
Tausende unbesetzte Lehrerstellen im Land und hunderte vakante Schulleitungsposten vor allem an Grundschulen: Der Mangel an pädagogischem Personal wird für viele Schulen in Nordrhein-Westfalen auch 2026 ein drängendes Problem bleiben. Als gewaltige Aufgabe kommt ab Sommer der bundesweite Rechtsanspruch auf eine Ganztagsbetreuung an Grundschulen hinzu, zunächst für die ersten Klassen. Die Umsetzung wird teuer – und es wird bereits darüber gestritten.
Lehrer, Sozialarbeiterinnen und Sozialpädagogen fehlen
Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) spricht beim Personalmangel von einer «Dauerbaustelle». Eine repräsentative Forsa-Befragung im Auftrag der Bildungsgewerkschaft hatte kürzlich ergeben, dass für 58 Prozent der Schulleitungen in NRW Personalmangel das größte Problem ist.
Die aktuellsten Zahlen: Derzeit sind laut Schulministerium rund 8.800 Stellen nicht besetzt. Es fehlten Lehrerinnen und Lehrer, aber auch sozialpädagogische Fachkräfte, Schulsozialarbeiter und Fachkräfte in multiprofessionellen Teams. Stand Anfang Dezember 2025 waren 164.650 Stellen besetzt. Man habe binnen drei Jahren einen deutlichen Zuwachs erzielt. Es reiche aber weiter nicht, hieß es in Düsseldorf.
Wie viele Lehrkräfte man 2026 für die Schulen gewinnen wolle, bezifferte das Ministerium nicht. Es werde mit zahlreichen Maßnahmen intensiv daran gearbeitet, die Schulen mit ausreichend Personal zu versorgen. Der Lehrermangel sei «nicht von heute auf morgen» zu beheben.
Schulleiterposten vor allem an Grundschulen öfters unbesetzt
Auch Schulleiterinnen und Schulleiter fehlen nach wie vor: An 387 von insgesamt 4.472 Schulen – knapp neun Prozent – war der Posten vakant. Unverändert sind Grundschulen am stärksten betroffen: An 262 von insgesamt 2.476 Grundschulen konnte die Stelle nicht besetzt werden, wie aus jüngsten Daten (31. Oktober 2025) des Ministeriums hervorgeht. In solchen Fällen werde sichergestellt, dass die jeweiligen Aufgaben von einem Mitglied des Kollegiums übernommen werden, erläuterte ein Ministeriumssprecher.
Herkulesaufgabe Ganztag und Streit um Finanzierung
Mit dem neuen Schuljahr beginnt ab Sommer der Rechtsanspruch auf einen Platz in einer offenen Ganztagsschule (OGS) für zunächst Erstklässlerinnen und Erstklässler. Dieser wird nach und nach auf die Jahrgänge zwei bis vier erweitert, so dass der Rechtsanspruch ab dem Schuljahr 2029/30 für alle Grundschulkinder gilt. Angebote in offenen Ganztagsschulen gibt es seit etwa 20 Jahren, sie sind begehrt, viele Kinder gehen leer aus. Aktuell werden etwa 480.500 Jungen und Mädchen über ein Ganztagsangebot gefördert.
Mehrere Städte hatten im Dezember Klagen vor Verwaltungsgerichten angekündigt, um rechtliche Klarheit zur Finanzierung zu erreichen, ob das Land künftig mehr bezahlen müsse. Der Vorsitzende des Städtetages NRW, Oberbürgermeister Marc Herter (SPD) aus Hamm, warf dem Land vor: «Es drückt sich davor, gesetzlich klar zu regeln, wer eigentlich für den Rechtsanspruch auf Ganztag zuständig ist.» Daran hänge aber auch die Finanzierung. Mehrfach hätten die Kommunen vom Land eine dauerhafte auskömmliche Finanzierung für den Ganztag gefordert.
Ministerium ist zuversichtlich, dass es genug Plätze geben wird
Laut Schulministerium ergibt sich der Rechtsanspruch unmittelbar aus dem Bundesrecht, verantwortlich für die Umsetzung seien die örtlichen Träger der öffentlichen Jugendhilfe, also die Kommunen, sagte ein Sprecher auf Anfrage. «Die Verantwortung für die Gewährleistung des Anspruchs liegt rechtlich bei den Kommunen, nicht beim Land.» Die OGS bleibe eine Kooperation von Schule und Jugendhilfe.
Zugleich zeigte sich das Ministerium zuversichtlich: Das Land habe frühzeitig die nötigen Weichen gestellt, Ausbaukapazitäten und Ausgaben massiv erhöht. 2026 steigen demnach die Landesausgaben für die offenen Ganztagsschulen um 93 Millionen auf insgesamt 983 Millionen Euro. «Für 2026 stehen Mittel für bis zu 500.500 Plätze bereit, und bis 2028/29 ist ein Ausbau auf bis zu 605.500 Plätze vorgesehen.» Der Sprecher betonte: «Die Bedarfe können auf dieser Grundlage gedeckt werden.»
Was ist mit pädagogischer Qualität?
Der VBE mahnt, der Ganztag dürfe nicht nur Ort der Betreuung sein, sondern müsse als «verlässlicher Bildungs- und Entwicklungsraum» fungieren. Es fehlten aber verbindliche Qualitätsstandards und ein klarer Plan, wie die Ganztagsbildung in den nächsten Jahren aussehen solle. Bei den Angeboten der OGS sind viele Kooperationspartner etwa aus Sport und Kultur mit an Bord.
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) sieht die OGS als einen wichtigen Schritt zu mehr Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit. Schon jetzt sei das System aber am Limit, es gebe zu wenig Räume und Fachkräfte. Es brauche zudem eine verbindliche pädagogische Abstimmung zwischen Schulen und OGS. News4teachers / mit Material der dpa
Lehrermangel weitet sich aus – Schulministerium ordnet Lehrkräfte verstärkt ab









Wir erleben erneut, dass die Politik Gesetze erlässt, ohne vorher die dafür notwendigen Voraussetzungen zu schaffen. Wir kennen es bereits durch garantierte Kindergartenplätze und zielführende Inklusion. Kann man zwar machen, belastet aber das komplette System und das vorhandene Personal vor Ort, das nicht weiß, wie es jedem Kind gerecht werden soll.
???
Die Gesetze wurden vor Jahren (!) erlassen, dass die Zuständigen genug Zeit haben, die Rahmenbedingungen zu schaffen – von sich aus taten, tuen und täten sie nichts!
Und anstatt sich über die konsequenten Arbeitsverweiger*innen zu beschweren, geben Sie Ihren Dunst auf die Pokitiker:innen davor, dass sie keine 100 Jahre Frist vorgaben.
Mit Blick auf den Klimawandel ahne ich ja bereits, wer da in Schutz genommen wird 😛
Ganz zu schweigen vom viel akuteren Thema Rente.
Als ob jemand in Zukunft noch Rente bekommt 😛
Ich überlege gerade, wie hoch die tariflichen Entgelte für angestellte Lehrkräfte sein müssten, damit diese freies Kapital zur Verfügung hätten, um eine private Altersvorsorge aufzubauen, die unter Berücksichtigung der gesetzlichen Rentenzahlungen Einkünfte in Höhe der Ruhestandsbezüge ihrer verbeamteten Kollegen nach Erreichen der Altersgrenze ergeben.
Ich schlage einfach mal eine Verdopplung vor.
Viel interessanter finde ich die Frage, wie viel Brutto man im Durchschnitt mehr verdienen muss pro 100€ im Monat über der Grundsicherung in der gesetzlichen Rente.
Meine Antwort darauf: Viel, sehr viel. Und zwar so viel, dass sich eine private Altersvorsorge für mittlere Einkommen nicht lohnt, Ersparnisse auch kaum oder nur so viel, dass sie beim Bürgergeldbezug nicht angetastet werden.
Ist das so? Haben die Zuständigen vor Ort Zugriff auf unendliche Finanzmittel? Oder einen Personalpool mit einer unendlichen Anzahl an ausgebildeten Fachkräften? Haben die Zuständigen in der Kommune Einfluss auf Weltpolitik, um beispielsweise Zuzüge besser lenken zu können?
Für mich müsste es so funktionieren, dass die Politiker keine Fristen vorgeben, sondern flächendeckend Maßnahmen ergreifen, um das Gesetz einige Jahre später gewinnbringend verwirklichen zu können. Damit müsste man sich aber mit der Situation vor Ort auseinandersetzen.
Mein Chef könnte auch vorgeben, dass ich bis zum 31.12.2026 alle aktuellen Familienbegleitungen gewinnbringend abgeschlossen haben muss. Kann er machen, ist aber null realistisch.
“Haben die Zuständigen vor Ort Zugriff auf unendliche Finanzmittel?”
Seltsam oder? Warum geben Bund und Länder denen nicht die dringend benötigten Mittel, SCHENKEN aber Milliarden an Erbschaftssteuer (https://www.br.de/nachrichten/bayern/erbschaftssteuer-in-milliardenhoehe-in-bayern-erlassen,V5Xd7ek)
Keine Vermögenssteuer, Subventionen für veraltete und klimaschädliche Technologien (die natürlich noch teurer sind, höhere Kosten bei Klimaschäden verursachen und Deutschland als Exportnation untergraben)
Aber hey, wir bezahlen Flüchtlinge lieber fürs Nichtstun-Können, um uns über “faule Flüchtlinge” aufzuregen, anstatt sie in Arbeit zu bringen 😀
“Mein Chef könnte auch vorgeben, dass ich bis zum 31.12.2026 alle aktuellen Familienbegleitungen gewinnbringend abgeschlossen haben muss. Kann er machen, ist aber null realistisch.”
GANZ GENAU! Und darum tun Sie nichts und warten darauf, dass genügend Stellen geschaffen werden, um dem ganzen Bedarf gerecht zu werden? Nein?
DAS ist der Punkt!
Nehmen Sie den Gedanken doch bitte für Ganztag und Inklusion mit.
Sie machen mit Flüchtlingen und Erbschaftssteuer gerade ganz neue Fässer auf, die das eigentliche Problem vor Ort auch nicht beheben.
Was Ihren letzten Einlass angeht: Familienbegleitungen haben auch immer damit zu tun, wie die Familie mitarbeitet und die Hilfe annimmt. Wir könnten dort mit 20 Sozialarbeitern auftreten, ändern würde dies wenig. Und ich tu nicht “nichts”, ich tu genug.
Nehmen Sie den Gedanken doch bitte für weitere Kommentare mit.
“Wir könnten dort mit 20 Sozialarbeitern auftreten, ändern würde dies wenig.”
Warum sollten die sich von 20 Ihrer Sorte beschimpfen lassen, zu faul zu sein?
“Mein Chef könnte auch vorgeben, dass ich bis zum 31.12.2026 alle aktuellen Familienbegleitungen gewinnbringend abgeschlossen haben muss. Kann er machen, ist aber null realistisch.”
Da Sie da ja – aufgrund mangelnder Mitarbeit? – nichts anbieten können, sollten Ihre Arbeit erstmal beendet werden, bis der Staat ein funktionierendes System aufgestellt hat – wie bei der Inklusion 😉
Danke!
Sorry … aber wieder einmal ein Beispiel für etwas, das in unserem Land völlig aus dem Ruder läuft.
Von oben wird etwas festgelegt, dass eine oder zwei Etagen tiefer dann umgesetzt und finanziert werden muss.
Wir stellen uns mal für einen kurzen Moment vor, wie es aufgenommen würde, wenn wir Lehrenden als Bildungsbeauftragte des Landes – und damit als angesehene und vollrespektierte Vertreter des Staates in Sachen Zukunftssicherung – den Eltern der uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen die juristisch rechtssichere Auflage erteilen würden, dass diese dazu verpflichtet werden, ihren Schutzbefohlenen – ergo ihren Kindern – mindestens 100 Euro Taschengeld zahlen, ihnen jeweils ein eigenes Zimmer mit Schreibtisch, ergonomischen Stuhl, entsprechender digitaler Ausstattung, mindestens 2 Nachhilfetermine und entsprechende Betreuung – natürlich pädagogisch angemessen und qualifiziert anbieten müssten – auf die Frage nach der Finanzierung aber darauf verweisen würden, dass das ja letztlich ihre Aufgaben seien – diese aber rechtsverbindlich geleistet werden müssten.
Möchte irgend jemand die dann vermutlich brennenden Scheiterhaufen, die marodierenden Massen gegen die Obrigkeit oder die sich zunehmend radikalisierenden Widerstandsgruppen gegen staatliche Willkür kontrollieren?
Nöö!
Aber auf der Bundesebene werden fröhlich Regelungen erlasden, die – ungeachtet der jeweiligen Situationen vor Ort – allen Kommunen aufgebürdet werden … mit dem freundlichen Hinweis: Das ist jetzt eure Pflicht – eure Aufgabe dafür zu sorgen, dass das stattfindet.
Wie? … ihr könnt das nicht finanzieren?
Wir sorgen dafür, dass ihr dafür juristisch herangezogen werdet…!
Wie? … ihr möchtet für diese öffentliche Leistung bundesstaatliche Mittel, die über immer überbordender zunehmende Landesabgaben an den Bundeshaushalt abgeführt wurden?
Nö, was wir haben, geben wir nicht mehr her … egal, was ihr sagt … “geschenkt ist geschenkt und wiederholen ist gestohlen!”.
Seht zu, wie ihr klarkommt!!
Das System stinkt bis zum Himmel.
“Von oben wird etwas festgelegt, dass eine oder zwei Etagen tiefer dann umgesetzt und finanziert werden muss.”
Wie viele Jahre wären Ihrer Meinung nach den Angemessen, etwas umsetzen zu können?
Es geht nicht um Zeit … es geht um verwendbare Mittel … fragt mal in den Kommunen, die das stemmen sollen nach, wie es mit den Finanzierbarkeiten aussieht.
Die Masse der kommunalen Pflichtaufgaben wächst stetig – erhebliche Mittel, die vormals den Kommunen zugute kamen, fließen mittlerweile in die Kassen des Bundes … ja … die Länder saßen mit am Verhandlungstisch … aber da wird nicht nach den finanziellen Möglichkeiten der Kommunen geschaut und entschieden sondern nach oben geblinzelt … und wenn wir uns die jeweiligen Bundesregierungskoalitionen und die Länderregierungen anschauen, dann kann man sich ausmalen, wie solche Entscheidungen bereits im Vorfeld ausgekaspert werden.
“Es geht nicht um Zeit … es geht um verwendbare Mittel.”
Wie viele Jahre wären Ihrer Meinung nach angemessen, um diese Mittel bereitzustellen?
Oder schmeißt die Polizei morgen das Handtuch, weil die nicht alle Mörder*innen fangen konnten?
Geld ist ja da im Lande, wie lange sollen wir geduldig warten, bis wir Superreichen nicht mehr die Erbschaftssteuer schenken, die alle anderen zahlen,
Klimaschäden subventionieren,
die Reichsten von der Vermögenssteuer verschonen
und lieber mehr Geld aus der Sozialkasse für Vermieter*innen schöpfen, anstatt Wohnen erschwinglich zu machen?
Wir kamen durch eine Bankenkrise, Corona und Inflation/ Energiekrise durch Russlands Angriffskrieg.
Wir schmeißen das Geld mit beiden Händen raus, aber für den Ganztag wollen Sie allen Ermstes mehr Zeit? 😀
Wo genau würde z B. die Vermögenssteuer bitte schön landen?
Bei den Kommunen?
Aha!
Und der Bund gibt vorbehaltlos Geld an die Kommunen weiter, wenn dort vor Ort hohe Investitionsausgaben getätigt werden sollen?
Ähhhmmm, wie war das nochmal mit 30 bis 50% Eigenanteilen, um Unterstützungen vom Bund zu erhalten, die v.a. Investitionsvorhaben vor Ort möglich machen sollen?
Wer nix hat, dem wird nix gegeben … wer nicht genug hat, bekommt weniger, wer reichlich hat (und wer ist das auf kommunaler Ebene schon), bekommt auch reichlich dazu.
Aber die Aufgaben werden gleichermaßen verpflichtend verteilt.
“Wer nix hat, dem wird nix gegeben … wer nicht genug hat, bekommt weniger, wer reichlich hat (und wer ist das auf kommunaler Ebene schon), bekommt auch reichlich dazu.”
Sie sollten öfter Verbesserung fordern, anstatt sich nach einer nie existenten Vergangenheit zu sehen – Sie machen das toll 🙂
Naja, zurück zu Ihrer Verteidigung des Status Quo, den alle angeblich hassen und mit Herzblut verteidigen:
Wie viele Jahre wären Ihrer Meinung nach angemessen, um diese Mittel bereitzustellen?
Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich.
Puh, ich dachte schon, Sie hätten ein Gegenargument, geltendes Recht nicht umsetzen zu müssen ^^
Allen Ernstes, keine Ironie, keine böse Absicht:
“Mein Chef könnte auch vorgeben, dass ich bis zum 31.12.2026 alle aktuellen Familienbegleitungen gewinnbringend abgeschlossen haben muss. Kann er machen, ist aber null realistisch.” (Vehrenkamp)
Und TROTZDEM arbeitet er jeden Tag nach besten Wissen und Gewissen, hoffentlich ohne die eigene Gesunderhaltung hochzuhalten.
Er wartet offenbar nicht darauf, dass zuerst alles zu 100% aufgestellt seien muss, bevor er sich seiner Arbeit annimmt.
Wo ist das Problem mit Ganztag, mit Inklusion, mit Herausforderungen unserer Zeit? Wie viele Jahre wollen wir nach einem Aufschub, einem Stopp oder – lachhaft traurig – einem Zurück nach einer unzureichenden Vergangenheit rufen?
“hoffentlich ohne die eigene Gesunderhaltung hochzuhalten.”
GEFÄHRDEN! Sorry 🙁
Zumindest die Länder saßen am Tisch und hätten es über den Bundesrat auch blockieren können.
Vom Himmel fällt so etwas nun nicht.
Sowie die Altschulden-Regelung, die die Länder aus gutem Grund vor sich herschieben. Die Länder schützen ihre eigenen Haushalte, indem sie die zusätzlichen finanziellen Belastungen, die sich aus der Gesetzgebung des Bundes und Regelungen der EU ergeben, auf die Kommunen übertragen.
So ein Quatsch
Soso!
So geht konstruktive Kritik also in Karlsruhe….
Wer hätte das kommen sehen können?
Zeit, alle außer die seit Jahren Verantwortlichen zu kritisieren!
Wer sich gerne im Haushalt für Bildung NRW durchwühlen mag…..gerne….
https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMV18-4109.pdf
Es wird gekürzt….zumindest nicht ausgebaut…..naja……
Förderschulen werden neu gebaut, dass die Kolleg*innen an den Regelschulen weniger Unterstützung in Inklusionsklassen erhalten 😉
Weniger als jetzt geht eh schon nicht mehr. Unsere SoPä ist in Elternzeit, es gibt keine Vertretung, ich mache sowieso jegliche Förderung allein. Dann lieber gute Förderschulen, in denen die Kinder die ihnen zustehende Hilfe auch erhalten.
Ich dachte schon, Sie wünschen sich mehr Sopäds bei Ihnen an der Schule. Die Kinder mit inklusiver Beschulung gehen ja nicht weg…
Na dann, viel Spaß dabei, ohne Unterstützung Ihre Kinder zu Fördern :/
Och, den “Spaß” hab ich jetzt schon ein paar Jahre. Irgendwann findet man einen Weg, das halbwegs zu handhaben, ohne die eigene Gesundheit noch weiter zu ruinieren. Benachteiligt die Kinder, aber wenn es vom KuMi nicht anders gewollt ist…
Ich biete zwei OGS Plätze an. Werden ab Sommer frei.
Die Betreuung ist in den letzten drei Jahren unterirdisch geworden.
Und der Träger hat schon angekündigt, dass es zum Sommer noch mehr Einschnitte gibt.
Das möchten wir unseren Kindern nicht zumuten.
Grüße nach Düsseldorf. Die Elternzeit wird verlängert.
Haben viel Freizeit,
Und wenn man von denen was verlangt, dann weinen.
Geld verdienen die Lehrer auch zu viel,
Ist ungerecht das die Kindergeld zu viel bekommen, muß gerecht sein.
Ich schreibe aus Erfahrung.
So zu sagen bekommen zu viel für wenig Arbeit
Sie schreiben aus Erfahrung? Aber sicher nicht aus Erfahrung einer Lehrerin.
Ich habe zwar gerade Ferien und Wochenende, sitze aber an den Halbjahreszeugnissen.
Außerdem: Was hat das mit Ganztagsbetreuung zu tun?
Sie kennen sich ja genauso gut aus wie ‘Binze’ weiter oben.
Endlich weiß ich, warum ich so gern Lehrerin bin- wenig Arbeit, viel Freizeit und für meine beiden Kinder auch noch zuviel Kindergeld. Zum Weinen, wenn es dann doch mal anstrengend werden sollte, ziehe ich mich in den Keller zurück.
Bei solch paradiesischen Zuständen müssten wir ja in Lehrpersonal schwimmen. Vielleicht haben sich die von Ihnen angesprochenen Arbeitsbedingungen noch nicht in der Republik herumgesprochen. Wie sonst wäre der Personalmangel zu erklären?
Nicht verstehen ich den Text. Möge die Macht mit Dir sein.
Servus…. wieso Lehrermangel streicht Elternzeit sind Beamte, streicht Sabbathjahr die machen Weltreisen und erzählen denn Schülern wie die Welt funktioniert ,die Studenten in denn Semestern in die Schule schicken , nehmt die Lehrer ohne Beamtenstatus die haben Lust auf Informationen für Schüler da ist Begeisterung nicht wie die Alten immer das gleiche erzählen.
Wir Brauchen Lehrer die zeigen was auf dem Markt gibt und brauchen.
Streicht Religion Musik ab der 4 Klasse wirtschaftliches Denken , nicht Beamtendenken man sieht ja wo wir hinkommen.
“Wir Brauchen Lehrer…” – definitiv!!
Hätte man nicht plastischer aufzeigen können.
Für Rechtschreibung, Zeichensetzung, Satzbau, Grammatik!
Na, Sie kennen sich ja so richtig gut aus!
… und dann reden wir immer über Fachkräftemangel … dabei finden sich echte SpezialistInnen wo man geht und steht.
… schön ist auch Ihre völlig vorurteilsfreie Meinung ggü LuL im allgemeinen und verbeamteten LuL im Besonderen.
Komisch, bin seit fast 35 Jahren im Schuldienst, habe immer Vollzeit gearbeitet und noch nie ein Sabbatjahr gehabt … ich scheine was falsch zu machen.
… und hinsichlich Ihrer schriftsprachlichen Leistungen würde ich sagen, dass Sie auf jeden Fall LuL brauchen.
Nur mal so, ob ich das jetzt richtig verstanden habe:
Verbeamtete Lehrer*innen sind alt, haben keine Begeisterung für ihr Tun, aber dafür eine solche für Weltreisen. Außerdem stehen sie auf Musik und Kunst.
Angestellte Lehrer*innen dagegen sind jung, begeistert, immer da (da keine Weltreise) und kenne sich mit dem Markt aus. Oder sollten das die Studenten sein ?
Auch nicht verstehen diesen Text.
Ich lehe Ihren Vorschlag auf den Vielleicht-Haufen 🙂
Das Problem ist ja nicht nur mangelndes Geld, sondern auch mangelndes Personal. Bei uns bleiben die OGS-Kräfte in der Regel nicht lange, weil sie mit ihren Stunden am Nachmittag in der Regel nicht auf eine volle Stelle kommen.
Auf die letzte ausgeschriebene Stelle haben sich gerade mal zwei Personen beworben, die keinerlei erzieherische Ausbildung hatten.
Dann muss man vielleicht mal über die Bezahlung und die Arbeitsbedingungen nachdenken, auf das die Stellen auch wieder für Bewerber attraktiv werden. Aber Achtung, das kostet dann noch viel mehr Geld. 😉
Eine Lösung aus meiner Heimat: Wenn man Arbeitsbedingungen und/oder Lohn nicht verbessern möchte/kann, kann man verlangen, dass frischgebackene Spezialisten entweder 2-3 jahre da arbeiten, wo der Staat sie gebraucht, unter jeglichen Bedingungen, oder bezahlen die Kosten für die kostenlose Ausbildung zurück…
Wen wundert die Personalnot bei den Arbeitsbedingungen und fehlenden Arbeitszeiterfassung.
Wie ich jedoch die Politiker einschätze, wird vorher das System kollabieren, bevor sie da signifikante Änderungen zum Besseren einführen
„Das Ministerium ist zuversichtlich, dass es genügend Plätze geben wird“. Und das, obwohl bisher schon Personal und Räumlichkeiten in großem Umfang fehlen.
Das Ministerium kommt mir gerade vor wie diese chronisch erkrankten Messi- Tierhalter, die überzeugt sind, dass zusätzlich zu ihren 15 Katzen, drei Hunden, 12 Kaninchen und 17 Kanarienvögeln auch noch 8 süße Meerschweinchen in ihre vollgemüllte Zweizimmerwohnung einziehen sollen und dass es ihnen gut tut, ein so schönes Zuhause gefunden zu haben. Und jemand, der seine 8 Meerschweinchen unbedingt loswerden möchte, glaubt den Mist auch noch gerne.