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Mikrozensus: Bildungsgrad der Eltern bestimmt die Schullaufbahn

WIESBADEN. In der Auftaktrede zur Bildungsmesse „didacta“ forderte Verbandspräsident Wassilios Fthenakis mehr Fairness im Bildungssystem. Das Chancengleichheit offenbar noch nicht besteht, belegen die Zahlen des statistischen Bundesamts.

61 Prozent der Gymnasiasten in Deutschland kommen aus Familien, in denen mindestens ein Elternteil Abitur oder Fachhochschulreife hat. Kinder aus Familien, in denen die Eltern entweder gar keinen oder lediglich einen Hauptschulabschluss haben, seien nur mit zehn Prozent der Schüler an den Gymnasien vertreten, berichtete das Statistische Bundesamt. Die Zahlen stammen aus dem Mikrozensus 2011.

Abiturschriftzug auf Tafel

Gymnasiasten haben in der Mehrzahl Eltern mit Abitur oder Fachhochschulreife. Foto: S. Hofschlaeger / pixelio.de

An den Hauptschulen ist das Verhältnis umgekehrt: 56 Prozent der Schüler hatten 2011 Eltern mit Hauptschulabschluss oder ohne allgemeinen Schulabschluss. Nur 12 Prozent der Schüler hatten Eltern mit Abitur oder Fachhochschulreife. (dpa)

(19.02.2013)

zum Bericht: Die „didacta“ beginnt mit Forderung nach mehr Bildungsgerechtigkeit

Ein Kommentar

  1. Solche Meldungen werden immer wieder gebracht, als sei das irgendwie verwunderlich. Aber Schulbildung hat mit Intelligenz, Arbeitsdisziplin und Vorbildern zu tun, und das wird noch sehr lange so bleiben.

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