BERLIN. Berlin hat gewählt, nun geht es um die Bildungspolitik der kommenden Jahre. Sollte sich tatsächlich eine Koalition aus Linken, Grünen und SPD bilden, müsste sie bei einigen zentralen schulpolitischen Fragen nicht bei null anfangen: Die Wahlprogramme zeigen weitreichende Überschneidungen bei Gesamtschule, Inklusion und der Verteilung von Personal nach sozialen Bedarfen. Unterschiede bestehen vor allem darin, wie weit der Umbau gehen und wie er konkret organisiert werden soll. Überraschend konkret ist die Einigkeit ausgerechnet bei einem Mega-Thema für Lehrkräfte: Alle drei Parteien wollen ihre tatsächliche Arbeitszeit erfassen.

Eine Unterrichtsstunde lässt sich zählen. Schwieriger wird es bei der Arbeit davor und danach: Unterrichtsvorbereitung, Korrekturen, Elterngespräche, Konferenzen, Gremienarbeit, Verwaltung. Wie viel Zeit Berliner Lehrerinnen und Lehrer tatsächlich für ihren Beruf aufwenden, soll nach dem Willen von SPD, Grünen und Linken künftig systematisch erfasst werden.
Die SPD verspricht eine „transparente und praktikable Arbeitszeiterfassung für unterrichtliche und außerunterrichtliche Tätigkeiten“ – und nennt ausdrücklich Gremienarbeit, Elternarbeit und Verwaltung. Die Grünen denken bereits einen Schritt weiter: „Deshalb wollen wir Lehrkräfte entlasten, indem wir ihre Arbeitszeit systematisch erfassen und perspektivisch ein neues Arbeitszeitmodell entwickeln, das alle Aufgaben einer Lehrkraft abbildet.“ Dabei sollen auch die unterschiedlichen strukturellen Voraussetzungen der Schulen berücksichtigt werden.
Die Linke stellt die Arbeitszeiterfassung unmittelbar in den Zusammenhang mit Mehrarbeit: „Pro Jahr leisten Berliner Lehrkräfte zwei Millionen Stunden unbezahlte Mehrarbeit. Wir unterstützen deshalb die gewerkschaftliche Forderung nach einer verbindlichen Arbeitszeiterfassung und wollen diese ausgehend von einem bezirklichen Pilotprojekt schnellstmöglich umsetzen.“ Mit den Personalvertretungen sollen außerdem Regelungen zum Abbau von Mehrarbeit vereinbart werden.
Ein gemeinsames Arbeitszeitmodell steht damit noch nicht in den drei Programmen. Aber die Grundsatzfrage, ob die tatsächliche Arbeitszeit der Lehrkräfte überhaupt sichtbar gemacht werden soll, beantworten SPD, Grüne und Linke übereinstimmend mit Ja.
„Im Referendariat steht die Ausbildung im Vordergrund, nicht das Stopfen der Löcher im Stundenplan“
Auch an einer zweiten Stelle treffen sich die drei Parteien auffällig konkret: Die erhöhte Unterrichtsverpflichtung im Referendariat soll wieder zurückgenommen werden. Die Linke begründet die gemeinsame Forderung plastisch: „Im Referendariat steht die Ausbildung im Vordergrund, nicht das Stopfen der Löcher im Stundenplan. Deshalb wollen wir die Anrechnung der wöchentlichen Unterrichtsverpflichtung wieder auf sieben Stunden senken.“
Damit könnte eine rot-rot-grüne Bildungspolitik unmittelbar bei den Arbeitsbedingungen des Personals ansetzen. Dazu gehört auch der Ausbau multiprofessioneller Unterstützung. SPD und Grüne betonen ausdrücklich, dass zusätzliches pädagogisches Personal Lehrkräfte unterstützen und nicht ersetzen soll. Die Linke setzt ebenfalls auf zusätzliches Personal und Entlastung. Bei der Schulsozialarbeit will sie perspektivisch einen Schlüssel von einer Fachkraft auf 150 Schülerinnen und Schüler erreichen.
Weitgehende Einigkeit herrscht auch bei einem grundsätzlicheren Thema: der Schulstruktur. SPD, Grüne und Linke wollen längeres gemeinsames Lernen stärken.
Die Gemeinschaftsschule ist in Berlin längst Teil des Schulsystems. 2008/09 zunächst als Pilotprojekt gestartet, ist sie seit 2018 als eigene Schulart gesetzlich verankert. An den Berliner Gemeinschaftsschulen lernen Kinder und Jugendliche durchgängig von Klasse 1 bis 10 gemeinsam, an einem Teil der Standorte auch bis zum Abitur; alle Schulabschlüsse sind möglich. Dieses Modell – bundesweit eher unter dem Oberbegriff Gesamtschule geläufig – wollen alle drei Parteien erheblich ausbauen.
Bei SPD und Grünen reicht die Übereinstimmung bis zur konkreten Zielmarke: Beide wollen die Zahl der Gemeinschaftsschulen verdoppeln. Die SPD nennt sie ihr „Schulmodell der Zukunft“, bei den Grünen heißt es fast spiegelbildlich: „Gemeinschaftsschulen sind die Schulen der Zukunft.“ Die Grünen wollen zudem ermöglichen, dass sich bestehende Grund- und Oberschulen zu Gemeinschaftsschulen zusammenschließen. Die SPD lehnt eine Ausweitung grundständiger Gymnasien ab, stellt das Gymnasium selbst aber nicht infrage.
Die Linke geht deutlich weiter. Sie will die Bezirke verpflichten, bis 2031 jeweils mindestens zwei neue Gemeinschaftsschulen auf den Weg zu bringen, Schulneubauten vorrangig als Gemeinschaftsschulen realisieren und auch Gymnasien zur Umwandlung ermutigen. Dahinter steht ein weitergehendes Ziel: „Wir wollen die Debatte um die Schulstruktur deshalb wieder vehementer führen, mit dem mittelfristigen Ziel, das gegliederte Schulsystem zu überwinden.“
Ähnlich weit reicht die Übereinstimmung bei der Inklusion. Alle drei Parteien wollen inklusive Angebote ausbauen und setzen dabei stärker auf Regelschulen und inklusive Schwerpunktschulen statt auf zusätzliche sonderpädagogische Förderzentren.
Besonders konkret formuliert die SPD: „Die Zahl der sonderpädagogischen Förderzentren wird nicht erweitert, vielmehr erfahren sie eine systematische Transformation zugunsten inklusiver Lösungen. Dafür erarbeiten wir einen verbindlichen 10-Jahres-Plan.“ Die Grünen wollen ebenfalls inklusive Schwerpunktschulen anstelle neuer Förderschulen schaffen und einen verbindlichen Umsetzungsplan vorlegen. Die Linke lehnt den Aus- und Neubau sonderpädagogischer Förderzentren „vehement ab“ und fordert stattdessen ein Landeskonzept mit verbindlichen Zielen, Zeiträumen und Investitionsmitteln.
Damit liegt auch hier bereits eine erhebliche programmatische Schnittmenge vor. Das gilt ebenso für die Verteilung von Ressourcen: Die Grünen wenden sich gegen das „Gießkannen“-Prinzip bei individueller und sonderpädagogischer Förderung. Die SPD will Pädagoginnen und Pädagogen anhand sozialer Indikatoren verteilen. Auch die Linke will stärker nach tatsächlichen Bedarfen steuern und voll ausgebildete Lehrkräfte gerechter zwischen Bezirken, Schulformen und einzelnen Schulen verteilen.
„Zu einer modernen Pädagogik gehört perspektivisch auch der Übergang zu zeitgemäßen Prüfungsformaten und kompetenzbasiertem Lernfeedback statt Ziffernoten“
Hinter dem gemeinsamen Ziel treten allerdings Unterschiede bei der Steuerung hervor. Die Linke will bei der Einstellung voll ausgebildeter Lehrkräfte stärker zentral eingreifen und das bestehende Castingverfahren durch ein zentrales Bewerbungsverfahren ersetzen, in dem Wunschschulen angegeben werden können. Grüne und SPD betonen dagegen stärker die Eigenständigkeit der Schulen; die SPD verbindet diese mit einer datenbasierten Steuerung.
Wie viel Personalsteuerung zentral erfolgen und wie viel Entscheidung bei den einzelnen Schulen verbleiben soll, wäre damit ein Thema für Koalitionsverhandlungen.
Auch bei Leistungsbewertung und Prüfungen endet die gemeinsame Linie. Besonders weit gehen die Grünen: „Zu einer modernen Pädagogik gehört perspektivisch auch der Übergang zu zeitgemäßen Prüfungsformaten und kompetenzbasiertem Lernfeedback statt Ziffernoten.“ Eine entsprechend weitgehende Forderung findet sich in den Wahlprogrammen von SPD und Linken nicht. Aus einem möglichen Rot-Rot-Grün lässt sich deshalb keineswegs automatisch ein Ende der Ziffernoten ableiten.“
Unterschiede zeigen sich schließlich beim Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule. Die SPD will das Verfahren ab Klasse sieben „im Sinne der Familien“ kritisch evaluieren und den bisherigen Probeunterricht verändern. Die Grünen wollen den Übergang auf die Oberschule reformieren und den Druck auf Schülerinnen und Schüler in den Klassen vier bis sechs verringern. Bei der Linken fügt sich die Frage in ihr weitergehendes Ziel ein, die frühe Trennung von Schülerinnen und Schülern grundsätzlich zurückzudrängen. Einigkeit besteht damit eher über die Richtung als über eine bereits gemeinsame Reform. News4teachers










Entweder müssen dann massiv mehr Lehrkräfte eingestellt werden oder man muss die Arbeit begrenzen, also an Qualität der Bildung sparen. Ersteres zu teuer und zu wenig Personal, zweiteres ja hmm hallo Pisa
Gerade die 5. und 6. Gymnasialklassen sind ein Sparmodell, weil sie deutlich größer sind als die 5. und 6. Klassen in den Grundschulen. Und Gemeinschaftsschulen haben üblicherweise mehr Personal als andere, man will ja alle besser betreuen. Das wird die neue Regierung dann wohl auf Kredit finanzieren. Danach muss dann eine CDU-geführte Regierung wieder sparen, was natürlich unpopulär ist. Danach wählt das Volk wieder die Linkspartei. Ein Wechsel etwa so wie in England mit den Tories und Labour.
Aber vielleicht geht es ja nur um die Umetikettierung, so eine „Briefkopfreform“ fürs politische Prestige
nein, die Arbeitsbedingungen müssen besser werden und sich anpassen. Entweder alle 35 Stunden oder wieder 40 Stunden, entweder Homeoffice und für Präsenzjobs zahlen oder Homeoffice machen. Gerechtigkeit muss wieder einziehen und dann wird der Lehrerberuf wieder attraktiver!!! Eure Peti aus Lippe
Ich erwarte durch KI-Rationalisierung bei den Homeoffice-Jobs in wenigen Jahren wöchentliche Arbeitszeiten von 20 bis maximal 30 Wochenstunden bei vollem Lohnausgleich. Massivst subventioniert durch staatliche Zahlungen. Kein politisches System würde es überleben, wenn 10 Millionen Menschen durch KI arbeitslos werden.
Das Geld wird man unter anderem bei den Lehrern wieder einzusparen versuchen, die selbstverständlich ihre effektive 50-Stunden-Woche während der Unterrichtszeit behalten, denn es geht ja um „Kiiinder!“, „Zuuukunft!“, PIIISA!“, …
Liebe Peti, wir sehen, wo der Schuh drückt. Es macht nur keiner was. Realist hat die Situation gut beschrieben, die Einen hauen ab, die Anderen kommen nicht mehr nach. Gen Z weiß es doch. Die 4 Tage Woche. muss dringend her.
Worauf bezieht sich Ihr „Nein“ ? Bessere Arbeitsbedingungen werden ohne zusätzliches Personal kaum realisierbar sein. Dann stellt sich die schlichte Frage nach dem Kleingeld dafür. Berlin muss jetzt schon an den Universitäten sparen. Was soll denn ein Finanzsenator von rot-grün-rot tun? Mehr Schulden machen oder sparen? Auch Steuergesetze können nicht ruckartig geändert werden, wenn es um Grundsatzfragen geht wie Vermögensteuer oder Erbschaftsteuer. Das Geld von den „Reichen“ holen zu wollen ist populistisch. Wenn eine „Reichen-Steuer“ nur an das Land geht, können die Superreichen zwecks Vermeidung problemlos in ein anderes Bundesland umziehen, vielleicht nach Brandenburg nur ein paar Kilometer entfernt. Oder nach Sachsen-Anhalt. Der Berliner Senat entscheidet nicht über Steuern in ganz Deutschland. Er kann Grund- und Grunderwerbsteuer festlegen. Die Grundsteuer ist aber gerade neu beschlossen worden.
Inklusion erhöht übrigens die tatsächliche Arbeitszeit enorm. Zumindest wenn sie tatsächlich stattfindet und nicht nur auf dem Förderplanpapier.
In ein paar Jahren stürzt Berlin dann bei Pisa komplett ab und alle werden sich fragen, warum
Die PISA-Tests wurden nur bis 2006 auch nach Bundesländern ausgewertet, danach wurde PISA-E durch die innerdeutschen IQB-Bildungsvergleiche ersetzt.
Bei IQB-2024 lagen die Punktzahlen der SuS aus der unteren sozialen Schicht in Berlin deutlich unter dem Bundesschnitt.
Math – 16 Pkt, Bio -15 Pkt, Chemie -14 Pkt , Physik -25 Pkt.
Lieber Ein Ende mit Schrecken als keines, die Arbeitszeit ist massiv erhöht und unfair. 41 Std auf dem Papier, 55 in echt, dazu 5 Tage die Woche pendeln, wo andere heutzutage 4 Tage Woche ‚genießen‘ oder Homeofficetage haben. Es ist unfair und eine 2 Klassengesellschaft entstanden. Dann müssen wir mehr verdienen oder Ruhezeiten haben oder Deputate kürzen 🙁
Auf focus.de ist gerade ein schöner Artikel, der die Kosten des „Pendels“ aufschlüsselt: Im ungünstigen Fall sind das 8000€ Mehrkosten pro Jahr, die der Homeoffice-Worker nicht hat. Aber dieser bekommt dafür im Ausgleich ja die „Homeofficepauschale“. So geht politische Logik in Deutschland.
Von der verlorenen Lebenszeit beim Pendeln braucht man gar nicht erst anfangen…
Gen Z weiß Bescheid!
Was soll sowas? im Homeoffice muss man weniger verdienen und Lehrer müssen mehr verdienen. Der Aufwand von Pendeln, Stress und Zeit muss gesellschaftlich ausgehalten werden. Diese Beispiele von montags Homeoffice, Dienstag 7 Stunden. Mittwoch und Donnerstag 6 und freitags frei, weil Homeoffice, soll es nicht geben. da läuft wirklich etwas gewaltig schief!
Sie sollten sich als Pendler auch keinen Dodge zulegen, der 20 Liter/100km säuft…..
Die 8000 € an Mehrkosten möchte ich gerne mal aufgeschlüsselt haben…..
Ich pendle jeden Tag 80 Kilometer und hatte bis Mitte letzten Jahres Mehrkosten (habe nun ein E-Auto) von rund 1200 Euro im Jahr. Bei den eklatant gestiegenen Benzinkosten hätte ich aktuell hochgerechnet Mehrkosten von rund 1500 € im Jahr. Davon muss dann noch die Pendlerpauschale abgezogen werden…..
Die allerwenigsten Pendler fahren mehr als 100 km/Tag, die allermeisten haben einen Arbeitsweg bis 20 km…..
Aber klar…..Focus *augenroll*
„Ich pendle jeden Tag 80 Kilometer „
Ergibt dann ca. 15.000 Kilometer pro Jahr.
Laut ADAC rechnet man insgesamt für Kraftstoff, Verschleiß/Wartung, Wertverlust usw. bei einem Kompaktwagen mit ca. 50 Cent pro km.
Das passt doch überhaupt nicht. Selbst wenn ich mir ein sehr günstiges Auto für die Arbeit kaufe, sagen wir mal für 20000 Euro und das 10 Jahre fahre, dann bin ich doch schon allein durch die Materialkosten bei 2000 pro Jahr. Mit Sprit, Versicherung, TÜV und Werkstatt, Winterreifen und allem drum und dran kommt dann nochmal mindestens 3000 hinzu.
Rottenmaier ist so ein Anti und einer, der einfach nur Dauerpräsenz kann, das verteidigt er im Sinne des Status quo. Unverbesserlich, sowas gibt‘s.
Ihr kennt doch diese Ecke im L Zimmer.
Diese „Ecke im L-Zimmer“ kenne ich nicht. Aber ich erkenne, ob Menschen eine „gute Kinderstube“ hatten, oder nicht. Sie hatten leider keine, Sie Arme!
Jepp, bin sowas von Anti…..und das bei Ihnen sehr gerne 🙂
Der entscheidende Unterschied zwischen den Rechnungen dürfte sein, dass Sie von einer Autoanschaffung NUR zum Pendeln ausgehen, während Frl. Rottenmeier von einem Fahrzeug ausgeht, was sowieso da ist bzw. angeschafft würde. Die Wahrheit liegt, wie so oft, in der Mitte. Teile des Wertverlusts und der zusätzliche Verschleiß muss rein in die Kalkulation der Pendelkosten, aber nicht alles (sprich, der gesamte Kaufpreis). Dass ein Auto ausschließlich für den Arbeitsweg angeschafft wird, kommt natürlich vor, doch ist nicht unbedingt die Regel. Und selbst, wenn es so ist, wird es üblicherweise auch sonst im Alltag genutzt.
lieber gleich ins Homeoffice mit saftigem Bonus und Urlaubsgeld oder Zulagen 100% mit früher Rente, als da mit Auto, Pendeln und Dauerpräsenz bis 70 malochen, nicht wahr?
Ja, so….ich habe eh ein Auto….klar, den Verschleiß habe ich außen vor gelassen und auch wenn der mit 50 Cent zu Buche schlägt, dann habe ich bei einer Fahrleistung von 15000 km 7500 € an Kosten. Nun gibt es aber noch die Pendlerpauschale, die anteilig Steuererleichterung verschafft…..
Als Lehrer bekommen wir auch die Home-Office-Pauschale
Geld scheint bei den Linken auf Bäumen zu wachsen, denn über die Finanzierung ihrer tollen Ideen machen sie sich keine Gedanken. Und diese ganzen Versprechungen, auf die jetzt die Lehrer reinfallen sollen, werden schnell verpuffen.
Wieso reinfallen? Wahlkampf ist vorbei
Vielleicht machen sich demnächst Delegationen Berliner Bildungsexperten ins neue Bildungswunderland Türkei auf um sich inspirieren zu lassen? .
Bei PISA-2025 haben die Ergebnisse der SuS aus der Türkei gegen den Trend in der OECD und der EU ja massiv zugelegt und das Land rangiert nun im PISA-Gesamtranking vor den meisten EU-Ländern wie DE, SWE, DK, NL, F, I, ESP, POR usw.
Ich finde die Aussichten für uns Pädagogen sehr gut. Es ist ja bekannt, dass wir Anhänger und Wähler der linken Politik sind und das auch unseren Schüler*innen mitgeben. Deshalb wird sich die neue Landesregierung auch bei uns erkenntlich zeigen. Für uns wird es spürbare Verbesserungen geben. Dadurch wird durch Zuzug von Pädagogen auch die Personallage entspannt. Die Mieten für uns werden auch sinken. Ich sehe eigentlich nur positives…
Sie sollten Ironie kenntlich machen…
Was machen Sie denn in den Herbstferien? Urlaub im Süden? In den USA? Bei Verwandten? Seien wir doch mal ehrlich. Wer auch in den Schulferien arbeitet, darf sich über 48 Stunden Wochenarbeitszeit beschweren. Die anderen nicht.
Und was soll der Unfug mit den Gesamtschulen?! Leistungshomogenität wird sowohl den Schülern, als auch den Lehrern viel eher gerecht!
Kenne keine Lehrer, die in den Ferien nicht arbeiten