Hubig lehnt Gleichstellung von Grundschul-Lehrern ab (bekundet aber „Wertschätzung“)    

231

MAINZ. Mit breiter Mehrheit hat der rheinland-pfälzische Landtag am Donnerstag einen Antrag der CDU-Fraktion für eine bessere Besoldung von Lehrerinnen und Lehrern an Grundschulen abgelehnt. Neben den drei Regierungsfraktionen SPD, Grüne und FDP stimmten auch AfD und Freie Wähler gegen die Initiative, die Besoldung in vier Stufen bis 2026 von der Gruppe A12 auf A13 anzuheben. Der VBE kritisiert die Ablehnung scharf.

Sorgt mit ihrem Vorstoß für Unmut: die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD). Foto: Georg Banek / Bildungsministerium Rheinland-Pfalz

Rund 10.000 Grundschullehrerinnen und -lehrer in Rheinland-Pfalz legten die Basis für den Bildungserfolg der Kinder, sagte Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD). «Uns ist wichtig, dass sie gute Rahmenbedingungen haben.» Dazu gehörten unter anderem multiprofessionelle Teams und Schulgesundheitskräfte, aber auch eine Erhöhung der Besoldung seit 2019 um rund sieben Prozent. «Hier in Rheinland-Pfalz verdienen Einsteiger im Grundschullehramt mehr als in Hessen», sagte Hubig (mit Blick darauf, dass Hessen unlängst eine schrittweise Erhöhung auf A13 angekündigt hat, News4teachers berichtete).

Die Ministerin stellte die Frage: «Warum A 12?» Und gab die Antwort: «Es hängt als Eingangsbesoldung mit der Länge des Studiums zusammen – aber es hat nichts mit Wertschätzung zu tun.»

Die CDU-Fraktion betonte in ihrem Antrag, dass nur noch vier der 16 Bundesländer ihre Grundschullehrkräfte nicht nach der Besoldungsgruppe A13 oder der Entgeltgruppe E13 bezahlen. «Mit einer Anhebung auf A13 wirken wir aktiv dem Fachkräftemangel entgegen», sagte die bildungspolitische Sprecherin Jenny Groß.

Kaum ein anderes Land habe es geschafft, so viele neue Planstellen in allen Schularten mit ausgebildeten Lehrkräften zu besetzen wie Rheinland-Pfalz, sagte Hubig. «Das schafft nicht Hessen und das schafft auch nicht NRW – und warum? Weil wir unseren Lehrkräften gute Rahmenbedingungen in schweren Zeiten bieten.»

„Man verschläft es, den Kolleginnen und Kolleginnen an den Grundschulen die Wertschätzung entgegenkommen zu lassen, die sie verdienen. Dies verschärft den Lehrkräftemangel weiter“

Der VBE kritisiert die Ablehnung scharf. Landesvorsitzender Lars Lamowski erklärt: „Rheinland-Pfalz lässt sich bei der Besoldung der Lehrkräfte abhängen. 12 von 16 Bundesländern haben sich auf den Weg zu A 13 gemacht. Man verschläft es, den Kolleginnen und Kolleginnen an den Grundschulen die Wertschätzung entgegenkommen zu lassen, die sie verdienen. Dies verschärft den Lehrkräftemangel weiter.“

Die Landesregierung müsse sich „ehrlich machen“ mit Blick auf A 13. „Die Kolleginnen und Kollegen an den Grundschulen unterrichten 50 Minuten pro Schulstunde und nicht 45 Minuten. Dementsprechend ist die Anzahl der Lehrerwochenstunden im Vergleich größer als das, was die Landesregierung angibt. Zudem gibt es im Flächenland Rheinland-Pfalz sehr viele kleine Grundschulen mit entsprechend kleinen Klassen. Im Schnitt bleibt die Größe der Klassen somit verhältnismäßig klein, aber gerade an den größeren Schulen sind die Klassen deutlich voller“, sagt der Verbandsvorsitzende.

A 13 für alle Lehrkräfte sei ein zentraler Aspekt, damit die Grundschulen im Wettbewerb mit den anderen Schulformen bestehen können und sich mehr junge Menschen für den Beruf der Grundschullehrkraft entscheiden. „Obendrauf könnte die Landesregierung auf diesem Weg die strukturelle Diskriminierung etwas abbauen“, führt Lamowski aus. „Schließlich sind die meisten Lehrkräfte an den Grundschulen, die schlechter bezahlt werden als ihre Kolleginnen und Kollegen an den weiterführenden Schulen, Frauen.“ News4teachers / mit Material der dpa

Jetzt sind es nur noch vier Bundesländer, die Grundschullehrern A13 verweigern

Anzeige


Info bei neuen Kommentaren
Benachrichtige mich bei

231 Kommentare
Älteste
Neuste Oft bewertet
Inline Feedbacks
View all comments
447
1 Jahr zuvor

Da brate mir wer ’nen Storch – CDU für Erhöhung von Lehrergehalt, SPD und (ausgerechnet) Grüne dagegen? Unerwartet für mich.

Kann jemand die Dynamik erklären?
Lokale Besonderheiten?

Normalerweise würde ich das glatte Gegenteil erwarten.

ed840
1 Jahr zuvor
Antwortet  447

Kommt halt immer drauf an ob Opposition oder Regierungspartei und ob Landtagswahlen anstehen oder nicht. Ob man von einer der genannten Parteien mehr oder weniger erwartet ist Ansichtssache.

Mariechen
1 Jahr zuvor
Antwortet  ed840

Genau! Wie so häufig geht es im Bildungswesen nicht um die Sache, sondern um Politik, Geld und Ideologie. Leider haben wir demnächst keine Landtagswahlen, denn ansonsten sähe die Sache anders aus.

Konfutse
1 Jahr zuvor
Antwortet  447

Na, wenn ihr nicht mehr zahlen wollt, dann senkt doch für die KuK die Stunden. Von 27 oder 28 auf 25. Wär doch auch mal ein gerechter Deal und Wertschätzung pur. Und kommt mir keiner mit „Aber wir haben zu wenig Lehrer für Stundenreduzierung“, dann komm ich nämlich mit „Dann bezahlt halt die Leute anständig“. Für alles Banale scheint es Geld zu geben, nur nicht für Fachkräfte!

447
1 Jahr zuvor
Antwortet  Konfutse

Ich persönlich bin dafür, Grundschullehrkräfte gleich zu bezahlen. Didaktisch extrem anspruchsvoll, stressig.

Ich wunderte mich nur, woher die plötzliche „Liebe“ der CDU für Lehrer kommt. Ist ja jetzt mal so garnicht das klassische CDU-Klientel…
…wenn sogar die Lehrkräfte besser bezahlen wollen steht es eventuell deutlich schlimmer als wir wissen oder ahnen.

Mariechen
1 Jahr zuvor
Antwortet  447

Es steht schlimmer als die meisten wissen. Allerdings ist die CDU Opposition und deshalb für die bessere Bezahlung. Wäre sie Regierung, wäre sie dagegen. Politik eben. Ausbaden müssen das SchülerInnen und LehrerInnen.

Konfutse
1 Jahr zuvor
Antwortet  447

Bin ganz bei Ihnen. Das Politbüro ist ein großes Bordell, man verkauft dort aber nicht seinen Körper, sondern seine Ideale…..

Rüdiger Vehrenkamp
1 Jahr zuvor

Hauptsache die Diäten der Abgeordneten werden regelmäßig angepasst und erhöht… Mit Wertschätzung alleine können Grundschullehrkräfte ihre Miete auch nicht zahlen. Wertschätzung bedeutet für mich, dass alle Lehrkräfte gleich verdienen sollen, da jede Schulart ihre Besonderheiten mit sich bringt.

Dirk Meier
1 Jahr zuvor

Nach dieser Logik könnten weder Polizisten noch Krankenschwestern ihre Miete bezahlen, da sie nochmal deutlich weniger als A12 erhalten.

Das Problem ist doch im Artikel beschrieben: Die Gehälter wurden seit 2019 um 7 % erhöht. Die Inflation war in diesem Zeitraum aber deutlich höher, so dass es zu Reallohnkürzungen kam. Das betrifft aber alle Persongruppen im öffentlichen Dienst und deshalb wäre es unfair, gezielt eine Gruppe besserzustellen.

Der letzte Satz zeigt sehr schön, worum es tatsächlich geht. Warum wird mit diesem Argument kein höheres Gehalt für Paketzusteller gefordert, wo fast nur Männer arbeiten?

Alex
1 Jahr zuvor
Antwortet  Dirk Meier

Na ja, die Paketzusteller fordern gerade 15%.

Cecilia Fabelhaft
1 Jahr zuvor
Antwortet  Alex

15% von wie viel? Und dann sagen Sie bitte dazu, was Lehrer verdienen.

Streamer01
1 Jahr zuvor
Antwortet  Dirk Meier

„Nach dieser Logik könnten weder Polizisten noch Krankenschwestern ihre Miete bezahlen, da sie nochmal deutlich weniger als A12 erhalten.
[…] Das betrifft aber alle Persongruppen im öffentlichen Dienst und deshalb wäre es unfair, gezielt eine Gruppe besserzustellen.“

Das Gegenteil ist der Fall: Grundschullehrer machen heutzutage, wie alle anderen Lehrer auch, einen (gleichlangen) Master und dann das Referendariat. Es ist also genau umgedreht: Grundschullehrer werden schlechtergestellt, obwohl sie über das gleiche Abschlussniveau verfügen (bzw. dieses sogar vorausgesetzt wird).

Zeigen Sie mir doch bitte auch einmal a) den Polizisten, der für die Streife einen Master braucht (und hat) und b) den Polizisten, der als Grundvoraussetzung für die Stellenbesetzung einen Master benötigt (z.B. irgendeine Forensik) und dann nicht nach A13 eingruppiert wurde!

marc
1 Jahr zuvor
Antwortet  Streamer01

Sie wissen doch: Sek2 Kollegen vergleichen ihr Gehalt gerne mit Informatikern in Großkonzernen, um zu zeigen wie mickrig sie besoldet werden und Grundschullehrer Mit Frisösen, Polizisten und Krankenschwestern um zu zeigen, wie gut diese doch verdienen 😉

Anna Konda
1 Jahr zuvor
Antwortet  marc

Friseurinnen

Cecilia Fabelhaft
1 Jahr zuvor
Antwortet  Anna Konda

Frisösen

Sissi
1 Jahr zuvor

Ach, Sie sind Frisöse ? gut zu wissen
– Eine Friseurin, die die Bezeichnung Frisöse aus Tradition gut findet ?
– oder eine ichbinbesondersgutimAbwerten – Tante ?

Carsten60
1 Jahr zuvor
Antwortet  Sissi

Ist das Wort „Tante“ hier abwertend gemeint? Es klingt so.
Im Volksmund gibt’s halt einige alte Bezeichnungen, die von den „offiziellen“ der Gender-Professorinnen ein bisschen abweichen, z.B. „Kindergärtnerinnen“. Demnächst sind das vermutlich „bachelorisierte Kita-Betreuer:innen (m/w/d) mit Aufbauzertifikat zur Digitalisierung der Kita“ oder so ähnlich. Die Hebammen müssen auch noch umbenannt werden. Aus den Lehrer:innen werden ohnehin demnächst „digitalisierungszertifizierte Hybrid-Lernbegleiter:innen (m/w/d)“ nach der DIN-Norm unternehmensnaher Stiftungen der IT-Branche. Nur bei der Bundeswehr gibt’s weiterhin die „Frau Major“ und sogar die „Frau Hauptmann“. Das scheint die Gender-Professorinnen nicht zu stören. 🙂

Hornveilchen
1 Jahr zuvor
Antwortet  Sissi

Bitte keine Sprachpolizei. Die Zeiten der Puristen sind doch wohl vorbei.

Anna Konda
1 Jahr zuvor

Ich hatte schon vor DIESEM Kommentar verstanden, dass Sie sich für den Nabel der Welt halten. Aber es ist in Ordnung, wenn Sie es trotzdem nochmal bestätigen wollen…

Hornveilchen
1 Jahr zuvor

Kompromissvorschlag: Frisösinnen

Anna Konda
1 Jahr zuvor
Antwortet  Streamer01

…und von dem erwartet wird, einen Großteil seiner Arbeitszeit zu Hause mit
•eigenem Equipment (z. B. Notebook, Drucker, Laminiergerät, …) und
•selbstfinanziertem Material (z. B. Druckerpatronen, Papier, Laminierfolien, …) zu erledigen und aus diesem Grund ein Arbeitszimmer samt Einrichtung finanzieren muss – KURZ: einen nicht unerheblichen Teil seiner Entlohnung in die Erledigung seiner beruflichen Aufgaben investieren muss. Und die ganzen Unterrichtsmaterialien müssen ja auch irgendwo gelagert werden – Grundschullehrerinnen werden wissen, wovon ich schreibe.
Ja, …man kann das alles von der Steuer absetzen – jetzt wieder – es muss aber erst einmal finanziert werden.
Genau wie die Anschaffung von ständig wechselnden Lehr- und Lernmaterialien für die Unterrichtsvorbereitung, Klassenzimmermobilar (musste ich tatsächlich selbst an- und heranschaffen, um vernünftig arbeiten zu können) usw. usf.

Nichtsdestotrotz finde ich selbstverständlich auch, dass alle Menschen, die für das Gemeinwohl arbeiten und somit einen wichtigen Beitrag zum vielbeschworenen Zusammenhalt der Gesellschaft leisten, DEUTLICH besser entlohnt werden müssen!

Aber ich schweife ab…

Last edited 1 Jahr zuvor by Anna Konda
Cecilia Fabelhaft
1 Jahr zuvor
Antwortet  Anna Konda

Die viel geforderten Dienstlaptops haben sich als großer Flop erwiesen. Die Mehrheit der Lehrer nutzt sie nicht oder hat sie an ihre Kinder weitergereicht. Zum Spielen……..

Sissi
1 Jahr zuvor

Blödsinn, wir haben jetzt von der Leistung und software-Ausrüstung her absolut brauchbare Geräte, in Kombi mit dem schon lange vorhandenen pad absolut brauchbar.
Sie müssen sich halt auf die Hinterbeine stellen, dazulernen, wenns nur zum Spielen reicht.

Hornveilchen
1 Jahr zuvor
Antwortet  Sissi

Blödsinn, brauchbare Laptops hatte bei uns jeder Lehrer schon. Oft sogar bessere.

Mariella
1 Jahr zuvor
Antwortet  Hornveilchen

Die aber niemand während der Schulschließungen nutzen wollte, weil es sie angeblich nicht gab. Kein Rechner, kein Fernunterricht. Keine Kamera, kein Internet, gar nichts. Ich glaube, nicht mal Strom und warmes Wasser.

Anna Konda
1 Jahr zuvor
Antwortet  Hornveilchen

Das ist schön für Sie und Ihre Kolleginnen, aber deswegen ist doch das Beschriebene von Sissy nicht automatisch „Blödsinn“!!!
Eine Horizonterweiterung kann Wunder wirken.

Anna Konda
1 Jahr zuvor

Okay… Und?

Hornveilchen
1 Jahr zuvor

Genau! Bei uns auch.

Cecilia Fabelhaft
1 Jahr zuvor
Antwortet  Anna Konda

Und welche Menschen sind die, die nicht für das Gemeinwohl arbeiten und deshalb ruhig schlechter verdienen können???

Sissi
1 Jahr zuvor

Viele 🙂

Hornveilchen
1 Jahr zuvor
Antwortet  Sissi

Wie arrogant.

Sissi
1 Jahr zuvor
Antwortet  Hornveilchen

Ne Erfahrung,
Sie scheinen sich angesprochen zu fühlen…..müssen Sie nicht.
Ich finde auch nicht, dass derlei Menschen schlechter verdienen müssen, – nur weniger bekommen.

Hornveilchen
1 Jahr zuvor

Gute Frage.

Anna Konda
1 Jahr zuvor

Ich schrieb deutlich von „besser“ bezahlt, nicht von „schlechter“. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.
Aber wenn Sie schon fragen… Da fielen mir einige ein.

Dirk Meier
1 Jahr zuvor
Antwortet  Streamer01

Die Wiederholung falscher Tatsachen macht sie leider nicht richtiger. Ein Master für das Lehramt am Gymnasium hat nichts mit einem Master für das Grundschullehramt gemeinsam – außer dem Wort Master.

Ich habe nirgendwo behauptet, dass ein Polizist einen Master benötigt. Sie haben so getan, als ob man mit A12 seine Miete nicht bezahlen kann und von seinem Dienstherren quasi in die die Obdachlosigkeit gedrängt wird.

Marc
1 Jahr zuvor
Antwortet  Dirk Meier

„Hat nichts gemeinsam außer das Wort Master“.

WOW. Gehts noch respektloser?
Master ist Master.
Unfassbar was man sich hier raus nimmt.
Alles nur Fake Master außer ihrem? Alles nur minderwertige Absolventen?

Hornveilchen
1 Jahr zuvor
Antwortet  Marc

Würde gar nicht gesagt. Sie verballhornen die Aussagen anderer, um dann darüber herzufallen. Wie niederträchtig.

Marc
1 Jahr zuvor
Antwortet  Hornveilchen

Natürlich hat er es impliziert. Dadurch dass er glaubt er müsse für seinen Master mehr Geld erhalten als ich für meinen Master. Er sieht die Masterabschlüsse als nicht gleichwertig an, was symptomatisch ist für die Arroganz mancher Kollegen vom Gym

Anna Konda
1 Jahr zuvor
Antwortet  Hornveilchen

Ich gebe Ihnen Recht, die Aussage von Dirk Meier finde ich genauso niederträchtig wie Sie!
Schön, das wir uns mal einig sind…

Last edited 1 Jahr zuvor by Anna Konda
447
1 Jahr zuvor

Schließe mich an, Daumen rauf.

Hornveilchen
1 Jahr zuvor

Ha, ha…. wenn’s um Geld geht, das andere zuviel haben, sind sich viele schnell einig.

Riesenzwerg
1 Jahr zuvor

Immer für’nen Witz zu haben, die Gute!

Andre Hog
1 Jahr zuvor

Good News for all teachers of the PrimarySchools in RP:

SteffSteff Hubig hat in einer sehr internen Besprechung – Gerüchten zufolge waren nur sie und ihr Spiegelbild anwesend – angekündigt, dass sie an jedem ersten MontagAbend eines Monats um 20 Uhr auf ihrem Balkon einen halbminütigen Applaus zugunsten der GS-LuL in ihrem Ländle leisten wird.

Wegen dieser positiven und so wertschätzenden Maßnahme wird den KuK der GS bestimmt das Herze warm und die Seele gesundet auf wunderbare Weise.

SoBitter
1 Jahr zuvor

Ich geb dir weniger Geld, aber das hat nichts mit Wertschätzung zu tun.
Denkt diese angebliche Politikerin wirklich, dass das irgendjemand glaubt?

Mariechen
1 Jahr zuvor

Ich arbeite an einer Grundschule – Schwerpunkt Inklusion. Wir hatten 1,5 Jahre keine Förderlehrerin, die A13 verdient. Dementsprechend hatte ich viel Mehrarbeit. 4 km weiter an einer kleinen Dorfschule in Hessen verdienen meine Kolleginnen dort dann bald wesentlich mehr. Meine Loyalität gegenüber meinem Arbeitgeber ist spätestens seit heute völlig verschwunden. Es geht nicht nur um Geld. Es geht auch um Anerkennung! Ich stelle nun meinen Versetzungsantrag…

Ron
1 Jahr zuvor

Bin ganz der Meinung von Frau Hubig. Auch wenn das massig Downvotes gibt.

marc
1 Jahr zuvor
Antwortet  Ron

kannst du ausführen warum?

Mariechen
1 Jahr zuvor
Antwortet  Ron

Welcher Meinung denn bitte? Das wir tolle Rahmenbedingungen mit multiprofessionellen Teams haben? Das wir seit 2019 7% Lohnerhöhung hatten ( sehr lustig.. warum sagt sie sowas? Peinlich!). Das wir die niedrigere Besoldung aufgrund des kürzeren Studiums ( bei mir 25 Jahre her )verdienen? Interessant, da gerade die MinisterInnen der SPD und Grünen überdurchschnittlich häufig ohne jeglichen Bildungsabschluss sind.

Ron
1 Jahr zuvor
Antwortet  Mariechen

Weil es sowohl von der Studiendauer als auch vom Niveau des Studiums deutliche Unterschiede zwischen den Lehrämtern gibt. Ansonsten wüsste ich überspitzt nicht, warum nicht auch Sozialpädagogen und Erzieher ein vergleichbares Gehalt bekommen sollten.

CoronaLehren
1 Jahr zuvor
Antwortet  Ron

Es mag Unterschiede im Niveau und in der Studiendauer geben, aber die Belastungen in der Grundschule sind auch nicht ohne – mir wäre das nichts (* den ganze Tag zu basteln * – Ironie off).

Die Grundschule legt die Grundlagen und wenn das nicht ordentlich läuft, habe ich sechs Jahre später den Salat vor mir Sitzen. Welk und verdorben.

A13 für alle! Weg mit dem Standesdünkel.

Last edited 1 Jahr zuvor by CoronaLehren
Susanne
1 Jahr zuvor
Antwortet  CoronaLehren

Die Grundlagen legt nicht die Grundschule, sondern die Kita. Und auch die Erzieherausbildung dauert inzwischen 5 Jahre, damit dem EU Gesetz entsprochen wird, dass diese Ausbildung einem Studium gleichgesetzt werden kann, man aber kein entsprechendes Gehalt zahlen muss….

Anna Konda
1 Jahr zuvor
Antwortet  Susanne

Die Grundlagen sollte das Elternhaus legen, worauf Kita und Schule aufbauen kann!

Die Vorgehensweise bei der Erzieherausbildung vs. Erzieherbezahlung finde ich widerlich, danke für Ihre Aufklärung darüber!

Hornveilchen
1 Jahr zuvor
Antwortet  Anna Konda

Und wo das nicht geschieht, überlassen wir die Kinder ihrem Schicksal?

Anna Konda
1 Jahr zuvor
Antwortet  Hornveilchen

Hä?

Dirk Meier
1 Jahr zuvor
Antwortet  Susanne

In meinem Bundesland dauert die Erzieherausbildung vier Jahre. Nach zwei Jahren ist man Sozialassistent und nach zwei weiteren Jahren Erzieher.

Sissi
1 Jahr zuvor
Antwortet  Dirk Meier

In Bayern gibt es derzeit zahlreiche Schulversuche für die Ausbildung ErzieherIn.

https://fachkraefteoffensive.fruehe-chancen.de/fileadmin/PDF/Fachkraefteoffensive/Bayern_Wege_in_den_Beruf_der_Erzieherinnen_und_Erzieher.pdf

Außerdem bachelorstudium ohne Abi, Fernstudium und duales Studium.

D.h. jeder kann sein puzzle selbst zusammensetzen – auch zeitlich, z.B. berufsbegleitend.

Susanne
1 Jahr zuvor
Antwortet  Dirk Meier

In RLP benötigt man für einen Erzieherabschluss zwei Jahre für den Sozialassistenten, zwei Jahre Erzierausbildung mit überwiegend Theorie und ein Annerkennungsjahr mit viel Praxis, etwas Schule und einer Abschlussarbeit, die Praxisbezogen ist. Erst wenn dies alles bestanden ist, ist man Erzieher.

Hornveilchen
1 Jahr zuvor
Antwortet  Susanne

Was sagt Marc dazu? Für den zählt nur die eigene Klientel. Bzw. nur er selbst.

Marc
1 Jahr zuvor
Antwortet  Ron

Ist das Studium tatsächlich kürzer in Rheinland-Pfalz? Da bin ich nicht sicher.
Aber ich gebe zu: Das zentrale Argument in NRW war ja die gleich lange Ausbildungsdauer. Und tatsächlich ist im Beamtenrecht die Qualifikation entscheidend für die Besoldung. Von daher haben sie juristisch vermutlich Recht.

Allerdings kann man schon anerkennen dass es sich um den gleichen Berufsstand handelt, mit gleichwertiger Belastung und vermutlich ebenfalls nicht wesentlich kürzerer Ausbildung.
Dafür lebenslang 500 Euro weniger und viel mehr Stundendeputat und keinerlei Beförderungsämter außerhalb von Schulleitung empfinde ich als zu viele Nachteile. Entsprechend haben wir ja auch mittlerweile den Mangel.

Was wäre Ihre Lösung? Unter den aktuellen Bedingungen will das nunmal keiner mehr machen

Lera
1 Jahr zuvor
Antwortet  Ron

Mit wenigen Ausnahmen (BY z.B.) ist die Studiendauer seit langem identisch, nämlich 10 Semester (Master). Die besuchten Veranstaltungen sind in weiten Teilen ebenfalls identisch, und ein paar vertiefende Seminare in den Hauptfächern rechtfertigen gewiss keine lebenslangen Gehaltsunterschiede.

Dirk Meier
1 Jahr zuvor
Antwortet  Lera

Die Veranstaltungen sind in weiten Teilen identisch? Wie bitte?

Ich habe alle meine Fachvorlesungen für das Unterrichtsfach Mathematik mit den Physik- bzw. mit den Ingenieursstudenten zusammen besucht und weitgehend die gleichen Leistungsnachweise erbracht. Wenn ich mir Matheprüfungen für das Grundschullehramt ansehe, die teilweise im Internet kursieren, erinnert mich das an die 10. Klasse meiner eigenen Schulzeit. Fachlich ist das ein absoluter Witz und trotzdem fallen in Berlin 90 % der Grundschullehrämtler durch solche einfachen Klausuren durch. Und viele von denen arbeiten danach trotzdem an den Schulen, weil es niemand besseren gibt.

Lera
1 Jahr zuvor
Antwortet  Dirk Meier

Je nach Bundesland und Größe der Uni können da die persönlichen Erfahrungen durchaus differieren.

An meiner Uni war es so, dass die Veranstaltungen für Hauptfachstudierende aller Lehrämter – auch in Mathematik -weitgehend identisch waren und bei „vertieft“ Studierenden kamen maximal eine Handvoll Seminare dazu. Bei den Prüfungsanforderungen gab es ebenfalls kleinere Unterschiede, z.B. 15 Seiten Hausarbeit statt 20.

Auf der anderen Seite haben die GS-Studierenden natürlich nicht weniger „workload“, sprich ECTS zu sammeln, sie werden eben etwas weniger vertieft, dafür breiter ausgebildet und das ist ja auch sinnvoll.

In meinem ersten Staatsexamen wurde ich in 4 Fächern, allgemeiner Pädagogik und GS-Pädagogik geprüft, was mich eher zu einem Generalisten als zum Spezialisten gemacht hat.

Ist das nun wirklich weniger wert?

Nachdem sich nun schon die Argumentation über die StudienDAUER als nicht stichhaltig herausgestellt hat, zeigt auch der Vergleich der StudienINHALTE, dass sie sich zwar schulartspezifisch leicht unterscheiden, im workload aber identisch sind.

So, und dann stand als Argument noch im Raum, dass ein Abitur viel wichtiger sei als Lesen, Schreiben und Rechnen. Aber ohne das eine wird es das andere halt nicht geben. Was ist da jetzt „wichtiger“: das Fundament oder der Dachstuhl? Oooder ist das vielleicht eine ziemlich müßige Frage, die nur spaltet und nicht sinnvoll beantwortet werden kann?

Mariechen
1 Jahr zuvor
Antwortet  Ron

Selbstverständlich müssten die viel besser bezahlt werden. Allerdings sind das keine Lehrer. Somit auch nicht vergleichbar.

Hornveilchen
1 Jahr zuvor
Antwortet  Mariechen

Ich denke, es zählt nur die Länge der Ausbildung? Marc?

Lera
1 Jahr zuvor
Antwortet  Ron

Ihr einziges Argument (Studiendauer) trifft mittlerweile seit Jahrzehnten nicht mehr zu.

Dirk Meier
1 Jahr zuvor
Antwortet  Lera

Diesen Fehler sollte die Politik endlich korrigieren. Drei Jahre Bachelor und ein Jahr Master sind für die Grundschule ausreichend, gerade wenn man sieht, dass in Brandenburg ein beliebiger Bachelor für A12 genügt.

Lera
1 Jahr zuvor
Antwortet  Dirk Meier

Und zwei Semester mehr (davon ist eins quasi nur die Masterarbeit) würden dann für Sie ernsthaft einen lebenslangen Gehaltsunterschied rechtfertigen?

Marc
1 Jahr zuvor
Antwortet  Lera

Ich denke Dirk Meier ist einfach selber Sek2 Lehrer und ist nicht in der Lage in eine objektive Distanz zu sich selbst zu treten. Er will selbst natürlich A13 verdienen, gönnt es aber anderen nicht. Klassiker

Dirk Meier
1 Jahr zuvor
Antwortet  Marc

Warum haben Sie ein A12 Lehramt studiert, fordern dann aber permanent A13? Es ist doch kein Geheimwissen, dass man an der Grundschule etwas weniger verdient. Wenn Ihnen das Geld so wichtig ist, wechseln Sie doch in die Schweiz.

Bei meinen Abiturienten gibt es vier wichtige Argumente, weshalb sie ein Studium für das Grundschullehramt beginnen:

  • Als Beamter ist man versorgt
  • Das Studium ist fachlich deutlich einfach als das SEK II Lehramt
  • Die Arbeit mit kleinen Kindern ist einfacher als mit pubertierenden Jugendlichen
  • Man möchte gerne mit kleinen Kindern arbeiten

Bedenken bezüglich des niedrigeren Verdienstes hat da noch niemand geäußert, selbst wenn ich sie gezielt darauf anspreche.

Cecilia Fabelhaft
1 Jahr zuvor
Antwortet  Dirk Meier

Richtig. Das kann ich ausdrücklich bestätigen. DAS ist die Wahrheit.

Anna Konda
1 Jahr zuvor

Welche Wahrheit? Ihre wieder?

Marc
1 Jahr zuvor
Antwortet  Dirk Meier

Ich habe ein A12 Studiengang begonnen, der pünktlich zu meinem Studienbeginn auf einen Master umgestellt wurde!!!! Es wurde versprochen, dass damit auch die Umstellung auf A13 kommen wird, die jetzt in NRW über 13 Jahre gebraucht hat und nur schrittweise bis 2026 kommt.

Sie legen keinerlei Argumente vor wieso Grundschullehrer trotz gleicher Ausbildung satte 500 (!!!) Euro weniger verdienen sollen. Lebenslang. Woher kommt Ihre Missgunst? Ernsthaft, ich raffe es nicht. Warum wollen Sie dass Grundschullehrer trotz identischer Qualifikation die einzige Berufsgruppe im öD sind (!), die trotz Master nichtmal in A13 besoldet werden.

Cecilia Fabelhaft
1 Jahr zuvor
Antwortet  Marc

Identische Qualifikation? Weil man gleich lange studiert hat? Und die Inhalte sind dabei völlig irrelevant? Sie machen sich die Welt, wie Sie Ihnen gefällt.

Warum sind Sie so neidisch und missgünstig auf alle, die mehr verdienen als Sie? Gönnen Sie doch auch anderen mal was.

Last edited 1 Jahr zuvor by Cecilia Fabelhaft
Marc
1 Jahr zuvor

Öhm sorry aber die Qualifikation IST der Hochschulabschluss. Und die richtet sich nach der Ausbildungsdauer. Selbstverständlich. Und ja, die Inhalte sind total egal. Egal ob Master in Grundschullehramt, Psychologie oder Germanistik. Master ist Master. Ich glaube Sie trollen jetzt nur noch

Mariella
1 Jahr zuvor
Antwortet  Dirk Meier

Verständlich. Auf die Barrikaden gehen und solange Stunk machen, bis irgendwer einknickt, geht ja immer noch.
Ich möchte aber bei der o.g. Liste noch ergänzen, dass viele GS studieren, weil man dann alle Ferien frei hat und nachmittags Zeit für die Kinder.

Anna Konda
1 Jahr zuvor
Antwortet  Mariella

Nee, Grundschullehrerinnen gehen doch nachmittags Tennis spielen!
Aber in den (arbeits-)freien Ferien! DA ist dann Zeit für die Kinder!
Manometer!!!

„Wenn keine Ahnung einfach mal Fresse halten.“ sagte Dieter Nuhr einst zu Menschen, die keine Ahnung haben.

Cecilia Fabelhaft
1 Jahr zuvor
Antwortet  Marc

Sie stellen eine Behauptung auf, die Sie durch nichts beweisen können, um diese dann als Argument zu verwenden. Man merkt den Unterschied zwischen Grundschul- und Gymnasiallehrer könnte ich jetzt boshaft sagen.

Wieso gönnen Sie anderen nichts? Wieso sind Sie nur zufrieden, wenn Sie am meisten verdienen?

Anna Konda
1 Jahr zuvor

Genau, im Gegensatz zu Ihnen!
…die falsche Behauptungen aufstellt und (hier) wahllos Leute bepöbelt und beleidigt.
Warum sind Sie soooo unzufrieden?

Dirk Meier
1 Jahr zuvor
Antwortet  Lera

Wie lange jemand studiert, ist für das Gehalt m. E. völlig irrelevant. Es geht darum, was eine Person unterrichten kann und welchen Einfluss dies auf das Lebenszeiteinkommen der Schüler hat. Ich traue mir zu, ohne große Vorbereitung alle Schüler von der 1. bis zur 13. Klasse im Fach Mathematik zu unterrichten (in meinem Zweitfach natürlich auch). Andersherum traue ich den meisten Grundschullehrkräften nicht zu, ad-hoc einen Mathematik Leistungskurs zu unterrichten.

Lera
1 Jahr zuvor
Antwortet  Dirk Meier

„Ich traue mir zu, ohne große Vorbereitung alle Schüler von der 1. bis zur 13. Klasse im Fach Mathematik zu unterrichten.“

Da irren Sie sich mit hoher Wahrscheinlichkeit. Gerade der Anfangsunterricht erfordert extrem viel Vorbereitung, enaktives Material in Klassenstärke, zahlreiche individuelle Lernpläne, ohne Ende Phasenwechsel, 1a Classroom-Management. Es ist nicht mit Instruktion, Übung, Reflexion getan. Ohne jegliche Grundschulpädagogik und – didaktik nützt Ihnen Ihr kleiner fachlicher Vorsprung durch ein paar vertiefte Seminare nichts.

Alex
1 Jahr zuvor
Antwortet  Dirk Meier

Es geht darum, was eine Person unterrichten kann und welchen Einfluss dies auf das Lebenszeiteinkommen der Schüler hat.“ Hm, ganz steile These. Das hieße ja, dass ganz viele Leute gar nichts mehr verdienen dürften, weil deren Arbeit keine Auswirkung auf mein Lebenszeiteinkommen hat…Nebenbei, so ganz ohne Lesen, Schreiben, Rechnen besteht das Lebenszeiteinkommen auch nur aus Bürgergeld.

Marc
1 Jahr zuvor
Antwortet  Dirk Meier

Immer dieser Käse. Zentral für die Besoldung ist laut Beamtengesetz die Qualifikation. Denn die höhe der Besoldung dient als Entschädigung für den Dienstausfall durch die lange Ausbildung. Daher wird in mittlerer, gehobener und höherer Dienst unterschieden. Ausbildung, Fachhochschule und Studium.

Daher Grundschullehrer mit Master in den gehobenen Dienst einzusortieren ist nicht nur moralisch fragwürdig, sondern auch rechtlich extrem problematisch. Aber mit Moral hat man es als Gymnasiallehrer ja nicht so. Mein Gott, wie sehr ich Ihnen ja eine Rückstufung wünschen würde. Schade dass sowas nicht geht.

Cecilia Fabelhaft
1 Jahr zuvor
Antwortet  Marc

Was so auch nicht ganz stimmt.

(1) Wie werden Beamte eingruppiert?
Die Zuordnung eines Beamten zu einer Besoldungsgruppe richtet sich nach Ausbildung, Laufbahn, Alter und zum Teil auch nach Leistung. Aus den Amtsbezeichnungen eines Beamten ist im allgemeinen die Zuordnung zu einer bestimmten Besoldungsgruppe ersichtlich.

(2) In der Höhe der Alimentation spiegelt sich auch die besondere Qualität der Tätigkeit und Verantwortung eines Richters oder Staatsanwalts oder des Beamten wider. 

(weitere Argumente unten)

Sind Sie nicht der, der hier immer von einer Verfassungswidrigkeit der Besoldung der Grundschullehrer schwadronierte, bis ein Gericht diese Besoldung für verfassungsgemäß erklärte? Sie haben es wohl nicht so sehr mit dem Recht, oder? Für Sie ist immer nur rechtens, was Ihnen nützt.

Anna Konda
1 Jahr zuvor

Aus welchem Jahr(hundert) ist das Beamtenrecht?

Anna Konda
1 Jahr zuvor

Danke für den Auszug!
Die „Laufbahn“ – somit also die Besoldung – wird (willkürlich) durch die Politik bestimmt.

Wie schnell das im Krisenmodus = akuter ! LK-Mangel geändert werden kann, sahen wir doch an der überfälligen Beförderung in die A13 von Grundschullehrerinnen, die i. Ü. allen Grundschullehrerinnen in allen Bundesländern zustehen sollte!

Die Laufbahn bis A12 (gehobener Dienst) ist eine „geschlossene Laufbahn“ – Beförderungen sind nicht vorgesehen und auch nicht möglich.
Erst ab A13 (höherer Dienst) ist das beamtenrechtlich vorgesehen.

Dirk Meier
1 Jahr zuvor
Antwortet  Marc

Zum Glück sind Sie nicht missgünstig.

Marc
1 Jahr zuvor
Antwortet  Dirk Meier

Ich bin missgünstig? Im Gegensatz zu Ihnen setze ich mich dafür ein dass Sie mit ihrem Master auch A13 und mehr verdienen, wie es sich gehört.

Wenn ich nur lese wie Sie anderen Masterabsolventen A13 verweigern wollen, wünsche ich Ihnen auch mal die Erfahrung amtsunangemessen besoldet zu werden.

Und zum Urteil:

Das Urteil in NRW wird gerade zurecht angefechtet. Die Chancen stehen gut. Das Urteil ist nämlich auf zentrale Aspekte nicht eingegangen. Es wurde Spielraum eingeräumt, das ist korrekt. Allerdings baut das ganze Besoldungsgefüge auf der Qualifikation auf. Das ist der Grund warum arrogante Gym Lehrer A13 verdienen dürfen

Anna Konda
1 Jahr zuvor
Antwortet  Dirk Meier

Ich habe erlebt, wie einige Menschen von weiterführenden Schulen mit derlei Annahmen scheiterten.
Didaktik heißt der Schlüssel (besonders) im Anfangsunterricht. Wird oft mit Pädagogik verwechselt.
Ansonsten schließe ich mich den Ausführungen von Lera zu Ihrem Kommentar an.

Marie
1 Jahr zuvor

Liebe Kollegen aus RP-Nord: bitte kommt doch zu uns nach NRW, wir bräuchten euch dringend. (Hier gibt es A 13 wenigstens in kleinen Häppchen bis 2026.)

Mariechen
1 Jahr zuvor
Antwortet  Marie

Sorry! Hessen ist für mich noch etwas näher

Senkrechtstarter
1 Jahr zuvor
Antwortet  Marie

Glauben Sie wirklich, da ziehen jetzt Lehrer in Massen um? Lehrer haben oft ein Haus. Wie nehmen die das mit? Der Ehepartner hat in der Regel einen eigenen Job. Wie nimmt der den mit? Die Kinder haben ihren Freundeskreis. Den wollen sie nicht verlieren.

Das sind Illusionen, die Sie sich da machen!

lehrer002
1 Jahr zuvor
Antwortet  Senkrechtstarter

Nein, die Lehrkräfte, die zentral wohnen, werden sicher nicht nach Hessen oder NRW gehen. Aber die Schulen in Grenzregionen in RLP werden sicherlich kaum mehr Berwerber bekommen. Da werden ganz bestimmt viele zur Schule über die Landesgrenze pendeln.

marc
1 Jahr zuvor
Antwortet  Senkrechtstarter

Mit A12 ein Haus ist wohl eher nicht mehr drin….

Dirk Meier
1 Jahr zuvor
Antwortet  marc

Mit A13 auch eher nicht …

Marc
1 Jahr zuvor
Antwortet  Dirk Meier

Öhm damit hat man Netto gut 500 Euro mehr. Sollte deutlich besser gehen

Dirk Meier
1 Jahr zuvor
Antwortet  Marc

In meinem Bundesland beträgt der Unterschied exakt 322 EUR. Von welchem Bundesland sprechen Sie?

Cecilia Fabelhaft
1 Jahr zuvor
Antwortet  Dirk Meier

Der jammert immer nur ums Geld! Der sollte gar kein Lehrer sein. Was für ein Vorbild ist so jemand??

Marc
1 Jahr zuvor
Antwortet  Dirk Meier

Welches soll das sein? In NRW ist der Abstand 500 Euro. Höhere EF Stufe zu Beginn und Strukturzulage. Das sind 500 netto.

Last edited 1 Jahr zuvor by Marc
Dirk Meier
1 Jahr zuvor
Antwortet  Marc

Der Unterschied ist aber nur so groß, wenn Sie unterschiedliche Erfahrungsstufen zugrunde legen. Weil die Erfahrungszeit am Anfang nur zwei Jahre beträgt, ist man später aber zumindest teilweise in der gleichen Stufe wie jemand mit A13.

In Niedersachsen beginnen A12 und A13 gemeinsam in Erfahrungsstufe 4. Der Nettogehaltsunterschied bei Ledigen ist dann 304 EUR. Bei Erfahrungsstuffe 8 sind es die vorher genannten 322 EUR.

Anna Konda
1 Jahr zuvor
Antwortet  Marc

Zahlen denn alle BL eine …Strukturzulage?

Anna Konda
1 Jahr zuvor
Antwortet  marc

Mit einer Berliner A12 finde ich in Berlin seit 1,5 Jahren nicht mal eine bezahlbare, intakte Mietwohnung! In den Außenbezirken ohne Infrastruktur!!!
…geschweige denn ein eigenes Haus.

dickebank
1 Jahr zuvor
Antwortet  Anna Konda

Aber eine A100 bauen wollen – typisch Berlin

Anna Konda
1 Jahr zuvor
Antwortet  dickebank

Genau, wir Lehrkräfte bauen nebenberuflich die A 100…
OMG

Cecilia Fabelhaft
1 Jahr zuvor
Antwortet  Anna Konda

So ein Quatsch. Sie können mit A 12 (um die 4000 Euro brutto und in Berlin eh + Erfahrungsstufe 5, also über 5000 brutto) keine 2-Raum-Wohnung für 600-800 Euro warm bezahlen?

Sie täuschen hier die Öffentlichkeit!

Anna Konda
1 Jahr zuvor

Dass das Brutto nicht zur Verfügung steht, sondern nur das Netto, ist ihnen bekannt??

Eine Wohnung für 600 – 800 € könnte ich tatsächlich bezahlen, da haben Sie Recht!
Nur gibt es keine Wohnungen in dieser Preisklasse! Und schon gar keine mit Arbeitszimmer / -ecke!

Mit Ihrer dummen und dreisten Behauptung, ich würde hier …die Öffentlichkeit täuschen, haben Sie NICHT Recht.

Warum bepöbeln Sie eigentlich hier die Leute?

Last edited 1 Jahr zuvor by Anna Konda
Anna Konda
1 Jahr zuvor
Antwortet  Anna Konda

Den roten Daumen entnehme ich, dass Sie die Berliner Wohnungssituation auch …furchtbar finden.
Danke für Ihre Anteilnahme!

Cecilia Fabelhaft
1 Jahr zuvor
Antwortet  marc

Warum hat dann geschätzt die Hälfte meiner Kollegen ein Haus? Und von der anderen Hälfte sucht die Hälfte eins?

Anna Konda
1 Jahr zuvor

Ach Neid scheint der Beweggrund zu sein…

Carsten60
1 Jahr zuvor

Sind das Lehrerehepaare mit an die 10.000 € im Monat? Klar ist doch: Wenn über längere Zeit wesentlich mehr Leute nach Berlin ziehen als dort Wohnungen gebaut werden, dann entsteht ein Problem. De Bevölkerungszahl ist auf Rekordniveau. Das ist sie übrigens auch in ganz Deutschland mit 84,3 Mill.
Bekanntlich kann man in jedes Bücherregal immer noch ein Buch mehr hineinquetschen, stimmt’s ? 🙂

Anna Konda
1 Jahr zuvor
Antwortet  Carsten60

Hinzu kommt, dass sich unzählige Auswärtige Eigentumswohnungen in Berlin als Kapitalanlage kauften, als die für Gutverdiener noch bezahlbar waren. Nachdem diese nun nicht mehr so einfach sehr gewinnbringend als Ferienwohnungen vermietet werden dürfen, werden sie inzwischen unter Umgehung mietrechtlicher Vorgaben als „möbliert“ mit Omas alten Möbeln oder jenen vom Möbelschweden zu Mondpreisen vermietet.
Nein, angeboten! Die Portale sind voll davon. Denn Mieten von ca. 20 €/m² – auch für Neubauwohnungen – kann sich kaum jemand leisten in Berlin. Sicher auch nicht woanders…
Wohnungen sind Spekulationsobjekte.

Last edited 1 Jahr zuvor by Anna Konda
Marie
1 Jahr zuvor
Antwortet  Senkrechtstarter

Deswegen ja RP-Nord. Wer grenznah wohnt, kann z.B. dank A3 recht gut pendeln. Kenne Kollegen, die das früher in die andere Richtung gemacht haben, als RP eingestellt hat und NRW nicht.

Mariechen
1 Jahr zuvor
Antwortet  Marie

Man muss erstmal die Versetzung durchkriegen. Geht auch nicht so einfach. Bleibt nur: Dienst nach Vorschrift. Lesenacht ist bei mir nicht mehr drin!

Old school
1 Jahr zuvor
Antwortet  Senkrechtstarter

Man kann nicht alles haben!

marc
1 Jahr zuvor

Ich kenne die Ausbildungssituation gerade nicht. Wie werden Grundschullehrer denn qualifiziert?

Abgesehen davon sollte es selbstverständlich sein, den Beruf des Lehrers auch außerhalb von Gymnasien attraktiver zu machen. Die ersten 4 Jahre sind so entscheidend, werden aber kaputt gespart.
Am Ende will den Beruf auch einfach keiner mehr machen.

Cecilia Fabelhaft
1 Jahr zuvor
Antwortet  marc

Andere sagen, die ersten 5 Lebensjahre sind die entscheidenden. Sollten Kita-Erzieher also auch A/E 13 verdienen? Oder ist Ihnen das dann egal. Und wenn nicht, wessen Geld verteilen Sie da so großzügig? Wollen Sie höhere Steuern für alle? Oder nur für die anderen?

Lera
1 Jahr zuvor

Man könnte ja mal überlegen, wie viele Oberstudienräte und- direktoren man eigentlich so braucht (bzw. wozu).

Ich hoffe, diese Antwort kann in Sachen Plumpheit mit Ihrem Post einigermaßen mithalten.

Marc
1 Jahr zuvor

Ach wenn Grundschullehrer A13 wollen ist kein Geld da, für Sie selbst ist A13 aber natürlich kein Problem. Mir wird echt übel. Missgunst, Neid und Arroganz.

Das Kita Argument zerfällt natürlich direkt am Beamtenrecht. Besoldet wird nach Qualifikation. Masterabschluss bedeutet höherer Beamtendienst. Ganz einfach. Studieren Erzieher einen Master? Bitte einmal vorher informieren bevor man so einen Käse schreibt

Cecilia Fabelhaft
1 Jahr zuvor
Antwortet  Marc

Darauf habe ich „ganz unten“ geantwortet. Sie scheinen im Beamtentum gefangen zu sein und die Welt drumherum völlig aus dem Blick verloren zu haben. Sie rechtfertigen etwas damit, dass das so ist, als ob es alleine deshalb auch so sein muss. Dabei geht es Ihnen aber nur um die Bewahrung und Vermehrung Ihrer persönlichen Vorteile. Alles andere drumherum interessiert Sie nicht. Da sind Sie ja nicht dran schuld. So springen Sie von Argument zu Argument, wie es gerade passt. Erst sind die ersten Jahre die wichtigen und deshalb sollte man besser bezahlt werden, dann ist es das Beamtenrecht, das Gleiches den Erziehern verwehrt, denn die sind ja keine Beamten. Immer so, wie es Ihnen gerade nützt, aber das Ziel ist immer nur das Eine: mehr Geld für Marc. Mir wird echt übel. Missgunst, Neid und Arroganz. Denn Sie gönnen niemandem, mehr zu verdienen als Sie selbst. Sie „gönnen“ nur allen, weniger zu verdienen als Sie.

Ich bekomme A12.

Last edited 1 Jahr zuvor by Cecilia Fabelhaft
Marc
1 Jahr zuvor

„mehr Geld für Marc. Mir wird echt übel. Missgunst, Neid und Arroganz. Denn Sie gönnen niemandem, mehr zu verdienen als Sie selbst. Sie „gönnen“ nur allen, weniger zu verdienen als Sie.“

Haha, ja genau. Der, der sich für gleiche Bezahlung aller Lehrkräfte massiv einsetzt, will mehr Geld als alle anderen haben. Macht Sinn.
Es geht hier nicht um A14 oder A15 für Grundschullehrer. Das dürfen Gymnasiallehrer gerne mehr verdienen. Es geht schlicht um das MINIMUM einer amtsangemessenen Besoldung mit Masterabschluss.
Wenn das für Sie Geldgeilheit ist, dass man gerne bei gleicher Ausbildung gleich bezahlt wird, Bitteschön

Anna Konda
1 Jahr zuvor

Oh je, der nächste Troll!
Ich bin raus…

Senkrechtstarter
1 Jahr zuvor

„Die Kolleginnen und Kollegen an den Grundschulen unterrichten 50 Minuten pro Schulstunde und nicht 45 Minuten.“

Schulstunden von 50 Minuten? Das habe ich noch nie gehört.

Wenn ich mich bei uns aber so umschaue, wir haben 45 Minuten, aber keine Stunde dauert wirklich 45 Minuten, denn fast alle gehen erst los, wenn es schon zur Stunde geklingelt hat. Bis die dann da sind, sich vorbereitet haben, die Schüler zur Ruhe gebracht haben, sind es noch 35-40 Minuten Unterricht. Eher 35…..

Mariechen
1 Jahr zuvor
Antwortet  Senkrechtstarter

Doch so ist es! Wir haben 50 Minuten. Wir gehen beim Klingeln los und holen die Kids aus der Pause ab. Und Schüler zur Ruhe zu bringen, damit diese arbeiten können, zähle ich definitiv zu meiner Arbeitszeit dazu.

Cecilia Fabelhaft
1 Jahr zuvor
Antwortet  Mariechen

Ja, dann müssen es 50 Minuten sein, DAMIT dann noch 45 Minuten Unterricht stattfindet. Wobei ich das eher bezweifle (abholen + beruhigen).

Bla
1 Jahr zuvor
Antwortet  Senkrechtstarter

Wenn am Band das Band steht, dann können die Mitarbeiter auch nicht arbeiten. Werden trotzdem bezahlt.
Wenn in einem Fachhandel keiner einkauft, dann steht das Personal auch rum oder bereitet etwas vor, sortiert was ein usw. Wird aber auch nicht nur für die Zeit des Beratungsgesprächs bezahlt …
-> Auf was wollen Sie dabei raus?
Wenn man früher losgehen würde, dann würde die Stunde doch einfach von hinter gekürzt werden, statt von vorne?
Teleportmaschinen stehen leider nicht in den Schulen rum. Die Kunst des Beamens (außer durch Beamer) beherrscht meiner Erfahrung nach auch niemand.

Cecilia Fabelhaft
1 Jahr zuvor
Antwortet  Bla

Warum sollte die Stunde nach hinten kürzer werden, wenn sie einfach pünktlich endet?

Alx
1 Jahr zuvor
Antwortet  Senkrechtstarter

Bei uns sind es tatsächlich 50 Minuten.

447
1 Jahr zuvor
Antwortet  Senkrechtstarter

Ok.

Ich benote dann Schüler nur noch Leistungszeit.
Alles andere ist „6“, da ja nix gemacht wird.

Deal?

pink floyds kinder
1 Jahr zuvor
Antwortet  447

Der ist richtig gut! Schön wenn die Konsequenzen erst gesehen werden, wenn es sich bei Gegenseitigkeit ( gleiches Gesetz für alle und so 😉 als riesenmistige Zumutung rausstellt.
Eltern, die dann so kämen und sagen: Kinder sind keine Maschinen…
Aha! Aber wir LuL sind welche! Und wir so, als ganztagsvorbildliche Maschinenwesen, werden euch schon noch zeigen, wie wir euch den Lebenssaft abdrehen, damit wir auch nicht mehr so nah an das zwischenmenschliche heran müssen. Denn das Zwischenmenschliche steht einfach zwischen uns…

Cecilia Fabelhaft
1 Jahr zuvor
Antwortet  Senkrechtstarter

An Ihrer Schule gibt es zwischen den Stunden keine Pausen? Welche Schule ist das?

Indra Rupp
1 Jahr zuvor

Es wird nicht passieren, wie befürchtet, dass ein zu großer Teil der Studenten im Falle von gleicher Bezahlung sich vom Sek2-Studium abwendet und das Grundschullehramt, weil angeblich einfacher/bequemer, vorzieht.
Genauso wenig wie ein großer Teil der Väter, egal wie schmackhaft ihnen die Elternzeit gemacht wird, ihren Vollzeitjob lahmlegt.
Abgesehen von zwei Monaten Zeit nach der Geburt, wo Mami wegen Stillen immer am Säugling sein muss und Papi den Familienurlaub bucht, ist die Elternzeit – also ganz ohne Mami und Ganztag – nämlich nicht unbedingt einfacher /bequemer und der Job durchaus auch Erholung. Kein Babygeschrei, keine Trotzphase, kein diskutierender Teenie, dafür aber Anschluß an die Gesellschaft, andere Erwachsene und Wertschätzung. Also nö, die meisten Papis wollen den Kinderjob nicht, jedenfalls nicht ohne Mami und Ganztag.
Genauso wird, auch bei gleicher Bezahlung, der Großteil der Studenten nicht das Grundschulstudium wählen. Es wird eher so sein, dass Studenten auf Sek 2 ausweichen, da sie dort ja zum Glück genauso viel verdienen und sich deshalb nicht mit den Kleinen abgeben müssen. Die Kleinen sind nämlich garnicht einfacher!
Einige, die die schlechtere Bezahlung aber ungerecht finden, entscheiden sich bei gleicher Bezahlung für das GS – Studium und diese werden dringend gebraucht.
Deshalb ist eine gleiche Bezahlung absolut richtig!

Mariechen
1 Jahr zuvor
Antwortet  Indra Rupp

Richtig! Was das Ganze allerdings mit Elternzeit, Stillen, Babygeschrei, Familienurlaub, Trotzphase und diskutierenden Teenies zu tun hat, erschließt sich mir nicht.

Indra Rupp
1 Jahr zuvor
Antwortet  Mariechen

Die Befürchtung, dass Sek 2 Lehrer massenhaft zur Grundschule abwandern, weil man dort genauso viel verdient, aber weniger korrigieren muss, wird nicht passieren, weil längst nicht jeder mit kleinen Kindern kann und will und durchaus Korrektur Nächte vorzieht.
Parallel dazu ist es das gleiche, wenn die meisten Väter trotz lukrativer Angebote (Elternzeit/Geld usw) doch lieber weiter zur Arbeit gehen als Zuhause sich Vollzeit um die Kleinsten zu kümmern.
Wie immer ist es ein Problem, dass Arbeit mit kleinen Kindern, ob Zuhause oder im Job, unterschätzt wird. Das kann angeblich jeder und ist einfach und bequem. Wenn es aber um Väterzeit geht stellt sich heraus, dass Väter doch lieber Steine kloppen wollen als Zuhause zu bleiben. Also unterbewusst ist dann doch wohl klar, dass es nicht so easy ist. Deshalb braucht es die höhere GS-Bezahlung alleine schon um wenigsten einen Teil Studenten anzuziehen.

gilmore girl
1 Jahr zuvor

Machen wir uns nichts vor: In KEINEM Bundesland wird es mehr Geld geben – egal, ob für GS oder irgendwen oder irgendwas. Dafür wird es Stundenerhöhungen im Deputat hageln, Teilzeitanträge werden abgelehnt werden und das Pensionsalter wird überall auf mindestens 70 angehoben (dafür wird aber Geld für einen Defibrilator zur Wiederbelebung schwächelnder Kolleg*innen zur Verfügung gestellt, der jährlich von einer Lehrkraft auf Funktionstüchtigkeit geprüft wird, damit der Unterricht inkl. Vertretung desselben gewährleistet ist), keine Sanierung wird bewilligt oder man muss sich für irgendwas entscheiden – je nachdem, was gerade so pressiert. Es geht zwar mittlerweile durch alle Medien, dass bildungstechnisch die Hecke brennt (selbst DIE ZEIT beschreibt dies eindrucksvoll auf der Aufmacherseite), aber – so what? Damit und den oben genannten Maßnahmen ist man morgen beim KMK-Gipfel schnell fertig und darf sich dann noch auf die Schultern klopfen, dass man auch diese Krise souverän bewältigt hat. Läuft doch alles bestens…

Dil Uhlenspiegel
1 Jahr zuvor
Antwortet  gilmore girl

Ich vermute ganz ehrlich, Sie liegen richtig.

Dil Uhlenspiegel
1 Jahr zuvor
Antwortet  Dil Uhlenspiegel

Erschwerend kommt hinzu, dass die Gesellschaft von den regelmäßigen Mahnungen aus dem Bildungsbereich über die Jahrzehnte natürlich abgestumpft ist. Alle naselang kommt ein Aufschrei der LuLis und Verbände, dann etwas warten, nichts, wirklich gar nichts tun und es wird wieder still, herrlich. Daran hat man sich gewöhnt, wie der Frosch im Topf, den man langsam zum Garen aufheizt. Ist die Badetemperatur so recht oder darf’s noch etwas mehr sein?

gilmore girl
1 Jahr zuvor
Antwortet  Dil Uhlenspiegel

Und was ist beim KMK-Gipfel herausgekommen? Ta-daaa! In meinen Ausführungen oben hatte ich noch die erhöhten Klassengrößen vergessen. Der KMK-Gipfel nicht. So begegnet man Krisen, die 20 Jahre dauern werden, nachdem sie sich 20 Jahre zuvor angekündigt haben. Manchmal möchte man einfach nur schreien…

Albin
1 Jahr zuvor

Eines vorweg: Ich bin kein Lehrer, arbeite in einem großen Unternehmen. Ich bekomme die Stunden bezahlt, die ich dort arbeite. Mit der Bezahlung der Überstunden klappt es auch meistens ganz gut, und ich verdiene sicher mehr als ein GS-Lehrer.
In unserem engen Freundeskreis (meine Frau ist übrigens auch Lehrerin an einem Gymnasium, derzeit arbeitet sie 10 Stunden) gibt es wenige Lehrer – eine GS-Lehrerin und einen Gymnasiallehrer. Sie hat alle Wochenenden und Ferien bis auf zwei Wochen komplett frei und arbeitet nachmittags unterm Jahr nicht mehr als zwei/drei Stunden täglich (Elterngespräche eingeschlossen). Die Korrekturen werden in Hohlstunden erledigt. Der Gymnasiallehrer (Chemie und Deutsch) hingegen ist einfach nie fertig: Korrekturen bis zum Umkippen, samstags Versuche aufbauen, in den meisten Ferien korrigieren und vorbereiten. Ich glaube nicht, dass man diese beiden Jobs auch nur im Ansatz vergleichen kann.
Ich gönne jedem GS-Lehrer die höhere Stufe, aber dann müssen auch alle anderen Lehrer eine Stufe angehoben werden.
Ich hätte kein Problem damit, wenn die Semesteranzahl der GS-Lehrer angehoben werden würde um wenigstens ein Semester (Rechtschreib- und Mathekurs). Wenn ich die Zeugniskommentare und die Homepage der GS, in die unser Sohn geht, anschaue, kommen mir die Tränen („xy hat den Matheleergang mit Erfolg durchlaufen“). Sekretärinnen müssen Rechtschreibung beherrschen und bekommen ein Drittel des Gehalts.
Welch Ansprüche!

Bla
1 Jahr zuvor
Antwortet  Albin

„Sie hat alle Wochenenden und Ferien bis auf zwei Wochen komplett frei und arbeitet nachmittags unterm Jahr nicht mehr als zwei/drei Stunden täglich “
28 Stunden (21 direkt, 7 rechne ich mal für Wege, Zeiten, Planung, Absprachen, Krankenlisten, unbezahlte Vertretungsstunde(n) usw. ein, Konferenzen, Fobis) + 15 Stunden (nachmittags) + unbezahlte „Hohlstunden“ (statt „Freizeit“, „Erholung“, „nachmittags verschoben“)
-> 43 Stunden + unbezahlte „Hohlstunden zur Korrektur“
Sogar bei ihrem Beispiel, kommt man (bei einer sehr groben Rechnung) nicht auf die „vorgesehene/normale“ Stundezeit von 40/42 Stunden.
Und auch hier ist es wiederum sehr von der Klasse (Anzahl, Klientel), Inklusion, Differenzierung, DAZ/DAF-Anteil, den Projekten, der Schule, der Konferenzen usw. abhängig und ist tendenziell eher mehr, als weniger.

Ja, das Deutsch-Beispiel … Klassiker …
Nehmen wir mal Sport („Ball reinwerfen“) und Religion/Kunst/Musik (selbe Materialien parallel und jährlich gleich)… Dann sieht das doch wieder ganz anders aus, wenn man das „Minimum“ einfach pauschal ansetzt.
Der Vergleich und die Forderung nach unterschiedlichen Gehältern müsste doch dann eher auch bei den Gym-Fächern liegen?

Ich kenne auch Gym LuL (Sport, Chemie), welche kaum Vor- und Nachbereiten … Setzt natürlich voraus, dass Materialien vorhanden sind. Die Versuche sind (jährlich logischerweise) meist gleich. Auf Differenzierung usw. wird dann halt verzichtet.

Beispiele können wir viele in beide Richtungen hin und herschieben.

Anna Konda
1 Jahr zuvor
Antwortet  Bla

Danke für Ihre Richtigstellung!!

…wenn mir jemand meinen Job erklärt und meine Belastung einschätzt, weil er jemanden kennt, der mal was hörte und selbst zur Schule ging… Da möchte ich auch nur noch k…

Cecilia Fabelhaft
1 Jahr zuvor
Antwortet  Anna Konda

Wenn ich die maßlosen Übertreibungen hier lese, wie von Ihnen, mir auch.

(Selbst Lehrerin)

Mariechen
1 Jahr zuvor
Antwortet  Albin

Das Wichtigste haben Sie ja bereits vorweg gesagt: Sie sind kein Lehrer und sorry, aber damit ist alles gesagt. Sie haben keine Ahnung, welche Belastungen wir an den GS haben. Und dieses ewige: Ich kenne einen Lehrer, der … bla bla bla…
Ich kenne auch Gym Lehrer, die seit Jahren die gleichen Arbeiten schreiben, nachmittags auf dem Tennisplatz stehen usw.. .Aber was weiß ich? Sie werden schon den Job machen und abends korrigieren.
Ich differenziere mittlerweile AB und Arbeiten dreifach, Elternarbeit ohne Ende, Besuche bei Logo, Inklusion, Zeugnisse, die halbe Gutachten sind usw. Das können Sie als Eltern nicht sehen und das wissen Sie auch nicht. Praktikanten, die zu uns kommen wechseln jedenfalls schnellstens auf Gym. Es hat schon seinen Grund, warum es kaum noch Leute für die GS gibt. Vielleicht ist ihre Freundin einfach eine faule Socke? Was soll das für eine Diskussion sein?
Es geht doch darum, dass inzwischen bis auf 4 B‘ Länder A13 beschlossen ist. Damit hat RLP einen Sonderweg eingeschlagen und potentielle Kandidaten verschreckt. Resultat: hier laufen bald nur noch Studenten rum, die inzwischen im extrem anspruchsvollen Anfangsunterricht eingesetzt werden. Ein absolutes NoGo! Ein Desaster! Eine Katastrophe!Die Auswirkungen werden fatal sein.
Und vielleicht wurde die Homepage an Ihrer Schule von einer Hilfskraft gestaltet? Oder von der Sekretärin? Sie wissen es halt einfach nicht….

Albin
1 Jahr zuvor
Antwortet  Mariechen

Aber ich kenne meine Frau seit Jahren :-))))))))). Und sie ist Lehrerin.

Die Homepage wird von der Schulleiterin höchstpersönlich gemacht.

Einfach mal ein Jahr tauschen! Und dann sehen wir! Und das ist wirklich ernst gemeint.

Mariechen
1 Jahr zuvor
Antwortet  Albin

Sie haben das Gesamtbild einfach nicht im Blick. Sie kennen Ihre Frau und die kennt ne Kollegin und ich kenne … und Karl- Heinz kennt ne GS Lehrerin, die nachmittags Tennis spielt… Das ist keine Argumentation!
Warum sollte ich tauschen? Meinen Job will ja ganz offensichtlich niemand machen. Und da muss man die Frage stellen: Warum?

Albin
1 Jahr zuvor
Antwortet  Mariechen

Manchmal reicht es, etwas kennenzulernen, um dann zu beurteilen, ob die eigenen Forderungen gerechtfertigt sind oder nicht…
Das würde ja dann zu Ihrer obigen Argumentation passen, damit niemand über Karl-Heinz reden muss.

Emma
1 Jahr zuvor
Antwortet  Albin

Also ich würde es toll finden, wenn sie zu uns in eine Brennpunktschule kämen. Zwei Quereinsteiger aus der Wirtschaft haben uns leider verlassen.

Albin
1 Jahr zuvor
Antwortet  Emma

Werte Emma, ich bin kein Lehrer, und deshalb gehöre ich nicht an eine Schule! In diesem Forum wird Quereinstieg (wegen dieses Themas bin ich übrigens auf diese Seite gestoßen) so sehr kritisiert, was ich übrigens verstehe. Nicht jeder, der einmal eine Schule von innen gesehen hat, ist dafür geeignet.
Aber meine Frau würde es sofort machen.

Cecilia Fabelhaft
1 Jahr zuvor
Antwortet  Mariechen

Die Nicht-Lehrer haben keine Ahnung und die Lehrer übertreiben maßlos. Was ist also die Wahrheit?

Wieso können dann Grundschullehrer sagen, sie arbeiteten genaus viel wie die Gymnasiallehrer. Als Nicht-Gymnasiallehrer haben sie doch dann auch keine Ahnung.

Mariechen
1 Jahr zuvor

Mir geht es gar nicht um den Vergleich mit Gymnasiallehrern und wer mehr arbeitet. Mir geht es darum, dass RLP A12 bezahlt und die Nachbarländer A13. Das ist mein Problem. Das ist ja auch Thema des Artikels. Denn die bald fertigen Referendare werden nach Hessen oder NRW gehen und dann haben wir noch weniger ausgebildete Lehrer und noch mehr Probleme.

Cecilia Fabelhaft
1 Jahr zuvor
Antwortet  Mariechen

Das sind immer die Behauptungen. Sicherlich gehen einige dahin, wo sie am besten verdienen, wenn sie ungebunden sind. Wenn! In Berlin sollen bei 36.000 Lehrern etwa 800 das Bundesland gewechselt haben, weil sie anderswo verbeamtet werden. Etwa 1%, oder?

Schaut man genauer hin, konnte man lesen, dass etwa 1/4 dieser 800 Abgewanderten bereits verbeamtet war, denn Berlin verbeamtete ja früher auch. Warum sind die denn abgewandert? Gibt es vielleicht doch auch andere Gründe für einen Wohnortwechsel? Warum sind nicht 20.000 angestellte Lehrer aus Berlin abgewandert?

Das wird einfach alles nicht berücksichtigt und die falschen Zahlen ständig neu wiederholt, sogar von führenden Politikern in Berlin, von denen man eine gewisse Sorgfalt und „Wahrheitspflicht“ erwarten können sollte, oder?

Anna Konda
1 Jahr zuvor

Na zum Glück haben Sie ja immer die „richtigen“ Zahlen parat… und wiederholen Ihre falschen Behauptungen nicht!

Ich freue mich sehr für Sie, dass Sie offenbar deutlich bessere Arbeitsbedingungen haben als ich z. B., aber das qualifiziert Sie nicht, MEINE Arbeitsbedingungen einzuschätzen.

Makkaroni
1 Jahr zuvor

Das Geld für die neuen finanziellen Anreize muss aber auch da sein. Materialkosten, Transportkosten, Energiekosten. AG haben keine Gelddruckmaschine im Keller oder können die Einnahmen erhöhen (wie der Staat durch Steuern). PUNKT.. ENDE.. AUS!

Lera
1 Jahr zuvor
Antwortet  Makkaroni

Äh… der AG ist bei Lehrern aber doch der Staat?

Makkaroni
1 Jahr zuvor
Antwortet  Lera

Touché.
Ich korrigiere mich: Außer dem Staat wirft kein Arbeitgeber die Gelddruckmaschine an und verteilt großzügig Geld, um nicht massenweise gelbe Zettel zu bekommen.
Für alle anderen AG gilt: Man kann nur so viel Geld ausgeben (auch für neue finanzielle Anreize) wie man hat.

Anna Konda
1 Jahr zuvor
Antwortet  Makkaroni

Nö! Seit der Erfindung des „Sondervermögens“ gilt das wohl nicht mehr.
Ob es auch immer richtig …verteilt wird, wage ich zu bezweifeln.

Indra Rupp
1 Jahr zuvor
Antwortet  Albin

Ich kann mir vorstellen, acht Stunden lang zu korrigieren, das schlaucht , ist ungesund für die Haltung und die Augen. Ich kann mir aber nicht vorstellen, acht Stunden am Stück körperlich schwerste Arbeit zu erledigen. Ich habe schon als Musiklehrerin gearbeitet und bin zur Zeit Pferdewirtin. Acht Stunden neben Leuten am Klavier sitzen, geht. Acht Stunden lang Mist aus einem verschlammten Paddock schaufeln geht nicht – bzw bin ich danach drei Tage krank und mein Rücken auf Dauer kaputt.
Die Stundenzahl kann man also nicht unbedingt miteinander vergleichen. Genauso ist es ein Unterschied, ob man leistungsinteressierte Oberstufenschüler*innen hat oder sehr heterogen – inklusive kleine Kinder, die soziale Probleme haben können, noch deutsch lernen müssen, entwicklungsverzögert sind. Wie hinlänglich bekannt ist, interessiert Pädagogik an Gymnasien nicht besonders. Dies wird einem zuvor auch von Lehrkräften so mitgeteilt. Die Kinder gehen zum Lernen dorthin und wer untergeht oder gemobbt wird, hat Pech gehabt, denn nach unten abschulen geht ja immer. Wenn Gym Lehrer von ihren angeblich heterogenen Klassen reden, dann meinen sie meistens nur die 5., in der noch Kinder sind, die die Leistung nicht erbringen und bald abgehen, sowie Schüler*innen mit Teilleistungsschwächen, wie einer Rechtschreibschwäche bei gleichzeitigen Einsen im MINT – Bereich, das sei dann angeblich Inklusion.
Vergleichen könnte ich auch die Arbeit einer Mutter mit einem gesunden, pflegeleichten, intelligenten Kind und die Arbeit und den Stress, den eine Mutter mit einem auffälligen, lernschwachen oder behinderten Kind hat (egal, ob die Erziehung selber für die Schwierigkeiten verantwortlich ist oder nicht, definitiv hat die Mutter mit dem auffälligen Kind mehr Arbeit!).
Wie ich schonmal zu einem anderen Artikel schrieb : Ich fand die ersten Jahre in der Schule als Mutter am anstrengensten! Wenn Kinder erstmal die Basics können, geht es, ihnen etwas beizubringen und zu erklären. Und um so älter sie werden, umso mehr verstehen sie selber, wofür das gut ist. Ein Sechsjähriger, der aber einfach nicht versteht, warum 1+1 =2 ist und nicht 11 oder 1und1, DAS ist schwierig! Denn man weiß (als Mutter) überhaupt nicht, wie man etwas so einfaches NOCH EINFACHER erklären könnte und ist dann völlig ratlos. Das Kind lebt in dem Alter evtl noch in einer anderen Welt und weiß wirklich nicht, was wir von ihm wollen. Am Anfang war ich komplett auf die GS – Lehrerin angewiesen, dass das Kind den Zugang bekommt. Danach war auch Homeschooling kein Problem. Die Didaktischen Fähigkeiten, die zu Anfang nötig sind, werden unterschätzt!
Was jetzt die pädagogische Arbeit von Erzieherinnen und anderen betrifft : Ja! Ist ja auch so! Vieles müsste eigentlich besser bezahlt werden. Wieso geht man nur nach dem Studium? Wieso zählt Kopfarbeit mehr? Wieso wird acht Stunden korrigieren besser bezahlt als acht Stunden Steine kloppen? Ist ein Dach über dem Kopf weniger wichtig als irgendeine chemische Formel oder Fremdsprache? Dazu die gesundheitlichen Folgen von körperlicher Arbeit. Von der Arbeit die Mütter leisten, mal ganz zu schweigen. Wäre schön, wenn das alles gerechter wäre. Hier geht es aber um den gleichen Beruf! Wenigstens dort sollte es doch etwas gerechter zugehen. Zumal alle von mehr GS – Lehrkräften profitieren.

PaPo
1 Jahr zuvor
Antwortet  Indra Rupp

Sie haben, wie so oft, keine Ahnung von dem, was Sie kommentieren:

(I) „Ich kann mir vorstellen, acht Stunden lang zu korrigieren, das schlaucht , ist ungesund für die Haltung und für die Augen.“
Sie haben schlichtweg keine Ahnung, wie sehr ein achtstündiger(!) Korrekturmarathon physisch und psychisch „schlaucht“ (ein offensichtlicher Euphemismus). Nützt es da, Ihnen vermitteln zu wollen, dass so ein Marathon in Klassenarbeits-/Korrekturphasen regelmäßig beide Wochenendtage dauern kann, auch mehrere Wochenenden hintereinander (ohne viel Zeit zwischen diesen Phasen), und dies neben(!) der sonstigen Unterrichtsnach- und Vorbereitung (die bisweilen die 40 Stunden pro Woche alleine schon sprengen),, dass ein solcher Marathon in den „Ferien“ auch mehrere Tage notwendig werden kann? Vom Frustrationspotenzial infolge immer größerer Leistungsdefizite, die dann zudem in immer größerem Korrekturaufwand münden, ganz zu schweigen. Und das alles ‚on top‘ zur sonstigen Arbeit, nach(!) der Schule, nach Konferenzen, Elterngesprächen etc. Ich bin auch bereits schwerer körperlicher Arbeit nachgegangen, da war dann aber auch Schluss nach Feierabend und ich habe keine Arbeit mit nach Hause genommen, hatte komplett freie Wochenenden. Nicht, dass das weniger anstrengend war und nicht auch seine Nachteile hatte, aber man hatte den Kopf frei, konnte sich auch mal erholen.

(II) „Genauso ist es ein Unterschied, ob man leistungsinteressierte Oberstufenschüler*innen hat […].“
*lol*?! Wann haben Sie das letzte Mal die gymnasiale Oberstufe an einer beliebigen öffentlichen Schule hierzulande von Innen gesehen, geschweige denn als Lehrkraft erlebt? Immer her mit den „leistungsinteressierte[n]“ (und bestenfalls auch -fähigen) „Oberstufenschüler*innen“… ein Gros der Schüler wird mittlerweile, trotz eigtl. nicht hinreichender Leistungen und z.T. gänzlich(!) fehlendem Leistungsinteresse, in die Oberstufe übernommen (die Zahlen müssen ja Stimmen)… und sitzt dort seine Zeit ab, desinteressiert, passiv und all zu oft komplett überfordert. Bei uns werden zudem immer häufiger Maßnahmen nötig, wenigstens ein Mindestmaß an Disziplin, akzeptablem Sozialverhalten u.ä. bei unseren Oberstufenschülern herzustellen. Aber ja, insg. ist die Oberstufe dennoch deutlich entspannter, als die Mittel- und Unterstufe, ungenommen. Ihre Illusion schmälert dies aber nicht.

(III) „[…] oder sehr heterogen – inklusive kleine Kinder, die soziale Probleme haben können, noch deutsch lernen müssen, entwicklungsverzögert sind.“
Spoiler: Wir haben da etwas, das nennt sich Unter- und Mittelstufe, da sind unsere Klassen so heterogen, wie an den Grundschulen, weil die Schullaufbahnempfehlungen der Grundschulen eben nur noch das sind, unverbindliche Enpfehlungen, an die sich ein Gros der Eltern leistungsschwächerer Kinder und solcher mit eigtl. intensiv(st)em Förderbedarf nicht hält. Und da hat mittlerweile die Mehrzahl unserer Schüler, wie an allen anderen Schulen wohl auch, massive Probleme mit der deutschen Sprache auf allen Ebenen. Und da haben wir eine Menge massiv entwicklungsverzögerter Kinder. Beides Probleme, die sich übrigens bis in die Oberstufe ziehen. Und wir nehmen diese Kinder auf, weil wir müssen… und weil die Zahlen stimmen sollen. Und dann werden diese Kinder aufgrund diverser Umstände auch in der Unterstufe / frühen Mittelstufe regelmäßig eben nicht abgeschult. Ein Gros der Gymnasien sind dadurch de facto eher Gesamtschulen, aber ohne die Möglichkeit der internen Fachleistungsdifferenzierung in bspw. E- und G-Kurse! Ich habe übrigens auch am Gesamtschulen gearbeitet.
Und noch ein Spoiler: Und natürlich haben unsere Schüler die unterschiedlichsten sozio-demographischen Hintergründe, oftmals gravierendste soziale Probleme. Wir haben nach Jahren(!) endlich eine Sozialpädagofin an der Schule, mit einer halben Stelle… und die ertrinkt set ihrem wrsten Tag in Arbeit, man könnte eine Drehtür für unsere Schüler in ihr ‚Büro‘ einbauen. In welcher Traumwelt leben Sie eigtl.?

(IV) „Wie hinlänglich bekannt ist, interessiert Pädagogik an Gymnasien nicht besonders. Dies wird einem zuvor auch von Lehrkräften so mitgeteilt. Die Kinder gehen zum Lernen dorthin und wer untergeht oder gemobbt wird, hat Pech gehabt, denn nach unten abschulen geht ja immer.“
Sie sollte(!) eigtl. nachrangiger sein müssen, richtig. Ist sie leider nicht (s.o.). Ungeachtet dessen: Ja, natürlich… wir Gymnasiallehrer ignorieren Mobbing einfach, ist klar, oder verschieben die Problematik einfach dirch Abschulungen. Ihre üblichen (bösartigen) Unterstellungen. Da wird abermals Ihre Geisteshaltung deutlich. Richtig ist aber: Wer die notwendige Leistung nicht bringt, auch ungeachtet außerschulicher Wideigkeiten (auf die wir ggf. natürlich dennoch pädagisch in bestimmtem Maß einzugehen versuchen) gehört katürlich nicht an das Gymnasium.

(V) „Wenn Gym Lehrer von ihren angeblich heterogenen Klassen reden, dann meinen sie meistens nur die 5., in der noch Kinder sind, die die Leistung nicht erbringen und bald abgehen […].“
*lol* s.o.

Es ist; nfassnar, was für ein Stammtischbild von Gymnasien und Gymnasiallehrern Sie hier (wieder) zeichnen. 😀

Mariechen
1 Jahr zuvor
Antwortet  PaPo

Dem kann ich mich nur anschließen. Liebe Indra, Sie sprechen sich zwar aus für eine bessere Bezahlung der GS Lehrkräfte. Danke dafür! Aber Ihre ganze Argumentation hinkt hinten und vorne.

Indra Rupp
1 Jahr zuvor
Antwortet  PaPo

Nun, ich zeichne unter anderem das Bild, welches mir von allen (!) Lehrern, die ich dazu gesprochen habe, vermittelt wird, über Gymnasien und das was Sie hier über lustlose Gymnasiasten schreiben ist lachhaft zu den Problemen, die andere Schulen haben. Das Gymnasiasten psychische oder sonstige Probleme haben steht außer Frage. Und gerade weil ihre Lehrer dafür nicht zuständig sind, wird der Sozialarbeiterin die Tür eingerannt! Ist es nicht auch so, dass Gym studenten und – Lehrer meinen, nur sie seien „echte“ Lehrer, weil es bei den anderen ja nur um Pädagogik geht? Woher weiß ich das jetzt? Von Sek 1-Lehrern,die das vorwerfen und Sek2-Lehrern, die das bestätigen.
Zu den Korrekturen :Wie immer, haben SIE etwas nicht verstanden. Man kann Arbeitszeiten nicht miteinander vergleichen! Das war die Aussage. SIE haben auch nicht ausreichend Ahnung von schwerster körperlicher Arbeit. Eigentlich soll nämlich bei 10 kg tragen Schluß sein – Offiziell! Mütter tragen laufend auch 20 kg in Form eines Kindes, Krankenschwestern müssen wegen Personalmangel fettleibige Patienten alleine im Bett stützen und wenden, zB meine Schwester, die selber nur 55kg schwer ist. Im Pflegeberufe gibt es dann auch die meisten Bandscheibenvorfälle und nicht auf dem Bau. Ich selber bin mit einem Reitstall selbständig und habe deshalb NIE offiziell Feierabend! Aber wenn ich noch einmal acht Stunden lang 30kg schwere Gehwegplatten verlege und mir dann irgendwann einen Rollater zulegen muss – mit Anfang 40!, klar, dann geht nichts mehr und ich kann mich so richtig erholen, während Sie durch die Korrekturen noch nicht getriggert genug sind um sich arbeitsunfähig zu melden. ^^

PaPo
1 Jahr zuvor
Antwortet  Indra Rupp

„[…] und das was Sie hier über lustlose Gymnasiasten schreiben ist lachhaft zu den Problemen, die andere Schulen haben.“
Sie lesen bestenfalls selektiv, verstehend ohnehin nicht: Die Gymnasien haben (abseites Ihrer nachgeschobenen anekdotischen red hering-Brennpunktschuleneinzelfallextrembeispiele, die es übrigens ebenfalls an Gymnasien gibt) dieselben Probleme, wie alle anderen Schulen auch. Sollte such jedem klar sein, der Realisiert, dass wir mittlerweile dieselbe Heterogenität auf allen Ebenen haben, wie alle anderen Schulen auch – die einen mehr, die snderen weniger. Das Richtigstellung, dass unsere Schüler auch ‚lustlis‘ sind, war nur eine gezielte Richtigstellung Ihres verklärten Bildes „leistungsinteressierte Oberstufenschüler*innen“ – dafür müssten Sie aber schon genauer lesen, was Sie selbst geschrieben habe und worauf ich mich bei Ihren Auslassungen konkret beziehe.

„Ist es nicht auch so, dass Gym studenten und – Lehrer meinen, nur sie seien „echte“ Lehrer, weil es bei den anderen ja nur um Pädagogik geht? Woher weiß ich das jetzt? Von Sek 1-Lehrern,die das vorwerfen und Sek2-Lehrern, die das bestätigen.“
Nö. Ist insg. nicht so. Vielleicht im Einzelfall. Und jetzt? Weitere Einzelfälle, Anekdoten Ihrerseits?! Hitchen’s Razor und so…

„Man kann Arbeitszeiten nicht miteinander vergleichen! Das war die Aussage.“
Ich habe lediglich Ihre despektierlich-romantisierenden Ressentiments ggü. Gymnasien korrigiert. Bitteschön! 😀

„SIE haben auch nicht ausreichend Ahnung von schwerster körperlicher Arbeit.“
Ach… ist das so? Wusste gar nicht, dass Sie mich und meine Vita kennen. Erzählen Sie mir doch mal, wie mein Lebensweg und meine Arbeitsbiographie so aussehen. Aber pssssssssst… ich nicht von der Schule an die Uni und direkt zurück an die Schule gepurzelt, nur so nebenbei.

Indra Rupp
1 Jahr zuvor
Antwortet  PaPo

Aber Sie wissen immer soviel über andere, stimmt? Ihre Zeit bei der Marine/Bundeswehr war doch sportlich ein Witz, wie Sie schrieben? Ja, ich könnte viele Beispiele nennen von A12-Lehrern und anderen, die sich ärgern, dass sie von Gym Lehrern von oben herab behandelt werden. Dazu können Sie auch im Forum lesen. Wie ich schon mal schrieb, sind Sie nicht so göttlich, dass Sie festlegen dürfen, dass Ihre Anekdoten allgemeingültig sind und Anekdotensammlungen Anderer als Einzelfälle abgestempelt werden dürfen.

PaPo
1 Jahr zuvor
Antwortet  Indra Rupp

Ach… Fr. Rupp. *seufz*

„Aber Sie wissen immer soviel über andere, stimmt?“
Was soll denn das für eine Erwiderung sein? *lol* Kindisch Fr. Rupp, sehr kindisch. Sie stellen hier ohne Hand und Fuß, ja selbst ohne jedes Indiz salopp (falsche) Behauptungen über die Erfahrungen resp. „Ahnung“ (Lebenswege und Arbeitsbiographien) anderer User auf und reagieren, mit Ihrer Wahrsagerei (Glaskugel parat?) konfrontiert, so? Ernsthaft. 😀
Dann mal Butter bei die Fische: Wo habe ich es Ihnen gleichgetan und z.B. falsche Tatsachenbehauptungen über andere User hier formuliert, so getan, als wüsste ich derartige intime Details über mir kimplett unbekannte User? Merken Sie selbst, oder?

Aber schön, dass Sie sich gemerkt haben, dass ich gedient habe. Unschön aber für Sie, dass Sie gleichsam bestätigen, bestenfalls selektiv, verstehend ohnehin nicht lesen zu können: Ich habe die Sportprüfung für Offiziersanwärter als Witz bezeichnet (s. https://www.news4teachers.de/2023/01/grundschullehrkraefte-gleich-bezahlen-philologen-schimpfen-nicht-zu-legitimieren/#comment-497129), nicht die sportlichen Aktivitäten dort per se. Und was das überhaupt mit dem Thema und Ihrem Geschwurbel zu tun haben soll, bleibt Ihr Geheimnis. Soll das Ihr Indiz sein, dass ich „nicht ausreichend Ahnung von schwerster körperlicher Arbeit“ hätte?

Was hat dies bitte mit der sonstigen Schwere der Arbeit dort, die je nach Dienst durchaus extrem unterschiedlich ausfallen kann, meinen etwaigen individuellen Belastung dort (über die ich auch ja auch nicht ein Wort verloren habe) oder überhaupt über meine „Ahnung von schwerster körperlicher Arbeit“, die Sie mir ja aus dem Bauch heraus komplett absprechen, ohne auch nur irgendetwas über mich zu wissen, zu tun? Richtig. Nichts.

Merken Sie eigtl. wirklich nicht, wie lächerlich Ihre Komentare sind?

„Ja, ich könnte viele Beispiele nennen von A12-Lehrern und anderen, die sich ärgern, dass sie von Gym Lehrern von oben herab behandelt werden.“
Das Problem beginnt ja bereits dort, wo Sie (a) den Unterschied zwischen (ggf. auch akkumulierten) Anekdoten (vulgo: Einzelfällen, die auch in Kombination noch keine Quantifizierung erlauben), Generalisierungen und Tatsachenbehauptungen (kurz: Ihr Bild von Gymnasien als Häfen der Glückseligkeit, wo es bestimmte Probleme/Phänomene einfach nicht gäbe, wo Gymnasiallehrer dieses und jenes tun oder nicht tun – soviel auch zum Thema keine Ahnung haben) nicht auf die Kette bekommen… und (b) irgendwie von Beitrag zu Beitrag die Übersicht zu verlieren scheinen, was Sie selbst geschrieben haben (wie bspw. Ihr red hering über Brennpunktschulen eindrucksvoll demonstriert).

„Sie nicht so göttlich, dass Sie festlegen dürfen, dass Ihre Anekdoten allgemeingültig sind und Anekdotensammlungen Anderer als Einzelfälle abgestempelt werden dürfen.“
PaPo: ‚Wie lächerlich soll es eigtl. noch werden?‘
Indra Rupp: ‚JA!‘
… meine Güte. Kindisch Fr. Rupp, sehr kindisch. Falls Sie das Problem immer noch nicht verstehen: Wo erfolgen aus meinen Anekdoten noch gleich diffamierende/diskreditierende Tatsachenbehauptungen (z.B. wer an Gymnasien „gemobbt wird, hat Pech gehabt“) wie bei Ihnen?! Übeigens lege nicht ich fest, was allgemeingültigkeit beanspruchen kann und was nicht, sondern u.a. die allg. Regeln der Logik, Wissenscgaft und Co. – da gab es hier doch kürzlich einen Artikel, der auch Sie betrifft: https://www.news4teachers.de/2023/01/meinung-statt-fakten-viele-menschen-verstehen-die-grundlagen-der-wissenschaft-nicht/

Haben Sie doch mal die Integrität einzugestehen, dass Sie Unsinn schreiben.

Ach… Fr. Rupp. *seufz*

Anna Konda
1 Jahr zuvor
Antwortet  Indra Rupp

Warum sind Sie eigentlich in DIESEM Forum? Um Lehrkräfte zu beschimpfen? Um ihnen Dinge vorzuwerfen, die Sie auf anderen Lehrerportalen gelesen haben?
Ich empfinde Ihren Beitrag als böswillig.
Schuster, bleib‘ bei deinen Leisten!

Last edited 1 Jahr zuvor by Anna Konda
Indra Rupp
1 Jahr zuvor
Antwortet  Anna Konda

OK, dann ist mir die gerechte Bezahlung von Lehrkräften halt egal . Macht euch ruhig weiter gegenseitig runter – ach ne, das habe ich ja angeblich nur erfunden… 🙂

PaPo
1 Jahr zuvor
Antwortet  Indra Rupp

*lol* Wie perfide… Sie(!) gießen mit Ihren Anekdoten und falschen Tatsachenbehauptungen über Gymnasien / Gymnasiallehrer doch Öl ins Feuer dieses unseligen Disputs zwischen Gymnasiallehrern und Grundschullehren / Lehrern anderer Schulen.

Indra Rupp
1 Jahr zuvor
Antwortet  PaPo

Auweia, einen Spiegel vorhalten, heißt Öl ins Feuer gießen ….
🙂

Anna Konda
1 Jahr zuvor
Antwortet  Indra Rupp

Ich wusste nicht, dass Sie Einfluss auf die Höhe der Bezahlung von Lehrkräften haben…

Emil
1 Jahr zuvor
Antwortet  Anna Konda

Genauso ist es. Solche Leute wie diese Frau haben einen erheblichen Anteil am Lehrermangel. Die Kollegen haben einfach keine Lust mehr auf diese Leute, die nichts wissen von Schule und Bildung, aber lauthals ihren Blödsinn verzapfen!!!

Indra Rupp
1 Jahr zuvor
Antwortet  Anna Konda

Die Frage „Was wollen Sie hier?“ habe ich jetzt wirklich schon zu oft gehört.
Kleiner Tipp, wenn Sie objektiv lesen, werden Sie verstehen, dass PaPo mich beleidigt (aber auf Lehrerart, fällt es deshalb nicht auf? 😉 ) , ich wiederum hier nur den Kontext zw Gym und nicht Gym Lehrern reflektiere. Aber alles gut, brauch sich auch kein Außenstehender für eure Belange interessieren. Ja-Sager für beide Seiten geht nicht. So tun, als wäre nur ein böser Politiker Schuld, geht auch nicht.

Also @PaPo, Sie haben gewonnen, ich verlasse Ihre Schulklasse! Ein Kind, das Sie nicht klein kriegen, das gibt es nicht ( Frei nach Astrid Lindgren’s „Madita“).

PaPo
1 Jahr zuvor
Antwortet  Indra Rupp

Man kann es sich nicht ausdenken…

Ihnen wird ziseliert, in direktem Bezug auf das, was Sie auch tatsächlich wortwörtlich so geschrieben haben, immer wieder von verschiedenen Seiten erläutert, dass Sie (hier und auch immer wieder andernorts) agitatorische, diffamierende/diskreditierende Falsch- und Fehlinformationen postulieren, verharmlosend als Anekdoten kuvriert, gleichsam devalvierende (vollkommen inadqäuate) Vergleiche konstruieren, komplett evidenz- ja indizienlose Insinuationen und Co. artikulieren, und dies alles regelmäßig in einer despektierlichen, konkret beleidigenden und m.E. bisweilen gar justiziablen Art und Weise (z.B. dass ich in Bezug auf meine Schüler entgegen meines Amtseids meine „Macht Position“ missbrauchen würde; s. https://www.news4teachers.de/2023/01/kretschmann-sprache-kann-man-nicht-politisch-befehlen/#comment-495477)… und dann beschweren Sie sich, dass Sie von mir objektiv(!) beleidigt würden, „auf Lehrerart“……… *lol*

Eine beeindruckende Demonstration fehlender Selbstreflexion Ihrerseits. BTW: Sie verwechseln fehlende Höflichkeit, fehlende Euphemismen bzgl. Ihrer Entlgeisungen als Beleidigungen. Sätze wie mein vorletzter Satz sind aber keine Beleidigung, sondern auf Ihren Kommentaren konkret basierende Analysen. Sie bloßstellende Analysen, aber Analysen. Wenn Sie einer relativ simplen Aussage inhaltlich offensichtlich nicht folgen können, wie dann an Ihren Erwiderungen überdeutlich wird, und ich Sie mit Ihrem Nichtverstehen unmissverständlich konfrontiere, dann können Sie beleidigt sein, das war dann aber keine Beleidigung, sondern eine Feststellung. Alleine, dass ich Ihnen dies erläutern muss… natürlich kommt da Ihrerseits keine Einsicht, Ihre (auch hier wieder offen zur Schau gestellten) Strategien zur Vermeidung kogntivier Dissonanz scheinen Ihnen zu effektiv zu sein (von der Behauptung, Sie hätten dieses und nicht jenes geschrieben, bis zur Behauptung, ich würde Sie beleidigen – Projektion und so…).

tl:dr
„ich wiederum hier nur den Kontext zw Gym und nicht Gym Lehrern reflektiere“ – Nö, s. https://www.news4teachers.de/2023/01/hubig-lehnt-gleichstellung-von-lehrern-an-grundschulen-ab-bekundet-aber-wertschaetzung/#comment-499261 oder https://www.news4teachers.de/2023/01/hubig-lehnt-gleichstellung-von-lehrern-an-grundschulen-ab-bekundet-aber-wertschaetzung/#comment-499317. Und da ist die Kritik an Ihnen auch nicht irgendwelchen Ambiguitäten in Ihren Auslassungen geschuldet o.ä., da schreiben Sie einfach für jeden nachvollziehbar agitatorischen Unsinn (s.o.).

Anna Konda
1 Jahr zuvor
Antwortet  Indra Rupp

Wie können Sie aber als Außenstehende Dinge reflektieren, wenn Sie gar nicht im System Schule sind?
Sie könnten – auch hier – Ihre Erfahrungen sachlich schildern, aber das taten Sie nicht – zumindest nicht in dem kommentierten Artikel.
Und wenn Ihnen dann (großer) Unmut entgegenschlägt, nennen Sie das Beleidigung.
Vielleicht sollte …man sich neben der …Reflexion immer auch in der Kunst der Selbstreflexion üben.
Alles Gute!

Anna Konda
1 Jahr zuvor
Antwortet  Indra Rupp

Schon dass Sie das Ganze hier als Wettbewerb sehen und PaPo einen …Sieg zugestehen, zeigt mir, dass Ihr „Einsatz für die Belange von Lehrkräften“ (Ihre Worte) das Ziel ganz weit verfehlt. Diese Art von …Einsatz finde ich kontraproduktiv und verzichtbar.

Indra Rupp
1 Jahr zuvor
Antwortet  Anna Konda

Mit dem beschimpfen (wenn man das denn überhaupt so nennen könnte) fange ich höchstens an, wenn ich beschimpft werde und auch nicht annähernd so primitiv wie die andere Seite.
Die Aussage von Lehrern (!) wiederzugeben, dass Oberstufenschüler leistungsinteressierter sind (im Vergleich mit anderen Schülern natürlich) ist keine Beschimpfung!
Wir Außenstehenden können uns natürlich heraushalten und aufhören uns eine Meinung über die Argumente von Lehrern zu bilden, dann macht ihr das mit der Politik eben alleine aus.

PaPo
1 Jahr zuvor
Antwortet  Indra Rupp

(a) Mit dem beschimpfen (wenn man das denn überhaupt so nennen könnte) fange ich höchstens an, wenn ich beschimpft werde und auch nicht annähernd so primitiv wie die andere Seite.
*lol*
Sorry, aber im Niveaulimbo überbietet sie hier niemand.
Beispiele gefällig? Wie wäre es bspw. mit Ihren Unterstellungen alleine hier(!) oder auch andernorts, (I) wo Sie mir vollkommen willkürlich u.a. unterstellten, dass ich in Bezug auf meine Schüler entgegen meines Amtseids meine „Macht Position“ missbrauchen würde (btw: Ich informiere Sie einmal dezent, dass dies wohl gem. §§ 185-187 StGB durchaus justiziabel ist… aber dafür müsste man Sie wohl ernst nehmen können), (II) „kein Mitgefühl verstehen“ würde, (III) dass Sie bei der Schilderung psychosomatischer Gesundheitsschädigungen (ausdrückl. auch Depressionen) durch konstanten Lärm „in [s]ich hinein schmunzeln“ müssen (passim s. https://www.news4teachers.de/2023/01/kretschmann-sprache-kann-man-nicht-politisch-befehlen/#comment-495477; ich erinnerte Sie hier bereits gestern), (IV) dass Sie eingestanden haben, mich „mit Dreck“ bewerfen zu wollen (s. https://www.news4teachers.de/2023/01/kretschmann-sprache-kann-man-nicht-politisch-befehlen/#comment-495578; Spoiler: Getroffen haben Sie bislang nie… aber Zeit zum Händewaschen haben Sie auch noch nicht beansprucht), (V) von „Borderline schwarz-weiß Denken“ schwurbeln (s. https://www.news4teachers.de/2023/01/kretschmann-sprache-kann-man-nicht-politisch-befehlen/#comment-495397), (VI) ohnehin lauter despektierliche Ridikülisierungen artikulieren (z.B. „König PaPo“, s. https://www.news4teachers.de/2023/01/kretschmann-sprache-kann-man-nicht-politisch-befehlen/#comment-495587), (VII) mir eine „totalitäre Art“ unterstellen (s. https://www.news4teachers.de/2023/01/kretschmann-sprache-kann-man-nicht-politisch-befehlen/#comment-495397) etc. – und das alles unter demselben Artikel (in entsprechender Kadenz Ihrerseits) und mir jetzt auch noch Krankhaftigkeit zu attestieren (s. https://www.news4teachers.de/2023/01/hubig-lehnt-gleichstellung-von-lehrern-an-grundschulen-ab-bekundet-aber-wertschaetzung/#comment-499769). Und zu erwähnen ist auch, dass diese Angriffe von Ihnen ausgehen, Sie die ‚Diskussionen‘ solcherart zu beginnen pflegen (so wie auch hier wieder). Ich könnte jetzt auch vergangenere ‚Diskussionen‘ präsentieren, aber ich glaube, diese Beispiele vermitteln auch jedem Dritten ein eindrucksvolles Bild von Ihnen, Ihrer Selbstwahrnehmung und Ihrer Wahrnehmung der Realität.

(b) Oberstufenschüler leistungsinteressierter sind (im Vergleich mit anderen Schülern natürlich) ist keine Beschimpfung!
*rolleyes* Sie. verstehen. einfach. nichts! Ich erkläre es Ihnen jetzt zum wiederholten (und letzten) Mal, so einfach, wie irgend möglich:
(I) Niemand hat behauptet, dass Ihre Behauptung, dass „Oberstufenschüler leistungsinteressierter“ seien, eine „Beschimpfung“ war. Sie konstruieren hier (wie immer) einen Strohmann.
(II) Die Kritik an Ihrem Bild von Oberstufenschülern war, das es verklärt ist.
(III) Die allg. Kritik an Ihren Kommentaren zu diesem Artikel hier ist, dass diese Kommentare agitatorische, diffamierende/diskreditierende Falsch- und Fehlinformationen darstellen (auch auf Basis inadäquater Vergleiche, unzulässiger Generalisierungen/Extrapolationen u./o. Extrembeispiele in Form von Anekdoten).
(IV) Dass hier(!) irgendwer irgendwen beleidigen soll, haben erst Sie(!) in diese ‚Diskussion‘ eingebracht, mit der Falschbeahuptung, ich würde Sie hier beleidigen (s. https://www.news4teachers.de/2023/01/hubig-lehnt-gleichstellung-von-lehrern-an-grundschulen-ab-bekundet-aber-wertschaetzung/#comment-499549).

Ist das wirklich sooo schwer zu verstehen?!

(c) Wir Außenstehenden können uns natürlich heraushalten und aufhören uns eine Meinung über die Argumente von Lehrern zu bilden, dann macht ihr das mit der Politik eben alleine aus.
Sie bilden sich hier keine „Meinung über die Argumente von Lehrern“, sondern wiegen hier willkürlich verallgemeinerte, exrapolierte anekdotische Evidenzen und allg. (irgendwo gelesenes, eigtl. auch als anekdotische Evidenz zu identifizierendes) Hörensagen (vulgo: Arbitraritäten) gegeneinander ab. Schlimmer noch, Sie unterstellen hier mehreren Kommentatoren einfach Positionen und Argumente, die diese nie artikuliert haben (s. https://www.news4teachers.de/2023/01/hubig-lehnt-gleichstellung-von-lehrern-an-grundschulen-ab-bekundet-aber-wertschaetzung/#comment-499644 oder https://www.news4teachers.de/2023/01/hubig-lehnt-gleichstellung-von-lehrern-an-grundschulen-ab-bekundet-aber-wertschaetzung/#comment-499813).

(d) PaPo rächt sich, weil ich es gewagt hatte ihn vor einigen Wochen zu kritisieren und dreht da so ein psycho verwirrDing draus. Bei Ihnen hat seine suggestive Manipulation ja voll angeschlagen.
Meine Güte, Sie machen sich sooo lächerlich. Und das mit Ihrem Klarnamen… traurig. Wäre das nicht unter Klarnamen, würde ich Sie für einen lupenreinen Troll halten, denn soviel Unsinn, eine derartige Menge an Provokationen kann man doch eigtl. nicht allen Ernstes permanent verfassen. Ihren Unsinn nicht unkommentiert zu lassen ist also Rache. Freilich! Wer hier seinen Animositäten freien Lauf lässt, habe ich unter Punkt (a) ja zusammengefasst. Projizieren Sie da nicht? 😀
Aber wissen Sie, selbst bei jeder overten Antipathie meinerseits Ihnen ggü., gebe ich mir nicht die Blöße, Angriffe unter der Gürtellinie zu sarten, so wie Sie (aber auch das Thema hatten wir bereits, s. https://www.news4teachers.de/2023/01/kretschmann-sprache-kann-man-nicht-politisch-befehlen/#comment-495565).
Und direkt mal @Anna Konda als manipulierbar (welcher meiner Kommentare ist hier denn eigtl. manipulativ und inwiefern, ich bin gespannt…) darstellen, sich dann aber wundern, warum man derartigen Gegenwind bekommt. Genau mein Humor.

(e) Ich habe hier nur meine logischen Gründe für eine Gleichbezahlung von Lehrern vorgebracht. Das ich dann deswegen von Ihnen und anderen als inkompetenter Lehrerhasser dargestellt werde, der die Klappe halten soll, kann ich zumindest nicht unkommentiert lassen.
Nein. Das haben Sie nicht. Was Sie getan haben, habe ich Ihnen hier jetzt (abermals) unter Punkt (b.III) und (d) erläutert. Obwohl Sie es selbst merken sollten. Das alles hier, Frau Rupp, dass ist übrigens jmd. einen Spiegel vorhalten (s. https://www.news4teachers.de/2023/01/hubig-lehnt-gleichstellung-von-lehrern-an-grundschulen-ab-bekundet-aber-wertschaetzung/#comment-499816), was Sie hier gemacht haben, war es nicht, Gymnasiallehrern (noch weniger mir) einen Spiegel vorzuhalten, sondern – ich zitiere Sie – „primitiv“…

Aber da warten ja noch mehr Beiträge von Ihnen unter diesen beiden hier von gestern, die es zu kommentieren gilt. Nicht, dass dies je eine Diskussion werden würde, Sie ingorieren ja i.d.R. quasi alles, was Ihnen entgegnet wird, als ob Sie dieses oder jenes nie geschrieben hätten, nur um regelmäßig auf einen (oftmals mehrfach Ihrerseits un- bzw. komplett falschverstandenen) Teilaspekt einzugehen und daraus einen Strohmann konstruieren zu wollen (oder irgendeine andere logical fallacy zu bedienen). Wieviele verbale Schellen kann man sich eigtl. einfangen und dann immer, und immer wieder angelaufen kommen? Kennen Sie eigtl. den Schwarzen Ritter aus Monty Python and the Holy Grail?

Anna Konda
1 Jahr zuvor
Antwortet  Indra Rupp

Das würde mir sehr gefallen, wenn (Leute wie) Sie sich heraushalten würden. Das, was Sie „Interesse“ und „Unterstützung“ nennen, ist in meinen Augen unreflektiert, kontraproduktiv und last not least extrem enervierend!

Last edited 1 Jahr zuvor by Anna Konda
Cecilia Fabelhaft
1 Jahr zuvor
Antwortet  Anna Konda

Können Sie keinen Widerspruch ertragen? Wollen Sie nur Zustimmung hören und wundern sich dann, dass die Welt draußen eine ganz andere ist?

Anna Konda
1 Jahr zuvor

Sehr geehrte Frau Fabelhaft,
sachliche Gegenargumente und ebensolche Schilderungen der Erfahrungen von Kolleginnen nehme ich gern zu Kenntnis.
Auf Ihre Kommentare trifft dies leider nicht zu.
Ich unterrichte seit >30 Jahren an sog. Berliner „Brennpunktschulen“ und behaupte mal keck,
„die Welt da draußen“ sehr gut zu kennen.
Alles Gute!
Anna Konda

Last edited 1 Jahr zuvor by Anna Konda
Indra Rupp
1 Jahr zuvor
Antwortet  PaPo

BRENNPUNKTSCHULEN machen vor allem psychisch krank! Pinkeln Ihre Schüler auch aus Protest, weil Toilettenpapier im Sekretariat besorgt werden muss, in den Schulflur? Das ist ein Beispiel einer Lehrerin auf Lehrer Foren. de.
Soll heißen, nach acht Stunden Brennpunktschule ist man psychisch kaputter als nach acht Stunden Gymnasium bei Papo. Deshalb ist es in Ordnung, wenn Papo am Gymnasium länger zu tun hat. Wenn ihn Papierkram aber krank macht, was ich gut verstehen kann – man versuche einmal den Passierschein A 38 zu bekommen, dann sind das aber weniger unzumutbare Zustände als Berufsverfehlung. An Brennpunktschulen zu arbeiten dagegen kann egal bei welcher Persönlichkeit auf Dauer die Gesundheit nicht erhalten.

PaPo
1 Jahr zuvor
Antwortet  Indra Rupp

Ein sog. red hering… also nicht das, wovon Sie in Ihrem Kommentar, auf den ich antwortete, geschrieben haben. Denn da ging es um Ihre Vorurteile ggü. und Romantisierungen der Gymnasien.

Last edited 1 Jahr zuvor by PaPo
Indra Rupp
1 Jahr zuvor
Antwortet  PaPo

Unsinn, das ist Ihre Interpretation. Es ging um Vergleiche mit dem Ergebnis, dass man Arbeitszeiten mitunter nicht vergleichen kann.

PaPo
1 Jahr zuvor
Antwortet  Indra Rupp

Meine Interpretation?! *lol* Naja… jeder kann ja selbst nachlesen, welches verquere Bild von Gymnasien Sie in Ihrem Beitrag eineindeutig(!) artikuliert haben. Denn pssst… was Sie fälschlich als Vergleiche bezeichnen, sind falsche Tatsachebehauptungen – „[w]ie hinlänglich bekannt ist […]“ und so. Aber winden Sie sich halt weiter. 😀

Last edited 1 Jahr zuvor by PaPo
Indra Rupp
1 Jahr zuvor
Antwortet  Indra Rupp

Meine Güte, Leute! An unserem E-Center ist eine Minipoststelle. Der kleine, weiße, kahle Raum beherbergt kaum mehr als einen Tisch und eine Kasse. Man kann dort Briefmarken kaufen und Briefe oder Pakete abgeben, nichts anderes. Es gibt nur eine Angestellte und wenn die krank ist, hat die Post halt zu. Das schlimmste an diesem ihren Job ist wohl die Einsamkeit, bei den fünf Leuten, die da in unserem Minidorf höchstens täglich mal hereinschauen. Dann ist sicher die Jobs Sicherheit belastend, weil sich diese Poststelle auf Dauer nicht rentiert. Am übelsten ist wohl, dass einem die Zeit so lang wird, wenn man sich die Beine in den Bauch steht.

Das Vergleiche ich jetzt mal mit dem Vater einer meiner Reitschüler, der als Dachdecker diesen Sommer wieder bei unerträglicher und Jährlich schlimmer werdender Dürrehitze, sprich Wochenlangen 35 Grad, in der prallen Sonne ohne jeglichen Gesundheitsschutz arbeiten muss!

Ihr meint doch wohl nicht ernsthaft, dass bei Arbeit nur die Arbeitszeit eine Rolle spielt und nicht auch die Tätigkeit selber!

Gymkorrekturen und GS-Pädagogik ist auf die Arbeitsstunden bezogen nicht vergleichbar. Und deshalb zieht das Argument, wir verdienen mehr, weil wir mehr Stunden aufgrund von Korrekturen haben, nicht. Das haben hier auch schon andere geschrieben, die dafür reichlich grüne Daumen bekommen, aber hier schreibt das jetzt eine Mutter und deshalb geht es bei der Bewertung ja nicht um den Inhalt. 😉

Indra Rupp
1 Jahr zuvor
Antwortet  PaPo

Und auf die Arbeitszeiten beruft man sich ja bezüglich Gehaltsunterschied.

PaPo
1 Jahr zuvor
Antwortet  Indra Rupp

Nur für das Protokoll: Ich habe bereits an anderer Stelle für entsprechende Gehaltserhöhungen von Grundschullehrern plädiert, übrigens auch für Erzieher, Kranken-/Altenpfleger, Künstler etc

Indra Rupp
1 Jahr zuvor
Antwortet  PaPo

Dann machen Sie sich noch ehrlicher :

Sie sind also der Meinung das Lehrer am Gymnasium den gleichen sozialen /erzieherischen Stress haben wie an anderen Schulen, weil

– Schüler dort auch lustlos sind
– ggf auch auf den Schulflur pinkeln
– JEDER dorthin geht und es somit inzwischen eine Gesamtschule ist
– es genauso viele Sozialarbeiter dort bräuchte
-es dort genauso Brennpunkte gibt
-es genauso heterogen ist

Zusätzlich betonen Sie die Schwerstarbeit des korrigierens , die im 8h-Vergleich,mit acht Stunden Gehwegplatten schleppen von der Gesundheitsgefährdung her gleichzusetzen ist und gleichermaßen erschöpft sowie dauerhaft schädigt (oder meinen Sie sogar, dass Korrigieren MEHR schädigt und erschöpft?) .

Sie bestreiten sicher nicht, dass es weitaus mehr Korrekturen für einen Gym Lehrer gibt als für Sek1 oder GS-Lehrer…. Gleichzeitig halten Sie die erzieherische Belastung von Gym Lehrern und allen anderen Lehrern für gleichwertig.

Sie meinen also, dass Gym Lehrer in einem Bereich genauso viel tun wie andere Lehrer und im anderen Bereich mehr tun als andere Lehrer. Das Ergebnis wäre, dass Gym Lehrer mehr zu tun haben als andere Lehrer.

Dann erklären Sie, warum Sie für gleiche Bezahlung sind (oder ist das anders?) obwohl Sie meinen, dass Gym Lehrer viel mehr Arbeit haben…

PaPo
1 Jahr zuvor
Antwortet  Indra Rupp

*seufz*…

(I) Es geht hier nicht um mich, sondern einzig um ihre Despektierlichkeiten, Falsch- und Fehlbehauptungen etc. ggü. Gymnasien/Gymnasiallehrern, Ihre wirren Vergleiche, ihre reductio ad absurdum und ihre red hering-Brennpunktschuleneinzelfallextrembeispielanekdoten, u.ä., die Sie ja abermals wiederholen.

(II) „Sie sind also der Meinung das Lehrer am Gymnasium den gleichen sozialen /erzieherischen Stress haben wie an anderen Schulen […]“
Sie wissen doch weder über den einen, noch den anderen Stress irgendwas konkretes zu berichten, nur Ihre Anekdoten, die per definitionem(!) keine Generalisierungen und Extrapolationen der Art zulassen, wie Sie sie hier veranstalten (also i.V.m. Ressentiments, Insinuationen und recht unverhohlener Verachtung für Gymnasirn / Gymnasiallehrer). Dass ich Sie überhaupt (wieder und immer wieder) auf diesen Umstand hinweisen muss, dass Sie hier Grunprinzipien der Logik (und des Anstands) mit Füßen treten.

(II) „weil […] Schüler dort auch lustlos sind“
Haben Sie das wirklich immer noch nicht verstanden? Sie haben von „leistungsinteressierte[n] Oberstufenschüler*innen“ fabuliert, ich habe Sie ledigluch damit konfrontiert, dass dies im Gros eine (romantisch-)verklärte Fehl-/Falscheinschätzung Ihrerseits ist. Scheinen Sie trotz umfassender Erläuterung immer noch nicht verstanden zu haben, in welchem Kontext und warum ich Sie korrigierte… sonst würde der Punkt nicht eieder huer Ihrerseits genannt. Aber alles für die reductio ad absurdum, gell?!

(III) „ggf auch auf den Schulflur pinkeln“
Stellen Sie sich vor, auch wir haben bspw. Schüler in der Unterstufe, die sich noch einnässen, haben insg. Schüler, die extremstes antisoziales Verhalten zeigen, haben schwer traumatisierte Schüler, auto- und aggressive Schüler, suizidale Schüler etc. – aber nur her mit weiteren red hering-Brennpunktschuleneinzelfallextrembeispielanekdoten… eine seltsame Olympiade, die Sie hier starten willen. Und eine despektierliche, auch den betroffenen Schülern ggü. (aber Sie implizieren ja recht konkret, dass Sie solche Phänomene an Gymnasien salopp negieren).

(III) „JEDER dorthin geht und es somit inzwischen eine Gesamtschule ist“
Frau Rupp, exakt das ist doch der Fall. Was meinen Sie denn, was das Resultat ist, wenn (a) Eltern auch ungeachtet aller Noten, aller Gemeinschaftsfähigkeit und Eigenverantwortung ihrer Kinder alleinig über deren Zuweisung an eine weiterführende Schule entscheiden, (b) ein Abitur aufgrund der allg. Erosion des Schulsystems, der massiven Entwertung aller anderen Schulabschlüsse immer alternativloser scheint (und andere Schulformen großflächig eingestampft werden), ja de facto wird, so dass Eltern natürlich i.d.R. ein massiv gesteigertes Interesse daran haben, dass ihr Kind das Abitur macht, und (c) die Gymnasien auch im Gros jeden Schüler nehmen müssen, damit die Zahlen stimmen? Richtig! Mittlerweile sind bundesweit bald die Hälfte aller Grundschüler an die Gymnasien wechselt. Das ist dann am Ende faktisch eine Gesamtschule (ohne die schulorganisatorischen etc. Besonderheiten derselben). Da wird dann natürlich auch die einschlägige Heterogenität, werden die skizzierten Probleme in die weiterführende Schule übernommen. Wo sehen Sie denn in der Schülerschaft insg. einen großen Unterschied zwischen Gesamtschulen und Gymnasien? Auf Basis welcher Erfahrungen, Daten etc.? Ungleichheit in der Schülerschaft kann(!) an Gymnasien durch Abschulungen z.T. Richtung höherer Jahrgänge entstehen… sicher, in der Theorie. Faktisch bleiben aber die sozialen Probleme etc. (denn die Anschuldigungen ng passierr ja ggf. primär notenbasiert) und findet diese Abschulung bei weitem nicht in der Masse statt, wie Sie sich das wohl vorstellen (eben weil z.B. dann ein Schüler aufgrund der Lage vor Ort an eine Hauptschule wechseln müsste, obwohl er für die Realschule geeignet wäre).

(IV) „es genauso viele Sozialarbeiter dort bräuchte […] es dort genauso Brennpunkte gibt […] es genauso heterogen ist“
Ja. JA! Und jetzt?

(V) „Zusätzlich betonen Sie die Schwerstarbeit des korrigierens , die im 8h-Vergleich,mit acht Stunden Gehwegplatten schleppen von der Gesundheitsgefährdung her gleichzusetzen ist und gleichermaßen erschöpft sowie dauerhaft schädigt (oder meinen Sie sogar, dass Korrigieren MEHR schädigt und erschöpft?) .“
Sie wissen wirklich nicht, was Sie selber schreiben und können wirklich nicht den Zusammenhang zwischen Ihren Kommentaren Ihrerseits und konkreten Reaktionen auf diese (sogar mit Zitat Ihres Kommentars) herstellen, oder? Ihre Herablassung läßt nicht nur ausschl. Sie selbst in einem negativen Licht stehen, sondetn auch Ihre Unterstellung. Lesen Sie doch einfach noch ein paar Mal, was ich wirklich geschrieben habe, dann merken Sie vielleicht irgendwann, dass ich (a) nichts „von der Gesundheitsgefährdung her“ gleichgesetzt, allgemeingültig gegeineinander abgewogen hätte, sondern lediglich klargemacht habe, dass Sie auch von einem Korrekturmarathon keine Ahnung haben, diese Arbeit einseitig relativieren, und (b) dass ich persönlich die körperliche Arbeit den Korrekturen vorziehe. Wie ich ohne große Schnorkel das eine schreibe, Sie aber konstant was villkommen anderes verstehen, ist ja eines der Hauptpeobleme in unseren… ‚Konversationen‘ – Textrezeptionskompetenzen und so………

(VI) „Sie bestreiten sicher nicht, dass es weitaus mehr Korrekturen für einen Gym Lehrer gibt als für Sek1 oder GS-Lehrer…. Gleichzeitig halten Sie die erzieherische Belastung von Gym Lehrern und allen anderen Lehrern für gleichwertig. Sie meinen also, dass Gym Lehrer in einem Bereich genauso viel tun wie andere Lehrer und im anderen Bereich mehr tun als andere Lehrer. Das Ergebnis wäre, dass Gym Lehrer mehr zu tun haben als andere Lehrer.“
Und wieder: Ihre Textrezeptionskompetenzmängel sind erschreckend. Und erlaubt ben Sie mir die Deutlichkeit: Ihre Insinuationen und non sequitur-Fehlschlüsse enervierend und ätzend, toxisch ohne Ende.
Hören Sie gefälligst auf, mir Dinge zu unterstellen. Ich sehe Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den Aufgaben und Belastungen von Lehrern unterschiedlicher Schulformen, so wie ich das auch bei Lehrern unterschiedlicher Fächer, an unterschiedlichen Standorten u.ä. sehe. Wo Sie mir aber, wie immer ihne Hand und Fuß, den Vorwurf einer Ungleichwertschätzung unterstellen wollen, amoratisiert sich das aus meiner Perspektive insg., sind Lehrer im Detail unterschiedlich, aber insg. von der Last und der Wertigkeit ihrer Arbeit gleichermaßen geprägt (da kommen noch Resilienzen, Einstellungen etc. hinzu)… während Sie Zymnasiallehrer im (relativen) Paradies wähnen.
Zielmlich plumper Versuch der Konstruktion eines Strohmanns Ihrerseits. Versuchen Sie sich doch mal zur Abwechslung daran abzuarbeiten, was Ihr Ggü. tatsächlich(!) schreibt… soviel zum sich ehrlich machen. Zur Selbstreflexion, Projektion etc.

Indra Rupp
1 Jahr zuvor
Antwortet  PaPo

Was ich tatsächlich (!) geschrieben habe, ist, dass Gymnasien bildungsinteressiertere Schüler haben.

Seit wann wird das denn in Frage gestellt?

Wieviele andere hier haben ähnlich argumentiert ohne Kritik?

Geht es vielleicht garnicht um das Argument selber, sondern darum, WER es ausspricht und das PaPo hier mächtiger im Diskutieren ist und deshalb lieber nicht in Frage gestellt wird? Echt Wahnsinn PaPo, wiewenige sich hier trauen Ihnen zu widersprechen. Ich muss da immer an die Oper denken, die alle gut fanden „Der Wolf, das Lamm, hurrrtzz!“ – Keiner versteht, was das soll, aber alle wollen intellektuell wirken und stellen deshalb lieber nichts in Frage.

Wer Leseverständnis besitzt, dem sollte klar sein, dass das (leistungsinteressiertere Schüler) prozentual und im Vergleich zu anderen Schulen, zB Oberschule, gemeint ist und nicht als schwarz-weiß Gedanke, aber doch einen bedeutenden Unterschied macht.

Selbständig denken, Leute! Auch wenn PaPo euch manipuliert. Ja, gleich nutzt er das mit dem selbständigen Denken auch gegen mich um euch zu suggerieren, ich sei das Feindbild… Ich versuche seine Masche hier aufzudecken, dafür muss das auch mal reflektiert werden. Findet ihr wirklich nicht, dass die Gymnasien die bildungsinteressierteren/lernwilligeren Schüler haben? Und nicht nur mit Einser Kandidaten von der Gesamtschule vergleichen! Es gibt auch noch Hauptschulen, Oberschulen…

Das Gleiche schreiben hier ständig alle, Ihnen (PaPo) geht es aber darum, dass ICH es geschrieben habe. Deshalb müssen Sie auf diesen einen Satz ein ganzes Buch antworten, müssen suggestiv manipulieren, so viel herumschwurbeln, dass Ihnen keiner hier mehr etwas erwidert, weil durch nichts mehr durchsteigend oder keine Lust, dass Sie den Nächsten angreifen und sich an ihm abarbeiten.

Das ist psychisch hoch bedenklich!

Sie wollen mich einschüchtern und mundtot machen, weil ich mich an der Diskussion hier nicht beteiligen soll. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Sie im wahren Leben ein komplett anderer Mensch sind. Die Persönlichkeit, die Sie hier zur Schau stellen hat nicht nur etwas pathologisches, sondern vertritt auch die negativsten Klischees, die man über, speziell Gym Lehrer hört und erlebt. Das abqualifizieren von angeblich nicht würdigen Diskussionsteilnehmern, die Macht Ausübung per suggestiver Manipulation.

Meine eigentliche, Sie entlarvende Frage haben Sie gerade schwammig relativiert. Finden Sie, dass Sie genauso viel erzieherischen Anspruch zu leisten haben, wie die GS – Lehrer und gleichzeitig deutlich mehr Korrekturen? Warum sind Sie dann für gleiche Bezahlung? Aus Nettigkeiten? Oder weil, wie Sie sagen, es mal hier so und da so sein kann? Kann es dann auch sein, dass hier oder da GS-Lehrer mal mehr Korrekturen als Gym Lehrer haben? Und jetzt reden Sie sich nicht mit Sportlehrern raus. Die Korrekturen sind immer (!) das Argument von Gym Lehrern für deren bessere Bezahlung. Wenn Sie noch hinzufügen, dass man pädagogisch an Gymnasien genauso gefordert ist, wie anderswo, dann ergibt das bei Ihnen, Gym Lehrer hätten mehr Arbeit.

Psst : Schon klar, worum es wirklich geht. Sie müssen sich rächen, weil ich Ihre anmaßende Art letztens kritisiert hatte. Deshalb verdrehen Sie meine Aussage, suggerieren, lesen da allemöglichen Quatsch rein, tun so, als würde ich ständig falsches behaupten und gegen Lehrer hetzen und wollen in Wahrheit alle (Mitläufer) gegen mich aufhetzen , weil ich SIE (und nicht andere) kritisiere.

Hier mal eine Frage an alle hier, die jetzt wieder still geworden sind: Sind an Gymnasien nicht die bildungsinteressierteren Schüler? Ist man an anderen Schulformen nicht pädagogisch mehr gefordert? Wenn nicht, dann muss ich meine Ansicht, dass andere Schulformen gleich bezahlt werden müssen, zurücknehmen. Ich glaube allerdings eher, dass ihr euch nicht traut, meiner Aussage zuzustimmen, weil es in diesem (!) Fall aus dem Mund einer Mutter kommt und ihr euch dann dem Psychoterror von PaPo aussetzen müsstet.

Kann ich aber auch verstehen, wie langweilig es ist, wenn PaPo wieder totdiskutiert und seine ganze Kommentarsammlung verlinkt. Also, finden Sie ein Ende, PaPo! Wie jedes Mal überlasse ich Ihnen jetzt wieder Ihr dringend benötigtes, letztes Wort. 😉

Anna Konda
1 Jahr zuvor
Antwortet  Indra Rupp

Nach der Lektüre dieses Endloskommentars prophezeie ich mal, dass Sie weder als (selbsternannte) Aufklärerin noch als ebensolche Psychologin sehr erfolgreich wären.
Und als Reitlehrerin? Vermutlich auch nicht, sonst hätten Sie wahrscheinlich gar keine Zeit für Ihre häufigen und oft sehr umfangreichen Kommentare. Und jetzt werde ich auch mal persönlich: Die Lehrkräfte Ihres Kinder / Ihrer Kinder haben mein volles Mitgefühl. Nicht wegen der Kinder!

Indra Rupp
1 Jahr zuvor
Antwortet  PaPo

PaPo sagt, er zieht die körperliche Arbeit den Korrekturen vor, tut es aber nicht…. Man denke sich seinen Teil.

Wo schrieb ich von paradiesischen Zuständen für Gymnasiallehrer? Das haben Sie in Ihrer Hyperempfindlichkeit analysiert und gehen als Borderline schwarz-weiß-Denker davon aus, dass Ihre Analyse Gesetz ist. Um Ihrem Textverständnis zu helfen. Ich habe ähnliches wie viele andere hier geschrieben. Sie konstruieren aus einer Wertschätzung der Arbeit von GS-Lehrern eine Abwertung von Gym Lehrern. Wenn man Wertschätzung begründen will, muss man eben Beispiele nennen, wo die Arbeit mit Grundschülern oder Hauptschülern belastender ist (und ich gebe damit Aussagen von GS und Hauptschullehrern wieder) und das bringt Sie zum heulen, weil Sie das als Abwertung von Gym Lehrern betrachten? Im Zweifelsfall retten Sie sich dann damit, dass Außenstehende keine Ahnung haben und den Mund halten sollen. Können wir gerne so handhaben – dann aber keine Unterstützung (die erfolgt selbstverständlich verbal, per Meinung, per Urteil über die Argumente der betreffenden Lehrer) von der Gesellschaft erwarten.

PaPo
1 Jahr zuvor
Antwortet  Indra Rupp

Was ich tatsächlich (!) geschrieben habe, ist, dass Gymnasien bildungsinteressiertere Schüler haben.
Jettzt relativieren Sie aber, denn was Sie hier tatsächlich geschrieben haben war:

„Die Stundenzahl kann man also nicht unbedingt miteinander vergleichen. Genauso ist es ein Unterschied, ob man leistungsinteressierte Oberstufenschüler*innen hat oder sehr heterogen – inklusive kleine Kinder, die soziale Probleme haben können, noch deutsch lernen müssen, entwicklungsverzögert sind. Wie hinlänglich bekannt ist, interessiert Pädagogik an Gymnasien nicht besonders. Dies wird einem zuvor auch von Lehrkräften so mitgeteilt. Die Kinder gehen zum Lernen dorthin und wer untergeht oder gemobbt wird, hat Pech gehabt, denn nach unten abschulen geht ja immer. Wenn Gym Lehrer von ihren angeblich heterogenen Klassen reden, dann meinen sie meistens nur die 5., in der noch Kinder sind, die die Leistung nicht erbringen und bald abgehen, sowie Schüler*innen mit Teilleistungsschwächen, wie einer Rechtschreibschwäche bei gleichzeitigen Einsen im MINT – Bereich, das sei dann angeblich Inklusion.“

Den Rattenschwanz an Suggestionen, Insinuationen, problematischen Konnotationen, Falsch- und Fehlbehauptungen, falscher Kontravalenz und Co. werden Sie nicht los, indem Sie diesen einfach ignorieren. Wir haben Ihne wahrgenommen. Er ist hier immer noch nachlesbar (s. https://www.news4teachers.de/2023/01/hubig-lehnt-gleichstellung-von-lehrern-an-grundschulen-ab-bekundet-aber-wertschaetzung/#comment-499261). Und er wurde entsprechend kommentiert, durch Worte und Dislikes. Wenn Sie wirklich meinen, „andere hier“ hätten „ähnlich argumentiert ohne Kritik“, dann scheinen Sie tatsächlich auch Ihre eigenen Texte nicht zu verstehen. Aber das müssen wir auch nicht immer wieder wiederholen.

Geht es vielleicht garnicht um das Argument selber, sondern darum, WER es ausspricht und das PaPo hier mächtiger im Diskutieren ist und deshalb lieber nicht in Frage gestellt wird? Echt Wahnsinn PaPo, wiewenige sich hier trauen Ihnen zu widersprechen. Ich muss da immer an die Oper denken, die alle gut fanden „Der Wolf, das Lamm, hurrrtzz!“ – Keiner versteht, was das soll, aber alle wollen intellektuell wirken und stellen deshalb lieber nichts in Frage.
Gegenthese: So ziemlich alle anderen verstehen, was ich schreibe, stimmen mir gerade deswegen zu und artikulieren deswegen keine Gegenrede. Wäre das eine Möglichkeit? Dass das Problem vielleicht relativ exklusiv Ihrerseits zu verordnen ist? So macht man sich Freunde, einfach mal das Gros der Leute als eingeschüchtert, manipuliert, ja eigtl. auch intellektuell inhibiert und Co. bezeichnen. 😀 DAS, Frau Rupp, das ist das Lehrerbild, das Sie hier auch vertreten. Und dann wudnern Sie sich…

PaPo sagt, er zieht die körperliche Arbeit den Korrekturen vor, tut es aber nicht…. Man denke sich seinen Teil.
Sie. können. nicht. lesen. Ihre Textrezeptionskompetenzen sind so unfassbar defizitär. Aber Unterstellungen, das können… nein, versuchen Sie zumindest. Aaalsooo gaaanz laaangsaaam:
(I) Ich ziehe generell körperliche Arbeit den Korrekturen vor, ohne jede Frage. (II) D.h. nicht, dass ich jede(!) Form kröperlicher Arbeit dem Korrigieren vorziehe. (III) Falls Sie suggerieren wollen, meine Position sei nicht glaubhaft, weil ich ja Lehrer sei und nicht jmd. der „acht Stunden lang 30kg schwere Gehwegplatten verleg[t]“, dann haben Sie meinen Kommentar oder Prinzipien wie Prioritäten, Kosten-Nutzen-Analysen (Opportunitätskosten und Co. (schlichtweg nicht verstanden (und werden sich dennoch wieder echauffieren, dass ich abermals feststelle, dass Sie Dinge schlichtweg nicht verstehen); Tipp: Die Lehrerprofession ist nicht permanente Korrekturarbeit (auch wenn es uns Betroffenen oftmals so scheint). (IV) Sie sind in keiner Position, irgendwie einzuschätzen, wie sehr mich die eine oder andere Arbeit „schlaucht“…

BTW: Ich finde es ja immer Lustig, wie Sie in der dritten Person von mir schreiben. Als müssten Sie die anderen User hier lautstark, wie auf einem öffentlichen Forum, aufmeinv ermeintl. Fehlverhalten hinweisen, dass es auch ja jeder sehe und Ihnen dann laudiert, welch detektivisches Meisterstück Sie hier vollbracht hätten; ich zitiere: „Selbständig denken, Leute! Auch wenn PaPo euch manipuliert. […] Ich versuche seine Masche hier aufzudecken […].“ Das ist sooo peinlich. Und verfehlt wohl auch seinen Zweck, wenn Sie Ihr Narrenkostüm dabei präsentieren und die entsprechende Rolle voll auszufüllen versuchen.

Findet ihr wirklich nicht, dass die Gymnasien die bildungsinteressierteren/lernwilligeren Schüler haben? Und nicht nur mit Einser Kandidaten von der Gesamtschule vergleichen! Es gibt auch noch Hauptschulen, Oberschulen…
Bitteschön, hier (abermals) der Punkt III: https://www.news4teachers.de/2023/01/hubig-lehnt-gleichstellung-von-lehrern-an-grundschulen-ab-bekundet-aber-wertschaetzung/#comment-499691. Aber wie kann ich mich auch erdreisten, Ihrer romantisierenden Fiktion, Ihrer Meinung(!) die objektiven Rahmenbedingungen, ja mit Logik argumentieren zu wollen?! *lol*

Das Gleiche schreiben hier ständig alle […].
Nö.

Ihnen (PaPo) geht es aber darum, dass ICH es geschrieben habe. Deshalb müssen Sie auf diesen einen Satz ein ganzes Buch antworten, müssen suggestiv manipulieren, so viel herumschwurbeln, dass Ihnen keiner hier mehr etwas erwidert, weil durch nichts mehr durchsteigend oder keine Lust, dass Sie den Nächsten angreifen und sich an ihm abarbeiten.
Sie nehmen sich zu wichtig, Frau Rupp. Ich würde es auch jedem anderen schreiben, wenn ich dessen gewahr werde und die entsprechende Zeit dafür habe (bedanken Sie sich aktuell bei meiner Krankschreibung, der Präkorrekturphase und einer arbeitenden Partnerin, dass ich mich Ihnen so widmen kann), wobei ich nicht lange brauche, um „ein ganzes Buch“ (*lol*) als Antwort zu tippen. Ja, „manipulieren“, „herumschwurbeln“… Frau Rupp, SIe sind nur ganz offensichtlich (nicht nur) mit meinen Texten überfordert. Wenn Sie davon schreiben, dass jdm. bei mir „durch nichts mehr durchsteigen“ könne, dann verwundert dies. Ich habe ja Ihnen zuliebe, zur besseren Nachvollziehbarkeit, bereits eine Menge an textstrukturierenden maßnahmen ergriffen (übersichtliche Absätze, Fettdruck etc.). Und am Ende meinen Sie doch nur sich selbst. Das ist nicht schlimm. Schlimm ist aber, dass Sie keienrlei Selbstreflexion demosntrieren, dass Sie massiv projizieren und ihre böswillige Attitüde an den Tag legen.

Ich meine, was soll man zu solchen Entgleisungen (nicht die Erste Ihrerseits) auch noch großartig schreiben, dass es Ihnen nicht um Inhalte geht, ist ja klar:
Das ist psychisch hoch bedenklich!
Sie wollen mich einschüchtern und mundtot machen, weil ich mich an der Diskussion hier nicht beteiligen soll. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Sie im wahren Leben ein komplett anderer Mensch sind. Die Persönlichkeit, die Sie hier zur Schau stellen hat nicht nur etwas pathologisches, sondern vertritt auch die negativsten Klischees, die man über, speziell Gym Lehrer hört und erlebt. Das abqualifizieren von angeblich nicht würdigen Diskussionsteilnehmern, die Macht Ausübung per suggestiver Manipulation.
Sie können sich gerne beteiligen. Wünschenswert wäre es allerdings, wenn Sie dies in einer redlichen Art und Weise täten, ohne Diffamierungen, Diskreditierungen, Diabolisierungen, Ridikülisierungen etc., ohne Geschwurbel, Suggestionen, Insinuationen, problematische Konnotationen, Falsch- und Fehlbehauptungen, falsche Kontravalenzen, primitive Beleidigungen, insg. auch weniger wirr (ihre Anekdoten, ihre Tendenz, permanent vom Hölzchen auf Stöckchen zu kommen…). Sie könnten also einfach all das unterlassen, was Sie im gerade zitierten Absatz wieder geschrieben haben, von der Pathologisierung meiner Person bis zur Unterstellung über meine Persona im realen Leben, von Manipulation und „Macht Ausübung“ (sooo cringe… es schüttelt mich, wenn ich derartige Entgleisungen Ihrerseits lesen muss). Wäre das was? Solange Sie das nicht bieten, bekommen Sie halt entsprechend Paroli… und wundern sich dann; „einschüchtern und mundtot machen“ *lol* – wie erwähnt, Sie nehmen sich zu wichtig.

Meine eigentliche, Sie entlarvende Frage haben Sie gerade schwammig relativiert. Finden Sie, dass Sie genauso viel erzieherischen Anspruch zu leisten haben, wie die GS – Lehrer und gleichzeitig deutlich mehr Korrekturen? Warum sind Sie dann für gleiche Bezahlung? […] Die Korrekturen sind immer (!) das Argument von Gym Lehrern für deren bessere Bezahlung. Wenn Sie noch hinzufügen, dass man pädagogisch an Gymnasien genauso gefordert ist, wie anderswo, dann ergibt das bei Ihnen, Gym Lehrer hätten mehr Arbeit
Sie haben Ihre Antwort hier erhalten (s. https://www.news4teachers.de/2023/01/hubig-lehnt-gleichstellung-von-lehrern-an-grundschulen-ab-bekundet-aber-wertschaetzung/#comment-499691), alles andere als „schwammig relativiert“. Aber pssssssssst… die Frage der Bezahlung ist kein simples Abwägen von Korrekturaufwand mit zu leistendem „erzieherischen Anspruch“ – die Lehrerprofession umfasst dann ja doch noch ein paar Aufgaben mehr, oder? An unterschiedlichen Schulen (mit Bezug auf u.a. Form, Ort etc.), bei unterschiedlichen Lehrern, auch durchaus unterschiedliche Aufgaben. Und die Frage der Gerechtigkeit einer Bezahlung endet m.E. nicht bei diesen Fragen, sondern erstreckt sich auch über die sozio-kulturelle/politische Relevanz der gegenständlichen Professionen (weshalb ich ja auch meine – das dürfte Sie doch eigtl. freuen – dass man hierzulande deutlich mehr auch finanzielle Wertschätzung der Kunst- und kulturbranche angedeihen lassen könnte). Und dann ist da noch das Prinzip von Angebot und Nachfrage, sind im konkreten Fall bildungspolitische Fragen extrem relevant (wie z.B. die Atraktivitätssteigerung einer sepzifischen Profession). Lange Rede, kurzer Sinn: Ich halte die Lehrtätigkeit an allen Schulen für gleichwertig… und Wertigkeit sollte sich auch im Lohn widerspiegeln.
Und nein, die Korrekturen sind nicht „immer (!) das Argument von Gym Lehrern für deren bessere Bezahlung“ [Herv. d. PaPo], ein regelmäßiges, vielelicht sogar das regelmäßigste, aber nicht immer, nicht bei jedem. Sie kommen von Ihren Generalisierungen/Pauschalisierungen und Insninuationen einfahc nicht los, oder?
Das Ende ist bei Ihnen wieder ein non sequitur: ihre Prmissen mir ggü. sind falsch, also auch Ihr Rückschluss. Überhaupt, was soll „mehr Arbeit“ eigtl. bedeuten?

Psst : Schon klar, worum es wirklich geht. Sie müssen sich rächen, weil ich Ihre anmaßende Art letztens kritisiert hatte. Deshalb verdrehen Sie meine Aussage, suggerieren, lesen da allemöglichen Quatsch rein, tun so, als würde ich ständig falsches behaupten und gegen Lehrer hetzen und wollen in Wahrheit alle (Mitläufer) gegen mich aufhetzen , weil ich SIE (und nicht andere) kritisiere.
*lol* Ist dann doch eher das, was Sie hier machen, oder? Ich habe Ihnen heute diesbgl. bereits oben etwas geschrieben (wartet auf Freischaltung, während ich dies hier tippe), finden Sie dann bei Punkt (d). Ich verdrehe nicht, Sie schwurbeln schlichtweg. Dass Sie „ständig falsches behaupten und gegen Lehrer hetzen“, haben wir ja bereits eingangs festgestellt, s. https://www.news4teachers.de/2023/01/hubig-lehnt-gleichstellung-von-lehrern-an-grundschulen-ab-bekundet-aber-wertschaetzung/#comment-499273. Der Kommentar von Ihnen, auf den sich dieser Kommentar von mir bezieht, ist übrigens für alle hier nachlesbar (irgendwie doch gut, dass man als User keine nachträglichen Veränderungen vornehmen kann) und straft Sie Lügen, dass ich verdrehen würde, Sie nicht „ständig falsches behaupten und gegen Lehrer hetzen“ würden. Bitteschön. Und man kann es sich nicht ausdenken, Sie hetzen („Mitläufer“), während Sie sich gleichzeitig des Vorwurfs der Hetzerei verwehren wollen. Realsatire.

[…] weil es in diesem (!) Fall aus dem Mund einer Mutter kommt und ihr euch dann dem Psychoterror von PaPo aussetzen müsstet. [Herv. d. PaPo]
Aaaaaaaaah… daher weht der Wind. Genau, daran wird es liegen……… 😀

Indra Rupp
1 Jahr zuvor
Antwortet  PaPo

Jetzt antworten Sie doch einfach mal ja oder nein ob Sie Grundschullehrer und Gymnasiallehrer beide gleich mit A13 besolden wollen.

PaPo
1 Jahr zuvor
Antwortet  Indra Rupp

Indra Rupp 1 Tag zuvor:
Wie jedes Mal überlasse ich Ihnen jetzt wieder Ihr dringend benötigtes, letztes Wort
(https://www.news4teachers.de/2023/01/hubig-lehnt-gleichstellung-von-lehrern-an-grundschulen-ab-bekundet-aber-wertschaetzung/#comment-499731)

vs.

Indra Rupp 19 Stunden zuvor:
Jetzt antworten Sie doch einfach mal ja oder nein ob Sie Grundschullehrer und Gymnasiallehrer beide gleich mit A13 besolden wollen.

Irgendwie nicht gut gealtert. Oder, Frau Rupp? 😛
Ist das fehlende Konsequenz oder ein Bedürfnis nach Bloßstellung Ihrerseits? Ich habe Ihnen übrigens bereits mehrere (hinreichend) eindeutige Antworten auf Ihre Frage geboten.

Wie wäre es im Gegenzug damit, dass Sie (a) beim Thema bleiben, (b) dabei zur Abwechslung mal den Anstand wahren, (c) sich mit Ihrem Fehlverhalten auseinandersetzen und (d) auch auf die an Sie addressierten kommentare sachlich-inhaltlich antworten? Aber ja, aus dem Loch, das Sie sich gebuldet haben, kommen Sie ja nicht mehr raus, Sie verstehen ja bis jetzt nicht, was die Probleme mit Ihren Kommentaren sind. 😀

PaPo
1 Jahr zuvor
Antwortet  PaPo

@ Indra Rupp:
Aaah… bei Ihrer Generaloffensive an repititiven Schwurbeleien habe ich tatsächlich vergessen, Ihren abermaligen Unfug in Gänze zu adressieren (auch, weil ich inhaltlich Identisches Ihrerseits ja alleine heute mehrfach dekonstruiert habe):

Wo schrieb ich von paradiesischen Zuständen für Gymnasiallehrer? Das haben Sie in Ihrer Hyperempfindlichkeit analysiert und gehen als Borderline schwarz-weiß-Denker davon aus […]. […] Ich habe ähnliches wie viele andere hier geschrieben. Sie konstruieren aus einer Wertschätzung der Arbeit von GS-Lehrern eine Abwertung von Gym Lehrern.
Ich schrieb nicht, dass Sie „von paradiesischen Zuständen für Gymnasiallehrer“ schwurbelten, sondern dass Sie „[G]ymnasiallehrer im (relativen) Paradies wähnen“, weil Sie allerhand Illusionen unterliegen, welche Probleme es an Gymnasien nicht gäbe, wie ich u.a. hier (https://www.news4teachers.de/2023/01/hubig-lehnt-gleichstellung-von-lehrern-an-grundschulen-ab-bekundet-aber-wertschaetzung/#comment-499273) und hier (https://www.news4teachers.de/2023/01/hubig-lehnt-gleichstellung-von-lehrern-an-grundschulen-ab-bekundet-aber-wertschaetzung/#comment-499691) adressierte.

Verstehen Sie wirklich nicht, dass Sie, wenn Sie im ausdrücklichen Kontrast(!) zu Gymnasien deklarieren, dass es andernorts diese und jene Probleme gebe, Sie gleichsam negieren, dass es die gleichen(!) Probleme derweil auch an Gymnasien gibt?! Natürlich wissen Sie, dass Sie diese Negation betreiben, Sie haben ja als Reaktion auf diese Korrekturen an Ihnen meinerseits mehrfach relativiert, ja aktiv infragegestellt, nein negiert, dass Gymnasien diese Probleme hätten.

Ja, Sie haben hier Ihre Kommentierung sogar damit begonnen, dass Gymnasiallehrer ja eher mit „leistungsinteressierte[n] Oberstufenschüler*innen“ statt heterogenen Schülern, „inklusive kleine Kinder, die soziale Probleme haben können, noch deutsch lernen müssen, entwicklungsverzögert sind“ arbeiten müssten, ja das „hinlänglich bekannt“ sei, dass „Pädagogik an Gymnasien nicht besonders [interessiert]“, dass wer an Gymnasien „untergeht oder gemobbt wird, […]. Pech gehabt“ habe, dass „[w]enn Gym Lehrer von ihren angeblich heterogenen Klassen reden, [sie] meistens nur die 5., in der noch Kinder sind, die die Leistung nicht erbringen und bald abgehen, sowie Schüler*innen mit Teilleistungsschwächen, wie einer Rechtschreibschwäche bei gleichzeitigen Einsen im MINT – Bereich [meinen], das sei dann angeblich Inklusion“ (https://www.news4teachers.de/2023/01/hubig-lehnt-gleichstellung-von-lehrern-an-grundschulen-ab-bekundet-aber-wertschaetzung/#comment-499261).

Damit, Frau Rupp, relativieren Sie die Situation an Gymnasien als per se gravierend unproblematischer als an allen anderen Schulen, ja Sie ridikülisieren damit die Arbeit und Belastung von Gymnasiallehrer, machen sie gar verächtlich (s. die Vorwürfe gen Umgang mit Mobbingfällen etc.). Das, Frau Rupp, ist Ihr Öl, das Sie ins Feuer gießen. Das, Frau Rupp, ist es primär, was Sie hier zum Ziel berechtigter Kritik werden lässt. Denn das, Frau Rupp, ist eine Unwertschätzung, eine Abwertung der Arbeit von Gymnasiallehrern. Und das, Frau Rupp, wurde Ihnen jetzt mmer und immer wieder erläutert.

Und. Sie. verstehen. es. nicht.

Nein, stattdessen sind Sie einfach unverschämt, mimen die Ahnungslose: „Ich habe ähnliches wie viele andere hier geschrieben. Sie konstruieren aus einer Wertschätzung der Arbeit von GS-Lehrern eine Abwertung von Gym Lehrern.“
Nein, haben Sie nicht. Und nein, ich konstruiere nichts, Sie haben diese Abwertung von Gymnasiallehrer artikuliert, wie ich Ihnen hiermit jetzt ein weiteres Mal dargelegt habe. Sie haben nicht(!) lediglich (unpassende, falsche Kontravalenzen bedienende) Beispiele genannt, „wo die Arbeit mit Grundschülern oder Hauptschülern belastender ist“, sondern ein (euphemistisch formuliert) extrem provokatives ceterum censeo Carthaginem esse delendam hinzugefügt, von dem Sie nun erwarten, dass dies ein jeder kommentarlos schlucken soll…

Entweder übersteigt dieses Problem schlichtweg Ihre kognitiven Kompetenzen gewaltig oder Sie waren sich hier mit all Ihren folgenden Kommentare jetzt doch bewusst, dass Sie all diese Abwertungen und all Ihre anderen Fehlgriffe hier getätigt haben…. und versuchen jetzt, sich noch unverschämter aus der Verantwortung zu winden, davon abzulenken (auch mit Ihren unentwegten ad hominem-Angriffen in meine Richtung).

[…] und das bringt Sie zum heulen […]
Ach… Frau Rupp. Ihre Kommentare evozieren meinerseits ein wildes Potpourri diverser (unterschwelliger) psychoemotionaler Reaktionen, bspw. Erschöpfung, Frustration, Fassungslosigkeit… und insb. Amüsement.

Im Zweifelsfall retten Sie sich dann damit, dass Außenstehende keine Ahnung haben und den Mund halten sollen.
Ach… Frau Rupp: Wo hätte ich Ihnen (oder anderen) je den Mund verboten? Das Einzige, was öfter Mal in Ihre(!) Richtung artikuliere, ist der Hinweis, dass Ihre Kommentare ausschl. Ihnen schaden, Sie jeden diesbzgl. Selbstshchutz, ja eigtl. auch jede einschlägige Selbstachtung (sich nicht immer wieder slebst vorzuführen) missen lassen. Ja, ich habe Ihnen sogar immer wieder Gelegenheiten zur Selbstkorrektur Ihrer Entgleisungen gegeben. Eigtl. äußerst nett, ja sozial von mir.

Und, Frau Rupp, ich habe übrigens auch nie jemandem vorgeworfen, dass er sich zu diesem oder jenem Thema nicht äußern könnte, weil er bspw. per Profession o.ä. keine direkte Erfahrung mit diesem oder jenem Thema hätte. Im Gegenteil, wären Sie mit meinen Beiträge hier bei N4T vertrauter, wüßten Sie, dass ich derartige Argumente ad verecundiam (Autoritätsargumente) stets ablehne. Sie werden meinerseits nichts in die Richtung lesen, dass Sie sich nicht zur Thematik äußern ‚dürften‘, weil Sie keine Lehrerin sind o.ä.

D.h. aber nicht, dass ich nicht kritisiere, wenn Sie offensichtlich keine Ahnung haben, sich bspw. offensichtlich Klischees, lediglich anekdotischer Evidenzen, falscher Äquivalenzen/Kontravalenzen, logical fallacies, Falsch- u./o. Fehlinformationen und Co. bedienen, wenn Sie offensichtlich nciht wissen, worüber Sie schreiben. Und Sie melden sich erstaunlich oft zu Themen, zu denen Sie zwar eine Meinung haben und diese bisweilen auch recht aggressiv verteidigen wollen, wo Ihre Meinung aber – basierend auf Ihren eigenen Äußerungen(!) -keinerlei strapazierbare Fundierung vorweisen kann (wie oben bzgl. der Belastungen von Lehrern). Und wenn Sie Ihre Meinung nicht begründen können, dann halte ich es mit dem großen Philosophen Harry Callahan: „Well, opinions are like assholes. Everybody has one.“ Und wenn Sie dann auch noch so impertinent sind, wie Sie eben sind, und dabei so spalterisches Geschwurbel schreiben, wie Sie es auch hier wieder getan haben, dann bekommen Sie halt eine entsprechende Kommentierung meinerseits.
Bitteschön! 🙂

PaPo
1 Jahr zuvor
Antwortet  PaPo

So what?! Lesen Sie doch einfach nochmal, worum es eigtl. ging. 🙂

Indra Rupp
1 Jahr zuvor
Antwortet  PaPo

„Entsprechend“ bedeutet genauso hoch wie für Gym Lehrer oder nicht genauso hoch?

PaPo
1 Jahr zuvor
Antwortet  Indra Rupp

Erstmal eine Erhöhung für alle. Und ich habe auch kein Problem damit, wenn alle gleich bezahlt werden (s.o.).

PaPo
1 Jahr zuvor
Antwortet  PaPo

Hatte ja kurz überlegt, zu erläutern, warum das keine Spiegelung ist, sondern Ihrerseits wieder ein Äpfel-mit-Birnen-Vergleich, eine falsche Äquivalenz… stattdessen: Oh man… wenn man denkt, es wird nicht blöder………

Mariechen
1 Jahr zuvor
Antwortet  Indra Rupp

Nein, nicht auf die Arbeitszeiten! Wichtig! Oben nachzulesen. Frau Hubig sagt nicht, dass wir weniger arbeiten. Sie ist der Meinung, dass die Rahmenbedingungen in RLP an den GS mit multiprofessionellen , Gesundheitsfachkräften, kleinen Klassen (alles gelogen!) und kürzerer Studiendauer zu rechtfertigen ist. Die anderen B‘länder hätten schlechtere Bedingungen und deshalb bieten die A13. RLP ist so toll, da wollen halt alle bleiben. Und die, die weg wollen, lässt man nicht weg. So einfach ist das. Außerdem stehen erstmal lange Zeit keine Wahlen an.
Indra, Ihr Bild von Gymnasien ist wirklich sehr verklärt. Mittlerweile geht dort jeder hin. Daher gibt es ähnliche Probleme wie an anderen Schulen auch.

Indra Rupp
1 Jahr zuvor
Antwortet  Mariechen

Ich bezog mich auch nicht auf Frau Hubig, sondern auf Kommentare von Gym Lehrern aka „wir arbeiten länger“.

Mariechen
1 Jahr zuvor
Antwortet  Indra Rupp

Das ist das Problem. Sie beziehen sich immer auf irgendwelche Kommentare, die Sie irgendwann mal gelesen oder gehört haben. Dann schreiben Sie was und der Bezug zum Eigentlichen fehlt völlig.

Indra Rupp
1 Jahr zuvor
Antwortet  Mariechen

Dann erklären Sie mir, warum Sie für die gleiche Bezahlung sind. Sie halten die pädagogische Arbeit für gleichschwer und gleichbelastend aber meinen doch sicher nicht, dass die Korrekturbelastungen auch gleich sind? Wenn der arme Abilehrer also Berge von Korrekturen hat und gleichzeitig Zustände wie in Brennpunkthauptschulen, dann ist seine höhere Besoldung absolut gerechtfertigt. Ich dachte, das wäre nicht so, sorry. 🙂

Mariechen
1 Jahr zuvor
Antwortet  Indra Rupp

Ich bin dafür, dass meine Arbeit als GS Lehrerin hier in RLP auch mit A13 bewertet wird. So wie in Hessen und in NRW. Nichts anderes. Der Rest ist mir egal. Ich hab im Gegensatz zu Ihnen kein Problem mit Gymnasiallehrern und wenn diese Abi Korrekturen leisten, soll das entsprechend honoriert werden.

Anna Konda
1 Jahr zuvor
Antwortet  Indra Rupp

Nein, das tut „man“ nicht.

Indra Rupp
1 Jahr zuvor
Antwortet  Anna Konda

Was tut „man“ nicht?

Faktensammler
1 Jahr zuvor
Antwortet  PaPo

Sie haben die tatsächlichen Arbeitsbedingungen von Gymnasial-Lehrkräften wirklich ausgezeichnet auf den Punkt gebracht. Herzlichen Dank dafür!
Einen einzigen Punkt möchte ich noch ergänzen: Sehr viele Gymnasial-Lehrkräfte haben aufgrund von Abordnungen ein sehr präzises Bild von der Arbeit in Grundschulen. Umgekehrt reden die Grundschul-Kolleginnen, die bekanntermaßen nicht an Gymnasien eingesetzt werden dürfen, zwangsläufig wie der Blinde von den Farben.
Das ist ein schlichtes Faktum.

Cecilia Fabelhaft
1 Jahr zuvor
Antwortet  Albin

Sie schreiben die Wahrheit!

Emma
1 Jahr zuvor
Antwortet  Albin

Sie ziehen eine GS- Lehrerin als Vergleich ran??
Also ich kenne einen Sportlehrer auf dem Gymnasium…
Was soll dieser Blödsinn. Wären sie mit einer engagierten GS- Lehrerin verheiratet, würden sie mitbekommen, dass sie gleich am ersten Tag der Winterferien die Mathearbeit auswertet und jedem Elternteil eine detaillierte Auswertung plus Übungsaufgaben schickt.

Mariechen
1 Jahr zuvor
Antwortet  Emma

Genauso ist es!

Nina
1 Jahr zuvor

Hubig lügt und das nicht erst seit heute. Unterrichtsstunden gelten in der Statistik erst als ausgefallen, wenn die Kinder zu Hause bleiben. Also wird von oben massiv Druck ausgeübt, damit dies ja nicht passiert und die Kinder werden einfach in anderen Klassen aufbewahrt (mehr ist es nicht). Kleine Klassen? Theoretisch. Praktisch wird ab 24 nur geteilt, wenn ein Lehrer da ist. Merkt ihr was?

Studienrat
1 Jahr zuvor

Diese elendige Debatte schon wieder! Bezahlt die Lehrer an allen Schulformen gleich, aber passt die Entlastung dann entsprechend an!
Wenn die Kollegen am Gymnasium nun unter gleich bleibender Belastung das Abitur so „nebenbei“ für gleiches Geld stemmen sollen, ist das einfach ein Unding und faktisch eine Abwertung der Hochschulreife.

Mariechen
1 Jahr zuvor
Antwortet  Studienrat

Die Abwertung der Hochschulreife ist bereits geschehen. Aber sicher nicht dadurch, dass GSLehrer A13 verdienen sollen. In RLP ist dies durch die Abschaffung der HS passiert, da ich nun Kinder aufs Gym empfehlen muss!, die 3er in den Hauptfächern haben. Das führt zwangsläufig zu einem niedrigen Niveau auf dem Gymnasium. An unserer GS unterrichten inzwischen Studenten im Anfangsunterricht. Ich kann Ihnen jetzt schon sagen: DAS!!! wird zu einer Abwertung der Hochschulreife führen, über die Sie an den Gymnasien in einigen Jahren nur noch fassungslos sein werden.

Indra Rupp
1 Jahr zuvor
Antwortet  Mariechen

In NDS wird niemand in der 4. mit 3en in den Hauptfächern ans Gymnasium empfohlen. Wer doch per Elternwille hingeschickt wird hat keinen Anspruch auf Wiederholung und muss bei entsprechend schlechten Leistungen nach der 5. abgehen. Kinder mit 2en in der 4. haben es durchaus auch auf dem Gym schwer und stehen zeitweise auf der Kippe oder müssen mal Wiederholen. Die Einser Kinder haben idR kein Problem. Nach der 10. kann man bei uns evtl eine schlechtere Note in einem Hauptfach durch eine Eins in einem anderen Hauptfach ausgleichen um den erweiterten zu bekommen. Also, ganz so larifari läuft es bei uns nicht.

Alex
1 Jahr zuvor
Antwortet  Studienrat

Die Kollegen am Gym müssen 3 Stunden pro Woche weniger unterrichten. Aufs Jahr gesehen läppert sich das ganz schön. Außerdem gibt es noch Beförderungsämter, die in GS gar nicht vorgesehen sind (es sei denn, man tut sich SL an).Insofern gibt es immer noch einen „Gehaltsabstand“.

Anna
1 Jahr zuvor
Antwortet  Studienrat

Eine enge Freundin – ursprünglich Gymnasiallehrerin, die auch immer glaubte, ich hätte an der Grundschule einen lässigen Job – arbeitet nach einer Pause in einem Büro nun an einer Grundschule. Im Gegensatz zu mir mit reduzierter Stelle! Seit dem taucht sie kaum noch auf – wegen Dauererschöpfung…
An Grundschulen ist man sicher anders, aber bestimmt nicht weniger gefordert als an anderen Schultypen.

Cecilia Fabelhaft
1 Jahr zuvor
Antwortet  Anna

Was soll diese kleine nette Anekdote beweisen? Wir haben eine ehemalige Gymnasiallehrerin an unserer Schule. Sie ist fast immer da und in vollem Einsatz und hat ihre Klassen gut im Griff.

Ich glaube, es geht bei den Unterschieden nie darum, dass Grundschulkinder nicht auch anstrengend sein können, sondern eher darum, dass es einen Unterschied macht, ob man eine Deutschklausur Klasse 10 (ich schrieb sie seinerzeit mit 12 Seiten A 4) oder einen Erlebnisbericht Klasse 4 zu kontrollieren hat (bei vielen Kindern kaum 1 A-4-Seite). usw.

Anna
1 Jahr zuvor

Es geht darum, die Arbeit von Grundschullehrkräften endlich angemessen anzuerkennen und auch finanziell wertzuschätzen! Stichwort Standesdünkel

Dil Uhlenspiegel
1 Jahr zuvor

Damit ist der Wert geschätzt.

Anna Konda
1 Jahr zuvor
Antwortet  Dil Uhlenspiegel

Herrliches Wortspiel!

J.S.
1 Jahr zuvor

Die Studiendauer ist doch identisch. Wieso behauptet die Ministerin das, um unterschiedliche Besoldungen zu rechtfertigen.

Cecilia Fabelhaft
1 Jahr zuvor
Antwortet  J.S.

Seit wann wird man irgendwo in Abhängigkeit von der Dauer einer Ausbildung bezahlt und nicht mehr in Abhängigkeit von den Inhalten?

Marc
1 Jahr zuvor

Keine Ahnung von Beamtenrecht was? Was glaubst du wonach beim mittleren, gehobenen und höheren Beamtendiensr unterschieden wird?

Danach was Leute wie du für „wertvoller“ achten und was nicht?
Wäre juristisch nicht haltbar. Daher wird selbstverständlich nach Qualifikation unterschieden, wonach die Alimentation sich nach der Ausbildungsdauer richtet.

Cecilia Fabelhaft
1 Jahr zuvor
Antwortet  Marc

Es ging mir aber nicht in erster Linie darum, ob das im Beamtenrecht so ist. (was nachzuprüfen wäre, denn auch als Beamte verdienen nicht alle gleich, nur weil sie eine gleich lange Ausbildung hatten, siehe Polizist und Lehrer u.a.), es ging mir um einen Vergleich im Allgemeinen, wonach „überall sonst“ nicht gleich entlohnt wird, nur weil man eine gleich lange Ausbildung hatte.

Hier wird ja so gerne mit der freien Wirtschaft verglichen, wenn man gerne mehr Geld hätte, aber in der freien Wirtschaft verdienst du überall anders, von Firma zu Firma, sogar innerhalb der gleichen Firma und das hat sehr oft mit dem Einsatz/Aufgaben zu tun und nicht mit der Länge der Ausbildung. Das weißt du ganz genau.

Last edited 1 Jahr zuvor by Cecilia Fabelhaft
Carsten60
1 Jahr zuvor

Wenn Sie an einer Privatschule unterrichten, dann ist da ja auch so. Die sind nicht an das A12/A13-Schema gebunden. Dort können Gehälter sogar frei verhandelt werden. Also was ist das Problem?

Mariechen
1 Jahr zuvor
Antwortet  Marc

Durch die Ablehnung der Gleichstellung treten nun absurde Situationen ein, die später auch die Gymnasiallehrer ausbaden müssen. Beispiel: Unsere SL arbeitet seit Corona quasi ununterbrochen inklusive WE, erhält erst seit kurzem A13. Unsere Referendarin bewirbt sich jetzt in Hessen und erhält dann A13. Ich, 25 Jahre Berufserfahrung, arbeite inklusiv, schreibe Förderpläne…., da wir keine Förderlehrerin haben, erhalte A12. Wer will bei sowas den Job noch machen?

Marc
1 Jahr zuvor
Antwortet  Mariechen

Mir stößt halt diese Missgunst und diese Arroganz sauer auf. Wir studieren mittlerweile alle an Hochschulen, erreichen fast alle einen Masterabschluss. Warum sollen dann manche immer noch viel mehr Geld verdienen als andere?

Besonders wenn wir auf Grund dieser Situation mittlerweile einen Mangel an Grundschulen und einen Überhang am Gymnasium haben?

Die Situation für Angestellte ist ja sogar noch übler. Da werd ich manchmal richtig wütend wenn Gymnasialkollegen versuchen den „Pöbel“ krampfhaft auf Abstand zu halten. Bestimmt nicht alle. Aber leider sind viele Kollegen noch so. Dabei machen wir alle wichtige und tolle Arbeit.

SusiSorglos
1 Jahr zuvor

„Warum A 12? Es hängt als Eingangsbesoldung mit der Länge des Studiums zusammen“ Hat Frau Hubig das tatsächlich als Argument gegen A13-Eingruppierung angeführt???
Meines Wissens studieren doch alle Schulstufen seit der Bachelor/Master-Umstellung gleich lang… entweder bin ich nicht auf dem Laufenden oder sie hat ihre Hausaufgaben nicht gemacht. Mich wundert es sowieso, warum nicht diejenigen, die gleiche Abschlüsse (Studiendauer) haben, eine Gleichbehandlung einklagen.

Marc
1 Jahr zuvor
Antwortet  SusiSorglos

Tun sie. Aber eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus. In NRW wurde ein wackeliges Urteil gegen die Lehrkräfte gefällt, da das Land sonst finanziell Probleme bekommen hätte. Die Revision läuft aktuell in der nächsten Instanz. Ergebnis offen.
Das Beamtenrecht sortiert die Dienste klar nach Qualifikation ein, aber natürlich hat man sich auch mit Schlupflöchern Spielraum gesichert, um solche Sauereien bringen zu können, dass man nach belieben einfach eine Berufsgruppe trotz notwendiger Qualifikation nicht in den entsprechenden Dienst eingruppiert. Die Lehrer sind tatsächlich die einzige Berufsgruppe in NRW die trotz Master nicht im höheren Dienst A13 ist.

Mariechen
1 Jahr zuvor
Antwortet  Marc

In NRW werden GS Lehrer doch in A13 überführt, oder nicht?

Marie
1 Jahr zuvor
Antwortet  Mariechen

Dort müssten sie aber schon seit 2009 sein…Im übrigen glaube ich es erst, wenn auch A13 auf meinem Gehaltszettel erscheint. Die Zulagenschritte dorthin kann jegliche Landesregierung einfach stoppen.

Marc
1 Jahr zuvor
Antwortet  Marie

Das ist auch meine Sorge. Die Wirtschaft schmiert ab und ich bin sicher dass dann unsere „Zulagen“ schneller wieder aus Solidarität eingespart werden als wir gucken können

LehrerinRLP
7 Monate zuvor

Geht ja noch weiter. Durch die außertarifliche Besoldungserhöhung in Hessen und dadurch, dass Hessen seine Grundschullehrer sukzessive auf A13 hebt, verdient die RLP Grundschullehrkraft bald bis zu 600 € weniger als die hessische und es geht noch weiter: Die hessische Grundschullehrkraft (A13) hat dadurch im Schnitt ab 2028 (es sei denn RLP passt mal seine Besoldung an die seiner Nachbarländer an) mehr raus als der pfälzische Oberstudienrat (A14). Rheinland-Pfalz oh man oh man … ! Wer will da freiwillig arbeiten?

dickebank
7 Monate zuvor
Antwortet  LehrerinRLP

Hessen hat einen eigenständigen Tarifvertrag (TV-H), da die Hessen nicht der TdL angehören