
Der Magdeburger Schulbuchverlag Militzke, der überwiegend Bücher über Ethik und Philosophie veröffentlicht, hat einen Insolvenzantrag gestellt. Hintergrund der wirtschaftlichen Schieflage sei ein Umsatzrückgang im zweistelligen Prozentbereich, teilte der vorläufige Insolvenzverwalter Rüdiger Bauch mit. Der Geschäftsbetrieb des 1990 gegründeten Verlages laufe vorerst uneingeschränkt weiter.
In dem Verlag sind den Angaben zufolge vier Mitarbeiter angestellt. Wesentlicher Grund für den Umsatzrückgang sei der allgemeine Lehrkräftemangel an den Schulen, der zu Unterrichtsausfall und vor allem zulasten sogenannter Nebenfächer führe, sagte der Insolvenzverwalter. Dies verringere den Bedarf an Lehrmitteln deutlich. In den Vorjahren sei das Schulbuchgeschäft stabil gewesen. Die Bücher des Verlages werden in allen Jahrgangsstufen von der Grundschule bis zur Sekundarstufe II eingesetzt. News4teachers / mit Material der dpa
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Die Konkurrenz von Klett/Cornelsen/Westermann oder die Sache mit der Digitalisierung waren wirklich nicht nennenswert mit ausschlaggebend?
Ich kaufe auch schon lange nichts mehr selber und die Budgets der Schulen werden ja nicht größer
Vielleicht werden ja auch in solchen unwichtigen “Nebenfächern” kaum noch Bücher gelesen. Überhaupt wird ja immer weniger gelesen.