Eine Analyse von ANDREJ PRIBOSCHEK.
DÜSSELDORF. Die deutschen Schulen leisten weitaus mehr, als ihren Schülern Wissen zu vermitteln. Natürlich erziehen sie den Nachwuchs auch (mit); die Schule ist neben dem Elternhaus der wichtigste Sozialisationsort. Gut so! Nirgends können Kinder das Miteinander in einer größeren Gruppe besser lernen als im Klassenverbund. Lehrer sind – nach den Eltern und den Großeltern – die prägendsten Vorbilder für Unter-14-Jährige, wie eine Unicef-Umfrage unter Kindern im vergangenen Jahr ergab. Für Hans Bertram, Bildungsforscher an der Berliner Humboldt-Universität, sind die guten Noten für die Lehrer Ausdruck der wachsenden Bedeutung persönlicher Bindungen. „Die Welt wird immer flüchtiger und virtueller”, sagte der Professor laut „Südwest Presse“. „Kinder suchen nach Menschen, die auch morgen noch für sie da sind.”

Alles in allem scheint die Erziehungspartnerschaft von Schule und Elternhaus, trotz immer wieder zu hörenden Stoßseufzern über die jeweils andere Seite, gut zu funktionieren. So attestiert die aktuelle Shell Studie der jungen Generation in Deutschland ein großes Verantwortungsbewusstsein. Die meisten haben weniger Angst vor dem Fremden, sondern vielmehr vor der Fremdenfeindlichkeit. 82 Prozent finden den Wert „Die Vielfalt der Menschen anerkennen und respektieren“ wichtig. Auf eine solche Jugend können wir durchaus stolz sein.
Allerdings fühlen sich rund 15 Prozent der Jugendlichen abgehängt. Sie sehen keine Perspektive für sich. Auf diesem Nährboden gedeiht keine Toleranz.
Womit wir beim Thema wären. Offenbar gibt es nach wie vor einen schlecht bis gar nicht integrierten Teil der Gesellschaft, der seinen Nachwuchs aus Schulversagern rekrutiert. Die Ränder – ob links- oder rechtsradikal oder islamistisch geprägt – fransen aus. Die Folge ist ein Verlust an demokratischer Kultur, der etwa beim aktuellen Großthema Flüchtlingspolitik zu einer beispiellosen Hetze- und Hasswelle führt, der aber auch vorher schon zu beobachten war. Wer viel in sozialen Netzwerken unterwegs ist, erfährt einiges über die Kommunikationskultur in Deutschland. Um die ist es nicht zum Besten bestellt. Cybermobbing, also das Drangsalieren von Menschen im Internet, ist mittlerweile so weit verbreitet, dass schon ein Drittel aller Schüler davon betroffen war. Ein Massenphänomen, das zunächst die Ränder erfasst (und dort wohl auch seine aggressivsten Formen annimmt), aber heute schon bis weit in die Mitte der Gesellschaft reicht.
„Viele Kinder und Jugendliche trauen sich in der scheinbar anonymen virtuellen Welt eher, eigene Angriffe gegen andere, Beleidigungen oder Bloßstellungen von Menschen zu vollziehen“, so heißt es bei der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes. „Dabei gibt es einen fließenden Übergang von “Spaß” oder “Neckereien” zur Gewaltausübung im Sinne von Mobbing. Mit Aussagen wie “Das war doch nicht ernst gemeint, das war nur Spaß” verdeutlichen junge Menschen, dass ihnen häufig das notwendige Unrechtsbewusstsein, die erforderliche Sensibilität für ihr eigenes Handeln fehlt. Andererseits erleben sie in Schule, sozialem Umfeld, Medien und Politik Erscheinungen und Personen, die durch vergleichbares Handeln den Eindruck entstehen lassen, dass es “in Ordnung” sei, andere bloßzustellen oder zu beleidigen.“
Nicht Unrecht hat wohl auch der Schauspieler und Filmproduzent Til Schweiger, der sich für Flüchtlinge engagiert und dafür üble Beleidigungen auf seiner Facebook-Seite erntete. Die meist anonymen Absender solcher Botschaften seien Menschen, meint er, die „keine Phantasie haben und in irgendwelchen Reality Shows sehen, wie sich stumpfe Leute gegenseitig beleidigen, heruntermachen und dissen.” Das deutsche Fernsehen trage seinen Teil dazu bei, dass Leute so abgestumpft seien. Und für so manchen nicht-integrierten Jugendlichen, so möchte man ergänzen, gibt es eben keine anderen Vorbilder als die aus dem Trash-TV.
Die Folgen einer solch blühenden Hass-Kultur: Schwächere werden schnell zu „Opfern“, Andersdenkende zu „Feinden“. Die Medien „lügen“. Und Politiker, ohne die es in einer Demokratie ja nunmal nicht geht, sind allesamt „Volksverräter“ oder Schlimmeres.
Diesem Trend zur kommunikativen Verwahrlosung, der ja oft genug Taten folgen, sollten wir uns energisch entgegenstellen. „Wir“ meint dabei alle relevanten gesellschaftlichen Kräfte (also auch uns, die Medien) und nicht allein die Schulen. Die Lehrerinnen und Lehrer benötigen die Unterstützung der Eltern. Und sie bedürfen der Hilfe durch die Politik.
So, wie es nach dem TIMMS-Schock in den 90-er Jahren großangelegte Initiativen zur Verbesserung der naturwissenschaftlichen Bildung gab, so, wie nach dem PISA-Schock in den 00-er Jahren dann massiv in Lese- und Sprachförderung investiert wurde, so nötig ist es nun, eine Offensive in Sachen politischer Bildung zu unternehmen. Es gibt viele hervorragende Ansätze in Schulen, ob es sich um aktiv gelebte Formen der Schülermitwirkung handelt oder um Projekte zur Kommunikationskultur im Internet. Die sind aber in der Regel nicht vernetzt und bauen zudem allzu häufig auf das persönliche Engagement einzelner Lehrkräfte. Hier gilt es zu systematisieren – und die Schulen personell entsprechend auszustatten.
Oder, um es konkreter zu machen: Dringender als zum Beispiel der von der SPD derzeit geforderte verpflichtende Informatik-Unterricht, der die Technik des Internets in den Vordergrund stellt, wäre ein wertegebundener Demokratie-Unterricht, der Kommunikations- und Streitkultur (natürlich auch im Netz) vermittelt. Und – noch weitaus wichtiger! – eine Schüler-Lehrer-Relation an den Schulen, die persönliche Bindungen möglich macht. Und die Lehrern eine Vorbild-Rolle ermöglicht.
Nebenbei: Wir haben in den nächsten Jahren Hundertausende von Flüchtlingskindern einzugliedern, die aus Ländern kommen, in denen demokratische Gepflogenheiten nicht gelten. Auch ihnen müssen wir vermitteln, wie der Interessenausgleich in der Zivilgesellschaft funktioniert. Scheitern wir dabei, wird das die Ränder weiter wachsen lassen.









@Georg
Erst das Einwanderungs- und Bildungsmodell Kanada in den Diskussionsring werfen und immer wieder darauf zurückkommen, um dann bei unliebsamen Argumenten anderer schnell die Kurve zu kratzen und zu sagen, dass es Ihnen doch darum gar nicht geht, sondern allein um „Eine Bildungs-Offensive gegen die Hass-Kultur!“ in Deutschland. Wer soll Ihnen das noch abnehmen außer dem getreuen Bernd?
Und wenn Sie glaubhaft machen wollen, dass dies der zentrale Punkt Ihres Interesses ist, dann sollten Sie alle zum Gespräch darüber auffordern und nicht nur ständig zwei Leutchen, die Sie offenbar dermaßen auf dem Kieker haben, dass Sie von ihnen gar nicht mehr ablassen können. Wörtlich: “Und damit wäre ich auch wieder bei Rita und Frau Prasuhn.”
Sie könnten die Ihnen angeblich so wichtige Diskussion außerdem durch eigene Gedanken und Vorschläge inspirieren, anstatt sich penetrant an zwei Personen zu wenden, die Ihnen Rede und Antwort stehen sollen wie vor einem Richter, der angeblich nur an der Wahrheit interessiert ist, aber dumme Fangfragen stellt. Erwarten Sie da wirklich Antworten?
Dazu noch Ihre Drohung: “Muss ich erst pampig werden, um auf so eine Frage irgendeine Art von Replik zu bekommen?”
Wenn das Ihr “ruhiger und sachlicher Ton” ist, dessen Sie sich selbst loben, dann scheint auch hier der Blick getrübt.
Ach Realo, eben noch sachlich, jetzt unangenehm poltern.
Ich erspare mir einen längeren Kommentar auf Ihren unsachlichen Anwurf. Schauen Sie doch einfach mal, wie das Kanada Beispiel und die “Bildungsoffensive” miteinander zusammenhängen und lesen, was bisher hier geschrieben wurde.
Vielleicht macht es dann klick und Sie verstehen, warum ich von Rita und Frau Prasuhn gerne eine klärende Antwort hätte.
Bis dahin einen schönen Abend!
Eine sehr hilflose Reaktion, Georg, die sich mit Überlegenheit tarnt. Diesen Trick kann jeder beim Anfängerkurs für Rhetorik lernen. Was man selbst nicht erklären kann, mache man dem anderen zur Denkaufgabe.
Lieber Realo,
was ich selber mach und tu, das trau ich auch den anderen zu.
Bitte kommen Sie doch zurück zum Thema, diese persönlichen Geplänkel fangen an mich zu nerven. Außerdem führen sie zu nichts.
Nehmen Sie doch zur Abwechslung einfach mal Bezug auf meine inhaltlichen Äußerungen. Was unterscheidet Gesellschaft und Schule in Kanada, das sich als Einwanderungsland definiert, und Deutschland, dass sich dem über Jahrzehnte verweigert hat und es institutionell immer noch tut.
Und was bedeutet das für die institutionelle Verfahrensweise und Bildungsinhalte an Schulen.
So, den Rest des Weges müssen Sie jetzt alleine gehen.
@Bernd
Was Sie hier abziehen, Bernd, ist außer Frechheit auch bodenlose Gemeinheit und hetzerische Verleumdung. Bitte belegen Sie durch einen Link, dass Frau Prasuhn „in früheren Foren schon mal kategorisch jede Gefahr von rechts verneint hat“.
Und kommen Sie mir bloß nicht mit der Ausrede, Sie hätten vergessen zu speichern. Das haben Sie bestimmt nicht. Gäbe es eine solche kategorische Verneinung, hätten Sie sie garantiert doppelt und dreifach gespeichert und den Link dazu wie eine Kostbarkeit gehütet.
Ich frage mich, was mit Ihnen los ist, dass Sie so auf einen Menschen losgehen, weil er die Meinungsfreiheit bedroht sieht, insbesondere durch Unterstellung von rechtem bzw. rechtsextremem Gedankengut.
Die Nazikeule ist doch nun wirklich kein Geheimnis mehr.
Schließlich frage ich mich auch noch, wie jemand gestrickt sein muss um nicht zu merken, dass er mit seinem Verhalten genau das beweist, was er abzustreiten versucht, nämlich die Bedrohung der Meinungsfreiheit durch einschüchternde Verdächtigungen.
Wie gehabt, es geht bei manchen Leuten hier nicht ohne Beschimpfungen. Wen habe ich denn wann bedroht?
O-Ton Prasuhn: „Ich kann in unserer Gesellschaft keine große Bedrohung von rechts erkenen. Dafür sehe ich eine umso größere Gefahr in dem politischen und medialen Bemühen, das Gespenst ‚Nazi-Deutschland‘ mit Leben zu erfüllen.“
Quelle: http://www.news4teachers.de/2014/11/viele-schueler-halten-nazi-deutschland-fuer-eine-demokratie-trotzdem-wird-geschichtsunterricht-zusammengestrichen/
Ich habe diesen Link nicht gehütet, bin aber nicht debil – und kann mich durchaus an Diskussionen erinnern, an denen ich beteiligt war.
Moment mal, “keine große Bedrohung” ist doch wohl keine kategorische Ablehnung jeglicher Gefahr von rechts. Was behaupten Sie denn da?
Ich sehe den sog. Kampf gegen rechts ebenfalls aufgebauscht im Vergleich zu dem, was an Widerstand gegen Aggressionen von links (Stichwort Antifa und Co.) stattfindet mit deren Zerstörung ganzer Straßenzüge, unzähligen Auto- und Hausbränden, Anschlägen auf Bundeswehreinrichtungen und körperlichen Verletzungen von Meinungsgegnern und zahlreichen Polizisten.
Dass Sie blind sind oder sich blind stellen für Ihr eigenes Tun, beweist Ihre Äußerung “Wie gehabt, es geht bei manchen Leuten hier nicht ohne Beschimpfungen.” In der Kunst der Beschimpfung, Verdrehung von Äußerungen und Verfälschung von Tatsachen sind Sie doch der traurige Sieger und zeigen außerdem keine Scham, sich über andere zu beschweren, die weit fairer argumentieren als Sie.
Verfälschen Sie bitte neben Frau Prasuhns nicht auch noch meine Aussagen. Ich sprach nicht davon, dass Sie jemanden bedrohen, sondern dass Sie die “Meinungsfreiheit durch einschüchternde Verdächtigungen” bedrohen. Das ist ein gewaltiger Unterschied.
Immer mehr merke ich, wie gefährlich so angeblich tolerante und menschenfreundliche Leute wie Sie sind, die einem das Wort im Munde herumdrehen, falsche Behauptungen aufstellen, sich bei jeder Widerrede beklagen über die Dünnhäutigkeit der anderen und ihren eigenen Beißreflex kaum zügeln können.
Bernd, Sie sind mit Ihren Äußerungen wirklich eine lehrreiche Person, allerdings nicht in dem Sinne, den Sie sich wünschen. Darum messe ich in Ihren Beiträgen durchaus einen Wert zu, auch wenn sie mich aufregen.
Bernd hat sich nicht über Widerrede beklagt, habe ich hier nirgends gelesen. Er hat auch keine falschen Behauptungen aufgestellt – sondern, im Gegenteil, seine Haltung nachvollziehbar begründet. Von seinen Kontrahenten kommen dagegen nur Empörungsausdrücke und das ewige Gejammer darüber, dass sie mit ihren Meinungen (die sie hier ausdrücklich gar nicht äußern – worum geht’s eigentlich?) in die rechte Ecke gestellt werden. Verstehe ich, ehrlich gesagt, nicht. Es kann sich doch jeder klar ausdrücken und Farbe bekennen, dann gibt es solche Missverständnisse nicht. Oder sind es am Ende eben doch keine Missverständnisse?
Artikel: “Gut hetzt gegen Böse: Die neue deutsche Lust am Pranger”
http://www.focus.de/politik/deutschland/kisslers-konter/kisslers-konter-die-neue-deutsche-lust-am-pranger_id_5047513.html
Danke für den Link! Gefällt mir, was Kissler da sagt. So herum wird die Hetze viel zu selten gesehen und noch seltener thematisiert.
Jetzt bin ich auch noch “gefährlich”. Was kommt als Nächstes? Dass ich ein Linksterrorist bin?
Aufgebauscht? Nur mal vom letzten Wochenende (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):
Die AfD spricht davon, dass auf Flüchtlinge an der Grenze “notfalls” auch geschossen werden müsse.
Ein AfD-Funktionär verbreitet die Lüge, dass eine Zwölfjährige von einem Asylbewerber vergewaltigt worden sei,
400 schwarz Vermummte mit Reichskriegsfahnen ziehen mit dem Hitlergruß durch Halberstadt und greifen Polizisten an.
Magdeburg: Ein 30-köpfiger Mob verprügelst syrische Asylbewerber mit Baseball-Schlägern.
Brandanschlag auf ein – bewohntes! – Flüchtlingsheim im niedersächsischen Sehnde.
Darf man solche Aktionen Ihrer Meinung nach rechtsradikal nennen? Oder ist das schon die “Nazi-Keule”, mit der die Versacher – sicherlich empfindsame Seelen – von bösen Menschen wie mir in die rechte Ecke gedrängt werden? Wie viele Tote müssen es denn sein, um von Rechtsradikalismus sprechen zu dürfen?
Natürlich gibt es auch Linksextremisten. Was sich zum Teil bei den Anti-TTIP-Demonstrationen zusammenbraut, ist keinen Deut besser. Das macht aber den braunen Terror weder sympathischer noch menschenfreundlicher. Wer (wie Sie) angesicht der aktuellen Entwicklung, dass die terroristischen Aktionen von Rechtsradikalen Tag für Tag an Häufigkeit und Intensität zunehmen, immer noch versucht, solche Taten zu rechtfertigen oder zu verharmlosen, der ist entweder verblendet – oder, sorry, selbst radikal.
In einem Punkt täuschen Sie sich in mir allerdings gewaltig: Ich bin nicht tolerant gegenüber Leuten, die mit dem Feuer spielen und an unserer Demokratie herumzündeln.
Ich meine, hier haben Sie für mich klar Position gegen jede Form von Gewalt – ob verbal oder physisch gezogen. Das ist für mich eine gute Basis für weitere – meinetwegen auch recht kontroverse Diskussionen, die aber unbedingt sachlich bleiben sollten.
Was ich gestern im “Bericht aus Berlin” an verbalen abscheulichen Verunglimpfungen zum Bsp. in Richtung der SPD – Generalsekretärin hörte, stößt mich gewaltig ab. Einige Leute sind auch noch so dreist und verfassen ihre Pamphlete mit voller Namensnennung. Eine mögliche strafrechtliche Verfolgung nehmen sie offenbar billigend in Kauf. Dieses Verhalten halte ich tatsächlich für sehr bedenklich.
Pegida – Anhänger aus der Sicht einer Psychologin:
http://web.de/magazine/politik/ueberhaupt-pegida-anhaengern-reden-31018948
Guter Link, mehrnachdenken. Ob es Sinn macht, mit Pegida-Anhängern zu diskutieren, so wird die Dame gefragt. Antwort: „Man muss sich (..) einig sein, dass politische Aufgaben nicht mit Hass, sondern nur mit verantwortlichem Handeln zu lösen sind. Insofern ist es fraglich, ob es eine Gesprächsbasis mit der Mehrheit der Pegida-Anhänger geben kann.“ Das ist sehr richtig, gilt m. E. aber nur für das persönliche Gespräch – in der Öffentlichkeit (also auch in Foren wie diesen) macht es durchaus Sinn, dagegenzuhalten. Es lesen ja noch mehr mit.
Ja, es lesen noch mehr mit. Und das sich gegenseitig in linke und rechte Ecken stellen nervt.
‘tschuldigung, aber um rechts oder links geht es nicht. Ausgangspunkt des Streits war die Behauptung, dass Deutschland eine “Meinungsdiktatur” sei und dass es Parallelen zum Repressionssystem der DDR gebe. Das beleidigt alle Menschen, die sich für unsere Demokratie engagieren und zum Beispiel in demokratischen Parteien ehrenamtlich mitarbeiten – also auch mich -, als Handlanger einer Diktatur. Und es rechtfertigt die derzeit zu beobachtenden Ausschreitungen, weil einer “Didaktur” ja Widerstand entgegengesetzt werden darf. Solche Aussagen grenzen für mich an Volksverhetzung, und dagegen setze ich mich zur Wehr.
Ist der Schwulen-Aktivist David Berger auch ein Volksverhetzer, wenn er erklärt:”Warum es unklug ist, wenn sich Schwule an der Zerstörung der Meinungsfreiheit beteiligen…“ Offensichtlich sieht auch er die Meinungsfreiheit auf dem absterbenden Ast.
Dass dabei Meinungsvorschriften und Diktate entstehen, ist doch klar. Was soll also Ihre künstliche Aufregung, wenn jemand Tatsachen benennt?
Wer in Parteien ehrenamtlich mitarbeitet, sollte sich wirklich manchmal fragen, ob er noch einer freiheitlichen Demokratie dient. Der Mitglieder- und Wählerschwund zeigt jedenfalls deutliches Misstrauen der Bürger.
http://www.gaystream.info/#!Heute-ihr-morgen-wir/cjds/562f8f030cf2d5c7c8f58bc3
Sorry, die erste Frage verstehe ich nicht. Wieso soll der Zitategeber ein Volksverhetzer sein?
Und was die Mitwirkung in Parteien angeht – welche Alternative hätten Sie denn anzubieten?
Ich weiß nun nicht, ob dieser Link hier passt. Ein Allgemeinmediziner schreibt bei Facebook über seine Arbeit in einem Erstaufnahmelager für Flüchtlinge. Der Beitrag steht bei web.de. und findet großes Zustimmung.
Gibt es bei n4t auch Leser, die dazu eine kritischere Haltung einnehmen? Wer traut sich, diese zu äußern?
Ach, der Link kommt mit einer kleinen Verzögerung:
http://web.de/magazine/politik/fluechtlingskrise-in-europa/fluechtlingskrise-bewegender-post-arztes-31318484
Hier meine kritische Meinung: „Durch ihr ‚wir schaffen das’ hatte ich zum ersten Mal so was wie Respekt und Anerkennung für die Kanzlerin übrig“, schreibt der junge Arzt und macht durch die bewegende Schilderung seiner Erfahrungen in einem Erstaufnahmelager klar, warum er so denkt.
Seiner Aussage möchte ich ein Zitat von Herrn Collier gegenüberstellen, das in dem von dixo erwähnten „Welt“-Interview steht:
„Deutschland hat trotz bester Absichten eher Tote auf dem Gewissen. Die Sache ist völlig aus dem Ruder gelaufen. Viele Menschen haben Merkels Worte als Einladung verstanden und sich danach erst auf den gefährlichen Weg gemacht…“
Da stehen sich zwei Ansichten gegenüber. Ich neige zu der von David Collier. Sie kommt mir realistischer und vernünftiger vor, gerade auch im Hinblick auf die Vermeidung dessen, was Herr Lindemann an Not und Elend in einem Erstaufnahmelager beschreibt.
Gibt es noch weitere Meinungen? Scheint ja fast nicht der Fall zu sein.
@Knut
Ich sehe es so ähnlich wie Sie, und ich frage mich tatsächlich, ob sich auch Frau Merkel von den beschriebenen Zuständen in dem Erstaufnahmelager in irgendeiner Weise angesprochen fühlt.
Allerdings stellt der Arzt da offensichtlich keinen Zusammenhang her. Im Gegenteil: Für ihn ist die Bundeskanzlerin die wahre Heldin.
“Gibt es noch weitere Meinungen?”
och nööh – hier nicht!
Genauso wie dieser Arzt stellen leider viele keinen Zusammenhang her.
Seine P.S.-Anmerkung hat mich jedoch wieder mal aufgeregt. Die Nazi-Keule ist kaum mehr zu ertragen.
Allerdings kenne ich die betreffende Diskussion nicht, weil ich ich noch nie bei facebook war und auch nicht vorhabe, mich dort aufzuhalten.
Wenn man Flüchtlinge fragt, wie lange sie für Ihr Flucht gebraucht haben, waren sie selten weniger als 3-4 Monate unterwegs.
Das, was wir also die letzten Monate erlebt haben, hat also höchstens am Rande etwas mit Merkels “Einladung” zu tun.
Der Sommer und dir damit ruhige See, die lange Dauer des Bürgerkriegs in Syrien, die gekürzten Gelder für das UNHCR, die weggeschmolzenen Reserven vieler Syrer, der Vormarsch der Taliban und des IS, etc. sind wesentlich einleuchtendere Gründe als Merkels angebliches “Eilet herbei!”
Und die Zustände in den Lagern sind nicht vom Himmel gefallen sondern Folge einer Politik, die schlicht zu wenig Mittel für den menschenwürdigen Betrieb bereit stellt, die Überforderung von oft unterbesetztem Personal, schlichtem Rassismus von Angestellten und der Enge und mangelnden Abwechslung für die Flüchtlinge.
Warum heißt es eigentlich immer “Flüchtlinge”? Wenn es um Straftaten von Zuwanderern geht, wird ruck zuck darauf verwiesen, dass das gar keine Flüchtlinge waren, sondern Kriminelle aus Nordafrika oder sonstwo her, die sich nur als “Flüchtlinge” ausgaben, Pässe weggeschmissen hatten usw. Kaum hat sich die Empörung gelegt, heißt es wieder nur “Flüchtlinge”.
Es herrscht auch viel Unmut in der Bevölkerung über den unehrlichen, volkserzieherischen Sprachgebrauch.
@Georg
Ihre “Wahrheiten” sind mir zu schlicht. “zu wenig Mittel für den menschenwürdigen Betrieb” zieht sich durch fast all Ihre Beiträge, ob es die Inklusion oder die “Flüchtlings”frage ist. Mit Geld scheinen Sie von jezt auf gleich Tausende von fehlenden Lehrern oder Ärzten einkaufen zu können.
Es ist leicht, undifferenzierte Ansichten zu vertreten und sich mit dem Heiligenschein des Philantropen zu schmücken. Leute, die sich da mehr Gedanken machen und auch die Gefahren einer sturen Willkommens- und blauäugigen Hilfskutur sehen, haben es da viel schwerer. Sie erwirtschaften vielleicht sogar das hart erarbeitete Steuergeld, das Sie großzügig vom heimischen Ruhesessel aus verteilen wollen, und müssen sich u. U. noch beschimpfen lassen, wenn sie sich einen wohlüberlegten u. sorgfältigen Umgang damit wünschen.
Leute wie Sie jagen mir regelmäßig Schauer über den Rücken. Sie verbessern nicht die Welt, sondern machen sie nur unsicherer und schlechter durch ihr undifferenziertes Draufloshelfen-Wollen ohne Sinn und Verstand.
Tja, wenn ich nicht aus der Erfahrung der hauptamtlichen Flüchtlingsarbeit sprechen würde, könnten Sie hier vielleicht glauben, einen Pürierstab kt zu landen. Man merkt aber schlicht, dass Sie Keine Ahnung haben. Wovon sie reden.
Das über Nacht Leine Lehrer und Ärzte wie Pze aus dem Boden sprießen ist so banal, wie ihr Glaube, damit argumentieren zu können, von wenig Anspruch an eine “Argument” zeigt.
Es fehlt in den Unterkünften an einer Menge Sachen, die ganz simpel mit Geld beschafft werden könnten. Waschmaschinen, Trockner, Computer, Einrichtungen für Gemeinschaftsräume, Fernseher, Kickertische, Abtrennwände, Spinnte. Stattdessen überlässt man sie der Langeweile und dem elenden Warten…
Und wenn Ihnen jemand wie ich Schauer über den Rücken jagt, dann frage ich mich, was CSU, AfD und PEGIDA bei Ihnen auslösen.
Eine angenehme Behaglichkeit? Das Gefühl, das jemand mutig Klartext redet und endlich mal sagt, das wir sie einfach abknallen sollten?
Das stimmt doch alles überhaupt nicht. Die Flüchtlinge denken, sobald sie in Deutschland ankommen, haben sie es geschafft. Geschafft haben es hier Leute nach langer Schul – und Ausbildung, wenn sie fast 30 Jahre alt sind. Bei uns stehen auch nicht Waschmaschine und Trockner automatisch vor der Haustür. Wie soll denn das alles gehen? Mussten sie sich denn nie etwas erarbeiten?
Glauben Sie mir, das stimmt. Es geht um Waschmaschinen und Trockner in Massenunterkünften von 100-200 Menschen
Gehen Sie mal in die Unterkünfte und schauen sich an, die die Menschen dort leben müssen. Das es gerade nicht genug Wohnraum gibt, ist klar. Das es in den Massenunterkünften aber am nötigsten fehlt, weil das Geld von Landkreisen und Land nicht ausreichend bereitgestellt wird und sich die Betreiber unliebsame Ehrenamtliche vom Hals zu halten versuchen, weil sie sich beobachtet und kritisiert fühlen und dann die Presse in die Spur schicken, erlebe ich hier jeden Tag.
Und ich muss mir wie alle anderen auch mein Geld erarbeiten. Die Flüchtlinge haben das zuhause auch getan. Die Menschen hatten normale Leben und kommen nicht her und wollen alles geschenkt haben. Die Menschen wollen arbeiten, sich ihr Geld verdienen, etwas zu dieser Gesellschaft beitragen.Ich habe noch niemanden getroffen, der anderes gesagt hat.
Ich frage mich, wo die Leute ihre Informationen herhaben, die das Lied von den anspruchsgierigen Flüchtlingen singen, die in die soziale Hängematte des Westens wollen und ja eigentlich genauso hätten zuhause bleiben können.
Ich habe schon so eine Idee, aber das darf man ja hier nicht mehr sagen…
Und ja, sie denken, sie haben es geschafft – und wären in Sicherheit.
Bis sie auf Nazis, PEGIDA- und AfD Fans, die deutsche Asylbürokratie und den Alltagsassismus bei vielen Angestellten in den Unterkünften treffen.
Auch das erlebe ich jeden Tag.
Sie beklagen sich: “… aber das darf man ja hier nicht mehr sagen…”
Au weia, widersprechen Sie sich da nicht selber? Ich meine an anderer Stelle von Ihnen empörten Widerspruch gelesen zu haben, als von Einschränkung oder Bedrohung der Meinungsfreiheit die Rede war durch Beschimpfung Andersdenkender als “fremdenfeinlich”, “rassistisch”, “homophob”, “rechts”, “Nazi”, usw. Das bezeichneten Sie als üble Falschaussage.
Und jetzt jammern Sie: “… aber das darf man ja hier nicht mehr sagen…”!? Dabei sind Sie hier noch vergleichsweise milde angefasst worden. Bei denen, die auf Grund ihrer Meinung viel Schlimmeres zu hören kriegen, bestreiten Sie jedoch eine empfundene Einschränkung ihrer Meinungsfreiheit.
“Hass-Kultur” ist ein viel missbrauchtes Wort, denn als Hetzer und Hasser werden immer wieder Menschen bezeichnet, die vor einer radikalen, unreflektierten Willkommenskultur warnen und deren dunkle Seiten nicht ausblenden, sondern verantwortungsvoll unter die Lupe nehmen.
Eine schulische “Bildungs-Offensive gegen Hass-Kultur” hört sich schön an, verursacht aber Bauchschmerzen. Ideologischer Missbrauch durch Verdammung jedweder Kritik am Verhalten von Zuwanderern und Flüchtlingen sowie einer blauäugigen Gesellschaftspolitik ist nicht nur möglich, sondern wahrscheinlich.
Nachdem ich die vielen Kommentare hier gelesen habe, möchte ich allen danken, die eine solche Offensive kritisch sehen und sich auch sonst sehr nachdenklich äußern. Und das bereits vor den Ereignissen von Köln, die vielen Spätzündern die Augen öffneten und sogar die Medien ins Schwitzen und Stolpern brachten!
Einen Sozialarbeiter aus Berlin möchte ich an dieser Stelle noch zu Worte kommen lassen. Er sagt: „Was in Köln geschehen ist, passiert hier tagtäglich.“ Auf die Frage, warum man die Entwicklung nicht stoppen konnte, antwortet er:
„Weil bei diesem Thema keiner den Mund aufgemacht hat. Wir wollten immer politisch korrekt sein, zuletzt, um diese „Wir schaffen es!“-Politik nicht zu gefährden. Deswegen haben wir nicht laut genug geschrieen. Ich nicht, die Polizei nicht, die Politik nicht. Keiner hat sich getraut zu sagen, was ist. Deswegen tragen wir auch alle Schuld an dem, was in Köln passiert ist und was hier tagtäglich passiert. Aber wissen Sie, was das Traurigste ist? Letztlich haben wir genau das Gegenteil von dem erreicht, was wir erreichen wollten. Unsere falsche Rücksicht hat die Willkommenskultur beschädigt.“
http://www.focus.de/politik/deutschland/drogen-belaestigung-gewalt-sozialarbeiter-klagt-an-was-in-koeln-geschah-passiert-hier-in-berlin-taeglich_id_5229067.html
Danke für Ihren Kommentar und den Link.
Die Schilderung des Sozialarbeiters lässt mich in gesellschaftliche Abgründe blicken. Wenn ich ihn richtig verstehe, hat der Staat in einigen Berliner Bezirken und auch woanders bereits vor der Ankunft der vielen Flüchtlinge vor den organisierten Familien – Clans aus dem arabischen Raum kapituliert. Nun wird die Situation wohl noch gefährlicher und auswegsloser.
Ich verstehe nicht, wieso es unser Rechtsstaat nicht schafft, diese kriminellen Banden zu zerschlagen und die Täter für lange Zeit hinter Gitter zu bringen. An Ausweisung ist wohl überhaupt nicht zu denken.
Die Kinder müssen halt einfach sagen dürfen, das Flüchtlinge alle klauen, unsere Frauen vergewaltigen, Pferde schlachten, dumm sind, alles Islamisten und wir bald fremd sind im eigenen Land.
Das darf man ihnen nicht mit ideologischen Umerziehungsprogrammen und Frühpolitisierung austreiben wollen.
@Georg, Beobachter, Bernd, Anna
Diesen Aufsatz möchte ich Ihnen nicht vorenthalten:
2016: Ein klarer Blick ist ein klarer Blick von Susanne Baumstark
„Weshalb heißen besorgte Bürger nicht einfach Mischpoke, Pack, Spinner, Rechtspopulisten oder Pöbel“, dachten die Leute im Scheinwerferlicht und lächelten stolz über ihren Einfall. Also sagten sie von da an zu den besorgten Bürgern wahlweise Mischpoke, Pack, Spinner, Rechtspopulisten oder Pöbel, machten ihre Hassbotschaften überall bekannt und hofften, dass die besorgten Bürger dann keine Sorgen mehr aussprechen. Und weil das recht gut funktionierte, benannten sie bald auch andere Wörter um.
So beschloss man, unbequeme Sachinformationen künftig rassistische Hetze zu nennen. Zur Kulturpflege sagten sie Nationalismus und zur Empörung künftig Hass. Aufklärung nannten sie Verschwörungstheorie und aus dem Wort interessant wurde das Wort krude, während lustig nun anstelle von niveaulos stand. Die Vereinsvetter-Leswirtschaft hieß jetzt Kampf gegen Rechts. Aus konservativ wurde rechtsextrem, aus linksextrem wurde autonom, aus der Heuchelei der Anstand und aus der Autokratie die Demokratie. Zwangsmoral bezeichneten sie als Freiheit, das Diktat als Debatte, die Ausrede als Verantwortung und die Agitation als Journalismus. Wer etwas auf den Punkt brachte, der spaltete jetzt, wer tatsächlich spaltete, war mutig, während Mutige als verantwortungslos galten.
Sie übten viele Tage sich die neuen Bezeichnungen einzuprägen und sie überall zu verbreiten. Ihre neue Sprache hegten und pflegten sie. Manch einer träumte gar schon in ihr. Jenen wurde sie wie eine zweite Haut, ohne die sie kaum noch atmen konnten.
Die unbesorgten Bürger indessen wollten von den Leuten im Scheinwerferlicht alles annehmen, weil sie sich damit im Schein der Anständigen wähnten. Daher nahmen sie auch die neue Sprachregelung für die besorgten Bürger an und setzten sich eine rosafarbene Brille auf, damit ein klarer Blick die Harmonie nicht störe.
Da trug es sich aber zu, dass die Realität gewaltig einschlug. Die rosafarbenen Brillen beschlugen sich dadurch hartnäckig. Manche ließen ihre Brille trotzdem weiterhin auf und waren fortan fast blind. Doch es gab auch welche, die sie absetzten und den klaren Blick riskierten. Jene werden erkennen und eines Tages vielleicht auch kämpfen, für eine möglichst gewaltfreie Welt…
Falls Ihnen der Aufsatz gefallen hat, kann ich Ihnen von der Autorin einen weiteren empfehlen:
http://ef-magazin.de/2013/01/21/3984-fortschritt-sozialingenieure-wissen-fragen-foerdert-freies-denken
@Ursula Prasuhn
Diesen Beitrag möchte ich Ihnen nicht vorenthalten. Achtung Glosse!
http://www.zeit.de/2016/01/pegida-werbung-luegenpresse-volksgemeinschaft-weltsicht
Falls Ihnen derartige Beiträge gefallen, kann ich die Lektüre von Zeit, Spiegel, Stern, SZ … … empfehlen.
Keine Antwort, aber etwas zum Nachdenken:
http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/innenpolitik/id_76856860/woher-kommt-der-hass-im-netz-gesellschaft-ist-polarisiert-.html
Bei einer Hass-Diskussion, von der in dem von Ihnen vorgestellten Artikel die Rede ist, gibt es zwei Lager und nicht nur eins, sonst gäbe es ja keine Hass-DISKUSSION. Der Artikel von Herrn Pribischek und viele Leserkommentare vermitteln jedoch den Eindruck, als wäre Hass-Kultur nur auf einer Seite der Diskutanten zu finden und nur diese müsste durch eine Bildungs-Offensive bekämpft werden.
Da ist zu fragen, ob das nicht Unterstützung von Hass-Kultur ist, wenn auch “nur” einseitige, die mehr zur Hass-Kultur beiträgt als sie bekämpft.
“Zur Kulturpflege sagten sie plötzlich Nationalismus” – ich komme aus dem Lachen nicht mehr raus.
Wenn die Leute Trachten- und Singeabende machen, nennt das niemand Nationalismus.
Wenn die Leute Ausländer jagen, alle drei Strophen des Deutschlandliedes singen, Merkel und Co als Volksverräter bebrüllen und die Volkgemeinschaft beschwören dann wird man das doch wohl noch völkischen Nationalismus nennen dürfen.
Ich kann sehr diesen kurzen Redeausschnitt von Christian Lindber empfehlen, der es kurz und prägnant auf den Punkt bringt
http://www.welt.de/politik/article151752345/Hier-knoepft-sich-FDP-Chef-Lindner-die-AfD-vor.html
Aber wer keinen Begriff von Rechtspopulismus sowie Rechtsextremismus hat, versteht das Problem – und damit auch dieses Video – nicht.
… dann kam die böse Hexe, erschoss alle Flüchlinge an der Grenze – und alles war wieder gut.
“Preisfrage: Was ist das Gegenteil von rechtsextrem?”
http://www.freiewelt.net/blog/preisfrage-was-ist-das-gegenteil-von-rechtsextrem-10065875/
Traurig, was sich die Kämpfer gegen rechts alles so einfallen lassen.
… genau deswegen rege ich mich manchmal hier so dermaßen auf!
http://www.t-online.de/nachrichten/ausland/id_77348748/terror-in-bruessel-vera-lengsfeld-blamiert-sich-auf-facebook.html
So etwas heute als Reaktion auf die Morde in Brüssel (sofort!) zu twittern – Dumm, herzlos, niederträchtig!
Diese Personen werden hier in Diskussionen “aus dem Hut gezaubert” und als “(mehr)nachdenkenswert” bzw. ernsthaft dargestellt.
Geht es noch!
Sie sollten mit Ihren Anspielungen in Richtung meiner Person vorsichtiger sein. Wenn ich mit manchen Positionen der AfD auch übereinstimme, bedeutet das keineswegs, auch ein Sympathisant oder gar ein Mitglied dieser Partei zu sein.
Diese hier immer wieder vorkommenen unerträglichen Diffamierungen sind beschämend und entlarven Sie und Ihre “Kampfgenossen” als unanständige Moralapostel!
Sehr geehrter mehrnachdenken,
Sie haben sich diesen Namen gegeben, sicherlich nicht ohne Hintergedanken. Dadurch ist das Nachdenken – auch das “mehrnachdenken” – hier aber nicht verboten (Sie besitzen nicht das Urheberrecht). Da Sie seit Monaten (so lange verfolge ich hier die Diskussionen) stetig und bestimmend mehr oder weniger (nachdenkend) den Ton in vielen Foren angeben, sollten Sie auf mein kleines Wortspiel nicht so aufgeregt reagieren. Sie müssen Ihren selbstgewählten Namen einfach akzeptieren. (Und vllt auch meine Hinweise auf Widersprüche)
Ach! Fällt Ihnen auch etwas Inhaltliches ein zu meinem Post? Wäre in meinen Augen heute sehr passend!!
PS Kampfgenosse! tss tss tss – Sie können aber schön austeilen. 🙂
Sorry, richtig ist, dass ich hier viel geschreiben habe. Richtig ist aber auch, dass ich mich seit geraumer Zeit ziemlich rar gemacht habe.
Wem gefällt es schon, immer wieder mit Unterstellungen und Beleidigungen konfrontiert zu werden.
Offensichtlich fällt es einigen Tn hier schwer, auch kontroverse Themen zwar hart in der Sache, aber fair und respektvoll im Stil zu debattieren, ohne über den Meinungsgegner gleich Kübel verbalen Schmutzes auszuschütten.
Dafür verschwende ich nicht meine wertvolle Lebenszeit!!
@mehrnachdenken
Machen Sie sich nichts draus, mehrnachdenken! Schlimmer wäre in meinen Augen, wenn Sie von “beobachter” und Co. gelobt würden.
Vielleicht haben die “Kampfgenossen” Lust, sich ein bisschen auf mich einzuschießen:
1. Warum ist “Kampfgenosse” ein Austeil-Begriff? Sind Sie nicht gemeinsam stolze und leidenschaftliche Kämpfer gegen rechts und Kommentatoren hier, die Sie als rechts im Sinne von rechtsextrem vermuten?
2. Ich habe Frau Lengsfelds Post gelesen und kann mich darüber nicht aufregen. Das überlasse ich dem Empörungsgeschrei von links. Die Frau spricht mit bitterer Ironie anlässlich der erschreckenden Brüsseler Terrorakte das Problem der unregistrierten, chaotischen Einwanderung im letzten halben Jahr an, für das Frau Merkel wesentlich Verantwortung trägt. Fachleute und europäische Nachbarn sagen es nüchterner: Menschen in großen Scharen aus dem islamischen, insbesondere arabischen Bereich ungeprüft durchzuwinken und einwandern zu lassen, ist ein offenes Scheunentor für Islamisten und eine Gefährdung der inneren Sicherheit Deutschlands und Europas.
3. Im Unterschied zu “mehrnachdenken” sympathisiere ich durchaus mit der AfD und habe sie sogar gewählt. Ich dachte, das wäre legal und legitim, wenn sie auf dem Wahlzettel steht.
Ich habe mich mit noch nicht feststehenden, aber doch skizzierten Wahlprogramm der AfD beschäftigt. Viele Punkte finde ich gut und nur relativ wenige änderungsbedürftig.
Ich sehe schon, wie Sie Ihre Suchmaschinen bemühen, um nach schlimmen Punkten der AfD zu suchen und mir als persönlichen Vorwurf unter die Nase zu reiben.
Kleiner Tipp, den Sie wahrscheinlich gar nicht brauchen: linke Foren mit den entsprechenden Suchbegriffen anklicken, sich die schlagkräfigsten raussuchen und deren “seriöse” Quellenangaben als persönliches Wissen oder “Beleg” ausgeben.
Und wenn Sie samt Kampfgenossen, Medien und dem Hetzgeschrei der anderen Parteien so weitermachen mit Ihrem Rumhacken auf allen hier, die nicht im linken Fahrwasser mitschwimmen wollen, werde ich mir ernsthaft überlegen müssen, ob ich nicht Mitglied der AfD werde. Und das will was heißen.
Zum Schluss noch: Wenn ich auf Ihre voraussichtlichen Antworten nicht eingehe, sehen Sie es mir nach. Ich habe eine ziemlich genaue Vorstellung von Ihren stereotypen Reaktionen und es reizt wenig, mich auch noch provozieren oder diffamieren zu lassen.
Schon wieder so’n Quatschblog, in dem nur behautet, aber nichts belegt wird:
“Dabei fallen die meisten „Brandanschläge“ gar nicht unter diese Rubrik (also rechtsextrem), sondern wurden von Bewohnern aus Leichtsinn oder Unkenntnis, in Einzelfällen auch absichtlich, verursacht.”
Brandanschläge aus Leichtsinn oder Unkenntnis? Alles klar.
Richtig lesen können oder wollen, fällt offenbar schwer.
Im Artikel heißt es: “Dabei fallen die meisten ‘Brandanschläge’ gar nicht unter diese Rubrik, sondern wurden von Bewohnern aus Leichtsinn oder Unkenntnis, in Einzelfällen auch absichtlich, verursacht.”
Warum nur habe ich den Eindruck, dass Sie in Ihrer Frage die sinnentscheidenden Anführunsstriche (“Brandanschläge”) absichtlich weggelassen haben?
http://www.freiewelt.net/blog/preisfrage-was-ist-das-gegenteil-von-rechtsextrem-10065875/
@warner
Was wollen Sie eigentlich mit Ihrem – nun wiederholtem – Beitrag sagen? Ich sehe Ihre Intention nicht, verstehe Sie nicht! Unterstützen Sie die Aussage von Frau Lengsfeld? So vollkommen? Oder nur ein wenig? In der Richtung jedenfalls? Oder was soll Ihr “Brandanschlag” hier im Forum? Fragen über Fragen … …
(Achtung! Brandanschlag mit Anführungsstrichen – vorne und hinten.)
PS Wurde die freiewelt auch schon mit dem Stern für Völkerfreundschaft ausgezeichnet – wie damals zu DSF-Zeiten das Namenspendant? (lach, wie manche hier im Forum sagen)
Habe ich gar nicht weggelassen – stehen doch drin. Und was soll das aussagen? Eben: Dass die Brandanschläge gar keine Brandanschläge sind, sondern nur so passieren. Kann ja mal …
Gehört dieser Brief einer Schweizerin zum Aufstand einer Anständigen oder Unanständigen:
http://www.ef-magazin.de/2016/03/15/8579-offener-brief-zu-einwanderung-auch-wir-in-der-schweiz-sollten-wachwerden
Gute Frage, auch wenn sie mir zunächst etwas doof vorkam, weil für mich sonnenklar war, dass die Kollegin aus der Schweiz sich mit ihrem Brief doch nicht als unanständig erwiesen hat.
Dann aber kam ich gewaltig ins Grübeln und die Sache war gar nicht mehr so klar. Nicht aus meiner, aber aus der Sicht politischer Korrektheit ist die Schreiberin wahrscheinlich als xenophobe und islamophobe Hasspredigerin anzusehen.
Wie gesagt: Gute Frage, denn sie macht enorm nachdenklich, auch gegenüber der Forderung eines Aufstands der Anständigen.
Hoffentlich kriegt die Kollegin keinen Ärger wegen ihres Briefs. Das fände ich total falsch und es täte mir ungeheuer leid.
Danke, ketzer, für den tollen Brief! Eine Gegenfrage: Sind hier unanständige Journalisten am Werk, die das nicht hätten öffentlich machen dürfen? Das schürt doch nur Fremdenhass. Oder? Zumal sich jeder denken kann, dass durch diese Mehrfach-Identitäten auch mehrfach Sozialleistungen abkassiert werden.
http://www.derwesten.de/politik/viele-nordafrikaner-in-nrw-sind-als-syrer-unterwegs-id11481817.html
Na, U.B., da ist er wieder, der Topos des kriminellen Ausländers, der kommt, um unsere Sozialsysteme zu plündern, was? Warum versteifen sich Leute wie Sie eigentlich immer auf die kleinen und quasi nie auf die großen Fische?
Sind jetzt alle Ausländer ein Problem, weil es einige gibt, die glauben, so besser durchzukommen? Ihr Satz darüber suggeriert, dass die Wahrheit (die ja alle meint) nicht gesagt werden darf.
Sie pauschalisieren implizit, das ist das Problem. Für Sie sind das nicht Individuen, sondern Ausländer, eine ganze Gruppe, die zu kritisieren, ja “Fremdenhass” bedeuten würde. Kritisieren Sie doch gerne die Einzelfälle für ihr Fehlverhalten, aber doch bitte nicht mit so einem NPD-Sozialschmarotzer Unterton.
Und wenn Sie sich jetzt angegriffen fühlen, weil ich da was mit NPD geschrieben habe, und bevor sie als Reaktion darauf gleich die Nazikeulenkeule herausholen, fragen Sie sich doch bitte mal, warum jemand eine Ähnlichkeit zum Jargon der NPD ausmachen könnte. Ich meine es nicht wirklich nicht böse, nein. Ich will Sie auch nicht niedermachen. Ich stelle nur eine Ähnlichkeit fest und frage mich, warum die Ihnen nicht auffällt.
Vielen Dank für den aufschlussreichen Link. Prima, dass die WAZ diese skandalösen Zustände offen anspricht. Ich kann nur sagen: komplettes Politikerversagen!!
Lesenswert sind auch einige Kommentare.
@Popcorn
23. März 2016 um 00:13
“Und wenn Sie samt Kampfgenossen, Medien und dem Hetzgeschrei der anderen Parteien so weitermachen mit Ihrem Rumhacken auf allen hier, die nicht im linken Fahrwasser mitschwimmen wollen, werde ich mir ernsthaft überlegen müssen, ob ich nicht Mitglied der AfD werde. Und das will was heißen.”
Ist das jetzt eine Drohung – und wenn ja gegen wen? Oder wie? Oder ist es Ihr Weg? Fragen über Fragen, die nichts mit meinem Post zu tun haben. Aber gut, dass Sie einmal darüber gesprochen haben.
Nun doch noch eine persönliche Anmerkung von mir, auch wenn Sie diesen nicht hören möchten. (Gestatten Sie mir diesen Gedankengang – aber Sie nehmen ja auf meinen Post auch keinen Bezug)
Also los:
Aber das will was heißen! Da stimme ich Ihnen zu. Apropos “heißen”: Es passt schon ganz gut – wenn man etwas wasserhaltige Stärke unter einer nicht zu stabilen Schale nimmt (hier könnte man eine Analogie zur AfD aufmachen, ist diskussionswürdig “lach”) diese dann erhitzt. Was passiert? Richtig! Es entsteht Popcorn – viel heiße Luft um Nichts. Ohne wirklichem gesunden Nährwert – aber mit gutem Mundgefühl. Im Kino (der ach so komplexen Welt!) macht dieses übrigens süchtig. Also aufpassen, dass der Verstand nicht leidet.
Immer, wenn etwas gesellschaftlich schief läuft, vom Übergewicht bis hin zum rechten Hass, heißt es, wir brauchen ein Bildungsoffensive, d.h. die Schule soll’s richten. Immer schön die Verantwortung abdrücken, in so einer durchorganisierten Gesellschaft, wird schon jemand zuständig sein, aber bitte nicht ich.
Nein, was wir brauchen, sind Eltern, Freunde, Vorbilder, die sich mit ihren Kindern auseinandersetzen, die sich mit Freunden und Bekannten austauschen und zwar nicht nur mit denen, die die gleiche Meinung haben. Erwachsene, die Vorbilder sind und die nicht immer nach einem anderen suchen, an den sie die Verantwortung “outsourcen” können.
Wie Recht Sie doch haben, Elisabeth!
Solche “Bildungsoffensiven” sind außerdem nicht nachhaltig und damit ziemlich wertlos. Erlebte Vorbilder aber sind es, womit ich die nahestehenden Personen meine, von denen Sie sprechen. Sie haben prägende Wirkung.
Moralin und Vorbilder aus frommen Geschichten, wie sie die Schule im Unterricht anbietet, haben einen Effekt, der gegen Null tendiert. Bei schulischen Projekten ist es auf mittel- und langfristige Zeit genauso.
Sie haben offenbar das Problem nicht verstanden. Es geht darum, dass vielerorts genau diese Vorbilder zu Hause fehlen – wenn 60 Prozent der Ostdeutschen etwa meinen, es gebe in Deutschland keine echte Demokratie, wenn Erwachsene ihren Kindern nicht erklären können, dass man auf Facebook nicht hetzt und pöbelt (weil sie’s vielleicht selber tun), dann muss die Schule ‘ran (und zwar nicht mit frommen Geschichten und zeitlich begrenzten Projekten, sondern mit gelebten und praktizierten Demokratie- und Mitwirkungsformen).
Und das ist auch kein Ach-das-sollen-die-Schulen-jetzt-auch-noch-leisten-Thema wie Zähneputzen oder Versicherungsverträge abschließen – das ist der in allen Schulgesetzen Deutschlands formulierte Kernauftrag an die Schulen.
In Paragraph eins des Schulgesetzes von Berlin heißt es beispielsweise:
“Auftrag der Schule ist es, alle wertvollen Anlagen der Schülerinnen und Schüler zur vollen Entfaltung zu bringen und ihnen ein Höchstmaß an Urteilskraft, gründliches Wissen und Können zu vermitteln. Ziel muss die Heranbildung von Persönlichkeiten sein, welche fähig sind, der Ideologie des Nationalsozialismus und allen anderen zur Gewaltherrschaft strebenden politischen Lehren entschieden entgegenzutreten sowie das staatliche und gesellschaftliche Leben auf der Grundlage der Demokratie, des Friedens, der Freiheit, der Menschenwürde, der Gleichstellung der Geschlechter und im Einklang mit Natur und Umwelt zu gestalten.”
Und nichts anderes wird im Beitrag oben gefordert.
Auftrag und Ziele der Schule mögen noch so eingängig und schön formuliert sein, sie gehören dennoch ins Land der Träume, wenn nicht erreicht werden kann, was erreicht werden soll.
Der von Ihnen zitierte Paragraph 1 des Schulgesetzes von Berlin liest sich für mich wie der Entwurf eines bildungspolitischen Staatsgewandes aus der Schneiderei für „Des Kaisers neue Kleider“.
Elisabeth und dixo haben das Problem hervorragend verstanden. Gesellschaftliche Fehlentwicklungen können nicht durch Aktionismus bekämpft werden – erst recht nicht an falscher Stelle.
Kraft und Zeit zu verschwenden wäre kein Problem, wenn dies nicht auf Kosten anderer Lehr- und Lernbemühungen geschähe, die mehr Erfolg aufweisen und zu den Kernaufgaben der Schule gehören.
Sie haben in Sachen Demokratieerziehung, sehr geehrte Frau Prasuhn, offenbar von Tuten und Blasen keine Ahnung – aber, wie immer, eine stramm ideologiegeleitete Meinung: allet Quatsch, wa.
Geben Sie doch mal bei Google das Stichworte “Demokratie in der Schule” ein – Sie werden auf Hunderte, ja Tausende von Intitiativen angefangen von der KMK bis hinunter zu einzelnen Schulen gelangen, die Schülern auf unterschiedliche und altersgerechte und vor allem handlungsorientierte Art und Weise an demokratische Umgangsformen heranführen. Alles Quatsch, was die Kollegen hier leisten?
Offenbar nicht: Wer die Shell-Jugendstudie liest, wird feststellen, dass demokratische Werte bei den (allermeisten) Jugendlichen in Deutschland fest verankert sind.
Aber für Sie ist das ja “verschwendete Kraft und Zeit”.
Wer von Tuten und Blasen keine Ahnung hat, lassen wir doch lieber mal dahingestellt, Bernd.
Die “Hunderte, ja Tausende von Initiativen angefangen von der KMK bis hinunter zu einzelnen Schulen” können auch ganz anders gedeutet werden als Sie das tun.
Mich erinnern sie sofort an den “Aktionismus”, von dem Frau Prasuhn spricht.
Alles Quatsch, was andere denken und nur Sie haben den wahren Durchblick?
Na ja, da stehen dann Frau Prasuhn, Herr (oder Frau?) dixo und vermutlich ein paar Clowns von der AfD, die Deutschland für eine “Meinungsdiktatur” und Demokratieerziehung für Staatspropaganda halten, gegen Tausende von Pädagogen in Deutschland, die sich mit viel Engagement um die politische Bildung ihrer Schüler kümmern.
Belegen Sie doch mal etwas von dem, was Sie und Frau Prasuhn hier behaupten – wie kommen Sie darauf, dass Demokratieerziehung in Schulen keine Wirkung hat? Gibt es eine Studie, die diesen Befund nahelegt? Oder ist das – mal wieder – einfach nur in ein Forum hineingequatscht, ohne sich mit dem Thema überhaupt jemals näher beschäftigt zu haben?
“Ein paar Clowns von der AfD” und “einfach nur in ein Forum hineingequatscht, ohne sich mit dem Thema überhaupt jemals näher beschäftigt zu haben?”
Meinungsgegner immer wieder herabzuwürdigen und zu beschimpfen zeigt aber nicht, dass Sie von demokratischen Regeln allzu viel wissen und noch weniger davon, sie zu beherzigen. Ihr Talent ist wohl eher das frömmelnde Predigen. Hat da die politische Bildung in der Schule versagt?
http://www.news4teachers.de/2016/03/trotz-millionenschwerer-kampagne-sieg-der-rechtspopulisten-bei-den-landtagswahlen-hat-die-politische-bildung-versagt/
Und was hat das mit der Demokratieerziehung in den Schulen zu tun? Dabei geht es um eine Kampagne der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt, die 2015 aufgelegt wurde und sich vor allem an Erwachsene richtet – nicht um Demokratieerzieung in Schulen, wie sie seit Jahrzehnten von Lehrkräften praktiziert wird.
Ich sag’ ja: von Tuten und Blasen keine Ahnung.
(Nebenbei: Besonders geistreich ist der Beitrag auch nicht. Der einzige Beleg für das mögliche Scheitern der gerade erst im vergangenen Jahr angelaufenen Kampagne ist das Wahlergebnis der AfD – es ließe sich genauso gut behaupten: Ohne die Kampagne hätte die AfD in Sachsen-Anhalt 50 Prozent geholt.)
Gehört es eigentlich zu den Gepflogenheiten einer guten Demokratie, dass seitens der sog. etablierten Parteien, der Medien und Leuten wie Ihnen eine Riesenkampagne gegen eine neue, legale und zur Wahl zugelassene Partei durchgezogen wird?
Noch nie war mir klarer als heute, wie schlecht es um unsere Demokratie, das gängige Demokratieverständnis und offenbar auch die Auffassung von Demokratieerziehung des Nachwuchses bestellt ist.
“Wer nicht unsere linke Meinung teilt, ist rechts, rechtspopulistisch und rechtsextrem. also kein anständiger Mensch und Staatsbürger wie wir”, lautet die bedrohliche, undemokratische und von Eigenstolz erfüllte Botschaft.
Die Verachtung, Feindschaft und Aggression gegenüber abweichendem politischen und gesellschaftlichen Denken macht nur noch zweifeln und Befürchtungen hegen vor dem, was hier “Demokratie” genannt wird und vor denen, die sich “gute Demokraten” nennen.
Es gibt klare Kriterien für “rechtspopulistisch und rechtsextrem”.
Einfach mal googlen und ein wenig lesen, was da so aufploppt.
Und wenn Sie Angst um die Demokratie bekommen, wenn die AfD kritisiert wird – selbst von ihren ehemaligen Mitbegründern Lucke und Henkel (“Ich habe ein Monster erschaffen.”) – und nicht vor dem, was die AfD so rausplautzt und wofür sie steht, dann haben Sie sich meiner Einschätzung nach vorher noch nie Gedanken um das gemacht, was Demokratie ausmacht und jetzt auf dem Spiel steht.
Oder sind Sie es, Frau Prasuhn? Inkognito als E.S.?
Erst heute Morgen las ich von dem ganzen Ausmaß der massiven Angriffe von Linksextremen auf den Parteitag der AfD. Die Polizei hatte alle Hände voll zu tun, die AfD-Mitglieder zu schützen. Frau von Storch wird im Moment von 3 staatlichen Personenschützern bewacht, hieß es, weil ernstzunehmende Morddrohungen gegen sie erhoben wurden.
Weiter war zu lesen, dass die Namen, Adressen und Telefonnummern der 2.100 AfD-Mitglieder, die beim Bundesparteitag anwesend waren, von einer linksextremen Webseite im Internet veröffentlicht wurden.
Auf der linksradikalen Plattform “Indiymedia” wurde dazu geschrieben: “Wenn wir diese 2000 Menschen beseitigt haben, dann können wir endlich in Frieden leben.”
Wenn ich dann Ihre ständige Hetze und unverhohlene Wut auf die AfD und alle hier mitbekomme, die auch nur ansatzweise wagen, die AfD gegen Ihre wüsten Beschimpfungen in Schutz zu nehmen, Georg und Bernd, dann kommt mir nur noch die Galle hoch. Wir brauchen und wollen keine SA-Methoden, weder von rechts noch von links. Eine Seite ist so widerwärtig wie die andere.
Wenn so der Aufstand der Anständigen aussieht, packt mich Entsetzen über die Vorstellungen von Anstand und Recht in diesem Lande. Sind das etwa “anständige” Antifaschisten, mit denen man gemeinsame Sache machen sollte, oder nicht auch knallharte Faschisten mit Nazi-Methoden.
Und kommen Sie mir ja nicht mehr mit der lahmen Bekundung, dass Sie natürlich auch jede Gewalt ablehnen und verurteilen. Solange Sie anschließend wieder nur Hetze, Gesetzesbrüche und Anschläge von rechts anprangern und sich auf dem linken Auge genauso blind stellen wie die Politiker von Rot und Grün, glaube ich Ihnen kein einziges Wort.
Volle Zustimmung!
Aufschlussreich auch die harmlose und verniedlichende Berichterstatung in den Medien über die Krawalle linker Chaoten in HH, Berlin oder anderswo am 01. Mai. Gibt es Festnahmen?
Wie würden sich doch unsere Mainstream – Medien geradezu hysterisch überschlagen, wenn rechte Krawallmacher z.B. den nächsten Parteitag der Grünen so massiv versuchten zu beeinflussen oder gar zu verhindern?
@dixo
Ein interssanter Artikel bei “tichys Einblick”, der Ihren Kommentar ergänzt und vertieft:
http://www.rolandtichy.de/meinungen/der-linke-ist-weder-moralisch-ueberlegen-noch-antifaschist/2/
“…glaube ich Ihnen kein einziges Wort.”
Das tun Sie doch ohnehin nicht. Warum also die Aufregung und diese Statement?
Deshalb wäre auch jede Abgrenzung von mir sinnlos und ich kann sie gleich lassen.
Aufgrund des Hinweises von dixo habe ich einmal auf Indiymedia geschaut. Da ist tatsächlich immer noch die Liste mit sensiblen persönlichen Daten online. Mich wundert, dass niemand etwas dagegen unternimmt, wo wir doch heute so sensibel mit Datenschutz umgehen.
Egal, wie man politisch dazu stehen mag: Das geht nicht und ich behaupte, das ist kriminell, diese persönliche Daten ohne Einverständnis der betreffenen Personen im Internet zu veröffentlichen.
Unbefugte Datenveröffentlichung im Internet ist Straftat
Amtsgericht Marburg
Urteil v. 01.06.2006 – Az.: 2 Js 17479/04-51 Ls
Die unbefugte Veröffentlichung von personenbezogenen Daten im Internet, die nicht allgemein zugänglich sind, in der Absicht, einen anderen zu schädigen, ist eine Straftat nach § § 44 Abs.1 i.V.m. § 43 Abs.2 Nr.1 und Nr.2 BDSG.
Was unter der Flagge “Kampf gegen Rechts” läuft, entwickelt sich immer mehr zum Kampf gegen das Recht.
Das heißt, “dixo”, ich darf die AfD nicht kritisieren, weil es Linksradikale und Linksterroristen gibt, die einen AfD-Parteitag behindern? Quatsch. Ich tue beides, ich kritisiere die AfD für ihre mitunter menschenverachtenden und unsere Gesellschaft verächtlich machenden Sprüche (wie am Wochenende: “links-rot-grün versifftes 68er-Deutschland”) – und ich sage klar, dass linksradikale Gewalttäter die volle Härte unseres Rechtsstaates treffen soll. Genauso wie rechtsradikale Gewalttäter.
Wenn Ihnen, “dixo”, “nur noch die Galle hochkommt”, dann ist das genau die hysterische Grundbefindlichkeit, die derzeit die politische Atmosphäre in Deutschland vergiftet. Sie leben in Freiheit und (vermutlich) Wohlstand – freier und wohlhabender als 95 Prozent der Weltbevölkerung, und Ihnen kommt “nur noch die Galle hoch”? Mit dem Symptom würde ich mal zum Arzt gehen.
“In unserem Lande geschehen Dinge, die zum Himmel stinken…”
Das mit den Frauen, den Homos und den Muslimen?
“Wer eine andere Meinung hat, wird auch hier kurzerhand unter Rechtsverdacht (rechtspopulistisch, rechtslastig, rechtsextrem, rechtsradigal usw.) gestellt…”
Uff, Ihnen ist wirklich nicht mehr zu helfen. Sie haben keine Definition, unterstellen aber allen anderen Böswilligkeit und Pauschalisierung, wenn diese ebensolche anlegen und begründet urteilen. Wie simpel.
“Wetten, dass gleich Georg oder Bernd aufschreien und von Verschwörungstheorie schwafeln?”
Also ich hier fasse mir eher an den Kopf. Aber auch das glauben Sie mir sicher nicht.
“Dixo”, wir haben Ihren Kommentar gelöscht. Wir möchten Sie bitten, bei Ihren Posts auf Beleidigungen zu verzichten.
Die Redaktion
Vielleicht sollten wir mal klären, was hier unter Beleidigung verstanden wird!
Persönliche Verunglimpfungen oder gar Diffamierungen gehen offensichtlich problemlos durch.
Sehr geehrte/r mehrnachdenken,
nein, persönliche Verunglimpfungen oder gar Diffamierungen gehen hier nicht durch. Sachlich begründete Kritik schon – dazu gehören Aussagen, die Mitdiskutierende zu Lügnern oder Verleumdern stempeln, aber nicht.
Wir sind die im Sinne des Presserechts Verantwortlichen für diese Seite und werden für die Inhalte auch der Leserkommentare haftbar gemacht. Also entscheiden wir, was wir vertreten können – und was nicht.
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Sorry, da habe ich eine andere Wahrnehmung. So nach dem Motto: “Alle sind gleich, manche sind gleicher.”
Ihre Richtschnur zur Löschung von Kommentaren ist absolut richtig und gut.
Allerdings stelle auch ich fest, dass Sie sich nachlässig gegenüber bestimmten Kommentatoren verhalten und andere vergleichsweise streng behandeln.
Die Presserechts-Verantwortung scheint sehr selektiv verstanden und ausgelegt zu werden, nicht nur in der Redaktion von news4techers.
@dixo
Schade, Ihren gelöschten Kommentar hätte ich gern gelesen. Sein Nachfolger ist bittere Ironie, die nicht jeder versteht.
Hat hier jemand den Erstkommentar gespeichert und kann ihn an einer anderen (angegebenen) Stelle nachlesbar machen? Ich wäre für eine diesbezügliche Angabe sehr dankbar.
Sehr geehrter mestro,
wir sind Menschen, keine Roboter – deshalb kann es durchaus sein, dass uns vereinzelt Kommentare, die nicht den Richtlinien entsprechen, durchgehen. Wenn Sie meinen, dass wir uns angeblich “nachlässig gegenüber bestimmten Kommentatoren verhalten und andere vergleichsweise streng behandeln”, dann hätte ich gerne Belege für Ihre Kritik. Dann kann ich mich konkret dazu äußern.
Grundsätzlich gilt: Kritik, auch harte, ist ok, solange sie inhaltlich begründet wird – darauf lässt sich vom Angesprochenen ja antworten. Despektierliche Äußerungen, die nicht begründet werden und offensichtlich nur gepostet wurden, um das Gegenüber herabzuwürdigen, sind nicht in Ordnung und werden von uns gelöscht.
Herzliche Grüße
Andrej Priboschek
Herausgeber News4teachers
O. K. Ich wundere mich angesichts anderer Kommentare zwar auch, dass meine Zeilen gelöscht wurden, aber dann eben auf ein Neues.
@ysnp
Wäre dieser eklatante Verstoß gegen die Datenschutzbestimmungen von anderer als von linker Seite gekommen, wären sie vermutlich auf Drängen unseres Justizministers Heiko Maas und anderer schnellstens gelöscht worden. Aber von links sind solche Verstöße nicht so schlimm. Im Gegenteil, dort stehen nach allgemein anerkannter, politischer Ansicht gute Absichten hinter nur scheinbar bösen Taten. Darum ist es Pflicht jedes guten Demokraten, mit zweierlei Maß zu messen und zu reagieren. Politisch unaufgeklärte Leute und ewig Gestrige wie die Rechten sehen darin einen Verstoß gegen Recht und Gesetz und beklagen, dass zwischen guten und bösen Verstößen unterschieden werde, je nachdem von welcher Seite sie kommen. Böse Zungen behaupten sogar, wir hätten so etwas wie eine Gesinnungsjustiz, die unerwünschte Ansichten medial und justiziell unterdrückt und bestraft.
Das ist typisch für eine rechte Gesinnung, sprich für Neonazis in gutbürgerlichem Gewand, denn jeder kennt unsere Verfassung, die der Meinungsfreiheit höchsten Stellenwert einräumt. Aber so sind sie, die Rechten, berufen sich auf Recht und Gesetz, obwohl sie doch die wahrhaft Kriminellen sind, nämlich die geistigen Brandstifter, die dauernd der politisch korrekten Meinung widersprechen.
Und damit soll Schluss sein, musste mich lange genug quälen mit der Auflage, nicht beleidigend zu schreiben. Habe die belehrende Rüge hoffentlich erfolgreich in die Tat umgesetzt und bin nun gespannt, ob und wann mein Kommentar erscheint. Vielleicht so spät, dass so gut wie keiner ihn mehr wahrnimmt und sich n4t dennoch keine Blöße in der Meinungsfreiheit gibt.
Kompliment, mein erneuter Kommentar ist unbehindert durchgekommen.
Glückwunsch, Sie haben es geschafft und der allgegenwärtigen Zensur ein Schnippchen geschlagen.
Aus Ihnen wird noch großes…
Umfrage des Bayerischen Rundfunks: Mehrheit der Deutschen hält Medien für gelenkt:
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/medien-umfrage-des-bayerischen-rundfunks-das-unbehagen-gegenueber-eliten-waechst-a-1090417.html
Mehrheit und keine einsamen Spinner oder Verschwörungstheoretiker!!!
Ich weiß nicht, was Sie meinen?!
Es ist doch bekannt, dass “die Mehrheit” aus einsamen Spinnern und Verschwörungstheoretikern besteht.
Eben das “gesunde Volksempfinden”. Aber dieses ist manchmal auch recht ungesund/krank.
Sie halten offensichtlich nicht besonders viel von der oft bemühten “Mündigkleit des Bürgers”.
Verehrter “Beobachter”, ich erlebe immer wieder, dass Leute mit dem so genannten “gesunden Menschenverstand” Dinge besser durchschauen als so mancher, der sich zur Elite dieses Landes zählt.
Dann scheinen Sie kein großer Anhänger von mehr Mitbestimmung der Bürger in diesem Land zu sein. Ich denke dabei z.B. an die Schweiz.
Hier ein etwas differenzierterer Blick auf die Umfrage:
http://www.rolandtichy.de/feuilleton/medien/pressefreiheit-luegenpresse-und-zweifler/
Eine kleine Basisbanalität: Die Mehrheit fand auch den Adolf gut.
Und über denjenigen, die den “gesunden Menschenverstand” für einen Gradmesser halten, ohne zu definieren, was das eigentlich ist, kann ich nur schmunzeln.
“Wir sind das Volk” gegen “die Elite” – mehrnachdenken wieder mal klassisch im Rausch der rechtspopulistischen deutsch-nationalen Erweckung.
https://www.bpb.de/mediathek/182877/rechtspopulismus-was-ist-das-kurz-erklaert-auf-bpb-de
http://www.politikberatung.or.at/uploads/media/Rechtspopulismus.pdf
Der stereotype Versuch, Meinungen als rechts im Sinne von Nazi darzustellen, die dem eigenen starren Denkmuster widersprechen, ist bevormundend und pluralismusfeindlich.
Wer es nötig hat, Vernunft und gesunden Menschenverstand – die zur eigenen Meinungsbildung unerlässlich sind – als etwas Schlechtes darzustellen, ist selbst Gefangener einer Geisteswelt mit Führerprinzip und strenger Dogmatik, auch wenn er noch so laut “Antifaschismus“ und „Freiheit“ schreit.
Jede Diffamierung des gesunden Menschenverstandes und persönlichen Denkens hat geistige Führerschaft zum Ziel – allerdings nicht mit dem Mittel der Überzeugung durch gute Sachgründe, sondern durch die Benutzung eines angeblich antifaschistischen Kodexes, der Meinungen und Begriffe in gut und böse einteilt statt in sachlich richtig oder falsch.
Insofern erinnert mich vieles von dem, was sog. Antifaschisten gern als Kampf gegen Rechts deklarieren immer wieder an Nazimethoden zum Zwecke der Meinungsführerschaft.
Stereotyp – heißt in diesem Zusammenhang ja nur formelhaft – nicht aber sachlich falsch.
siehe auch Dudeneintrag: stereotyp
(bildungssprachlich) (meist von menschlichen Aussage-, Verhaltensweisen o. Ä.) immer wieder in der gleichen Form [auftretend], in derselben Weise ständig, formelhaft, klischeehaft wiederkehrend
Oooch Frau Prasuhn, Sie wiederholen immer wieder das Gleiche, ohne sich wirklich mit dem auseinanderzusetzen, was ich schreibe. Ist das eine Nebenfolge des Alters?
Und der Vorwurf von “Nazimethoden” zeigt, dass Sie entweder gerne verharmlosen (die Nazimethoden) oder keine Ahnung von ebendiesen haben.
Das sieht doch jeder mit gesundem Menschenverstand.
Wir brauchen keine Bildungsoffensive, wir brauchen mehr Empathie. Allerdings wird unsere Gesellschaft immer individueller, es gibt immer weniger Solidarität. Jeder schaut nur noch auf sich – die Großen machen es ja vor. VW-Boni für das schlechteste Ergebnis der Firmengeschichte. Die Comerzbank hinterzieht Steuern, obwohl diese mit Steuergeldern gerettet wurde.
In den Schulen wird der Trend kritiklos aufgegriffen. Jeder Schüler will individuell umsorgt werden, individuell gefördert werden, am besten noch auf Kosten der anderen.
Wenn es so etwas wie eine Bürgergesellschaft noch gibt, dann müssen auch integrierte und integrationsbereite Muslime hier stärker eingebunden werden. Gemeinsame Werte müssen stärker unterstrichen und nicht überwiegend Trennendes hervorgehoben werden. Denn so, wie jetzt aus den unterschiedlichen Gruppen der Deutschen Kritik gegenüber den eigenen Radikalen erfolgt, so wird auch dann von seiten der Muslime eine stärkere Ablehnung des ausgrenzenden und politiserten Islam und seiner radikalen Befürworter erfolgen.
“…so wird auch dann von seiten der Muslime eine stärkere Ablehnung des ausgrenzenden und politiserten Islam und seiner radikalen Befürworter erfolgen.”
Sind Sie sicher, dass das automatisch und von allein erfolgt?
Ich würde sagen, dass es erfolgen MUSS und jedes Muss auch Forderung und Sanktionierung bei einer Verweigerungshaltung braucht. Ansonsten ist das, was Sie schreiben, nur frommer Wunsch und nicht realistische Zukunftsmusik.
@mehrnachdenken
Vielleicht haben Sie auch diesen Artikel gelesen:
http://www.rolandtichy.de/gastbeitrag/ihr-meine-kinder-rettet-mein-deutschland/
Er stammt von einem Einwanderer, der vor. ca. 40 Jahren als junger Mann nach Deutschland kam und sich an das erinnert, was damals war. Wenn er sich als Bürger mit ausländischen Wurzeln an eine “gute alte Zeit” erinnert, ist er hoffentlich vor Verunglimpfungen geschützt, denen Einheimische oft ausgesetzt sind, wenn sie sich positiv erinnern und einem falschen Bild der Vergangenheit entgegentreten, das einer Politik dient, die mit eigengestrickter Moral agiert und den Bürgern sagt, wie sie zu denken, sprechen und handeln haben, wenn sie als anständige Mitglieder der Gesellschaft gelten wollen.
Im Vertrauen darauf, dass Widersprüchlichkeit nicht auffällt, wird obendrein feierlich erklärt, dies diene dem Schutz der freiheitlichen Grundrechte sowie der Förderung von Humanität,Toleranz etc..
Mit anderen Worten: Folge unseren Anweisungen, dann bist du ein freier, toleranter und sozialer Mensch, der allseitige Anerkennung erfährt!
@U. Prasuhn
Nach fast fünf Tagen, einsam mitten in der Lüneburger Heide ohne Handy und Internet (einfach nur herrlich!!), bin ich nun wieder “gelandet”. Prima, ich spüre keinerlei Entzugserscheinungen, lach.
Ein kurzer Blick auf die Plattform web.de reicht mir schon. Nach einigen Tagen Abstand erkenne ich noch viel deutlicher, welchen geistigen Müll die so verbreiten.
Danke für den Link, den ich aber schon las.
“Imad Karim kam als Fremder nach Deutschland, das ihn mit all seiner Kraft aufnahm: ‘Heute kommt Deutschland fremd zu mir und ich weine Bluttränen, weil ich es nicht schützen kann.’
Immer häufiger lese ich gerne “tichys Einblick”, wei lich mich dort umfassend informiert fühle.
@U. Prasuhn
Ich verwies lediglich auf den Link bei “tichys Einblick”, in dem sich der Autor recht dezidiert mit der Umfrage beschäftigt. Dann ist mein Beitrag zuerst an “beobachter” gerichtet, der sich leider nicht wieder meldete.
Fast glaube ich, unser gemeinsamer “Genosse” hat den überhaupt nicht gelesen, sondern sofort reflexartig los schwadroniert. Schon länger gehe ich auf seine “geistigen Ergüsse” nicht mehr ein. M.E. ist es die reinste Zeitverschwednung.
Hat er nicht vollmundig verkündet, unsere Posts ebenfalls nicht zu beachten? Offenbar fällt es ihm verdammt schwer, seine Finger still zu halten, grins.
Der Beitrag ist für @U. Prasuhn bestimmt (11. Mai/ 14.05 h).
@Georg:
Sie, der Sie sich hier so gern als geistiger Statthalter des barmherzigen Samariters gerieren – aber in Wahrheit nur die Qualität der Billigkopie eines moralinsauer die Rute schwingenden Knecht Ruprecht erreichen – sollten
demnächst einiges mehr Ihrer Energie in einen Benimmkursus stecken als in Ihren fast schon pathologischen Anti-Nazi-McCarthyismus, da Elternhaus wie Schule Ihnen augenfällig keinen Respekt gegenüber dem Alter bei- zubringen imstande waren; doch wahrscheinlich ist dies in Ihrer Weltsicht lediglich eine Sekundäreigenschaft, womit man auch trefflich ein Vernichtungslager betreiben könnte.
Frau Prasuhn echauffierte sich neulich so schön darüber, das Emoticons keinen Sinn machen, weil Humor ja als solcher schon verstanden werden müsste.
Nun, hier haben wir den schönen Beweis, dass dem nicht so ist.
Ansonsten höre ich von Ihnen in Bezug auf mich auch immer nur ein Echo. Schauen Sie, ob Sie dich Energie in Zukunft wirklich aufbringen wollen oder es einfach lassen.
Mit Verlaub, Ihre Replique auf “Milch der frommen Denkungsart” kommt mir ziemlich hilflos vor.
Natürlich spricht gelungener Humor für sich selbst und braucht keine “Emoticons”.
Sie scheinen nicht gemerkt zu haben oder nicht zugeben zu wollen, dass es sich bei dem Ihnen unangenehmen Kommentar, der Ihre Unarten kritisiert, nicht um Humor, sondern völligen Ernst handelt.
Na dann Knut – auch Sie haben offenbar eine andere Art von Humor. Auch für Sie hätte in diesem Fall ein Emoticon Sinn gemacht.
Auch Sie beziehen sich aber nicht auf den inhatlichen Teil meiner Rückmeldung, sondern arbeiten sich auf Nebenschauplätzen ab. Da hätte ich mir schon ein wenig mehr erhofft, wenn Sie Lust haben, sich einzumischen.
off-Topic:
Wo waren eigentlich die älteren user hier, die gerne ein Loblied auf die alten Zeiten singen zu Zeiten der 68er, RAF, Hippies, Hausbesetzer, Feministinnen, Antiautoritären Erziehung, Schulabschaffer, Kinderläden, Ökos, sogar Lesen durch Schreiben gab es damals (hier fälschlicherweise schreiben nach Gehör genannt), Anti-dies und Anti-das? Alles verpasst? Nichts mitgemacht? Nichts hängengeblieben? Sie waren damals jung. Die jüngeren user hier haben das alles verpasst…(Sie auch?)
Was soll die provokante Frage? Was Sie beschreiben waren damals Randerscheinungen, die leider nur von wenigen ernst genommen und mitgemacht wurden. Zum politischen Durchbruch gelangte der ganze ideologische Kram erst Jahrzehnte später. Zur allmählichen Blüte kam er meiner Beobachtung nach im Verlauf der 90er Jahre und bildet seitdem in rasantem Tempo Ableger und neue Blüten aus. Das geht bis heute so.
Auch die Methode Lesen durch Schreiben setzte sich erst sehr spät nach ihrer Geburt an den Schulen durch. Sie allerdings gilt inzwischen als fragwürdig, blüht und wächst darum nicht mehr.
Alles andere ist heute allerdings weit lebendiger und realer als in den Jahren, auf die Sie anspielen. Ihre Vorstellung ist falsch, wenn Sie meinen, der 68er-Ideen hätten sofort überall Fuß gefasst und von heute auf morgen die Gesellschaft und Politik erobert.
“Die älteren user hier, die gerne ein Loblied auf die alten Zeiten singen” haben darum noch etliche Jahre ohne das ganze Zeug erlebt, das Sie erwähnen. Man hörte zwar von diesem und jenem, es griff jedoch noch nicht in den eigenen Lebensbereich ein und wurde deshalb in seiner Machtentfaltung unterschätzt.
Auch heute wird vieles in seinen Anfängen belächelt und unterschätzt. Das scheint leider immer so zu sein. Die “älteren user hier” können ein Lied davon singen, was sie ja auch tun. Sollten sie lieber die Klappe halten und nicht warnen z.B. vor dem Gender Mainstreaming, in dem sie offensichtlich eine weit größere Gefahr sehen als die Jüngeren?
Das Wort “leider” im zweiten Satz gehört wegen völliger Sinnverfäschung gestrichen.
Alter schützt vor Torheit nicht. Ist es denn gesunder Menschenverstand, auf Flüchtlinge “im Notfall” schießen lassen zu wollen, unser Land und unsere Demokratie bei jeder Gelegenheit als “Meinungsdiktatur” zu diffamieren, ständig die aktuellen Auswüchse rechtsextremistischer Gewalt zu relativieren, immer wieder die heutige Jugend/Mütter, die arbeiten wollen/die liberale Gesellschaft schlechtzureden, die in vielen tausend Schulen praktizierte Demokratieerziehung wahlweise als sinnlos oder als Systempropaganda herunterzuputzen und dabei immer wieder auf Publikationen aus dem populistischen Spektrum zu verweisen – oder ist das nicht doch Ausdruck einer bestimmten politischen Haltung, die sich schlicht als “rechts” kategorisieren lässt?
Das wird man ja wohl noch fragen dürfen.
Für mich hebt sich der Blog “tichys Einblick” in wunderbarer Weise von den Mainstream – Medien ab. Dort steht, was uns die führenden öffentlichen Medien oft vorenthalten.
Kennen Sie die Vita von Roland Tichy? Wenn nicht, empfehle ich Ihnen dringend, die Lücke zu schließen. Seinen Blog auch nur in die Nähe von Populismus zu rücken, ist eines einigermaßen informierten Bürgers eigentlich unwürdig.
Hier ein Beitrag darüber, wie in den führenden Medien über den Islam berichtet und was uns verschwiegen wird.
http://www.rolandtichy.de/meinungen/welche-republik-unterwerfung-misstrauen-und-unbeantwortete-fragen/
Heutiges Thema bei S. Maischberger:
http://www.daserste.de/unterhaltung/talk/maischberger/sendung/mann-muslim-macho-was-hat-das-mit-dem-islam-zu-tun-100.html
Interessant ist für mich der Gast Samuel Schirmbeck (ehem. ARD-Korrespondent in Nordafrika):
“In Deutschland ist Islamkritik überfällig”, sagt der frühere ARD-Korrespondent in Algier, “nicht als generelle Kritik an Muslimen, sondern zum Schutz vor seinen menschenverachtenden Auswüchsen”. Aber wer den Islam hierzulande kritisiere, gelte sofort als islamophob oder rechtspopulistisch. Dabei arbeite der offizielle Islam in den arabischen Ländern Hand in Hand mit den Diktaturen gegen Demokratie, Menschenrechte und die Gleichstellung der Frau, erklärt der Journalist.
Und wieder das übliche Märchen: Wer den Islam kritisiere, gelte als Rechtspopulist. Es stimmt einfach nicht – landauf, landab wird der Islam kritisiert (auch von Muslimen selbst). Auch auf News4teachers gab es bereits kritische Beiträge zum Islam, etwa hier: http://www.news4teachers.de/2014/11/der-fall-nigeria-zeigt-die-islamische-welt-hat-ein-problem-mit-bildung/
Und kein Mensch hat N4t je den Vorwurf gemacht, ein rechtspopulistisches Medium zu sein. Was soll die ewige Leier also?
Allerdings: Es gibt natürlich auch Rechtspopulisten, die den Islam kritisieren. Aber die wird man ja wohl noch Rechtspopulisten nennen dürfen.
Ein weiterer Beitrag bei “tichy”, der mich in meiner Skepsis gegenüber vielen öffentlichen Medien nur bestärkt:
http://www.rolandtichy.de/meinungen/erziehungsjournalismus-moralismusdiktatur/comment-page-3/#comments
Ach so, in dem Beitrag entdecke ich viel “Georg” und “Bernd”.
Soeben habe ich den Artikel gelesen, mehrnachdenken. Danke für den Tipp!
Stimmt, ich entdecke in ihm überdeutlich dasselbe oder dieselben wie Sie.
Neuerdings bin ich auch manchmal bei “Tichys Einblick”, den ich vor Ihrer Empfehlung noch nicht kannte.
Danke für Ihre Rückmeldung.
Der Beitrag ist ein klassisches Beispiel für die Dünnbrettbohrerei, die rechtsgerichtete Internet-Medien so gern betreiben. Die Autorin, eine Politikstudentin, die als Model arbeitet, echauffiert sich über “Erziehungsjournalismus” (wozu Sie den vor Empörungstiraden strotzenden Blog, auf dem sie veröffentlicht, offensichtlich nicht zählt – warum eigentlich nicht?) und über “moralisierende Politik”. Und wie sieht es mit Belegen aus? Da wird dann allen Ernstes ein Schlagertext seziert, der weder mit Journalismus noch mit Politikern zu tun hat, und den die Autorin gerade im Radio gehört hat. Auweia.
Und mehrnachdenken und dixo klatschen Beifall, weil mit “links” und “grün” und “Meinungsdiktatur” wieder die Pawlowschen Reflexe bedient werden. Lesen Sie, mehrnachdenken, eigentlich auch mal etwas aus gehaltvollen Quellen – oder muss es immer schön, billig, billig, aus Gratis-Blogs ohne nennenswerte Qualitätskontrolle kommen? So sehen dann auch die Resultate aus.
Ich finde es ein interessantes Phänomen, dass ausgerechnet diejenigen, die sich hier auf N4t immer wieder über ein angeblich sinkendes Bildungsniveau bei jungen Menschen aufregen, sich offenbar keinen Deut um das eigene Bildungsniveau kümmern – und bedenkenlos jeden Internet-Quatsch konsumieren, Hauptsache, er transportiert möglichst 1:1 das eigene Weltbild.
@Bernd
Vielleicht geben Sie uns Ihre “gehaltvollen” Quellen mal bekannt, damit wir die Chance haben, Ihren und Annas beeindruckenden Geisteshorizont annähernd zu erreichen und voller Einsicht zu allem Ja und Amen sagen, was Sie uns Dünnbrettbohrern mit tausend wasserdichten Belegen klarmachen.
Es muss wirklich frustrierend für Sie sein, dauernd auf Leute einzugehen, die von Tuten und Blasen keine Ahnung haben, den gesunden Menschenverstand wie vor tausend Jahren benutzen, sich primitives Zeug aus rechter Quelle reinziehen und hier auch noch das Maul aufreißen für ihre verqueren Ansichten.
Ich versuche noch einmal, Sie auf die Vita von Roland Tichy aufmerksam zu machen.
Der Mann ist ein ausgewiesen guter Journalist, und ich kann mich nur immer wieder wundern, wie wenig Gespür Sie offensichtlich haben, das zu erkennen oder erkennen zu wollen. “Liberal – konservativ” passt halt nicht in Ihr ideologisch linkes Weltbild.
Aufschlussreich sind auch die Kommentare zu diesem Artikel, die Sie aber anscheinend nicht mehr gelesen haben. Auch diese Leute sind ja wohl in Ihren Augen alle “bekloppt”.
Was wollen Sie uns eigentlich mit Ihrem Hinweis auf das Modeln der Autorin sagen? Meinen Sie viellleicht, diese Nebenbeschäftigung disqualifiziert sie von vornherein als Autorin im Blog von Roland Tichy zu schreiben? Falls Sie das damit ausdrücken wollen, bewegen Sie sich aber auf dem dünnen Eis des Sexismus – Vorwurfes.
Auf den “linken Einheitsbrei”, den Sie mir dagegen empfehlen, kann ich gerne verzichten.
Apropos “linker Einheitsbrei”, ein gutes Beispiel dafür waren die Wortbeiträge der Bundesvorsitzenden der Grünen in der gestrigen Maischberger – Sendung.
Schade nur für sie und gut für den Zuschauer, dass sie in S. Schirmbeck, dem langjährigen Korrespondeten der ARD in Nordafrika, einen kompetenten Widerpart fand, der ihr romantisch verklärtes Islam – Bild regelrecht auseinander nahm und sie dabei ziemlich “alt” aussehen ließ.
@Anna
In dem Artikel steckt nicht nur viel “Georg” und “Bernd”, sondern auch eine Menge “Anna”.
Da kann der Papst Herausgeber sein. Offenbar kennen Sie den Unterschied zwischen Meinung und Recherche nicht – ich kann behaupten, der liebe Gott trägt grüne Unterhosen. Und Sie werden es nicht widerlegen können. Weil ich es aber nur behaupte (und nicht belegen kann), ist es völlig belanglos – bis ich einen für andere Menschen nachprüfbaren Beleg anführen kann.
Genauso verhält es sich mit politischen oder wissenschaftlichen Behauptungen. Ich kann erzählen, Deutschland sei eine “Meinungsdikatur” – wenn ich diese Behauptung nicht mit Belegen stütze (und bislang habe ich hier noch keinen einzigen Beleg hier gelesen – immer nur die Meinungen von Herrn Tichy, Frau Meinhof oder Frau Schlotterbeck oder sonstwem), und beispielsweise aufzeige, dass Menschen staatliche Respressalien für von der Meinungsfreiheit gedeckte Aussagen zu erleiden hatten, solange ist das nur Herumgelaber.
Deswegen ist auch das Ansinnen von m. n. Quatsch – es gibt keine per se gehaltvollen Quellen (außer vielleicht dem Brockhaus, Gott hab’ ihn selig). Auch in der FAZ beispielsweise stehen Beiträge, die nicht mehr als Meinung darstellen. In der FAZ allerdings finden sich neben Kommentaren eben auch recherchierte Beiträge, die als Grundlage für gehaltvolle Diskussionen dienen können. In Herrn Tichys Blog habe ich da noch nichts gefunden (was aber nicht heißt, dass es solche Beiträge dort nicht gibt). Das von Ihnen hier dauernd angeführte Zeug allerdings, mehrnachdenken, gehört zweifellos nicht dazu.
Apropos “Meinungsdiktatur”: Immerhin sagt die Hälfte des Volkes laut Umfrage, dass sie sich nicht mehr traue, ehrlich zu sagen, was sie denke. Also muss es doch Einschüchterung geben. Ist das kein Beweis? Wie ich Sie kenne, werden Sie behaupten “alles nur Spinner”.
Dabei machen Sie doch vor, wie es Querdenkern geht: Ihnen werden böse (rechte) Gedanken und Absichten unterstellt, sie werden lächerlich gemacht, als Verschwörungstheoretiker verunglimpft, der Dummheit, Unaufgeklärtheit und Schießwütigkeit auf Ausländer bezichtigt, der Kaltherzigkeit und Mitleidlosigkeit gegenüber Minderheiten und nicht zuletzt der Intoleranz.
Alles das haben Sie doch Meinungsgegnern hier schon mehrfach vorgeworfen, diese allerdings nicht einschüchtern können, weil es sich hier offenbar um gestandene Persönlichkeiten handelt, die sich nicht so leicht ins Bockshorn jagen lassen durch Verunglimpfung ihrer Person.
Über richtig und falsch lässt sich doch nicht abstimmen. Drehte sich früher die Sonne um die Erde, weil eine Mehrheit der Menschen das glaubte?
Und die Leute haben ja Recht: Ich kann nicht ehrlich sagen, was ich denke. Wenn ich meine, Herr XY ist ein Arschloch, darf ich das nicht sagen. Die Meinungsfreiheit endet eben bei der Würde des anderen – auch (und gerade) in der Demokratie.
Ich verstehe das Problem nicht: Wenn ich andere öffentlich kritisiere, muss ich doch auch bereit sein, selbst Kritik hinzunehmen – aber viele derjenigen hier, die austeilen bis zum Gehtnichtmehr (“da kommt mir nur noch die Galle hoch”), sind im Einstecken echte Jammerlappen. Meinungsfreiheit gilt eben nicht nur für einen selbst.
… (“da kommt mir nur noch die Galle hoch”), … .
Wie entlarvend!! Richtig, Ihre Beiträge triefen nur so vor Wut, und deshalb kann zumindest ich sie auch schon lange nicht mehr ernst nehmen.
Einen weiteren Diskurs halte ich daher für vollkommene Zeitverschwendung!!
Das gilt im Übrigen auch für “Anna”, Ihre “Schwester im Geiste”.
Das war ein Zitat (wie die Anführungsstriche deutlich signalisieren) von Ihrem Freund dixo – Eigentor.
… und wieder typisch. Draufhauen, wenn’s andere betrifft – und wenn Herr (oder Frau?) mehrnachdenken dann selber kritisiert wird, zieht er/sie sich beleidigt zurück. Das ist genau das Muster dieser “Meinungsdiktatur”-Debatte.
Um das Muster noch etwas zu präzisieren:
Erst wird etwas behauptet (“Deutschland ist eine Meinungsdiktatur”).
Wenn dann Widerrede kommt, wird die gleiche Behauptung von jemand anderem als Beleg angeführt (“Deutschland ist eine Meinungsdiktatur”).
Wenn dann eingewendet wird, dass eine doppelte unbelegte Behauptung immer noch nur eine Behauptung ist, wird die Kommunikation gekündigt.
Hauptsache, das eigene selbstgebastelte Weltbild kommt nicht ins Wanken.
@Bernd
Nur noch zur Klarstellung. Ich habe mal gelernt, dass auch angegeben wird, von wem ein Zitat stammt. Im Beitrag von “dixo”, auf den Sie sich beziehen, steht es jedenfalls nicht.
Ich gönne Ihnen den kleinen Triumph”. Ansonsten habe ich nichts zu korrigieren.
Der eigene Standpunkt ist immer entscheidend für die Standortbestimmung der anderen.
Um es im Fußballjargon auszudrücken: Wenn ich auf einer Linkspositon spiele, sind für mich die meisten Mitspieler rechts, auch die im Mittelfeld. Was und wen Sie als “rechts” kategorisieren, könnte also wegen der Perspektive zu den optischen Täuschungen gehören.
Ich habe eine ganz andere Vorstellung von der Meinung und dem Standort der Leute, mit denen Sie hier ins Gericht gehen. Es gab ja genug Kommentare, um sich ein eigenes Bild aus eigener Perspektive zu machen.
@Bernd:
Meinungen sind tatsächlich nicht sakrosankt, da bin ich ganz bei Ihnen; sie aber süffisant unter Verweis auf das Alter ihrer Vertreter abzuqualifizieren, steht freilich gerade denen schlecht zu Gesicht, die sich fortwährend als Vorkämpfer gegen eine “Hass-Kultur” aufspielen, deren Deutungshoheit sie aber selbstverständlich exclusiv für sich beanspruchen.
@Bernd (Nachtrag):
“Dass Herr Churchill das nicht glaubt, rechne ich seinem hohen Alter zugute.”
(Aus einer Rede Adolf Hitlers am 8.11.1939)
Huch, ist das jetzt nicht die schlimme Nazi-Keule?
@Bernd:
Eben – betrachten Sie es als Spiegelinstrument zur Selbsterkenntnis.
Sehr gut wie alle Kommentare, die ich von Ihnen gelesen habe.
Dann müsste ich jetzt reflexartig in Krokodilstränen darüber ausbrechen, dass man in diesem Land offenbar nicht mal mehr gesunde Menschenverstandsfragen stellen darf, ohne mit einer Keule bedroht und an den Rand der körperlichen und seelischen Existenz wenn nicht darüber hinaus getrieben zu werden – lass’ ich aber.
Danke!
@Anna:
Wenn zwei das Gleiche tun, so ist also in Ihrer Weltsicht allein Ihr Gegenpart ideologisch verbohrt, während Sie vom Quell reinster wie unverstellter Erkenntnis getrunken haben – ein eher schlichtes Modell, für den sich die Bezeichnung “Denkansatz” von vornherein verbietet.
Was tue ich denn “Gleiches”? Ich berufe mich bei meinen Posts jedenfalls nicht auf blühenden Blödsinn, wie er hier alle Nase lang von mehrnachdenken und Co. als besonders geistreiche Erbauung angeführt wird.
Sorry, aber ich kenne den Unterschied zwischen ernstzunehmender wissenschaftlicher oder journalistischer Publikation, die ihre Thesen auch belegt, und publizierten Behauptungen, die millionen- und milliardenfach durchs Internet geistern und bei Bedarf auch die Landung von Marsmännchen als Tatsache anführen. Schon mal etwas von Medienkompetenz gehört? So mancher Schüler hat erkennbar mehr davon als so mancher derjenigen hier, die ewig hier über den Bildungsverfall der Jugend lamentieren. Bildung erschöpft sich nicht im Rezitieren von Zitaten aus dem 19. Jahrhundert oder in fehlerfreier Orthografie – echte Bildung schafft dann schon den Transfer, gute Quellen von schlechten zu unterscheiden. Thesen, die nur mit der Meinung irgendwelcher Leute belegt werden und auf unbelegten Behauptungen beruhen, sind halt nur dahingeplappertes Zeug.
@Anna:
Wenn ich nur zwei Passagen aus Ihren hier veröffentlichten Beiträgen herauspflücken darf:
“Und zweitens muß an der Grundschule viel mehr Zeit in die Unterrichtsvorbereitung investiert werden …
(27. November 2015)”
“Die im Deutschen übliche Trennung zwischen “Erziehung” und “Bildung” gibt es (…) in anderen Sprachen
nicht … (ebd.)”
Abgesehen davon, daß letzteres für das Russische etwa ausdrücklich nicht gilt: Fußen diese Ihre Erkennt- nisse nun auf jenen von Ihnen so vehement eingeforderten wissenschaftlichen Belegen oder geben sie nicht doch vielmehr Ihre persönliche Meinung wieder ?
Und: Ist diese also eine “gute Quelle” oder nicht doch eine “unbelegte Behauptung” oder gar “nur dahin- geplappertes Zeug” ?
Herr Oberlehrer, ich habe nicht geschrieben, dass es die Trennung zwischen “Erziehung” und “Bildung” in ALLEN anderen Sprachen nicht gibt – kann ich nicht behaupten, weil ich nicht alle Sprachen spreche.
Und natürlich kommentiere ich hier auch, äußere also Meinung. Ich führe aber als Beleg für meine Meinung nicht die Meinung anderer Leute an und maße mir deshalb dann an, unumstößliche Wahrheiten zu verkünden. Und schon gar nicht ziehe ich über die Bildung anderer (jüngerer) Leute her, weil ich mir auf meine eigene Bildung so viel einbilde. Wenn sich die dann auch noch als überaus löchrig erweist, weil ich nicht mal in der Lage bin, eine allerschlichteste Textanalyse vorzunehmen (Kommentar? Verifizierte Information? – sollte schon ein Achtklässer unterscheiden können), dann ist das hier nur noch peinlich.
@Anna:
Ihr verbales Pfauenrad wird den Mangel an sprachlicher Präzision wie realer Argumentationsarmut nicht über-tünchen; damit dürften sie in der Tat nicht einmal Acht- klässler hinters Licht führen.
Wir brauchen eine Bildungs – Offensive gegen die Hass- Kultur. Vollkommen einverstanden.
Dazu gehört für mich aber auch eine Offensive gegen den linken Hass.
Mehr dazu im Cicero:
http://www.cicero.de/salon/gewalt-und-gesinnung-auch-linker-hass-ist-haesslich/60900
Hier sind wir jetzt wirklich mal einer Meinung.
Sorry, Bernd, aber mehrnachdenken und Frau Prasuhn geht es beim Hinweis auf die Gewalt von Linken nicht um politische Gewalt im Allgemeinen.
Ihnen geht es darum zu verdeutlichen, das “Rechts” nicht so schlimm ist, weil sie selbst mit PEGIDA und AfD sympathisieren und nicht zugeben wollen oder erkennen können (Ich weiß nicht, was mir zu denken geben würde.), dass der massive Anstieg von rassistischen Straftaten und rechtem Terror genau auf diesem Boden gediehen ist. Nicht umsonst werden von den beiden keine Statistiken und Forschungsergebnisse zur Kenntniss genommen oder versucht, pauschal und ohne inhaltliche Argumentation madig zu machen.
Das ist der Effekt, den ich selbst viele Jahre in der sächsischen Provinz in der Kommunalpolitik und bei den kleinstädtischen Eliten beobachten durfte, wo die NPD mal fast zweistellig im Landtag saß, PEGIDA “spaziert” und die AfD jetzt präsent die Rolle der Nazis übernommen hat und sich doch nur in der offenen Verherrlichung des NS von ihnen unterscheidet.
http://www.bpb.de/politik/extremismus/rechtsextremismus/41312/was-ist-rechtsextrem
“Aber die Linken sind doch genauso schlimm.” (Wider aller Statistiken und Art der Straftaten.) “Man sollte doch nicht übertreiben.” “Nicht bei uns, weil alles kommt von außen.” “Das sind doch nur Dumme-Jungen-Streiche.” “Irgendwie kann ich sie auch verstehen – die sind halt verärgert.”
So kann wachsen und gedeihen, was dieses Land mal in den Abgrund riss.
http://www.zeit.de/2016/21/ostdeutschland-sachsen-pegida-hoyerswerda-aue
http://neuenormalitaet.de/
Und nein, dies ist keine Relativierung linker Gewalt. Wer das hier hineinließt, will oder kann nicht verstehen und macht sich mit beidem eher lächerlich.
@Bernd um 08:42
Ja, wer austeilt, muss auch einstecken können. Sie wissen aber genau, dass heutzutage nicht der Begriff “Arschloch” einschüchtert und auch nicht Aussprüche wie “mir kommt die Galle hoch”, sondern das, was “dixo” gestern um 20:10 Uhr beschrieben hat.
Mit dem, was er/sie aufführt, wird m.E. ein neuer “Untermensch” kreiert und an den Pranger gestellt, der nicht auf Grund seiner Abstammung, sondern auf Grund seines Denkens und seiner Überzeugung als böse und schlecht (kurz: rechts) stigmatisiert und zur Ächtung freigegeben wird. Er gilt als “Dunkeldeutscher”, der es jedem zur Ehrensache macht, ihn zu beschimpfen, sein Ansehen zu beschädigen und damit u. U. seine soziale Existenz zu bedrohen.
Das hat für mich nichts Anständiges mehr, sondern ist geförderte Unanständigkeit, deren Zweck von jeder Schuld freispricht und die eigene Person – die ansonsten vielleicht wenig unter den Füßen hat – auf billige Art aufwertet.
Die jüdische Theologin Edna Brocke sagte vor knapp einem Jahrzehnt: “Es gibt nur einen identitätsstiftenden Mythos in der Bundesrepublik, egal ob in der Variante Ex-DDR oder in der Variante Ex-alte-Bundesrepublik. Dieser identitätsstiftende Mythos ist die Absetzung vom Nationalsozialismus. Und in dem Moment, wo man sich irgendwo identifizieren will, muss man jemanden in die Ecke der Nazis oder der Erben der Nazis stellen und sich von ihm distanzieren.”
Der Dame gebe ich Recht in dem, was sie über die Identitätssuche sagt und den widerlichen Drang, andere als Nazis sehen und abzustempeln zu wollen, um dadurch Identität und gesellschaftliche Anerkennung zu finden.
Übrigens lässt sich über richtig und falsch sehr wohl abstimmen. Wird das bei politischen Entscheidungen nicht ständig getan? Jedenfalls sollte es so sein, dass Abgeordnete darüber diskutieren, ob sie etwas für richtig oder falsch halten und dementsprechend abstimmen.
Sehr geehrte Frau Prasuhn,
nein, über Fakten wird nicht abgestimmt – wohl darüber, welche politischen Schlussfolgerungen aus Fakten zu ziehen sind. Von Ihnen bekomme ich aber keine Fakten geliefert für Ihre ständige Behauptung, Deutschland sei eine “Meinungsdiktatur” (nennen Sie mir einen Menschen in Deutschland, der staatliche Respressionen erleiden musste, weil er etwas gesagt hat, was von der Meinungsfreiheit gedeckt ist – einen einzigen), stattdessen: nur Meinung. Und jetzt wieder.
Das Problem, auf das mehrnachdenken oben so treffend hingewiesen hat, ist (auch) die entgrenzte und hemmunglose Diktion, die Sie und andere in der politischen Auseinandersetzung pflegen. Jemand, der kritisiert wird, wird dann gleich zum “Untermenschen”, also zum Opfer stilisiert (auch die AfD hat sich auch schon mit den verfolgten Juden im Dritten Reich verglichen), es gibt angeblich “Dunkeldeutsche”, die von jedermann beschimpft und stigmatisiert werden dürfen (der Bundespräsident hat von “Dunkeldeutschland” gesprochen – das ist was anderes), sie schreiben von “Unanständigkeit”, von einem “widerlichen Drang, andere als Nazis sehen und abstempeln zu wollen”, und eben immer wieder von “Meinungsdiktatur”.
Geht’s auch ein paar Nummern kleiner? Mit dieser hysterischen Sprache schädigen Sie und andere den politischen Diskurs in Deutschland – es geht um unterschiedliche Meinungen und Haltungen, nicht um Leben oder Tod oder die Existenz Deutschlands oder ihre eigene. Streit gehört zur Demokratie, Konstruktiver Streit setzt aber voraus, dass der politische Gegner nicht zum Feind erklärt wird. Das tun Sie und andere mit Ihren Ausdrucksformen aber ständig – und wundern sich dann über Gegenwind.
Mal zur Erinnerung: Sie leben in einem der reichsten Länder der Erde, in einem der sichersten und in einem der freiesten.
Sie schrieben in Ihrem Kommentar um 8:42: “Über richtig und falsch lässt sich doch nicht abstimmen.” Wo war denn von Abstimmung über Fakten die Rede? Bitte verfälschen Sie nicht vorherige Aussagen!
Des Weiteren ist festzustellen, dass ständig Sie und Ihre Clique das Wort “Meinungsdiktatur” ins Spiel bringen und dies von Frau Prasuhn behaupten. Sie können die Sache aber klarstellen, wenn Sie schwarz auf weiß die angeblichen „immer wieder“ Stellen (per Link) belegen. Mein Eindruck ist, dass Sie auch hier sehr die Tatsachen verdrehen.
Soweit ich die Kommentare von U. P. kenne, und das sind wahrscheinlich die meisten, hat sie nie von staatlichen Repressalien gesprochen, sondern allein von der verbreiteten Unsitte, bestimmte Meinungen und Meinungsvertreter als rechts (Nazi) zu diffamieren, um so von weiteren Äußerungen abzuschrecken. Dass dies ständig geschieht und der Meinungsfreiheit schadet, dürfte außer Frage stehen.
Da Sie bei unerwünschten Aussagen gern fehlende Belege kritisieren, bin ich zuversichtlich, dass Sie diese liefern können und sich nicht auf ein subjektives Verständnis herausreden, das Sie anderen als unseriös ankreiden.
Schließlich sagen Sie noch: “Streit gehört zur Demokratie”. Richtig! “Konstruktiver Streit setzt aber voraus, dass der politische Gegner nicht zum Feind erklärt wird.” Wieder richtig!!
Ein Drittes ist noch vonnöten: “Alle schönen Lehrsätze und Verhaltensregeln müssen selbst eingehalten und nicht nur dem Meinungsgegner unter die Nase gerieben werden.”
Also, ich lese schon länger gewisse Foren mit und kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass einige Foren dazu benutzt werden, einen Machtkampf in Worten zu veranstalten.
Auch ich frage mich, was bringen die Mitdiskutierenden letztendlich an konstruktiven Argumenten in die Diskussion ein, um das Thema weiter zu beleuchten?
Ich lese stellenweise nur einen “Schreibkrieg”, wo einiges bewusst oder unbewusst in eine Richtung verstanden werden will.
Mir wäre viel lieber, wenn man sich wirklich um das Thema argmentativ kümmert und nicht in stellungskriegsähnlichen Wortgefechten verharrt.
Gegenvorschlag: Zeigen Sie doch einmal ein bisschen Empathie für Ihren “Meinungsgegner” und suchen Sie nach Punkten, die die Diskussion konstruktiv weiterbringen. Dann wäre wirklich etwas bewirkt!
Der Aufruf zu mehr Empathie für den Meinungsgegner ist begrüßenswert, ysnp, jedoch etwas unkonkret, weil jeder anders empfindet und anderen Handlungsbedarf sieht.
Eine Regel könnte da vielleicht auf einen Nenner bringen:
Persönliche Angriffe auf Meinungsgegner sind zu unterlassen. Sie dienen letztlich der Hass-Kultur, auch wenn diese formal verurteilt wird.
An “dixo”, Frau Prasuhn, mehrnachdenken und alle anderen, die bei Warnungen vor der eskalierenden Gewalt von Rechtsextremen reflexartig nach links weisen – hier der aktuelle Bericht des Bundesinnenministers, der in einer sachlichen Darlegung der Fakten das jeweilige Bedrohungspotenzial erkennen lässt.
“Straftaten aus der rechten und der linken Szene haben deutlich zugenommen und einen neuen Höchststand erreicht. Im vergangenen Jahr zählte die Polizei insgesamt fast 39.000 politisch motivierte Straftaten – ein Anstieg um 19,2 Prozent gegenüber 2014. Die Zahl der entsprechenden Fälle sei nahezu “explodiert”, sagte Bundesinnenminister Thomas de Maiziere (CDU) bei der Vorstellung der Kriminalstatistik in Berlin.
Darunter waren 22.960 rechtsmotivierte Delikte (plus 34,9 Prozent) und 9605 linksmotivierte Delikte (plus 18,3 Prozent). Dies seien die höchsten Zahlen seit der Einrichtung eines gesonderten Meldedienstes für politisch motivierte Kriminalität im Jahr 2001. De Maizière sagte, der starke Anstieg zeige eine “bedrohliche gesellschaftliche Entwicklung” auf.”
Doppelte Fallzahlen, doppelte Steigerungsraten – ohne deshalb hier linke Gewalt beschönigen zu wollen – rechtfertigen ja wohl besondere Maßnahmen gegen rechtsextreme Gewalt.
Quelle: http://www.welt.de/politik/deutschland/article155606479/Zahl-der-politisch-motivierten-Straftaten-explodiert.html
Die westliche Welt hat ihre eigenen Wurzeln abgegraben, ist dement geworden, d.h. weiß nicht mehr wie barbarisch es bis ins Mittelalter hinein auch bei uns in Europa zuging. Man weiss auch scheinbar nicht mehr wie es dazu kam, dass besonders nach der Reformation erstaunlich viele positive Dinge mit unfassbaren Mühen aufkamen … Ich will das jetzt nicht alles weiterführen, weil jemand das viel besser recherchiert und zusammengetragen hat als ich das könnte. Daher möchte ich gerade in dieser interessanten Diskussion hier das Buch “Das Buch der Mitte” dringend empfehlen. Es wurde von dem Inder Vishal Mangalwadi geschrieben und hat den englischen Titel “The Book that made your World”. Man findet erstaunlich viele Kommentare zu diesem Buch bei Amazon.de und auch zu der englischen Originalversion bei Amazon.com. https://www.amazon.de/Das-Buch-Mitte-Herzst%C3%BCck-westlichen/dp/3038480045/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1475010439&sr=8-1&keywords=das+buch+der+mitte