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„Schreiben nach Gehör“ verboten! Grundschulen sehen sich im Streit um Rechtschreibung am Pranger

Schädlich für die Rechtschreibung? Eine Anlauttabelle. Illu: Wolfram Esser / Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)

STUTTGART. Schüler können nicht richtig schreiben und Schuld daran sollen die Grundschulen sein? Diese sehen sich zu Unrecht an den Pranger gestellt – und reagieren auf eine Initiative von Baden-Württembergs Kultusministerin sehr verschnupft. Ein Brief von Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) in Sachen Rechtschreibung hat viele Grundschulen im Land verärgert und zu erheblicher Verstimmung geführt. «Frau Eisenmann tut so, als ob ... Mehr lesen »

Debatte um Rechtschreibung: Grundschullehrer fühlen sich von Eisenmann zu Unrecht kritisiert und werfen ihr Einmischung in die Pädagogik vor

Hat sich schnell einen Namen unter Deutschlands Bildungspolitikern gemacht: Susanne Eisenmann. Foto: Kultusministerium Baden-Württemberg

STUTTGART. Nach dem IQB-Desaster hatte Baden-Württembergs Kultusministerin Eisenmann bereits angekündigt, die Methode „Schreiben durch Hören“ verbieten zu wollen. Ein entsprechender Brief ging nun an die Schulleitungen und Kollegien der Grundschulen. Erneut löste Eisenmann damit Proteste von Lehrerverbänden aus. Auch vom Koalitionspartner, den Grünen, kommt Kritik. Nach dem schlechten Abschneiden baden-württembergischer Schüler bei den jüngsten Bildungsstudien will Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) ... Mehr lesen »

Lehrerverband kontert Eisenmann: «Schreiben nach hören» nicht grundsätzlich verdammen

Will "Schreiben nach Gehör" aus den Grundschulen verbannen: Baden-Württembergs Kultusministerin Eisenmann. Foto: Kultusministerium Baden-Württemberg

STUTTGART. Der Lehrerverband VBE fordert einen differenzierten Umgang mit der Methode «Schreiben nach hören» in der Grundschule. Das Kultusministerium habe keine Handhabe, den weit verbreiteten Ansatz, Kinder schnell zum Schreiben zu bringen, abzuschaffen, sagte Landeschef Gerhard Brand am Montag in Stuttgart. Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) hatte geäußert, dass das «Schreiben nach hören» im Südwesten der Vergangenheit angehören solle. Damit reagierte sie auf ... Mehr lesen »

Sind Schüler heute wirklich schlechter im Schreiben? Bildungsforscher äußern Zweifel

Hätten Schüler früher das besser hinbekommen? Foto: factoids / flickr (CC BY-NC 2.0)

BERLIN. Die Rechtschreibreform sei „ein Flop“, meint der Germanist Uwe Grund. Er hat Schriftstücke von Schülern der Unterstufe (5. bis 7. Klasse) seit den 1970er-Jahren untersucht – und kommt zu dem Ergebnis, dass sich die Reform äußerst negativ auf die orthografischen Leistungen ausgewirkt hat. Philologenverbands-Chef Meidinger widerspricht: Nicht die Rechtschreibreform sei die Ursache, sondern eine Bildungspolitik, die Orthografie seit 20 ... Mehr lesen »

Studie: Zahl der Orthografie-Fehler von Schülern hat sich verdoppelt – „Rechtschreibreform ist ein Flop“

Die Rechtschreibung hat in den Schulen offenbar an Stellenwert verloren. Foto: Claudia-Hautumm / pixelio.de

BERLIN. Der Mitteldeutsche Rundfunk berichtete vor einigen Tagen allen Ernstes, dass die Rechtschreibreform eine neue Blüte hervorgebracht habe: Zwecks Vereinfachung der Schreibweise würden die beiden Wörter „seid“ und „seit“ künftig nicht mehr unterschieden. „Ab Beginn des neuen Schuljahres im Herbst ersetzt ein einheitliches ‚seidt‘ die beiden Formen“, hieß es. Natürlich eine Falschmeldung: Die Redakteure waren auf einen Satire-Beitrag der Webseite ... Mehr lesen »

Meidinger: Immer mehr Fehler – Bildungspolitik vernachlässigt Rechtschreibung seit mehr als 20 Jahren

Englisch-Unterricht frühestens ab Klasse 3: Heinz-Peter Meidinger, Vorsitzender des Deutschen Philologenverbands. Foto: Deutscher Philologenverband

BERLIN. Der Vorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, Heinz-Peter Meidinger, hat beklagt, dass die Rechtschreibleistungen von Schülern immer schwächer würden – auch an Gymnasien. Die Hauptursache sieht Meidinger aber darin, «dass wir es insbesondere bei den meisten Jungen mittlerweile mit einer Generation von Jugendlichen zu tun haben, die kaum mehr liest». Ohne intensives Lesen erwerbe man aber auch keine ausreichende Rechtschreibkompetenz, betonte ... Mehr lesen »

Verbindlicher Mindestwortschatz in Mecklenburg-Vorpommern kehrt zurück

Immer mehr Schüler haben offenbar Probleme mit dem Handschreiben. Foto: dotmatchbox / flickr (CC BY-SA 2.0)

SCHWERIN. Zu DDR-Zeiten gab es bereits einen Mindestwortschatz für Grundschulen. Bald soll es ihn in Mecklenburg-Vorpommern wieder geben. Bildungsminister Brodkorb versprich sich davon eine Verbesserung der Rechtschreibleistung. Das Bildungsministerium führt in Mecklenburg- Vorpommern einen Mindestwortschatz für Grundschulen ein. Er soll vom Schuljahr 2016/17 an verbindliche Grundlage für den Deutschunterricht sein, teilte das Ministerium am Donnerstag in Schwerin mit. Der Mindestwortschatz ... Mehr lesen »

Brodkorb steuert um: Mehr Deutsch in der Grundschule für bessere Rechtschreibung

SCHWERIN. Die Rechtschreibung vieler Schüler lässt zu wünschen übrig. Jetzt steuert ein Bundesland gegen, nämlich Mecklenburg-Vorpommern – mit mehr Deutschunterricht in der Grundschule und einem verbindlichen Wortschatz. Von der Opposition kommt Kritik. Mecklenburg-Vorpommerns Grundschüler bekommen mehr Deutschunterricht, um ihre Rechtschreibung zu verbessern. Möglichst bereits vom Schuljahr 2017/18 an sollen, verteilt auf alle Grundschuljahre, bis zu vier Deutsch-Stunden mehr als jetzt ... Mehr lesen »

Streit um „Schreiben wie Hören“: Pure Ideologie ist im Spiel

Ein Kommentar von NINA BRAUN. Über Methoden lässt sich streiten, natürlich. Wenn die Auseinandersetzung aber mehr sein soll als ein Krach um des Kaisers Bart, dann sollten schon Fakten die Grundlage sein – und nicht Glaubenssätze. Wie bei der Diskussion um die Methode Reichen, die berühmt-berüchtigte Art also, Schüler Wörter so schreiben zu lassen, wie sie sie hören. Kritiker sehen ... Mehr lesen »

„Schraibm nach gehöa“ – Experten warnen vor Problemen bis in die Universitäten

Die Rechtschreibung hat in den Schulen offenbar an Stellenwert verloren. Foto: Claudia-Hautumm / pixelio.de

MAINZ. Der Streit um „Schreiben wie Hören“ ist beinahe so alt, wie die Methode selbst. An vielen Grundschulen praktiziert, bringt sie Schülern relativ schnell Erfolgserlebnisse und kann zu mehr Kreativität beim Schreiben führen. „Doch das dicke Ende kommt dann später“, warnen Kritiker bei einer Tagung in Mainz. Ein umstrittenes Thema hat sich Bildungsforum Rheinland-Pfalz der Konrad-Adenauer-Stiftung für den Auftakt seiner ... Mehr lesen »