Klassenfahrten-Streik: Drei Viertel der Gymnasien in Niedersachsen schränken Angebot ein

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HANNOVER. 75 Prozent der Gymnasien in Niedersachsen haben nach einer NDR-Umfrage Klassenfahrten deutlich eingeschränkt. Hintergrund ist der Streit um eine höhere Unterrichtsbelastung der Lehrer. Das ergab eine Umfrage des NDR-Regionalmagazins «Hallo Niedersachsen», für die alle 295 Gymnasien und Kooperativen Gesamtschulen angeschrieben wurden. 114 beteiligten sich.

Aus den Antworten ergab sich, dass 50 Schulen bis auf weiteres alle Klassen- und Kursfahrten gestrichen haben. Ausnahmsweise wurden nur noch besondere Musik- oder Sportfahrten sowie Besuche bei Partnerschulen angeboten. 36 Schulen schränkten Klassenfahrten ein, an 28 Schulen überwiegend von privaten oder kirchlichen Trägern gab es nach dem Ergebnis der Umfrage weiterhin Klassenfahrten.

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Auslöser des Boykotts war die Erhöhung der Unterrichtsverpflichtung für Gymnasiallehrer um eine Stunde auf 24,5 Wochenstunden durch die rot-grüne Landesregierung. dpa

Zum Bericht: Lehrerboykott von Klassenfahrten flaut nicht ab – jetzt planen Schüler Gegenstreik

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1 KOMMENTAR

  1. mein deputat ist 26 wochenstunden, es ist also ein protest auf hohem niveau. allerdings bleibt den beamten kaum eine andere legale Möglichkeit.

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