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Tarifstreit: Warnstreiks lassen Bullerjahn kalt

MAGDEBURG. Die Länder ließen sich nicht unter Druck setzen, betont Verhandlungsführer Jens Bullerjahn.

Die angekündigten Warnstreiks im öffentlichen Dienst werden die Verhandlungen nicht beeinflussen. «Wir lassen uns nicht unter Druck setzen», sagte Sachsen-Anhalts Finanzminister und Arbeitgeber-Verhandlungsführer Jens Bullerjahn (SPD) am Rande eines SPD-Landesparteitages in Magdeburg. «Für die zentrale Diskussion spielt es keine Rolle», sagte Bullerjahn, der die Tarifgemeinschaft der Länder vertritt. Es seien auch schon seit langem drei Verhandlungsrunden geplant gewesen.

Jens Bullerjahn

Es seien ohnehin drei Verhandlungsrunden geplant gewesen, sagt Sachsen-Anhalts Finanzminister Jens Bullerjahn (SPD). Foto: Ministerium der Finanzen LSA / SPD-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt

Nach dem ergebnislosen Abbruch der zweite Verhandlungsrunde am Donnerstagabend hatten die Gewerkschaften Verdi und GEW für die neue Woche Warnstreiks angekündigt. In Sachsen-Anhalt wird frühestens am Dienstag mit Arbeitsniederlegungen von Lehrern gerechnet. Nach Angaben der GEW gibt es in Sachsen-Anhalt rund 18 000 Lehrer, von denen lediglich 2500 verbeamtet sind. Die Gewerkschaften fordern 6,5 Prozent mehr Geld für die etwa 800 000 Angestellten der Länder. Bullerjahn lehnte die Forderung als zu hoch ab. (dpa)

(16.02.2013)

zum Bericht: Tarifstreit: Länder lassen Runde platzen – Streiks in Schulen

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