Start Nachrichten Starkregen: Schule massiv beschädigt – kein Unterricht im neuen Schuljahr möglich

Starkregen: Schule massiv beschädigt – kein Unterricht im neuen Schuljahr möglich

5
Anzeige

NÜRNBERG. Neue Klimakapriolen: Nach Starkregen sind an einer Schule die Schäden so groß, dass dort nicht mehr unterrichtet werden kann. Das machen die Schüler nun bis zu den Ferien – und so geht es im neuen Schuljahr weiter.

Es leckt (Symbolbild.) Foto: Shutterstock

Eine Schule in Nürnberg ist nach Starkregen so stark beschädigt, dass dort kein Unterricht stattfinden kann. Die Stadt sucht derzeit nach einer Lösung, wo und wie die Kinder im kommenden Schuljahr ab Mitte September unterrichtet werden können.

Aktuell, so ist auf der Homepage der Schule zu lesen, gestalten die Lehrkräfte die letzten Tage bis zum Ferienstart mit Ausflügen und Unterrichtsangeboten «außerhalb des Schulgebäudes». Wo die Schülerinnen und Schüler am kommenden Freitag (31. Juli) ihre Zeugnisse bekommen, werde noch mitgeteilt, hieß es.

Nach städtischen Angaben sind für das kommende Schuljahr an der Friedrich-Staedler-Schule 404 Buben und Mädchen angemeldet: 217 werden die Grundschule besuchen, 187 die Mittelschule. «Unser oberstes Ziel ist es, den Schülerinnen und Schülern trotz der außergewöhnlichen Situation einen verlässlichen Schulstart zu ermöglichen. Gemeinsam mit allen Beteiligten arbeiten wir mit Hochdruck an tragfähigen Lösungen», sagte Bildungsreferentin Cornelia Trinkl.

PhoneLocker, verschließbare Smartphone-Tasche

Im Zuge des Starkregens sind den Angaben zufolge «gravierende Schäden» am gesamten Schulgebäude entstanden. Die nun nötigen Baumaßnahmen seien mit höchster Priorität eingestuft worden, heißt es in der Mitteilung der Stadt. News4teachers / mit Material der dpa

Schimmel, unzumutbare Toiletten, Brandstiftung: Immer mehr Sporthallen gesperrt

Anzeige

Info bei neuen Kommentaren
Benachrichtige mich bei
5 Kommentare
Koko_Lores
16 Tage zuvor

Das kann doch alles nicht wahr sein! Und in Dortmund stürzt einfach mal ein Schuldach ein… zum Glück waren schon Ferien! Da müssen doch endlich mal alle auf die Barrikaden gehen!!!

Muxi
16 Tage zuvor

Wir können keine regensicheren Gebäude mehr bauen?

Das hat ja schon was von der Bahn, die zwar in der Lage ist jeden neuen Zug mit Fenstern zu versehen die man nicht öffnen kann, aber nicht in der Lage ist in all diesen Züge ausreichend dimensionierte Klimaanlagen zu verbauen.

Rainer Zufall
15 Tage zuvor

„Unser oberstes Ziel ist es, den Schülerinnen und Schülern trotz der außergewöhnlichen Situation einen verlässlichen Schulstart zu ermöglichen“ … im Container.

Kleiner Scherz, Container sind schon längst ausgebucht für die anderen… „spontanen“ (?) Ereignisse -___-

Daumendrück, dass die Schüler*innen meinem Bauchgefühl eins auswischen und gut ins nächste Schuljahr starten!

Mucho Marx
14 Tage zuvor

Ich teile die Empörung, aber es fehlt eine Analyse des politisch/ökonomischen Großen Ganzen. Natürlich ist es schlimm, wie unsere Infrastruktur bröckelt. Aber schaut Euch bitte mal an, was wir (unausgesprochen) immer als Referenz nehmen: die goldenen 50er- bis 70er-Jahre. Da hatten „wir“ einfach Kohle ohne Ende, jedenfalls im Vergleich mit heute. Aus dieser Zeit stammen so gut wie alle Schulbauten, sofern sie nicht Vorkriegsgebäude sind. Seit den 1980ern: komplette Flaute. So ist es ja mit den Innenstädten, mit den Wohngebieten, Bahnhöfen usw. ebenfalls.

Das große Tabu (obwohl die Zahlen einfach zu haben wären) ist die Tatsache, dass wir de facto kaum noch Wirtschaftswachstum haben. Und dennoch rekordhaften Steuereinnahmen der öffentlichen Hand, die tief in die Taschen von uns allen greift (wobei, beim Kapital weniger, bei der Arbeit mehr), werden von den ex- oder sollte man sagen: implodierenden Haushalten mehr als aufgefressen. Ich empfehle einen Blick auf die Lage der kommunalen Finanzen und die Frage, wo das ganze Geld hingeht — in den Schulbau jedenfalls nicht. Dabei zeigt Studie um Studie: willst Du autoritären Populimus bekämpfen, investiere in die Daseinsvorsorge Deiner Bürger*innen. Genau das geschieht aber nicht. Niemand will dort das große Geldausgeben an den Punkten zurückfahren, wo es unpopulär wäre. Und so ist und bleibt Gewinner dieser Krise: Ihr wisst schon wer.

Tom Hansen
14 Tage zuvor

Wo ist das Problem? Regenschirme gibts für unter 5€, damit kann jeder sein Tablet schützen. Und die Feuchtigkeit kühlt bei den nächsten Hitzewellen. Schwammschulen statt Schwammstädte lautet die Devise. Falls es schimmelt, einfach FFP2 Masken tragen, da kommen nostalgische Gefühle auf. Einsturzgefahr? Einfach ein paar Stahlstützen zwischen den Tischen aufstellen, dann kann man bei defekter Sporthalle jeden Klassenraum für Sport nutzen: Poledance als neue Trendsportart.