Mehrheit der Eltern ist für Wechselunterricht und für Maskenpflicht im Unterricht

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BERLIN. Eine große Mehrheit der Bürger in Deutschland – auch von Eltern – hält den flächendeckenden Wechselunterricht sowie eine generelle Maskenpflicht im Unterricht in der aktuellen Corona-Lage für notwendig. Dies geht aus der aktuellen Erhebung im Rahmen der Cosmo-Studie hervor, die vom 17. November stammt. Auf dem jüngsten Bund-Länder-Gipfel hatten die Ministerpräsidenten beides abgelehnt.

Die Hälfte der Eltern macht sich Sorgen, dass sich ihr Kind in der Schule infizieren könnte. Foto: Shutterstock

Ihr Eindruck sei, so erklärte die KMK-Präsidentin und rheinland-pfälzische Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) in einem Interview zu Beginn der Woche, „dass die Mehrheit der Lehrerinnen und Lehrer, der Eltern und der Schulleitungen eine klare Entscheidung für den Präsenzunterricht mitträgt. Diese Mehrheit ist nur nicht unbedingt die lautere.“

Zumindest bei den Eltern liegt Hubig damit falsch – wie eine aktuelle repräsentative Umfrage im Rahmen der Cosmo-Studie belegt. 62 Prozent der Eltern von Kindern unter 18 Jahren – und sogar 81 Prozent der Bürger ohne Kinder unter 18 Jahren – würden es danach in der jetzigen Lage für richtig halten, die Klassen in zwei Gruppen zu teilen und getrennt zu unterrichten. Die Kultusministerkonferenz und der anschließende Bund-Länder-Gipfel hatten den Wechselunterricht in der Fläche abgelehnt. Das Robert-Koch-Institut (RKI) empfiehlt den Wechselunterricht für Risikogebiete mit einem Inzidenzwert von 50 Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen auf 100.000 Einwohner.

Die Schülerbeförderung in vollen Bussen und Bahnen wird von vielen Eltern als Problem wahrgenommen

Auch andere Schutzmaßnahmen in Schulen werden sowohl von Eltern wie auch von Bürgern ohne Kinder befürwortet. Dass Lehrer und Schüler auf dem Schulgelände und im Unterricht grundsätzlich einen Mund-Nasen-Schutz tragen sollten – wie es in der aktuellen Lage ebenfalls vom RKI empfohlen wird –, befürworten 60 Prozent der Eltern und 75 Prozent der Erwachsenen ohne Kinder. Eine Maskenpflicht im Unterricht gibt es in den meisten Bundesländern, wenn überhaupt, nur für ältere Schüler.

Dass die Schülerbeförderung so geplant werden müsse, dass in Bus und Bahn ein Abstand von 1,50 Metern eingehalten werden kann, meinen 78 Prozent der Eltern und ebenso viele Bürger ohne Kinder. Große Mehrheiten finden auch die Forderungen, „Klassen sollten in größeren Räumlichkeiten unterrichtet werden“ (74 bzw. 81 Prozent) und „Im Fall von Quarantäne sollte für alle betroffenen Schüler Distanzlernen ermöglicht werden“ (84 bzw. 87 Prozent).

Zwei Drittel der Eltern befürworten die Schutzmaßnahmen, die die Landesregierungen bislang verweigern

Fazit: Alle Schutzmaßnahmen – die im Schulbetrieb allesamt nicht gelten – werden von grob zwei Dritteln der potenziell betroffenen Eltern befürwortet. Bei Personen ohne Kinder im schulpflichtigen  Alter ist die Befürwortung noch größer. Die Zustimmung von Eltern zum dauerhaften Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist umso höher, je höher das Vertrauen in Institutionen wie RKI, BZgA und Bundesministerium für Gesundheit ist, je mehr Besorgnis vor der aktuellen Situation besteht und je höher der Schweregrad einer möglichen Erkrankung eingeschätzt wird. Bemerkenswert: Im Vergleich zu Mitte August, also nach den Sommerferien, ist die Zustimmung zum Maskentragen in Schulsettings nach den Herbstferien deutlich gestiegen. Diese Regelung befürworten eher Männer als Frauen.

Und überhaupt: Mehr als die Hälfte der befragten Eltern (53,4 Prozent) machen sich über eine Infektion ihres /ihrer Kinder ernsthaft Sorgen.

Seit Beginn der Corona-Pandemie befragt das Gemeinschaftsprojekt „Covid-19 Snapshot Monitoring“ – kurz: Cosmo – unter Führung der Universität Erfurt und der dortigen Psychologin und Professorin für Gesundheitskommunikation Cornelia Betsch die Bevölkerung über ihre Einstellungen in der Corona-Krise. Weitere Informationen: www.corona-monitor.de News4teachers

„Planen Sie Ihre nächste Sitzung doch mal in einem Klassenraum“: Eltern schreiben an die KMK – und bekommen eine Antwort

 

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78 KOMMENTARE

  1. Im Wechselunterricht werden die Schulstunden halbiert.
    Eine Woche Gruppe A, die andere Woche Gruppe B.

    Genauso gut könnte man Gruppe A vormittags unterrichten und Gruppe B nachmittags. Im wöchentlichen Wechsel.

    Natürlich mit halber Stundenzahl.
    Eine Hälfte der Lehrer unterrichtet dann nur vormittags die andere Hälfte der Lehrer nur nachmittags.

    Nachteil: neue Stundenpläne erforderlich
    Vorteil: Schüler sind täglich in der Schule
    Abstand im Klassenzimmer ist möglich
    Einfacher für die Eltern

    • Sie haben diesen Vorschlag ja nun schon öfter hier gepostet. Jedesmal frage ich mich, wie das funktionieren soll. Das klingt im ersten Moment ganz gut, ist aber schlichtweg organisatorisch nicht umsetzbar.
      Wenn überhaupt, dann nur mit Doppelschichten bzw. einer hohen Freistundenzahl für die Lehrer, die eh schon am Limit sind.
      Was funktioniert, ist die Teilung der Klassen in A- und B-Woche. So blieben die derzeitigen Stundenpläne bestehen.

      • Jedes Jahr werden neue Stundenpläne geschrieben.

        Wo soll das Problem sein halb so viele Unterrichtsstunden auf doppelt so viele Klassen zu verteilen?
        Natürlich mit dem Ziel Freistunden zu vermeiden.
        Ich verstehe, dass das Arbeit für die Schulleiter ist.
        Und bei den Lehrern die Bereitschaft voraussetzt, an bestimmten Tagen nur nachmittags zu arbeiten.
        Ob nun manche Lehrer nur nachmittags arbeiten oder einen Tag nachmittags den anderen vormittags kann nach den Wünschen der Lehrer gestaltet werden.

        Ich nehme Lehrern ab, dass sie 40 Stunden pro Woche arbeiten.
        Aber das Privileg vormittags in der Schule und nachmittags zu Hause arbeiten, dieses Privileg müssten sie opfern.
        Schichtarbeit gibt es auch in anderen Berufen.
        Niemand kommt auf die Idee, einen Schichtplan mit Freistunden zu erstellen.

        • Liebe Koogle: Ich habe Di und Mi bis zur 11. Stunde Unterricht (17:15). Erzählen Sie mir doch etwas mehr über meine Privilegien. Und darüber, wie Sie den öffentlichen Nahverkehr dazu bringen, die notwendigen Busse und Züge zur Verfügung zu stellen. Oder warum Sie den Vormittagsschülern den Sportunterricht streichen, der bei uns in der Regel deswegen nachmittags ist, weil die Sporthallen morgens voll belegt sind. Oder wie Sie das Problem angehen, dass sehr viele Lehrerinnen kein volles Deputat, aber dafür Kinder zu betreuen haben. Oder warum es für Eltern leichter sein soll, Betreuung für ihre Kinder zu organisieren, wenn die statt vormittags nun nachmittags stattfinden soll. Mein Vorschlag: Werden Sie Kultusministerin. Das Zeug dazu haben Sie.

        • Stundenpläne können eben nicht nach den Wünschen der Lehrer erstellt werden. Ich hatte bereits Pläne mit 18/19 Freistunden. Mangels Arbeitsplatz verbringe ich diese nutzlos in der Schule und muss dann eben zu Hause ran.
          Keiner, der Einblick in dieses Thema hat, kann sich vorstellen, wie Komplex die Erstellung eines Stundenplanes ist.

        • Dann ahben Sie noch nicht in der Gastronomie gearbeitet.

          Stundenpläne für Lehrkräfte – vielleicht mit Ausnahme von GS – haben grundsätzlich „Lücken“. Wenn Sie die 25,5 Vollzeitstunden einer Lehrkraft z.B. an einer NRW-GE auf das maximale wöchentliche Zeitfenster von 42 Unterrichtsstunden (4 Tage mit 9 U-Std. und einer mit 6 U-Std.) aufteilen, dann können Sie die lehrkräftepläne nicht dergestalt optimieren, dass die „Freistunden“ jeweils zu Unterrichtsbeginn oder am Ende eines Unterrichtstages liegen.. Die teilweise Ausweitung des zeitfensters bezüglich der GOSt um die zehnte und elfte Stunde an drei Wochentagen ist dabei noch nicht berücksichtigt.

          Auch wenn Sie den einen oder anderen Unterrichtstag haben, an dem Sie nicht zur ersten Stunde anfangen müssen und ggf. auch keinen Nachmittagsunterricht haben – die Regel für Vollzeitkräfte ist, dass sie an drei Wochentagen auch im Nachmittag unterrichten müssen -, sind Sie täglich einschließlich der „Freistunden“ bis zu 7 (Unterrichts-)Stunden zusätzlich der Pausen, die in dieses zeitfenster fallen, in der Schule. Dazu kommen dann noch „Freistunden“ zwischen Unterrichtsende und Konferenzbeginnen oder Elternveranstaltungen. Die reine Präsenzzeit der lehrkräfte an Schulen lässt sich nicht beliebig steigern, da ja zum Aufgabenportfolio eine Menge Aufgaben gehören, die wegen der fehlenden Büroausstattung in der Schule zuhause im „Lehrerarbeitszimmer“ und nicht am Arbeitsplatz im Lehrkräftezimmer erledigt werden müssen.

          Btw ein „Lehrerzimmer“ ist kein Großraumbüro sondern ein Sozialraum. Ist es bei Ihrem Arbeitgeber üblich geschäftliche Aufgaben einschließlich Telefonaten mit Kunden über eine einzige Nebenstelle für über 100 Personen in der Kantine zu erledigen?

        • „Aber das Privileg vormittags in der Schule und nachmittags zu Hause arbeiten, dieses Privileg müssten sie opfern.“

          Was für ein Privileg! Andere machen sogar 100% Home Office und können sich viel besser schützen! Wie nennen Sie das dann?
          Außerdem: Schon mal was von Ganztagsschulen und Nachmittagsunterricht gehört?
          Und auch, dass vielleicht Lehrer in Teilzeit arbeiten und auch Kinder haben? Was nützt es mir, wenn meine Kinder vormittags in der Schule sind und ich nachmittags antreten darf??

        • @ Koogle,
          Das Thema hatten wir doch schon unter einem anderen Artikel Ihnen genau erklärt!
          Warum hier erneut?
          Sie wollen es nicht verstehen, gell oder können Sie es nicht versehen?
          Ein Stundenplan für über 100 Lehrer, welche teilweise in anderen Schulen noch eingesetzt sind, oder sich mit anderen Schulen Hallen teilen oder noch andere Verpflichtungen haben, kann nicht auf die Schnelle umgestellt werden!
          Zudem sind bei Schulen wie meiner auch sehr viele verschiedene Schularten vertreten, d. h. Oberstufe hat Kursunterricht klassenübergreifend, Berufsschüler müssen ihren festen Schultag behalten, Fachräume zeitlich durchgeplant werden um Doppelbelegungen zu vermeiden und natürlich gibt es nur begrenzt Räumlichkeiten zu verteilen! Ausserdem sollen die Schüler auch einen tragbaren Stundenplan erhalten! Nicht zu viel Hohlstunden, nicht zu Unterricht nur am Nachmittag, sonst kommen sie nicht mehr aus den Betten und erst recht nicht in der Schule an!
          Ausserdem würden die Schüler am Nachmittag , vormittags von ihren Eltern betreut werden müssen! Bus- u d Bahnverbindungen sollen beachtet werden!
          Ach und nicht zu vergessen, wie Ihnen wiederholt mitgeteilt wurde, die Lehrer haben nicht nur Unterricht zu erteilen, sondern noch viele andere Aufgaben, welche zum Unterricht gehören. Diese sollen dann wann erledigt werden ?
          Sie haben übrigens auch noch ein Leben neben der Schule!

    • NRW steht auf fur sicher Schulen mit Infektionsschutz, Hybridunterricht…und weiteren Forderungen!

      Wir müssen ALLE GEMEINSAM gegen die bundesweite Bildungspolitik, die auch Kitas betrifft aufstehen.

      Am Samstag den 05.12.2020 von 14-16 Uhr findet eine Demonstration vor dem Landtag in Düsseldorf statt.
      https://www.sicherebildung.de/nicht-mit-uns/

      ALLE sind gefragt JETZT gemeinsam aufzustehen.
      Eltern, Schüler, Lehrer, Pädagogen, Erzieher und Schulbegleiter.
      Seid dabei in Düsseldorf!

      Egal wie das Wetter wird: warm anziehen.
      Wir müssen viel lauter werden, damit wir endlich wahrgenommen werden.
      Wir haben Rechte!
      Dafür müssen wir jedoch vom Sofa hoch!
      Es wird niemand für uns erledigen, sondern WIR sind SELBST und JETZT zuständig!

    • Vielen Dank für das Feedback.

      Ja es wird ein großer Aufwand sein alle Wünsche und Gegebenheiten unter einen Hut zu bringen.

      Die Alternative ist Wechseluntericht oder 100% Präsenzunterricht.

      Im Wechselunterricht haben Eltern das Problem der Betreuung ihrer eigenen Kinder die dann jede 2. Woche zuhause sind.

      Da erscheint mir mein Vorschlag einfacher wenn bei den Kindern nur die Hälfte der Stunden täglich entfällt.

      Mein Vorschlag ist ein Kompromiss zwischen Wechselunterricht und 100% Präsenzunterricht. Schließlich geht es darum diverse Ziele unter einen Hut zu bekommen. Sicherlich nicht darum, Lehrer zu schickanieren.
      Eher darum, die Nachteile des Wechselunterrichts abzumildern.

      Wenn der Stundenplan optimal gestaltet ist haben die Lehrer Vorteile, wenn der Stundenplan Schrott ist eher nicht.

      Eine gute Stundenplansoftware sollte unterstützten.

  2. Frau Hubig und Frau Dreyer wollen nicht wiedergewählt werden – das ist es! Werden sie auch nicht. Die SPD ist seit Jahren ein sinkendes Schiff, das nun durch die Skrupelosigkeit und Kurzsichtigkeit ihrer Kapitäninnen vollends untergehen wird. Ich werde diesem Wrack keine Träne hinterherheulen.

  3. Es ist aber doch seltsam in so einer Umfrage auf hohe Zustimmung von Unter-18-Jährigen ohne Kinder und auf Eltern mit Kindern unter 18 zu verweisen. Warum wurden alle anderen „aussortiert“? Hätte es dann keine deutliche Mehrheit gegeben? Zählt deren Meinung nicht? Aber warum dann die der Unter-18-Jährigen? Ich verweise da nochmal auf eine Ärztemeinung aus Berlin.

    „Für den Amtsarzt sind die jetzigen Inzidenzzahlen daher kein Grund, um der Lehrergewerkschaft GEW zu folgen, die fordert, die Hälfte der Schüler zu Hause zu beschulen, um mehr Abstand in kleineren Lerngruppen zu erzeugen. Das sei eher „kontraproduktiv“, meint Larscheid. Im Übrigen seien die Zahlen sehr schwankend, weshalb man die jetzige Spitzenstellung der 15- bis 19-Jährigen nicht überbewerten solle. Das könne sich rasch wieder ändern, erwartet der Amtsarzt.“

    https://www.tagesspiegel.de/berlin/berliner-corona-statistik-staerkstes-infektionsgeschehen-erstmals-bei-den-15-bis-19-jaehrigen/26610528.html

    • HIer eine weitere Meinung eines „Praktikers“, der vom Wechselunterricht nichts hält:

      „Der Schulleiter des Glück-auf-Gymnasiums in Altenberg im Osterzgebirge, Volker Hegewald, sagte MDR SACHSEN, im ländlichen Raum sei ein solches Modell, bei dem die Klassen getrennt und abwechselnd vor- und nachmittags unterrichtet werden, schon wegen des öffentlichen Personennahverkehrs nicht umsetzbar. So werden abgelegene Dörfer abends gar nicht mehr von Schulbussen angefahren.“

      https://www.mdr.de/sachsen/dresden/freital-pirna/corona-wechselunterricht-schulen-sachsen-100.html

      • Stimmt, die Busse haben nachmittags schon Feierabend. Es wäre nicht verantwortbar, wenn Busse dann noch fahren würden.

        Dass 15-18 Jährige sich wie Erwachsene anstecken können und das Virus auch weitergeben können, ist erwiesen. Zudem können sie – nach eigener Erfahrung – schon recht gut selbstständig arbeiten. Dass man die kleinen außen vor lässt, ist ok; aber spätestens ab der 7. Klasse muss Wechselunterricht her. Alles andere ist unverantwortlich.

        Selten so einen Quatsch in Quellen gelesen, sorry.

      • @Oka: Das taugt höchstens als Argument gegen Wechselunterricht dort, wo er nicht funktionieren kann – als prinzipielles Argument gegen Wechselunterricht ist das, nun ja, weniger brauchbar, als Ihre Einschätzung („HIer eine weitere Meinung eines „Praktikers“, der vom Wechselunterricht nichts hält“) suggeriert.

      • @Oka: Sind sie zu doof den Bericht richtig zu lesen und die Prozentzahlen zu verstehen? Oder war es ihnen egal. Einfach nach dem Motto: Ich schreibe es so, dass es mir passt.

    • Weitere Argumente gegen einen Wechselunterricht kann man hier lesen.

      „In der Praxis spricht so ziemlich alles gegen das Modell des Wechselunterrichts. Auch wenn in den Monaten der Corona-Pandemie an vielen Schulen technisch aufgerüstet wurde – es fehlt immer noch die verlässliche, flächendeckende Versorgung an Technik, Schulservern, Internetkapazität. Von den Privathaushalten, in denen die Schüler dann lernen müssten, ganz zu schweigen.“

      Noch mehr dazu hier: https://www.tagesschau.de/inland/corona-krise-schulen-diskussion-105.htm

      • Wie praktisch für die Kultusminister: im Sommer zurück lehnen und nichts umsetzen, damit Wechselunterricht laufen könnte. Dann, wenn es im Herbst und Winter knüppeldick kommt und wir Wechselunterricht brauchen, einfach argumentieren, dass es nicht funktioniert, weil man nicht vorbereitet ist.

        Und jetzt schön wieder zurücklehnen und abwarten, liebe KMs….nur keinen Stress, das wird schon…

  4. Keine Schule ohne offen gezeigtes Gesicht und freies Atmen. Nein zur Maskenpflicht im Unterricht und auf dem Schulhof

    .

    Beim Maskentragen ist ungehinderte Sinneswahrnehmung nicht gegeben, das Kind bekommt weniger mit von der Welt, lernt weniger. Eine heranwachsende verdummte Generation sollten wir uns nicht leisten.

    Menschliche Beziehungen gründen auf verbaler und nonverbaler Kommunikation und Interaktion. Um Beziehungen und Vertrauen aufzubauen, sind eine natürliche Mimik und Gestik bedeutsam und notwendig.

    Die Entstehung moralischer Begriffe und Erfahrungen wie Würde oder Rücksicht erfolgt bei Begegnung von Angesicht zu Angesicht und wird durch maskierte Kontakte mit fehlender Mimik massiv gestört.

    Das eine Maske tragende Kind versteht – oder vielmehr missversteht – sich in erster Linie als Gefahr für andere Kinder und Erwachsene und sieht leider auch die anderen Kinder vorrangig als eine Gesundheitsgefahr an.

    Ein neu in eine Klasse kommendes Kind kennt noch niemanden und sieht sich 27 Augenpaaren gegenüber, 27 kindähnlichen Wesen, die nur dumpf sprechen oder ins Schweigen verfallen sind. Am ersten Schultag einer fünften Klasse begegnen einander 28 Maskenkinder.

    Kindertypische gelegentliche kleinere Atemwegsinfekte wie bei einer simplen Erkältung heilen beim Maskentragen nicht mehr schnell aus. Keime an der Maske können andere Krankheiten verursachen. Neue oder verstärkte, beim Kind vorher bekannte Allergien sind möglich.

    Das Tragen der Mund-Nase-Bedeckung verändert die Hals- und Kopfhaltung der Schülerin oder des Schülers, was zu Muskelverspannungen führt, die wiederum Kopfschmerzen sowie Wahrnehmungs- und Lernbeeinträchtigungen begünstigen.

    Wut, Verzweiflung, Konzentrationsstörungen, Müdigkeit und Kopfschmerzen können Folge des Maskentragens sein.

    Edward von Roy, Diplom-Sozialpädagoge (FH)

    .

    • @ Herr von Roy,
      Vergessen Sie es einfach…. NIEMAND hier will es hören oder lesen! Es gibt bestimmt ein passendes Forum für die Querdenker (….“Denker“??__was ist das, „denken“???)! Nix wie hin!

    • Es geht hier um eine temporäre Maßnahme – das Ende ist bereits in Sicht. Kein Kind wird deswegen verdummen, amoralisch oder asozial. Natürlich ist es weder schön noch wünschenswert, aber momentan gebietet der Verstand gewisse Maßnahmen, um die Gesundheit vieler zu bewahren. Werte wie Respekt vor anderen und Solidarität mit Schwächeren werden vermittelt.
      Manchmal habe ich in meinem Umfeld den Eindruck, dass Kinder und Jugendliche sich sehr viel besser mit der aktuellen Situation arrangieren können als viele Erwachsene.

    • Und das Virus berücksichtigt das alles und bleibt deshalb fern?
      Auch von mir als Lehrer, zufällig zwischen den Kindern?

      Schöne Theorien angesichts der Pandemie… wir sind nicht bei Wünsch-Dir-was…
      Auch wir Lehrer wünsche es uns anders. Hilft aber nicht gegen Viren!

    • Zu ihren Argumenten gegen das Maskentragen bei Kindern kann ich als Ärztin und Mutter entgegnen, dass die Einstellung, welche den Kindern beim Tragen der Maske vermittelt wird, einen erheblichen Einfluss auf deren Befinden beim Tragen hat. Objektiv sind hierdurch keine Gesundheitsschäden zu erwarten. Ich halte es auch für richtig und pädagogisch wertvoll, den Kindern in Zeiten einer Pandemie die Notwendigkeit zu erläutern und zu zeigen, dass es eben auch besondere Zeiten gibt, in denen wir gegenseitig aufeinander acht geben müssen. Es wird auch wieder Zeiten ohne Maske geben und ich halte es für absolut übertrieben, dem Maskentragen hier eine solche herausragende negative Beeinflussung in der kindlichen Entwicklung zuzuschreiben. Die Kinder haben sicher weniger Probleme damit als manche Erwachsenen.

    • Und was möchten Sie uns mit diesem Statement mitteilen?
      Mir zumindest ist nicht so ganz klar, worauf sie hinaus wollen.

      Wenn es nur darum geht, das das Tragen der Maske nicht unbedingt das „Tollste“ ist – das geht sehr vielen Menschen so nicht nur Kindern und hätte weniger Worte bedurft.

    • Absolut nur noch „ohne Worte“! Da haben wir es MAL WIEDER:

      „Beim Maskentragen ist ungehinderte Sinneswahrnehmung nicht gegeben, das Kind bekommt weniger mit von der Welt, lernt weniger. Eine heranwachsende verdummte Generation sollten wir uns nicht leisten.“

      Man kann wirklich nur noch fragen: „Ist das ihr sch…. Ernst?!!“ Würde der werte Herr Sozialpädagoge mal in der Literatur nachforschen, wo genau ein BELEG zu finden ist, dass Kinder durch Masketragen oder mal ein Schuljahr weniger Unterrichtsprogression zu dumpfbackigen Zombies für den Rest ihres Lebens mutieren? Kann man vielleicht einfach mal aufhören in diesen Fragen mit „Meinungen“ zu arbeiten?

      Wo sind denn die Studien, die klar belegen, dass Kinder zu 90% in einer VERGLEICHBAREN AUSNAHMESITUATION durch weniger Schulunterricht und/oder das Tragen einer Maske für EINEN vergleichsweise KURZEN BEGRENZTEN ZEITRAUM nachhaltig verblödet sind und für ihr Leben gestraft waren???

      Ich kann mir auch Vieles vorstellen, was eventuell, wenn ich feste drüber nachdenke, im Einzelfall, möglicherweise, wenn die Sterne richtig stehen, in bestimmten Situationen, eintreten könnte.

      Was aber bewiesenermaßen eintreten wird, wenn man nicht umsichtig handelt, liegt dagegen ganz klar auf der Hand, denn – guess what – dafür gibt es eine naturwissenschaftliche Faktenbasis.

      Das ist doch wirklich nur noch vergleichbar mit: „Wenn die Kinder jetzt ein Jahr mal kein/weniger Eis essen, werden sie nie wieder in ihrem Leben etwas schmecken!“

    • Herr Roy, Ihre Floskeln sind kaum auszuhalten!!! Mir erzählen die Kinder in der Schule, dass ihr Opa/Oma an Covid gestorben sind, dass Tante /Onkel auf Intensiv liegen und beatmet werden müssen… Das ist belastend und tragisch und nicht ob die Maske zu Verspannungen führt! Sie haben keine Ahnung, was die Kinder traurig macht, Ihre Argumente fußen auf keinen medizinischen Beweisen – wenn doch, dann bitte mit Beleg der Studie – also verschonen Sie uns mit Ihren Worten, die wie ein Hohn für alle Erkrankten und Verstorbenen sind.

    • Oh NEIN!:Was für ein Bullshit! Hören Sie auf, so einen Müll zu verbreiten! Haben Sie den Urknall nicht gehört? Kennen Sie die Zahlen nicht!? Im Wort Querdenken haben Sie wohl absichtlich das Wort Denken ausgeschlossen!? Ich bin Lehrerin und befürworte: Masken, Wechselunterricht und mehr Arbeitsschutz für alle Erzieher/ innen und Lehrer/innen!

  5. Sehr geehrter Herr von Roy,

    aus meiner praktischen Erfahrung muss ich Ihnen widersprechen. Kinder, die nicht indoktriniert werden, tragen die Maske viel selbstverständlicher als wir Erwachsenen.
    Dies beobachtete ich bereits im Sommer während des Familienurlaubs in Frankreich, wo damals die Zahlen noch nicht allzu hoch waren, aber in den Innenstädten bereits überall Maskenpflicht bestand.
    Auch meine eigenen Grundschüler tragen die Maske bei Nahkontakt und Toilettengängen wie selbstverständlich. Manche auch (auf freiwilliger Basis und ohne Zwang durch uns Lehrer) über mehrere Stunden. Bei diesen Kindern liegen teils Vorerkrankungen vor und die Eltern sind deshalb sehr vorsichtig oder die Eltern leiden unter Vorerkrankungen.
    Masken werden von den Kindern selbstverständlicher benutzt, als Sie es darstellen.

    Was aber Fakten sind: An der Grundschule, an der ich unterrichte gab es verglichen mit unsrer Republik bisher deutlich mehr Corona-Infektionen. Dabei steckten sich auch Grundschulkinder untereinander an. Sogar eine Kollegin ist sich sehr sicher, dass sie in dieser Klasse angesteckt wurde, da sie ansonsten alle Kontakte heruntergefahren hatte.

    Während der Wechselunterrichtsphase nach dem Lockdown war meiner Erfahrung nach eine viel entspanntere Atmosphäre. Es gab zwar ein Abstandgebot und nur halbierte Klassen, was die Kinder bedauerten, aber gleichzeitig ein -von vielen anderen Kolleginnen ebenfalls beschriebenes – effektiveres Lernen.

    Ich selbst leide aufgrund der unsicheren Lage ohne Abstandgebot und ohne Maskenpflicht deutlich stärker an Verspannungen als während der beschriebenen Phase. Meinen Kolleginnen geht es genauso.

    Und wenn selbst einzelne Ihrer beschriebenen Beeinträchtigungen durch die Mund-Nase-Bedeckung bei Kindern vorkommen sollten: Wäre es besser, wenn das Kind sich nachher bewusst wird, dass es unabsichtlich Oma, Opa oder andere Familienmitglieder ins Krankhaus evtl. sogar ins Grab brachte? Wie wirkt sich solch eine Erkenntnis auf ein Kind aus? Da ist eine Mund-Nase-Bedeckung das deutlich kleinere Übel.
    Alle infizierten Kinder an meiner Schule hatten nämlich keine oder nahezu keine Symptome. Mehrere Eltern lagen dagegen danach mit deutlichen Symptomen krank im Bett.

    Zu Ihrem Punkt, dass wir uns eine heranwachsende verdummte Generation nicht leisten dürfen, fällt mir nur die Frage ein, ob nicht die aktuell herrschende und arbeitende Generation diese verdummte Generation ist? Sonst würden sie das Maskentragen nicht mit Wut, Verzweiflung, Konzentrationsstörungen, Müdigkeit und Kopfschmerzen als Folge in Verbindung bringen.
    Diese Folgen entstehen, wenn Kinder durch z.B. Quarantäneverordnung 14 Tage isoliert zu Hause bleiben müssen, weil es die verantwortlichen Stellen nicht fertig gebracht haben, einen effektiven Schutz zu organisieren, um solche belastenden Isolationsmaßnahmen zu verhindern. Dies habe ich mir nicht durch eine Theorie -wie vermutlich Sie- zurecht gelegt, sondern durch die Beobachtung meiner eigenen Kinder während des Lockdowns und den Schilderungen der Eltern mit Kindern in Quarantäne erfahren.

    • Bin da völlig bei Ihnen. Aus meiner Sicht kommen die Probleme von den Menschen, die Kindern gegenüber alles verteufeln, was Ihnen nicht in den Kram passt. Sagt man den Kindern, Masken sind schlimm, glauben sie auch: Masken sind schlimm.

      Und natürlich hat Mr. von Roy nicht mal eine einzige Quelle benannt um zu belegen, was er dort als Argumente anführt.

  6. Wir haben seit den Herbstferien Wechselunterricht ab Klasse 7 und Mundschututzpflicht. Dieser hatte keine Auswirkungen auf die Inzidenz im Landkreis. Diese schwankt in unveränderm Niveau +/- 20-30 bei Durchschnittlich 150 in 7 Tagen. Also ob das jetzt der Heilsbringer ist? Und Gedanken, dass die Kinder dann den Stoff am Ende aufholen müssen und nicht mithalten können im Vergleich zu anderen Landkreisen macht man sich schon.

  7. @Edward von Roy: Dann müssen wir eben in diesen Pandemiezeiten die Schulen schließen und die Kinder ohne Masken und entspannt zu Hause beschulen und betreuen oder wenigstens Wechseluntericht einführen.
    Enges, stundenlanges Nebeneinander von bis zu 30 Kindern in kleinen Räumen ohne Abstand und Masken ist bei diesem hohen Infektionszahlen zu riskant für die Schüler, deren Eltern und vor allem die Lehrer.
    Ich wäre allerdings auch für das Ablegen der Masken auf dem Pausenhof, da an der frischen Luft viel weniger Infektionsgefahr besteht.

  8. Koogle hat die Beste Variante des Wechselunterrichts dargestellt. Genauso kann, nein, MUSS Schule funktionieren. So einfach und doch für das begrenzte Vorstellungsvermögen der Politiker so schwer. UNFASSBAR, wie unsere Kinder in Gefahr gebracht werden.

  9. Es ist wahrscheinlich, daß die Maskenpflicht im Unterricht bereits aufgrund physikalischen Gegebenheiten möglicherweise gar nichts bringt, ggf. auch kontraproduktiv ist.

    In einem Unterricht alle mit Masken wird lauter gesprochen, müssen Beiträger wegen Nichtverstehens häufiger wiederholt werden als ohne Masken. Und dann tragen die meisten auch nur die einfachen Stoffmasken oder OP-Masken, die viel seitliche Luft herausblasen.
    Das Ganze erhöht den Aerosolpegel. Während beim Einkaufen oder in der Bahn man in der Regel nicht lange mit einer infizierten Person zusammen ist, sieht es im Unterricht ganz anders aus. Und dann ist die Maske technisch am Ende.
    Es gibt hierzu eine interessante Studie:

    Schulunterricht während der SARS-CoV-2 Pandemie ‒ Welches Konzept ist sicher, realisierbar und ökologisch vertretbar?
    https://www.unibw.de/lrt7/schulbetrieb-waehrend-der-pandemie.pdf

    Daher stellt sich die Frage: Sind Masken eine falsche Schutzmassnahme? Wir haben gelernt, daß die Maske als ZUSÄTZLICHER Baustein zu Abstand & Co. gedacht ist. Quält man Schüler und Lehrer mit einer Maßnahme, die am Ende wohl doch nichts bringt?

    An sich kann man Schüler und Lehrern schon geeignete Schutzmassnahmen zumuten, aber sie müssen sinnvoll und hilfreich sein. Und das ist hier offensichtlich nicht der Fall. Die Schule hat hier auch eine Verantwortung gegenüber ihren Schülern und Lehrern.

    • @ Dirk Z

      Lesenswerte Argumente, danke. Nachdenkenswert auch die kluge Frage:

      „Quält man Schüler und Lehrer mit einer Maßnahme, die am Ende wohl doch nichts bringt?“

  10. @ edward von Royce
    Als eine von Anfang an maskentragende Lehrerin in einer ersten Klasse, in der alle Kleinen eine Maske tragen, kann ich Ihnen versichern: Blödsinn.

    Meine zwei Abschlüsse (Berufe) die mich zu dieser Aussage befähigen, schreibe ich nicht dazu.

  11. So ein Schmarrn. Im Wechselunterricht werden die Stunden eben nicht halbiert. Ich unterrichte im Wechselunterricht genauso viel wie im Regelunterricht. Wo wollen Sie denn die Lehrer für den Nachmittagsunterricht hernehmen?

    • Doch, bei uns ist es jetzt schon so. Weil einige Kollegen als Risikogruppe nicht oder kaum noch unterrichten, wurden Stunden gekürzt. Im Wechselunterricht unterrichten wir natürlich nicht doppelt so viel. Wie sollte das gehen? Also findet effektiv weniger Unterricht statt. Die Stunden für die Schüler werden halbiert, nicht für die Lehrer. Hat doch niemand gesagt!

      Ja, wer übernimmt den Nachmittagsunterricht. Ich kenne keine Kollegen, die das freiwillig machen wollen.

  12. Ich verweise auf BW, hier offenbart sich der „praktische Elternwille“. 99% der Kinder besuchen die Schule, nur 1% der Kinder nutzt die aufgehobene Präsenzpflicht, dies sind aber in BW hauptsächlich die Kinder von Waldorfschulen (Quelle KM BW). Bei den Studien gibt es immer eine Diskrepanz zwischen “ repräsentativ“ und „Rohdaten“, besuchen Sie das Marktforschungsinstitut Civey und betätigen Sie den Drop Down Button rechts unten. Die Wahlumfragen offenbaren einiges.
    Was die Maskenpflicht betrifft sind hier unten im Süden viele Gegner, hier verweise ich auf die Studie von Danmask 19 und die Strömungsstudie der Tu Zürich, das sind die einzigen seriösen Studien die ich kenne. Ein polemisches, ohne Maske hätten wir 300000 Tote mehr in den USA ist keine Studie sondern hat was vom Blick in die Glaskugel. So kam ich vor 3 Wochen in die NL und wollte den sagenumwobenen Ort Venlo besuchen, na ja die Menschen aus NRW tragen aber auch keine Maske, wenn nicht der Bußgeldteufel droht.

    Und wenn die Zustimmung so hoch zu den Masken wäre, dann würden die Leute doch freiwillig die Maske tragen?! Oder liege ich da falsch? Ich glaube auch nicht, dass viele Eltern Wechselunterricht wollen, es ist schon stressig für Eltern, dass die Kids gerade nicht völlig vor dem Computer versumpfen. Was gibt es gerade für die Jugendlichen? Nichts, oder geht irgendein 16jähriger mit Mama und Papa in den Wald? Nein. Ich erlebe zur Zeit total neurotische, ängstliche Jugendliche, die Angst vor Schuld an einer Erkrankung von Verwandten haben. Was für eine Panikmache in diesem Land! Oder die Jugendlichen die sich in Rudeln zum Trinken treffen oder ewig Computer spielen. Ich finde die Einstellung des Amateursports für Jugendliche absolut falsch.

      • Sie kapieren es erst, wenn Sie selbst Covid-19 und einen schweren Verlauf haben oder einer in Ihrem Freundeskreis schwer erkrankt oder verstirbt!!! Mit Verstand kann man Ihnen nicht beikommen. Schade.

        • Leider haben Sie einen Tunnelblick auf das Ganze! Es gibt nicht nur COVID19!
          Wenn Sie nur Fallzahlen, Todeszahlen usw. im Kopf haben, dann kann es mit Ihrem Denkvermögen nicht weit her sein. Sicher kann man an COVID19 schwer erkranken, aber es gibt genug andere Leiden, Infektionen, die schwere Verläufe haben. Und auf die kann man auch gerne verzichten. Nur über diese berichtet keiner. Wenn man Sie so hört bekommt man den Eindruck, daß das Nicht-Maskentragen ein wesentlich schwereres Leid auslöst als z.B. dieser schreckliche Unfall in der Fussgängerzone in Trier, bei denen viel Leben zerstört und Leid erzeugt wurde.
          Wachen Sie auf, was man mit Ihnen zur Zeit macht!

    • Eltern lassen ihre Kinder in die Schulen gehen, weil Schulen für sozialen Austausch wichtig sind. Außerdem gibt es meines Wissens keine staatliche Schule in BaWü, die durchgehend Digitalunterricht wie in England oder Italien für nicht-präsente Schüler*innen anbietet. Man muss zu Hause selbst lernen.

      Daraus zu schließen, dass Eltern keine Schutzmaßnahmen wünschten, ist mit Verlaub, Blödsinn. Ebenso ist es aus wissenschaftlicher Sicht Blödsinn, dass Masken nicht wirksam seien.

  13. @Edward von Roy
    Was nutzen menschliche Beziehungen wenn man an Covid erkrankt?
    Hier werden Prioritäten falsch gesetzt.
    Gesundheit geht in jedem Fall vor. Mein Sohn(11) trägt freiwillig Maske und zwar auch, weil er nicht krank werden will. Lockerheit ist derzeit fehl am Platze. Ja zur Maske und zwar überall wo Leute aufeinander treffen.

  14. An Roy

    Das kann doch nur jemand sagen, der nicht unterrichtet. Ich unterrichte in Nds. Seit Anfang des Schuljahres mit MNB. Auch die SuS tragen eine. Es geht. Alle gewöhnen sich an den Umstand. Im Gegenteil, sie werden sogar dazu gebracht viel klarer und deutlicher zu sprechen.
    Von“Verdummung“ oder Ähnlichem kann überhaupt keine Rede sein. Es kommt natürlich immer auch auf Die Beziehung des Lehrers / der Lehrerin zu den SuS an. Wenn diese (auch vor Corona) vertrauensvoll und wertschätzend ist, klappt alles bestens. Also: Ball flach halten.
    Waldi96

  15. Lieber Herr
    Edward von Roy, Diplom-Sozialpädagoge (FH)

    Wut, Verzweiflung, Konzentrationsstörungen, Müdigkeit und Kopfschmerzen können Folge des Maskentragens sein.

    In China werden fast immer und überall Masken getragen, auch ohne Corona.
    Und das seit Generationen.
    Also sind Chinas Kinder seit Jahren wütende, verzweifelte, konzentrationsgestörte, müde, geplagte und womöglich noch eine verdummente Heranwachsende. Ich frage mich, wie China es dann wirtschaftlich an die Weltspitze gebracht hat, da dort das Maskentragen seit Jahren zum Alltag gehört.
    Von einem Sozialpädagoge
    . mit Diplom…. Falls das stimmt… Sollte man etwas anderes erwarten dürfen. Es gibt viele Berufe, in denen es dazugehört Masken zu tragen. Das Berufsleben ist hart und lang… Dann wundere ich mich warum man nicht ständig von diesen konzentrationsgestörten Menschen hört, die mal wieder ein Labor oder eine Chemiefabrik in die Luft gejagd haben, denn dort arbeiten viele Menschen ihr lebenlang mit Masken und müssten ja stark unter dieser Belastung leiden. Man kann Kindern erklären und Dinge begreiflich machen. Ich fahre einen Schulbus mit Grundschülern, die alle Masken tragen. Bis jetzt albern die genauso rum wie vorher auch. Besser als diesen ewigen Kaugummilockdown noch Monatel weiterzuziehen… Hätte ich von der Politik erwartet, dass man im Sommer ein vernünftiges Konzept erarbeitet. Man könnte Studenten die Lehramt studieren und die eh von zuhause aus lernen, mit in den Schulbetrieb einbeziehen können. In Hotels, Gaststätten, Vereinen und Kirchen stehen Sääle leer. In jedem Stadteil. Im Sommer wusste man Corona geht nicht in die Winterpause. Solch ein Konzept bedeutet viel Arbeit. Aber hätte man diese Monate im Sommer sinnvoll genutzt mit Planung und Vorbereitung. Hätte man jetzt nicht dieses Chaos. Unsere Regierung hat es verpennt und versagt. Meine Tochter ist schwanger und hat Corona. Sie ist Erzieherin im Kindergarten und bevor sie freigestellt wurde hat sie sich im Kindergarten infiziert… Obwohl Corona ja eigtl an jedem Schul und Kindergarten Tor halt macht. Ich weiß wie schwer krank meine Tochter ist. Nunja… Querdenker gibt es leider in allen Berufen und Stellungen.

    • FH ==> Fake Hochschule, die Nennung des akademischen Grades sagt doch schon alles.
      Es handelt sich folglich um einen Erzieher ohne berufliche Ausbildung.
      Ein Hochschulabschluss ist mitnichten ein Berufsabschluss. Und wer will sich schon mit ungelernten Kräften auseinander setzen?

      • Unterlassen Sie solche Behauptungen mit der FH! Das macht Sie überhaupt nicht glaubwürdig. Ich weiss nicht welchen Bildungsgrad Sie haben aber wenn Sie ein Dr. oder eine anderen Uni-Abschluss haben frage ich mich schon, wie Sie diesen geschafft haben. Vernünftige Leute vorallem mit hohem Bildungsabschluss behandeln und achten alle Mitmenschen höflich, egal ob sie Taxifahrer oder Dr. Dr. Hc. von… sind.

        • Wieso? Wieso soll ich das in Bezug auf den Post von
          @Edward von Roy, Diplom-Sozialpädagoge (FH)
          Unterlassen? Seine Äußerungen können doch nur als logische Konsequenz seiner hochschulichen Entwicklung gesehen werden.
          Wissenschaftlichkeit ist ja auch nie das Ziel eines Fachhochschulstudiums gewesen. Aber auch Fachhochschulabsolventen sollten sich entsprechend des Standes von Wissenschaft und Technik zu aktuellen Themen äußern können. Den aktuellen Stand von Wissenschaft und Forschung müssen sie nicht unbedingt dabei berücksichtigen. Letzteres können in der Regel nicht einmal mehr Universitätsabsolvenden, deren akademischen Grade Jahrzehnte zu vor verliehen worden sind.

          Btw mich müssen Sie nicht belehren wollen, habe ich doch auch hier in diversen Beiträgen auf den klassischen Unterschied zwischen Bauigeln mit de Abschlüssen Dipl.-Ing (FH) und Dipl.-Ing. (TU/TH) bezüglich des Themas Brückenbaues bzw. deren Standfestigkeit hingewiesen .

  16. Wenn jeder mehr Eigenverantwortung tragen würde und seitens der Politik auch tragen dürfte, dann wäre m.M.n. vielen geholfen.

    Alle Eltern, denen es möglich ist und sinnvoll erscheint, ihre Kinder zuhause zu lassen und Distanzunterricht zu machen, sollen dieses tun, und zwar rechtlich abgesichert.

    Alle Lehrer, denen es möglich ist und ist sinnvoll erscheint, sollten Distanzunterricht erteilen.

    Somit würde sich m.M.n schon einiges entzerren.

    Mein Mann ist aufgrund multipler Erkrankungen Hochrisikopatient. Aufgrund dessen und mit einer Bescheinigung seines Hausarztes haben wir in Absprache mit der Schule (Oberstufe) unseren 16 jährigen Sohn aus dem Präsenzunterricht genommen. Er erhält nun Distanzunterricht. Klappt nicht alles zu 100% (leider seitens der Lehrer; es happert etwas mit der Übermittlung der nötigen Arbeitsunterlagen. Aber mein Sohn kümmert sich selbst drum).

    Außerdem sind wir selbständig und führen einen kleinen Handwerksbetreib mit 5 Mitarbeitern. Auch diesen gegenüber sind wir verpflichtet und sind bemüht die Mitarbeiter so gut es geht zu schützen, mit entsprechenden Materialien (Masken, Desinfektionsmitteln) auszustatten.

    Unser Azubi geht auch nicht an die Berufsschule sondern nimmt den dortigen Unterricht z.Zt. auch in Distanz wahr. In Absprache mit der Berufsschule. Und hier schließt sich für mich der Kreis und ich verweise auf meine obigen Zeilen: traut doch mal den i.d.R. mündigen Bürgern zu, dass sie selbst entscheiden können, ob Bildung oder Gesundheit an erster Stelle zu stehen hat.

  17. Fände es interessant, wenn die Redaktion sich Zeit für folgende Recherche nehmen könnte:
    Wie oft haben unsere Bildungsminister/innen allein in den letzten Monaten gelogen.

    Von Trump haben sich unsere Politiker ja gerne distanziert. Es gibt aber mehr und mehr Studien die zeigen, dass in der Bildungspolitik mit den selben Geschützen geschossen wird…

  18. NEIN zur Maskenpflicht in den Schulen!!! Das ist einfach nur schrecklich und unzumutbar!!! – Kinder mögen am liebsten gar keine Masken tragen, ihnen wird Schwindelig und schlecht und bekommen noch dazu schwer Luft und auch Kopfschmerzen!!! – Ihr drückt den armen Kindern eine Maske auf, dass ist gar nicht gut, dadurch sind sie am sprechen und lernen sehr verhindert!!! – Ihr Verbrecher, die Masken bringen überhaupt nichts!!! – Dann schließt besser die ganzen Schulen!!!!!!!!

      • @Georg: Im Gegensatz zu „Keine Masken in Schule“ scheint bei Ihnen der Aluhut zu drücken… . Es gibt noch einige Leute, die realistisch denken können- leider gehören Sie nicht dazu.

    • @Keine Masken in Schule – das haben Sie sehr treffend gesagt:

      „Kinder mögen am liebsten gar keine Masken tragen, ihnen wird schwindelig und schlecht und bekommen noch dazu schwer Luft und auch Kopfschmerzen“

      – danke für diesen Mut und diese Kinderfeundlichkeit.

      • Kinder und Jugendliche mögen sich auch im Auto nicht gern anschnallen, sie möchten auch beim Radfahren und Mopedfahren nicht gern einen Helm tragen usw. Es gibt Lebenslagen, in denen es nicht nur darum geht, was jemand nicht gern möchte und was vielleicht unbequem ist. Die Schwerkranken mögen am liebsten auch nicht auf der Intensivstation liegen und am Beatmungsschlauch hängen, sie bekommen „schwer Luft“ und haben sicher noch mehr als nur Kopfschmerzen…

        • @ Leseratte Ja, man sollte Kindern nicht pauschal alles erlauben.

          Andererseits bin ich nicht der Ansicht, dass das Resultat von maskenfreien Schülerinnen und Schülern heute Schwerkranke am Beatmungsschlauch morgen sind.

          Vielleicht sollten wir Maskenlosigkeit und Intensivstation sprachlich nicht allzu sehr zusammenrücken. Denn Maske weg = Oma tot, diese Gleichung stimmt glücklicherweise nicht.

  19. Dass die Leute ohne Kinder dazu ja und Amen sagen, ist nicht wirklich verwunderlich.
    Schließlich brauchen diese sich keine Gedanken machen, wie man alles organisiert.
    Hauptsache die Busse und Bahnen sind weniger voll.

    Und was heißt repräsentative Umfrage? WO und mit wieviel Befragten wurde diese denn gemacht?

  20. In den letzten Jahren wurde viel über unser Bildungssystem geschrieben und
    diskutiert. Nicht erst seit der legendären PISA-Studie wissen wir, dass der so wichtige
    Motor in diesem System gewaltig ins Stottern geraten ist.

    Als Vater zweier Schulkinder habe ich schon seit geraumer Zeit einen
    zusätzlichen, einen Insider-Blick des in-/direkt aber unmittelbar betroffenen
    Sorgeberechtigten. Und was man dort erkennen kann, erinnert mich frappierend an die
    Entwicklungen der deutschen Autoindustrie der letzten Jahre, die schließlich ihren
    Höhepunkt im Abgas-Skandal fand.

    Ja, es gibt viele aktive und motivierte Pädagogen, die innovative Gedanken und
    Konzepte für eine moderne Zukunft erdenken und weiterentwickeln wollen.
    Aber, viele der Mitspieler haben es sich im System gemütlich eingerichtet und
    verteidigen ihre föderale Macht und den Status Quo mit allen Mitteln.

    Ähnlich dem Festhalten am Verbrennungsmotor scheint an unseren Schulen das
    Bewährte erhaltenswert. Neue Unterrichtsformen, digitales Lernen, bleiben in den
    eigenen Worthülsen stecken und unsere Kinder schleppen trotz iPad immer noch
    jeden Tag kiloschwere Schulbücher und langweilen sich in Frontalunterricht anno
    1900.

    Die Corona-Krise wirkt da wie Scheinwerfer und Lupe zugleich. Wer
    hinschaut kann die schwachen und fadenscheinigen Argumente, die sich
    widersprechenden Aussagen und die offensichtliche Konzeptlosigkeit der handelnden
    Legislative noch deutlicher erkennen als je zuvor.

    Die Speerspitze dieser Bildungs-Legislative, die Kultusministerkonferenz lässt sich
    nach den Herbstferien für die Einigung auf einheitliche Abiturstandards feiern, anstatt
    Lösungen für die Herausforderungen der Corona-Krise zu entwickeln und sich um das
    akute Wohl der Schüler und Lehrer zu kümmern.

    Seit Beginn der Pandemie im März hat man es nicht geschafft den Schulen
    handhabbare Konzepte für alternative Unterrichtsformen bei steigenden
    Infektionszahlen an die Hand zu geben.

    Auch jetzt wird nach altbewährter Methode von oben nach unten durchregiert, mit
    wöchentlichen Anordnungen die Schulleitungen und Lehrer unter Druck gesetzt, die
    Schüler mit einer nie dagewesenen Flut von Leistungsnachweisen beschäftigt und so
    nach dem Keep-them-busy-Konzept versucht jede Kritik im Keim zu ersticken.

    Als „Martin Winterkorn der Bildungspolitik“, gibt sich gerade die sehr ehrgeizige und
    karrierebewusste Sprecherin der KMK, Frau Dr. jur. Stefanie Hubig. Sie lebt
    weiterhin in ihrer eigenen Welt und versucht in der ihr verbleibenden Amtszeit die
    Schulen auf Biegen und Brechen geöffnet zu lassen; entgegen den Empfehlungen des
    Robert-Koch-Instituts, der Leopoldina und vieler angesehener Virologen.

    Ihre Ode an das winterliche Stoß-Lüften der viel zu engen Klassenzimmer im Heute-
    Journal hinterließ nicht nur Marietta Slomka komplett fassungslos.

    Hatte sie doch die Chance zu zeigen, dass auch eine kinderlose, promovierte
    Staatsanwältin, Richterin und Justiz-Staatssekretärin a.D. unsere Schülerinnen und
    Schüler emotional und emphatisch hätte abholen können.

    Dass es für eine Bildungsreform andere Softskills braucht als für eine
    Strafrechtsreform wird mehr denn je offensichtlich.

    Aber auch sie wird, wie die gesamte deutsche Autoindustrie, feststellen müssen, dass
    sich ein Festhalten an Gestrigem sehr schnell zu einer existenziellen Krise entwickeln
    kann. Lassen wir es nicht soweit kommen!

    Gesucht wird nun die Persönlichkeit, die den föderalen Stillstand an unseren Schulen
    ähnlich aufmischt wie aktuell die Elektromobilität das Verbrenner-Establishment,
    gesucht wird der „Elon Musk des Bildungssystems!“

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