Islamischer Religionsunterricht in NRW wird fortgeführt – Lob vom VBE

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DÜSSELDORF. Der islamische Religionsunterricht in Nordrhein-Westfalen wird fortgeführt. Das beschloss der Landtag am Mittwoch mit den Stimmen der CDU, FDP, SPD und Grünen. Nur die AfD stimmte gegen den Gesetzentwurf. Der VBE begrüßte die Entscheidung.

Das heilige Buch der Muslime: der Koran. Foto: crystalina/Wikimedia Commons (CC-BY-2.0)
Das heilige Buch der Muslime: der Koran. Foto: crystalina/Wikimedia Commons (CC-BY-2.0)

Die landesweite Einführung von islamischem Religionsunterricht als ordentliches Lehrfach war Ende 2011 gesetzlich beschlossen worden – allerdings als Übergangsregelung, die Ende Juli ausläuft. Daher musste der Gesetzgeber erneut entscheiden. Im Schuljahr 2017/18 wurde in NRW mehr als 19.000 Schülern von 241 in Deutschland ausgebildeten Lehrkräften an 234 Schulen islamischer Religionsunterricht erteilt. Der Unterricht erfolgt in deutscher Sprache und unter deutscher Aufsicht. In NRW gibt es inzwischen 415.000 muslimische Schüler.

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In deutscher Sprache unter deutscher Schulaufsicht

Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) sagte, das Gesetz sei ein wichtiges Signal für die Muslime im Land und ihre Gleichberechtigung. Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW, erklärte: „Der breite Konsens ist ein positives Zeichen – nicht nur der großen muslimischen Bevölkerungsgruppe gegenüber. Wir hatten uns bereits früh dafür stark gemacht, dass es einen islamischen Religionsunterricht in deutscher Sprache, unter deutscher Schulaufsicht und mit in Nordrhein-Westfalen ausgebildeten Lehrkräften geben soll. Das Fach vermittelt wichtige Werte und stärkt das Selbstbewusstsein der Schülerinnen und Schüler. Staatlicher Religionsunterricht fördert Frieden und Toleranz. Das ist eine gute Entscheidung für Nordrhein-Westfalen.“ News4teachers / mit Material der dpa

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