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Legen Grundschullehrer, die sich von Schülern duzen lassen, weniger Wert auf Rechtschreibung (und aufs Lernen überhaupt)? Bildungsforscher behauptet das

Die Schulkultur spielt laut Steinig eine große Rolle dabei, wie viel Wert auf Rechtschreibung gelegt wird. Foto: Shutterstock

Vorlesen BERLIN. Nur knapp ein Drittel der Grundschulen in Deutschland legen von der ersten Klasse an großen Wert auf die Rechtschreibung. Und: Wie Grundschüler orthografisch korrektes Schreiben lernen, hängt auch von der jeweiligen Schulkultur ab – an Schulen, an denen die Kinder ihre Lehrkraft duzen dürfen, geht es tendenziell laxer zu beim Schreibenlernen (und beim Lernen überhaupt). Das behauptet jedenfalls ... Mehr lesen »

Für die Rechtschreibung: Eine zusätzliche Deutschstunde in den ersten zwei Schuljahren

Die neue Bildungsministerin von Mecklenburg-Vorpommern: Birgit Hesse (SPD). Foto: Regierung Mecklenburg-Vorpommern

Vorlesen SCHWERIN. Mecklenburg-Vorpommerns Bildungsministerin Hesse (SPD) möchte Defizite bei den Deutschkenntnissen von Grundschülern beheben. Es gibt nun eine weitere Schulstunde in dem Fach. Vom kommenden Schuljahr an erhalten Grundschüler der Jahrgangsstufe 1 und 2 in Mecklenburg-Vorpommern eine weitere Stunde Deutschunterricht. Damit stünden wöchentlich insgesamt 13 bis 15 Deutschstunden zur Verfügung, sagte Bildungsministerin Birgit Hesse (SPD) am Montag. «Sicheres Schreiben und ... Mehr lesen »

Selbst katastrophale Rechtschreibung darf in Klausuren zu keiner vollen Note Abzug führen – Lehrerverbände sehen Allgemeinbildung bedroht

Vorlesen WIESBADEN. Viele Schüler stehen mit der deutschen Rechtschreibung auf Kriegsfuß. Die Klagen häufen sich. Das hessische Kultusministerium hat jetzt angekündigt, gegenzusteuern – und steht jedoch plötzlich selbst in der Kritik. Der Deutsche Lehrerverband Hessen hat davor gewarnt, die Anforderungen für die Rechtschreibung im Fach Deutsch in der gymnasialen Oberstufe weiter herunterzuschrauben. Im laufenden Schuljahr sei in Aufsätzen die Orthografie erstmals ... Mehr lesen »

Lehrerverband fordert mehr Deutschunterricht in der Grundschule, um die Rechtschreibung zu verbessern – und wendet sich gegen „Schreiben nach Gehör“

Immer mehr Schüler haben Probleme mit der Rechtschreibung. Foto: dotmatchbox / flickr (CC BY-SA 2.0)

Vorlesen DRESDEN. Der Sächsische Lehrerverband (SLV) fordert, dass der Bewertung der Orthografie und dem Schreiben von Diktaten in der Primarstufe ein höherer Stellenwert beigemessen wird. „Richtiges Lesen und Schreiben bildet die Grundlage für funktionierende Kommunikation und fördert das Welt- sowie Selbstverständnis von Schülerinnen und Schülern“, so heißt es in einer Pressemitteilung anlässlich einer Diskussion im sächsischen Landtag zum Thema. Um ... Mehr lesen »

Rechtschreibung wird immer schlechter? Von wegen. Zwar scheitern 17 Prozent der Polizeibewerber am Diktat – aber: Quote seit zehn Jahren konstant

Vorlesen WIESBADEN. Ob Mathematik oder Rechtschreiung: Immer wieder wird über die angeblich schwachen Leistungen von heutigen Schülern geklagt. Stimmt das denn überhaupt? Ein Beispiel, das gegen die These spricht: Das Niveau der Bewerber für eine Laufbahn bei Hessens Polizei hat sich nicht verschlechtert. Die Durchfallquote beim Diktat ist seit Jahren konstant. Streit um den Mathe-Unterricht: Dem Brandbrief der 130 Professoren ... Mehr lesen »

„Schreiben nach Gehör“ verboten! Grundschulen sehen sich im Streit um Rechtschreibung am Pranger

Schädlich für die Rechtschreibung? Eine Anlauttabelle. Illu: Wolfram Esser / Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)

Vorlesen STUTTGART. Schüler können nicht richtig schreiben und Schuld daran sollen die Grundschulen sein? Diese sehen sich zu Unrecht an den Pranger gestellt – und reagieren auf eine Initiative von Baden-Württembergs Kultusministerin sehr verschnupft. Ein Brief von Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) in Sachen Rechtschreibung hat viele Grundschulen im Land verärgert und zu erheblicher Verstimmung geführt. «Frau Eisenmann tut so, als ... Mehr lesen »

Debatte um Rechtschreibung: Grundschullehrer fühlen sich von Eisenmann zu Unrecht kritisiert und werfen ihr Einmischung in die Pädagogik vor

Hat noch Lehrerstellen zu vergeben: Susanne Eisenmann. Foto: Kultusministerium Baden-Württemberg

Vorlesen STUTTGART. Nach dem IQB-Desaster hatte Baden-Württembergs Kultusministerin Eisenmann bereits angekündigt, die Methode „Schreiben durch Hören“ verbieten zu wollen. Ein entsprechender Brief ging nun an die Schulleitungen und Kollegien der Grundschulen. Erneut löste Eisenmann damit Proteste von Lehrerverbänden aus. Auch vom Koalitionspartner, den Grünen, kommt Kritik. Nach dem schlechten Abschneiden baden-württembergischer Schüler bei den jüngsten Bildungsstudien will Kultusministerin Susanne Eisenmann ... Mehr lesen »

Lehrerverband kontert Eisenmann: «Schreiben nach hören» nicht grundsätzlich verdammen

Nimmt Geld für den Ganztag in die Hand: Baden-Württembergs Kultusministerin Eisenmann. Foto: Kultusministerium Baden-Württemberg

Vorlesen STUTTGART. Der Lehrerverband VBE fordert einen differenzierten Umgang mit der Methode «Schreiben nach hören» in der Grundschule. Das Kultusministerium habe keine Handhabe, den weit verbreiteten Ansatz, Kinder schnell zum Schreiben zu bringen, abzuschaffen, sagte Landeschef Gerhard Brand am Montag in Stuttgart. Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) hatte geäußert, dass das «Schreiben nach hören» im Südwesten der Vergangenheit angehören solle. Damit reagierte sie ... Mehr lesen »

Sind Schüler heute wirklich schlechter im Schreiben? Bildungsforscher äußern Zweifel

Vorlesen BERLIN. Die Rechtschreibreform sei „ein Flop“, meint der Germanist Uwe Grund. Er hat Schriftstücke von Schülern der Unterstufe (5. bis 7. Klasse) seit den 1970er-Jahren untersucht – und kommt zu dem Ergebnis, dass sich die Reform äußerst negativ auf die orthografischen Leistungen ausgewirkt hat. Philologenverbands-Chef Meidinger widerspricht: Nicht die Rechtschreibreform sei die Ursache, sondern eine Bildungspolitik, die Orthografie seit ... Mehr lesen »

Studie: Zahl der Orthografie-Fehler von Schülern hat sich verdoppelt – „Rechtschreibreform ist ein Flop“

Die Rechtschreibung hat in den Schulen offenbar an Stellenwert verloren. Foto: Claudia-Hautumm / pixelio.de

Vorlesen BERLIN. Der Mitteldeutsche Rundfunk berichtete vor einigen Tagen allen Ernstes, dass die Rechtschreibreform eine neue Blüte hervorgebracht habe: Zwecks Vereinfachung der Schreibweise würden die beiden Wörter „seid“ und „seit“ künftig nicht mehr unterschieden. „Ab Beginn des neuen Schuljahres im Herbst ersetzt ein einheitliches ‚seidt‘ die beiden Formen“, hieß es. Natürlich eine Falschmeldung: Die Redakteure waren auf einen Satire-Beitrag der ... Mehr lesen »