Nach dem Iglu-Schock: Montessori-Vorsitzender warnt vor noch mehr Leistungsdruck

17

BERLIN. Jörg Boysen, Vorsitzender von Montessori Deutschland, hat angesichts der schlechten Iglu-Ergebnisse davor gewarnt, nun den Leistungsdruck in den Grundschulen zu erhöhen. Nötig sei vielmehr eine pädagogische Neuausrichtung – hin zu den Bedürfnissen der Kinder.

„Achtsam und respektvoll mit Kindern umgehen“: Jörg Boysen, Vorsitzender von Montessori Deutschland. Foto: privat

„Die Ergebnisse der Iglu-Studie sind erschreckend, können aber nicht wirklich überraschen. Es gab ja schon vorher Leistungsvergleiche, die den negativen Trend aufgezeigt haben. Wir sollten uns vor panischen Reaktionen hüten. Aus unserer Sicht grundfalsch wäre es zum Beispiel, im Regelschulsystem jetzt den Leistungs- und Notendruck auf die Kinder noch weiter zu erhöhen. Es gibt dort keinen Mangel an Ansprüchen“, betonte Boysen im Gespräch mit News4teachers.

Die Pandemie habe in vielen Familien Spuren hinterlassen. „Die Kinder haben oftmals am meisten unter den Beschränkungen gelitten. Viele benötigen nach wie vor Zeit, Ruhe und gute Beziehungen zum pädagogischen Personal, um psychisch und emotional wieder in die Spur zu kommen. Dafür müssen zeitliche Ressourcen ins System, nicht noch mehr Inhalte. Auch Sprachprobleme, die viele Kinder mit Migrationshintergrund betreffen, lassen sich nicht mit mehr Druck aus der Welt schaffen.“

Der Vorsitzende des Montessori Bundesverbands, in dem Montessori-Schulen und -Kitas aus ganz Deutschland zusammengeschlossen sind, erklärte: „Was wir aber grundsätzlich benötigen, ist eine pädagogische Neuausrichtung: hin zu den Bedürfnissen der Kinder. Unsere Einrichtungen, die sich in Montessori Deutschland zusammengeschlossen haben, verbindet die Überzeugung, dass Lernen nur dann gut gelingen kann, wenn wir achtsam und respektvoll mit Kindern umgehen – ohne Noten, ohne Druck, dafür mit Anerkennung des Individuums in seinem Lern- und Entwicklungsprozess und echter Inklusion. Nun wäre es aus unserer Sicht an der Zeit, die Lehrerausbildung insgesamt anzuschauen, ebenso die Gestaltung des Regelunterrichts in der Grundschule, um Kinder wirksamer individuell fördern zu können. Um es mal positiv auszudrücken: Jede Krise birgt auch eine Chance.“ News4teachers

Der Beitrag wird auch auf der Facebook-Seite von News4teachers heiß diskutiert:

Nach dem Iglu-Schock: Kultusminister wollen das Lesen in der Grundschule stärken

 

Anzeige


Info bei neuen Kommentaren
Benachrichtige mich bei

17 Kommentare
Älteste
Neuste Oft bewertet
Inline Feedbacks
View all comments
Canishine
1 Jahr zuvor

Der Druck kommt für die Kinder ganz von allein, wenn sie nämlich nicht richtig lesen können.

Mariechen
1 Jahr zuvor

Wer erzeugt den Leistungs- und Notendruck? Das Niveau und die Ansprüche sinken doch in der GS und anderswo dramatisch. Meiner Beobachtung nach entsteht der Druck zuhause, da Eltern den Nachwuchs unter allen Umständen auf dem Gym haben wollen. Egal, ob die Kinder die Voraussetzungen haben oder nicht. Die Kinder spüren das sehr deutlich und empfinden natürlich Druck. Ein großer Fehler dabei war die Abschaffung des 3gliedrigen Schulsystems.
Abgesehen davon leben/ lebten wir nunmal in einer Leistungsgesellschaft und darauf beruht ein großer Teil unseres Wohlstands.

Katinka
1 Jahr zuvor
Antwortet  Mariechen

Genau, das beobachte ich genauso. Und wenn das Kind es dann nicht schafft am Gymnasium, sind das böse Schulsystem und die Lehrkräfte Schuld. Dabei hat die Schulart von Anfang an nicht zum Kind gepasst. Auch beim Übertritt meines Kindes habe ich mitbekommen, wie gestresst die Eltern z.T. waren wegen der Noten und auch der Schulwahl. Die gehen zu 5-10 Eltern-Infoabenden und wissen immer noch nicht, welche Schule nun die beste für ihr Kind ist – weil alles perfekt durchgeplant sein soll, und wehe das funktioniert dann nicht, wie geplant…!

Müde
1 Jahr zuvor

Und weiter geht es mit der Mär des schieren Leistungsdrucks in den Schulen der wohlstandaverwahrlosten westlichen Länder. SuS in Ostasien, vor allem China, Singapur, Süd Korea, würden nur müde über die Jammerei der deutschen Bürger lächeln, während sie abends in den Nachhilfeinstituten sitzen. Unsere Schüler sind satt, gepampert, kaum hungrig nach Wissenserwerb, haben Sorgen auf vergleichsweise hohem Niveau, keine Motivation, kaum Ehrgeiz. Denken nur von einer TikTok-Challenge bis zur nächsten. Die Regale in den Supermärkten voll, kein Bürgerkrieg, keine Aufstände, keine Diktatur, kaum Naturkatastrophen, kostenlose Bildung, an jeder Ecke Spielplätze und vom Kindergeld ganz zu schweigen. Eine unbeschwertere Kindheit wird man wohl nur in skandinavischen Ländern haben. Und trotzdem wird gejammert, wie sehr doch die Kinder und Jugendliche hierzulande leiden. Währenddessen rackern sich SuS in den südasatischen Ländern wie Indien, Pakistan, Bangladesch und Co. ab, um sich bessere Zukunftsperspektiven zu ermöglichen. Die Tech-Branche boomt, Software-Entwickler aus Südasien als Expats weltweit gefragt.

Statt den Leistungsgedanken wieder in den Vordergrund zu rücken, Bildung einen höheren Stellenwert zu geben, dreht es sich in Deutschland immer noch darum, wie wir SuS mit Samthandschuhen anfassen können, damit sie bloß nicht gefordert werden und ansatzweise ins Schwitzen geraten. Man ruht sich weiterhin auf den Gedanken aus, immer noch das Land der Dichter und Denker zu sein, dass „Made in Germany“ immer noch eine internationale Relevanz hat, eine desaströse Bildungsstudie nach der anderen reicht als Warnung wohl nicht aus. Aber das böse Erwachen haben wir dann in spätestens 20 Jahren, wenn das Kind im Brunnen nicht mehr zu retten ist und die „letzte deutsche Generation“ mit hochausgebildeten Fachkräften aus aller Welt konkurrieren muss. Bis dahin bloß keine Selbstverantwortung, bloß nicht ackern oder schuften, bloß nicht den Erziehungsauftrag wahrnehmen -Wieso auch? Die Mangelverwaltung Schule samt fauler S… wird es ja schon irgendwie richten.

Grottenolm
1 Jahr zuvor
Antwortet  Müde

Die asiatischen Kinder werden aber in anderen Hinsicht verwöhnt. Familie ist dort wichtig. Kleine Kinder müssen z.B. nicht schon so früh wie möglich alleine schlafen.

Und wenn vor 40 oder 50 jahren noch alles besser war……
In den 80ern gab es in Westdeutschland noch keine Noten in den ersten beiden Klassen. Wie das in Ostdeutschland gehandhabt wurde, weiß ich leider nicht. Im Westen lernte man nebenbei Basteln, Werken oder Handarbeiten. Auch Flöten- und Schwimmunterricht gehörte dazu.
Das ist übrigens die Generation „Deutscher Ingenieur“ die auch heute noch auf dem internationalen Arbeitsmarkt gefragt ist.

Alles ohne!!! wirklichen Leistungsdruck in Kindergarten und in Klasse 1/2!

Last edited 1 Jahr zuvor by Grottenolm
Mariechen
1 Jahr zuvor
Antwortet  Grottenolm

Welchen Leistungsdruck im Kiga und Klasse 1 und 2 meinen Sie denn?

Grottenolm
1 Jahr zuvor
Antwortet  Mariechen

Den, welchen „Müde“ gerne in Zukunft erzeugen möchte.

Mariechen
1 Jahr zuvor
Antwortet  Grottenolm

‚Müde‘ schreibt vom Leistungsdruck in Asien. Den will hier keiner. Aber den Leistungsgedanken mal wieder in Vordergrund zu stellen oder überhaupt das Wort Leistung zuzulassen finde ich unabdingbar, wenn wir unsere Leistungsgesellschaft und den damit verbundenen Wohlstand aufrechterhalten wollen. Wenn ich aufs Gymnasium will, muss ich mehr tun und nicht samt Eltern rumjammern, dass alles so schwer geworden ist. Das ist es nämlich nicht. Die Kinder sind mit der falsch gewählten Schulformen überfordert und/ oder- ich muss es leider sagen: faul geworden.

Grottenolm
1 Jahr zuvor
Antwortet  Mariechen

Wie gesagt in den 70ern und 80ern war der Leistungsgedanke in Klasse 1 und 2 nicht wirklich vorhanden. Es wurde lieber betont, was man kann, weniger aufgezählt was noch nicht ging.

Aber die damaligen Schüler waren später gefragte Arbeitnehme. Heute werden die Kinder von Förderung zur Forderung geschickt, es gibt offiziell keine Noten, aber „Ankreuzzeugnisse“ die quasi Noten vermitteln.

Wir bringen also schon mehr Leistungsdruck als damals ins System. Und Leistungsdruck darf man nicht damit verwechseln, ob Kinder Respekt vor ihrem Lehrer haben oder nicht – und ständig Unfug machen.

Der Leistungsdruck der asiatischen Länder wir sehr viel über den familiären Zusammenhalt abgemildert. Hier sitzt die Eltern abends am besten noch vor verschiedenen Fernsehern und das Kind darf alleine in seinem Zimmer den Tag verarbeiten.

Mariechen
1 Jahr zuvor
Antwortet  Grottenolm

Ich denke nicht, dass heute von der Schule mehr Druck ins System gebracht wird. Das geschieht von außen. In den 70ern und 80ern gab es genauso viel oder wenig Druck wie heute. Ich denke, dass der Umgang mit den Kindern klarer und deutlicher war und auch einfach strenger. Die Lehrer haben keine Rücksicht auf irgendwelche Befindlichkeiten genommen und die Eltern haben sich auch kaum beschwert. Heute traut man sich die Wahrheit kaum auszusprechen.

Mariechen
1 Jahr zuvor
Antwortet  Grottenolm

Kleines Beispiel: Bei uns gab es früher Sieger- und Ehrenurkunden. Der Rest ging leer aus. Tatsächlich leer. Es gab nix. Dann beschwerten sich Eltern furchtbar, dass der Nachwuchs heulend nach Hause kam. Seitdem gibts Teilnehmerurkunden. Ist ja keine schlechte Sache. Aber es darf einfach kein Frust entstehen…Das gilt für viele Bereiche. Nein, definitiv: früher gab es mehr Leistungsdruck oder zumindest wurden die Kinder weniger gepampert.

uesdW
1 Jahr zuvor
Antwortet  Mariechen

Tja, vielleicht wäre es ja geschickter gewesen, das Prinzip der Bundesjugendspiele auf andere Facher umzulegen.
Eine Ehrenurkunde in Mathemtik oder Deutsch. Wichtig: Alle müssen zuschauen, wärend sich jeder müht, die Aufgaben zu lösen.
Ein Wettbewerb an einem Tag, alle müssen mitmachen, und am Ende sieht jeder, ob er es drauf gehabt hat oder nicht.

Herbstzeitlose
1 Jahr zuvor
Antwortet  Müde

Da ist etwas dran, an dem was Sie sagen. Aber ganz so einfach ist es dennoch nicht. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass China sehr an der deutschen Vorschuldidaktik interessiert ist ( oder an dem, was sie dafür halten). Immer noch besuchen chinesische Lehrer/innen und Erzieher/innen auf der Suche nach kreativitätsfördernder Methoden scharenweise Kurse der Orff-Schulwerkgesellschaft oder der Gesellschaft für rhythmische Erziehung, nach Corona und der zunehmenden Abschottung Chinas weitestgehend online. Es handelt sich um Lehrkonzepte, die in der Vergangenheit in Deutschland weit verbreitet waren, mittlerweile hierzulande kaum noch Anwendung finden, da sie als veraltet gelten, was sie mitnichten sind. (Sie sind alt, aber in ihrer Substanz hochaktuell. ) Eine chinesische Austauschstudentin, die vor 3 Jahren bei uns weilte, wollte unbedingt in einer Kita hospitieren, weil in China dem deutschen „Kindergarten“ ein hervorragender Ruf vorauseilt. Ernüchtert musste sie feststellen, dass das, was sie dann hier erlebte, in keinster Weise ihren Erwartungen entsprach: Sie war in einer Kita gelandet, in der das offene Kita-Konzept praktiziert wurde, also keine Fingerspiele, Kreistänze und Kinderlieder, sondern lediglich freies Spiel.
Von China lernen kann also auch heißen, sich auf „unsere alten Meister“ zu besinnen: Fröbel, Orff, Montessori und wie sie alle heißen.

A.J. Wiedenhammer
1 Jahr zuvor

„Eine pädagogische Neuausrichtung hin zu den Bedürfnissen der Kinder.“
???

Irgendwie muss ich wohl in einer Parallelwelt leben. Ganz spontan hätte ich nämlich gemutmaßt, dass ein nicht unerheblicher Anteil an dem (nicht erst seit Corona) immer schlechteren Abschneiden der deutschen Schüler eben ganau darin zu suchen ist, dass die (vermeintlichen!) Bedürfnisse der Kinder oberste Priorität haben.

Das nächste Problem liegt schon offen auf der Hand: Wer bestimmt, was die Bedürfnisse von Kindern sind? Herr Boysen? KMs? Eltern? Oder gar Klein Susi selbst?

Katinka
1 Jahr zuvor

Ja, ja und nochmals: JA!
Mich beschäftigt dieses Thema sehr, da ich damit tagtäglich konfrontiert werde und sehe es genauso. Heute ist alles, was mit Schule / Bildung zu tun haben = „Druck“ und alles soll sich an den Kindern bzw. den individuellen Bedürfnissen jedes einzelnen orientieren. Wir haben unsere Kinder anders erzogen – natürlich wurden ihre Grundbedürfnisse immer erfüllt (Hunger, Durst, Nähe etc.), aber ansonsten haben sie gelernt, dass auch andere Menschen Bedürfnisse haben und es nicht immer nach Ihrem Willen gehen kann und sie nicht immer im Mittelpunkt stehen können und auch nicht immer alles sofort haben können (auch in der Schule läuft es sehr gut). Viele Eltern von heute verwechseln Bedürfnisse mit Wünschen ihrer Kinder und erlauben alles, können nicht mehr nein sagen, weil sie glauben, ihrem Kind dann zu schaden – dabei tun sie genau das! Wie konnte das sich nur in diese Richtung entwickeln?
Wenn man heute schon meint, das Erledigen von Hausaufgaben, das Ausführen von Arbeitsanweisungen, das Lernen von Vokabeln und Vorbereiten auf den Unterricht sei „Druck“ – dann frage ich mich, wie die Menschheit das bisher hinbekommen hat (ohne zu psychischen Wracks zu werden) und wie die Schüler*innen von heute im Berufsleben klarkommen wollen. Wir müssen wieder wegkommen von diesem Gejammer und die Kinder stärken, Herausforderungen anzunehmen, sie dabei begleiten und ihnen zeigen, dass man nach einem Rückschlag auch wieder aufstehen kann, seine Krone gerade rücken kann und weitermachen kann, dass man an sich arbeiten kann, sich Hilfe holen darf, wenn man nicht weiterkommt, und nicht aufgeben darf.
Und kommt mir bloß nicht mit Corona an. Sicherlich hat die Pandemie Auswirkungen, aber das alleine kann es nicht sein; diese Entwicklung zeichnete sich schon vor Corona deutlich ab!

Last edited 1 Jahr zuvor by Katinka
A.J. Wiedenhammer
1 Jahr zuvor

Mir fällt gerade mein Lieblingslehrer von früher ein, der uns beibracht, Floskeln daran zu erkennen, dass die dazu gegenteilige Aussage völlig absurd klingt.

In diesem Sinne: Mir ist in der Tat aus den letzten Jahrzehnten kein (ernstzunehmendes) pädagogisches Konzept bekannt, dass sich explizit die Missachtung der kindlichen Bedürfnisse auf die Fahnen geschrieben hätte.

Mario
1 Jahr zuvor

Die Frage wie es in Klasse 1 und 2 in der DDR gehandhabt wurde kann ich herne beantworten. Bereits ab der 1. Klasse gab es Noten. Und das sehr detailliert. So wurde nicht einfach Deutsch: Note 1-5 gewertet, sondern alle möglichen Einzelheiten benotet. So gab es Noten für Rechtschreibung, Schönschrift, Ausdruck usw.. Damit konnten die Eltern etwas anfangen. Heute gibt es in Sachsen ab Klasse 2 Noten. Z.B. Deutsch Note …. Erst in der Beurteilung wird auf Einzelheiten eingegangen. Diese müssen jedoch so umschrieben werden, dass kaum ein Elternteil die gewählten Formulierungen versteht. Ähnlich wie bei Beurteilungen eines Arbeitgeber’s. Anna-Magdalena Tanja Schulze bemüht sich die Grundaufgaben zu lösen. Die Eltern verstehen: Na super, sie gibt sich Mühe. Aber eigentlich bedeutet es Note 3-4. Sie versucht es, bekommt es aber nicht hin.
Auf viele Defizite wird in unzähligen Elterngesprächen ständig hingewiesen. Erst wenn das Kind „in den Brunnen gefallen ist“ kommt die Einsicht. Und den Lehrerinnen/Lehrern bleibt nur noch das vorlegen der Gesprächsprotokolle: darauf habe ich sie bereits dann und dann aufmerksam gemacht. Unsere Förderstunden reichen nicht aus. Fallen in der heutigen Zeit des Lehrermangels als erstes weg. Qualifizierte Hilfe von Eltern gibt es oft nicht. Schon die Vorschule/Kitas versagen bei der Vorbereitung auf sie Grundschule. Kinder die keine Schere halten und keinen Purzelbaum können, einen Ball werfen und auch wieder fangen können. In Sachsen gehen ausgewählte Grundschullehrer in die Kitas und weisen nach einer Begutachtung der Kinder detailliert auf Defizite hin. Aber es geschieht oft nichts. In der DDR gab es eine Art Vorschule mit „Stundenplänen“. Die Kinder gingen mit einem vergleichbaren Niveau in die Schule. Da wurde nicht gefragt: was wollt ihr heute spielen. Doch das wurde gefragt. „Aber vorher basteln wir noch etwas für den Muttertag.“ (Heute z.T. als rechtsradikale Handlung eingestuft.)