Treuenfels fordert Konsequenzen aus Pandemie für digitalen Unterricht

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HAMBURG. In der Corona-Krise mussten Hamburgs Schulen schließen. Bei der Suche nach alternativen Unterrichtskonzepten zeigte sich nach Überzeugung der FDP-Abgeordneten Treuenfels-Frowein: Die Schulen sind digital zu schwach aufgestellt.

Die Corona-Pandemie hat nach Ansicht der FDP-Bürgerschaftsabgeordneten Anna von Treuenfels-Frowein aufgezeigt, wie schlecht es um die Digitalisierung in Hamburger Schulen steht. «Wie mit einem Brennglas wurden gleich zwei Probleme sehr klar: Unsere Schulen sind nicht nur digital schwach ausgestattet, sondern die Technik ist auch unzureichend in den Unterricht implementiert», sagte die 58-Jährige, die für die FDP allein im Parlament sitzt. Sie fordert: «Da müssen wir wahnsinnig Gas geben.» Dabei reiche es nicht, «wenn man Hardware auf Klassenzimmer regnen lässt und meint, damit ist es dann getan». «Da muss dringend was in der Aus- und Fortbildung von Lehrern getan werden», betonte Treuenfels-Frowein.

Wie mit einem Brennglas habe die Corona-Pandemie aufgedeckt, wie schlecht es um die Digitalisierung der Hamburger Schulen steht. Foto: Michael Gaida / Pixabay (CC0 1.0)

Wegen der Corona-Krise waren auch Hamburgs Schulen im März geschlossen worden. Stattdessen gab es Online-Unterricht. Der Schulbetrieb in Hamburg wurde erst ab dem 27. April langsam wieder hochgefahren, auch vor den Sommerferien gab es noch keinen Regelbetrieb.

Über den Digitalpakt stellt der Bund den Schulen fünf Milliarden Euro für Investitionen in digitale Tafeln (Smartboards), Schul-WLAN, Online-Lernplattformen und mobile Geräte zur Verfügung. Von den Ländern kommen insgesamt weitere 500 Millionen dazu. Doch die Mittel fließen bislang nur langsam ab. (dpa)

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