem Kommentar auf Virginie herauslesen wollen. Wenn Sie mal versuchen nachzudenken, könnten Sie sich vielleicht vorstellen, daß mein Kommentar sich ausschließlich, mit Ironie untermalt, darauf bezog? Auf solche „besessenen“,einseitigen und unsachlich beschuldigenden Kommentare kann man nur so antworten.
      Wenn Sie aufmerksam lesen würden, wüßten Sie, daß mir das Kindeswohl sehr am Herzen liegt, ich nie andere Folgeschäden bei Kindern durch Corona bestritten habe, definitiv normalen Unterricht in den Schulen bevorzuge etc.
      Wenn man aber das Große und Ganze betrachtet, muss man Abwägen. Und da stehe ich auf der Seite der Eltern, die die Gefahr einer Durchseuchung für gravierender halten. Solange es keine anderen, als die bisherigen, Maßnahmen an Schulen gibt, sind diese nicht sicher!

  26. Praxisbeispiel aus dem vergangenen April: alle Schüler meines LK 10 Tage in Quarantäne – und das eine Woche vor der Abiturklausur. Nur ich als Lehrer nicht…. mich hat noch nicht einmal jemand gefragt, ob und wie engen Kontakt ich mit der Schülerin in den 90 min hatte – und den hatte ich aufgrund von Einzelgesprächen. So neu ist das also gar nicht! 🙁

  27. Rechtzeitig war Gestern. Verlässlich, Verantwortungsvoll, abgestimmt und mit Augenmaß? Man gewinnt inzwischen den Eindruck, dass die verantwortlichen Fürungskräfte in den Ländern nur noch aus dem Bauch heraus handeln, entscheiden.
    Ohne Rücksicht auf die Ihnen Unterstellten, ohne Plan und mit kaum mehr erkennbarer Realitätsnähe.
    Sie stehen nicht vor den Schülern. Sie stellen sich nicht den durch ihre Entscheidungen verunsicherten Eltern. Sie verordnen und überlassen den letzten in der „Nahrungskette“, den Pädagogen vor Ort, den Kosequenzen und dem berechtigten Unmut der Schüler und Eltern. Wen wunderts, wenn die sogenannte Fachkompetenz, wie in der Vita des Thüringer Kultusministers nachzulesen, aus längst vergangenen Zeiten stammt. Wie sich die Pädagogen vor Ort fühlen, die sich mit in immer kürzeren Abständen, veändernten Anweisungen herumschlagen müssen, scheint hier nicht relvant. Da trösten auch warme Worte der Anerkennung nicht. Beinahe fühlen sie sich wie Spott an. Verfehlte Personalpolitik der Vergangenheit führt nun gnadenlos zu jenem „Chaos“, von dem wir auch ohne Corona nur einen Millimeter entfernt waren. Das hat allerdings nicht, zumindest in Thüringen, die jezige Führungsriege zu verantworten. Sie hat es geerbt aus einer Zeit, in der an der Bildungspolitik massiv gespaart wurde.

  28. Die Bremer Bildungssenatorin hat gerade den Vogel abgeschossen: Präsenzunterricht ist wichtig, damit wir die Kinder finden, die sich in den Ferien infiziert haben (Interview auf ntv). Sollten dafür nicht die Testzentren zuständig sein?

    • Können wir bei zwei bis drei Tests pro Schüler und Woche nicht einfach von „Schultestzentren“ sprechen?

    • „[…] Als Sonderfall werden in der Vorlage Schulen und Kitas genannt. Dazu heißt es in dem Entwurf: »Von der Einstufung von Kindern als enge Kontaktpersonen ist allenfalls zurückhaltend Gebrauch zu machen.«

      Also wenn Eltern oder Geschwister positiv sind, dürfen die Kinder trotzdem in die Schule, trotz Omikron. Oder verstehe ich da was falsch?
      Und wenn es für den Test nach 5 Tagen Quarantäne, falls sie verhängt wird, keine verbindlichen Qualitätsvorgaben gibt, kommen die Kinder noch infektiös wieder in die Schule… was für ein Wahnsinn.

    • Interessantes Urteil:

      „[…] Hat sich eine Schülerin mit der Omikron-Variante des Sars-CoV-2-Virus angesteckt, ist die Quarantäne einer nur entfernt im Klassenraum sitzenden Mitschülerin trotzdem gerechtfertigt. Das entschied das Verwaltungsgericht Koblenz in einem am Mittwoch bekannt gegebenen Beschluss vom Vortag (Az.: 3 L 1/22.KO). Dies gelte auch dann, wenn die Mitschülerin eine FFP2-Maske getragen habe und der eine Woche später durchgeführter PCR-Test negativ ausgefallen sei. […]
      Die Gymnasiastin hielt ihre angeordnete Quarantäne für unverhältnismäßig. Sie habe im Klassenraum gar nicht in der Nähe der infizierten Schülerin gesessen. Außerdem habe sie ständig eine FFP2-Maske getragen. Ein am 29. Dezember 2021 durchgeführter PCR-Test habe keine Coronainfektion bei ihr festgestellt.
      Doch die Quarantäne-Anordnung war verhältnismäßig und rechtmäßig, entschied das Verwaltungsgericht. Das Infektionsrisiko in Schulräumen werde nicht allein durch das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes und regelmäßiges Lüften bestimmt. Es spielten auch die Symptomatik der infizierten Person, Art und Lautstärke des Sprechens im Unterricht und die Belegungsdichte eine Rolle.“

      https://www.spiegel.de/panorama/bildung/verwaltungsgericht-koblenz-corona-quarantaene-fuer-entfernt-sitzende-mitschuelerin-gerechtfertigt-a-59d62e74-0969-45b4-8f17-efb3a3928eee

      Scheint nun ja alles keine Rolle mehr zu spielen. Wir alle dürfen uns infizieren und das Virus in unsere Familien tragen, zu besonders gefährdeten Familienmitgliedern, deretwegen man monatelang die privaten Kontakte auf ein absolutes Minimum reduziert hat…

      • Herr Günther, MP von Schleswig-Holstein, hat sich in Quarantäne begeben, weil ein Arbeitskontakt positiv getestet wurde. Warum gilt dieses „Recht“ nicht für Kinder und LK, sondern nur für den Herrn MP??

  29. Damit hat die Durchseuchung freien Lauf. Meine Frau überlegt nach mehr als zwei Jahrzehnten Freude am Beruf die Kündigung. Sie sagt, sie hält nichts von Experimenten am lebenden Menschen. Diese Quarantäneregelungen führen zur Zwangsinfektion. Schutz ist nicht mehr möglich.
    Wenn jetzt sogar die bisher engagierten und motivierten Lehrer abspringen, wird es bald dunkel.

    • Ja, das stimmt. Ich bin fast 37 Jahre in diesem Job und habe ihn immer gern gemacht. Habe auch noch Kontakt zu vielen ehemaligen SuS. Als wir vor einem Jahr am 11.1. mit den Abschlussklassen in den Präsenzunterricht gestartet sind, gab es weder Maskenpflicht noch Abstand noch Impfung oder irgendwelche anderen Schutzmaßnahmen bei einer Inzidenz von knapp 500. Da dachte ich, schlimmer geht es nicht mehr. So kann man sich täuschen. Die KMs hören nur ständig, wie mild doch die Omikron-Verläufe seien. Dass das bezüglich älterer vorerkrankter Menschen wahrscheinlich anders ist, interessiert keinen. Es wird ja generell nur über SuS in Schulen geredet, für die Omikron nicht gefährlicher sei als Delta, LuL und EuE zählen gar nicht. Wir haben sehr viele KollegInnen im Alter zwischen 55 und 65, mit Vorerkrankungen, mit zu pflegenden Familienangehörigen usw. Auf irgendwelche Unterstützung brauchen wir nicht hoffen. Für viele sind wir faule Säcke, die monatelang nicht gearbeitet haben, für die KuMis sind wir Verfügungsmasse, und Lauterbach hat die Durchseuchung der Schulen auch freigegeben, seit der GM ist. Man empfindet nur noch Frust, Angst, Hilflosigkeit in Anbetracht dieses Ausgeliefertseins, was ja gleichermaßen für unsere Familienangehörigen gilt.

      • Ich kann das sehr gut verstehen. Ich bin nur noch wütend auf diese Verantwortungslosigkeit. Auch ich habe in 25 Jahren freier Wirtschaft viel an Skrupellosigkeit erlebt, aber der Umgang mit Schülern und Lehrern in dieser Pandemie widerspricht jedem Arbeitsschutzgedanken. Nach heute wäre es gleichbedeutend damit, Werker ungeschützt giftigen Dämpfen auszusetzen. Und das wäre kriminell und hätte empfindliche Strafen zur Folge, selbst im Ausland. An deutschen Schulen gilt aber scheinbar kein Arbeitsschutz. Es wird noch nicht einmal Schutzausrüsting gestellt.
        Wo sind denn die FFP2 Masken für Lehrer und Schüler?
        Nach der endgültigen Aufweichung der Quarantäneregelungen lautet die Devise Durchseuchung.
        Ohne uns.
        Kommen Sie gut durch diese Zeit und bleiben Sie gesund!

        • @xy
          „Auch ich habe in 25 Jahren freier Wirtschaft viel an Skrupellosigkeit erlebt, aber der Umgang mit Schülern und Lehrern in dieser Pandemie widerspricht jedem Arbeitsschutzgedanken. Nach heute wäre es gleichbedeutend damit, Werker ungeschützt giftigen Dämpfen auszusetzen.“

          Erinnert an:
          „Ganz unten“ ( für die jüngeren Leser: Buch von Günter Wallraff )
          Heute sind viele Leute viel aufgeschlossener. ( Ironie )

    • @xy: Ich habe größten Respekt vor konsequenten Menschen. Bitte ermuntern Sie Ihre Frau diesen Schritt zu gehen. Wenn sich jemand so sehr vor Corona fürchtet, kann diese Person den Lehrauftrag vermutlich nicht mehr angemessen erfüllen uns sollte aufhören.

      • Meine Frau wird sich sicher nicht von mir beeinflussen lassen. Ihre Frau schon?
        Mit dem Querdenker Begriff Angst haben Sie sich enttarnt.
        Wovor haben Sie Angst? Vor geschlossenen Kneipen?

      • Natürlich wieder viel zu kurz gedacht, lieber Dip! Sie müssen langfristiger Denken, es wird auch eine Zeit nach Corona geben und wir werden Lehrer brauchen. Der richtige Schritt wäre: das Vertrauen wieder aufbauen und die Sorgen dieser Menschen ernst nehmen.

        Haben Sie Führungsverantwortung in Ihrem Beruf? Falls ja, oh oh…..

  30. Es gibt mehrere Kollegen bei uns, die aufgrund eines positiven Schnelltests zuhause sitzen, aber wir alle wissen, dass es ständig „falschpositive“ Schnelltestergebnisse gibt. (sicherlich aber auch „falschnegative“).

    Die Quarantäne zu verkürzen ist sinnvoll, wenn jemand gar keine Symptome hat und nicht mehr ansteckend ist. Man ist nicht 14 Tage lang ansteckend. Das sind willkürliche Grenzziehungen. Warum nicht 13 oder 15 Tage???

    • Zum Thema falsch positive Tests:
      Man geht davon aus, daß die Schnelltests nur zu 75% richtige Aussagen treffen. Wenn man dann davon ausgeht, daß nur etwa 50% der Selbsttests in Schulen richtig ausgeführt werden ( hohe Fehlerquote durch falsches, nachlässiges, ungeschicktes Vorgehen, welcher Grundschüler wird es wirklich vorschriftsmässig machen), kann sich jeder ausrechnen was von den 75% noch übrig bleibt.
      Wieviele dann doch positiv, als negativ durchrutschen.
      Verkürzte Quarantäne möglich, aber nur durch PCR Nachweis. Und die Labore kommen doch jetzt schon nicht hinterher. Wie soll das funktionieren? Gesundheitsämter bekommen es auch nicht mehr hin. Wenn dann Omikron durchrauscht wie in GB oder Frankreich….

    • Liebe Aleidis,
      Wer oder was (von Beruf) auch immer Ihre KollegInnen sind: keiner von denen befindet sich allein aufgrund eines Schnelltests in Quarantäne – es sei denn, er/sie lebt in Großbritannien.
      In Deutschland benötigen Sie die Bestätigung einer Infektion durch einen PCR – Test. Anderslautende Entscheidungen eines Ihnen bekannten Gesundheitsamtes verifizieren Sie bitte durch Angabe des die Quarantäne aussprechenden Gesundheitsamtes.
      Danke, Mika

    • Trotz einiger positiven Fälle ging an meiner Schule in diesem Schuljahr noch kein Kollege und keine Kollegin in Quarantäne. Nicht einmal die wenigen ungeimpften.
      Ich hätte mich mit nachlassendem Boosterschutz und ansteckenderem Omikron gefreut, hätte man endlich ernsthaft Quarantänen verfügt. Doch daraus wird scheinbar nichts.
      Ich gehe nicht mehr gern in die Arbeit. An die Arbeit mache ich mich gern. Doch meine Arbeit interessiert nicht mehr. Hauptsache, ich stelle mich in ein volles Klassenzimmer.
      Welche Folgen hat es, wenn zu viele Lehrkräfte resignieren?
      Die Folgen resignierenden medizinischen Personals sind uns bewusst. Niemand stellt dabei in Frage, dass die PatientInnen im Mittelpunkt der Arbeit stehen.
      Eine Diskussion über unsere Resignation? Wird schnell so gedeutet, dass wir Kinder und Jugendliche nicht im Mittelpunkt unserer Arbeit sehen.

    • @Aleidis, von edlem Wesen: Um Sie etwas zu trösten, ich meine mich zu erinnern, dass die Wahrscheinlichkeit falsch positiver Ergebnisse bei sehr hohen Inzidenzen ausgesprochen gering ist – und das ist doch mal eine durchaus „positive“ Nachricht, im doppelten Sinne: Es gibt für Ihr Problem eine einfache Lösung, und die heißt „Omikron“.

    • Hallo @xy, das musst Du nicht verstehen. Wir hier in Bayern sind auf allen Gebieten führend. So auch hier, juhuu endlich Masken… für den Sommer. Oder man gibt sie an vergessliche SchülerInnen… Ganz nach belieben…
      Und mal so nebenbei, wer nicht in Quarantäne geschickt wird, der braucht sich auch nicht freitesten, egal nach wie vielen Tagen…
      Die Mitteilung ist also wieder einmal nichts anderes als eine Luftnummer, ändert nichts am laufendem Betrieb, läuft alles weiter wie bisher. Ziemlich pfiffig, man bekommt schon fast das Gefühl, dass unser Kumi auch mal arbeitet.

  31. Niedersachsen
    Schulstart mit täglich. Test. Aber nur für Ungeimpfte.
    Ansonsten KEIN TEST NÖTIG
    Klar. Wenn geimpft, gibt es auch keine Übertragung. Ein schöner Traum.
    Schnell noch alle KLassenarbeiten durchziehen, dann ist alles gut, Schulstress belastet nicht sondern befreit. Offene Schulen, glückliche Schüler:)

  32. Es ist ja vollkommen richtig, dass die Quarantäne bei negativem PCR-Test aufgehoben wird! Wer einen negativen PCR-Test hat, hat kein Corona. Was soll denn der Quatsch, dass man trotzdem in Quarantäne sein muss?!?

  33. Wenn man das hier so liest, drängt sich der Eindruck auf, manche Lehrer:innen ärgern sich, dass sie kommenden Montag doch zur Arbeit müssen. Das sind dann wahrscheinlich die, die nachmittags gerne ins Café oder abends gerne ins Restaurant gehen, also in Einrichtungen, die selbstverständlich offen bleiben sollen.

    • Wenn man das hier so liest, drängt sich der Eindruck auf, dass manche Eltern ihre Kinder morgens gern los werden wollen. Das sind dann gern die, die man dann beim shoppen oder im Sportstudio trifft, wo selbstverständlich alles offen bleiben soll.
      Oh man, dieses pauschale Lehrerbashing geht mir so auf den Zeiger!! Kleiner Tipp: suchen Sie sich eine Schule Ihrer Wahl und begleiten Sie mal einen Kollegen für ein paar Tage. Aber bitte nicht nur im Unterricht, sondern auch bei allen anderen Aufgaben.

      • Meine Antwort an Jan wäre gewesen: …ah, also in das Cafe, wo Jan schon auf der faulen Haut liegt statt arbeiten zu gehen…

    • Lieber Jan,
      Nein, ich ärgere mich nicht, dass ich am Mo zur Arbeit muss, aber ich habe Angst. Zum Jahresende ist einer meiner Verwandten an Corona verstorben, wohlgemerkt an und nicht mit. Jemand, der seit Beginn der Pandamie kaum Kontakt zu anderen Menschen hatte, jemand, der nicht unvorsichtig war und jemand, der doppelt mit Biontech geimpft war (Booster-Termin wäre eine Woche nach der Infektion gewesen).
      Ich frage mich, ist es verwerflich, dann Angst zu haben, wenn du weißt, dass ein naher Angehöriger daran jämmerlich „verreckt“ ist? Ich möchte weder sterben noch möchte ich gesundheitliche Beeinträchtigungen davon tragen, denn auch ich habe einen großen Teil meines Lebens noch vor mir, den ich möglichst gesund erleben möchte.

    • Und bei Schulschließungen kann man das dann auch im Vormittagsbereich genießen und muss sich das Vergnügen nicht mit den ganzen Idioten aus ihren Home-Offices teilen.

    • @Jan
      Wenn Sie inhaltliches Interesse haben, lesen Sie einfach oben nach.
      Wenn nicht, glauben Sie doch nicht, dass Sie damit provozieren könnten *gähn*

    • https://www.welt.de/politik/deutschland/article236066288/Karl-Lauterbach-fuer-Corona-Verschaerfungen-Werden-noch-einmal-zulegen-muessen.html

      „Der Minister warnte davor, die Gefahren durch Omikron wegen der Berichte über leichtere Verläufe herunterzuspielen. Omikron werde bei vielen bleibende Schäden hinterlassen. „Das kann man nicht auf die leichte Schulter nehmen. Hier werden viele schwer krank werden“, warnte Lauterbach.“

      Ich bin kein Lehrer, trotzdem finde ich Ihre Äußerung unverschämt.

    • Lieber Jan, am liebsten würden wir alle bei vollen Bezügen am Strand in der Karibik sitzen. Das ganze als bezahlte Fortbildung dann bitte und bis zu den Ferien. Die wollen wir uns ja nicht durch Fortbildungen versauen. Die Kinder haben ja Schulbücher, da können sie einfach selbstständig Zuhause lernen, bei Fragen dann Dr. Google oder die Eltern, sollten die Mal die Muße haben, sich um ihre Hochwohlgeborenen zu kümmern. Uns aber bitte nicht belästigen, wir müssen uns ja auch die Fortbildung konzentrieren. Hotel und All Inklusive wird natürlich gerne als Corona Bonus vom Land bezahlt.
      Wenn sie das auch alles wollen: es werden händeringend Lehrer gesucht. Bewerben sie sich einfach, die nehmen mittlerweile jeden, der nicht bei drei auf dem Baum ist. Sollten sie kein Abitur haben, steht ihnen eine Stelle als Integrationsassistent oder in der Nachmittagsbetreuung offen, auch die sind unterbesetzt. Wir freuen uns schon auf ihre Bewerbung.

    • Ja, ich kann Ihnen leider nur recht geben. Ich kann Ihnen aber versichern, dass die meisten Kolleg*innen normal sind.

    • Schöne Klischees, nicht wahr @Jan? Lehrerbashing, nichts anderes.
      Seit Beginn der Pandemie war ich in genau 2 gastronomischen Einrichtungen, in der Zeit mit Niedriginzidenz und mit 2G, in den Ferien. Aus Vorsicht und aus Rücksicht auf meine SchülerInnen und meine restlichen Mitmenschen habe ich überwiegend auf solcherlei Lustbarkeiten verzichtet. Viele KuK tun es ebenso.
      Aber vielleicht sollten wir mal drauf pfeifen. Wenn man täglich zwangsweise mit ca. 120 Menschen zusammengepfercht wird, kommt’s auf die paar Kontakte in Clubs, Bars und Restaurants auch nicht mehr an. Infiziert werden wir in den nächsten Wochen sowieso. Dann schon lieber mit Vergnügen.

      • Das denke ich auch so langsam.
        Bin so blöd, dass ich alle Kontakte runtergefahren habe, ich in der Woche aber mit ca. 300 bis 400 Personen in geschlossenen Räumen über Stunden verbleibe.

        Draussen soll ich selbstverantwortlich agieren und Kontakte vermeiden, in Schulen dann also unverantwortlich, weil ich da Kontakte suchen muss. Denn nichts ist wichtiger als soziale Kontakte.

        Da greift man sich echt an den Kopp.

    • @Jan

      „Das sind dann wahrscheinlich die, die nachmittags gerne ins Café oder abends gerne ins Restaurant gehen, also in Einrichtungen, die selbstverständlich offen bleiben sollen.“

      Na eben!
      Und wieso sollen wir Lehrer da erst nachmittags hingehen?
      😉

      PS.:
      Ich hoffe, die Antwort ist in Ihrem Sinne und schenkt Ihnen ein kleines bisschen Zufriedenheit.

    • Wahr ja klar, dass die klassischen Vorurteile wieder ausgepackt werden. Mein Sohn hatte eine tolle Lehrerin, der er viel zu verdanken hat. Mich wundert es nicht, dass viele ihren Job an den Nagel hängen und diesen Beruf erst gar nicht wählen, bei der geringen Wertschätzung und fehlendem Respekt.

    • Lieber Jan,
      wegen Menschen wie Ihnen, die Lehrerbashing zum Frühstück betreiben, verlieren auch motivierte Lehrkräfte langsam aber sicher die Lust.
      Warum schimpfen Sie nicht auf Anwälte, Ärzte, Ingenieure? Das trauen Sie sich nicht. Aber Lehrer sind Freiwild. Jeder kann es besser, jeder glaubt, er wäre ein besserer Lehrer.
      Nur zu.
      Ich wäre ein schlechter Lehrer, da zu ungeduldig. Ich hätte auch ein Problem mit dieser täglich hohen Anzahl an Menschen.
      Genau deshalb habe ich Respekt für diese Berufsgruppe.
      Dieser Respekt fehlt anderen völlig und Lehrerbashing ist ein typisch deutsches Phänomen, unvorstellbar in anderen Ländern.

    • Jan @ Aber nein, überhaupt nicht! Ich arbeite sogar schon seit dem 3.1. mit meinen U3 Kindern. Ich bin geboostert und damit unverwundbar und ein Schutzschild für alle, die mir begegnen. Ich muss mich deshalb noch nicht einmal mehr testen. Ich gehe in keine Quarantäne mehr, es sei denn, ich erkranke, aber das hatte ich früher auch schon und Omikron soll ja auch nicht schlimm sein, also irgendwie alles wie vor Corona. Omikron läuft gerade durch meinen geboosterten Bekanntenkreis, aber kein Problem: Sollte es mich erwischen mit ein bisschen Halskratzen und Müdigkeit, kann ich mich bereits nach 5 Tagen frei testen und wieder arbeiten! Ich muss damit nicht 7 Tage warten wie Geboosterte, die nicht mit Kindern, Kranken, Alten oder Notfällen zu tun haben. Über Nacht habe ich mitten in die auflaufende Omikron-Flut hinein meine kompletten Freiheitsrechte wieder, nur weil ich mit Kindern arbeite! Was für ein Glück ich habe, da muss ich gar nicht mehr spazieren gehen… Es beeindruckt mich wirklich, wie ich unverwundbar im Café sitzen kann, aber um mich herum noch ganz strenge Regeln gelten, Ämter sind für Publikum geschlossen, überall muss man sich impf-ausweisen, mein Club hat geschlossen. Danke, Kultusminister, dass ihr mich als systemrelevant eingeordnet habt. Ich weiß, es geht euch nur um Geld, Wirtschaft und Lobbyismus. Ich habe von euch gelernt und mache es jetzt auch so. Wer sein Kind bringen möchte- gerne. Haftung für Ansteckung werde ich schriftlich mit Gegenzeichnung ausschließen. Her mit der Freiheit! Danke, FDP

    • Tja, Jan. „Jedem Tierchen sein Plaisirchen“, sag ich immer. Cafés sind jetzt nicht so mein Ding. Eigentlich wollte ich in der nächsten Woche im Mittelmeer segeln gehen. Schön mit leckeren Cocktails und so. Das fällt jetzt aus. Ärgerlich.

  34. Ansteckungsrate, Schwere oder milde Verläufe, Virusvariantenpoker, Inzidenzen, KMK Konferenzen, Politiker*innen in Profilneurosen, Fußballspiele, Existenzen am Abgrund, oder einen Schritt weiter, Longcovid, Spaziergänger *innen und sonstige… KÜMMERT SICH WIRKLICH KEINE/R MEHR UM DIE ZAHL DER TÄGLICH TOTEN? Sind wir so derart abgestumpft, dass uns über 400 Tote pro Tag kalt lassen? Hat keiner Mitgefühl und Mitleid mit den Hinterbliebenen? Ich bin keine Lehrerin, nur Erzieherin und Mutter, mich schockieren diese Zahlen und die Kaltschnäuzigkeit der Entscheider*innen und die der Bevölkerung.

    • Das ist wahr, Aufgewühlt. Die Todeszahlen muss man inzwischen suchen.

      Im September wurde an den 20. Jahrestag von 9/11 gedacht. Fast 3000 Menschen fielen den Anschlägen zum Opfer.
      Ich erinnere mich daran, wie ein amerikanischer Reporter sagte, die selbe Todeszahl erreichten die US inzwischen alle 2 1/2 Tage.
      Wir brauchen dafür immerhin etwa 2 Wochen. Nicht ganz…..

    • Ist wie in Kriegszeiten: irgendwann interessieren die hohen Todeszellen nicht mehr, sind normal geworden. Manche Politiker relativieren dann gern: sind ja nur x% der Gesamtbevölkerung ODER die Todesfallzahlen waren auch schon mal höher als 400…oder sind in anderen Ländern noch VIEL höher…

  35. Lauterbach im ZDF:

    „Das besorgt mich sehr. Allerdings weiß man auch, dass bei der Omikron-Variante, die die dominierende, wenn nicht in wenigen Wochen die alleinige Variante sein wird, Masken sehr gut wirken. Von daher appelliere ich wirklich an alle Länder, dass man hier vorgibt, dass in den Schulen Masken getragen werden, weil tatsächlich ist die Maske bei der Omikron-Variante sehr effizient und würde gerade in den Schulen eine große Sicherheit bieten. […] Je besser die Maske ist, desto besser wirkt sie natürlich, daher würde ich meinen eigenen Kindern tatsächlich die FFP2-Maske empfehlen, das ist klar. […]

    Ich bleibe dabei, eine Durchseuchung mit der Omikron-Variante wäre für die Kinder, wie aber auch für die Erwachsenen in keiner Weise verantwortbar. Es wird oft vorgetragen, Omikron verlaufe leichter. Das stimmt, aber es ist trotzdem keine leichte Erkrankung, und es wird bei vielen auch bleibende Schäden hinterlassen. Das kann man nicht auf die leichte Schulter nehmen. Hier werden viele schwer krank werden und werden auch längerfristig krank werden. Das wollen wir gerade unseren Kindern auf jeden Fall ersparen, daher wird nichts ausgeschlossen.“
    https://www.zdf.de/nachrichten/politik/corona-lauterbach-quarantane-regeln-100.html

  36. Schulen auf – alle 20-5-20 Min. Lüften… und wie wurde die gesetzliche Anforderung:
    M I N D E S T E N S 1 9 ° C E L S I U S Raumtemperatur
    gelöst?

    Es ist jetzt kalt bei einstelligen Graden und ersten Frostansätzen.
    Die Raumtemperatur in Arbeitsräumen mit überwiegend leichter und sitzender Tätigkeit beträgt nach Arbeitsschutz M I N D E S T E N S 19° C E L S I U S.

    Zwiebellook ist langsam ausgereizt.

    • Jup, habe heute mal ganz brav die Lüftungsanweisung umgesetzt und die Fenster und Tür in meinem Unterrichtsraum während der gesamten Pause offen gelassen. Im Ergebnis hatte ich im Unterrichtsraum eine Temperatur von 6,4 Grad Celsius, die sich mühevoll während der folgenden 90 Minuten durch die in Jacken gehüllten Heizeinheiten namens Schüler und die auf Vollast laufende Heizung auf 18 Grad Celsius hochschraubte. Wenn ich also die Lüftungsanweisung (das ist eine Dienstanweisung) umsetze, ist die Arbeitsstättenverordnung nicht einzuhalten. Was mache ich denn jetzt??? Meine Schulleitung weiß da auch nicht weiter…

      • Ach so, die große Pause dauert 20 Minuten. Laut Anordnung gilt: im Unterricht 20-5-20, während der Pausen durchgehend lüften.

  37. Wann hören wir endlich auf uns Sorgen, um die ach so armen freiwillig Umgeimpften zu machen? Ich rede jetzt ausdrücklich von den Personen, die sich seit nunmehr 9 Monaten für eine Impfung hätten entscheiden können.

    Nicht von denen, die aufgrund physischer oder psychischer Probleme Anlaufstellen bräuchten, die ihnen die Impfung vermitteln, nicht von den Schwangeren und erst Recht nicht von den Kindern.
    Komischerweise redet niemand von diesen Menschen. Warum pumpt man Unmengen von Geldern in Menschen, die nicht bereit sind das Bedürfnis der breiten Mehrheit nach Sicherheit ernst zu nehmen und trotz Coronoasymptomen oder sogar trotz Quarantäne einkaufen gehen usw?

    Meine Kinder sind Gott sei Dank alle über 5, und es war bei jedem ein Kampf um Impftermine, trotz schwerer Vorerkrankungen. Ich kann mir nur bedingt vorstellen, wie es Eltern gehen muss, deren Kinder ähnlich vorbelastet sind, aber u5, die keinen Arzt finden und jetzt durch eine Welle müssen, die insgesamt 12-17mal ansteckender ist als der Corona Wildtyp vor 2 Jahren. Die werden sich mit Sicherheit auch an LKWs voller Leichen erinnern.

    Von der verzwickten Lage, dass Kinder u18 und deren Eltern einen Konsens zum Thema Impfung erzielen müssen, wird politisch kaum Kenntnis genommen bzw keine Lösung angeboten.

    Und da kümmern sich die Politiker, um die Menschen, die meist montags ganze Innenstädte bis zu kleinen Orten überschwemmen? Reicht es nicht, dass man nicht mal mehr normal abends spazieren gehen kann. Ich gehe montags abends nur noch Hund lüften, natürlich eine andere Route, da mir die abendliche Ruhe auf unserer Strecke ja versagt ist und zu einer anderen Zeit, weil sie sich nur zu gerne rund um die Veranstaltung vor unserem Haus tummeln und ich kein Risiko eingehen will.

    Sind diese rücksichtslosen Menschen so viel Wert? Ich finde nicht. Ich finde es eine Unverschämtheit, dass laut, nervig und aufdringlich sein, so viel Feedback bekommt. Als Pädagoge würde ich sagen: ein klarer Fall von negativer Verstärkung, während die Kinder, die gar keine Chancen auf Schutz hatten / haben sich mit vier anonymen KM Briefen als Lob zufrieden geben sollen.

    Wer den ruhigen Schüler nicht ehrt, muss sich nicht wundern, wenn er irgendwann eine Gruppe Hyänen hat. Nicht nur den Kultuaministern, sondern allen Politikern scheint ein Einführungsseminar Pädagogik eindeutig zu fehlen.

  38. @Jan
    Ich glaube, die LuL die nachmittags gerne ins Cafe und abends in Restaurants gehen sind diejenigen, die Corona gelassen sehen und viel lieber Präsenzunterricht machen, als sich mit dem Mehraufwand durch Notbetreuung + Distanzunterricht/Wechselunterricht zu belasten.

    Zumindest gilt das für viele LuL der Grundschulen (unabhängig davon, ob sie Cafe- oder Restaurantbesucher sind), weil dort ja zusätzlich zur Schülerbetreuung auch die Elternbetreuung dazukommt, die im Präsenzunterricht deutlich weniger Zeit in Anspruch nimmt.

    • @Jan
      DU in der GS:
      Am Wochenende bereitet man differenzierte Wochenpläne für die Klassen/Fächer vor und stellt diese in die Lernplattform (gibt es bei uns leider noch nicht) oder in das Padlet ein.
      Arbeitsblätter werden eingescannt und ausgedruckt.
      Lernvideos und schriftliche Hinweise an die Eltern werden hochgeladen.
      Lösungsvorschläge werden ausgearbeitet und hochgeladen, damit Eltern auf Nummer sicher gehen.

      Am Sonntag werden Arbeitsblätter für die SuS kopiert, deren Eltern keinen Drucker haben, und auf den Klassentischen im Schulfoyer ausgelegt, damit sie montags abgeholt werden können. Abholung ab 7 Uhr.

      Mo-Fr vormittags: in den Notgruppen betreut man die SuS beim Bearbeiten ihrer Wochenpläne in Kleingruppen, erklärt, korrigiert und gibt Hilfestellung.
      Mittags korrigiert man analog abgegebene Aufgaben von den Klassentischen und legt sie, mit schriftlichen Hinweisen und ggf. zusätzlichen Übungen versehen, wieder auf die Klassentische im Foyer aus.

      Dann geht es nach Hause, um die daheimgebliebenen SuS mithilfe von Videokonferenzen zu unterstützen. Leider bricht die erlaubte Plattform zusammen, wenn mehr als 8 SuS mit Kamera angemeldet sind, also hat man die Klassen in Gruppen unterteilt und macht jede Videokonferenz 3 mal. Danach ruft man bei den Familien an, deren Kinder nicht bei der Videokonferenz anwesend waren.

      Abends korrigiert man die Aufgaben, die per Foto oder Scan hochgeladen wurden und schickt sie mit schriftlichen Hinweisen und ggf. zusätzlichen Übungen versehen, per E-Mail and die Familien zurück.

      Ab 20 Uhr ist dann „Kummerkasten- Zeit“, in der wir Eltern telefonisch zur Verfügung stehen, die Probleme entweder mit dem Stoff haben oder mit ihren Kindern allgemein (Motivationsprobleme, Streit usw.) Hin und wieder treffe ich mich mit Eltern und Kindern „am Gartenzaun“.

      DU ist wirklich nicht die Unterrichtsform, die uns weniger Arbeit macht und uns Zeit für Cafe- und Restaurantbesuche gibt. Allein der Aspekt des Gesundheitsschutzes ist wichtig!

  39. @ Jan
    Ich lade Sie hiermit für mindestens zwei Wochen ein, mich bei allem, was Schule betrifft, zu begleiten: Unterricht in engen kalten Räumen bei Großbesetzung inklusive Testens mit gemeinschaftlichem Maske-Abnehmen und Nase-Bohren, Vor- und Nachbereitung des Unterrichts (gern können Sie meine Stapel an zu korrigierenden Klausuren helfen zu verkleinern!), Konferenzen etc. – ich hoffe, Sie bekommen dann nicht von ihrer anderen Hälfte den Spruch, den ich regelmäßig höre, wenn ich wieder mal irgendeine Freizeitaktivität in der Familie „schwänze“, weil ich keine freie Zeit habe: „Hätte ich gewusst, wieviel Zeit der Lehrer-Job kostet, wären wir nicht zusammen. Jeder Tag ist futsch, auch die Wochenenden … nichts kann man zusammen machen“.
    Alternativ können Sie ja mit meiner anderen Hälfte „nachmittags gerne ins Café oder abends gerne ins Restaurant“ gehen – aber Vorsicht: sehr wahrscheinlich werden Sie sich dann genau obige Klage über mich anhören müssen …
    Wer mir und ganz, ganz vielen meiner Kollegen so etwas wie Sie unterstellt, der sollte sich in Grund und Boden schämen! Dazu kommt: wir stehen schon die ganze Zeit der Pandemie unter unsäglichen Arbeitsschutzbedingungen „an der Front“, dafür würde jeder andere Chef dick bestraft, aber mit uns und den Kindern in der Schule kann man es ja machen … und wenn Sie das alles so schön finden, dann werden Sie doch einfach Lehrer!

    • Ja, aber das Narrativ der KMK ist bereits draußen: Omikron ist mild und daher ungefährlich für Kinder. Daher Schule weit aufmachen.

      Genauso wie früher das „Schulen sind sicher“…

      Menschen die damit prahlen komplexe Sachverhalte mit einfachen Lösungen zu bekämpfen sind mit allergrößter Vorsicht zu genießen….Für mich erfüllt die KMK dieses Bild zu 100%.

  40. Eine Studie der Universität Essen bestätigt einen drastischen Anstieg um 400% an Suizidversuchen unter Kindern und Jugendlichen während des zweiten Lockdowns. Hinzu kommen andere psychische Erkrankungen wie Depressionen, Essstörungen und Angststörungen. Nur darüber lese ich hier nichts bzw. von den meisten werden diese Probleme unter den Teppich gekehrt. Ich hoffe news4teachers wird darüber genauso akribisch berichten, wie über Omikron.

    Von einer Dunkelziffer dahinter rede ich gar nicht erst. Corona hin oder her – es darf zu keinen flächendeckenden Schulschließungen mehr kommen (und allem Anschein nach wird es das auch nicht).

    Quelle: https://www.morgenpost.de/vermischtes/article234247493/corona-kinder-suizidversuche-lockdown-studie.html

    • Sehr geehrter Herr Vehrenkamp,

      zu dieser angeblichen Studie gibt es bislang keine wissenschaftliche Publikation, die uns zugänglich wäre – nur im angegebenen Podcast und in der „Bild“-Zeitung wird darüber berichtet, und das auch nur indirekt in Form von Zitaten angeblich daran beteiligter Mediziner. Wenn seriöse Informationen zu bekommen sind, berichten wir auch darüber.

      Herzliche Grüße
      Die Redaktion

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here