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Seit 2009 krankgeschrieben: Lehrerin klagt gegen Versetzung in den Ruhestand

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DÜSSELDORF. Seit fast 17 Jahren hat eine Lehrerin nicht mehr unterrichtet. Die Düsseldorfer Bezirksregierung will sie in den Ruhestand schicken – doch die Pädagogin weigert sich.

Jetzt hat das Gericht zu entscheiden. Illustration: Shutterstock

Eine seit fast 17 Jahren krankgeschriebene Lehrerin will nicht in den Ruhestand gehen. Die Beamtin hat beim Verwaltungsgericht Düsseldorf nach Angaben eines Sprechers Klage gegen die Bezirksregierung Düsseldorf eingereicht. Damit wehre sie sich gegen eine Anordnung der Bezirksregierung, die Frau in den Ruhestand zu versetzen. Zuerst hatte der «Spiegel» berichtet.

Der Fall der Lehrerin aus dem Ruhrgebiet, die an einem Berufskolleg in Wesel tätig war, hatte im vergangenen Jahr Schlagzeilen gemacht und auch die Landespolitik beschäftigt. Die Pädagogin hatte seit 2009 nicht mehr unterrichtet. Immer wieder ließ sie sich krankschreiben, ohne dass das Land eingriff und eine amtsärztliche Untersuchung einforderte. Gegen die Lehrerin und einen Mitarbeiter der zuständigen Bezirksregierung Düsseldorf wurden deshalb Disziplinarverfahren eingeleitet.

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Wann das Gericht entscheidet, ist noch nicht absehbar

Inzwischen wurde die Frau nach Angaben des Gerichtssprechers amtsärztlich untersucht, Ende Mai ordnete die Bezirksregierung ihre Versetzung in den Ruhestand an. Am 29. Juni sei die Klage der Lehrerin beim Verwaltungsgericht eingegangen. Nun müsse die Bezirksregierung dazu Stellung nehmen und ihre Akten vorlegen. Wann mit einer Entscheidung des Gerichts zu rechnen ist, sei noch nicht absehbar. Bis dahin erhält die Beamtin laut «Spiegel» weiter ihre vollen Bezüge.

Überdies ermittelt die Staatsanwaltschaft Duisburg gegen die Lehrerin wegen Betrugs. Im März hatten Ermittler ihre Wohnung durchsucht. Nach damaligen Angaben bestehe der Verdacht, dass sie ihre Dienstunfähigkeit vorgetäuscht und während ihrer Krankschreibung als Heilpraktikerin gearbeitet habe. News4teachers / mit Material der dpa

Betrugsverdacht gegen seit 2009 krankgeschriebene Lehrerin – Hausdurchsuchung

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213 Kommentare
unfassbar
19 Tage zuvor

Solche Fälle in Verbindung mit der unbeschränkten Lohnfortzahlung in voller Höhe bringen die Normalbevölkerung gegen die Beamten auf …

Realist
19 Tage zuvor
Antwortet  unfassbar

Ja, insbesondere gegen die Lehrer, wird ja immer wieder betont, dass sie Lehrerin ist.

Manchmal hege ich den Verdacht, dass dieser Fall bewusst orchestriert wird in Verbindung mit der Abschaffung des Beamtentums für Lehrkräfte. Es fing ja vor ungefähr einem Jahr an, passend zur Einsetzung der Rentenkommission, die anschließend die Abschaffung des Beamtentums für Lehrkräfte empfiehlt. Zudem: Es sollte der Frau doch klar sein, dass da am Ende die Dienstunfähgigkeit mit Versetzung in den Ruhestand folgen sollte. Also, warum die Klage? Ein verlorener Prozess kostet schließlich Geld (Anwaltskosten). Hat man sie dazu „ermutigt“? Zahlt sie die Anwaltskosten selber oder gar am Ende eine „Gewerkschaft“, die am liebsten alle Lehrkräfte als Angestellte hätte um besser streiken zu können?

S.B.
18 Tage zuvor
Antwortet  Realist

Und manchmal frage ich mich, wie diese Klage an die Öffentlichkeit gelangt ist.

Maskottchen
17 Tage zuvor
Antwortet  Realist

Es wird nicht betont, dass sie Lehrerin ist, sondern es wird gesagt, dass sie eine Lehrerin ist. Sollte man sagen, dass sie keine ist? Oder sollte man gar nicht sagen, in welchem Bereich sie arbeitet? Dann würden Sie monieren, dass alle Beamten in einen Topf geworfen werden. Kurz: Sie wollen nur nicht, dass etwas Negatives über die Folgen der ausufernden Beamtenprivilegien geäußert wird. DARUM geht es Ihnen!

Während des Verfahrens bekommt sie weiterhin ihre vollen Bezüge, kann man im Netz lesen. Und je länger sie ihre vollen Bezüge bekommt, desto höher fällt am Ende ihre Pension aus, denn da zählt ja die Dauer und die Höhe.

Komisch ist nur, wer in Teilzeit arbeitete, bekommt bei der Pension Abstriche. Wer krankgeschrieben war, bekommt keine Abstriche? Wird dann für die Anrechnung der Krankschreibung bei der Pension jeweils eine volle Stelle zur Grundlage gelegt?

Realist
17 Tage zuvor
Antwortet  Maskottchen

Natürlich ist der vorliegende Fall ein Extremfall und das Versagen liegt ja offensichtlich bei den vorgesetzten Behörden, die 16 / 17 Jahre brauchten, um die Frau zum Amtsarzt zu schicken.

Und in diesen Behörden arbeiten (auch in den Schulbhörden) mehrheitlich Juristen! Und der Fall wird benutzt, um 600.000 verbeamtetet Lehrkräfte in den Dreck zu ziehen. Über die Juristen in den Schulbehörden (auch alle verbeamtet), die in diesem Fall wohl eine äußerst ruhige Kugel geschoben haben, berichtet keiner!

Ich wiederhole es: Es ist eine orchestrierte Kampagne gegen die Verbeamtung im Lehrerberuf. Vor ca. einem Jahr gestartet, da waren die Medien plötzlich voll mit verbeamteten Lehrkräften, die entweder seit Jahren bei vollen Bezügen zu Hause sitzen und in Kochshows auftreten oder als Pensionäre gar nicht wissen, wohin mit dem vielen Geld. Und kurz darauf startet die „Rentenkommission“ und empfiehlt: Beamtenstatus für Lehrer unnötig. Und zwar nur für Lehrer! Und alle jubeln: „F… S…“!

Karl-Heinz
17 Tage zuvor
Antwortet  Realist

Zwickt der Aluhut?

Fräulein Rottenmeier
17 Tage zuvor
Antwortet  Karl-Heinz

Na, so ganz unrecht hat der Realist nicht. Klar fällt es schwer, hinter den ganzen Artikeln eine Verschwörung zu vermuten, allerdings fällt die Häufung und die Art der Artikel schon auf….
Ich denke aber, dass dieser extreme Fall die Medien dazu veranlasste mal zu graben und schwupps fand man mehr Fälle dieser Art….
Warum man dann auch noch das Schlaglicht auf die Pensionen lenkte, erschließt sich mir auch nicht….aber man muss eben medial draufdreschen, klickbate….

Fräulein Rottenmeier
17 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

„Wie schon die zahlreichen Reaktionen auf diesen Artikel zeigen, ist das Thema von großer Relevanz (auch wenn’s einem nicht gefällt).“
Klappern gehört zum Handwerk.
So?

Realist
17 Tage zuvor
Antwortet  Karl-Heinz

Sitzen die Scheuklappen?

Schotti
17 Tage zuvor
Antwortet  Realist

Vor allem müsste es von den Kochsendungen doch Aufzeichnungen geben und da frage ich mich schon, weshalb diese dann in den Artikeln überhaupt nicht genannt werden.

Teacher Andi
17 Tage zuvor
Antwortet  Schotti

Sie arbeitete als Heilpraktikerin, der mit der Kochsendung war ein anderer Lehrer, auch so ein dreister Fall.

Walter Hasenbrot
16 Tage zuvor
Antwortet  Maskottchen

„Während des Verfahrens bekommt sie weiterhin ihre vollen Bezüge“

Sie ist schon in den Ruhestand versetzt und bekommt deshalb während des Verfahrens die verminderten Ruhestandsbezüge. So berichtet es jedenfalls heute die Rheinische Post:

„Gegen ihre Versetzung in den Ruhestand hat sie mittlerweile geklagt, aktuell erhält sie aber trotzdem das Ruhegehalt und nicht wie zuvor die vollen Bezüge.“

https://rp-online.de/nrw/staedte/duisburg/kranke-lehrerin-aus-duisburg-land-zieht-konsequenzen-aus-skandal-v1_aid-151965223

Allese
19 Tage zuvor
Antwortet  unfassbar

Zu Recht

Mr. Farmer
19 Tage zuvor
Antwortet  unfassbar

Tangiert mich nicht. Die „Normalbevölkerung“ um mich herum sieht, was wir tagtäglich leisten. Einzelfälle bzw. schwarze Schafe gibt es in jeder Branche.

Adriana
18 Tage zuvor
Antwortet  Mr. Farmer

Das macht es nicht besser.
Und wir sind hier zeitlich und monetär in einem Bereich, in dem man von einem schwarzen fetten Blauwal sprechen muss.

Teacher Andi
18 Tage zuvor
Antwortet  Mr. Farmer

Nur mit dem Unterschied, dass in dieser „Branche“ der Steuerzahler diese Machenschaften finanziert, und in keiner anderen Branche kann man 16 Jahre bei voller Bezahlung krank sein und dann noch nebenbei Geld verdienen.

Mr. Farmer
18 Tage zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Das ist mir schon klar. Auf der anderen Seite kann ich mir hier die Finger wundtippen und ebenso die Nachteile des Beamtensystems aufzeigen. Hätte keinen Mehrwert, kennen wir alle. Überall, wo sich einige wenige Menschen Vorteile herausziehen, tun sie das auf Kosten aller – in jeder „Branche.“

Teacher Andi
17 Tage zuvor
Antwortet  Mr. Farmer

Die Nachteile halten sich sehr in Grenzen, da machen Sie mir nichts vor. Außer Streikrecht und teure Krankenkassenkosten im Alter kommt da nicht viel, und selbst das lässt sich relativieren. Die Angestellten sind der Willkür des Dienstherrn noch viel mehr ausgesetzt. Und wenn diese dreiste Lehrerin es jetzt auch noch schafft, auf Steuerzahlerkosten und durch die eine langwierige Gerichtsverhandlung den Erhalt ihrer vollen Bezüge zu verlängern und damit auch noch die Pension zu erhöhen, dann stimmt das was ganz und gar nciht in diesem System. Aberkennung des Beamtenstatus und Umrechnung auf Rentenpunkte, nicht mehr und nicht weniger wäre gerecht. Die Frau hat betrogen!

Schotti
17 Tage zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Naja, da gibt es schon noch mehr Nachteile. Bis zur A10 verdienen Angestellte in vielen Branchen mehr als die verbeamteten Kollegen, vor allem durch die höheren Zuschläge bei Nachtschichten und Überstunden. Dann kommt noch die 39 Stundenwoche gegenüber der 41 Stunden dazu, was den Stundenlohn nochmals senkt. Die PKV ist gerade in den unteren Stufen eine enorme Belastung, besonders wenn Teilzeit dazu kommt.

Dem Rest stimme ich zu.

Teacher Andi
17 Tage zuvor
Antwortet  Schotti

Netto betrachten, nicht brutto!!!!!!

Schotti
16 Tage zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Da wird immer netto gerechnet, nur vergessen hier halt viele, dass vom Nettolohn bei dem Beamten noch die PKV runter geht. Und die A7 bezahlt hierbei nicht weniger an Beiträgen als die A12. Mit der Ausnahme der freien Heilfürsorge in manchen Gruppen und Ländern.

Teacher Andi
14 Tage zuvor
Antwortet  Schotti

Vergessen werden aber auch die dicken Zulagen, die Beamte erhalten und Angestellte nicht. Der fette Brocken der Rentenversicherung ist natürlich zu vernachlässigen. Und die PKV bringt unzählige Vorteile, ich als Angestellter habe momentan keine Chance auf einen früher doch so wichtigen Vorsorgetermin.

Schotti
14 Tage zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Welche dicken Zulagen? Die Zuschläge für Nachtschicht, Sonn- und Feiertagsarbeit oder Mehrarbeit sind bei den Angestellten doch deutlich höher als bei den Beamten.

Klar hat die PKV seine Vorteile, ist eben im Vergleich aber auch teuer und unnötig.

Teacher Andi
13 Tage zuvor
Antwortet  Schotti

Amtszulage herausgehobene Funktion, unwiderruflich, ruhegehaltsfähig Ortszuschlag. Familienzuschlag 1. Stufe: verheiratete oder in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft lebende Beamte
2. und weitere Stufen: kindergeldberechtigte Beamte Jubiläumszulage 25-, 40- und 50-jährige Diensttätigkeit Leistungsprämie und -zulage besondere Leistungen Sonderzahlungen Einbau der jährlichen Sonderzahlung unter anderem im Bereich des Bundes Stellenzulagen vorübergehende herausgehobene Funktion, widerruflich, ruhegehaltsfähig, Vermögenswirksame Leistungen Eigentumsförderung ……..
Nur mal so als Überblick. Geldwerte Vorteile kommen noch dazu (Versicherungen, Darlehen etc.)
Übrigens: die Zulage für Kinder gibt es zusätzlich zum Kindergeld.

Frederik März
13 Tage zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Mal wieder Beamtenneidschnappatmung?
Wo bitte kann ich die Jubiläumszulage für 25 und bald 40 beantragen? Bri uns gibt’s da nur 1 freien Tag und offiziell kein Geschenk.

Fräulein Rottenmeier
13 Tage zuvor
Antwortet  Frederik März

In NRW gibt es für 25 und 40 Jahre je einen freien Tag und 300 Euro…..

Schotti
13 Tage zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Das gibt es aber nur, wenn man Kinder oder Partnerschaft hat. Wer alleine lebt, der bekommt davon gar nichts. Auch keinen Ortszuschlag.

Sonn- und Feiertagsarbeit muss dagegen jeder mal machen.

Klartext
17 Tage zuvor
Antwortet  Mr. Farmer

Es gibt eigentlich keine. Ich sage eigentlich, weil es theoretisch welche gibt, ja, aber die sind alle relativ, können alle umgangen werden, z.B. Versetzbarkeit: Da gibt es tausend Gründe, warum es einen nicht selbst trifft, sondern den anderen. Oder kein Streik: Nimmt eh kaum ein Lehrer dran teil. (Sieht man bei den Angestellten.) Oder Staatstreue und keine öffentliche Kritik? Na dann unter Pseudonym. Machen doch viele hier.

Diese angebliche Nachteile sind alle nur theoretisch da.

Realist
17 Tage zuvor
Antwortet  Klartext

 Oder kein Streik: Nimmt eh kaum ein Lehrer dran teil. (Sieht man bei den Angestellten.)“

Ja, verstehe ich auch nicht. Bin schon echt lange dabei und habe noch nie einen einzigen unser Angestellten streiken sehen. Warum nicht?

Teacher Andi
17 Tage zuvor
Antwortet  Realist

Es gab schon Streiks, und die Errungenschaften wurden dann auch für die Beamten übernommen. Nicht so sehr einzusehen.

Frederik März
13 Tage zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Wozu auch streiken? Der Dienstherr sorgt gut für mich.

Walter Hasenbrot
13 Tage zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Dann streiken Sie halt nicht. Dan kriegen Sie auch nichts. Wär halt dumm. Aber: Ihre Entscheidung.

Heinz
19 Tage zuvor
Antwortet  unfassbar

Richtig, wobei es auch einfach unbegreiflich ist, warum die Kollegin nicht schon vor ca. 16 Jahren zum Amtsarzt geschickt wurde.
Bei den Bezirksregierungen laufen die Dinge bzgl. Langzeiterkrankungen oder ständiger kurzer Erkrankungen auf jeden Fall vollkommen falsch, egal ob auf Lehrer oder auf Schüler bezogen. Schüler, die dadurch die Schulpflicht verletzten werden auch kaum anders behandelt.

dickebank
18 Tage zuvor
Antwortet  Heinz

Weil die Dienststelle gepennt hat oder der Einfuss des BPR zu mächtig.

Frederik Zensus März
19 Tage zuvor
Antwortet  unfassbar

So die Intention.

Teacher Andi
19 Tage zuvor

Wenn das keine Steilvorlage ist für die Wiederaufnahme der Diskussion, ob das Beamtentum im Lehramt noch vertretbar ist, dann weiß ich auch nicht. Natürlich kann man sagen, dass dies ein Einzelfall ist, aber ich denke, die Privilegien der Beamten schaffen solche Möglichkeiten, die ein Angestellter nie hat. Und jede Schule wird ähnliche Einzelfälle haben.

Walter Hasenbrot
18 Tage zuvor
Antwortet  Teacher Andi

„Und jede Schule wird ähnliche Einzelfälle haben.“

Ziemlicher Unsinn. Ich kenne keine Schule, an der jemand 16 Jahre lag krankgeschrieben ist, ohne zum Amtsarzt geschickt worden zu sein. Nicht einmal annähernd.

Ich hae abe hingegen einige Kolleginnen, die sehr schnll zum Amtsarzt geschickt worden sind.

Teacher Andi
18 Tage zuvor
Antwortet  Walter Hasenbrot

Ich sprach von „ähnlichen Fällen“, natürlich nicht von solchen extremen. Aber Sie werden nicht abstreiten, dass an jeder Schule die üblichen Krankmacher zu finden sind. Man muss nicht gleich von „Unsinn“ reden, sondern erstmal durchatmen und überlegen.

Walter Hasenbrot
18 Tage zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Wenn Sie von „ähnlichen Fällen“ sprechen, dann beziehen Sie sich offensichtlich auf Fälle ähnlicher Schwere, denn sonst sind die Fälle nicht ähnlich.

Und das ist nun einmal Unsinn.

Auch ihr abfäliges Gerede über „die üblichen Krankmacher“ ist mit Unsinn noch wohlwollend betitelt.

Woher wollen Sie wissen, ob und wie schwer jemand krank ist? Sitzen Sie mit Ihren Kolleg:innen im Arztzimmer und kennen alle Diagnosen?

unfassbar
18 Tage zuvor
Antwortet  Walter Hasenbrot

Ab zwei Jahre Krankschreibung oder immer wieder nach ein paar Monaten Arbeit wieder mehrere Monate krankgeschrieben definiere ich schon als ähnlichen Fall.

Maskottchen
17 Tage zuvor
Antwortet  Walter Hasenbrot

Im Zusammenhang mit der Lehrerin in NRW wurde von ähnlichen Fällen berichtet!

Warum verteidigen Sie die „schwarzen Schafe“? Die können sich hinter Ihrer Verteidigung verstecken und lachen sich ins Fäustchen.

Walter Hasenbrot
17 Tage zuvor
Antwortet  Maskottchen

Sie behaupten einfach, dass es schwarze Schafe seien. Woher wissen Sie, dass die Leute nicht schlicht und einfach krank sind?

Ich kenne z.B. Lehrkräfte, die über Jahre ausgefallen sind, weil die Stimme nicht mehr mitgemacht hat.

Ribi
16 Tage zuvor
Antwortet  Walter Hasenbrot

Dann gehören diese Personen Zwangspensioniert

447
17 Tage zuvor
Antwortet  Walter Hasenbrot

Manchmal, in SEHR seltenen Fällen, weiß man das schon.

Etwa wenn ein Kollege etwa grob zwei Jahre lang im Lehrerzimmer OFFEN rumerzählt: „Vor 50 bin ich in Pension, haha, der Garten wartet!“ … und mit 48 tatsächlich frühpensioniert wird.

Und wenn DANN noch die Rückmeldung von oben (nach dienstlicher Meldung dieser Aussagen) kommt, das sei ja nur eine „Selbstschutzstrategie“ – facepalm-meme hier einfügen.

Bis heute publiziert er (wieder: ganz offen) umfangreiche Gartenbauprojekte nahe am professionellen Bereich, braingebrannte Urlaubsbilder und Co.

Wenn (trotz Meldung auf dem Dienstweg mit Zeugen!!) da nix passiert – dann muss man sich eher umgekehrt fragen, wieso nicht viel mehr KuK das „Gratispensionsangebot für nix“ nutzen…

Walter Hasenbrot
17 Tage zuvor
Antwortet  447

Mit anderen Worten: Sie wissen gar nichts über den Gesundheitszustand der Person.

Bei einer Frühpensionierung sind mehrere Ärzteund auch ein Amtsazt involviert, die die Sache wohl besser beurteilen können als Sie.

Teacher Andi
16 Tage zuvor
Antwortet  Walter Hasenbrot

Jahaaa, is guhuut.
Merken Sie nicht, dass Sie aneinander vorbeireden? Es geht nicht um die wirklich Kranken, und die Krankmacher erkennt man ziemlich bald. Aufsatz geschrieben … 3 Tage krank. Brückentage meist krank. Kaum vier Wochen Durchhaltevermögen … krank. Kranktage für Kinder überschritten … selbst krank. Kurz vor der Pension … dauerkrank. In meiner Amtszeit habe ich schon krank geschriebene Kollegen erwischt bei einer Comedy Veranstaltung, bei einer harten Gartenarbeit, beim Umzug der Tochter ……., alles gut ….. alles nicht wahr. Es sind immer noch Einzelne, aber es ist Betrug. Mal abgesehen von meiner Einstellung zu Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit, die einer solchen Verhaltensweise widersprechen, würde ich als angestellter Lehrer so nie agieren, denn der Dienstherr kann mir jederzeit kündigen, auch wenn das nach Jahren im Angestelltenverhältnis länger dauern könnte. Aber ich sehe auch die verbeamteten Ausnutzer, bei uns an der Fachoberschule sehr wenig, an den Gymnasien, an denen ich tätig war, etwas mehr.
Augen verschließen geht nicht mehr in unserer prekären Sparsituation, die eigentlich alle betreffen sollte.

Palim
15 Tage zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Sie merken aber schon, dass Sie Beamten alles Mögliche unterstellen und Angestellte von allem freisprechen?

Ja, es geht in der Anklage um Betrug,
aber Sie blenden alles andere aus, wissen um die Erkrankungen sämtlicher Kollge:innen und sind schnell damit, etwas zu unterstellen und einen Generalverdacht gegen Beamte auszusprechen.
Sie nutzen einen extremen Einzelfall für Beamtenbashing.

Wir haben es verstanden.

Teacher Andi
14 Tage zuvor
Antwortet  Palim

Nein, Sie haben mich falsch verstanden. Dieser Einzelfall legt doch offen, was alles möglich ist. Und ich habe nicht pauschalisiert und nirgends einen Generalverdacht gegen Beamte geäußert, sondern immer wieder betont, das die meisten Lehrkräfte eine gute bis überdurchschnittliche Arbeit leisten,da dichten Sie mir was an, dass man aber nicht die Augen verschließen sollte bei solchen Verhaltensweisen, denn das Ignorieren und Weiterlaufen lassen schadet dem Ansehen der Beamten mehr.
Ich spreche die Angestellten nicht frei da gibt es auch schwarze Schafe, aber Sie müssen zugeben, dass es ein Unterschied ist, ob ich jahrelang volle Gehaltszahlung bei Krankheit bekomme oder nur 6 Wochen. Und nur diese Tatsache habe ich dazu hergenommen, dass dieses Privileg dann doch Einzelne durchaus dazu motivieren könnte, sich mehr als notwendig krank zu melden.
Ich verstehe Ihre vehemente Rechtfertigung als Beamter, aber bitte verstehen Sie auch meine Sichtweise, die aus einer anderen Richtung kommt.

Palim
13 Tage zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Dieser Einzelfall zeigt, was in einem extremen Einzelfall passiert ist. Mehr nicht.

Sie dagegen schreiben davon, dass Lehrkräfte ständig krank seien, nach Aufsätzen, nach Wochenenden, an Brückentagen, mit Kindern, vor der Pension…
Sie „erwischen“ auch Kolleg:innen, die krank sind, bei Sachen, die ihnen gut tun könnten: Soziale Kontakte, Ablenkung. Es ist nicht vorgeschrieben, dass man sich krank vergraben muss, von ansteckenden Krankheiten und entsprechender Isolation mal abgesehen.

Merke: Man darf als Lehrkraft nicht krank sein, keine Kinder haben, nicht in Pension gehen, Brückentage sind zu streichen, Aufsätze aber wohl auch.
Und natürlich sind allein Angestellte ehrlich.

Teacher Andi
12 Tage zuvor
Antwortet  Palim

Wieder falsch, ich habe nicht geschrieben, dass Lehrkräfte ständig krank wären, das wäre Pauschalisierung, sondern dass man sie kennt, die einzelnen Krankmacher, die die Kranktage für andere Dinge als Auskurieren nutzen, da sie tatsächlich nicht krank sind, oder es sich vielleicht einreden. Ich habe nicht von wirklich Kranken gesprochen.
Meine Güte, ist das denn so schwer?

Mr. Farmer
18 Tage zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Die üblichen Krankmacher arbeiten ebenso bei der Post, bei Mercedes, im Einzelhandel…klar, nach sechs Wochen kommt da dann das Krankengeld – aber nochmal, solche extremen Fälle wie jener, über den wir hier schreiben, sind mehr als selten.

Didi
17 Tage zuvor
Antwortet  Mr. Farmer

Ja. Und volle Bezüge sind bei weitem was anderes als Krankengeld. Und nach dem Krankengeld…
Und obwohl Firmen irgendwann aus der finanziellen Verantwortung sind, wird nach Rückkehr der Personalbestand „bereinigt“ und dies Vielkranken werden – außer vielleicht im ÖD – nicht mehr Teil des Kolleginnenkreises sein.

Teacher Andi
17 Tage zuvor
Antwortet  Didi

Und nicht vergessen, die vollen Bezüge werden vom Steuerzahler, meist ohne diese Privilegien, finanziert, der sich hier ziemlich verar ….. vorkommen muss.

Meiomei
17 Tage zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Und wer finanziert denn die Bereinigung des og. Kollegiums.

dickebank
17 Tage zuvor
Antwortet  Mr. Farmer

Gut, dass das beim Daimler nicht passieren kann:)
Sie wissen schon, dass „Mercedes“ u.a. ein Mädchenname ist?

Mr. Farmer
17 Tage zuvor
Antwortet  dickebank

Ich habe durchaus bewusst „Mercedes“ geschrieben. Daimler ist veraltet.

Frederik Zensus März
18 Tage zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Na die Stimmungsmache funktioniert ja schon, nicht wahr?
Und so ein bisschen Geraune- „an jeder Schule“ und „die üblichen“ passt ja auch immer.
Beamtenbashing bzw. Neid der Besitzlosen.

Teacher Andi
17 Tage zuvor

Dies ist kein Beamtenbashing, sondern ein Hinweis darauf, dass die Privilegien durchaus ausgenutzt werden, Privilegien, die dem Angestellten nicht zustehen. Natürlich kommt man gelich mit dem Begriff „Neid“ um die Ecke, wenn keine Gegenargumente vorhanden sind oder wie hier „Neid“ mit „Gerechtigkeitsdebatte“ verwechselt wird. Aber keine sorge, Sie werden Ihre Privilegien behalten dürfen …..

Frederik Zensus März
17 Tage zuvor
Antwortet  Teacher Andi

So ist es. Und argumentieren wollte ich eigentlich gar nicht. Und rechtfertigen schon gar nicht.

Meiomei
17 Tage zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Welche „Privilegien“ werden denn nicht ausgenutzt.
Haben sie nicht auch „Privilegien“, die sie ausnutzen. Oder stehen sie immer freiwllig zurück, da es ja nicht gerecht ist.

Teacher Andi
16 Tage zuvor
Antwortet  Meiomei

Ich wüsste nicht, dass ich als angestellter Lehrer Privilegein hätte, außer dass ich jederzeit kündigen kann, was die Beamten auch können, nur haben sie natürlcih Angst um ihren Beamtenstatus, der für mehr Geld sorgt,.

Palim
17 Tage zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Aber Sie werden nicht abstreiten, dass an jeder Schule die üblichen Krankmacher zu finden sind.“

Doch, ich werde das abstreiten.
Wer soll das sein? „Die üblichen Krankmacher“?
Diejenigen, die sich doch zur Schule schleppen, damit Kolleg:innen den Ausfall nicht übernehmen müssen? Oder diejenigen, die chronische Erkrankungen haben und aufgrund dessen, den Schultag nicht schaffen, wie auch den Einkauf oder eine andere Aufgabe, die Konzentration und Einsatz erfordert, wenn auch weniger als Unterricht.

Gesehen wird auch nicht, dass an den Schulen sehr viele Leute weit mehr als nötig arbeiten, dass sie über längere Zeit auffangen (müssen), wenn Kolleginnen ausfallen oder wenn die Schule unterversorgt ist. Unbesetzte Stellenausschreibungen erzählen davon, zeigen aber nur die Spitze des Eisbergs.
Gesprochen wird nicht über die Belastungsstudien und nicht darüber, wie Verbesserungen ins System kommen könnten oder warum dies seit Jahren ausgesessen wird. Stattdessen werden nahezu täglich weitere Forderungen in die Schulen gegeben – ohne Ausgleich.

Der Aufschrei wegen dieses einen Falls ist groß, aber wo ist der Aufschrei hinsichtlich der nicht erhobenen Arbeitszeit und des nicht existenten Ausgleichs?
Auch wird der Arbeitsschutz an Schulen nicht wie anderswo umgesetzt, es gibt kaum Unterstützung für die Lehrkräfte durch ein förderliches System, keine Supervision, die Quote für die Versorgung mit Schulpsycholog:innen ist je nach Bundesland sehr unterschiedlich.

Wenn die Schutz- und Unterstützungssysteme weder dem Standard noch dem Recht entsprechen, muss man mit mehr Erkrankungen durch Überlastung rechnen.

Das zeigt sich aber nicht an Einzelfällen, sondern an der Gesamtsituation in den Schulen, die diskutabel ist.

Teacher Andi
17 Tage zuvor
Antwortet  Palim

Davon war in keiner Weise die Rede. Und es wurde auch nicht pauschal von allen Lehrern gesprochen, natürlich leisten die meisten eine bemerkenswert gute Arbeit, die oft über das Soll hinausgeht. Aber man sollte auch nicht die Augen davor verschleißen, dass die Beamtenprivilegien durchaus auch ausgenutzt werden. Ich möchte nicht wissen, was da unter der Decke bleibt.

Palim
17 Tage zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Ich möchte nicht wissen, was da unter der Decke bleibt.“

Was soll die Unterstellung?

Davon war in keiner Weise die Rede.“

Doch:
“Natürlich kann man sagen, dass dies ein Einzelfall ist, aber ich denke, die Privilegien der Beamten schaffen solche Möglichkeiten, die ein Angestellter nie hat. Und jede Schule wird ähnliche Einzelfälle haben.“

Es ist nicht in jeder (noch so kleinen) Schule und überall eine Lehrkraft dauerhaft krank, ohne krank zu sein,
aber es sind viele knapp vor dem BurnOut, haben nach vielen Jahren der Überlastung chronische Erkrankungen und übernehmen doch wieder die doppelte Klasse, das zusätzliche Amt, die Orga des Schulfestes, was auch immer.

Warum kann man angesichts Arbeitszeit- und Belastungsstudie nicht 1 und 1 zusammenzählen und zum Ausdruck bringen, dass zu erwarten ist, dass Lehrkräfte in den dort ausgewiesenen Risikogruppen gefährdet sind?
Und warum kann man als Land die Lehrkräftestellen nicht besetzen und eine entsprechende Reserve gewährleisten, um Erkrankungen, Elternzeiten im üblichen (statistischen) Maß auffangen zu können?

Sie, @TeacherAndi, unterstellen sehr vielen Lehrkräften missbräuchliches Ausnutzen von dienstlichen Vorgaben.
Warum regen Sie sich nicht in noch höherem Maß über die schlechte Ausstattung der Schulen auf? Das trifft noch weit mehr Menschen.

Teacher Andi
16 Tage zuvor
Antwortet  Palim

Über die Ausstattung an Schulen habe ich mich schon des öfteren explizit „aufgeregt“. Das ist hier aber nicht das Thema.
Es geht hier in meiner Argumentation auch nicht um die wirklich psychisch Erkrankten und Burn-Out Fälle, Sie verstehen mich da falsch. Ich habe mit Hörsturz und Tinnitus zu kämpfen und weiß, dass dies nicht von Lärmpegel kommt, schlaflose Nächte mit allen Folgen sind auch bekannt. Aber das ist in allen Berufen der Fall, und man muss wegen diesen Symptomen nicht jahrelang krank sein, sondern kann der Gesundheit wegen kürzer treten und auf Teilzeit gehen oder den Beruf wechseln. Es ist vermessen, eine Überlastung immer nur den Schülern oder dem Steuerzahler anzulasten, man kann immer nur so viel leisten, wie man verkraftet. Das erkennen Viele nicht.
Wenn die Kranktage der Ersatz zum fehlenden Streikrecht ist, dann stimmt das System und die Einstellung vieler Lehrkräfte nicht. Tretet endlich nach oben anstatt dauernd zu buckeln vor der unnahbaren Obrigkeit namens Kultusministerium mit ihren ganzen ministeriellen Lakaien. Es muss sich was ändern.

Walter Hasenbrot
17 Tage zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Sie behaupten einfach Dinge, die Sie nicht belegen können.sie versuchen es nicht einmal.

Das ist nicht besser als zu pauschalisieren.

Das ist niedrigstes Stammtisch- und Populistenniveau.

Teacher Andi
16 Tage zuvor
Antwortet  Walter Hasenbrot

Ich weiß, dass Sie mir gegenüber feindselig eingestellt sind. Aber ich nehme das souverän. Ich behaupte einfach Dinge, die ich selbst erlebt habe, ob Sie das glauben oder nicht. Ich bin es gewohnt, massiven Gegenwind, auch unverschämter Art, zu bekommen, wenn es um Beamtenkritik geht. Keiner ist da bereit, vernünftig nachzudenken und andere Argumente gelten zu lassen.
Das beste Argument ist dann das Stammtisch- und Populistennieveau. Das können Sie gerne für sich in Anspruch nehmen, belegen können Sie es aber auch nicht. Und was Pauschalisierung bedeutet, da brauchen Sie vielleicht nochmal nen Lehrgang.

Klartext
17 Tage zuvor
Antwortet  Palim

Ich stimme zu. Diese üblichen Krankmacher gibt es wohl an jeder Schule. An unserer auch. Das sind nicht immer Jahre, das sind manchmal nur Monate oder nur Wochen. Vielleicht nur Tage. Vor oder nach einem langen Wochenende bzw. vor oder nach kurzen Ferien. Alles erlebt.

Wir müssen das aber auffangen, wir Kollegen, und das ist die Schweinerei dabei!

Palim
17 Tage zuvor
Antwortet  Klartext

Ich stimme dem nicht zu.

Wenn ich am Freitag krank werde, nach der Schule, bin ich es vielleicht Montag auch noch.
Die meisten Lehrkräfte warten nicht, bis sie erholt sind, sondern kommen sobald es geht wieder zur Schule, weil sie wissen, wie knapp die Besetzung ist.

Due Schweinerei ist nicht die Erkrankung, sondern die unzureichende Ausstattung, die das Auffangen so schwierig gestaltet.

447
17 Tage zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Ein paar gibt es sicherlich.

Wie in der Wirtschaft auch.

Und nun?

In einem demokratischen Rechtsstaat kann man Menschen, die wirklich zu jeder (Selbst)Erniedrigung bereit sind, nur um nicht arbeiten zu müssen, im Endeffekt nicht packen.

Natürlich weiß man recht bald, wer das ist, sofern man Augen im Kopf hat.

Wenn diese sehr wenigen Leute aber so quasi „krankhaft“ faul sind, dass die sich sozusagen das rechtssichere Blaumachen zum Lebensinhalt machen (mit Arztterminen, Gutachten, immer wieder neuen obskuren „Krankheiten“ usw.) … da kann man rechtsstaatlich nix machen.
Die kann nur entweder die Belegschaft auf Spur bringen (verboten, das wäre mobbing) oder es wird halt geduldet.

GBS-Mensch
17 Tage zuvor
Antwortet  447

Man könnte das Beamtenrecht sowie das Arbeitsrecht entsprechend ändern.

In der freien Wirtschaft ist ein (echter) Dauerkranker auch nicht so problematisch, weil der alsbald von der payroll fällt.
Problematisch sind diejenigen, die sich Mühe geben nicht aus der Lohnfortzahlung zu fallen.

Klartext
17 Tage zuvor
Antwortet  GBS-Mensch

Eine sehr einfache Maßnahme wäre die Einführung von Karenztagen, meinetwegen nur von 1 Karenztag. Das wollte die CDU, die SPD hat’s verhindert.

Es bedeutet, dass du für den ersten Krankheitstag weniger oder kein Gehalt bekommst.

Was ist so schlimm daran? Ist es nur 1 Tag, den fu fehlst, fällt es kaum ins Gewicht. Dann bekommst du in dem Monat nicht 6000,- sondern nur 5900 Euro Gehalt.

Wer wirklich doll krank ist und lange fehlt, hat aber auch nur 1 Tag Verlust und alle anderen Tage sein Geld (Angestellte für 6 Wochen, Beamte unbegrenzt).

GBS-Mensch
17 Tage zuvor
Antwortet  Klartext

Wäre vielleicht einfach, aber ich bin absolut dagegen, weil es jeden bestraft.

Am sinnvollsten, wäre es, den Kündigungsschutz bei übermäßigen Krankheitstagen zu lockern.

Welcher normale Arbeitnehmer verdient denn 6000 netto?

mama51
15 Tage zuvor
Antwortet  GBS-Mensch

Welcher normale Arbeitnehmer verdient denn 6000 netto?

Wer ist ein „normaler“ AN? Der Müllwerker? Die Verkäuferin? Oder wer?

So manche AkademikerInnen mit vgl.baren Abschlüssen und Qualifikationen und entsprechenden Beförderungen, verdienen das (und mehr!) auf jeden Fall.

Teacher Andi
15 Tage zuvor
Antwortet  mama51

Brutto, ist nicht gleich netto. Und die ganzen Zuschläge der Beamten und Vergünstigungen, warum wird das immer wieder verschwiegen?

Teacher Andi
17 Tage zuvor
Antwortet  447

Das kann kaum geduldet werden, wenn der Steuerzahler diese hohen Bezüge finanzieren muss und es keine Handhabe gibt, die Gegebenheiten an die „normale“ Arbeitswelt anzupassen. Solange das nur vereinzelte Fälle sind, mag das noch gehen, aber wenn diese Tour zunimmt, und der Krankenstand wird durch die vielen psychischen Erkrankungen, die in den letzten Jahren vehement zugenommen haben, sicher massiv ansteigen, dann ist diese Ungleichbehandlung nicht mehr zu rechtfertigen.

Maskottchen
17 Tage zuvor
Antwortet  Walter Hasenbrot

Stimmt. Wir haben eine, die ist seit 1 Jahr krankgeschrieben und wird auch nach den Ferien fehlen. Wir werden weiterhin ihre Stunden vertreten müssen. Sie bekommt das Geld dafür.

Das ist aktuell so. Als ich an der Schule anfing, war da auch gerade eine, die permanent fehlte. Ich sah sie 1 oder 2x für kurze Zeit. Später hieß es von der auch, die ist in den Ruhestand versetzt worden.

Ruhestand bedeutet nicht Arbeitslosigkeit. Die bekommt dann ganz normal eine Pension. Nur schon paar Jahre früher. Und nicht ganz so hoch, weil ja Dauer und Höhe bei der Berechnung eine Rolle spielen.

Nun ja, dann bekommt sie wohl nciht 3200,- monatlich Pension, sondern nur 3000,- Pension. (Oder irgendwie so.)

Mariella
17 Tage zuvor
Antwortet  Maskottchen

Wir haben eine, die mehrere Jahre krank war. Mal länger, mal kürzer, aber eigentlich immer so, dass sie gar nicht mehr eingeplant werden konnte.
Die hat sich jetzt aus dem Beamtenverhältnis entlassen lassen (wir haben alle aufgeatmet) und bekommt jetzt ihr Ruhegehalt als – nüchtern betrachtet – ziemlich komfortables Taschengeld.
Das ist schön für sie. Aber ziemlich teuer, wenn man ehrlich ist.

Walter Hasenbrot
17 Tage zuvor
Antwortet  Mariella

Es ist schön für Ihre Kollegin, dass sie so krank ist, dass sie nicht mehr arbeiten kann?

Sie haben ja einen seltsamen Humor.

mama51
15 Tage zuvor
Antwortet  Walter Hasenbrot

Ja, Leute gibt`s … 🙁

Palim
17 Tage zuvor
Antwortet  Mariella

Sie bekommt eine Pension, aber doch nicht die, die sie nach 40 Jahren bekommen würde. Es gibt nach genügend Dienstzeit in der Verbeamtung und festgestellter Dienstunfähigkeit einen Anspruch auf Mindestruhegehalt, wenn die bisherigen Jahre und Anwartschaften nicht für eine Mindestversorgung ausreichen.
Informiert euch, es könnte jeden treffen, da reicht ja ein schlimmer Unfall oder eine fiese Erkrankung.

Sollte sie sich wirklich selbst aus dem Beamtenverhältnis entlassen haben und keine Dienstunfähigkeit vorliegen, verliert sie die Ansprüche. Das ist wenig glaubhaft, dass sei es gemacht hat, und es ist falsch, dass sie daraufhin die Pension erhalten würde.

Während der Wiedereingliederung zählen die Stunden direkt wieder auf die Versorgung der Schule, das ist anders als in anderen Bereichen, wo sie on top gelten und ein erneuter Ausfall besser abgefedert werden kann. So hat man weit weniger Schonung und häufig, wie auch sonst bei Teilzeit, gleich wieder viele außerunterrichtliche Verpflichtungen, sog. unteilbare Aufgaben.

Am Ende können die erkrankten Lehrkräfte weder für ihre Krankheit, noch dafür, dass das System nicht einmal eine 100% Versorgung der Schulen vorsieht und jeder Ausfall zur scheinbaren Katastrophe führt, weil er auf den sonstigen Mangel obendrauf kommt. Es sind also nicht die erkrankten Lehrkräfte, die euch Mehrarbeit bescheren, sondern das Land, dass den Ausfall, den man schätzen kann, nicht genügend abfedert.

Klartext
17 Tage zuvor
Antwortet  Mariella

Vermutlich hat sie sich in den Ruhestand versetzen lassen und nicht ihr Beamtenverhältnis gekündigt, denn dann hätte sie ja ihre Pension verloren. Sie bekommt nun also ihre Pension. Mindestpension je nach Bundesland um die 2000,- Euro brutto. Dafür müssen Arbeiter und Angestellte 45 Jahre gearbeitet haben.

Schotti
17 Tage zuvor
Antwortet  Klartext

Davon gehen natürlich noch ca. 500 Euro für die KV und PV ab.

Der finanzielle Vergleich müsste allerdings eh mit Ärzten, Juristen und Ingenieuren geführt werden, um aussagekräftig zu sein.

Meiomei
17 Tage zuvor
Antwortet  Schotti

Und die Lohnsteuer nicht vergessen. Mit dem was dann übrigbleibt, wird es in den richtigen Regionen schon herausfordernd.

Teacher Andi
15 Tage zuvor
Antwortet  Meiomei

Die Lohnsteuer hat wohl Jeder, jammer, jammer …

Teacher Andi
15 Tage zuvor
Antwortet  Schotti

Die private Krankenversicherung bei Lehrern ist weitaus günstiger als die bei ihren angestellten Kollegen, wegen der Beihilfe. Jammern Sie nicht auf hohem Niveau. Erst im Alter wird es teurer, ist ja nun mal eine private Versicherung, weiß jeder vorher. Da muss man das gesparte Potenzial halt ansparen …..
PKV und GKV im Vergleich: mein Klinikaufenthalt in einem 3-Bett Zimmer, das eigentlich für 2 Betten ausgelegt war, mit Krücken kaum zu bewältigen, vergleichbar eine verbeamtete Kollegin, im Einzelzimmer, sehr geräumig, mit rotem Leder-Besuchersofa und Erfrischungsgetränken. Kein Neid, ich fühlte mich wohl in dem 3-Bett-Zimmer, sehr nette Leute, sondern nur eine Feststellung, wie sehr da Unterschiede gemacht werden. Und das ist nicht in Ordnung.

Schotti
14 Tage zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Die PKV ist sehr teuer im Vergleich. Natürlich ist das für Lehrer nicht so ein Brocken, weil diese eben zu den oberen Besoldungsgruppen gehören. Das ist aber kein Argument, weil es ja schließlich um das Beamtenrecht an sich geht. Für alle Kolleginnen und Kollegen unterhalb der A11 wäre die Pflichtversicherung in der GKV finanziell deutlich attraktiver.

Und ihre Kollegin hat das Einzelzimmer sicher nicht in ihrem Basistarif enthalten, sondern bezahlt für dieses Extra jeden Monat dazu. Das kann auch jeder Angestellte mit einer Zusatzversicherung, wenn er das möchte.

Teacher Andi
11 Tage zuvor
Antwortet  Schotti

Sicher nicht.

mama51
15 Tage zuvor
Antwortet  Mariella
  • Stimmt. Wir haben eine, die ist seit 1 Jahr krankgeschrieben…
  • Wir haben eine, die mehrere Jahre krank war.

Na, sowas aber auch! Ich kenn auch jemanden, der einen kennt, der einen kennt, der… Menno!

Teacher Andi
15 Tage zuvor
Antwortet  mama51

Will man wohl nicht sehen? …..

Frederik Zensus März
17 Tage zuvor
Antwortet  Maskottchen

Wenn jemand dauerhaft mehr als 6 Wochen dienstunfähig ist, gibt’s Ersatz für die Schule. Da muss ggf. die Schulleitung die Behörde nerven, selbst möglichst Kräfte finden (Studenten z. B.) oder ausloten, ob Aufstockungen möglich sind usf.
Wenn Sie das komplett über Mehrarbeit abfangen, ist das 1. nicht rechtens und 2. müssen und können Sie sich wehren (als Lehrer und als Schulleitung). Sie können aber auch brav, duldsam und für Gotteslohn/ Fleißkärtchen/ Platz im Himmel/ leuchtende Kinderaugen usw. vertreten. Dann aber auch nicht meckern.

Schotti
17 Tage zuvor

Es gibt in manchen Ländern oder Schulformen keine vollen Vertretungsstellen, also es bleiben immer ein paar Stunden über, die vom Kollegium aufgefangen werden müssen.

Frederik Zensus März
17 Tage zuvor
Antwortet  Schotti

Dann gibt’s eben mehrere Vertretungspersonen, die den Ausfall kompensieren. Wenn das bei Ihnen über den Vertretungsplan als Mehrarbeit gemacht wird, ist die Schulleitung nicht auf Zack, der Personalrat vetpennt bzw. feige und den Kollegen, die es mit sich machen lassen, nicht zu helfen. Stichwort leuchtende Kinderaugen. Dann aber sich nicht beschweren hier.

Schotti
16 Tage zuvor

Ob ich 20 Stunden an eine oder mehrere Personen verteile macht jetzt aber keinen Unterschied. Es bleiben ja 20 Stunden.

mama51
15 Tage zuvor
Antwortet  Schotti

…also es bleiben immer ein paar Stunden über, die vom Kollegium aufgefangen werden müssen.

Nein! Wenn alles richtig + rechtzeitig durch die SL beantragt wurde bleibt nix über!

dickebank
15 Tage zuvor
Antwortet  mama51

Beantragen heißt leider allzuoft nicht bekommen.

Palim
15 Tage zuvor
Antwortet  mama51

Das mag in den BL unterschiedlich sein, in NDS wird nicht voll ersetzt und der Antrag kann frühestens nach 6 Wochen gestellt werden oder bei sofortiger langer Krankschreibung.

Laoshi
13 Tage zuvor

Ja, gut gemeint, aber im Fall von Mangelfächern muss das aus Hausmitteln erbracht werden, weil es auf dem Markt niemanden gibt.

Jonas
19 Tage zuvor

Dreist. Einfach dreist. Macht einen nur wütend sowas.
Und genau wegen solchen Kollegen, werden Lehrer im Beamte im Bekanntenkreis belächelt.

Alex
18 Tage zuvor
Antwortet  Jonas

Na, Sie haben ja einen komischen Bekanntenkreis. Ich werde in meinem auf gar keinen Fall „belächelt“, eher bedauert, wenn die Leute mal aus erster Hand mitbekommen, was so an Schulen, vor allem im Hinblick auf Eltern, abgeht.

Mr. Farmer
18 Tage zuvor
Antwortet  Alex

Da gehe ich mit. Tauschen mochte bislang niemand.

Palim
17 Tage zuvor
Antwortet  Mr. Farmer

Es wollen immer alle kurz vor den Sommerferien tauschen, im Glauben, man hätte ständig frei,
im Rest des Jahres will das niemand und es will auch niemand Arbeitszeit und Belastung sehen, schon gar nicht diejenigen, die häufig verreisen und viel Anspruch auf Freizeit haben.

Mr. Farmer
17 Tage zuvor
Antwortet  Palim

Da bin ich bei Ihnen. Wer sieht, was wir Lehrkräfte (bestimmt die meisten hier) leisten, müsste zu dem Entschluss kommen, dass diese „Privilegien“ mehr als angemessen sind. Für die Zweiklassengesellschaft und dem Angestelltenverhältnis (eine Sauerei) können wir nichts, aber den verbeamten KuK diese absprechen? Welcher Bandmitarbeiter bei Mercedes (Daimler) nimmt nicht gerne seine Prämien mit? Welcher Banker baut bei 9 to 5 keine Überstunden ab? Jeder nimmt, was er/sie/es kriegen kann. Also weiter gehts mit der Neiddebatte…Und jetzt, wo es im Schlaraffenland der Industrie und der Wirtschaft kriselt, basht man noch mehr auf die Beamten ein. Genau mein Humor. Davor hat man den Zahltag, den wir so nicht erleben, jahrelang gerne mitgenommen.

Bayerische Eltern
17 Tage zuvor
Antwortet  Mr. Farmer

Was geht denn so ab in Hinblick auf Eltern?

Mr. Farmer
15 Tage zuvor

Ich verstehe die Frage nicht.

Frederik Zensus März
18 Tage zuvor
Antwortet  Jonas

Dollen sie gerne lächeln. Wenn’s bei uns bald 71% von Doppel A14 gibt, lachen wir.

Maybe
17 Tage zuvor

Nur A14 ? Na so was.

dickebank
17 Tage zuvor
Antwortet  Maybe

Mitarbeit bei … – natürlich nur für StR.
Lehrer bekommen für sodas nur A13.

Frederik Zensus März
17 Tage zuvor
Antwortet  dickebank

Im Grunde sind es Doppel A14Z

Ribi
17 Tage zuvor

Für eine schlechte Leistung, herrlich

Frederik März
16 Tage zuvor
Antwortet  Ribi

Wieso denn schlechte Leistung?

dickebank
15 Tage zuvor

Z fällt aber weg bei den Ruhestandsbezügen.

Frederik März
15 Tage zuvor
Antwortet  dickebank

Stimmt, aber das juckt auch nicht. Passt prima in jeder Hinsicht.

Insulant
17 Tage zuvor
Antwortet  Jonas

Belächelt? Eher mit einem Augenbauenrunzeln beäugt.

Insulant
17 Tage zuvor
Antwortet  Jonas

Was gab es für ein Geschrei und Gezeter in Wendezeiten, weil SED-Funktionäre in Sonderläden Bananen kaufen konnten, die es in normalen Läden nicht gab oder weil sie ihren Kindern eine Zweiraumwohnung verschafften, die damals auch nur schwer zu bekommen waren?!?

Und um was für Dimensionen geht es jetzt?!?

Teacher Andi
15 Tage zuvor
Antwortet  Insulant

Es ist so bezeichnend, dass man immer mit solchen unpassenden, da nicht zum Thema gehörenden, Fakten um die Ecke kommt, um die eigene gelebte Ungerechtigkeit bzw. privilegierte Stellung zu rechtfertigen.

447
17 Tage zuvor
Antwortet  Jonas

Ist halt eine Frage des Bekanntenkreises.

Sicher belächeln das manche – jedevMenge anderer Leute sagen (spätestens seit sie bei Corona mal SELBST nur EINEM Kind was Kognitives beibringen mussten, nämlich dem eigenen): „Wie schaffst Du das ohne verrückt zu werden?“

Walter Hasenbrot
17 Tage zuvor
Antwortet  Jonas

Die Frau ist jetzt nach amtsärztlicher Unteruschung in den Ruhestand versetzt worden. Offensichtlich ist sie wirklich krank.

Was genau ist jetzt dreist daran, krank zu sein?

Klartext
17 Tage zuvor
Antwortet  Walter Hasenbrot

Das ist nicht offensichtlich! Man kann es u.U. nur einfach nicht widerlegen. Das ist wie mit den Entschuldigungszetteln der Eltern, dass das Kind krank sei. Oder sogar von Ärzten bescheinigt. Und alle wissen, es stimmt nicht. Aber wir können kaum etwas dagegen tun.

Walter Hasenbrot
17 Tage zuvor
Antwortet  Klartext

Es hat eine amtsärztliche Untersuchung stattgefunden. Aufgrund der Diagnose des Amtsaztes ist die Frau in den Ruhestand versetzt worden.

Was gibt es da noch zu diskutieren?

Teacher Andi
16 Tage zuvor
Antwortet  Walter Hasenbrot

Sie klagt dagegen, weil sie ihre Pension erweitern möchte.

Teacher Andi
16 Tage zuvor
Antwortet  Walter Hasenbrot

Dreist ist, dass sie privat noch einer gewinnbringenden Tätigkeit nachgegangen ist, obwohl sie ja ach so krank ist, 16 Jahre lang krank ohne dass jemand nachhakt, das muss man erstmal schaffen. Ganz schön gewieft.

Eisblume
18 Tage zuvor

Diese Dreistigkeit ist schon unglaublich! Sie hat sich 16 Jahre lang bezahlen lassen, ohne dafür zu arbeiten und will nun nicht in den Ruhestand, um noch zuletzt eine gute Pension zu ergattern? Bekanntlich zählt ja das Gehalt der letzten 2 Jahre als Basis für die Berechnung. Und die Krankheitsjahre zählen bei der Berechnung sicherlich mit.

Was hat sie jetzt zu befürchten? Dass ihre Pension etwas geringer ausfällt, weil sie nur 16 + x Jahre im Dienst war? Geht es darum?

Sie sollte aus dem Beamtenstand entlassen werden und ihren Anspruch auf Pension verlieren!

Gänsebraten
18 Tage zuvor

Die unbegrenzte Gehaltsfortzahlung zu 100% für kranke Beamte muss endlich beendet werden. Kann ja auf 1 Jahr begrenzt werden. Schluss mit den übertriebenen Beamten-Privilegien! Wir sitzen alle in einem Boot!

Fräulein Rottenmeier
18 Tage zuvor
Antwortet  Gänsebraten

In welchem Boot Sie sitzen möchten, sieht man gut im Nachbarthread…..in diesem Boot möchte ich nicht sitzen…..

dickebank
15 Tage zuvor

We all live in a yellow submarine, yeah.

Frederik Zensus März
18 Tage zuvor
Antwortet  Gänsebraten

4x nein!

sprachlos
17 Tage zuvor
Antwortet  Gänsebraten

Die Gehaltsfortzahlung bei Beamten ist kein isoliertes Privileg, sondern Teil eines besonderen Dienst- und Treueverhältnisses. Beamte verzichten unter anderem auf das Streikrecht und unterliegen besonderen Pflichten. Im Gegenzug hat der Staat eine Fürsorgepflicht. Außerdem würde eine Begrenzung der Fortzahlung auf ein Jahr die Kosten nicht einfach beseitigen – bei dauerhafter Dienstunfähigkeit müssten die Betroffenen ohnehin anderweitig versorgt oder pensioniert werden. Wenn man über Reformen diskutieren möchte, sollte man das gesamte Beamtenrecht betrachten und nicht einzelne Regelungen herausgreifen.

Adriana
17 Tage zuvor
Antwortet  sprachlos

Eben. Beamte dürfen nicht streiken.
Das ist ein sooooo großer Nachteil, dass sie sich bitte unlauter bereichern sollen. Im Rahmen der Privilegien natürlich.
Was spricht denn dagegen, ein Beamten-Krankengeld einzuführen, das (ein wenig) über dem Krankengeld des Fußvolkes liegt? Nur um irgendwie eine Ähnlichbehandlung vorzugaukeln.

Schotti
17 Tage zuvor
Antwortet  Adriana

Die Kosten der PKV sprechen ja zum Beispiel deutlich dagegen. Von einem mageren Krankengeld können sich das niedrige Besoldungsstufen doch nicht leisten.

Adriana
16 Tage zuvor
Antwortet  Schotti

Vielleicht sollte man das im Ganzen nochmal überdenken.

Teacher Andi
16 Tage zuvor
Antwortet  Schotti

Tja, das System krankt allgemein und muss komplett umgestaltet werden. Jedenfalls kann es nicht sien, dass bei Reformen und Sparmaßnahmen die Beamten immer außen vor sind und jetzt sogar noch Nachzahlungen bekommen wegen angeblicher Benachteiligung. Lächerlich.

Palim
15 Tage zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Die Sparmaßnahmen bei Beamten haben Sie übersehen oder vergessen.

Teacher Andi
14 Tage zuvor
Antwortet  Palim

Die da wären? Ich rede vom aktuellen Sparmaßnahmenpaket, vornehmlich der Krankenkassen.

Palim
14 Tage zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Machen Sie es sich nicht etwas zu leicht, einfach eine einzelne Maßnahme herauszugreifen und davon ausgehend dann zu behaupten, „dass bei Reformen und Sparmaßnahmen die Beamten immer außen vor sind“?

Und das, obwohl Sie um die Klagen nach amtsangemessener Alimentation und entsprechende Urteile wissen, wenn sie dies umschreiben mit „und jetzt sogar noch Nachzahlungen bekommen wegen angeblicher Benachteiligung.“
Das Bundesverfassungsgericht stellt fest, dass die Besoldung über Jahre zu niedrig war, was verfassungswidrig ist, und dass Beamte in der Gehaltsentwicklung über Jahre von der Lohnentwicklung abgekoppelt und benachteiligt waren.
Aber Sie werten das nicht als Benachteiligung, weil ja „Beamte immer außen vor sind“?

Teacher Andi
12 Tage zuvor
Antwortet  Palim

Dann nennen Sie doch mal die nennenswerten Sparmaßnahmen bei Beamten.

Anne
13 Tage zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Na, da fragen Sie mal bei den Beamten der Stadt Köln. Denen wird jetzt komplett jegliche Zulage gestrichen, um den städtischen Haushalt zu sanieren. Den Angestellten wird sie weiter gezahlt…
https://www.express.de/koeln/stadt-koeln-streicht-bonus-fuer-tausende-beamte-personalrat-tobt-1322819

Teacher Andi
12 Tage zuvor
Antwortet  Anne

Es geht in dem Link um einen Bonus, keine Zulage. Eine Zulage ist gesetzlich festgelegt, Boni sind freiwillige Zahlungen, die jederzeit gekürzt oder beendet werden können. Das ist in der freien Wirtschaft gang und gäbe.
Und wenn Sie weiterlesen, dann erfahren Sie, dass diese Diesntvereinbarung für die Angestellten auch gekündigt wurde und das Ganze auf andere Beine gestellt werden soll.

Walter Hasenbrot
17 Tage zuvor
Antwortet  Adriana

Sie werfen hier mit unbelegten, pauschalisierenden Anschuldigungen um sich.

Wie wäre es mit etwas Sachlichkeit?

Andreas
17 Tage zuvor
Antwortet  sprachlos

Manche Kolleginnen wollen es einfach nicht verstehen. Genau darum geht es doch, dieses „besondere Dienst- und Treueverhältnis“ ist nicht gut austariert in Hinsicht auf die restliche Bevölkerung und ihre angestellten Lehrerkolleginnen. Und dann kommen Sie mit dem Streikrecht!, womöglich mit Abstandsregeln und amtsangemessener Alimentation usw. Alter Schwede! Absurd. Ich höre von den Beamten immer nur mir, mir mir, mich, mich, mich, mein, mein mein. Koste es, was es wolle. Reforunwillig, so nenne ich das. Die unbegrenzte Lohnfortzahlung ist wirklich das i-Tüpfelchen der Privilegien, die abgeschafft werden sollen. Es müssen sozial verträgliche Lösungen her, sonst sehe ich für Ihre Pension schwarz. Wie kann man nur so veränderungsresistent sein.

Palim
17 Tage zuvor
Antwortet  Andreas

Stimmt:
Mein Arbeitsplatz, den es in der Schule so nicht gibt,
meine Aufgaben in einer Schule, die über viele Jahre immer wieder weit unter 90% versorgt ist,
meine Arbeitszeiterhebung, die es nicht gibt,
mein Arbeitsschutz, den es so nicht gibt,
meine Entlastung und mein Ausgleich von Mehrarbeit, den es so nicht gibt,
meine nichts amtsangemessene Besoldung, für die ich jedes Jahr einen Widerspruch schreiben kann, ohne dass es etwas bewirkt,

…möchte das jemand ergänzen?

Mr. Farmer
17 Tage zuvor
Antwortet  Palim

Reicht schon. Eben.

Andreas
16 Tage zuvor
Antwortet  Palim

Und das ganze trifft auf ihre angestellten Kollegen nicht zu? Darum geht es doch. Solange angestellte Lehrkräfte immer noch wie Lehrkräfte zweiter und dritter Klasse behandelt werden, solange muss es einen Aufschrei geben. Sie sprechen nur über die Privilegien der Beamten! Sie nennen es amtsangemssen. Ich nenne es Privileg. Solange es keine identischen Zuschläge für die Angestellten gibt, solange rede ich eben von Kastensystem. Ein weiteres typisches Merkmal ist, dass sich die Mitglieder einer Kaste reproduzieren. Beamte entscheiden über Beamtenbesoldung. Ganz mein Humor. Genau wie im Bundestag. Schauen Sie, wass eine verheiratete Vollzeit-Lehrkaft mit 3 oder 4 Kindern an Nettoeinkommen hat und vergleichen Sie es mit der einer angestellten Lehrkaft. Es ist absurd!
Kommen Sie mir bloß nicht mit der absurden Masche, dass Beamte nicht streiken dürfen. Und kommen Sie mir bloß nicht mit Versetzungen- das gilt für Angestellte ebenso. Da springt ihnen jede angestellte Lehrkraft an den Hals. Wieso können die verbamteten Lehrkräfte einfach diese zum himmelschreienden Ungerechtigkeiten nicht abschaffen wollen. Ich ernte nur Schulterzucken von den Beamten. Es ist ihnen egal.

Palim
16 Tage zuvor
Antwortet  Andreas

Das Schulterzucken könnte eine andere Bedeutung haben, als Sie ihm zuschreiben.

Schotti
16 Tage zuvor
Antwortet  Andreas

Es entscheiden nicht Beamte in den Verfahren zur Besoldung, sondern Richter.

Andreas
14 Tage zuvor
Antwortet  Schotti

Die ebenfalls Beamte sind.

Schotti
13 Tage zuvor
Antwortet  Andreas

Richter sind keine Beamte

Andreas
6 Tage zuvor
Antwortet  Schotti

Das ist korrekt, sorry. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass das Richterverhältnis dem Beamtenverhältnis stark ähnelt und diese ebenso privilegiert sind.

Teacher Andi
12 Tage zuvor
Antwortet  Schotti

….. die in einem beamtenähnlichen Diesntverhältnis stehen und genauso ihre Privilegien haben.

Teacher Andi
16 Tage zuvor
Antwortet  Palim

Hat das alles ein angestellter Lehrer nicht?

Andreas
6 Tage zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Nein, diese Privilegien hat der angestellte Lehrer NICHT!

sprachlos
17 Tage zuvor
Antwortet  Andreas

Ich kann den Wunsch nach Reformen durchaus nachvollziehen. Allerdings überzeugt mich die Argumentation nicht, weil sie einzelne Aspekte des Beamtenrechts herausgreift und das Gesamtsystem außer Acht lässt. Das Beamtenverhältnis ist historisch und rechtlich als Gesamtpaket ausgestaltet – mit Rechten, aber auch mit besonderen Pflichten und Einschränkungen. Man kann selbstverständlich darüber diskutieren, ob dieses System noch zeitgemäß ist. Dann sollte aber das gesamte System auf den Prüfstand und nicht nur die Regelungen, die als „Privilegien“ wahrgenommen werden.

Die unbegrenzte Besoldung im Krankheitsfall ist zudem keine isolierte Sonderleistung, sondern Teil der Fürsorgepflicht des Dienstherrn. Eine Abschaffung würde die Kosten nicht zwangsläufig beseitigen, sondern vielfach nur in andere Bereiche – etwa Dienstunfähigkeit oder Versorgung – verlagern.

Reformbereitschaft bedeutet für mich deshalb nicht, einzelne Leistungen zu streichen, sondern das System insgesamt fair und nachvollziehbar zu bewerten. Ebenso wenig ist es hilfreich, Beamten pauschal Egoismus oder Veränderungsresistenz zu unterstellen. Eine sachliche Diskussion lebt davon, Vor- und Nachteile beider Beschäftigungssysteme anzuerkennen und auf dieser Grundlage zu überlegen, welche Änderungen tatsächlich sinnvoll und finanzierbar sind – sinzelne Gruppen gegeneinander auszuspielen.

Realist
17 Tage zuvor
Antwortet  sprachlos

Das ist doch, was Politik, Medien und Bevölkerung wollen: Den f… S… vermeintliche Privilegien nehmen, aber alles andere soll so bleiben wie es ist: Geringerer Verdienst im Vergleich zu ähnlich qualifizierten Tätigkeiten in der „freien Wirtschaft“, kein Streikrecht, „Mäßigung“ im privaten Bereich, keine Überstundenbezahlung, keine Incentives (Homeoffice, betriebliche Altersvorsorge, …), …

Andreas
16 Tage zuvor
Antwortet  sprachlos

Da bin ich ganz bei Ihnen. Es sollte in jedem Fall so ausgestaltet werden, dass Beamte NICHT besser versorgt sind als Angestellte. Es sollte doch wohl bei jedem im Lehrerzimmer angekommen sein, dass alle im Lehrerzimmer für die gleiche Arbeit über jahrzehnte auch das gleiche verdienen sollten.

Schotti
16 Tage zuvor
Antwortet  Andreas

Ich finde es eher fraglich, weshalb es überhaupt zwei verschiedene Beschäftigungsverhältnisse parallel gibt. Auch angestellte Lehrer müssen in der Regel einen Vorbereitungsdienst absolvieren. Ja, wozu denn?

Palim
13 Tage zuvor
Antwortet  Schotti

Zum Beispiel, weil man in Ländern mit nahezu ausschließlich schulscharfen Stellen hofft, auch diejenigen einzustellen, die sich nicht an unbeliebten Stellen fest einstellen lassen wollen, sondern statt Vertretungen als Angestellte ein oder zwei Jahre auf diese Stellen gehen. Sie können dann kündigen und an eine andere Schule wechseln, statt ein aussichtsloses Versetzungsverfahren bemühen zu müssen.

https://www.news4teachers.de/2026/07/warum-niedersachsens-kultusministerin-jungen-lehrkraeften-zunaechst-vom-beamtenstatus-abraet/

Da geht es um einen freiwillig gewählten Angestellten-Status, eine Verbeamtung wäre auch möglich.

Teacher Andi
12 Tage zuvor
Antwortet  Andreas

Und vor allem auch die gleichen Ruhestandsgehälter bekommen sollen.

dickebank
15 Tage zuvor
Antwortet  Gänsebraten

Die einen halt auf dem Oberdeck, die anderen als Heizer im Maschinenraum. Wie gesagt, alle im gleichen Boot.

Maskottchen
17 Tage zuvor

Diese ausufernden Beamten-Privilegien sind ein Unding. Wir alle, nein „wir andere“ müssen Einschnitte hinnehmen, aber die Beamten nicht oder fast gar nicht? Sie haben z.B. die unbegrenzte Gehaltsfortzahlung im Krankheitsfalle von 100%, wir haben das normalerweise nur für 6 Wochen. Das macht solche Fälle ja erst möglich. Da muss man mal ran! Wenn es auf 1 Jahr gekürzt wird, stehen sie immer noch gut da, aber dann würde man spätestens nach 1 Jahr mal schauen, was ist eigentlich mit der Person los?! Diese Lehrerin hat sich 16 Jahre zum Teil mindestens fälschlicherweise krankschreiben lassen und saß zuhause bei vollem Gehalt (und soll heimlich etwas anderes gearbeitet haben). 16 Jahre! Die zählen auch ganz normal für ihre Pension! Nun hat sie wohl Angst, ihre Pension fällt ein bisschen geringer aus, wenn sie vorzeitig in Ruhestand geschickt wird. Aber sie ist dann nicht arbeitslos, sie ist dann in Pension und sie bekommt eine Pension. Nach 5 Jahren wäre es schon eine Mindestpension. Die ist so hoch wie bei mir nach 20 Jahren Arbeit. Sie bekommt dann am Ende wohl eine für 16 Jahre Nichtstun (+ die Jahre, die sie zuvor gearbeitet hat)?! Das ist unglaublich.

Andreas
17 Tage zuvor
Antwortet  Maskottchen

Nicht nur das. Warten Sie ab, wenn die amtsangemessene Alimentation für alle Beamte gilt. Astronomische Kosten. Die Entscheider wissen das, sind aber genauso Beamte, die von dem Beamtensystem provitieren. Ich eghe sogar soweit, dass ich sage, Beamte sind vergleichbar mit einer indischen Kaste. Ob sie das überhaupt sehen wollen und können, ist eine andere Sache. Es ist wirklich teilweise absurd. Schauen Sie sich die diversen Zuschläge für Heirat und Kinder und Beihilfe an! Unfair, ungerecht. Kastensystem.

Realist
17 Tage zuvor
Antwortet  Andreas

Klar, man kann über den Beamtenstatus für Lehrkräfte diskutieren, nur dann braucht man:

  • Streikrecht
  • angemessene Bezahlung (und kein TV-L E13 sondern mindestens E15)
  • Betriebsrente (die der Arbeitgeber finanziert)
  • Bindung des Arbeitsplatzes an die Schule (und keine Zwangsabordnungen ins Nirgendwo: In der „freien Wirtschaft“ ist das jedesmal eine „Änderungskündigung“, welche die Arbeitsgerichte überprüfen können)
  • Sonderzahlungen (13. / 14. Monatsgehalt)
  • eine echte Gewerkschaft und nicht diesen Pseudo-Witzverein, der aus verhinderten Bildungspolitikern und Gesellschaftsrettern besteht

Das ist alles jetzt nicht notwendig, weil man 3/4 der Lehrkräfte im Beamtenstatus hält und mit „Goodies“ wie Pension lockt (also Ausgaben in die Zukunft verlagert: Sollen sich die Nachfolge-Regierungen darum kümmern). Und natürlich die 1/4 angestellten Lehrkräfte wunderbar ausbeuten kann, weil die sich mangels Masse nicht effektiv wehren können und es nicht auf die Reihe bekommen aus dieser Pseudo-„Gewerkschaft“ auszutreten und eine Lehrer-Spartengewerkschaft zu gründen, aber von Leuten, die schon im Studium mit Öko-Pulli und GEW-Fahne herumlaufen, kann man das auch kaum erwarten.

Angestellte Lehrkräfte würden für den Staat viel teurer werden, wenn man das richtig organisiert: Als erstes eine echte Spartengewerkschaft gründen (wie Cockpit, GdL, …). Das wäre der wichtigste Schritt. Und dann streiken, streiken, streiken: Trotz der dann „traurigen Kinderaugen“.

Andreas
16 Tage zuvor
Antwortet  Realist

Aha, brauchen ihre angestellten Kollegen das nicht jetzt bsz. seit Jahrzehnten schon? Es ist bezeichnend, dass solche oben aufgeführten Dinge natürlich wieder mal nur für Beamte gelten sollen. Ihre angestellten Kollegen tun mir sowas von leid.

Lera
17 Tage zuvor
Antwortet  Andreas

Schauen Sie sich im Gegenzug dann mal die fehlende Betriebsrente, den nicht existenten Firmenwagen, die fehlenden Bonus-Zahlungen, die nicht existenten Aufstiegsmöglichkeiten (insbesondere GS), die fehlende AZE, die tägliche Präsenzpflicht und die fehlende Gleitzeit an.

Recht unüblich das alles für Menschen mit akademischen Abschlüssen.

Diesen handfesten Nachteilen müssen auch Vorteile gegenüber stehen. Sonst macht das nämlich keiner. Da ändert auch eine hysterische Neiddebatte nichts.

Mr. Farmer
17 Tage zuvor
Antwortet  Lera

Eindimensionales Denken will nur eine Seite sehen und kritisieren.

Frechheit
16 Tage zuvor
Antwortet  Lera

Nein Betriebsrente, Firmenwagen, Bonus,… sind KEINE SELBSTVERSTÄNDLICHKEITEN!
Welche handfesten Nachteile meinen Sie? Dass eine Krankenversicherung Geld kostet (wie für den AN übrigens auch)? Oder dass man nicht streiken darf (Was der „übliche“ Akademiker ja am laufenden Band macht)
Und wie ist es mit den üblichen Sonderlocken der Beamten, über die ein AN nur die Stirn runzeln kann? Kinderzuschlag? Familienzuschlag? Funktionszuschlag? Ortszuschlag?

Ja, eine hysterische Neiddebatte ändert nichts.
Aber warum sind die Beamten dann so geifernd neidisch auf Firmenwagen, Bonus,… (was es nicht mal flächendeckend für eine Vergleichsgruppe gibt).

Irgendwer hier im Forum hat die Beamten als „Kaste“ bezeichnet. Das trifft die Sache ziemlich gut.

Andreas
16 Tage zuvor
Antwortet  Lera

Sgaen Sie das mal ihren angestellten Kollegen!

Andreas
16 Tage zuvor
Antwortet  Lera

Sie nennen es hysterische Neiddebatte, wenn angestellte Lehrkräfte auf ein Leben bezogen 200000 Euro weniger bekommen? Danke für Ihre Wertschätzung.

dickebank
16 Tage zuvor
Antwortet  Andreas

Peanuts. Gemessen an den Maßstäben eines H. Kopper eigentlich nicht mal das. Wozu also die künstliche Aufregung.
Triggerwarnung: Könnte Spuren von Sarkasmus enthalten

Lera
15 Tage zuvor
Antwortet  Andreas

Zu angestellten Lehrern habe gar nichts gesagt…

Geht es Ihnen persönlich eigentlich besser, wenn es mir schlechter geht?

Scheinbar.

Sonst würden Sie ja nicht dafür argumentieren, Leuten etwas wegzunehmen, sondern Leuten etwas zu geben.

Wenn das keine Neiddebatte ist…

mama51
15 Tage zuvor
Antwortet  Lera

Geht es Ihnen persönlich eigentlich besser, wenn es mir schlechter geht?

Genau DAS ist eigentlich das Problem:

Statt endlich zu fordern, dass den Angestellten MEHR, also richtig gut angepasste „Vorteile“ zukommen, was mMn „gerecht“ wäre (!!!), wird ständig nur verlangt, dass die Beamten WENIGER haben sollen.
Was hätten die Angestellten davon? Jedenfalls nicht mehr Geld! Also, welche „Genugtuung oder Häme oder Schadenfreude oder was auch immer“ macht sich da breit?

Wenn das keine Neiddebatte ist…

Ich kann es einfach nicht verstehen! 🙁

447
15 Tage zuvor
Antwortet  mama51

Sie sagt es.

Stabil.

Teacher Andi
15 Tage zuvor
Antwortet  Lera

Moment, es geht darum, dass die notwendigen Reformen aufgrund von Haushaltslöchern in allen Bereichen immer nur auf eine Gruppe abgewälzt werden, so wie die GKV die gesamten Nichtzahler finanzieren muss, die Beamten bleiben immer außen vor. Es soll keinem etwas weggenommen werden, aber wenn immer nur einer Seite etwas weggenommen und nur von dieser Solidarität eingefordert wird, dann ist das nicht mehr gerecht. Die Regierung sollte sich mal etwas mehr anstrengen und die Haushaltslage so gestalten, dass es nicht permanent Verschlechterungen für bestimmte Gruppen gibt und andere verschont werden, man nennt das durchaus auch Zweiklassengesellschaft, und da sind wir nicht weit weg von Diskriminierung.

Teacher Andi
12 Tage zuvor
Antwortet  Palim

Genau das, die fehlenden Beträge darf der GKV Versicherte begleichen und bekommt dafür immer weniger Leistung. Gerechtigkeit sieht anders aus.

Andreas
14 Tage zuvor
Antwortet  Lera

Nennen Sie es, wie Sie es wollen. Solange die Angestellten Kollegen weniger verdienen als SIE und und weniger Privilegien haben, solange muss man darauf aufmerksam machen und Privilegien hinterfragen. Genau DAS tun die Beamten, wie hier im Forum eindrucksvoll aufgezeigt wird, nicht. Dann wird mir gleich Neid unterstellt, weil man keine Argumente mehr hat. Es ist halt so unfair und ungerecht und das hat mir IHREN Privilegien, die Sie als Beamtin nun mal haben, zu tun. Da hilft IHR Lippenbekenntnis nicht: „Hach die Angestellten sollen ja auch mal ein Brotkrumen erhalten“. Genau diese systemische Ungerechtigkeit ist nicht mehr hinnehmbar. Entweder gilt die unbegrenzte Lohnfortzahlung für ALLE, oder eben für niemenden. So selbstverständlich sollte sich keine Bevölkerungsgruppe an der Allgemeinheit bedienen. Und genauso sieht es mit der PKV und den diversen Zuschlägen aus. Entweder ALLE, oder keiner. Moralisch nicht o.k.

Palim
13 Tage zuvor
Antwortet  Andreas

Indem Sie Beamten vorwerfen, zu betrügen, weil ihre Krankheitstage nicht echt seien, und unehrlich zu sein, weil sie für eine amtsangemessene Alimentation eintreten, die das BVG bestätigt,
machen Sie darauf aufmerksam, dass Beamte sich nicht um die Benachteiligung von angestellten Lehrkräften kümmern?

Eine bestechende Logik.

Teacher Andi
12 Tage zuvor
Antwortet  Palim

Sie lesen aus den Kommentaren leider immer nur das heraus, was ihnen ins Konzept passt. Dieses offensichtliche Verdrehen von dem, was tatzsächlich gesagt wurde, ist ein mieses Stilmittel. Wir sollten eher zusammenhalten gegen die „Obrigkeit“, die sich Regierung nennt, aber momentan keinen Plan hat, und nicht uns gegenseitig zerfleischen. Es werden sowieso noch Zeiten auf uns zukommen, in denen die ganzen arbeitstechnischen Errungenschaften zurückgeschraubt werden, inklusive der Privilegien von Beamten, da führt kein Weg daran vorbei. Die Staatskasse ist leer, das ist Fakt, man kann die Kosten nicht immer nur einseitig abwälzen.
Aber wenn sich hierzulande alle in die Haare kriegen, hat die Regierung leichtes Spiel, und darauf läuft es hinaus.

Palim
12 Tage zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Sie meinen, Ihre Beiträge seien ausgeglichen, dabei unterstellen Sie Beamten in etlichen Beiträgen pauschal Betrug, Unehrlichkeit und mangelnde Solidarität und jetzt kommen Sie mit „wir sollten zusammenhalten“ um die Ecke,
um im Nebensatz wieder die angeblichen Privilegien der Beamten in den Vordergrund zu stellen und zu kritisieren.

Ganz mein Humor.

Teacher Andi
11 Tage zuvor
Antwortet  Palim

Immer noch nicht verstanden, dass ich nicht pauschalisiert habe, hat keinen Zweck.

Walter Hasenbrot
17 Tage zuvor
Antwortet  Maskottchen

Woher wollen Sie wissen, dass die Frau sich fälschlich krankschreiben ließ?

Dafür gab es bisher in der öffentlichen Berichterstattung keine Beweise.

Die Versetzung in den Ruhestand nach der amtsärztlichen Untersuchung spricht eher für eine ernste Erkrankung der Frau.

Schotti
16 Tage zuvor
Antwortet  Walter Hasenbrot

Wir wissen es halt nicht. Wenn es allerdings stimmen sollte, was die Frau so nebenbei alles getan und gearbeitet hat, ist das natürlich verdächtig und das darf man auch anmerken. Ich kenne auch Kollegen, die sind dauerhaft krank geschrieben und tingeln dann mit ihren Sportvereinen um die Welt und feiern jedes Wochenende heftig. Ganz ehrlich, soll ich mich darüber freuen, dass ich seit Monaten deren Arbeit unentgeltlich mit machen darf und das es denen so gut geht ? Weiß ich nicht.

Lera
17 Tage zuvor
Antwortet  Insulant

Vox populi, vox Rindvieh.

Teacher Andi
12 Tage zuvor
Antwortet  Lera

Arroganz pur.

Frechheit
17 Tage zuvor

Besonderer Dienst und Treueverhältnis, amtsangemessene Alimentation. Ich verstehe all das. Wirklich.
Ich verstehe auch, dass ein Staat ein Interesse daran hat, seine Beamten gut zu versorgen. Unabhängigkeit und Verlässlichkeit sind wichtige Güter.
Was ich allerdings nicht mehr verstehe, ist das Verhältnis.
Die letzten Jahrzehnte haben nahezu alle Systeme verändert:
Die Rente wurde reformiert. Das Rentenniveau sank. Das Eintrittsalter stieg. Krankengeld ist begrenzt. Die Lohnfortzahlung endet nach sechs Wochen. Der erste Krankheitstag soll nicht mehr bezahlt werden. Eigenvorsorge wird zur Pflicht. Pflegekosten werden zunehmend privatisiert.
Nur ein System scheint von alldem weitgehend unberührt geblieben zu sein.
Pensionen orientieren sich weiterhin am Amt. Altersgeld orientiert sich weiterhin am Amt. Die Mindestversorgung orientiert sich weiterhin am Amt.
Die gesetzliche Rente hat eine absolute Obergrenze. Irgendwann ist Schluss. Selbst Spitzenverdiener können nur eine bestimmte Anzahl an Entgeltpunkten erwerben.
Bei Beamten gibt es hingegen lediglich eine prozentuale Obergrenze.
71,75 Prozent.
Das klingt zunächst nach einer Deckelung. Tatsächlich bedeutet es aber lediglich: 71,75 Prozent von etwas, das nach oben potenziell offen ist.
Also: Warum haben wir in Deutschland eigentlich keine gemeinsame (!) Vorstellung davon, wie viel staatlich finanzierte Alterssicherung angemessen ist?
Weshalb diskutieren wir nicht darüber, ob 50 oder 55 oder was möglich ist Prozent des letzten Nettoeinkommens für alle ein vernünftiges Ziel wären? Warum ist es logisch, dass die Rente gedeckelt ist, Pension und Altersgeld aber faktisch nur relativ begrenzt sind?
Und warum empfinden so viele Menschen inzwischen das Gefühl, dass alle sparen müssen, außer dem Staat bei sich selbst?
Bevor jetzt wieder das Argument des Neides kommt: Nein.
Ich gönne jedem Lehrer, Polizisten und Verwaltungsbeamten eine vernünftige Versorgung. Na gut, den Lehrern nur begrenzt, weil es hier noch zusätzlich den direkten Vergleich mit den angestellten Kollegen gibt.
Ich frage mich lediglich, weshalb ein System, das aus Steuermitteln finanziert wird, nicht zumindest in Relation zu den übrigen Sicherungssystemen betrachtet wird.
Denn am Ende vergleichen Menschen keine Paragrafen. Sie vergleichen ihr Leben. Sie vergleichen den ehemaligen Beamten mit 1.800 Euro Altersgeld plus neue Einkünfte plus (dünne) Rente nach zwanzig Dienstjahren mit dem Familienvater, der nach fünfundvierzig Arbeitsjahren auf eine geringere Rente kommt.
Angestellte vergleichen die sechs Wochen Lohnfortzahlung des Arbeitnehmers mit der vollen Besoldung im Krankheitsfall. Und sie vergleichen die politische Botschaft:
„Für euch ist leider kein Geld da.“ mit „Für das Alimentationsprinzip gelten selbstverständlich andere Regeln.“
Vielleicht ist genau das der Grund, weshalb die Diskussionen inzwischen so emotional geführt werden.
Nicht, weil alle Beamte ihren Job nicht machen würden.
Sondern weil viele Menschen den Eindruck gewonnen haben, dass Deutschland seit Jahrzehnten überall spart. Nur nicht bei den Versorgungssystemen für Beamte.
Wie viel staatlich finanzierte Absicherung ist im Jahr 2026 noch angemessen und warum gelten dafür unterschiedliche Maßstäbe?
Ich persönlich könnte mit einer einfachen Antwort leben: x Prozent des letzten Nettoeinkommens. Für alle. ALLE. Dann hätten wir zumindest endlich wieder etwas, das man den Bürgern mit einem geraden Gesicht erklären könnte.
Und keine Sorge: das ist auch für Beamte noch viel Geld. Ohne Risiko. 

Schotti
17 Tage zuvor
Antwortet  Frechheit

Die Frage ist halt, ob sich dann noch genügend Leute verbeamten lassen wollen. Ich arbeite ja auch im Vollzug. Man findet dort bereits jetzt kaum Leute, die sich für die mickrige Besoldung verbeamten lassen möchten. Eine spätere gute Pension ist noch das einzige Argument, was da Leute anzieht. Wir werden auch oft brutal angegriffen und die Lohnfortzahlung über sechs Wochen hinweg wird da auch wirklich häufig gebraucht, denn die PKV möchte weiterhin das volle Geld haben.

dickebank
17 Tage zuvor
Antwortet  Schotti

Deshalb der lukrative Nebenerwerb in Euskirchen und Rheinbach, nee is klar.

Palim
17 Tage zuvor
Antwortet  Schotti

Die offenen Stellen für Lehrkräfte zeigen auch deutlich, wie begehrt die Plätze sind.

Fridolin
16 Tage zuvor
Antwortet  Schotti

Sie sagen damit aber auch, dass die Beamten-Privilegien alleine den Personalmangel auch nicht beheben. Ich glaube vor allem, jungen Leute sind diese Privilegien in ihrer Tragweite vor allem nicht bewusst.

Schotti
16 Tage zuvor
Antwortet  Fridolin

Die verdienen einfach scheiße, das ist der Punkt. Und wenn ich da jetzt noch alles andere weg nehme, was diese Diskrepanz irgendwie aufgehoben hat, wird es sicherlich nicht besser.

Lera
15 Tage zuvor
Antwortet  Fridolin

Mhm, und keine „Privilegien“ würden sicher NOCH besser funktionieren. Leuchtet ein.

Palim
17 Tage zuvor
Antwortet  Frechheit

Die Vergleiche blenden doch alle etwas aus.
Es werden einzelne Aspekte herausgepickt, ähnlich zur Diskussion um Ferien, ohne die Umstände zu beleuchten.

Es wird behauptet, Lehrkräfte hätten 12 Wochen Ferien, gerne gleichgesetzt mit Urlaub, weil jeder irgendjemanden kennt, der dann auch wegfährt.
Dass Ferien kein Urlaub sind, dass man Arbeit mitnimmt, dass man auch in den Ferien oder an Feiertagen arbeitet, nicht nur korrigiert, dass man aufs Jahr gerechnet weit mehr arbeitet, dass die Arbeitszeit gar nicht erfasst wird und es auch keinen offiziellen Ausgleich gibt…

… das alles blendet man aus, um gegen Lehrkräfte zu wettern, die es dich alle so gut haben und es ständig krachen lassen.

Lehrkräfte bewerten das anders, wünschen sich eine Arbeitszeiterfassung, die auch die Stunden am Abend, in der Nacht, an Sonn- und Feiertagen zählt
und einen Ausgleich der Mehrarbeit UND Urlaub in gesetzlichem Maß.

Man kann das auch einfach als die Umsetzung des bestehenden EU-Rechts benennen, das noch eingeklagt werden muss,
und die amtsangemessene Alimentation die Umsetzung des bestehenden Rechts, die eingeklagt wird.

JoFranc
17 Tage zuvor
Antwortet  Frechheit

In einem Punkt stimme ich Dir auch als Lehrer voll zu: Ein wie im Artikel beschriebener Fall muss unbedingt effektiv verhindert werden. Sowas macht Lehrer übrigens vermutlich noch viel saurer als andere, weil Krankfeierer oft von den Kollegen vertreten werden müssen – und nicht selten mit unbezahlten Überstunden – und weil es natürlich nicht gerade unserem Ruf zuträglich ist.
Auch in andwren Punkten – Krankenversicherung, unbegrenzte Lohnfortzahlung im Krankheitsfall usw.
Aber manches verstehe ich nicht, z. B. was meinst Du mit „71,75 Prozent von etwas, das nach oben potenziell offen ist.“? Denn tatsächlich ist das nach oben überhaupt nicht offen. Tatsächlich gibt es in wenigen Akademikerjobs so begrenzte Beförderungsmöglichkeiten wie für Beamte.

Was mich halt immer wieder erstaunt ist folgende Feststellung: Alle wollen meine Ferien, alle wollen meine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, alle wollen meine Pension und meine Quasi-Unkündbarkeit. Aber keiner will meinen Job.

Teacher Andi
16 Tage zuvor
Antwortet  JoFranc

Das typische Argument, werdet doch alle Beamte. Nur, wer bezahlt dann diese teuren Mitglieder der Gesellschaft? Habt ihr euch das schon mal überlegt?

JoFranc
15 Tage zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Sie haben mich offensichtlich vollkommen falsch verstanden. Ich habe keineswegs behauptet, dass alle Beamte werden sollten. Wäre auch Unsinn. Ich habe nur darauf hingewiesen, dass ein Widerspruch besteht zwischen dem angeblichen Beamten-Schlaraffenland und dem Lehrermangel.
Ich kann es auch nachvollziehen: Ich weiß ja, wie anstrengend es ist, mich mit meinen eigenen zwei Kindern rumzukloppen. Da kann ich jeden verstehen, der sich 25 auf einem Haufen nicht antun will.
Allerdings sollten angesichts dieses Befundes m. E. angestellte Lehrer den Beamten finanziell gleichgestellt werden.

447
15 Tage zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Da braucht niemand lange überlegen:
– so lange für wörtlich irren (N)GO-Schwachsinn hunderte Millionen um den Globus gefeuert werden
– so lange abgewählte Parlamente 800 Milliarden aus dem Boden stampfen können
– so lange die Zahl der Steuerprüfer nicht mindestens verdoppelt wird
– so lange junge Menschen in den besten Lebensjahren vom Staat zu hunderttausenden gratis beherbergt, verköstigt, zahnsaniert, von Gebühren befreit werden
– so lange es positiv beschiedene „Verschonungsprüfungen“ für Millionen- und Milliardenerben gibt
– so lange CumEx- und CumCum-Staatsanwälte (statt sie mut Sonderrechten und tonnenweise breitschultrigen Türauftretern auszustatten) kalt von ihren Sonderermittlerposten gemobbt werden bis sie aufgeben

GIBT ES KEIN GELDPROBLEM.

Es gibt ein Aussaugerproblem – von ganz unten und von ganz oben.

Es gibt ein Ausgabenproblem.

Es gibt Allokatiobsprobleme.

Aber ein GELDMANGELPROBLEM – das gibt es NICHT.

mama51
15 Tage zuvor
Antwortet  JoFranc

Was mich halt immer wieder erstaunt ist folgende Feststellung: Alle wollen meine Ferien, alle wollen meine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, alle wollen meine Pension und meine Quasi-Unkündbarkeit. Aber keiner will meinen Job.

Joa, so isses!
Nun, jeder mit genug Hirn könnte ihn haben, den Job! (Fast) jeder hatte / hat seine Chance! Es gibt wenige Ausnahmen! Und manche wollen sogar gar nicht verbeamtet werden, das habe ich auch schon gelesen, dann dürfen die jetzt aber auch nicht meckern – man hat es ja vorher gewusst! Oder?

Walter Hasenbrot
17 Tage zuvor
Antwortet  Frechheit

Dass das so sein muss steht in Artikel 33 des Grundgesetzes. Die amtsangemessene lebenslange Alimentierung gehört zu den „hergebrachten Grundsätzen des Beamtentums“.

Wer am Alimentierungsprinzip etwas ändern will muss Art 33 des Grundgesetzes ändern. Wenn man die „hergebrachten Grundsätze“ abschafft, hat das aber auch andere Auswirkungen. Zum Beispiel dürfen Beamte dann streiken.

Fridolin
16 Tage zuvor
Antwortet  Walter Hasenbrot

Nein, man kann einfach die Privilegien kürzen. Dann bleibt das Beamtentum, aber eben nicht mehr so abgehoben vom Rest der Berufswelt.

Lera
15 Tage zuvor
Antwortet  Fridolin

Theoretisch richtig, praktisch stellt sich die Frage, warum irgendjemand ein unattraktives Gesamtpaket buchen sollte. Wer Beamte und die damit verbundenen Vorteile für Staat und Gesellschaft will, muss Ihnen auch was bieten.

Eigentlich logisch.

Andreas
14 Tage zuvor
Antwortet  Lera

Werde doch einfach angestellte Lehrerin. Dann haben Sie ein 13. Monatsgehalt und Sie können streiken. Ist doch super. So wird es doch immer von den verbeamteten Kollegen kolportiert.

mama51
15 Tage zuvor
Antwortet  Fridolin

Nein, man kann einfach die Privilegien kürzen.

Da ist es wieder:
Bei den Beamten kürzen!
Warum, um Himmelswillen, fordert niemand, den Standard bei den angestellten KuK anzuheben? Im besten Fall, anzugleichen?
DAS wäre doch gerecht… Oder?

Teacher Andi
15 Tage zuvor
Antwortet  mama51

Die Beamten wären sofort im Ring und würden nach Anpassung schreien.

Ribi
16 Tage zuvor
Antwortet  Walter Hasenbrot

Nein, Lehrkräfte als Angestellte durften immer streiken

Teacher Andi
15 Tage zuvor
Antwortet  Ribi

Theoretisch …….

Klartext
17 Tage zuvor

Ich weiß nicht, wie lange sie davor gearbeitet hat, aber Fakt ist auch, wenn sie jetzt in den Ruhestand geht (versetzt wird), bekommt sie eine Pension für eben mindestens 17 Jahre „Dienst“! Wenn ich mich nicht irre, hat sie davor aber auch ca. 5 Jahre regulär gearbeitet? (Gerne Faktencheck machen!)

Mindestpension (bei 5 Jahren Dienst oder Pensionsansprüche geringer als Mindestpension) sind in NRW derzeit rund 2000,- brutto.

Durchschnittsrente West nach 45 Beitragsjahren sind ca. 1.800 Euro brutto.

Lera
17 Tage zuvor
Antwortet  Klartext

Und drei Äpfel kosten mehr als eine Birne.

Walter Hasenbrot
17 Tage zuvor
Antwortet  Klartext

Laut Rheinischer Post ist die Frau heute 62 Jahre alt, sie ist also mit etwa 45 Jahren erkrankt. Sie wird also vorher wohl deutlich länger als 5 Jahre gearbeitet haben.

Fridolin
16 Tage zuvor

Es ist kein Lehrer-Problem, es ist eine Beamten-Problem. Hier geht es um einen Polizisten, auch wenn man nur den Anfang lesen vor der „Bezahlschranke“ kann. Suspendiert bedeutet ja auch, arbeitet nicht, bekommt aber sein volles Gehalt. Seit Jahren!
https://www.tagesspiegel.de/berlin/kontrahent-ausgespaht-dienstausweis-gefalscht-berliner-polizist-seit-jahren-suspendiert–bei-vollen-bezugen-15859818.html

Wann ändert sich da mal endlich was?!

Salpeter
13 Stunden zuvor

In Berlin sind gerade 10 Lehrer/innen seit mindestens 10 Jahren krankgeschrieben. Etwa 400 seit mindestens 1 Jahr.

https://www.welt.de/politik/deutschland/article6a78a0fb35268e5027023976/berlins-schulen-400-lehrer-in-der-hauptstadt-sind-seit-mindestens-einem-jahr-krank.html