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Antisemitismus an Hochschulen: “Viele von uns können nicht mehr studieren”

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DÜSSELDORF. Hochschulen gelten als Horte aufgeklärter Intellektueller. Wie passt das zusammen mit antisemitischen Angriffen und Beleidigungen? Die Zahl der registrierten Fälle nimmt rapide zu. Eine junge jüdische Studentin schildert, wie sich das anfühlt. Sie verlangt mehr Schutz für Jüdinnen und Juden. 

“Gfährlich, zu meiner Identität zu stehen-” (Symbolbild). Illustration: News4teachers

«Ich überlege, aus NRW wegzuziehen, weil das Leben an übersichtlichen, kleineren Universitäten für mich gefährlicher ist.» Diesen Satz der Münsteraner Studentin Evelyn Deller müssen ihre Zuhörer erst mal sacken lassen. «In Städten wie Berlin gehen wir unter, was uns sicherer macht.»

Wir – das sind jüdische Studierende in Deutschland. Deller ist Co-Vorsitzende des jüdischen Studierendenverbands NRW. Die junge Frau erklärt, was sich konkret hinter den Zahlen verbirgt, die die Zentrale Beratungsstelle zu Antisemitismus an Hochschulen in NRW (ZeBA) in Düsseldorf präsentiert: Die Zahl antisemitischer Vorfälle an nordrhein-westfälischen Hochschulen steigt weiter an.

Lieber weg aus NRW an die großen anonymen Universitäten

Fast ein bisschen verloren sitzt die zierliche junge Frau zwischen zahlreichen Spitzenfunktionären aus Hochschulen und Landesregierung im Düsseldorfer Haus der Universität. Was sie zu sagen hat, berührt allerdings am meisten: «Viele von uns können nicht mehr studieren wie vor dem 7. Oktober 2023, ziehen weg oder gehen gar nicht mehr zur Uni», beschreibt sie eine Welle von Anfeindungen nach dem Angriff der islamistischen Terrororganisation Hamas auf Israel und den danach erfolgten Gegenschlägen.

«Ich studiere zum Beispiel auch in der Kunstakademie in Münster und die ist so übersichtlich und so klein, dass ich einfach weiß, ich werde gesehen, man weiß, wer ich bin und ich bin sehr exponiert. Selbiges gilt für die Universität Münster, in der ich auch studiere.»

Schon vor dem 7. Oktober habe sie allerdings «genug Antisemitismus erlebt, um zu wissen, wie gefährlich es ist, zu meiner Identität zu stehen», erinnert sich Deller an ihre Kindheit. «Dazu gehören auch die Grundschule und das Gymnasium.» So gehe es vielen Juden: «Antisemitismus war noch nie nicht normal. Das habe ich von meinen Eltern gelernt.»

Antisemitismus in NRW «bedrohlicher und gewalttätiger» als zuvor

Der Befund der Wissenschaft klingt nicht weniger alarmierend: «Antisemitismus, auch bei uns in Nordrhein-Westfalen, artikuliert sich bedrohlicher und gewalttätiger als je zuvor», stellt der Leiter der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Nordrhein-Westfalen (RIAS), Jörg Rensmann, fest. 2025 sei die Zahl antisemitischer Angriffe hier um 78 Prozent und die Bedrohungen um 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Die konkreten Zahlen stellt die RIAS Anfang Juni vor.

Die Zentrale Beratungsstelle zu Antisemitismus an Hochschulen in NRW hat für ihren Bereich 85 entsprechende Ereignisse für 2025 dokumentiert – weit überwiegend israelbezogener Antisemitismus. Das seien 7,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor und sogar fast dreieinhalbmal so viele Fälle wie im Jahr 2023 (25), berichtet ZeBA-Leiter Andreas Stahl. Von einer hohen Dunkelziffer sei auszugehen.

Terrorverherrlichung an Uni-Toilettenwänden

Das Spektrum reiche von Beleidigungen über martialische Wandschmierereien bis hin zu Bedrohungen und erheblichen Störungen universitärer Veranstaltungen. Besonders erschreckend für ihn sei, wie viel Mühe sich manche gegeben hätten, etwa geköpfte Juden an Toilettenwände zu zeichnen, Terroristen zu verherrlichen oder ganz offen zum Mord aufzurufen mit Kritzeleien wie «Kill all Jews» (Tötet alle Juden), beschreibt Stahl.

Den höchsten Anstieg von 4 auf 19 Fälle von 2024 auf 2025 verzeichnete die ZeBA im Regierungsbezirk Detmold, insbesondere an der Universität Bielefeld. Solche Ausreißer könnten allerdings auch vorkommen, «wenn man besonders genau hinschaut», erklärt Stahl.

Ein Trauma für die Opfer

NRW-Wissenschaftsministerin Ina Brandes (CDU) und Spitzenvertreter der Landesrektorenkonferenzen (LRK) wollen alles tun, um gemeinsam gegen Antisemitismus vorzugehen und Opfer zu unterstützen. «Wir dulden keine Ausgrenzung, wir dulden keine Hetze, keine Gewalt – weder in unseren Hörsälen und Seminarräumen noch auf dem Campus oder in digitalen Räumen, wo es auch zunehmend zu Problemen kommt», unterstreicht der LRK-Vorsitzende der Universitäten, Johannes Wessels. Solche Vorfälle seien traumatisierend für die Betroffenen.

Studien zufolge trauten sich weltweit drei von vier jüdischen Studierenden nicht, ihre Identität zu zeigen, berichtet Stahl. «Wir werden es in Deutschland auch in Zukunft mit Antisemitismus zu tun haben und es wird unsere gemeinsame Aufgabe bleiben, dagegen zu kämpfen», betont Brandes. Es sei «eine Schande», dass jüdische Organisationen und Einrichtungen die am besten bewachten in Deutschland sein müssten.

Eine einzige Person steht auf: «Ich habe fast geweint»

Evelyn Deller verlangt Ernsthaftigkeit und konkreten Schutz für die jüdische Gemeinde. «Flaggen und Lippenbekenntnisse helfen uns nicht», mahnt sie. «Verantwortung zu übernehmen heißt, bei sich selbst anzufangen, bei seinem Umfeld einzuschreiten.» Und nicht zuletzt: «jüdische Menschen nicht zu exotisieren, nicht auf- oder abzuwerten».

Nur an einen einzigen Fall kann sie sich erinnern, wo sie mal Solidarität von einer nichtjüdischen Person gegen Antisemitismus erfahren habe. «Und ich habe fast geweint, weil ich gemerkt habe, wie unerwartet das war», erzählt sie mit stockender Stimme. «Also ich weiß nicht, niemand kommt auf mich zu.»

Sie wisse: «Ich werde zu meiner Lebzeit nicht erleben, dass Antisemitismus verschwindet.» Dennoch müsse versucht werden, «es in Zukunft besser zu machen – für all die Juden und Jüdinnen, die nach mir kommen, die nicht mehr flüchten wollen, die sich nicht mehr verstecken wollen». News4teachers / Von Bettina Grönewald, dpa

Schulministerin fordert von Lehrkräften: Antisemitismus unter Schülern nachgehen!

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44 Kommentare
Schotti
5 Tage zuvor

Und das Land NRW macht gar nichts dagegen. Ich habe während meiner Laufbahn bereits dutzende antisemitische Vorfälle an Schulen und in Vollzugsanstalten gemeldet. Abgeschoben wurde bisher kein einziger Täter. Also wird sich auch in der Zukunft nichts ändern. Ganz im Gegenteil, Juden werden wieder das Land verlassen müssen, um sicher leben zu können. Marcel Reif hat sich erst vor zwei Tagen dazu geäußert. Falls die AfD weiterhin so steile Erfolge feiern sollte wie bisher, wird er auswandern. Ähnliches hörte man vor einiger Zeit von Michel Friedmann. Jetzt könnte man natürlich sagen, die haben doch eh Geld, sollen sie halt gehen. Das Problem ist, mit ihnen verschwinden dann die jenigen, die noch eine Stimme in der Öffentlichkeit haben. Zurück bleiben dann die kleinen Leute, auf deren Schicksal niemand mehr Aufmerksam machen wird.

Sigismund
4 Tage zuvor
Antwortet  Schotti

Von den Tätern in der jüngsten Zeit (ab dem 7. Okt. 2023) ist gar nicht die Rede. Was ist denn über die bekannt? Da gab es doch auch viele Demonstrationen mit judenfeindlichen Parolen.

Rainer Zufall
5 Tage zuvor

“Antisemitismus war noch nie nicht normal. Das habe ich von meinen Eltern gelernt.”

Bitter! Ein Auftrag an Politik und Gesellschaft, es besser zu machen.

Mia
5 Tage zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Phrasendrescher

Rainer Zufall
4 Tage zuvor
Antwortet  Mia

Sie meinen, aus der Aussage der Lehrkraft ergibt sich kein Auftrag?

Hans Malz
2 Tage zuvor
Antwortet  Mia

Ymmd 😉

Rainer Zufall
1 Tag zuvor
Antwortet  Hans Malz

Zumindest konnten Sie für sich etwas Positives aus dem Thema Antisemitismus ziehen (augenroll)

Eberhard Klotz
5 Tage zuvor

Es gibt seit 2026 die Studie “zwischen Schweigen, Bedrohung und Boykott” im Internet von der Gruppe jüdischer Hochschullehrer, in der alle Fälle von Antisemitusmus an deutschen Hochschulen seit dem 07.Oktober systematisch erfasst und dokumentiert werden. Man glaubt sich da in die düstere Zeit zwischen 1933 und 1945 versetzt, in der deutsche Hochschulen schon früh Brennpunkte des Antisemitismus und pseudo-akademische Nährbodens für brennende Synagogen und Deportationen waren. Wenn an deutschen Hochschulwänden heute “tötet alle Juden” geschmiert wird, ist das nichts anders als um 1938. Und wenn jüdische Studenten deswegen die Unis verlassen und im Ausland studieren wollen, bekommen solche Unis wohl bald auch das traurige Prädikat “judenfrei”. Die Unis in Deutschland werden von unseren Steuergeldern finanziert. Aber ich möchte nicht, dass mein Geld für eine solche Art von “Bildung” verwendet wird. Denn durch die Finanzierung mache ich mich gezwungenermaßen auch mitschuldig.

ed840
5 Tage zuvor
Antwortet  Eberhard Klotz

Laut Jahresbericht RIAS verteilt sich aber die Täterschaft anders als im Jahr 1938.

Alex
5 Tage zuvor
Antwortet  ed840

Dies wird aber noch immer ungern zugegeben und gesagt.

Rainer Zufall
4 Tage zuvor
Antwortet  Alex

Ich bin mutig genug:
Die größte Bedrohung geht von beschissenen Nazis aus. Hinzu (!) kommt nun auch noch eine antisemitische Kultur, welche Deutschland nur halbherzig zu kämpfen bereit ist, wenn damit eine Ausweichdiskussion weg von Rechtsextremismus hin zur allgemeinen Ausländerfeindlichkeit begangen wird, eine völlige Überkompensation, wenn über Israels Kriegsführung gestritten wird, um die Menschen zielsicher in die Arme islamistischer Rattenfänger zu jagen oder die Lautesten für eine Sekunde zu vergessen lassen versuchen, dass sie sich öffentlich gegen Erinnerungskultur aussprechen, auf das “verbotene Erbe” stolz seien, oder vor “dunklen Mächten” und “Globalisten” warnen wollen..

Oder denken Sie, ed840 würde schreiben, die größte Bedrohung ginge nicht von Rechtsextremen aus? 😀

Rainer Zufall
4 Tage zuvor
Antwortet  ed840

Weil die aus 1938 inzwischen tot sind?
Oder meinen Sie eine Ausweichdiskussion zugunsten von “biodeutschen” Nazis zu Anhänger*innen von Hamas-Terrorismus?

Hans Malz
2 Tage zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Warum lesen Sie das nicht einfach nach. Er hat doch geschrieben, wo es her kommt. Zu faul?

Rainer Zufall
2 Tage zuvor
Antwortet  Hans Malz

Ne, ed gibt immer vor, keine Aussagen machen zu wollen, bspw. wie hier, wenn er rechtsextreme Straftaten zu relativieren versucht.

Also bloß nicht an die Geschichte erinnern, bloß nicht das heutige Kind beim Namen nennen, dass die größte Bedrohung für Jüdinnen und Juden von Rechtsextremen ausgeht (https://www.juedische-allgemeine.de/politik/juedisches-leben-in-deutschland-ist-massiv-bedroht/)
und immer schön wage bleiben – es sind bestimmt nur die… Sie wissen schon 😉
https://www.news4teachers.de/2026/05/antisemitismus-an-hochschulen-viele-von-uns-koennen-nicht-mehr-studieren/#comment-808134

Rainer Zufall
2 Tage zuvor
Antwortet  Hans Malz

Achja, ed hat natürlich keie Quelle, geschweige eine Seitenzahl verlinkt.
Aber dann wäre die Frage ja vielleicht zu nah, was er eigentlich sagen will 😉

ed840
1 Tag zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

ed hat natürlich keie Quelle, geschweige eine Seitenzahl verlinkt.

Wenn ich Ihnen neben der Quelle auch noch einen direkten Link und die Seitenzahl liefern würde, wären Sie dann mutig genug sie zu lesen und die Verteilung der Tätergruppen hier aufzuzählen?

Rainer Zufall
1 Tag zuvor
Antwortet  ed840

Jup 🙂

ed840
1 Tag zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Hier kann man den Jahresbericht 2025 des RIAS-Bayyern finden:

https://report-antisemitism.de/rias-bayern/#publications

Auf Seite 26 kann man nachlesen welchen politischen Hintergründen z.B. 300 Taten, 102 Taten, 48 Taten etc. zugerechnet werden

Rainer Zufall
20 Stunden zuvor
Antwortet  ed840

Zuallererst: Danke für den Link.
Hier sah ich auch, dass Bayern “christlichen Fundamentalismus” separat als sechste Tatart erhebt, was das Missverständnis an anderer Stelle löst 🙂

Da laut der von Ihnen über tausend(!) Taten nicht verordnet werden konnten, Demonstrationen (bspw. gegen das Aushungern der palästinensischen Zivilbevölkerung) hier gleichwertig mit Bedrohungen und Angriffen gleichgesetzt werden, was veranlasste SIE, genau diese Seite zu nennen?
Ist Ihnen das Woher so viel wichtiger als körperliche Angriffe?

Naja, in jedem Fall stimme ich der Forderung zu, ein freies jüdisches Leben in Deutschland sicherzustellen, wie das aller anderen auch, und dass die Existenz des Staates Israel gesetzt und nicht zu Diskussion steht.

In diesem Sinne: Was machen wir bezüglich der anitsemitischen Straftaten? Ein dauerhafte Frieden sowie ein Wiederaufbau sind schon Perspektiven, aber was mit den 65% rechtsextremer Straftaten? Was die wollen, dürfte jenseits jeglicher Vernunft liegen…

ed840
49 Minuten zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Hier sah ich auch, dass Bayern “christlichen Fundamentalismus” separat als sechste Tatart erhebt, was das Missverständnis an anderer Stelle löst “

Halten sie RIAS für ein Bundesland oder eine staatliche Behörde?

Außerdem wird dieses Merkmal dort als siebter politischer Hintergrund genannt, ebenso wie im RIAS-Jahresbericht-2024 des Bundesverbandes , den man m.M. besser erst lesen sollte, bevor man solche Kommentare raushaut.

ed840
1 Tag zuvor
Antwortet  Hans Malz

Er hat hier schon selber zugegeben, dass er es nicht für nötig hält Primärquellen zu lesen.

ed840
1 Tag zuvor
Antwortet  Redaktion

Hier wären Belege für

PKS nicht lesen wollen:

https://www.news4teachers.de/2026/02/verhindern-strafandrohungen-dass-kinder-zu-gewalttaetern-werden-streit-um-muendigkeitsalter/#comment-782203

bundesratsdrucksache nicht lesen wollen :

https://www.news4teachers.de/2026/02/zum-nichtstun-verdammt-ukrainer-von-dobrindts-streichungen-besonders-betroffen/#comment-782795

Dass meine Behauptung mit den 7 Tätergruppen stimmt, lässt sich z.B. im Jahresbericht 2025 des RIAS-Bayern auf S. 26 nachlesen.

Rainer Zufall
20 Stunden zuvor
Antwortet  ed840

“Laut Jahresbericht RIAS verteilt sich aber die Täterschaft anders als im Jahr 1938.”
Ich hätte es besser wissen können, dass Sie sich ausschließlich auf Bayern beziehen, wenn alle anderen über bundesweite Probleme schrieben 😉

Aber ja, Ihre Aufteilung für Bayern – was Sie nicht präzisierten – stimmt.
Daumendrück, dass der Antisemitismus zwischen genügend weißen, überwiegend männlichen Täter*innen aufgeteilt werden kann, dass weiße Christen nicht stutzig werden

ed840
46 Minuten zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Ich hätte es besser wissen können, 

Natürlich. Aber dazu hätten Sie ja z.B. den Jahresbericht 2024 des RIAS-Bundesverbandes lesen müssen.

Mika BB
1 Tag zuvor
Antwortet  Redaktion

Im Ausgangspost von ed840 steht:

„ Laut Jahresbericht RIAS verteilt sich aber die Täterschaft anders als im Jahr 1938.“

Die Quelle ist also angegeben. Ed840 behauptet auch nicht, wie von rainerzufall permanent unterstellt, dass in der Tätergruppe Rechtsextreme keine Rolle spielen.

Was genau also wollen Sie von ed840? Eine Seitenzahl?
Ich liefere gern:
Antisemitismusbericht des RIAS 2024 S. 53ff.

Und während 1938 der Antisemitismus Staatsdoktrin war, die Tätergruppen also fast ausschließlich deutsche Nationalsozialisten waren (in der Regel ohne Migrationshintergrund), die staatlich legitimiert vorgingen, überwiegend geduldet von der deutschen Bevölkerung, sind es heute neben Rechtsextremen auch Linksradikale, Antizionisten, Palästinenser, Menschen mit arabischem Migrationshintergrund und noch etliche mehr: andere Verteilung der Täterschaft als 1938.

Ich bin absolut für Darlegung der verwendeten Quellen, weil dies Behauptungen schnell nachprüfbar und vor allem einordbar macht. Von daher bin ich ganz bei Ihnen, wenn Sie Quellenangaben verlangen. Wenn die Quelle jedoch benannt wird und ein einzelner Forist lediglich zum Nachlesen zu inkompetent oder zu faul ist und stattdessen sein Gift weiterhin im Forum verspritzt, liegt das Problem nicht beim Verfasser des Ausgangsposts (ed840).

Mit freundlichen Grüßen,
Mika BB

Und damit Sie nicht selbst den Jahresbericht des RIAS googeln müssen, hab ich Ihnen den mal verlinkt:

https://report-antisemitism.de/documents/04-06-25_RIAS_Bund_Jahresbericht_2024.pdf

ed840
1 Tag zuvor
Antwortet  Mika BB

Ich finde Ihren Beitrag sachlich, schlüssig und von der Formulierung her auch so, wie ich es von Leuten erwarten würde, die angeben Lehrkraft zu sein.

Rainer Zufall
20 Stunden zuvor
Antwortet  ed840

“Ich bin absolut für Darlegung der verwendeten Quellen, weil dies Behauptungen schnell nachprüfbar und vor allem einordbar macht.”

Na, wollen Sie endlich Ihre wissenschaftlichen Quellen raushauen, dass eine spätere Aufteilung der Grundschule für alle vorteilhaft ist? 🙂

ed840
43 Minuten zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Na, wollen Sie endlich Ihre wissenschaftlichen Quellen raushauen, dass eine spätere Aufteilung der Grundschule für alle vorteilhaft ist?

Wozu? Diese Behauptung erheben ja Sie und weigern sich hartnäckig wissenschaftliche Belege dafür zu liefern.

Susanne M.
4 Tage zuvor
Antwortet  ed840

Das wollte ich fragen: Geht es bei den Tätern darum, dass Konflikte im Nahen Osten hierzulande ausgetragen werden oder sind es Rechtsradikale alter Colour oder beides?

ed840
4 Tage zuvor
Antwortet  Susanne M.

Die Taten werden 7 unterschiedlichen Gruppen von Täter*innen zugeordnet.

Rainer Zufall
2 Tage zuvor
Antwortet  ed840

Ist das so? Sind es nicht 6 verschiedene Tat-Gruppen?
Ich glaube, da haben Ihre Quellen sich möglicherweise geeirrt und die Gesamtzahl als Tat fehlinterpretiert…

ed840
1 Tag zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Ist das so?

Ja.

Sind es nicht 6 verschiedene Tat-Gruppen?

Nein, in der Primärquelle werden 7. Gruppen genannt.

Rainer Zufall
1 Tag zuvor
Antwortet  ed840

Extreme Gewalt,
Angriffe,
gezielte Sachbeschädigung,
Bedrohung,
Massenzuschriften,
verletztendes Verhalten
(https://report-antisemitism.de/documents/04-06-25_RIAS_Bund_Jahresbericht_2024.pdf S. 22)

Welches kennen Sie da Ihrer Angabe nach noch? Würde mich über eine Quellenangabe freuen 😉

ed840
1 Tag zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Welches kennen Sie da Ihrer Angabe nach noch?”

Die 7 , die im RIAS-Jahresbericht stehen.

Welche kennen Sie denn?

Was Sie oben aufzählen hat ja nichts mit der Motivation der Täter*innen zu tun.

Sie sollten besser mal die Quellen lesen, bevor Sie diese verlinken.

Die Verteilung der Taten in absoluten Zahlen und in Prozent auf die politischen Hintergründe sind eigentlich auch im 2024er-Bericht nicht zu übersehen.

potschemutschka
1 Tag zuvor
Antwortet  ed840

Das Problem: Lesekompetenz – wenn man Täter-Gruppen und Tat-Gruppen nicht unterscheiden kann. Dazu braucht man mindestens A2-Sprachzertifikat Deutsch. (meine B1-Schüler können das vermutlich – ich werde es demnächst mal testen) 🙂

ed840
1 Tag zuvor
Antwortet  potschemutschka

Da ich ja Täter*innen geschrieben habe, sollte man das normalerweise auch nicht missverstehen können.

potschemutschka
1 Tag zuvor
Antwortet  ed840

Naja, eben normalerweise! 🙂

ed840
1 Tag zuvor
Antwortet  potschemutschka

Da haben Sie natürlich absolut recht.

Rainer Zufall
12 Stunden zuvor
Antwortet  ed840

Das habe ich tatsächlich überlesen. Danke nochmal für sie Richtigstellung 🙂

Rainer Zufall
12 Stunden zuvor
Antwortet  potschemutschka

Darum fragte ich nach und erhielt eine Antwort. Müssten Sie nicht motzen, dass Sie schon zum Abitur lernten, wie man Quellen richtig angibt?

Aber wo Sie bei Ihren Schüler*innen sind, möchten Sie vielleicht mit Blick auf diese etwas zum Thema Anzisemitismus schreiben oder auf Ed, welcher Gaza-Proteste undifferenziert mit Nazis und anderen extremistischen Gruppen in einen Korb wirft?
Oder halten Sie es wie bei der Ukraine und Ihnen ist egal, was Sie persönlich nicht betrifft?

ed840
40 Minuten zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Aber wo Sie bei Ihren Schüler*innen sind, 

Sie können es mit den Unterstellungen nicht lassen.
Ich habe im Gegensatz zu anderen Leuten hier niemals behauptet Lehrkraft zu sein oder Schüler*innen zu haben.

Rainer Zufall
19 Stunden zuvor
Antwortet  ed840

Sie meinen den bayrischen Jahresbericht 😉

Aber Sie beziehen sich auf Täter*innen, als würde es die realen Opfer besonders interessieren, ob Sie auf einer Demonstration gegen das Aushungern von Palastinänser*innen in Gaza kritisiert werden, von Extremist*innen jeglicher (statistisch rechtsextremer) Coleur bedroht…

Offizielle Stellen und Betroffenenvereine sehen eine zusätzliche Bedrohung seitens Islamist*innen und Israelfeind*innen, während ihrer Meinung nach die größte Gefahr weiterhin von Rechtsextremen ausgeht…
Haben Sie eine Meinung dazu? Nein, oh welch Wunder

ed840
38 Minuten zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Sie meinen den bayrischen Jahresbericht

Nein, ich meine alle RIAS-Jahreberichte in Bund und Ländern.

Mein Tipp: Einfach mal einige dieser Primärquellen lesen und dann erst kommentieren.