Kita-Träger: Änderung des Kitagesetzes notwendig – Betreuungszeiten nicht mehr zeitgemäß

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Brandenburger Kita-Träger haben von der Politik mehr Unterstützung angemahnt, um geforderte längere Betreuungszeiten zu sichern. Die aktuellen Regelungen im Kita-Gesetz entsprächen nicht mehr die Realität in vielen Kindertagesstätten, sagte Andreas Kaczynski, Vorsitzender der Liga der Freien Wohlfahrtspflege – Spitzenverbände in Brandenburg. Die Kommunen müssten vom Land unterstützt werden, um benötigte Betreuungszeiten von bis zu zehn Stunden abzudecken. Der Bedarf der Eltern nehme zu, unter anderem wegen längerer Arbeitswege.

Eltern brauchen längere Betreuungszeiten für ihre Kinder.                                          Foto: oana mya / flickr / CC BY 2.0

Um ihre Forderungen zu unterstützen öffneten Kitas der beteiligten Träger nur für 7,5 Stunden. Am kommenden Mittwoch wollen Erzieher, Eltern, Großeltern und Kinder vor den Potsdamer Landtag ziehen. Im Parlament wollen die Abgeordneten eine Änderung des Kitagesetzes beschließen. Mit dem Einstieg in die Elternbeitragsfreiheit ist das erforderlich.

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Aus Sicht der Kita-Träger sind die neuen Regelungen nicht ausreichend. Auch in Zukunft sei nur eine gesetzliche Finanzierung von 7,5 Stunden Betreuung vorgesehen. Durch längere Zeiten verschlechtere sich das Verhältnis Fachkraft und Kind. Das belaste die Erzieher, wird kritisiert.

In Brandenburg gibt es 1.870 Kitas. Die Hälfte wird von den beteiligten Trägern betrieben. dpa

Männliche Erzieher? Mangelware! Für die Kinder wären sie jedoch eine Bereicherung

 

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2 KOMMENTARE

  1. ZITAT: “Brandenburger Kita-Träger haben von der Politik mehr Unterstützung angemahnt, um geforderte längere Betreuungszeiten zu sichern. … Die Kommunen müssten vom Land unterstützt werden, um benötigte Betreuungszeiten von bis zu zehn Stunden abzudecken. Der Bedarf der Eltern nehme zu, unter anderem wegen längerer Arbeitswege.”

    Ja, finde ich auch. Flexible Arbeitszeiten müssen auch flexible(re) Öffnungszeiten von Kindergärten und Kinderkrippen zur Folge haben. Da wären die sprudelnden Steuereinnahmen mal sinnvoll und zeitgemäß eingesetzt!

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