Lehrer soll möglicherweise doch jugendpornografische Fotos besessen haben

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BREMEN. Die Bremer Bildungsbehörde hat einen Lehrer wegen des Verdachts auf den Besitz jugendpornografischer Fotos vom Dienst suspendiert.

Das berichtete der «Weser-Kurier» am Samstag. Dem Pädagogen sei Hausverbot erteilt worden, hieß es. Weitere Schritte würden geprüft, das könnte auch die Entlassung aus dem Beamtenverhältnis bedeuten.

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Schon im Jahr 2016 war der Computer des Bremer Lehrers beschlagnahmt worden. Nun prüft die Staatsanwaltschaft erneut. Foto: tookapic / Pixabay (P. L.)

Die Polizei sei im Jahr 2016 bei einer ersten Auswertung eines beschlagnahmten Computers zu der Auffassung gelangt, dass die Bilddateien strafrechtlich nicht relevant seien, berichtete die Zeitung und berief sich dabei auf die Staatsanwaltschaft in Bremen.

Kürzlich habe die zuständige Fachdezernentin der Anklagebehörde die Fotos aber neu bewertet und als jugendpornografisch eingestuft. «Daraufhin wurde im Juli ein Ermittlungsverfahren gegen den Lehrer eingeleitet», sagte dazu Sprecher Frank Passade von der Staatsanwaltschaft Bremen am Samstag.

«Ich kann das nicht nachvollziehen, schließlich hatte die Polizei die Akten schon einmal geschlossen», zitierte der «Weser-Kurier» den Anwalt des Lehrers zu den Vorwürfen. (dpa)

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