Niedersachsen rüstet sich für doppelten Abi-Jahrgang 2021

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HANNOVER. Niedersachsen rüstet sich bereits für den doppelten Abitur-Jahrgang. Hintergrund ist die Rückkehr zum Abitur nach 13 Jahren. Um den damit wieder steigenden Bedarf an Gymnasiallehrern abzudecken, seien bereits zusätzliche Lehrer eingestellt worden, sagte Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) im Landtag in Hannover. Da diese neuen Lehrer erst vom kommenden Jahr an voll an den Gymnasien benötigt werden, seien 150 dieser Stellen mit der Maßgabe besetzt worden, dass die Lehrer zunächst teils an Haupt-, Real- und Oberschulen abgeordnet werden.

Ziel sei es künftig, Lehrerstellen möglichst passgenau zu besetzen, damit es nicht mehr so viele oft ungeliebte Abordnungen von Lehrern an andere Schulformen gibt. Über den Umfang hatte sich zum Schuljahresstart wie in den Vorjahren eine Diskussion entfacht, wie auch über den statistischen Umfang der Unterrichtsversorgung. Minister Tonne betonte, dass es bei einem bundesweiten Lehrermangel dennoch gelungen sei, von 1900 ausgeschriebenen Lehrerstellen 1777 zu besetzen. dpa

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Jetzt amtlich: Tonne lässt viele Gymnasiallehrer weiterhin an andere Schulformen abordnen

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1 KOMMENTAR

  1. Minister Tonne vergisst seit Monaten in seiner Aufzählung der Schulen, die Lehrermangel haben, die Grundschulen,
    obwohl diese nur durch erhebliche Abordnungen den Kernunterricht aufrecht erhalten können.

    Wie das im kommenden Jahr gelingen soll, wenn die Gymnasiallehrkräfte, die nun in anderen Schulformen unterrichten, zurück an die Stammschulen gehen, ist mir nicht klar.
    Ob tatsächlich alle Gymnasiallehrkräfte, die über Bedarf eingestellt wurden, auch am Gymnasium gebraucht werden, ebefalls nicht.

    Die Junglehrer, die mit direkter Abordnung eingestellt wurden, arbeiten sich jetzt in den Unterricht der GS oder der SekI ein, gehen im nächsten Jahr dann an das Gymnasium und arbeiten sich dort ein.
    Die Kollegien, die Abordnungen erhalten, arbeiten in diesem Jahr diese KollegInnen ein und im nächsten Jahr… ?

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