Im Dienst infiziert? RKI-Daten weisen drei verstorbene Lehrer / Erzieher aus – allein in dieser Woche. Insgesamt sind es jetzt 16.

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BERLIN. Dem Robert-Koch-Institut sind in der vergangenen Woche drei Todesfälle gemeldet worden, die Corona-infizierte Lehrer oder Erzieher betreffen. Das geht aus einem Vergleich der Lageberichte vom gestrigen Samstag sowie vom Samstag in der Vorwoche hervor. Zu diesen Verstorbenen gehört offenbar auch ein Lehrer aus Berlin, der nicht unter einer Vorerkrankung gelitten haben soll. Die GEW geht davon aus, dass er sich „höchstwahrscheinlich“ im Dienst angesteckt hat.

Sind Schulen sichere Orte? Illustration: Shutterstock

„Unsere Schulgemeinschaft trauert um unseren geschätzten Kollegen, der viel zu früh uns gegangen ist“, so heißt es in der Traueranzeige – daneben das Foto des verstorbenen Lehrers. Der Pädagoge ist laut „Tagesspiegel“ an einer Corona-Infektion gestorben. Er soll keine Vorerkrankungen gehabt haben – und hat sich womöglich an seiner Schule, einer Gemeinschaftsschule in Kreuzberg, angesteckt.

Das jedenfalls glaubt Gökhan Akgün, der Vorsitzende des GEW-Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg. Er schreibt auf Twitter: „Unser Kollege ist an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. Die Infektion erfolgte höchstwahrscheinlich im Dienst!“ Auch der mittlerweile Verstorbene selbst soll Kollegen kurz nach seinem positiven Test gesagt haben, so heißt es in dem Bericht, er habe sich in der Schule infiziert. Einen Beweis dafür gibt es nicht. Doch für Akgün steht aufgrund der Gesamtumstände „fest, dass nur die Schule als Infektionsherd in Frage kommen kann“.

In einer Klasse, in der der Lehrer unterrichtete, habe es unter den Schülern mehrere Corona-Fälle gegeben, zudem sei ein weiteres Mitglied des Kollegiums positiv getestet worden sein. In der Schule habe bis zum 16. Dezember, als in Berlin alle Schulen geschlossen wurden, wochenlang die Alarmstufe „Rot“ gegolten, die höchste Corona-Warnstufe für Schulen in der Bundeshauptstadt. In der Schule sei ein Trauerraum eingerichtet worden.

Die GEW fordert, die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts für die Schulen einzuhalten

Akgün kritisierte die Senats-Bildungsverwaltung in Zusammenhang mit dem Todesfall. „Wir wollen, dass die Senatsverwaltung nicht mehr weiterhin erklärt, dass an Schulen das Risiko für eine Ansteckung sehr gering sei. Die Senatsverwaltung als Arbeitgeber hat dafür zu sorgen, dass Schülerinnen und Schüler sowie das Lehrpersonal einen sicheren Arbeitsplatz haben und muss deshalb die entsprechenden Maßnahmen ergreifen“, sagt er.

Die Berliner GEW fordert, dass die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts für Schulen beachtet werden. Die sehen vor, dass ab einem Inzidenzwert von 50 (Berlin am 19. Dezember: 208) Wechselunterricht mit kleineren Lerngruppen eingeführt wird, damit die Abstandsregel in den Klassenräumen gelten kann, sowie Maskenpflicht im Unterricht aller Jahrgänge erlassen wird. Berlin ignoriert (wie alle anderen Bundesländer auch) die Empfehlungen. In Berlin gilt die Maskenpflicht im Unterricht erst ab Klasse 5.

In der vergangenen Woche sind bundesweit offenbar drei Lehrkräfte oder Erzieher an Covid-19 verstorben. Das geht aus einer Statistik des Robert-Koch-Instituts hervor. Laut aktuellem Lagebericht (vom Samstag, 19. Dezember) gibt es bislang insgesamt 16 Beschäftigte aus Kitas, Kindertagespflege, Schulen und Heimen, die eine Infektion mit dem Coronavirus nicht überlebt haben – 442 kamen seit Beginn der Pandemie ins Krankenhaus. In der Vorwoche (am Samstag, den 12. Dezember) wies die Statistik erst 13 Verstorbene in diesem Bereich aus – 409 hatten in einem Krankenhaus behandelt werden müssen.

Das Robert-Koch-Institut nennt Schulen ausdrücklich als Orte, in denen vermehrt Ausbrüche festzustellen sind

„Da Angaben zu Betreuung, Unterbringung und Tätigkeit bei vielen Fällen fehlen, ist die Anzahl der Fälle mit einer Betreuung, Unterbringung oder Tätigkeit in den einzelnen Einrichtungen als Mindestangabe zu verstehen“, so schreibt das RKI dazu. „Für die übermittelten COVID-19-Fälle aus allen genannten Einrichtungen ist jedoch unbekannt, wie hoch der Anteil derer ist, die sich auch in dieser Einrichtung angesteckt haben.“

Das Robert-Koch-Institut nennt Schulen jetzt allerdings ausdrücklich als Orte mit einem nennenswerten Ausbruchsgeschehen. Wörtlich heißt es im aktuellen Lagebericht: „In den meisten Kreisen handelt es sich zumeist um ein diffuses Geschehen, mit zahlreichen Häufungen in Haushalten, aber auch in Gemeinschaftseinrichtungen, Schulen und Alten- und Pflegeheimen.“

Berlins Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) zeigte sich bestürzt über den Tod des Lehrers aus Berlin. «Es ist furchtbar», teilte sie mehreren Medien in einem Statement mit. «Der Tod dieses engagierten und von allen sehr geschätzten Lehrers zeigt uns einmal mehr, wie schrecklich dieses Virus ist.» News4teachers

Wie ein Klassenraum mit gutem Corona-Schutz für Schüler und Lehrer aussieht

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73 KOMMENTARE

  1. Es ist wohl verständlich, wenn in einem „Magazin“ für Lehrer und Erzieher auf Corona-Todesfälle unter Lehrern und Erziehern besonders hingewiesen wird, während Todesfälle unter Pflegekräften, Supermarktverkäuferinnen oder Polizisten keine weitere Beachtung finden. Na gut …

    Aber was genau will man denn jetzt damit aussagen, dass es diese bedauerlichen Todesfälle unter Lehrern und Erziehern gibt? DESHALB ist das Corona-Virus schlecht oder besonders schlecht? Heißt im Umkehrschluss, gäbe es keine Todesfälle unter Lehrern und Erziehern, dann wäre das Virus nur „halb so schlimm“?

    Je mehr Menschen an oder mit dem Virus sterben, desto mehr „soziale oder berufliche Gruppen“ sind betroffen. Ja. Ich verstehe nicht den Sinn solcher „Verweise“, außer dass man das dafür BENUTZEN möchte, seinen sowieso schon vorhandenen Forderungen mehr Nachdruck zu verleihen.

    Ich finde das nicht in Ordnung, weil dann diese Todesfälle für die eigenen Wünsche/Forderungen ausgenutzt werden.

    • .. und fangen selbst sofort damit an, in dem Sie berechtigte Forderungen nach einem vernünftigen Arbeitsschutz für Lehrkräfte und Schüler als „Ausnutzen dieser Todesfälle“ diffamieren.

      Warum überrascht es mich nicht, dass jemand wie Sie – der hier seit Wochen die Gefahren durch Corona herunterspielt – es nicht lesen mag, welche Folgen mit der Politik der weit offenen Schulen verbunden sein können? „Was genau will man jetzt damit aussagen“, so fragen Sie. Steht im Text: dass endlich der Schutz, der außerhalb von Schulen selbstverständlich ist, auch innerhalb der Schulen gilt.

    • Und ich dachte mir schon beim Lesen: „Ob sich Oka wenigstens dieses Mal mit einem emphatielosen Kommentar zurück hält? Ob Oka wohl so etwas wie Pietät besitzt?“

    • Das sind keine „eigenen Wünsche und Forderungen“, sondern Arbeitsschutz ist in Deutschland gesetzlich (!) vorgeschrieben und ist kein Wünsch-dir-was.

      Was aktuell abgeht, ist in etwa das gleiche, als wenn der Chef einer Baufirma seinen Leuten keine Helme gibt und auf die Geländer an den Gerrüsten verzichtet, denn die kosten ja Geld und sind im Wege. Zudem kann ja jeder selbst aufpassen, dass er nicht runterfällt, gehört schließlich zum allgemeinen Lebensrisiko, dass man sich von Absturzkanten fernhält.

      Was würde wohl für ein Geschrei durch Deutschland gehen, wenn man Helme und Absturzsicherungen auf Baustellen abschafft und darauf hinweisen würde, dass die Bauleute sich ja einen anderen Job suchen sollen?

      Einfach mal nachlesen, was in anderen Branchen für Arbeitsschutzregeln gelten. Mal überlegen, was jemand, der eine Wand abreißt, die Asbest enthalten könnte (!), für Schutzausrüstung verwendet (die er selbstredend gestellt bekommt!) und das Risiko dann mit dem vergleichen, das Lehrer in der Schule haben.

      Oder, um noch ein Beispiel zu bemühen: Die Boeing 737 MAX 8 hat weltweites Flugverbot bekommen, weil 2 Flüge abgestürzt sind. Wenn man das nach Art der KMK relativiert, waren das vermutlich unter 0,01% der Flüge, die das Ding insgesamt gemacht hat. Das Risiko war also verschwindend gering, vermutlich deutlich geringer als aktuell die Chance, an Corona zu versterben oder schwere Folgen davonzutragen. Zudem wurde niemand per Gericht gezwungen, in eine 737 MAX 8 einzusteigen, während „dank“ der Schulpflicht die SuS sehr wohl gezwungen sind, sich dem Risiko auszusetzen.

    • Es geht doch darum, dass Lehrer als EINZIGE Berufsgruppe sich dem Virus nahezu ungeschützt stellen sollen – nach dem Willen der Politik. Lehrer und Schüler bzw. alle an Schule Beteiligten genießen keinen Arbeitsschutz. DAS ist der eigentliche Skandal.

    • Lassen Sie sich bitte nicht von diesem Foristen da oben provozieren. Denn das ist scheinbar der einzige Daseinszweck, den dieser Teilnehmer kennt und verfolgt. Das Thema könnte beliebig sein – es geht diesem Typen nur darum, Aufmerksamkeit und Reaktionen zu erhaschen. Das ist ziemlich arm, ja. Und man kann froh sein, so jemanden nicht persönlich kennen zu müssen. Also Schweigeeinhorn denken und einfach überlesen 😉

      • Dem stimme ich vollständig zu. Einfach ignorieren, so jemand disqualifiziert/outet sich von selbst. Ohne Beachtung läuft sich das Geschreibsel einfach tot. Bleiben Sie alle gesund!

    • Was oka hier vom Stapel lässt, ist erbärmlich. Eigentlich ist jedes Wort zuviel und pure Zeitverschwendung. Falls Sie sich doch, wider Erwarten, an einer inhaltlichen Diskussion zu den Infektions-, Hospitatons- und Sterbezahlen beteiligen möchten, dann studieren Sie bitte vorher die Zahlen vom RKI (Tägliche Situationsberichte: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Gesamt.html). Dort findet man zwar leider keine Angaben zu „Supermarktverkäuferinnen oder Polizisten“ aber wenigsten zu Kindern/Schülern sowie zu Beschäftigten in medizinischen Einrichtungen und Kitas/Schulen. Vielleicht werden Sie dann zur Kenntnis nehmen, dass das Infektionsgeschehen unter den Kindern/Schülern stärker zugenommen hat als in der Gesamtbevölkerung und dass sich die Todeszahlen seit dem Ende der Sommerferien nur bei den Lehrern/Erziehern mehr als verdoppelt hat (bei den Beschäftigten im medizinischen Sektor glücklicherweise nicht). Aber ich befürchte, dass man bei Ihnen auch mit Zahlen nichts ausrichten kann.

    • @ Oka: Wie unfassbar, was Sie vom Stapel lassen!!!!!
      Bislang habe ich nichts zu Ihren oftmals hanebüchenen Kommentaren geschrieben, da hier jeder seine eigene Meinung haben darf.
      Jedoch den Tod eines unserer Kollegen für Ihre negative Sicht, was Lehrer betrifft, auszunutzen, ist absolut unverschämt. Es ist ein Mensch gestorben, der genau dasselbe Recht zu leben hatte, wie Sie auch. Er ist nicht in einer Schlacht gestorben, in der man davon ausgehen muss, dass es mit dem Tod endet, sondern er ist seiner Arbeit in einer Schule nachgegangen, in der er, wie jeder andere Lehrer, verlangen konnte, dass der Arbeitsschutz ernst genommen wird, sodass Leib und Leben eben nicht verletzt werden. Dies ist nicht geschehen. Und jeder Kollege, der sich auf Grund des Versagens der Kultusminister infiziert und im schlimmsten Falle verstirbt, ist ein Kollege zu viel. Anstelle Ihres Gefaseks sollten Sie lieber kondolieren und Mitgefühl seiner Familie gegenüber zeigen. Oder haben Sie keine Menschlichkeit mehr an sich?
      Sie, Oka, widern mich an, mit Ihrem empathielosen Gefasel. Kriechen Sie den Verantwortlichen für den Tod unseres Kollegens doch in den Arsch.

    • Absolut korrekt, @ oka (kleingeschrieben)! Sie haben ja wirklich recht.

      Bevor ich es in meiner Begeisterung vergesse:
      Bitte rechnen Sie noch aus, um wieviel Promille es sich bei den Lehrer- und Schülerleichnamen handelt, so wie es jene mit den Infizierten-Zahlen in Schulen tun, die Sie ständig rechtzufertigen versuchen.
      Dann hören sich einer, zwei, drei, sechs oder zukünftige weitere tote Lehrer und Lehrerinnen mehr, gar nicht mehr so schlimm an und es ist eigentlich doch kein Thema mehr, denn es sind ja nur 0,00X Promille (haben Sie Ihren Taschenrechner schon geholt?) – und das ist dann ja gar nicht so viel, wie uns die Kultusminister/Innen oft genug vormachen wollten. Nicht wahr? Jetzt müssen Sie aber noch weiter rechnen, denn wir haben bei der Rechnung oben die Schülerinnen und Schüler vergessen, die an Covid schon gestorben sind. (Oder schwere Organschäden als Folgeerkrankungen für ihr Leben lang haben werden!)

      Nur dumm, dass die meisten von uns, darunter auch meine Person, froh sind noch gesund zu sein, noch arbeiten zu können, noch zu leben und unsere Familien noch nicht angesteckt zu haben. Wobei es uns unendlich traurig macht, von den gestorbenen Kollegen und Kolleginnen erfahren zu müssen!

      Und ebenso trauern wir um jene, an Covid gestorbenen Kinder, bei welchen keiner erfasst hat, um wie viele trauernde Familien es sich handelt- und wieviel liebe Familienmitglieder dort ebenfalls an dem „Mitbringsel“ aus der Schule erkrankten oder gestorben sind. Allen diesen trauernden Familien gilt unser herzliches Beileid.

  2. Herzliches Beileid für die Hinterbliebenen so wie die Kollegen. Unsere Angst sich in der Schule ist nicht unbegründet. Tragisch, dass die Kultusminister weiter verharmlosen und nicht für eine bessere Schulstrategie sorgen. Es gab hier im Forum genug praktikable Vorschläge. Die Kinder brauchen die Schule, so wie die Eltern Planungssicherheit in ihren Berufen brauchen. Das kann nicht funktionieren mit kurzfristigen Ansagen von Schulschließungen. Wechselunterricht (2Gruppen jeden Tag) mit reduzierter Stundentafel ist zwar nicht perfekt, aber würde Eltern entgegen kommen und das Ansteckungsrisiko durch mehr Platz im Klassenzimmer reduzieren. Vielleicht hätte das auch den Tod manch eines Kollegen verhindert. Überall wird investiert, nur nicht ins Bildungssystem. Tragisch! Der Lehrermangel macht sich stark bemerkbar dieses Jahr. An alle Politiker, es war schon vor Corona fünf nach zwölf in der Bildungslandschaft. Doch ich wette, nach Corona hat man die Ausrede, dass wir sparen müssen bei der hohen Staatsverschuldung. Und dann wird zuerst wieder an der Bildung gespart.

  3. Man erinnere sich angesichts der neuen Forderungen aufgrund dieses bedauerlichen Todesfalls an die Aussage von Dr. Drosten:

    „Der Virologe Prof. Christian Drosten…: «Starker Effekt von Schulschließungen». Er verweist aber zugleich darauf, dass andere Studien keine Effekte von Schulschließungen finden. Die Autoren der Studie geben zu bedenken, dass die Unsicherheiten bei ihrer Modellierung nicht gering sind..“

    https://www.news4teachers.de/2020/12/internationale-studie-schulschliessungen-sind-mit-am-effektivsten-in-der-pandemie/

    • Was hat das jetzt damit zu tun?
      Schon mal was von Empathie gehört?
      Nein? Wundert mich jetzt nicht beim Obersten Kultusministerium Assistenz Schwurbler.
      Such dir doch mal ein neues Hobby. Es wird laaaaaaaangweilig.

    • Warum gebt ihr hier diesem Oka-Troll alle so viel Raum? Diese Person will doch nur eins: Aufmerksamkeit und Provokation! Und er wird hier bestens bedient. Lasst diesem empathielosen Menschen links liegen und schenkt ihm keine Beachtung mehr. Seit Wochen lese ich hier stumm mit und frage mich, was diese Person dazu bewegt, nur rumzustänkern. Kommentarlos einfach seinen Text stehen lassen, nicht lesen und nicht darauf reagieren.

    • Hier bemächtigt sich einer meines Nicks.
      @ Redaktion:
      Könnten Sie bitte diese Posts nicht zulassen, wenn die Mailadresse nicht mit dem bekannten Nick übereinstimmt?
      MfG: die echte ysnp

      • Liebe/r ysnp,

        sorry, nein – das können wir nicht leisten. Die Redaktion ist klein, und wir haben schon genug damit zu tun, die Leserposts inhaltlich zu überprüfen, ob keine Beleidigungen oder falsche Behauptungen enthalten sind, die die Persönlichkeitsrechte Dritter berühren. Außerdem: Alle hier sind anonym unterwegs und es gibt fürs Pseudonym ja kein Copyright. Es gäbe für uns also auch rechtlich überhaupt keine Handhabe, jemand dafür zu sperren, dass er oder sie ein von jemand anderem genutztes Alias genutzt hat. Auf News4teachers kommentieren nach unserer Beobachtung hier auch mehrere Leser unter dem selben Vornamen – vielleicht heißen sie ja gleich. Kommt durchaus vor.

        Unser Vorschlag: Wägen Sie die Argumente, gehen Sie auf die Inhalte ein – und nicht auf den (vermeintlichen) Absender. Dann ergibt sich vieles von selbst.

        Herzliche Grüße
        Die Redaktion

    • Was soll denn da übertrieben sein? Diese neue Mutation verbreitet sich deutlich schneller als die bisherige Variante. Demzufolge wird Schule und KiTa für alle Beteiligten zu einer noch größeren Gefahr als jetzt schon.

  4. Mein Mitgefühl an die Familie und die weiteren Angehörigen!

    Obwohl sich ja offensichtlich nicht 100%ig belegen lässt, dass besagter Lehrer sich in der Schule infiziert hat, liegt es immerhin inzwischen klar auf der Hand, dass Schulen NICHT SICHER sind.
    Zu den Aussagen der KM:
    „Schulen sind keine Infektionsherde“, sollte man die Wortwahl beachten.
    Laut Definition sind Infektionsherde Orte, an denen eine Erkrankung entsteht.
    Das tut das Virus bestimmt nicht in der Schule. (Wie schon jemand vor Monaten hier sehr treffend anmerkte: „Das Virus wird nicht im Werkunterricht zusammengeschraubt“.).

    Von den KM hört man in diesem Zusammenhang immer wieder, das Virus würde höchstens in die Schulen hereingetragen. Ja und? Macht es dadurch die Situation sicher oder besser?

    Im Gegenteil: Schulen und Kitas sind für das Virus aufgrund der vielen Sozialkontakte optimale Tauschbörsen!!!
    Und somit hochriskant für sämtliche Menschen, die sich in diesen Einrichtungen aufhalten.

    • Zumal das Virus überall hineingetragen wird, weil es ja nicht irgendwo entsteht.

      Dazu kommt, dass es gar keinen „Infektionsherd“ braucht, denn auch „vereinzelte Fälle“ haben ein fatales Potential. Wenn EIN Infizierter Schüler EINEN anderen in der Schule ansteckt, dann reicht alleine das, um das Virus in eine Familie zu tragen, die bislang verschont war. Wenn er zwei oder drei andere ansteckt, dann scheint das lokal erstmal nicht viel, aber wenn das oft genug passiert, sind wir ganz schnell wieder im exponentiellen Wachstum.

      • So wie jetzt auf die London-Variante reagiert wird, hätte insgesamt und überall reagiert werden müssen und zwar vorausschauend.
        Wenn begründet vor einer zweiten Welle gewarnt wird, muss in allen Bereichen PRÄVENTIV gehandelt werden. „Auf Sicht fahren “ und dann die Augen schließen, wenn das, was man sieht, einem nicht gefällt, ist davon das Gegenteil.

        Dass jetzt plötzlich so radikal reagiert wird – konzertierte Aktion zum sofortigen Abriegeln Großbritanniens – macht mir ein wenig Angst.
        Wenn die Politik so schnell in die Gänge kommt, verheißt das nichts Gutes.

        Wir werden noch viel Unterhaltung haben bis zur Durchimpfung, und für den Schulbetrieb sehe ich schwarz.
        Wenn unter den aktuellen Bedingungen wieder aufgemacht wird, dann weiß ich es auch nicht mehr …

  5. Der Tod der Lehrer*innen und Erzieher*innen wäre vermutlich vermeidbar gewesen, hätten sich die KuMis an die RKI-Richtlinien gehalten und würde es FFP2- und FFP3-Masken für alle in Schulen geben sowie für Erzieher*innen in Kitas. Gleiches gilt für mobile Luftfilter und Trennscheiben an Arbeitsplätzen. Ich verstehe einfach nicht, warum einige das Infektionsgeschehen in Gemeinschaftseinrichtungen wie Schulen und Kitas immer noch in Zweifel ziehen. Für UK und Österreich liegen doch ungeschönte Daten vor, die glasklar zeigen, dass Regelbetrieb zur Katastrophe führt. Eben jener Katastrophe, in der wir uns nun befinden.

    • @S.: „Ich verstehe einfach nicht, warum einige das Infektionsgeschehen in Gemeinschaftseinrichtungen wie Schulen und Kitas immer noch in Zweifel ziehen.“ – Weil das Eingeständnis, dass in Schulen auch ein signifikantes Infektionsgeschehen stattfindet, diese Leute mit einer schockierenden Realität konfrontieren würde, für die sie keinen Plan haben und der sie sich nicht zu stellen in der Lage sehen?
      Und das kann man bis zu einem gewissen Grade sogar verstehen: Jedwede Einschränkungen des Schulbetriebes haben nun einmal gravierende Folgen für Bildung und Wirtschaft. Und Gesundheitsschutz in Schulen ohne Einschränkungen für den Schulbetrieb gibt es nicht.

  6. Bei knapp 800.000 Lehrkräften an allgemeinbildenden Schulen in Deutschland frage ich mich, wie berechtigt die pausenlose und bei jeder Gelegenheit geäußerte Empörung hier ist. Liebe Leute, bleibt mal auf dem Teppich und seht euch etwas weniger als die Märtyrer der Nation!

    • Die mangelhaften Schutzmaßnahmen in den Schulen betreffen neben den Lehrkräften mal eben gut 8,33 Mio. Schüler* innen, die alle eine Mama und eine Papa und meist auch Oma und Opa haben. Zudem kommen noch fast 4 Mio. KiTa- und Kindergartenkinder dazu mit Mama, Papa, Oma, Opa. Multiplizieren Sie doch mal!

      Fast 1,7 Mio. Menschen sind bisher weltweit dem Virus zum Opfer gefallen, davon allein in Deutschland über 26.000 Menschen. Es sind Menschen, die die Welt verloren hat und die für Ihre Liebsten die Welt bedeuten!

      Mein aufrichtig empfundenes Beileid!

      • Ich gebe Kalle recht. Bei 8,33 Mio. Schüler* innen scheinen die Menschen in den Schulen gar nicht so schlecht geschützt.
        Die Todesrate der Lehrer liegt nach meiner Rechnung bei 0,002 Prozent.
        Das ist enorm wenig, auch wenn jetzt wieder der berühmte Satz kommt: „Jeder Tote ist einer zu viel.“ Mit ihm kann man immer punkten und jede unerwünschte Meinung erschlagen.

        Sind denn alle Mamas, Papas, Omas und Opas besser geschützt, wenn die Kinder und Enkel nicht mehr zur Schule gehen? Soll der Nachwuchs etwa ununterbrochen in häuslicher Quarantäne leben, damit zum Schutz von „Mama, Papa, Oma und Opa“ nicht auch auf der Straße, bei Freunden, im Supermarkt usw. angesteckt wird?
        Ihren herzergreifenden Satz „Es sind Menschen, die die Welt verloren hat und die für Ihre Liebsten die Welt bedeuten!“ allein mit der Schule in Verbindung zu bringen, halte ich für eine gefühlsbetonte, aber fragwürdige Argumentation mit dem Ziel einseitiger Schuldzuweisung.

        • Hallo @ kalle und @ klm: Schon ein Treffen mit @ oka vereinbart? Sie passen, alle drei, gut zusammen. Gedankengut und fehlende Empathie eingeschlossen. Vielleicht sind Ihre drei „Nicks“ ja auch variabel eingesetzte IDs, von nur einer Person? Wäre schade, weil man dann keinen Konspirationszirkel aufmachen könnte, um sich woanders treffen und diese Kommentare in N4T sein zu lassen… Frohes Fest, zu dritt!

        • Wenn in unserer Familie ein Coronaunglück passiert, ist es sehr, sehr wahrscheinlich auf den fehlenden Schutz in der Schule zurückzuführen. Alle Familienmitglieder sind ein Vorbild der Vorsicht! In unseren Betrieben hat es sogar sofortige personelle Konsequenzen, sollte ein Arbeitnehmer die vorgegebenen Infektionsschutzmaßnahmen nur im Ansatz nicht einhalten. Wir sind alle darauf sehr angewiesen, uns nicht anzustecken, da wir verantwortlich sind für eine sehr alte, schwerhörige Dame, die wiederum uns braucht im Leben, um nicht in ein Altenheim gehen zu müssen. Die Vorstellung, dass wir ihr den Tod bringen könnten, zerreisst uns innerlich. Wir sehnen uns den Impfschutz für unsere Seniorin herbei und zählen die Tage bis dahin! In den Schulen – und so auch bei unserem Kind – gibt es unnötige Sicherheitslücken (Kurssystem – volle Klassen ohne Abstand wie überall). Das belastet uns jeden Tag aufs Neue. Man könnte den Schutz verstärken, indem man Wechselunterricht ermöglicht … einerseits über den zwingend für den Infektionsschutz erforderlichen Abstand, andererseits durch das bessere Aufspürenkönnen von Clustern bei geteilten Gruppen. Ansonsten besteht gegenwärtig in der Öffentlichkeit für uns wirklich wenig Gefahr, die wir durch entsprechende Schutzmaßnahmen nicht abwenden könnten. – Jeder, der die größtmögliche Sicherheit in den Schulen nicht für nötig hält und jenseits den virologisch unbestrittenen Fakten (insbesondere die Prävention betreffend) handelt und dementsprechende Anweisungen gibt, wird sich die Schuldfrage gefallen lassen müssen. Warten Sie’s ab!

          Ihre werte Meinung fällt dabei aber nun gar nicht ins Gewicht. Sie ist meines Erachtens nichts weiter als ein Armutszeugnis auf Stammtischniveau. Bald haben Sie es sicher geschafft … dann können Sie diese Bühne hier wieder getrost verlassen und unter Ihresgleichen fachsimpeln. Es ist schon blöd, wenn die Gastronomie geschlossen ist, nicht wahr?

          Ansonsten finde ich es sehr schwierig, in dem Bereich von Coronatodesfällen, in dem Betroffene vielleicht mitlesen, zu diskutieren als sei nichts weiter geschehen. Sollte es pietätlos erscheinen, bitte ich um Nachsicht!

  7. man könnte schon nachweisen, ob sich der Lehrer in der Schule bei einem seiner Schüler angesteckt hat. Bei Tönnies konnte man das auch. das kostet geld, aber die Infektionsketten sind genetisch nachvollziehbar, da sich das Virus in jedem Wirt leicht verändert. Ich denke, dass dies allerdings nicht erwünscht ist, denn soo genau wollen wir es ja lieber nicht wissen, denn dann müsste man ja reagieren. Genauso wie nicht wirklich agiert wurde, als endlich die Aerosolübertragung anerkannt wurde. Eigentlich hätte mit sofortiger Wirkung der Infektionsschutz verändert werden müssen, um die Aerosolübertragungswege einzuschränken. Dies ist nirgends passiert. Ach so, ja klar, das Lüften sei eine ausreichende Lösung!

    https://www.latimes.com/world-nation/story/2020-12-09/five-minutes-from-20-feet-away-south-korean-study-shows-perils-of-indoor-dining-for-covid-19?fbclid=IwAR3qfWmRB56LYPAIlJ_I3-hWVUg9ilNdfhgoeYuPaAP2IMEQSl1rLVRAsNA

  8. Lehrer sind beruflich gezwungen, unter Bedingungen zu arbeiten, bei denen Arbeitsschutzrichtlinien nur teilweise eingehalten werden können.

    Daher ist eine Priorisierung der Impfung von Lehrern dringend geboten. Genau wie andere die durch ihren Beruf in Gefahr gebracht werden.

    Neben dem Schutz für die Lehrer, werden dadurch auch Infektionsketten unterbrochen.

  9. @alle: Stellt euch mal vor: OKA schreibt etwas und keiner reagiert. Wie der/die/das sich ärgern muss, mal nicht provozieren zu können. Was meint ihr warum diese Person unter JEDEN neu erscheinenden Artikel hier auf N4T den immer gleichen Dünnpfiff absondert? Weil es funktioniert und wir uns die Nerven kaputt machen… Das ist das Ziel, oder glaubt ernsthaft noch jemand, dass er/sie/es ernsthaft an Meinungsaustausch interessiert ist???

    Das sind Menschen, die Entertainment aus Shitstorms ziehen… nichts weiter…

    • Die Nerven machen mir Leute kaputt mit ständigem Gejammer, mit ihren Schreckens- und Bedrohungsszenarien oder mit ihrem Geschimpfe auf Politiker, weil die sich angeblich nicht genug um ihre besonderen Sorgen und Nöte kümmern.
      Das alles zerrt mir an den Nerven. Ich bin der Klagen überdrüssig und sehe in ständiger Wiederholung und Steigerung erst recht kein Interesse an Meinungsaustausch. Man will ja nur noch hören und selbst bekunden, wie böse und schlimm alles ist. Meinungsaustausch setzt zumindest das Zulassen anderer Meinung voraus statt das Beschimpfen von Personen, die nicht nur Grabestöne anschlagen.

      • @ysnp
        @Pit

        Wenn sich jetzt noch @Oka anschließt, wird es doch noch ein geselliges Fest.

        Abgesehen davon seien Ihnen Ihre Meinungen gegönnt – aber doch ein bisserl pietätlos unter diesem (!) Artikel.

        • Aha, schon wieder nutzt jemand meinen Nick.
          Wenn das so weitergeht, kommentiere ich bei News 4teachers überhaupt nichts mehr bzw. schreibe unter einem anderen Nick.
          MfG: die echte ysnp, die hier schon jahrelang kommentiert und Mitglied bei 4teachers ist.

    • Hmm… Seltsam. Wenn man doch kein Gejammer, Schreckens- und Bedrohungsszenarien hören bzw. lesen will, warum nur nimmt man sich die Zeit hier Kommentare zu lesen und sogar darauf einzugehen, wo doch hier nur Schrecken verbreitet und immer nur schwarzgemalt wird???

      Würde der intelligente Mensch dann nicht sagen „Ich les mir das gar nicht mehr durch, ich bin ‚der Klagen überdrüssig'“…

      Das gleiche gilt für Oka… Das ist mein einziger Punkt (falls Sie auch des Lesens überdrüssig sind). Ich habe in meinem Post weder gejammert, noch schwarzgemalt, noch mich irgendwie auf Corona bezogen. Mir ging es um das Vorgehen von einer einzelnen Person, die nunmal jeden neuen Artikel auf dieser Plattform relativiert und, auch wenn Sie es nicht hören wollen, häufig weit übers Ziel hinausschießt.

      Es ist nämlich nicht so, dass andere Meinungen nicht zugelassen werden. Aber es gibt nun mal bestimmte (ich sage hier bewusst nicht „rote“) Linien, die nunmal in den Augen der Meisten (hier auf der Seite, nicht allgemein, die 70% schweigende Mehrheit vertritt natürlich nur Oka) gar nicht gehen. Und das schlägt sich entsprechend in den Gegenstimmen nieder. Wie ein Kabarettist es in dieser Zeit einmal treffend formulierte: „Ihr könnt anderer Meinung sein, aber dann müsst ihr auch den Gegenwind aushalten“. Gegenwind, sage ich, nicht Beschimpfungen.

      Panikmache finde ich persönlich auch nicht hilfreich, aber viele setzen mittlerweile Panik mit Realitätsbeschreibung gleich. Das ist das Problem. So kommt niemand weiter. Merkwürdig, dass keiner kommentiert: „Ich bin des Gejammers der Kultur-, Gastronomie- oder Unterhaltungsbranche überdrüssig.“ Wenn die Kultusminister weiterhin leugnen, dass es ein Problem gibt, um das es sich zu kümmern gilt, kommen wir in den Schulen und auch sonst keinen Schritt weiter. Das Virus wird sich bedanken, denn, man sieht es ja (es ist KEINE Panikmache), dort, wo man sich sagt „wird schon nicht so schlimm sein, die paar Schulen kann ich ja einfach laufen lassen“, rächt es sich bitterlich. Das ist nunmal der biologischen Mechanismus – Daher kann man das auch relativ gut vorausberechnen. Es ist nunmal Ursache-Wirkungs-Prinzip. Aber wer immer nur bei allem wiederholt „Ich kann das Gejammer nicht mehr hören“ wird das Problem nicht angehen, weil er es ignorieren WILL. Davon geht es nicht weg.

      Aber was rede ich, ich halte mich nun an meinen eigenen Ratschlag von oben – nicht mehr lesen, keine Energie verschwenden auf Menschen, die immer noch nicht kapieren wollen, dass diese Situation, in der wir uns nunmal befinden, gerade kein Ponyhof ist und sich nicht wegdiskutieren, wegreden, ignorieren lässt.

  10. Die Menschen waren nicht nur Lehrer, sonder auch Mutter, Vater, Mann, Frau, Schwester, Bruder, Sohn, Tochter, Oma, Opa, Onkel, Tante, Freund..

    Mein herzliches Beileid.

  11. Das werden die Minister als Einzelfälle abtun und weiter wird nichts passieren.

    Unter diesem Virus erkranken vorwiegend alte Menschen. Das führt dazu, dass man die staatliche Betreuung der Kinder ( unter dem Deckmantel der Bildung) als wichtiger erachtet, als das Leben von schwer Coronaerkrankten. Wir akzeptieren lieber Hunderte bis tausend Tote am Tag, als dass Schulen geschlossen, oder auch nur nicht mehr in Präsenz laufen.

    Ich frage mich immer, wie diese Leute reagieren würden, wenn der Coronavirus für junge Menschen und Kinder in gleichem Maße gefährlich wäre und somit schwere Verläufe und Todesfälle unter jungen Menschen ebenso verbreitet wären wie bei den Senioren.
    Würden die Menschen, besonders die Eltern der schulpflichtigen Kinder, immer noch meinen, dass schulische Betreuung mehr wiegt als die Gesundheit? In diesem Fall die Gesundheit ihrer eigenen Kinder? Würde sich Frau Gebauer noch trauen auf ihrem Standpunkt der offenen Schulen zu beharren?
    Hauptsache man ist in der eigenen produktiven, familiären Blase….so lange es nur vorwiegend die Alten trifft, kann das Leben ja weitergehen wie bisher. Die schweren Verläufe Anderer, sind dann unbequeme Kollateralschäden. Aber wehe es trifft das Hamsterrad: ein Elternteil selber oder das eigene Kind.. Wie schnell eine Debatte über Schulschließungen und Wechselmodelle doch andere Ergebnisse erzielen würde.
    Dabei geht es in beiden Szenarien um das gleiche: Um Gesundheit und Menschenleben.

    • @Luka

      Sie haben das sehr gut beschrieben, es ist ein altbekanntes Phänomen.

      In „modern-Sprech“ ist das wohl „Nimby“ (= Akronym für „Not in my backyard“).
      Oma kannte das als „Heiliger Sankt Florian – verschon‘ mein Haus, zünd‘ andre an.“
      🙁

  12. @ Oka,
    pfui, widerlich, Charakter nicht vorhanden, selbst in der schwersten Zeit von betroffenen Familien dumm quatschend.
    Mein Beileid an alle Hinterbliebenen in Deutschland, ob Lehrer oder nicht, es sind viele in Gedanken bei Ihnen.

    Oka, schon was von KARMA gehört?

  13. @Mary-Ellen

    Liebe Mary-Ellen,
    danke, Sie haben das Wort gefunden, das ich seit langem suche – Tauschbörse.

    Ich gehe auch nicht davon aus, dass wir das Virus produzieren und zusammenschrauben oder kleben, aber dass wir es munter hin- und hertauschen, kann eigentlich auch Oka nicht wegargumentieren.

    Zumindest eine Familie meiner Schüler verbringt die Feiertage in Berlin – unter 14 wird nicht gezählt. In Berlin Schulpflicht – hier auch. Zig Kinder……. und max. 4 Erwachsene aus zwei Haushalten… da ist einiges an Getausche möglich.

    Dann wird, dieselb Familie, in B oder NRW (das weiß ich wirklich nicht mehr) Silvester gefeiert – im Kreise der Familie. Kinder unter 14 spielen keine Rolle. Auch da geht einiges. Und das Resultat kommt dann munter an alle Schulen und Einrichtungen vorbei, um ein „Gesundes neues Jahr“ zu wünschen.

    Mein aufrichtiges Beileid an die Familen und alle Angehörigen des Kollegen. Es wird ein sehr trauriges Weihnachten. DANKE KUMIS.

    Bleibt gesund, haltet Abstand, passt aufeinander auf!

  14. @ Thomas Schultz,
    mein Vorsatz für 2021, ignorieren, die beste Methode. Allerdings ist der/die/das Oka so was von flach, böse, empathielos,.. dass es einem die Decke hebt. Aber Sie haben recht, wie gesagt, Vorsatz für 2021.
    Vorher noch einen Gruß an KARMA, bitte hier im Forum nachlesen, das Ziel heißt Oka.

  15. Mein aufrichtiges Beileid gilt den Angehörigen angesichts des vermeidbaren Verlustes eines geliebten Menschen.

    Meine Verachtung muss ich trotzdem (oder gerade deshalb) gegenüber Verharmlosern und Dummschwätzern (3-Buchstaben- Pseudonym allen voran) aussprechen.

    Das ganze Geschwurbel für etwas Aufmerksamkeit …
    Pfui!

    • Was s9lldas? Welches Interesse haben Sie mich zu kopieren? Ich werde ab jetzt unter anderem Namen auftreten, dann sich Ihr dummes Spielchen erledigt.

      Mein Gott, wie dumm so manche Zeitgenossen sind!!!

  16. Das Ignorieren der Leerdenker und die Geduld mit den Verharmlosern hat zu der Situation geführt, in der wir uns jetzt befinden. Der Gegenwind der Vernünftigen muss stärker werden. Meine Geduld für Dummheit und Menschenverachtung ist am Ende! In Berlin laufen kognitiv Herausgeforderte in Supermärkte und gröhlen „Ein bisschen Sars muss sein“, hier werden von ein paar Schreibern die Toten verharmlost und Kultusminister sprechen bei 30.000 Neuinfektionen von offenen Schulen. Geht es nur mir so oder haben auch andere den Eindruck, dass sich Querdenker und Bildungspolitiker kaum mehr unterscheiden?
    Es sterben bereits Lehrer für den Präsenzwahn.

    • @xy

      Und Giffey tönt heute Morgen schon, dass nach den Weihnachtsferien Kitas und Schulen wieder sofort und vollständig geöffnet werden sollen (Bildungsgerechtigkeit, Kinder brauchen … blablabla).

      Seltsam:
      Der „Deutsche Kinderschutzbund“ fordert zur selben Zeit, dass bis Ende Januar Kitas und Schulen geschlossen bleiben.
      (Sommerferien sollen zum Ausgleich um drei Wochen verkürzt werden.)

      • @Pit2020,
        dieser Vorschlag vom Kinderschutzbund! ist sinnvoller als das ewig gleiche Präsenzgeblubber von der KMK. Wir bezahlen die Faulheit und Ignoranz dieser Politiker sehr gut und als Belohnung dürfen wir unsere Frauen, Männer und Kinder in die Virentauschbörse Schule schicken? Sollte meine Frau wegen der Schule erkranken, werde ich alle juristischen Hebel nutzen.

  17. Und dann liest man von Frau Hubig, dass Schulen zuerst aufmachen müssen, weil „Kinder mit ihren Freunden spielen wollen“. Da wird mir nur noch schlecht!

    • Hubig ist eine Corona-Verharmloserin wie News4Teachers ja gezeigt hatte. Sie will vom Ernst der Lage offenbar nichts wissen und blendet aus. Schlimm ist, dass Hubig mit ihrer Desinformationspolitik Menschen falsch informiert. Die Folge sind fehlende Schutzmaßnahmen und Vorsicht. Die vielen Neuinzierten und Toten gehen u.a. auf das Konto dieser Desinformationspolitik.

  18. Anderswo gefunden und für gut befunden:

    Liebe Alle,

    mit diesem Post, möchte ich alle ermutigen, didaktische, fachliche und sachliche Fragen, sowie Fragen … zu posten. … was hier oft gepostet wird, dient der gegenseitigen Hilfestellung …. Sollte Ihnen irgendein Kommentar auffallen, der nicht der Netiquette entspricht, sowie eine Schleife von Hassparolen gegen Sie ankommen, wenden Sie sich an die Administratoren dieser Gruppe. Als ehemaliger Administrator dieser Gruppe, ist mir oft Vieles aufgefallen und die Betroffenen werden gestützt und beschützt.

    Hass und regelmäßige Erniedrigungen sind hier nicht gewollt. Dafür stehen alle Mitglieder dieser Gruppe. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine tolle Weihnachtszeit und einen gesunden Rutsch ins neue Jahr. Passen Sie auf sich auf und starten Sie wieder gesund durch.

    Liebe Grüße

  19. Evtl. etwas Off-Topic, aber ich lese gerade bei der Tagesschau:

    „AOK: Erzieher am häufigsten wegen Corona krankgeschrieben
    Laut einer Datenanalyse der Krankenkasse AOK sind Beschäftigte in der Kinderbetreuung und -erziehung bislang am häufigsten wegen Corona krankgeschrieben worden. Zwischen März und Oktober waren 2.672 von 100.000 Arbeitnehmern in diesem Bereich wegen einer Covid-19-Infektion krankgeschrieben, wie aus der Auswertung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK hervorgeht. Damit liege diese Gruppe mehr als das 2,2-fache über dem Durchschnitt aller AOK-Versicherten, hieß es.“

    Jetzt frage ich mich, ob Erzieherinnen und Erzieher sich besonders unvorsichtig im privaten Umfeld verhalten oder ob doch Kinder einen wichtigen Faktor beim Infektionsgeschehen haben … und was das für die Schulen bedeutet. Tja …

  20. Die Vorsitzende der KMK hat es doch in einem Interview gesagt: “ Wir wissen, dass sich Schüler und Lehrer infizieren werden. Es wird auch Todesfälle geben, die wir sehr bedauern werden.“
    Wenn es um die Bildungsgerechtigkeit und die Stimmen der Alu-Hut Eltern geht, kann auf Einzelschicksale eben keine Rücksicht genommen werden.
    Wenn es um das persönliche Ansehen der KMK geht, darf man eben nicht so kleinlich sein.
    Jetzt haben diese glorreichen Führer uns schon mit allen lästigen Arbeitsschutzmaßnahmen in Ruhe gelassen und jetzt wird wegen ein paar Toten gejammert.
    Macht es doch wie Oka und erkennt endlich die höheren Ziele an. Wer stirbt denn nicht gerne für das Ansehen unserer Kultusminister. Stellt euch doch mal den Ansehensverlust vor, wenn man zu geben müsste, dass nichts für die zweite Welle geplant wurde und die Digitalisierung keinen Schritt weiter voran getrieben wurde. Der Untergang des Abendlandes wäre nah.
    Unsere lumpigen, kleine Leben sind doch da wohl kein zu hoher Preis für das Wohlwollen unserer geliebten Kultusminister.
    Alles eine Frage der Einstellung.
    Der Dank des Vaterlands winkt als Belohnung. Also Fenster auf und durch.

  21. Die Infektion fand in der Schule statt. Gibt es eine Studie, Beleg oder irgendetwas dafür? Ich denke bei solchen Behauptungen könnte die Schulleitung rechtlich tätig werden, denn so eine Aussage ist schon sehr grenzwertig.
    Im systemrelevanten Kraftwerk in Grevenbroich des RWE gab es auch einen Covid19 Todesfall. Sollte er sich während der Arbeit angesteckt haben, dann sollten bis alle geimpft sind, die Kraftwerke stillgelegt werden. Kurz angemerkt: dann geht das Licht aus. Übrigens RWE als verantwortungsvoller Arbeitgeber startet ein eigenes Impfprogramm für seine Arbeitnehmer. Wäre ein gutes Vorbild für die Schulleitungen.

  22. Ob meine Frau, sollte ich auf dem Schlachtf…, nein, sorry, natürlich „in der Schule bleiben“, dann eine Medaille als Dank des Vaterlandes bekommt? Hätte sie nach 40 Jahren mit mir und nach 9 Kindern schon verdient. Finde ich.

  23. Wenn Schulen und Kita geöffnet bleiben – ob mit oder ohne Lockdown-, müssen einige Akteure des RKI sowie einge politische Entscheider dafür aus juristischer Sicht zur Verantwortung gezogen werden !

    Es hätten keine Lehrer und Erzieher sterben müssen !!!

    Die Corona Pandemie entwickelt sich zunehmend zu einem unterschwelligen Kriegszustand, in dem der Staat seine Bürger – durch falsches und zu spätes politisches Handeln – nach und nach umbringt !

    Warum – weil die politischen Akteure sich auf die Wissenschaft verlassen müssen und damit immer handlungswirrer werden.
    Das politische Versagen im demokratische Verfahren ist vorprogrammiert, da nun zutage kommt, was schon immer bekannt ist – welche Fähigkeit muss ein politischer Akteur besitzen um solch eine Krise zu meistern – nämlich das Parteibuch und politische und andere Protektionen.
    So ein Personalgeschacher ist für Krisenzeiten tödlich, wie es sich entsetzlicherweise zeigt.
    Und wer die Wissenschaft zu Gott erhebt, ist verloren……es gibt aber auch einzelne politische Entscheider, die umgehend und zeitnah handeln können – siehe Thübingen.

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