Wie die AfD versucht, den Tod der Schülerin politisch zu instrumentalisieren

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ILLERKIRCHBERG. Fassungslosigkeit und Wut herrschen nach der tödlichen Gewalttat auf einem Schulweg in Illerkirchberg. Es wird viel geweint, getrauert – und angeklagt. Der Fall hat eine politische Dimension.

Während viele Menschen trauern, versuchen andere, aus der Bluttat politisches Kapital zu schlagen. Foto: Shutterstock

Am Tag danach rollen Tränen über die Gesichter der Menschen in dieser kleinen Seitenstraße in der Gemeinde Illerkirchberg. Sie schluchzen, klagen, halten sich in den Armen – und können die Tat immer noch nicht fassen, die sich genau hier zu Wochenbeginn abgespielt hat. Vor ihnen leuchtet ein Meer aus roten Kerzen, auch Blumen und Grußbotschaften stehen an der niedrigen Mauer. Ein kleiner Teddybär sitzt zwischen den Kerzen, etwas weiter links steht eine Engelsfigur. «Hoffentlich bekommt der Mörder seine gerechte Strafe», steht auf einem handbeschriebenen Zettel. Auf einem Schild prangt die Frage: «Wann wird endlich reagiert?».

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Unter dem Meer aus Kerzen und Mitgefühl ist noch die grelle Sprühfarbe der Polizei zu sehen. Damit wurden am Tag zuvor Spuren gesichert und Blutspritzer gekennzeichnet. Direkt gegenüber ist das heruntergekommene Flüchtlingsheim, in das der mutmaßliche Täter unmittelbar nach der brutalen Messerattacke auf zwei Mädchen flüchtete. Eine 14-Jährige ist im Krankenhaus gestorben, ihre 13 Jahre alte Freundin wurde schwer verletzt.

Deutschland lasse Flüchtlinge hier alleine, ohne Arbeit, ohne Zukunft, so die Meinung hier. Ihr tue deshalb auch der Täter leid, sagt sie

So frisch wie das Verbrechen ist auch der Schmerz in der 5000-Einwohner-Gemeinde südlich von Ulm. «Man kann nicht beschreiben, was hier passiert ist», sagt eine Frau, die diesen Schulweg auch immer mit ihrer Enkelin entlangläuft. «Wir wollen, dass unsere Kinder und Enkel hier friedlich leben.» Die Behörden hätten etwas tun können, Probleme rund um das Flüchtlingsheim seien im Ort bekannt gewesen, sagt die 59-Jährige, die türkische Wurzeln hat. «Wir sind aufgebracht und traurig.» Deutschland lasse Flüchtlinge hier alleine, ohne Arbeit, ohne Zukunft, so die Meinung hier. Ihr tue deshalb auch der Täter leid, sagt sie.

Die Tat von Illerkirchberg ist nicht nur ein schreckliches Gewaltverbrechen, sondern hat auch eine politische Dimension. Der Täter, ein 27 Jahre alter Mann, ist Asylbewerber aus Eritrea. Gegen ihn ist mittlerweile Haftbefehl wegen Mordes und versuchten Mordes ergangen, er ist verletzt in einem Justizvollzugskrankenhaus. Das Opfer wiederum hatte die deutsche Staatsangehörigkeit, aber auch einen türkischen Migrationshintergrund.

Die AfD nutzt den Vorfall unmittelbar für Stimmungsmache gegen Flüchtlinge. Von einem weiteren Messermord ist da die Rede und von einer fehlgeleiteten Migrationspolitik. Anhand der Polizeilichen Kriminalstatistik kann man bisher keine Aussage dazu treffen, welche Rolle Flüchtlinge bei tödlichen Messerangriffen spielen. Bundestagsfraktionschefin Alice Weidel wirft der Regierung Heuchelei vor und fordert konsequentere Abschiebungen. Die Südwest-AfD plant bereits eine Protestkundgebung.

Dabei sind die Hintergründe der Tat noch vollkommen unklar. Der Verdächtige schweigt bislang zu den Vorwürfen, beruft sich auf sein Aussageverweigerungsrecht. Die zwei Männer, die neben ihm in dem Flüchtlingsheim festgenommen wurden, sind zwischenzeitlich wieder auf freiem Fuß, weil sie nicht länger unter Verdacht stehen. Ministerpräsident Winfried Kretschmann appelliert am Dienstag, keine voreiligen Schlüsse zu ziehen. Teils geschürte Stimmungen nehme die Landesregierung ernst, sagte der Grünen-Politiker. Die Polizei warnt vor einem Generalverdacht gegen Fremde oder Asylbewerber. Auch nach Innenminister Thomas Strobls Überzeugung darf die Tat nicht zu Hass und Hetze führen. Es gebe keine Hinweise auf eine politische oder religiöse Motivation des Täters, so der CDU-Politiker.

Der türkische Botschafter fliegt am Dienstag spontan aus Berlin in die schwäbische Provinz, um mit den Angehörigen des Mädchens zu sprechen, sein Beileid zu bekunden. Ahmet Basar Sen fordert eine lückenlose Aufklärung des Angriffs von den deutschen Behörden. Die türkische Gemeinschaft sei stark verunsichert, erzählt er beim Ortsbesuch. Strobl sichert restlose Aufklärung zu.

«Die Eltern haben Angst, die Großeltern, die Geschwister – alle haben Angst»

Beide, Botschafter und Innenminister, halten am Tatort für eine Gedenkminute inne. Viele Journalisten und Polizisten sind deshalb vor Ort. Zwei Kinder mit bunten Schulranzen bahnen sich einen Weg durch die wartende Menge, sie müssen hier vorbei, um zum Bus zu gelangen – so wie die beiden Mädchen am Tag zuvor. «Die Eltern haben Angst, die Großeltern, die Geschwister – alle haben Angst», sagt eine Anwohnerin.

Am Nachmittag lädt die Alevitische Gemeinde in Ulm, zu der die Familie des getöteten Mädchens gehört, zu einer Kondolenzstunde. Mehr als hundert Menschen sind gekommen. Sie stehen vor dem Gebäude Schlange, um der Familie im Gebäude ihr Beileid auszusprechen. Auch der türkische Botschafter ist gekommen.

Eine 41-jährige Frau steht vor der Tür und wirkt aufgewühlt. Sie kennt die Familie seit ihrer Kindheit, erzählt sie. «Jeder hier kannte sie.» Die Familie sei bereits in den 70er Jahren nach Deutschland gekommen und gut integriert gewesen. Die Frau spricht von einem strukturellen Problem. «Die Flüchtlinge werden irgendwo reingesteckt und allein gelassen.» Die Behörden dürften Asylbewerber nicht aus dem Blick verlieren. «Das ist nicht das erste Mal», sagt sie. «Diesmal hat es uns getroffen.» Von Nico Pointner, dpa

Mordanklage

Nach dem Angriff auf zwei Schülerinnen in Illerkirchberg bei Ulm, bei dem eines der Mädchen tödlich und eines schwer verletzt wurde, ist Haftbefehl gegen den Verdächtigen erlassen worden. Dem 27-Jährigen wird nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft Mord sowie versuchter Mord vorgeworfen.

Wie die Ermittler am Dienstag mitteilten, äußerte sich der Mann bei der Vorführung in der Klinik, in der er sich wegen eigener Verletzungen befindet, nicht zu den Vorwürfen. Der 27-Jährige aus Eritrea sei nun in einem Justizvollzugskrankenhaus.

Der Verdächtige war mit erheblichen Verletzungen ins Krankenhaus gekommen und wurde stundenlang operiert. Bei der Vorführung in der Klinik machte der Mann gegenüber der Richterin keine Angaben. Das Motiv des Mannes ist daher weiter unklar. Erkenntnisse zu einer psychischen Beeinträchtigung des Verdächtigen lägen ihm bislang nicht vor, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft am Vormittag. Der Mann sei den Behörden bislang nie durch Gewaltdelikte aufgefallen – er sei lediglich einmal als Schwarzfahrer erwischt worden und sonst nicht polizeibekannt.

Der schwer verletzten 13-Jährigen gehe es auch psychisch nicht gut, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft. Das Mädchen habe zwischenzeitlich erfahren, dass seine Freundin getötet wurde. Auch für sie werde die Tat Folgen haben, betonte der baden-württembergische Innenminister Thomas Strobl (CDU). Das grün-schwarze Kabinett im Südwesten widmete den Opfern der Gewalttat eine Gedenkminute. dpa

Zwei Mädchen auf dem Schulweg angegriffen, eins ist tot: Verdächtiger festgenommen

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Stefania K.
1 Monat zuvor

Darf ich mal den weißen Elefanten ansprechen, der im Raum steht?
Mich selbst und wahrscheinlich noch viele andere hat bei allem Entsetzen nicht überrascht, dass dieses schreckliche Messerverbrechen von einem Asylbewerber verübt wurde.

Um das hier offen und ehrlich auszusprechen, musste ich mir erst einmal einen Ruck geben, weil die Reaktion auf meine spontane Vermutung vorauszusehen ist: Personen wie ich lösen sofort Empörung aus und werden im Handumdrehen zu Rassisten und Rechtsradikalen erklärt.

Warum nur, frage ich mich, wo doch kaum zu übersehen ist, dass Messerattacken unverhältnismäßig oft von jungen Männern aus dem arabischen oder afrikanischen Raum verübt werden? Muss ich mich blind, taub oder dumm stellen, um ja nicht wahrzunehmen und erst recht nicht anzusprechen, was kaum mehr zu übersehen ist?

Wenn das erwartet und moralisch erzwungen wird, sehe ich statt Antirassismus einen heimlichen Rassismus wachsen, denn Unmut und Ressentiments nehmen zwangsläufig zu, wenn die Menschen nicht mehr zu sagen wagen, was sie denken und fühlen, und nur noch hinter vorgehaltener Hand ihrem Herzen Luft machen.

Zwei Fragen liegen mir auf der Seele:
1) Was ist zu tun, um solche Schreckenstaten künftig zu verhindern oder zumindest zu erschweren?
2) Wie kann man dafür sorgen, dass Trauer und Entsetzen nicht in generelles Misstrauen oder heimliche Wut gegen südländisch aussehende Einwanderer umschlagen?

Ich bin ratlos und nur in einem sicher: Unerwünschten Gefühlen und Gedanken der Bürger ausschließlich mit erhobenem Zeigefinger oder der (Nikolaus)Rute zu begegnen, ist völlig kontraproduktiv. Das fördert nicht die Willkommenskultur, sondern untergräbt sie mit ihrem Zwang zu Heimlichkeit und Heuchelei.

Carsten60
1 Monat zuvor

Der Fall wird künftig wohl häufiger vorkommen: Ein Ausländer ermordet andere Ausländer oder Menschen mit Migrationshintergrund (amtsdeutsch), das wird irgendwie auch eine neue Perspektive auf die Täter-Opfer-Rolle erfordern. Die Publicity scheint im Moment deutlich geringer zu sein als etwa nach dem Mord an Lübcke, als das als Thema für Talkshows regelrecht politisch ausgeschlachtet wurde und plötzlich so viele angeblich wussten, was die eigentliche Ursache dafür war. Wenn ein Mädchen von einem Mann erstochen wird, dann ist das naheliegende Motiv wohl eine gewisse patriarchalische Grundhaltung, die auf vermeintlichen Ungehorsam seitens des Mädchens trifft. So ist es jedenfalls stets bei sog. „Ehrenmorden“, aber in diesem Fall will ich nicht spekulieren. Zumindest über die Motivation, überhaupt solche Messer mit sich herumzutragen, könnte ja mal spekuliert werden. Wozu brauchen Asylbewerber Messer? Als Jugendliche in einem Berliner Schwimmbad sich schlecht benommen hatten und Messer dabei hatten, antworteten sie auf die Frage nach ihrer Motivation: „um uns zu verteidigen“. Sollen wir alle also Messer mit uns führen, um uns zu verteidigen? Da fürchte ich schon einen gewissen Niedergang kultureller Werte. Zu einer offenen, toleranten und demokratischen Gesellschaft passt sowas nun überhaupt nicht.

Ron
1 Monat zuvor
Antwortet  Carsten60

Während in meinen Augen die Integration der ukrainischen Flüchtlinge relativ unproblematisch vonstatten geht, verharrt diese bei einem Teil der arabischen und afrikanischen Migranten bestenfalls in einer Warteschleife. Eine Ursache dafür könnte sein, dass man die Sache trotz sichtbarer Probleme hat laufen lassen und viel zu wenig darauf hingewirkt hat, dass diese Menschen entweder zeitnah in ihre Länder zurückkehren oder hier schnellstmöglich und mit Engagement Deutsch lernen und einer Arbeitsbeschäftigung nachgehen. Wer stattdessen auch fünf Jahre nach Einreise noch perspektivlos in Asylunterkünften lebt, sich vermutlich furchterregend langweilt und wenig Kontakte zur deutschsprachigen Bevölkerung hat, verharrt (frustriert) in kulturellen Gepflogenheiten seines Heimatlandes, statt sich hiesigen Gebräuchen anzunähern. Aus dieser Gemengelage heraus radikalisieren sich einige dieser Menschen, sei es aus Neid, Frustration, falschen Besitzansprüchen oder aufgrund einer extremistischen Religionsinterpretation.

Indra Rupp
1 Monat zuvor
Antwortet  Ron

Wenn man fünf Jahre ohne Perspektive auf ein Asylverfahren warten muss, finde ich den Begriff „frustriert“ verharmlosend und würde eher den Begriff „hoffnungslos“ verwenden. Ich selber sehe aber stärker die vergangenen Erlebnisse als prägend, als die Situation in Deutschland. Bei den Ukrainern befassen wir uns viel mit dem Gedanken des Traumata bezüglich Kriegs – und Fluchterlebnisse. Wir verraten uns ein bisschen damit. Wir denken instinktiv, dass die Ukrainer so fühlen wie wir und stellen uns vor, uns selber würde so etwas geschehen. Viele konnten mit Auto oder Bus fliehen, lange bevor sie etwas vom Krieg miterleben konnten. Was erleben Menschen aus zB Afrika, bevor sie zu uns fliehen und auch während der Flucht? Warum sehen wir das kühler als bei den Ukrainern? Wir kennen von dort nichts anderes und diese Leute kennen nichts anderes. Ist also normal = die können das haben? Selbst wenn das stimmt, bedeutet das, dass sie abstumpfen müssten und entsprechend wenig Mitgefühl für andere Opfer haben könnten. Psychologisch ist das doch alles bekannt. Aber gibt es Trauma Aufarbeitung nach Ankunft? Die Mittel dafür sind stark beschränkt, ist klar. Doch wird in diesem Bereich die Bevorteilung der Ukrainer mehr als Offensichtlich. Und natürlich gäbe es viel Hilfe für Deutsche, wenn sich herausstellt, dass sie Gewalterfahrungen hätten, oder zB das Mädchen, dass sieben Jahre im Elternhaus von der Außenwelt abgeschirmt wurde. Ich würde sagen, jeder einzelne Migrant aus afrikanischem Gebiet befindet sich psychisch, traumatisch in einer vergleichbaren Situation. Vielleicht sollten wir die Aufnahme von Flüchtlingen einschränken bei gleichzeitiger, quasi entschädigender, Verpflichtung, uns erst einmal um die bereits anwesenden Flüchtlinge zu kümmern und denen eine Zukunft zu ermöglichen. Sobald sie gut integriert sind, ist es egal, ob es Deutsche oder Nicht-deutsche sind. Dann ist es auch egal, ob 80 % Migranten in der Klasse sind und dann kann man den nächstem Schwung einen Platz geben. Denen zu helfen, ist dann auch nicht nur Aufgabe von Alt-Deutschen, sondern auch von Neu-Deutschen, wir haben also Unterstützung. Am Ende macht das sehr viel Sinn, wenn diese Menschen zu uns flüchten. Viele haben Angst, die Diktatur kommt damit zu uns. Was, wenn am Ende stattdessen die Demokratie in Afrika einzieht? Wir bekommen nicht nur einseitig was ab, dass geschieht auch umgekehrt. Unsere demokratischen Werte haben ebenfalls Einfluss auf die, die zu uns kommen und das schwächt Diktaturen, auch wenn das lange dauert und immer solche schrecklichen Rückschläge kommen.

Hellus
1 Monat zuvor
Antwortet  Ron

Weil’s Frauen und Kinder sind vielleicht?

AvL
1 Monat zuvor
Antwortet  Ron

Wenn sie, Carsten 60, die russischen Sprachelemente ihrer pubertierenden ukrainischen Schüler beim Kontakt mit einheimischen Kinder jedweder hier ansässigen Ethnie verstehen würden, könnte es sein, dass sie ihre zunächst vorauseilende positive Grundhaltung diesen ukrainischen Schülern revidieren würden.
Schwere Attacken mit Messern und Schraubenziehern gegen Mitmenschen werden im gleichen Maße auch von deutschstämmigen Tätern gegen andere Mitmenschen ausgeführt. Das kann ich ihnen als Notfallmediziner nur nachdrücklich erwidern.

Carsten60
1 Monat zuvor
Antwortet  Carsten60

Es gibt Meldungen, nach denen das auch in diesem kleinen Ort nicht so ganz aus heiterem Himmel kam:
https://www.t-online.de/nachrichten/kriminalitaet/id_100092730/illerkirchberg-vor-toedlichem-angriff-wurde-eine-14-jährige-vergewaltigt.html
Ob das so stimmt, weiß ich nicht, aber eines ist klar: die Meldungen sind alles andere als beruhigend.

Realist
1 Monat zuvor

„Deutschland lasse Flüchtlinge hier alleine, ohne Arbeit, ohne Zukunft, so die Meinung hier. “

Leider ist an dieser Aussage etwas dran. Oft werden die Flüchtlingsunterkünfte in Gegenden errichtet, die als eher „sozial schwach“ gelten, da dort das Bauland billig ist und im Gegensatz zu „bessergestellten“ Gemeinden und Stadtteilen keine heftige „Gegenwehr“ durch „etablierte“ und politisch gut vernetzte Einwohner zu erwarten ist. Und damit meine ich keine dumpfen Proteste „von Rechts“ sondern strategisch gut geplante Gegenwehr in Form aller Möglichkeiten der Ausschöpfung unseres Rechtssystems durch Bebauungspläne, Verwaltungsgerichte sowie politischer Einflussnahme auf kommunale Funktionsträger. Es gibt diese „Biotope“, in denen Flüchtlinge eher selten anzutreffen sind, was im Umkehrschluss heißt, dass in anderen Kommunen es zu einer Häufung kommt. Eine bessere Verteilung der Flüchtlinge auch in diese „bessergestellten“ Wohngegenden würde unzweifelhaft eine bessere Integration eben dieser ermöglichen.

Georg
1 Monat zuvor
Antwortet  Realist

Die Entscheider leben selbst in den bessergestellten Gegenden …

Rüdiger Vehrenkamp
1 Monat zuvor
Antwortet  Georg

Die Entscheider schicken ihre Kinder auch nicht auf öffentliche Schulen. Wie viele Politiker von SPD und Grünen kennen sie, die ihre eigenen Kinder auf die von denselben Leuten viel gelobte Gemeinschaftsschule schicken?

Georg
1 Monat zuvor

Warum sollen Politiker, überwiegend studierte Leute, ihre Kinder kognitiv unnötig unterfordern?

Riesenzwerg
1 Monat zuvor
Antwortet  Georg

Damit sich deren Kids auf dem Niwo unserer KuMis bewegen können ….. 😉

Die wissen nämlich ganz genau, was sie den Schulen und damit den Schülys antun.

AvL
1 Monat zuvor

Die Gemeinschaftsschule in NRW war ein Projekt von Frau Sommer , die der CDU als damalig verantwortliche Kultusministerin angehörte.

Riesenzwerg
1 Monat zuvor
Antwortet  Realist

Und die dortige „Infrastruktur“ ist nicht dazu angetan, Deutsch zu lernen, Jobs zu bekommen, sich zu integrieren….

Realist
1 Monat zuvor
Antwortet  Realist

13 Down-Votes bisher von 30 Votes insgesamt. Sind etwas mehr als 40%. Entspricht ungefähr dem Anteil der Immobilienbesitzer in Deutschland…

Ja, das Einfamilienhaus war teuer und man hat sich die Ruhe ja auch irgendwie „verdient“, der Job ist schließlich anstrengend genug. Sollen sich doch die „Minderleister“ um die Integration der Geflüchteten kümmern, die sitzen sowieso den ganzen Tag zu Hause und leben von Hartz 4 / Bürgergeld…

Pälzer
1 Monat zuvor

Ich mag die AfD nicht und ihr Spitzenpersonal noch weniger. Aber wenn genau so ein Unglück geschieht, vor dem die AfD seit Jahren pausenlos (und übertrieben) warnt, dann ist es unangebracht, ihr „Stimmungsmache“ vorzuwerfen.
Das älteste Argument gegen das Aufnehmen vieler Flüchtlinge ist, dass hauptsächlich junge Männer kommen (was statistisch gesehen und NUR statistisch gesehen die Gruppe mit der größten Gewaltneigung ist) und dass man nur eine begrenzte Anzahl fremder Menschen integrieren könne. In unserem Landkreis steht nun häufig in der Zeitung, es seien kaum mehr Wohnungen für Geflüchtete zu finden.

Georg
1 Monat zuvor
Antwortet  Pälzer

Ganz unberechtigt sind die Warnungen nicht. Wohnungen für die Normalbevölkerung gibt es auch nicht, weil das Land den Eigentümern für Flüchtlinge viel höhere Mieten zahlt.

Last edited 1 Monat zuvor by Georg
Mika
1 Monat zuvor
Antwortet  Georg

Können Sie das mit Quellen belegen? Und selbst wenn es so wäre: das ist der vielgepriesene Markt. Muss ja kein Vermieter mitspielen.

Carsten60
1 Monat zuvor
Antwortet  Mika

Das ist kein „Markt“, wenn der Staat für die Unterbringung keine Monatsmieten, sondern Tagessätze zahlt, bis zu 50 € pro Tag und Person:
https://www.deutschlandfunk.de/fluechtlinge-dubiose-geschaefte-mit-der-not-100.html

Rüdiger Vehrenkamp
1 Monat zuvor

Was heißt instrumentalisieren? Hätte man mehr Kontrolle darüber, wer genau nach Deutschland kommt, könnte die ein oder andere Tat sicher verhindert werden. 2019 erst wurde im selben Flüchtlingsheim eine Jugendliche von vier Asylbewerbern vergewaltigt. Dann gab es dieses Jahr deutschlandweit diverse Taten durch Schutzsuchende und da muss ich mich schon fragen, welche Art von Schutz gesucht wird, wenn eben diese Männer die hiesige Bevölkerung angreifen. Solche Menschen haben meiner Meinung nach jeglichen Asylanspruch automatisch verwirkt und weiterhin keine zweite Chance verdient.

Dann lese ich heute weitere Schlagzeilen, dass die Grünen in NRW den Begriff „Clankriminalität“ als Stigmata abschaffen wollen, weil man so einigen jugendlichen Familienmitgliedern die Chance auf Ausbildungsplätze verbaut. Nach meinen Erfahrungen in der sozialen Arbeit sind diese Jugendlichen eher darauf erpicht, das Luxusleben ihrer Eltern mit denselben Mitteln weiterzuleben.

Und das sind Probleme, die benannt werden müssen, um sie zu lösen. Augen zu verschließen und Dinge nicht beim Namen zu nennen, wird die AfD stärker machen. Man tut sich keinen Gefallen, indem man Ross und Reiter verschweigt oder bestimmte Straftaten in falsche Statistiken fließen lässt. Ein Blick nach Schweden reicht, um zu sehen, was Parallelgesellschaften anrichten können.

schmutzpresse abschalten
1 Monat zuvor

Dieser Artikel ist dreckige Hetze, Verharmlosung der Neger-Kriminalität und grünlinke bestellte Scheisse.
Ihr sed nur verdammte Lügenfressen, widerliche Messermännerfreund mit Blut an den Händen. Stecht doch selbst zu, ihr feigen Votzen!

Georg
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Danke für die Veröffentlichung. Ich bin beruhigt, dass Carsten60, Ron, 447 und ich doch sehr gemäßigt auftreten. Hilfe, Unfassbar usw. sollten sich an solchen Kommentaren wie dem obigen abarbeiten. Gerne auch im gleichen Schreibstil. Inhaltlich tun die alle sich nichts, links- und rechtsleer bleibt leer.

Last edited 1 Monat zuvor by Georg
Justus20
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

@Redaktion
Was „schmutzpresse abschalten“ schreibt, ist unterste Schublade und klare Hetze. Das dürfte hier wohl keiner anders sehen.
Sie schreiben wenig später: „Hetzen lässt sich auch mit gesetzteren Worten.“
Hier würde ich gern nachhaken. Was verstehen Sie unter Hetze?

Das ist mir nicht klar Oftmals sehe ich nämlich keine Hetze, wo Sie dem Schreiber oder der Schreiberin eine bescheinigen.
Meistens hängt es damit zusammen, dass jemand Kritik an muslimisch begründeten Verstößen (Stichwort:Scharia) gegen unsere Verfassung übt, auf die Clankriminalität verweist oder auf Moscheen, in denen Jugendliche Dinge lernen, die unserem GG widersprechen.
Was daran ist Hetze? Allein schon die Erwähnung dieser Dinge?

AvL
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Und es werden mit einem gehobeneren Sprachniveau eben auch intelligentere Gruppen eingefangen.

AvL
1 Monat zuvor
Antwortet  Georg

Sie haben halt Kreide gegessen.

Darfdaswahrsein
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Oh mein Gott…
Was geht in diesen Köpfen vor?
Nein…ich will es gar nicht wissen.

Meinen Respekt, dass man trotz solcher „Zuschriften“ noch ruhig und objektiv arbeiten kann.

Marion
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Das ist abscheulich, was soll man dazu sagen, absolut ohne Worte.
Noch abscheulicher ist das Verbrechen an den beiden jungen Mädchen.
Ich wollte mich nicht äußern zu diesem furchtbaren Verbrechen, aber dieser Post, den sie hier als Beispiel für viele andere, veröffentlicht haben, veranlaßt mich dazu, doch etwas zu sagen:
Es gibt zweifellos viel zu viele Menschen, die, wie der Schreiber dieser „poetischen“ Zeilen, von irrationalem Haß auf jeden zerfressen sind, der nicht in ihr Bild vom ach so „anständigen“, weißen Bio- Deutschen paßt.
Diese Menschen werden mit Sicherheit nicht weniger, wenn scheinheilig so getan wird, als gäbe es in Deutschland KEIN Problem mit jungen Männern aus arabischen, muslimisch geprägten Ländern. Damit meine ich nicht ALLE Männer aus diesen Regionen. Es ist wie mit den Deutschen: Es gibt eben solche und solche.
Es gibt (zu) viele Deutsche, die Nazis sind, so wie es (zu) viele junge, muslimische Messerstecher gibt.
BEIDE Probleme müssen benannt und bekämpft werden.
Dem Kommentar von Stefania K. ganz oben, möchte ich deshalb ausdrücklich zustimmen.
Sie hat klar, ohne zu diffamieren, ausgedrückt, was mir beim Lesen des ersten Artikels über dieses Verbrechen, auch durch den Kopf gegangen ist.

Ron
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Nur ein paar ergänzende Aspekte:

Sie schreiben:“Der Tatverdächtige im aktuellen Fall kommt aus Eritrea – kein arabisches, dafür teilweise christlich geprägtes Land…“
Viele Flüchtlinge geben in der Tat Eritrea als Herkunftsland an. In Wirklichkeit kommt ein Großteil, so andere Presseartikel, aus anderen Ländern wie z.B. Äthiopien. Der Grund liegt darin, dass die Anerkennungsquote im Asylverfahren bei Eritrea besonders hoch ist, da dort staatliche Strukturen fehlen, die eine geordnete Rückführung erlauben. Ebenso wird teilweise die Glaubensrichtung aus taktischen Gründen scheinbar falsch angegeben. So entsteht wohl mancher neuer Spontan-Christ.

Ebenso gibt es den begründeten Verdacht, dass einige Herkunftsländer problematische Bevölkerungschichten (teils wohl sogar Insassen von Gefängnissen und Heilanstalten) bewusst zur Migration animieren. Ein ähnliches Phänomen wurde in der Vergangenheit auch im Balkan beobachtet, wo viele ungeliebte Sinti und Roma scheinbar gezielt zur Migration genötigt wurden.

Marion
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Ich habe nie bestritten, daß es Millionen von muslimisch geprägten jungen Männern gibt, die in Deutschland friedlich ihrer Arbeit nachgehen.
Ich begegne in meiner Arbeit immer wieder muslimisch geprägten Familien, die hier gut integriert und friedlich ihr Leben leben und ich bin froh, daß sie hier sind und arbeite jeden Tag gerne mit ihnen und ihren Kindern.
Mich erschüttern Kommentare, wie der von ihnen oben veröffentlichte, zutiefst.
Trotzdem erinnere ich mich auch an die unsäglichen Ereignisse in der Silvesternacht 2015 in Köln.
Ich erinnere mich an immer wiederkehrende, ähnlich klingende Zeitungsberichte von Messerattacken junger arabischer oder afrikanischer Migranten, so wie an Berichte über die kriminellen Aktivitäten arabischer Familienclans, die sich über unseren Rechtsstast kaputt lachen.
Genauso weiß ich um die widerwärtigen Umtriebe rechtsradikaler Netzwerke, die versuchen, solche Verbrechen für ihre Zwecke zu nutzen.
Ich verurteile BEIDES.
Gleichzeitig bin ich davon überzeugt, daß wir mit BEIDEM ein Problem haben.
Ob der Täter in diesem Fall nun christlich oder muslimisch geprägt ist, kann ich nicht beurteilen. Ich weiß auch nicht, ob die Tat überhaupt irgendetwas mit seinem kulturellen oder religiösen Hintergrund zu tun hat.
Aber zu leugnen, das wir in unserem Land, außer einem Problem mit rechtsradikalen Verbrechern auch eines mit Menschen aus arabisch/afrikanischen Regionen haben, die unsere westlich geprägten Vorstellungen von Gleichberechtigung, Demokratie und Rechtsstastlichkeit nicht teilen, halte ich für realitätsblind.

Schade
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Ist es nicht die andauernde Relativierung, die die Menschen dazu treibt, Dinge falsch zu schlussfolgern? Wir bringen den Kindern bei, dass man offen und ehrlich über alles sprechen muss, wenn man Probleme lösen möchte. Machen wir Erwachsene es diesbezüglich denn? Wie wollen wir denn Probleme lösen, wenn die einen sofort die „alles Einzelfälle, das hat nichts miteinander zu tun, das ist eine unglückliche Ausnahme etc.“-Karte ziehen und die anderen Gift und Galle spucken und rechte Parolen skandieren? Ich glaube tatsächlich, dass wir die Probleme, die die Integration mancher Flüchtlinge mit sich bringt, völlig unterschätzt haben und es sicherlich noch vieles zu verbessern gibt. Statt andauernd zu relativieren sollte man sich vielleicht eingestehen, dass es diese Probleme gibt und sich dann überlegen, wie man der Situation lösungsorientiert begegnen kann.

Georg
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Ich formuliere es drastischer und auch negativer, jedoch ist das genau meine Einstellung. So weit sind wir also nicht auseinander.

Allerdings müssen sich die „Blauäugigen“ durchaus vorwerfen lassen, aufgrund der rosaroten Brille alle möglichen Sachen übersehen oder ignoriert zu haben, vor denen die Skeptiker gewarnt haben, und die eingetreten sind.

Sissi
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

@ Redaktion
Ihr letzter Absatz irritiert mich.

a. Wo sehen Die bitte bei @ Marion „oberflächliche Schlussfolgerungen“

b. “ Rühren Sie Dinge ….zusammen,
die nicht zusammengehören „.
Ich suchte, vermute, was Sie meinen,…. Ihr Satz bleibt ein Impulssatz, der irgendwie nach Marions immer gut nachvollziehbaren Ausführungen mMn der konkreten Begründung bedarf.

Stefan
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

„Es gibt bislang keine Hinweise darauf, dass es einen politischen Hintergrund für die Tat gibt.“

Tatsächlich nicht? Vielleicht in diesem Fall nicht, was noch zu klären ist, aber in vielen anderen Fällen.
Warum werden denn bei vielen muslimischen Staaten, aus denen unsere Zuwanderer stammen, ständig die Achtung der Menschenrechte angemahnt?

Teacher Andi
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Es geht weniger um politische als um soziale und ethnische Hintergründe, und eine daraus entstandene Mentalität, die mit unserer Lebensweise inkompatibel ist. Dazu kommen oft fehlender Integrationswille und eine sehr niedrige Frustrationstoleranz aufgrund falscher Erwartungen und fehlender Perspektiven. Man muss sich dieser Problematik stellen, sonst ist sie nicht zu lösen, heißt: die Willigen von den Unwilligen aussortieren und nicht nach starrer Gesetzeslage z.B. gut Integrierte in Arbeit abzuschieben, während Kriminelle hier versorgt werden. Das bringt sicher nicht nur die Einheimischen auf die Palme, sondern auch die vielen Migranten, die sich hier ernsthaft bemühen und zum Wohl der Gesellschaft beitragen.
Unsere Politik ist diesbezüglich immer noch viel zu sehr mit Bürokratie und sich selbst beschäftigt, wie ein schwerer Mühlstein, der langsam rollt und doch nur alles zermalmt.

SchnauzeVoll
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Anmerkung 1: Es ging bei der Razzia von heute doch eben um die Verhinderung des Versuchs eines Staatstreiches. Der Vorwurf lautet auf Planung eines solchen.

Anmerkung 2: Eritrea ist etwa zur Hälfte muslimisch.

Anmerkung 3: Selbstverständlich ist soziale Entwurzelung /sozioökonomische Schwäche der Kern des Problems. Das ändert allerdings nichts an der Tatsache, dass man überproportional viele Gewalttäter ins Land lässt.

SchnauzeVoll
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Zitat aus dieser Quelle:

Dass sie häufiger Gewalttaten begehen, scheint eher mit der sozialen Lage zusammenzuhängen. So gibt es beispielsweise kaum Unterschiede bei der Gewalttätigkeit zwischen Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund wenn sie die gleichen Bildungschancen haben.

Ich habe doch gar nichts anderes geschrieben.

SchnauzeVoll
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Sie meinen also, dass die Menschen, die wir ins Land lassen, die später solche schrecklichen Taten begehen wie die aktuelle, dies zu einem (beträchtlichen/großen/überwiegenden) Teil nicht tun, weil sie dazu neigen, sondern weil sie die Umstände hier in diese Richtung treiben? Das könnte natürlich sein. Fragt sich aber, wie eine Lösung dafür aussehen könnte.

Die angedachte schnelle Einbürgerung und Aussicht auf Bleiberecht würden das unmittelbare Problem sicher zunächst vermindern.
Sie würde aber ein um Größenordnungen gewaltigeres Problem erzeugen: Die Migration aus den bekannten Gründen (Armut/politische Verfolgung/Krieg usw) geschieht zunächst einmal IMMER in die Sozialsysteme. Die Aussicht auf schnelle Einbürgerung / Bleiberecht würde einen nie dagewesenen Anreiz setzen, nach Deutschland zu fliehen. Und Fakt ist: schon jetzt kommen mehr Flüchtlinge, als zu bewältigen sind. Wenn noch viel mehr kommen, ist der Kollaps sicher.
Und wir sprechen hier nicht von kurzfristiger Überlastung von ein paar Monaten, sondern von, konservativ geschätzt, mindestens einem Jahrzehnt.

Die andere Lösung wäre, das Asylverfahren zu beschleunigen und dann konsequent Ausreisepflichtige abzuschieben. Das wiederum würde den Anreiz senken, nach Deutschland zu fliehen. Keine schöne Lösung, aber ich sehe keine andere. Sie vielleicht?

Pälzer
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

kurz: die Deutschen sind selber schuld, wenn die Neuankömmlinge kriminell werden. wollten Sie das sagen?

Maja
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Also verständlich, dass sich die Flüchtlinge gegen diesen Umgang zur Wehr setzen, auch wenn uns die Art und Weise nicht gefällt???

Maja
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

…“dann gelten sie als kriminell.“
Was heißt „gelten“? Sind sie es denn nicht?
Ich wage die Behauptung, dass fast jeder Kriminelle bei genauerem Hingucken und Graben nach den Ursachen seines Handelns irgendwelche Lebensumstände aufzuweisen hat, die ihn „entlasten“. Dann sind andere oder ungünstige Verhältnisse schuld an seinen Vergehen.
Mir gefällt diese beliebte Relativiererei und Schuldabschiebung nicht mehr. Was soll dabei rauskommen außer übertriebenem Verständnis für Kriminelle?

Jochen
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

…und Populisten gibt es im unserem gesamten politischen Spektrum. Das ist ja die Crux. Alle Parteien und sonstigen Organisationen bieten einfache Lösungen an, weil nur die leicht verstanden werden und sich gut verkaufen lassen
Wir Bürger müssen uns bei Wahlen letztlich zwischen lauter populistischen Lösungen entscheiden oder selbst Recherche betreiben.
Aber wer tut das schon und hat die nötige Zeit dafür?

Carsten60
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Klar ist aber auch: Das Thema ist komplexer als die Redaktion sich das so vorstellt. Zum Beispiel gibt’s ja noch die kriminellen Schlepper, die den Leuten falsche Hoffnungen auf ein Bleiberecht in Deutschland machen. Und es gibt international agierende Drogenkartelle, die (illegale) Zuwanderer ausnützen. Es gibt angeblich auch Mafiastrukturen mit Schutzgelderpressung in so mancher Parallelgesellschaft, gegen die die deutsche Justiz einfach machtlos ist. An diesen drei Phänomenen ist nicht die deutsche Gesellschaft schuld und die Populisten auch nicht.

Hellus
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Danke für den informativen Link.
Solche Auswertungen beruhen allerdings auf der Statistik über TatVERDÄCHTIGE. Ob sie letztendlich auch Täter waren, geht daraus nicht hervor. Es wäre demnach auch möglich, dass Ressentiments der beteiligten Beamten diese Statistik „einfärben“, in welche Richtung auch immer.

Darfdaswahrsein
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Danke, ich sehe es auch so. Es liegt nicht an Religion, Herkunft etc.
Ursachen sind Entwurzelung , Entfernung von der Familie, Einsamkeit, soziale Entwurzelung, Isolation etc…
Da müssen wir ansetzen.
Auch von “ Deutschstämmigen “ werden Verbrechen begangen. Aber in Fällen mit Migrationshintergrund und Asylzusammenhang wird es direkt anders bewertet und zugeordnet. Auch entsprechende Stimmen in unserer Gesellschaft werden sofort laut. Während andere Verbrechen längst nicht diese Aufmerksamkeit erreichen.
Nichtsdestotrotz ist dies eine schreckliche Tat, die ich keineswegs verharmlosen oder entschuldigen will.

Carsten60
1 Monat zuvor
Antwortet  Darfdaswahrsein

Ein normal denkender Mensch begeht aber doch keinen Mord aus Entwurzelung oder Einsamkeit. Da muss schon einiges hinzukommen.

Riesenzwerg
1 Monat zuvor
Antwortet  Carsten60

Versuch eines Kontaktes – um Wurzeln zu schlagen, gegen die Einsamkeit.

Nicht gewollt – abgelehnt – Problem da.

Und: Wir haben immer noch Verständigungsprobleme.

Kann u.a. am Einsparen von sinnvollen Dolmetschern liegen.

Darfdaswahrsein
1 Monat zuvor
Antwortet  Carsten60

Morde werden aus vielerlei Gründen begangen. Hass, Habgier, Rache, Eifersucht, psychopatisch bedingt, Verzweiflung. Daß in der Regel einiges zusammen kommen muss, damit ein Mensch soetwas tut ist klar. Das ist unbestritten ein sehr komplexes Thema.
Mich stört nur die verallgemeinernde Verdächtigungen und Vorverurteilung von Menschengruppen. Hier sind es dann wieder DIE Asylsuchenen, daraus folgert dann DIE Gewalttätigen, die wir ins Land lassen.
Warum es in dieser Situation zu einem Mord kam, muss untersucht werden. Vorschnell den Zusammenhang zwischen Reliogion und Herkunft zu ziehen ist falsch.

AvL
1 Monat zuvor
Antwortet  Carsten60

Ja, es kann sich zum Beispiel auch um die Folge einer psychiatrischen Grunderkrankung in Verbindung mit einer nicht erkannten und nicht behandelten Kriegstraumatisierung handeln, die der Auslöser für eine derartige Gewalttat sind.

AvL
1 Monat zuvor
Antwortet  Carsten60

Ja, diese Person begeht eine derartige schwere Tat zum Beispiel auf Grundlage einer psychiatrischen Grunderkrankung. auf Grund von sozialer Isolation und Ausgrenzung in Verbindung mit einer Anfeindung.

Teacher Andi
1 Monat zuvor
Antwortet  AvL

Das Ermorden von beliebigen Personen aus reinem Hass und/oder traumatischen Erlebnissen ist mit nichts zu rechtfertigen, das ist meine Meinung. Was soll denn eine psychiatrische Grunderkrankung sein? Diesen Ausdruck habe ich noch nie gehört. Psychiatrische Erkrankungen sind Störungen, bei denen sich die Betroffenen eher selbst schaden (Depression, Bulimie, Borderline, Psychose etc.), das Morden beliebiger Personen wie der Fall in Würzburg ist für mich schon psyhopathisch und sicher nicht erklärbar und therapierbar. Diese Relativierungsversuche sind nicht sonderlich zielführend. Isolation und Anfeindung rechtfertigt keinen Mord.

Bettina
1 Monat zuvor
Antwortet  Darfdaswahrsein

„Ursachen sind Entwurzelung, Entfernung von der Familie, Einsamkeit, soziale Entwurzelung, Isolation etc…
Da müssen wir ansetzen.“

Und wie soll das gehen? Glauben Sie allen Ernstes, derart massive Probleme mal eben mit etwas mehr Mitgefühl und gutem Willen aus der Welt schaffen oder entscheidend schmälern zu können?

Wenn Sie das annehmen, dann sollten Sie es nicht bei warmherzigen Worten belassen, sondern zumindest einen dieser Menschen persönlich betreuen und ihm Hilfe und Zuwedung schenken.
Noch besser wäre es, wenn Sie ihn bei sich selbst aufnähmen und ihm das Gefühl gäben, nicht mehr ganz so allein, so isoliert, entwurzelt etc…. dazustehen.
Oder wen meinen Sie mit dem „Wir“, die das tun sollten?

Darfdaswahrsein
1 Monat zuvor
Antwortet  Bettina

Da antworte ich gar nicht drauf. Sie wählen hier völlig unpassende und deplazierte, kindische und spöttische Anklagen und Aufforderungen. Das hat mit dem Grundsatzproblem, das es wohl unbestritten gibt, nichts zu tun.
Von anderer Seite, u.a. auch von der Redaktion, kamen diesbezüglich bereits Kommentare. Es geht nicht um warmherzige Worte und Mitgefühl. Es geht einmal um den Umgang mit asylsuchenden Menschen und unser unzulängliches Asylverfahren, egal ob in Richtung Bleiberecht, Abschiebung, Duldung etc., auf der anderen Seite um eine Gewalttat, hier im schlimmen Fall des Mordes an einem Kind, verübt von einem anderen Menschen.
Schlussfolgerungen bezüglich Religion, Herkunft etc sollte man bleiben lassen, bis zur juristischen Klärung.

Marion
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Einfach mal Frauenrechte in Eritrea googeln.
Ob das nun etwas mit der Motivlage des Täters in diesem Fall zu tun hat, weiß ich nicht.
Daß junge Asylanten hier oft nicht gut behandelt werden, ist mir auch klar.
Daß sie häufig allein gelassen werden, sich entwurzelt fühlen, hier nicht das finden, was sie sich erhofft hatten, daß sie dazu noch in vielen Fällen unter Druck von ihren Familien stehen, Geld nach Hause zu schicken und, wenn sie dazu nicht in der Lage sind, als „Versager“ da stehen, ist sicher auch nicht hilfreich.
Aber wie kann es uns gelingen, diese Menschen hier zu integrieren?
In Eritrea sind über 80% der Frauen Opfer von Genitalverstümmelung. Da liegt für mich schon der Schluß nahe, daß das Frauenbild dort ein rückständigeres ist als hier.
Auch daß ist ein Punkt, mit dem junge Männer aus Ländern mit solchen „Gepflogenheiten“ hier erst mal klarkommen müssen.
Bei uns nehmen Frauen sich ganz selbstverständlich heraus, zu leben, wie es ihnen gefällt. Sie sind finanziell unabhängig,
sie ziehen an, was sie wollen, sie gehen aus, mit wem sie wollen, sie arbeiten was sie wollen, sie gehen Beziehungen ein und beenden sie, so wie sie es für richtig halten, ohne dafür einen Mann um Erlaubnis zu bitten.
Ob der kulturelle Hintergrund des mutmaßlichen Mörders in diesem Fall eine Rolle gespielt hat, wissen wir alle zu diesem Zeitpunkt noch nicht.
Das einem der Gedanke kommt, so wie Stefania K. es in ihrem Kommentar beschreibt, finde ich menschlich nachvollziehbar.
Nicht nachvollziehbar finde ich die unsäglichen Äußerungen von @schmutzpresse abschaffen.
Ich werde mir zukünftig weitere Kommentare zu diesem entsetzlich traurigen Verbrechen sparen, so lange nicht wirklich klar ist, was die genauen Hintergründe sind. Ich will hier keinesfalls irgendwelchen rassistischen Tendenzen Vorschub leisten.
Die Worte von @Stefania K. am Anfang haben mich aber irgendwie berührt, genauso, wie mich der Post von @schmutzpresse abschaffen entsetzt hat.
Die beiden Mädchen und ihre Familien tun mir unendlich Leid und angesichts dieses Leids möchte ich hier keine weiteren Spekulationen über Tat und Motiv des Täters anstellen.

Carsten60
1 Monat zuvor
Antwortet  Marion

Bin mit allem einverstanden, außer Ihrem Gebrauch von „das – dass – daß“. Sprachbildung bei Kindern gilt heute wieder als wichtiger, siehe auch die Sprachkitas.

Riesenzwerg
1 Monat zuvor
Antwortet  Carsten60

Nun, das-dass-daß hört man nicht. 😉

Marion
1 Monat zuvor
Antwortet  Riesenzwerg

Naja, ich dachte das, wenn man auch dies sagen kann, sonst daß bzw. dass – nach neuer Rechtschreibung. Bitte nicht auslachen, wenn ich jetzt total daneben liege.
„Daß einem der Gedanke kommt…“ müßte es dann wohl heißen, oder dass…?????
Herr Lehrer, bitte klären sie mich auf. 😉

Carsten60
1 Monat zuvor
Antwortet  Marion

Alles ganz einfach: Das alte „daß“ schreibt man heute eigentlich als „dass“, in der Schweiz sowieso, also „dass einem der Gedanke kommt …“. Aber das „das“ hat eine gänzlich andere Funktion. Beispiel: „Seltsam ist, dass das Licht gerade jetzt ausgeht.“ Das Wörtchen „dass“ leitet dabei einen Nebensatz ein, aber das Wörtchen „das“ ist einfach ein Artikel für „Licht“. Übrigens zählt „dies“ nicht als Artikel, „dies Licht“ ist bestenfalls Umgangssprache, sonst „dieses Licht“. Aber auch „das ist ein Punkt“ (kam in Ihrem Beitrag vor), denn „das“ leitet hier keinen Nebensatz ein, sondern dieses „das“ ist sozusagen ein Ersatz für ein Subjekt. Aber auch „dass das ein wichtiger Punkt ist, das sollte allen klar sein.“ Dabei steht dann das erste „das“ für eine vorher diskutierte Sache, die nur im Kontext klar sein kann. In anderer Reihenfolge: „es sollte allen klar sein, dass das ein wichtiger Punkt ist.“ Hier geht auch „dies“ statt „das“.
Diese Unterscheidung „das vs. dass“ wird von keinem normalen automatischen Korrektursystem erkannt, sowas muss man noch selber machen. Das ist doch gut, dass der Mensch noch nicht ganz wegrationalisiert ist und unser Gehirn noch nicht durch einen Chip ersetzbar ist.

Wenn Sie weiterhin „daß“ schreiben wollen, ist das okay, aber nie anstelle von „das“. Ältere Leute machen das noch, weil sie es früher so gelernt haben. Damit „outen“ Sie sich aber auch.
Hier noch ein Spruch eines Lehrers aus meiner Schulzeit: „Wer „brauchen“ mit „nicht“ ohne „zu“ gebraucht, der braucht „brauchen“ überhaupt nicht zu gebrauchen.“ In anderer Bedeutung (nötig haben) aber: „Ich brauche ein Taschentuch.“
In der Tat ist es manchmal zum Weinen, was mit der deutschen Sprache so alles geschieht. Früher war nicht alles besser, aber früher machten die Lehrer (nicht nur Deutschlehrer) auf solche Fehler noch aufmerksam, heute wissen sie oft selbst nicht mehr Bescheid. „Tieger mit ie“, das war mal eine Überschrift im Spiegel, nachdem eine Grundschullehrerin das so an die Tafel geschrieben hatte. Am Ende ist durch Vermischung aller Schreibweisen alles egal, so wie in der Physik die Entropie zwangsläufig zur maximalen Vermischung führt.

Marion
1 Monat zuvor
Antwortet  Carsten60

Danke für die Ausführungen.
Ich gelobe Besserung. 🙂

Indra Rupp
1 Monat zuvor
Antwortet  Carsten60

Das habe ich auch nie richtig gelernt, Carsten. Schon in den 90ern gab’s laufend Vertretung, Ausfall, Vertretung, Vertretung,Ausfall.- Kann mich nicht erinnern, dass mir das mal beigebracht wurde (nein, ich war still und brav 😉 ) Aber meine Mutter hat mir manches erklärt “ Alle Wörter mit – ung, heit, keit, schaft, nis werden groß geschrieben.“ „Echt? Danke, Mama!“ Und der Physiklehrer hatte Mitgefühl mit allen Mädchen, die null Ahnung hatten und hat ihnen statt einer 5-6, eine 4 gegeben. Die letzte Englisch Arbeit, die mir den erweiterten Realschulabschluß hätte vermasseln können ist auf wundersame Weise verschwunden. Ja, so haben wir damals schon unsere Abschlüsse erreicht – ist das wirklich nur ein Neuzeitphänomen? 🙂

Georg
1 Monat zuvor

Wo ist der Artikel dreckige Hetze? Er entspricht im Wesentlichen dem, was auch Spiegel & co veröffentlichen. Über geliefert wie bestellt kann man verhandeln, weniger Polemik täte der inhaltlichen Diskussion gut. Trolle darf man allerdings nicht füttern.

Teacher Andi
1 Monat zuvor

Auweia, unterste Schublade und zum Fremdschämen. Ohne Bildung und durch Dauerkonsum von einschlägigen Medienangeboten kommt dann sowas bei raus. Erschreckend! Den möchte ich nicht als Nachbarn haben.

Teacher Andi
1 Monat zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Ich spreche von Forist „schmutzpresse …“, damit hier keine Missverständnisse entstehen, denn der Rattenschwanz an Reaktionen ist erwartungsgemaß schon ziemlich lang, um meine Reaktion zuzuordnen.

Schattenläufer
1 Monat zuvor

Der Mittelweg ist mal wieder weder schwarz noch weiß. Weder AfD noch Antifa.

Wir müssen die Identitätsfeststellung der in Deutschland zugewanderten Personen stark verbessern.

Wir müssen Ghettobildung von Zuwanderern vermeiden.

Wir müssen unsere Integrationsprogramme verstärken.

Wir müssen Migranten eine echte Perspektive bieten.

Wir dürfen nicht alle Migranten unter Generalverdacht stellen.

Wir müssen Kapitalverbrechen aber auch konsequent und hart bestrafen egal wer die Täter sind.

Wir müssen abgelehnte oder straffällige Migranten konsequent rückführen.

Wir dürfen Straftaten durch Migranten nicht klein reden und mit Stress und psychischen Problemen rechtfertigen.

Es darf nicht passieren, dass Migranten ohne Arbeit und Hilfe in irgendwelchen Heimen vegetieren.

Es kann aber auch nicht sein, dass Migranten hier die Normen ihres Heimatlandes ausleben. Wer sich nicht an das GG hält hat hier keinen Platz.

Der Tod von Personen darf nicht zum Kollateralschaden der „Willkommens-Kultur“ werden.

Georg
1 Monat zuvor
Antwortet  Schattenläufer

Punkt 1 würde auch eine ggf. genetische Altersfeststellung bedeuten. Ihr vorletzter Punkt unterstreiche ich sehr dick, wenn diese Normen öffentlich ausgelebt werden und unterhalb der unsrigen liegen. Es dürfte niemand etwas dagegen haben, wenn diese Familien für sich heimattypische Gerichte kochen.

447
1 Monat zuvor
Antwortet  Schattenläufer

Zitat: „Es kann aber auch nicht sein, dass Migranten hier die Normen ihres Heimatlandes ausleben. Wer sich nicht an das GG hält hat hier keinen Platz.“

Und wie wollen Sie dieses Kunststück vollbringen, ihne zu diskriminieren?

Genau das macht solche Diskussionen doch so absurd:
(was NICHT die Schuld irgendwelcher Ausländer ist):

Schritt 1:
Alles soll sehr bunt und vielfältig werden – das ist für die ganz große Mehrheit der Bevölkerung ein Ziel AN SICH.

Schritt 2:
Dafür bedarf es mehr und vielfältigerer Einwanderung.

Schritt 3:
Aus Not wie auch zur Chancenverbesserung kommen jetzt die vielfältigen Menschen aus allen möglichen Ländern – logisch, haben meine Großeltern und mit denen meine Eltern auch gemacht. Dass sie das tun und warum ist extrem einfach zu verstehen, da braucht man keinen Psychologiedoktor für.

Schritt 4:
Ganz bass erstaunt stellt die EXAKT GLEICHE Gesellschaftsmehrheit fest: „Ohhhh, das ist ja nicht nur völlig nebensächliches wie Kleidung, Gewürze, Essen oder der Klang der Sprache! Das geht aber nicht! In allem WICHTIGEN sollen die sein wie wir, nur halt in bunter Kleidung und/oder mit anderen Werten (aber nur zum Schein)! “

Und ab hier folgt dann der völlig schizophrene Bruch im Denken (und es wird eifrig von „rääächtz“ geschrieben):

Die gesamte Alltagskultur im z. B. muslimischen Raum ist (von wenigen Ausnahmen abgesehen) aus UNSERER Sicht knallhart sexistisch (also in echt und ganz real, nix mansplaining und so). Das wird am und im Ausland auch kritisiert, etwa gerade im Iran und bei der Fußballsache – mit Grenzübertritt mutieren die gleichen Bevölkerungsgruppen zu diskriminierten Opfern und vor allem hat nichts in keiner Weise mit Religion zu tun?

Wie die Alltagskultur und das Rechtsverständnis in afrikanischen Ländern aus UNSERER SUBJEKTIVEN Sicht sind – braucht wohl auch keine Erörterung… und wieder: Mit schwerstem Erstaunen stellt dann die Aufnahmegesellschaft fest, dass andere Menschen aus anderen Kulturen andere Werte (großer Schocker!) haben und TATSÄCHLICH anders leben wollen (Pikachu-face level an Erstaunen! ) und zwar sehr gerne hier arbeiten, wirtschaften und leben wollen… aber sich halt…

– deswegen noch lange nichts von Frauen sagen lassen wollen

– eine Pride-Parade zwar gerade so tolerieren, beim eigenen Kind aber…

– ihre Religion tatsächlich ernst nehmen und danach HANDELN (nicht so wie wir, die das glücklicherweise schon lange nicht mehr tun)

Ich kann das null verstehen.
Woher kommt dieser schizophrene Bruch im Denken des typischen Deutschen?

Die angelsächsischen Staaten machen btw. seit Jahrzehnten vor, wie zumindest grundlegende Integration (bei allen bestehenden Problemen) gelingen kann.

Schattenläufer
1 Monat zuvor
Antwortet  447

Ich sehe da kein Problem.

Jeder darf sich in Deutschland bezüglich Kleidung, Religion, Musik, Nahrung usw. frei entfalten.
Die Grenzen dieser freien Entfaltung sind die Regelungen des Grundgesetzes und der nachfolgenden Gesetzbücher.

Wer sich daran hält, kann hier Leben. Wer das nicht verstehen will oder verstehen kann für den ist hier kein Platz.

Man will sich nichts von Frauen sagen lassen? Ist hier aber so!
Die Pride-Parade stört? Dann bleib doch weg!
Religion darf man gerne ernst nehmen, aber in unseren Grenzen des GG bei der Ausübung.

Love it or leave it.

Streamer01
1 Monat zuvor
Antwortet  Schattenläufer

Jetzt einmal eine rein fiktive Antwort von einer Person, die Sie (fiktiv) ansprechen:

„Die Grenzen dieser freien Entfaltung sind die Regelungen des Grundgesetzes und der nachfolgenden Gesetzbücher.“

Schau in die Schulen und die Geburtenstatistiken! Was sind die beliebtesten Namen in deutschen Großstädten? Gesetze kann man ändern. Gesetze werden aber nicht mehr von Almans geschrieben werden.

„Wer sich daran hält, kann hier Leben. Wer das nicht verstehen will oder verstehen kann für den ist hier kein Platz.“

Was laberst? Was willst du machen? Abschiebungen gibt es nicht, weisst du doch selbst. Und überhaupt: wer das fordert ist ein Nazi!

„Man will sich nichts von Frauen sagen lassen? Ist hier aber so!
Die Pride-Parade stört? Dann bleib doch weg!
Religion darf man gerne ernst nehmen, aber in unseren Grenzen des GG bei der Ausübung.“

Es gibt nur einen Gott und der hat eindeutig mitgeteilt, wie ein gottgefälliges Leben sein soll. Der Rest interessiert nicht! Und Gottes Wille wird passieren, früher oder später.

Und was willst du dagegen machen? Nichts! Und das weiß auch jeder, dass Almans bestenfalls Opfa sind.

„Love it or leave it.“

Or change it.

Schattenläufer
1 Monat zuvor
Antwortet  Streamer01

Wenn man ein Nazi ist, wenn man Abschiebungen für Leute fordert die nicht bereit sind sich an den im GG vorgeschrieben Rahmen zu halten, dann trifft das voll umfänglich auf mich zu.
Damit bin ich dann auch gerne bereit zu leben.

Schattenläufer
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Ich habe nur auf die Behauptung von Steamer geantwortet. Bitte den vorherigen Post lesen!

447
1 Monat zuvor
Antwortet  Schattenläufer

Das wäre wünschenswert.

Und dann schauen Sie mal in die Rechtsprechung.

Selbst dort wo es geschehen sollte geschieht es nicht, nicht einmal bei mehrfach wegen schweren Straftaten vorbestraften Personen – oft genug nachlesbar.

Weil „man“ (=die Gesellschaft als Mehrheit, vertreten durch die Politik) das schlicht nicht will.

Schattenläufer
1 Monat zuvor
Antwortet  447

Unser altes Problem. Ein Volk von „Trau-mich-nicht“ und Bedenkenträgern.
Wir stehen uns selbst im Weg.

Am deutschen Wesen soll eben die Welt genesen.

Auch um den Preis ein paar toter Kollateral-Schäden-Bürger.

Gabriele
1 Monat zuvor
Antwortet  Schattenläufer

Rückführungen, Abschieben anscheinend oft nicht möglich, da keine Papiere vorhanden.
Die entsprechenden „Herkunftsländer“ nehmen ihre (vermeintlichen) Leute deshalb nicht zurück. Dilemma in der Abschiebepraxis!

Robert
1 Monat zuvor
Antwortet  Gabriele

Die Abschiebepraxis ist ein Dilemma, das sich deutsche Regierungen selbst eingebrockt haben und immer noch einbrocken.
Warum so viele Leute aufnehmen, die sich nicht ausweisen und darum nicht geprüft werden können?
Nur mit dem Wort „Asyl“ auf den Lippen sollten Menschen nur in seltenen Ausnahmefällen Asyl erhalten oder einen längerfristigen Status als Geduldete bekommen. Ansonsten ist vorprogrammiert, dass Hunderttausende von Abschiebepflichtigen, darunter auch Dauerkriminelle, nicht mehr abgeschoben werden können.

Die meisten unserer europäischen Nachbarn haben dieser Asylpraxis längst einen Riegel vorgeschoben. Selbst die überaus sozial eingestellten Schweden haben es getan, weil die Bevölkerung nicht mehr bereit war, die zunehmenden Gewaltakte aus Empathie und Mitgefühl für die Täter hinzunehmen.
Auch das Ausscheiden Großbritanniens (Brexit) aus der EU hatte ganz wesentlich mit den laxen Einwanderungsregeln der EU zu tun. Man wollte selbst bestimmen dürfen, wer ins Land kam und wer nicht.

Streamer01
1 Monat zuvor
Antwortet  Schattenläufer

Erst einmal „Wir“? Wer soll dieses „Wir“ sein? Ich fühle mich davon jedenfalls nicht angesprochen und gehöre zu denen, die schon aus Trotz dagegen sind. „Nen Sch muss ich“!

Und schon gar nicht lass ich mir eine Schuld dafür einreden, wenn irgendwer frei dreht. Das hat derjenige selbst zu verantworten und niemand anderes.
Gehen Sie mal in ein anderes Land, begehen Verbrechen und wagen dann noch, der aufnehmenden Gesellschaft die Schuld dafür zu geben! Na, da bin ich auf deren Reaktion gespannt.

Schattenläufer
1 Monat zuvor
Antwortet  Streamer01

Wir ist die Mehrheit der Deutschen die bereit ist in den grenzen des GG zu leben.

Wenn Sie nicht zu diesem „Wir“ gehören dann stellt sich die Frage zu wem Sie denn gehören oder gehören wollen.

In anderen Ländern würde man Verbrechen wohl angemessen hart bestrafen. Das sind aber keine Deutschen sondern andere Länder.

In Deutschland gilt es schon als mildernder Umstand wenn ein Mörder die Leiche anschließend in Garten vergräbt. Er zeigt damit ja wenigstens einen gewissen Sinn für Ordnung den man bei der Urteilsfindung berücksichtigen muss.

Leider ist Deutschland so. Da liegt das Problem.

GG = gut gedacht.
Umsetzung = schlecht gemacht.

E.S.
1 Monat zuvor

Ich habe soeben gehört, dass die Staatsanwaltschaft zurzeit prüft, ob sie einen Haftbefehl gegen den Mann aus Eritrea beantragen soll oder seine Aufnahme in die Psychiatrie wegen verminderter oder nicht vorhandener Schuldfähigkeit.

447
1 Monat zuvor
Antwortet  E.S.

Das gehört zum mittlerweile fest ritualisiertem Ablauf dazu.

Pit2020
1 Monat zuvor

Losgelöst von der im Ausgangsartikel geschilderten Tat – aber eine durchaus „interessante Gemengelage“ und auch zügig aufgeklärt (inklusive Verurteilung), soeben in „Aktenzeichen XY“ gesehen (spätestens ab 8.12.22 in der ZDF-Mediathek abrufbar), der Film-Beitrag über den Preisträger Chia Rabiei (1 von 3 Preisträgern) kam so in den letzten 10 Minuten der Sendung):

>>Der Fall
Die Bilder der Bluttat am Barbarossaplatz in Würzburg haben Deutschland schockiert: Ein psychisch kranker Mann sticht in der belebten Einkaufsmeile wahllos auf Menschen ein. Mit einem 30 Zentimeter langen Küchenmesser tötet er drei Frauen und verletzt neun weitere Menschen. An diesem Tag beweisen mehrere Passanten Zivilcourage. Aber nur der damals 42-jährige Küchenhelfer Chia Rabiei konnte den Tatablauf durch sein mutiges Einschreiten stoppen und damit weitere Opfer verhindert

Chia Rabiei hat sich an diesem Tag in der Innenstadt einen Rucksack gekauft. Am Barbarossaplatz wird er kurz darauf Zeuge, wie der Täter, ein Mann aus Somalia, von hinten mehrmals auf einen 16-jährigen Jugendlichen einsticht. Zu diesem Zeitpunkt sind bereits drei Menschen tot und sieben weitere verletzt. Der schockierte Junge kann sich schwer verletzt retten. Aber der Messerstecher sucht sich neue Opfer. Er greift eine ältere Frau an. Es ist der Moment, als Chia Rabiei sich ihm entgegenstellt – mit nichts weiter als seinem Rucksack. „Das waren wehrlose Personen. Ich wollte weiteres Blutvergießen verhindern“, sagt er später. Und es gelingt ihm!

Er zieht die Aufmerksamkeit des Täters auf sich, indem er mit seinem Rucksack fuchtelnd auf den Mann zugeht. Der Täter reagiert auf Rabiei und attackiert jetzt ihn. Aber der 42-Jährige weicht immer wieder geschickt aus und wahrt Abstand zum Angreifer. Der Somalier konzentriert sich jetzt nur noch auf ihn. Doch dann rutscht Chia Rabiei aus und stürzt. Der Angreifer ergreift die Chance und versucht ihn nun am Kopf zu treffen. Doch Chia Rabiei rollt blitzschnell zur Seite und steht ebenso schnell wieder auf den Füßen. Das Messer verfehlt ihn – er bleibt unverletzt. Chia Rabiei macht weiter und verhindert damit, dass der Angreifer noch weitere Passanten verletzt: „Ich habe gehofft, dass die Polizei bald eintrifft und wollte ihn so lange beschäftigen.

Dann bekommt er von mehreren Passanten Unterstützung. Chia Rabieis beherzter Einsatz ermutigt die anderen Helfer. Mehrere Männer drängen den Angreifer mit Stangen und Stühlen immer weiter zurück, bis die Polizei eintrifft. Ein Schuss ins Bein des Angreifers beendet seine mörderische Messerattacke. Der 24-jährige Somalier wird festgenommen.

Chia Rabiei ist Kurde, lebt als Asylbewerber in Deutschland und verdient sein Geld als Küchenhelfer. Er ist geschieden und teilt sich mit seiner Ex-Frau das Sorgerecht für seine 18-jährige Tochter, die unter Autismus leidet. Als Held möchte er wegen seiner gezeigten Zivilcourage aber nicht bezeichnet werden: „Ich bin kein Held. Eine Heldin ist die Frau, die ihre 11-jährige Tochter vor den Messerstichen beschützt hat und dabei ums Leben gekommen ist.“  

Die Begründung der Jury

Chia Rabiei hat in einer extremen Gefahrensituation sein eigenes Wohl hinter das anderer gestellt. Durch sein Verhalten wird der blutige Messerangriff gestoppt. Als ein bewaffneter Mann in der Innenstadt von Würzburg drei Menschen tötet und neun weitere Menschen verletzt, stellt Chia Rabiei sich mutig dem Täter entgegen und kann den Tatablauf wirkungsvoll stoppen. Nur mit einem Rucksack als Schutz zieht er die Aufmerksamkeit des Täters auf sich und verhindert so weitere Messerattacken auf wehrlose Passanten. Sein Vorbild inspiriert und ermutigt zudem weitere Helfer zum erneuten Eingreifen. Das ermöglicht schließlich seine Festnahme. Die „XY Preis“-Jury zollt Chia Rabiei ihren größten Respekt und dankt ihm für sein mutiges und umsichtiges Handeln. <<

https://www.zdf.de/gesellschaft/aktenzeichen-xy-ungeloest/die-gewinner-des-xy-preises-2022-100.html

Deutscher
1 Monat zuvor

Kein Asylantragsteller der über Drittländer kommt hat das Recht auf Asyl. Asylmissbrauch der Politik. Alle Illegale Asylanten und Scheinasylanten sind sofort auszuweisen, ehe noch mehr BRD Bewohner und Steuerzahler abgeschlachtet werden. Jede Tote durch Asylanten hat die Politik zu Verantworten.