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Ganzheitliches Lernen: Warum Margret Rasfeld für eine Schule plädiert, die Kopf, Herz und Hand gleichermaßen stärkt

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BERLIN. Was junge Menschen im Schulalltag erleben, beschreibt Margret Rasfeld in drastischen Bildern: Leistungsdruck, Angst, Erschöpfung und das Gefühl, nur noch funktionieren zu müssen. Die ehemalige Schulleiterin, Bildungsreformerin und Mitgründerin der Initiative „Schule im Aufbruch“ gehört seit Jahren zu den bekanntesten Stimmen für eine grundlegende Neuausrichtung von Schule. In ihrem Gastbeitrag für News4teachers verbindet sie die Debatte über psychische Gesundheit mit einer fundamentalen Kritik am bestehenden Bildungssystem – und wirbt zugleich für eine Schule, die Beziehung, Verantwortung, Selbstwirksamkeit und demokratische Teilhabe ins Zentrum stellt.

Es folgt der zweite Teil ihres Gastbeitrags – hier geht es zurück zum ersten Teil.

Ganzheitlicher Ansatz. Illustration: News4teachers

Entfremdung – Kern unserer Krisen und der blinde Fleck unserer Bildung

Die aktuellen gesellschaftlichen Krisen – ökologisch, sozial, individuell – sind Ausdruck dieser Entfremdung: Entfremdung zwischen uns Menschen und der Natur, Entfremdung zwischen Mensch und Mitmensch und die Entfremdung im Selbst. Ein Bildungssystem, das auf Konkurrenz, Selektion und Optimierung basiert, verstärkt genau diese Trennung. Es trainiert Anpassung statt Gestaltung, Funktionieren statt Verantwortung.

Wollen wir zukunftsfähig leben lernen, geht es um einen grundlegenden Wandel:

  • ökologisch – von lebensfeindlichen hin zu lebensfördernden Prinzipien,
  • sozial – vom Egozentrismus zur kollektiven und partizipativen Wirksamkeit,
  • ökonomisch – von der Profitmaximierung hin zu Gemeinwohlorientierung.

Ein System, das auf ständiges Wachstum, Optimierung und Vergleich setzt, produziert Erschöpfung statt Lebendigkeit. Wenn Schule diesen Mustern folgt, verstärkt sie genau das, was wir eigentlich überwinden müssen. Bildung entscheidet maßgeblich darüber, welche Haltungen sich in einer Gesellschaft entwickeln. Deshalb ist sie ein zentraler Hebel für die Transformation. Wir brauchen Menschen mit Empathie und Beziehungsfähigkeit, die kooperieren, die fühlen, die Verantwortung übernehmen. Menschen, die nicht nur erfolgreich sind – sondern fürsorglich wirksam.

Die Kraft der Kinder

Ich selbst durfte als junge Lehrerin an einem Gymnasium in Essen in vielfältigen Projekten früh und tiefgreifend erfahren, welche Strahlkraft Kinder haben, wenn wir ihnen Möglichkeitsräume eröffnen, ihnen eine Stimme geben und ihnen zutrauen, die Welt mitzugestalten. Kinder sind von Natur aus neugierig, kreativ, mitfühlend. Sie stehen für Gerechtigkeit und Ehrlichkeit und haben eine innere Sehnsucht nach Sinn, nach tätig werden und Wirksamkeit. Ihre Augen beginnen zu leuchten, wenn sie erfahren: Ich zähle, auf mich kommt es an, ich kann – zusammen mit anderen- etwas bewirken. So entsteht Gemein-Sinn und eine frühe prägende demokratische Grunderfahrung.

1997 wurde ich Schulleiterin und durfte eine Gesamtschule in herausfordernder Lage in Essen aufbauen, mit Kindern aus 35 Herkunftsländern. Zeitgleich hat die UNESCO 1997 den UNESCO-Bericht zur Bildung für das 21.Jahrhundert herausgebracht, mit den vier gleichwertigen Säulen: Lernen, Wissen zu erwerben, lernen zusammen zu leben, lernen zu handeln, lernen zu sein. Die Geburtsstunde von Bildung für eine nachhaltige Entwicklung. BNE wurde für die AGENDA -Schule Holsterhausen wie später auch für die Evangelische Schule Berlin Zentrum, die ich ebenfalls aufbauen durfte, Leitbild und Ethos, gemäß der Devise:  Leben, was wir lehren. Neue Lernformate wurden partizipativ entwickelt: der wöchentliche Projekttag zum Handeln in der Kommune (heute FREI DAY), das Schulfach Verantwortung, das inzwischen hunderte Schulen inspiriert hat, die wöchentliche Schulversammlung, das Einladen von Menschen mit Botschaften, die Auszeichnung für Zivilcourage, die klimagerechte Gestaltung von Gebäude und Campus.

So durfte ich früh und anhaltend erleben, welch Engagementwille in Kindern steckt und mit welcher Ernsthaftigkeit sie Verantwortung übernehmen, mit welcher Leidenschaft und Begeisterung sie sich einbringen, wenn wir ihnen Räume öffnen und an sie glauben. Wo Kinder verantwortlich mitwirken und erleben: Ich bin wichtig; ich kann etwas bewirken; auf mich kommt es an entstehen Berührung, Sinn, Freude am Tun, Gemein-Sinn.

Das ist nicht nur Herzens-Bildung. Sein Gemeinwesen mitgestalten zu können, ist eine frühe prägende Selbstwirksamkeitserfahrung und nachhaltige demokratische Grunderfahrung. Dabei entwickeln sich Metakompetenzen wie Selbstorganisation, Impulskontrolle, Folgenabschätzung, Perspektivwechsel, Mut, sich auf Fremdes einzulassen, Vertrauen in Unbekanntes, Vertrauen in die eigene Kraft, Freude am Helfen. Demokratien leben von der sozialen Kreativität der Menschen und von ihrer Bereitschaft, sich für das Gemeinwohl zu engagieren. Erfunden wurde das Fach Verantwortung 1999 von 11-jährigen Schülern an der Agenda-Schule in Essen. Es hat also schon eine über 20-jährige Erfahrungsbasis und ist inzwischen an vielen Schulen ein wichtiges Lernformat.

In Berlin an der Evangelischen Schule haben wir 2007 weitere Formate wie das Schulfach Herausforderung das selbstorganisierte jahrgangsübergreifende Lernen in Lernbüros entwickelt.

2012 habe ich zusammen mit Gerald Hüther und Stephan Breidenbach Schule im Aufbruch gegründet (www.schule-im-aufbruch.de), eine Button Up Bewegung, die viele andere Schulen inspiriert und ermutigt hat. Heute ist die Bewegung in Deutschland und Österreich nicht mehr wegzudenken. Viele Schulen und Lehrer:innen verbünden sich im SIA-Schulnetzwerk zu einer starken Kraft. Das Lernformat FREI DAY erweist sich als System-Changer, als wirksame Brücke in den Whole School Approach und ist für jede Schule machbar. Hunderte Schulen haben den FREI DAY bereits eingeführt. Und um Schulen im Transformationsprozess zu unterstützen, bildet SIA Transformationsbegleiter aus, die Schulen – orientiert am Whole School Approach – zum Aufbau agiler Arbeitsstrukturen befähigen.

Der Paradigmenwechsel ist keine Option – er ist notwendig

Die Bildungspolitik hat die Weichen bereits gestellt. Referenzrahmen sind das UNESCO Programm Bildung für nachhaltige Entwicklung 2030 mit dem Whole School Approach. Empowerment und Gestaltungskompetenz sind wesentliche Schlüssel. Es geht um Wertebildung, Empathie, Solidarität und Aktionsfähigkeit. Es geht darum, die Herzen zu bilden und junge Menschen zum Handeln zu befähigen. Entscheidend ist nun die Umsetzung. Das verlangt auch von Pädagog:innen einen Haltungswandel hin zu Prozessbegleitung, Ermöglichung und Stärkung, im Potenzialblick. Was wirklich zählt sind Wertschätzung, Beziehung, Partizipation, Verantwortung, Sinn.

Es geht nicht um ein bisschen mehr Wohlbefinden im bestehenden System. Es geht um eine neue Schulkultur. Eine Schule, die stärkt statt schwächt. Die verbindet statt trennt, die Sinn stiftet statt Druck erzeugt. Im RealLabor wurden dazu zusammen mit Jugendlichen 32 Haltungswandelkarten entwickelt, zum Beispiel: Vertrauen statt Angst, Lernfreude statt Lernfrust, Zusammenarbeit statt Konkurrenz, Aufrichten statt unterrichten, Beziehung statt Entfremdung, Bewegung statt Ein-stuhlung, Fehlerkultur statt Fehlerangst, Fühlen statt funktionieren, Aussprechen statt verdrängen, Zeit statt Hetze, Burn for statt Burnout.

Acht Reformpunkte für eine gesunde Schule

  1. Länger gemeinsam lernen: Die frühe Aufteilung von Kindern verstärkt Druck, Angst und Ungleichheit. Eine Schule für alle bis mindestens Klasse 9 schafft und erhält stabile Beziehungen, nimmt den Übertrittstress für Kinder, Eltern und Lehrkräfte, stärkt Chancengerechtigkeit. Das Zusammenleben lernen ist zentrale Aufgabe für eine starke Demokratie. Die Gemeinsame Schule für alle ist grundlegend für eine Humanisierung der Schule.
  2. Bewertung grundlegend verändern: Noten als zentrales Steuerungsinstrument gehören auf den Prüfstand. Sie erzeugen Vergleich und Angst, nicht intrinsische Motivation und Lernfreude. Wir brauchen Formen der Rückmeldung, die Entwicklung sichtbar machen statt Defizite zu markieren. Und wir haben diese bereits, wie auch neue Prüfungsformate.
  3. Verbindliche Zeit für sinnstiftendes Lernen: Mindestens ein wöchentlicher Lernblock mit 4 Stunden für projektbasiertes Lernen an realen Zukunftsfragen (Nachhaltigkeitsziele, BNE). Lernen wird so wieder mit Leben verbunden. Erfahrungen von Partizipation, Selbstwirksamkeit und Sinn stärken Resilienz. Lernformate wie Verantwortung, Service Learning oder der FREI DAY sind erprobt und evauliert, viele Schulen arbeiten bereits so.
  4. Weg vom Gleichschritt hin zu selbstorganisiertem Lernen: Zunehmende Heterogenisierung mit Gleichschritt zu begegnen überfordert. Selbstorganisiertes Lernen im Fachunterricht stärkt Verantwortung und demokratische Teilhabe.  Das Potenzial von Peer-Learning kann gehoben werden. Helfen ist ein Grundbedürfnis von Kindern und stärkt Gemeinschaftsgeist.  Coaching der Schüler:innen ist Voraussetzung für das Gelingen des selbstorganisierten Lernens. Materialien sollten auf Plattformen bereitgestellt werden, um Lehrkräfte bei der Einführung zu entlasten.
  5. Beziehung, Partizipation und psychische Gesundheit strukturell verankern: Multiprofessionelle Teams und verbindliche Zeit für Achtsamkeit, Resonanzräume, Klassenrat, Schulversammlungen. Gesundheit entsteht durch gelebte und verankerte Kultur – nicht durch Zusatzprogramme.
  6. Schulen echte Gestaltungsmacht geben: Mehr Autonomie für Schulen im Rahmen eines klaren Leitbilds (Whole School Approach): eigene Rhythmen, flexible Zeitstrukturen, neue Lernformate. Gleichzeitig gezielte Qualifizierung von Schulleitungen für Transformation und finanzielle Möglichkeiten für Transformationsbegleitung.
  7. Ausbildung neu denken: Die Rolle weg von lehrseits zu lernseits erfordert innere Arbeit. Beziehung ist keine Zugabe – sie ist die Grundlage von Bildung. Es braucht Raum für biografische Reflexion und die Bearbeitung von Themen wie Scham, Beschämung, Glaubenssätze, Achtsamkeit, Selbstfürsorge. Und Universitäten und Seminare öffnen sich bereits dafür!
  8. Regionale Konferenzen: Damit wir gemeinsam verstehen, welch große und großartige Aufgaben vor uns liegen, braucht es regionale Konferenzen mit allen Beteiligten, auch der Kinder. An schönen Orten in guter Atmosphäre. Hier gilt es die neuen Rollen zu finden und die Brücken dahin. Es geht um eine gelebte Partizipations- und Verantwortungskultur auf allen Ebenen, um das Miteinander aller, denn niemand hat einzeln genügend Wandelpotential.

Wenn Pädagog:innen jungen Menschen Möglichkeitsräume eröffnen und sie befähigen, ihre Schule, ihre Kommune, ihre Zukunft aktiv mitzugestalten, werden sie damit zu bedeutsamen Schlüsselpersonen und erfahren ihrerseits Selbstwirksamkeit. Zukunft im Bildungssystem muss sich an größtmöglicher Potenzialentfaltung aller orientieren, und der Bildung von Kopf, Herz und Hand. Ohne humane Bildung keine humane Welt.

Fangen wir an! Mutig, aus dem Herzen. Jede und jeder an seinem Platz. Und gemeinsam!

Lucy, Schülerin 19 Jahre, bringt es tief berührend auf den Punkt, in ihrem Poetry Slam „Wie wollen wir lernen“.   

Weitere Informationen gibt es hier

Zur Person

Die Autorin und ehemalige Schulleiterin Margret Rasfeld setzt sich seit vielen Jahren für eine grundlegende Neuausrichtung von Schule ein. Nach ihrem Lehramtsstudium in Biologie und Chemie arbeitete sie zunächst als Lehrerin in Nordrhein-Westfalen und war später maßgeblich am Aufbau mehrerer Gesamtschulen beteiligt, darunter die Gesamtschule in Essen-Holsterhausen sowie die Evangelische Schule Berlin Zentrum, die sie bis 2016 als Schulleiterin führte.

Im Rahmen des von der damaligen Bundeskanzlerin Angela Merkel initiierten Zukunftsdialogs zum Thema „Wie wollen wir lernen?“ leitete Rasfeld 2011/2012 als eine von sechs sogenannten „Kernexpert*innen“ die Arbeitsgruppe Gemeinsinn und soziale Kompetenzen. Rasfeld ist Mitbegründerin und Geschäftsführerin der Initiative „Schule im Aufbruch“, die Schulen bei der Entwicklung neuer Lernkulturen unterstützt.

Margret Rasfeld: “Noten schüren Vergleich und Konkurrenz, Noten führen zu Ängsten, Noten führen zur Bestnotensucht!”

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AnneG
1 Stunde zuvor

na wir müssen einfach ausplanen aus dem Stundenplan. Ist zu voll.
Mehr freies Arbeiten, tablet Unterricht, 4 Tage Woche.

Augenblickfang
1 Stunde zuvor

Ein bisschen sehr plakativ (der Titel). Klingt irgendwie nach Maria Montessori. Warum hat sich deren Konzept nicht durchgesetzt?

Es klingt auch ein bisschen nach Wolkenkuckucksheim. Macht es wirklich Sinn, die Kinder auf eine (Arbeits-)Welt vorzubereiten, wie sie nicht ist, sodass ihr Scheitern in dieser (Arbeits-)Welt die logische Folge wäre?

Der Kommunismus hat auch eine Welt propagiert, in der alle gleich sind, Klassenunterschiede aufgehoben und jeder sich nach seinen Fähigkeiten einbringt und jedem nach seinen Bedürfnissen gegeben wird. Klingt doch auch gut erstmal. Was draus wurde, wissen wir (DDR, Sowjetunion, Kuba, Nordkorea…).

Stine
1 Stunde zuvor

Bei uns läuft das ja so. Seien Sie also live dabei, wenn beim selbst gesteuerten Lernen Ratlosigkeit herrscht. Du kannst den Plan beenden, musst aber nicht. Seien Sie dabei, wie sich verbundene Schrift einfach von selber findet (und beim ersten Diktat des Lebens die 6. Klasse Gym jammert, weil ihnen die Hände weh tun, weil sie ja immer nur noch Druckschrift schreiben). Seien Sie dabei, wie Eltern plötzlich dumm aus der Wäsche gucken, wenn ihr Kind Förderung bekommen soll, weil sie nie jemand klar und verbindlich über den Lernstand informiert hat. Seien Sie dabei, wenn die 6. Klasse im Freiday alte Handys sucht, die jeder längst lieber im Internet abgibt, weil es Geld dafür gibt, oder wie sie aus alten Papierrollen etwas basteln, was leider niemand benötigt. Seien Sie dabei, wenn sich Kinder komplett unterfordert fühlen und gelangweilt sind und stören. Ich wäre lieber dabei, wenn es wieder Struktur und Anleitung gibt, wenn Kinder wieder flüssig Texte schreiben und Rechtschreibung anwenden, wenn wieder ein Umfeld herrscht, in dem sich Kinder konzentrieren können und in dem wirklich jeder (!) in seinem Tempo lernt, nicht nur die langsameren Schüler.

Katze
57 Minuten zuvor

„Ein System, das auf ständiges Wachstum, Optimierung und Vergleich setzt, produziert Erschöpfung statt Lebendigkeit.“
Und ein System ohne Wachstum, Optimierung und Vergleich produziert… ja was eigentlich?
Nur schade, dass Länder mit genau solchen Systemen merkwürdigerweise wirtschaftlich nicht völlig kollabieren, sondern eher… nun ja… funktionieren. Aber gut, Fakten sind ja so 90er.
Reformpunkte????1. Länger gemeinsam lernen
Die frühe Aufteilung verstärke Druck, Angst und Ungleichheit.
Also ignorieren wir Unterschiede einfach und hoffen, dass Begabung sich gleichmäßig verteilt.
Pädagogische Romantik?
2. Bewertung grundlegend verändern
Noten erzeugen Angst?
Sie erzeugen aber auch Orientierung, Verantwortung und die Fähigkeit, Realität auszuhalten.
Aber klar, ersetzen wir sie durch Kompetenzwolken, Lernreisen oder „Ich fühle mich heute leistungsbereit“-Skalen.
Das wird die internationale Wettbewerbsfähigkeit sicher elektrisieren.
3. Selbstorganisiertes Lernen statt Gleichschritt
Selbstorganisation klingt modern.
Was soll da organisiert werden, wenn Inhalte, Struktur und Anspruch vorher konsequent herausoperiert wurden.
Selbstorganisation ohne Substanz ist schlicht Leerlauf.
4. Ausbildung neu denken
Lehrkräfte sollen „innere Arbeit“ leisten, Scham bearbeiten, Glaubenssätze reflektieren.
Das klingt nicht nach Profession, sondern nach Selbsterfahrungsgruppe.
Und ohne solide Fachkenntnis bleibt das alles pädagogisch wertlos.

„Schule im Aufbruch“ klingt nach Bewegung – ist aber oft nur der Rückzug aus Anspruch und Leistung. Ich plädiere wieder für eine Schule mit Anspruch: wo Lernen stattfinden darf, auch wenn’s manchmal anstrengt.

Lera
51 Minuten zuvor

Ach herrlich, Kopf, Herz und Hand, das holt sicher viele Kollegen ab, bei denen Buchstaben getanzt und Lapbooks gebastelt werden.

Wobei: Beim Schreiben braucht man auf jeden Fall schon mal Kopf und Hand und wenn der Herzschlag dabei nicht aussetzt, habe ich auch nichts dagegen.

dickebank
35 Minuten zuvor
Antwortet  Lera

Doppelkopf mit Kreuz, Pik, Herz und Karo macht auch Spaß.
Kopf, Herz und Hand – da denkt man doch eher an einen Zerlegebetrieb in der Fleischindustrie.