RKI meldet zwei verstorbene Lehrer/Erzieher, insgesamt drei in nur einer Woche

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BERLIN. Dem Robert-Koch-Institut (RKI) sind in der vergangenen Woche zwei weitere Lehrer oder Erzieher gemeldet worden, die im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben sind. Das geht aus einem Vergleich der Lageberichte vom 15. und vom 16. Januar hervor. Binnen acht Tagen wurden damit drei Lehrer/Erzieher in der Covid-19-Statistik als verstorben verzeichnet. Im Januar sind es nun insgesamt fünf. Die Zahlen lassen eine bedrohliche Entwicklung erkennen.

Insgesamt 22 Lehrer/Erzieher sind in Deutschland im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion gestorben – mindestens. Illustration: Shutterstock

Laut aktuellem Lagebericht (vom Sonntag, 17. Januar) gibt es bislang insgesamt 22 Beschäftigte aus Kitas, Kindertagespflege, Schulen und Heimen, die eine Infektion mit dem Coronavirus nicht überlebt haben – 518 kamen seit Beginn der Pandemie ins Krankenhaus. Vor sieben Wochen noch (am Dienstag, den 1. Dezember) wies die Statistik erst zwölf Verstorbene in diesem Bereich aus – 355 hatten bis dahin in einem Krankenhaus behandelt werden müssen. Erkennbar ist eine Dynamik im Geschehen: Waren es im Dezember fünf verstorbene Lehrer/Erzieher, die dem RKI gemeldet wurden, sind es im Januar – obwohl der Monat erst gut zur Hälfte vorbei ist – bereits ebenfalls fünf. Drei Meldungen binnen einer Woche hatte es zuvor auch noch nicht gegeben.

Bei Corona-Infektionen wird nur selten der Beruf des Patienten erfasst und übermittelt

Die Zahlen dürften ohnehin nur die Spitze des Eisbergs zeigen. „Da Angaben zu Betreuung, Unterbringung und Tätigkeit bei vielen Fällen fehlen, ist die Anzahl der Fälle mit einer Betreuung, Unterbringung oder Tätigkeit in den einzelnen Einrichtungen als Mindestangabe zu verstehen“, so heißt es beim RKI. Offenbar wird bei Corona-Infektionen der Beruf des Patienten nur selten erfasst und übermittelt, wie der Virologe Professor Hendrick Streeck in einem Interview mit der „Rheinischen Post“ kritisiert. Würde das systematisch geschehen, ließe sich das Infektionsgeschehen deutlich leichter überblicken, moniert er. Nach Daten der Krankenkasse AOK sind Erzieherinnen und Erzieher die Berufsgruppe, deren Angehörige relativ am häufigsten von Corona-Diagnosen betroffen sind – noch vor Angehörigen der Gesundheitsberufe (News4teachers berichtete ausführlich über den Befund – hier geht es zu dem Beitrag).

Auch gibt es keine Belege dafür, dass sich die Betroffenen tatsächlich im Dienst angesteckt haben. „Für die übermittelten Covid-19-Fälle aus allen genannten Einrichtungen ist (..) unbekannt, wie hoch der Anteil derer ist, die sich auch in dieser Einrichtung angesteckt haben“, schreibt das RKI. Inwieweit die Einschränkungen im Schulbetrieb ab Dezember Einfluss haben, ist ebenfalls unklar. Die mittlere Dauer von Symptombeginn bis zum Tod wird vom RKI mit 18 Tagen angeben. Die Inkubationszeit bis zum Auftreten der Symoptome kann bis zu zwei Wochen dauern.

Im Dezember hatte das RKI Schulen noch ausdrücklich als Orte mit nennenswertem Ausbruchsgeschehen genannt

Das Robert-Koch-Institut nennt Schulen allerdings jetzt nicht mehr ausdrücklich als Orte mit einem nennenswerten Ausbruchsgeschehen – das war vor dem Jahreswechsel noch der Fall. Wörtlich heißt es im Lagebericht vom 28. Dezember: „In den meisten Kreisen handelt es sich zumeist um ein diffuses Geschehen, mit zahlreichen Häufungen in Haushalten, aber auch in Gemeinschaftseinrichtungen, Schulen und Alten- und Pflegeheimen.“ In Schulen können sich während der Weihnachtsferien keine Ausbrüche ereignet haben. Mittlerweile ist in einigen Bundesländern der Präsenzunterricht wieder angelaufen, allerdings beschränkt auf einzelne Jahrgänge (Abschlussklassen) oder Schulformen (Förderschulen) oder freiwillig (wie in Hessen oder Bremen). Kitas sind in etwa der Hälfte der Bundesländer geöffnet.

Das Robert-Koch-Institut mahnt – und das betrifft auch Kitas und Schulen: „Um Infektionen im privaten, beruflichen und öffentlichen Bereich so weit wie möglich zu vermeiden, ist eine Intensivierung der gesamtgesellschaftlichen Anstrengungen nötig. Hier können junge Erwachsene und Jugendliche und Personen mit vielen sozialen Kontakten durch Einhaltung der empfohlenen Maßnahmen (AHA + Lüften Regeln) in ganz besonderer Weise dazu beitragen, Übertragungen zu verhindern. Dazu zählen Hygienemaßnahmen, das Abstandhalten, das Einhalten von Husten- und Niesregeln, das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckung/Alltagsmaske in bestimmten Situationen (AHA-Regeln). Dies gilt auch bei Menschenansammlungen im Freien, wenn der Mindestabstand von 1,5 m nicht eingehalten wird. Beim Aufenthalt in geschlossenen Räumen ist zusätzlich eine gute Belüftung wichtig, um eine mögliche Anreicherung von infektiösen Aerosolen zu reduzieren.“ News4teachers

Nach dem Corona-Tod eines 38-jährigen Lehrers: Lauterbach fordert von den Kultusministern, endlich RKI-Empfehlungen einzuhalten

 

 

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30 KOMMENTARE

  1. Mein Beileid.

    Es ist so traurig.
    Es ist so unnötig.

    Schulen und Kitas sind in jedem Fall „Verteilzentren“ für die Virusübergabe, denn dort darf man nicht – nein, man MUSS – vieles tun, wofür man außerhalb von Schulen und Kitas fette Bußgelder kassieren würde.

    Wann spricht sich das bis in die KMs endlich herum?

    Wann hört Ihr „Polit-Künstler“ endlich auf mit diesen hirnlosen Diskussionen um Öffnungen und Euren vom Wahlkampgegockel getriebenen Überbietungswettbewerb des Irrsinns, wenn durch Ausnahmeregeln sowieso alles im Prinzip geöffnet ist?

    Wann kümmert Ihr Euch endlich um die technische Ausstattung (Luftfilter usw.), die auch jenseits von Corona dem Gesundheits- und Arbeitsschutz dienen – so, wie auch jeder andere Arbeitgeber (Ausnahme vielleicht Tönnies?) dem nachkommen muss?

    Fangt endlich an EURE ARBEIT zu erledigen, anstatt dem „Fußvolk“ im System immer mehr (von Euren!) Aufgaben aufzudrücken und Ihnen dann noch aus sicherer Entfernung zuzusehen, wie sie in den Burnout getrieben werden oder an Corona (sorry:) verrecken.

    FANGT ENDLICH AN !!!

  2. Und die nächsten Forderungen nach Schulöffnungen passen ja dazu (Ironie!):

    +++ 03:33 „Je schneller, desto besser“: Betriebskrankenkassen-Chef für Schul-Öffnung +++
    Der Chef des Dachverbandes der Betriebskrankenkassen, Franz Knieps, spricht sich für eine rasche Öffnung der Schulen aus. „Je schneller, desto besser“, sagte Knieps dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Mittlerweile wisse man, dass Kinder beim Infektionsgeschehen eine größere Rolle spielten als bisher vermutet, räumte Knieps ein. „Aber das Risiko müssen wir eingehen“, forderte er und verwies auf unterschiedliche Ausgangslagen in den Elternhäusern. „Der Staat kann doch nicht hinnehmen, dass es vom Geldbeutel oder dem Improvisationstalent der Eltern abhängt, ob die Kinder Zugang zu Bildung bekommen“, sagte er dem RND.
    https://www.n-tv.de/panorama/09-46-Umsatz-von-Hotels-und-Gaststaetten-um-fast-40-Prozent-eingebrochen–article21626512.html

    Da muss halt das gesundheitliche Risiko aller Beteiligten in Kauf genommen werden…(Ironie!) Von denjenigen, die nach Öffnung rufen, habe ich noch nichts gehört, dass man vorher den Infektionsschutz verbessern müsste…was heißt verbessern, es müsste überhaupt erst mal welchen geben. Lüften kann es ja wohl nicht sein.

  3. RKI meldet zwei verstorbene Lehrer/Erzieher, insgesamt drei in nur einer Woche

    Mein Beileid.

    Mehr Lüften vielleicht, und statt Bio im Klassenzimmer eine Wanderung im Wald.

    Bewusst verzichte ich trotzdem auf die neuartige genetische Impfung mit einem mRNA-Impfstoff (BNT162b2 genannt Comirnaty von BioNTech / Pfizer, mRNA-1273 von Moderna) bzw. einem Vektorimpfstoff (AZD1222 von AstraZeneca).

    Jede Berufsgruppe sollte auf der Hut sein und sich, auch durch alarmierende Berichte über Opfer in ebendieser Branche, nicht dazu gedrängt fühlen, eine Impfung zu akzeptieren.

    Sicherlich, jede und jeder einzelne kann und soll hier selbst entscheiden.

    • Ja. Es ist die eigene Entscheidung. Das muss man aber ganz alleine mit sich ausmachen. Jeder, der seine Entscheidung gegen die Impfung ins Netz stellt, arbeitet jedoch für das Virus.
      Dass Sie hier, bei einem Bericht überTodesopfer jedoch trotzdem Stimmung machen, finde ich sogar verachtenswert!
      Ich hoffe nur, dass Sie sich zumindest soweit unter Kontrolle haben, dass Sie sich Ihren SuS gegenüber neutral verhalten und das Thema Impfung nicht in den Mund nehmen!

    • Danke dass Sie sich nicht impfen lassen. Das gibt vernunftbegabten Menschen die Chance, eher dran zu kommen.

      Warum nur erinnern mich Impfgegner immer an den Film „Idiocracy“?

  4. Mein Burnout ist wohl nach fast 5 Jahren zurück. Bin vorerst krank geschrieben. Schaffe gerade noch mich um das Distanzlernen meiner Tochter zu kümmern. Die Zeugniskonferenzen finden in Präsenz jetzt ohne mich statt. Die Arbeit für meine 2 Klassenlehrerschaften muss jetzt eine Kollegin ü 60 übernehmen. Ich habe remonstriert. Petitionen unterschrieben, geteilt. Anfragen an den Personalrat zwecks Gefährdungsbeurteilung geschrieben. Alles ohne Ergebnis. Letzte Woche noch in Distanz und Präsenz unterrichtet. Als letzte Woche noch die Einladung zur Gesamtdienstbesprechung in Präsenz rein kam, habe ich die „Nerven“ verloren. Ich schaffe es z. Z. einfach nicht mehr den Spagat zwischen meiner Arbeit und dem Distanzlernen meiner Tochter. Trotzdem kämpfe ich mit mir, ob ich nicht wenigstens die Arbeitspläne für meine Klassen erarbeiten und hochlade….

    • Wow, da haben Sie aber eine schnelle Diagnose erhalten, oder ist es eine Eigendiagnose? Um einen BurnOut festzustellen ist in der Regel mehr als nur ein Arzttermin nötig und das bei verschiedenen Spezialisten. Das ist sicher nicht in einer Woche machbar.

      Da sehen Sie mal was andere Eltern leisten, die sich nicht krankschreiben lassen. In anderen Beiträgen wird angeprangert, dass sich Lehrer einfach so krankschreiben lassen sollen. Im nächsten dann, das ginge nicht und hier wird innerhalb weniger Tage BurnOut diagnostiziert.

      Andere Menschen müssen auch arbeiten…

      • Nun ja, die Dame hatte bereits einen Burn-Out, daher sind jetzt sicher nicht wieder unzählige Arztbesuche erforderlich, um es erneut zu diagnostizieren.

      • Wenn man psychisch krank war, kann man die Symptome ganz gut einordnen, wenn man selbstreflektiert ist!
        Seien Sie einfach nur dankbar, dass Sie gesund sind….

        • @C K

          Wie gesund kann @Dieter Molitor sein, wenn er auf hochsensible Art „Wow, da haben Sie aber eine schnelle Diagnose erhalten, oder ist es eine Eigendiagnose?“ noch einmal nachtritt, bei Menschen, die Probleme haben?

          • Naja….
            Es gibt viele Arten von psychischen Erkrankungen oder Persönlichkeitsstörungen. Da haben Sie absolut recht!
            Er leidet zumindest nicht selber darunter. Wie sein Umfeld das wohl sieht?
            Genau die Art von Lehrer, unter denen ich während meiner Schulzeit gelitten habe.
            Arme SuS!

    • Ich wünsche Ihnen alles Gute! Haben Sie kein schlechtes Gewissen, denn Gesamtkonferenzen in Präsenz sind völlig unverantwortlich und das Gesundheitsamt sollte informiert werden.
      Was ist nur los in manchen Schulen? Null Verantwortungsbewusstsein für die eigenen Mitarbeiter. Unglaublich dumm.

      • Xy- Danke für den Zuspruch! Ich war selber einige Zeit als Personalrätin tätig. Das System Schule ist schon speziell. Und wir Lehrkräfte sind auch ohne Corona obendrauf häufig so grenzwertig belastet, dass für “ Veränderungen“ und Solidarität häufig keine Zeit oder Energie übrig ist. Fast alle meiner KollegInnen haben ihre Unterrichtsstunden reduziert, weil sie ihre Arbeit nicht mehr schaffen. Ich selbst habe eine doppelte Klassenlehrerschaften. Und manchmal kann man sich einfach nur selber helfen.

        Herr Molitor- wer lesen kann ist klar im Vorteil! Ich habe einen Zusammenhang beschrieben. Aber keine vom Arzt gestellte Diagnose genannt. Jetzt biete ich natürlich eine Steilvorlage für das übliche Lehrerbashing. Geschenkt.

  5. @mehr Debatte bitte:

    Haben Sie eine valide Quelle über die „alarmierende[n] Berichte über Opfer“ in der Pharmabranche?

  6. Mein Beileid an die Hinterbliebenen!

    Ich frage mich, warum gerade die am LAUTESTEN nach Schuloeffnungen schreien, die sich als ERSTES in schicke Einzelbuero’s verkriechen oder ins Homeoffice????

    Warum schreien jetzt sogar die Krankenkassenverbaende nach Schuloeffnungen??? Was bezwecken DIE damit???
    Sieht fuer mich nach Herdendurchseuchung aus, naja mit Kolleteralschaeden eingeplant, wen juckt es(Ironie!)

    Nach Interesse an der Schule inkl. ihrem eigentlichen Auftrag sieht das jedenfalls nicht aus.
    Das ist doch nur „Gelaber“, was vorgeschoben wird.

    Soll doch mal eine Umfrage unter Lehrer*innen und Eltern statt finden, wer unter den Voraussetzungen arbeiten moechte und wer seine Kinder BEWUSST mit offenen Augen in eine gefaehrliche Krankheit schicken will.
    Bitte aber von unabhaengigen Instituten und nicht wieder welche, die vom KM oder einer anderen Institution bezahlt werden oder von „komischen“ Kinderaerzten mit fragwuerdiger Argumentation.

    Es wird immer verallgemeinert“die Elternschaft“fordert die Oeffnungen der Kitas/Schulen.
    Hmh…. Welche Elternschaft??? Bitte differenzieren!!!
    Es gibt wahnsinnig viele, die ihre Kinder lieber zu Hause im Homeschooling unterstuetzen, als das sie ev. im schlimmsten Fall an Corona verrecken.

    Unter den derzeitigen Bedingungen in den Schulen soll mein Kind auch eher zu Hause bleiben und dort lernen, damit es gesund bleibt, damit wir gesund bleiben.

    EINFACH NUR LUEFTEN UND HALBHERZIGE HYGIENEREGELN REICHEN NICHT AUS!!!

    • Naja,
      die Krankenkassen möchten natürlich das zusätzliche Kinderkrankengeld sparen!
      Das habe ich von Anfang an kommen sehen…

  7. Ich frage mich, warum ihr solche Meldungen immer wieder bringt.
    Ja, es ist tragisch und traurig, dass LehrerInnen und ErzieherInnen der Pandemie zum Opfer fallen. Aber auch ÄrztInnen, PflegerInnen, VerkäuferInnen, PolizistInnen und Menschen aus anderen Berufen sind betroffen.
    Ich habe nach langem Zögern eure letzte ähnliche Meldung bei 4teachers veröffentlicht, und es gab sehr viel Kritik dazu. Zählen LehrerInnen mehr als Personen aus anderen Berufen?
    Ich werde weitere Meldungen dieser Art nicht mehr bei 4teachers veröffentlichen, da sie keinerlei Mehrwert an Erkenntnissen bringen und nur Öl ins Feuer gießen in einer Zeit, wo LehrerInnen wahrlich Zuspruch und Unterstützung brauchen anstatt solcher Panikmeldungen.

    • @klexel: Mal auf den Titel der Seite geschaut? … News 4 teachers (für Lehrer)! natürlich sollte genau hier darüber berichtet werden wenn Pädagogen sterben…
      Machmal…

    • Sehr geehrte Klexel,

      warum wir solche Meldungen bringen, fragen Sie uns ernsthaft? Weil wir ein Nachrichtenmagazin sind, das Realität abbildet. Zu dieser Realität gehört es, dass Menschen an Corona sterben. Auch Erzieher und Lehrkräfte, für die der Corona-Arbeitsschutz – auf die alle anderen Berufsgruppen in Deutschland einen rechtlichen Anspruch haben – nicht gilt. Nebenbei: Unser Bildungsmagazin heißt bekanntlich News4teachers. Schon darin liegt begründet, warum wir über Erzieher und Lehrer schreiben.

      Wer veranwortlich in dieser Pandemie handeln will, das gilt für Politiker genauso wie für jeden einzelnen Bürger, benötigt seriöse Informationen als Grundlage. Nur auf der Grundlage von Aufklärung und Wissen lassen sich Risiken realistisch einschätzen, lässt sich vielleicht auch Schlimmeres verhindern.

      Wer Lehrkräfte und Erzieher (nicht nur in diesen Tagen) unterstützen möchte, richtet den Fokus auf die Bedingungen, unter denen sie arbeiten müssen. Genau das tun wir.

      Für Zuspruch sorgen wir übrigens auch – mit Meldungen wie dieser: „Brief einer Mutter: Liebe Lehrer, ich möchte einfach mal Danke sagen…“ https://www.news4teachers.de/2021/01/brief-einer-mutter-liebe-lehrer-ich-moechte-einfach-mal-danke-sagen/

      Herzliche Grüße
      Die Redaktion

    • Das hier ist eine Website für Lehrer, daher Infos zu Todesfällen in diesem Bereich.

      Ärzte, Pfleger etc. haben viele, viele eigene Portale im Internet. Und da stehen dann die Zahlen zu Toten in jenen Bereichen.

      Ich habe jetzt hier dreimal kommentiert. Und 3x weil Vorredner nicht richtig gelesen haben, was jemand anderes meinte oder was Ziel dieser Seite ist. Alle sollten mal ein bisschen runter kommen und wieder sachlicher werden.

    • Es ist nur seltsam, dass das rki keine Meldungen über Verstorbene aus anderen Berufsgruppen übermittelt, die Sie aufzählen, z.B. Polizisten, Verkäuferinnen. Sehr wohl aber über Lehrer, Kitabeschäftigte, Pflegekräfte, Ärzte und andere im Gesundheitswesen Tätige.

        • Ja,aber weshalb? Vermutlich sind sie nicht so signifikant. Man kann sich letztendlich in anderen Berufen doch besser schützen.

      • Da gebe ich Streek mal Recht.
        Bei einer Pandemie müsste die Berufsgruppe standardmäßig bei jeder Positivmeldung erfasst werden!

      • Ich kann nur vermuten, aber vielleicht liegt vielleicht daran, dass eine Verkäuferin oder eine Polizistin zu den Personen vielleicht maximal 7 Minuten Kontakt hat, Betreuungs-/Pflegeberufe und auch Lehrer aber miunter stundenlang in einem Zimmer mit immer den selben Personen in direktem Kontakt stehen.

      • Die von Gesundheitsämtern an das rki übermittelten Covid 19 Fälle beziehen sich auf Tätigkeit “ in Einrichtungen mit besonderer Relevanz für die Transmission von Infektionskrankheiten.“
        Zu diesen Einrichtungen zählen Kitas und Schulen offensichtlich auch.
        rki.Tägliche Situationsberichte

  8. Das ist sehr traurig.

    Dringend erforderlich ist die Impfung aller Lehrkräfte und ErzieherInnen.

    Die Impfstrategie muss schleunigst überarbeitet werden.

    Ebenso der Schutz von Senioren die in Pflege sind.
    Die Inzidenz in Pflegeheimen ist eine Katastrophe.

  9. – von Gesundheitsämtern an das RKI übermittelten Covid 19 Fälle –

    Bei der stat. Berufsgruppe <> dürfte wegen Ermessensentscheidungen der GA die genauere Eingruppierung noch löchriger sein und daher eine gewisse Dunkelziffer vorliegen.

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