„Herzensangelegenheit“: Land will ukrainische Kinder musikalisch fördern

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Mehr als 900.000 Euro investiert das Land Niedersachsen in musikalische Begabungsförderung für Kinder aus geflüchteten ukrainischen Familien. Entsprechende Angebote sollten in dem Programm «Wir machen die Musik» gefördert werden, teilte das Ministerium für Wissenschaft und Kultur am Montag in Hannover mit.

Musik kann helfen, schlimme Erfahrungen zu verarbeiten (Symbolfoto). Foto: Shutterstock

«Musik verbindet Menschen, auch wenn man noch nicht die gleiche Sprache spricht», sagte Minister Björn Thümler. Der CDU-Politiker betonte: «Es ist mir eine Herzensangelegenheit, Kindern die Türen in unsere Gesellschaft zu öffnen.»

Das Programm «Wir machen die Musik» gibt Kindern den Angaben zufolge die Chance, frühzeitig mit Gesang, Musik und Tanz in Berührung zu kommen – ungeachtet ihrer wirtschaftlichen, sozialen und ethnischen Herkunft sowie ihrer körperlichen und geistigen Fähigkeiten. Seit Jahren arbeiten niedersächsische Musikschulen demnach für dieses Programm mit Kindertagesstätten und Grundschulen zusammen.

In der Corona-Pandemie mussten viele Termine ausfallen, die entsprechenden Mittel von 916.300 Euro können laut Ministerium nun für zusätzliche Angebote an musikinteressierte Kinder im laufenden Unterrichtsjahr genutzt werden. News4teachers / mit Material der dpa

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potschemutschka
2 Jahre zuvor

Finde ich gut, aber gibt es musikalisch begabte Kinder nur bei ukrainischen Flüchtlingen?