
Viele Kinder und Jugendliche in Niedersachsen wollen bei den Themen Bildung und Schule stärker mitreden. Das geht aus einer Auswertung der Niedersächsischen Kinder- und Jugendkommission hervor.
Die Kommission hatte beim Tag der Niedersachsen 2025 in Osnabrück und 2026 in Braunschweig Kinder und Jugendliche gebeten, ein Thema auf einen Tischtennisball zu schreiben, über das aus ihrer Sicht zu wenig gesprochen wird. 116 von 454 auswertbaren Antworten entfielen den Angaben zufolge auf den Bereich Bildung und Schule – das entspricht gut einem Viertel.
Reformen des Schulsystems, bessere Schultoiletten, Digitalisierung
Genannt wurden unter anderem Reformen des Schulsystems, weniger Hausaufgaben, bessere Schultoiletten, mehr Mitbestimmung in der Schule, Digitalisierung und individuelle Förderung.
An zweiter Stelle folgte der Bereich Politik, Demokratie und Mitbestimmung. Einige Kinder und Jugendliche forderten dabei auch ein Wahlrecht für Unter-18-Jährige. Weitere häufig genannte Themen waren Freiräume sowie Schutz und Sicherheit. Die Zahlen sind nicht repräsentativ.
Kommission berät Landtag und Landesregierung
Beim Thema Schutz und Sicherheit ging es den Teilnehmern unter anderem um Schutz vor Mobbing, Sicherheit im Internet und Verkehrssicherheit. Genannt wurden etwa mehr Fahrradwege und sicherere Bushaltestellen. Auch häusliche Gewalt, Schutzräume und sichere Orte wie Jugendtreffs wurden angesprochen.
Die Kinder- und Jugendkommission will die Ergebnisse nach eigenen Angaben für künftige Aktivitäten und Empfehlungen nutzen. Die Kommission berät Landtag und Landesregierung bei kinder- und jugendspezifischen Fragen und soll sich insbesondere für Schutz und Rechte von Kindern und Jugendlichen einsetzen. News4teachers / mit Material der dpa








