Bund-Länder-Gipfel am Mittwoch: Treiben Ministerpräsidenten mit Präsenzunterricht um jeden Preis Deutschland in die dritte Welle?

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BERLIN. Als zwei ungebremst aufeinander zurasende Züge beschreibt SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach die steigenden Corona-Inzidenzzahlen und die Wünsche nach Lockerungen. Wohl nicht nur er erwartet schwierige Bund-Länder-Beratungen am Mittwoch. Wieder mal ein Knackpunkt: die Schulen. Treiben Ministerpräsidenten mit Präsenzunterricht um jeden Preis Deutschland in die dritte Welle?  

Muss sich am Mittwoch wieder mit den Öffnungswünschen der Ministerpräsidenten herumschlagen: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Foto: Shutterstock

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mahnte angesichts der wieder steigenden Zahlen – mal wieder – zur Vorsicht. Es werde niemandem ein Gefallen getan, „wenn wir wieder schließen, was wir einmal aufgemacht haben“, sagte Merkel laut Teilnehmern in einer Sitzung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. „Die Tatsache, dass wir jetzt eine dritte Welle haben, können wir nicht wegdefinieren.“ Sie stellte demnach dennoch mögliche Schritte für den allmählichen Ausstieg aus dem Lockdown vor. Es gebe drei Stränge, bei denen man Schritt für Schritt öffnen wolle, sagte Merkel nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur. Die Kanzlerin nannte dabei die persönlichen Kontaktbeschränkungen, den Wirtschaftsbereich – sowie die Bildung. Merkel schwebt offenbar ein Stufenplan mit festgelegten Inzidenzwerten vor.

„Für die Schulen sollten wir uns zutrauen, ab 8. März die nächsten Schritte zu gehen“

Merkel weiß um die Befindlichkeiten der Bundesländer, die die vorsichtige Kanzlerin vor allem vor allem in der Schulpolitik immer wieder auflaufen ließen. Auch jetzt, im Vorfeld des Bund-Länder-Gipfels in der kommenden Woche, baut sich wieder Druck auf. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) beispielsweise stellt bereits weitere Lockerungen von Corona-Schutzmaßnahmen in Aussicht – konkret: Präsenzunterricht der 5. und 6. Klassen, zumindest im Wechsel. Derzeit haben im Norden nur Grundschulen und Abschlussklassen Präsenzunterricht.

Die baden-württembergische CDU-Spitzenkandidatin und Kultusministerin Susanne Eisenmann geht noch weiter: Sie will den Schulbetrieb im Südwesten bald wieder weit öffnen – und zwar schnell. „Für die Schulen sollten wir uns zutrauen, ab 8. März die nächsten Schritte zu gehen.“ Heißt für sie konkret: voller Präsenzunterricht für die Primarstufe, Wechselunterricht für die Sekundarstufen.

Das Problem: Die zentralen Kennzahlen steigen weiter an. Bereits am Samstag stieg die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner um 1,2 auf 63,8. Das meldete das Robert Koch-Institut (RKI). Die Inzidenz war infolge des Lockdowns bis Mitte Februar gesunken – auf 57,4 zum Ende der zweiten Februarwoche. Seit vergangenen Sonntag lag sie dann wieder bis auf einen Tag konstant über 60.

Auch der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert stieg laut RKI-Angaben vom Samstag erneut um 0,03 Punkte auf 1,11. 100 Infizierte geben das Virus also rechnerisch an 111 weitere Menschen weiter. Der Wert bildet das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Unter eins flaut das Infektionsgeschehen ab – über eins nimmt es zu. Die ansteckendere und wohl auch tödlichere Mutation B.1.1.7 greift also weiter um sich. Der Mutations-Anteil stieg binnen zwei Wochen von knapp 6 auf mehr als 22 Prozent zum Ende der dritten Februarwoche.

„Ich glaube, dass wird eine besonders schwierige Woche werden“, sagte der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach im Podcast von «The Pioneer». „Da rasen zwei Züge ungebremst aufeinander zu und wir wissen nicht, wie das noch zu lösen ist.“ Auf der einen Seite stehe der Wunsch nach Lockerungen – was auch zum Teil angekündigt wurde, so der Epidemiologe, auf der anderen Seite habe die dritte Welle begonnen. „Die Gefahr ist eben, dass wir in die dritte Welle hinein lockern.“

Ausgerechnet Kitas und Schulen bleiben bei Öffnungsschritten von einer Koppelung an Inzidenzwerte unberührt

Alle Beteiligten wüssten, dass die Situation ungefähr so sei, wie er sie gerade beschrieben habe, sagte Lauterbach. „Daher wird im Hintergrund fieberhaft daran gearbeitet, ein Konzept zu entwickeln, was zwar Lockerungen schon vorsieht, diese Lockerungen aber in einer Art und Weise gestaltet, dass also die dritte Welle nicht befeuert wird, sondern zumindest gestreckt wird, möglicherweise auch verhindert wird.“

Der Berliner Senat hat laut „Tagesspiegel“ einen Stufenplan erarbeitet und auch schon unter den SPD-regierten Ländern abgestimmt, der Öffnungsschritte – gekoppelt an das Infektionsgeschehen – vorsieht. Allerdings: Ausgerechnet Kitas und Schulen bleiben von dieser Koppelung unberührt. „Aufgrund der besonderen – insbesondere sozialen – Bedeutung des Bildungsbereichs sollte in Kitas sowie in Grundschulen (Jahrgangsstufen 1-3 bzw. 1-4) schrittweise Ausweitungen des Präsenzbetriebes möglich sein“, heißt es in dem Papier. Der Punkt steht unter der Überschrift: „Kurzfristige Perspektive“.

Was das bedeuten könnte, hat die hessische Staatskanzlei in einem eigenen Entwurf für einen Stufenplan konkretisiert. Der sieht für die Schulen bereits vor Ostern Präsenzunterricht in den Klassen 1 bis 6 und Wechselunterricht in den Klassen 7 bis 11 vor, ab Mai dann wieder einen vollständigen Regelbetrieb – ohne dafür ein bestimmtes Infektionsgeschehen zur Bedingung zu machen. Heißt: Geöffnet werden soll nach Datum, nicht nach Inzidenzwerten.

„Mein Ziel ist unverändert, so schnell wie möglich alle Schüler in den Wechselunterricht zurückzuholen“

Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) äußerte die Hoffnung, dass es zwischen den Ministerpräsidenten und der Kanzlerin zu „gemeinsamen Perspektiven für die Kitas und Schulen kommt“. Sei dies nicht der Fall, behalte Niedersachsen sich vor, erneut auszuscheren und (wieder mal) einen Sonderweg zu wählen. Zwar betonte der Minister, der eigentlich schon für kommenden Montag weitere Schulöffnungen in Aussicht gestellt hatte, dass günstige Inzidenzwerte die Bedingung dafür seien. „Und da müssen wir leider feststellen, dass die vergangenen beiden Wochen nicht zufriedenstellend waren.“ Aber: „Mein Ziel ist unverändert, so schnell wie möglich alle Schüler in den Wechselunterricht zurückzuholen. Ich erinnere an unsere Erfahrungen mit den Grundschulen, die wir ja im Wechselmodell gelassen haben – und die sind wirklich gut.“

Eine erstaunliche Beurteilung der Lage: Tonne hatte diese Woche einräumen müssen, dass jede fünfte niedersächsische Schule trotz der Schutzvorkehrungen und Distanzunterricht für viele Klassen von aktuellen Corona-Fällen betroffen ist. Tonne beschwichtigte: Zwei Drittel dieser Schulen hätten allerdings jeweils nur eine einzige Infektion unter den Schülern gemeldet. Reihenuntersuchungen, die das belegen könnten, gab es allerdings nicht. Und: In Niedersachsen ist der Inzidenzwert laut Robert-Koch-Institut von 58 (am 14. Februar) auf aktuell 63 gestiegen. News4teachers / mit Material der dpa

Sind unsere Ministerpräsidenten überhaupt fähig, den Ernst der Lage zu begreifen? Ich fürchte: nein – ein Kommentar

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76 KOMMENTARE

  1. Die Katastrophe scheint unabwendbar : Alle Werte steigen wieder , und trotzdem wollen die Politiker Lockerungen . Es stehen ja Wahlen bevor , und da möchte man sich beim Volk beliebt machen . Alle Kinder wieder in die Schule und Läden auf zum Shoppen . Das böse Erwachen kommt ja dann erst , wenn man schon für die nächste Periode von fünf Jahren im Amt ist . Die deutsche Corona – “ Bekämpfung “ kann man mit zwei Substantiven zusammenfassen : Dilletantusmus und Taktik . Und beides kostet viele tausend Tote . Schauen wir 1 x nach Neuseeland : Eine einzige Neuinfektion und Auckland geht sieben Tage in Quarantäne . So sieht Entschlossenheit aus . Das Land hatte in einem Jahr Pandemie so viele Tote wie wir in drei Tagen . Aber wir haben das geniale “ Verweilverbot “ in Düsseldorf : Nicht hinsetzen , nicht stehen bleiben . Genial .

    • Wenn jetzt alles aufmacht, hocken wir an Ostern, wie im letzten Jahr, wieder im finstersten Lockdown: keine Verwandtenbesuche, kein Urlaub, keine Freiheit, nur damit wir jetzt shoppen gehen können und unsere Kinder an den Schulen verräumt sind. Der Preis wird hoch sein. Man sollte mit den Öffnungen bis nach den Osterferien warten, dann bessert sich die Infektionslage schon wetterbedingt und durch die zunehmenden Impfungen.

  2. Macht ruhig so weiter und in ein paar Wochen ist nichts mehr übrig, was man in Deutschland noch öffnen könnte.
    Wie viele „Wellen“ und „Mutanten“ sollen wir denn noch abwarten, bis grünes Licht gegeben wird und wir unsere Grundrechte zurückerhalten? Lockdown bis 2022? Es reicht, die Stimmung kippt.

    • Genau – wir haben keine Lust mehr. Und deshalb ist uns jetzt egal, dass die monatelangen Lockdowns sinnlos waren, wenn wir jetzt – auf den letzten Metern – die Schulen weit aufreißen. Stimmung ist schließlich das Wichtigste. Was machen da schon ein paar Zehntausend Tote?

      • Richtig, Bernd.

        Jetzt vorschnell öffnen heißt: Alles war umsonst.

        Wie doof können wir sein?

        Wenn man auf die Kumis schaut, graut mir vor der Antwort.

        • Wer panische Angst vor Corona hat, der kann sich ja drei Masken umschnallen und bis zum Lebensdende im Keller sitzenbleiben. Aber lasst die anderen Leuten in Ruhe und gebt ihnen die Freiheit wieder!

          • Die Leute weltweit an den Beatmungsgeräten und die mit LongCovid und die Toten – hatten die alle einfach zu viel Angst?

          • Kein Ding, Heribert, ich bleib gern „im Keller“, bis ich zumindest geimpft bin. Das ist mein Zugeständnis an Ihre persönliche Freiheit. Sie klären bitte im Gegenzug mit den KultusministerInnen, dass ich „ängstliches Kellerkind“ keinen Präsenzunterricht mehr abhalten muss.

          • Mal überlegen, dass die eigene Freiheit nicht grenzenlos ist – nur bis zur Nasenspitze des anderen ist virusbedingt sogar zu weit. Keiner muss in den Keller, das nennt man Rücksicht. Alles andere ist noch nicht einmal Egoismus, sondern Egozentrismus, wenn man gar nicht erst auf die Idee kommt, dass es noch andere Menschen mit durchaus legitimen Interessen gibt – ziemlich unsozial.

        • Das heiß, dass Sie Kranken und Alten das Recht absprechen, ein „normales“ Leben zuführen?
          So viel zu den CHRISTLICHEN Werten, auf die sich hier in diesem Land so angeblich viele berufen.
          Das, was Sie vorschlagen, ist absolut unchristlich.
          Und jeder ehrliche Humanist würde bei dieser Idee schaudern.
          Wie heißt Ihr Hutmacher?
          Ein paar unterstützende Quellen für Sie
          https://www.heise.de/tp/features/Keine-Uebersterblichkeit-trotz-Covid-5001962.html?seite=all
          https://www1.wdr.de/nachrichten/uebersterblichkeit-corona-statistik-erklaert-100.html (Eine Erklärung, falls der Begriff noch Probleme bereiten sollte)
          https://de.statista.com/infografik/21523/anzahl-der-sterbefaelle-in-deutschland/
          https://www.aerztezeitung.de/Politik/Deutliche-Uebersterblichkeit-in-Deutschland-416279.html (Was sich alles in einer Ärztezeitung findet;-))
          https://interaktiv.morgenpost.de/corona-uebersterblichkeit-sterberate-deutschland/
          https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Sterbefaelle-Lebenserwartung/sterbefallzahlen.html

        • Long Covid, sagt Ihnen das etwas?

          Können Sie mir garantieren, dass mein Kind, sollte es in der Schule erkranken, keine Langzeitfolgen haben wird? Diese Krankheit kann Kinder für ihr Leben zeichnen. Da können Sie noch so viele Alte und Kranke schützen, das bringt den Kindern nichts.

          Ich habe sowieso immer und immer mehr das Gefühl, dass gerade die nach vollumfänglichen Öffnungen schreien, die mit ihrem eigenen Leben komplett überfordert sind.
          Doofer Job, der sich nur mit Urlaub kompensieren lässt. Unglückliche Ehe, die man in der Eckkneipe vergessen möchte. Schlecht erzogene Kinder, die man in Kita/Schule parken kann (gerne den ganzen Tag).

          So, plötzlich fällt das alles weg. Das eigene Leben überrollt sich selbst. Und nun? Alles schlecht reden, was helfen könnte: Masken, Abstand, Lockdown.

          Dann hat man was neues für den hohen Blutdruck und kann sein eigenes Leben mitsamt seiner Probleme weiterhin erfolgreich unterdrücken.

          • Wie viele „Wellen“ wollen sie denn noch abwarten? Es muss jetzt mit den Impfungen auch Öffnungen geben, sonst bricht das Land zusammen. Aus dem Elfenbeintum der Beamten ist das leicht aussitzen, aber es gibt auch Millionen Leute, deren Gehalt nicht am Monatsende kommt, wenn nicht gearbeitet wird.
            PS: Es gab keine Übersterblichkeit in Deutschland und auch die Lockdiens haben nichts bewirkt ausser massiven wirtschaftlichen Schaden anzurichten. Aufmachen! Gefährdete schützen. Freiheit jetzt! 99,99% der Leute sind NICHT von Corona betroffen.

          • @Heribert:
            Doch, es gibt eine deutliche Übersterblichkeit und die Lockdowns Kontaktbeschränkungen haben u.a. die Grippeinfektionen gegenüber den Vorjahren um 95% reduziert.
            Da können Sie sich ja ausrechnen, welche Coronazahlen, Intensivbettbelegungszahlen und Todeszahlen wir ohne Maßnahmen hätten.
            Aktuell mache ich mir viel mehr Sorgen um die Jüngeren, die Sie „zurück ins Leben“, also den Viren in den Rachen treiben wollen, denn die Alten sind ja bald durchgeimpft.
            Wenn dann allgemein hohe Inzidenzen als tolerabel gelten, wird es für Ungeimpfte erst so richtig gefährlich.
            Aber dass Sie Wellen und Mutanten in Anführungszeichen setzen, deutet ja schon darauf hin, welcher Sekte Sie angehören.

        • Deine Ansichten sind asozial! Wir werden wegen Schulpflicht gezwungen am Infektionsgeschehen teilzunehmen und können nicht einfach zu Hause bleiben…

        • Endlich ein Machtwort.
          Ein ganzer Kerl der Heribert. Der hat den Durchblick, auch wenn manchmal der Alu-Hut in die Augen rutscht.
          Als ihr faulen Lehrer ab in die Pandemie und den Lieben kleinen das Denken beibringen. Heribert übernimmt dann die Weiterbildung zum Querdenker.
          Ist ja Wechselunterricht. Die Kinder haben als genug freie zeit um die Beerdigungen der Verwandten ohne Ausfall von Präsenzunterricht zu besuchen.
          Ich glaub ich muss kotzen.

    • Doch, lieber Heribert, eins lässt sich – zumindest noch recht lange – öffnen.
      Der Mund.
      Und den sollten einige C-Leugner und -Verharmloser und Freiheit-für-mich-Rufer endlich halten.
      Ihre Freiheit kann meine Erkrankung und mein Tod sein. Und dabei habe ich Ihnen noch nicht einmal etwas getan.
      Warum so menschenverachtend?
      Bock auf KuMI-Stelle?

      • Ich denke, dem Herrn @Heribert braucht man weder etwas zu erklären,
        zu schildern noch ihm rhetorische Fragen zu stellen,
        Weiß er mit Sicherheit doch alles schon selbst.
        Gefällt ihm nur nicht, und was nicht gefällt, DARF auch nicht sein.
        So einfach ist das!
        Zumindest für den Herrn @Heribert…. 😉

    • @Heribert:

      „Macht ruhig so weiter und in ein paar Wochen ist nichts mehr übrig, was man in Deutschland noch öffnen könnte“.

      Falls Sie unsere KM, Querdenker und weitere Covignoranten damit meinen….

      …..ja dann….

      gebe ich Ihnen tatsächlich recht!

      • Liebe Leute, don’t feed the troll. Ihr müsst eines verstehen, dadurch, dass Onkel Attilas Telegramgruppe für Kochen und Backen mit Chemtrails und Kristallen geschlossen ist und Onkel Attila endlich weg vom Fenster ist, brauchen Trolle eine andere anonyme Plattform. Regt euch nicht auf, ignoriert den Troll, dann verzieht er sich wieder.

        • Laut Stand vom vergangenen Freitag (26.02.) waren 99,97% der Bevölkerung NICHT von Corona betroffen.
          Und 5% angebliche Übersterblichkeit (ich habe andere Zahlen) rechtfertigen nicht die Zerstörung der Wirtschaft und Abschaffung der Grundrechte. Das ist keine Todesseuche, die das alles rechtgertigt.
          Das ist auch keine Verschwörung von Attilas Kochgruppe, sondern inzwischen Mehrheitsmeinung in Deutschland. Zum Glück! Und hoffentlich kommen die überfälligen Öffnungen nicht zu spät.

          • Muss die wirtschaft eben von der Automobilwirtschaft lernen. Wenn es Tageszulassungen gibt, kann man doch auch „Tagesverkäufe“ von Waschmaschinen machen – Hauptsache die Zahlen stimmen.

          • @Heribert

            „Und 5% angebliche Übersterblichkeit (ich habe andere Zahlen) rechtfertigen nicht die Zerstörung der Wirtschaft und Abschaffung der Grundrechte. Das ist keine Todesseuche, die das alles rechtgertigt.“

            Am besten gefällt mir „ich habe andere Zahlen“ …
            Von Attila?
            Von Donald?
            Oder aus einer „Heim-Studie“, die Sie noch nicht veröffentlicht haben?

            Bitte verlinken Sie Ihre Quelle zu Ihren „anderen Zahlen“.

  3. Täglich grüsst das Murmeltier.

    Massenmenschenhaltung auf kleinstem Raum in Seuchenzeit ist wichtiger als alles andere. Auf der Kontaktdrehscheibe KiTa und Schule ist noch Platz, alle bitte eintreten.

    Historisch war Schule schon immer ein Durchseuchungsort von allen möglichen Infektionskrankheiten. Warum Bewährtes neu denken? War so, is so, bleibt so.

    Kommt bald auch mal n bissi Geld für Bildung? Is doch so wichtig. Vielleicht für lernschwache SuS, um Förderunterricht zu finanzieren.
    Ich habe gehört, lernschwache SuS gibts erst seit Corona… jedenfalls hat man vorher nicht soviel davon gehört.

  4. @BK-Lehrkraft: Geiler Kommentar! Danke! Ich habe über die Vorgehensweise in GB nachgedacht: Johnson und Co. haben mit viel Geld gezockt, um möglichst viel Impfstoff an Land zu ziehen, Deutschlands KuMinis zocken mit dem Leben der Menschen, auch der jungen, um möglichst viel…ja, was eigentlich zu erreichen? Und warum?

    • Es sind nicht die Bestelltermine, die bestellmengen oder die ausgehandelten Preise, die zu mehr und schnelleren lieferungen eführt haben. Die Haftungsfrage und die Nutzung der Daten der geimpften sind für die EU im Gegensatz zu GB und Israel die Ausschlussgründe für bevorzugte Beliefberung.

  5. Schule zu, Einzelhandel auf!
    Im Ernst, soll wirklich die Profilsucht der KM’s die kleinen erreichten Erfolge zerstören?
    Im November könnte ich es schon nicht glauben und jetzt das Selbe von vorne?
    Mitte April Werte um die 200 und anschließend alles zu bis zu den Sommerferien?
    Super!!!
    Ist einwandfrei.
    Die Werte sind stabil, die Werte sind stabil, die Werte sind stabil,… .
    Jetzt fühle ich mich entschieden besser.
    Letztes Jahr hat es doch auch geklappt, was soll schon schiefgehen.

  6. Wahl-Poker – „die tun nix, die wollen nur spielen“

    Die Briefwahl läuft und jeder Tag bringt jetzt Stimmen in die Kasse, an dem man etwas sagt, wovon man denkt, es komme bei der Mehrheit gut an.

    • @KnechtRuprecht
      „Die Briefwahl läuft ….“

      Schön wär’s, wenn der Herr Bundeswahlleiter: Georg Thiel dies mit der Briefwahl in Pandemiezeiten auch so sähe und entsprechend umsetzen würde.

      Stattdesses verkündet Herr Thiel:
      „“Ich bin der Ansicht, dass die Maskenpflicht im Wahllokal strikt befolgt werden muss. Die Bundestagswahl darf nicht zum Superspreader-Event werden. Aber wir dürfen dabei das Recht auf Stimmabgabe nicht verletzen.“
      Zudem hoffe er, dass bis zur Wahl alle Wahlhelfer geimpft seien.“
      https://www.zdf.de/nachrichten/politik/corona-bundestagswahl-superspreader-event-100.html

      …. Na, ob die Hoffnung auf geimpfte Wahlleiter umgesetzt wird, oder doch im Bereich der Märchen und Fabeln verbleibt?

      • Korrektur:
        Wahlleiter – wenn diese sich in der Impfreihenfolge vordrängeln 😉
        ansonsten solltes es ‚Wahlhelfer‘ heißen ….

    • In RLP wollen 62% der Bevölkerung den Wechselunterricht, 14% wollen die vollständige Öffnung und 21% wollen, dass die Schulen geschlossen bleiben.
      Das passt also so.
      Ein schönes Geschenk.

  7. Schule auf, aber nicht ohne Sinn und Verstand.
    Kinder sind unsere Zukunft, geben wir ihnen eine.
    Missbraucht sie nicht als Alibi für verantwortungsloses Handeln.
    Ist es vielleicht möglich zu öffnen ohne die Neuinfektionen massiv nach oben zu treiben?
    Haben andere Bereiche nicht auch das Recht auf Lockerungen?
    Macht euch locker, seht die Kinder und erst dann den Bildungsplan. Was ist sinnvoll für die Kinder, was brauchen sie jetzt?
    Was kann man verantworten ,muss man nicht auch unterschiedliche Situationen sehen und verschieden darauf reagieren.
    Zum Wohle der Kinder handeln und politische Interessen hinten anstellen.

    • Damit macht man den positiven Effekt der Impfungen zunichte.

      Wenn schon Präsenz, reicht dann nicht erstmal 1Tag pro Woche im Wechselunterricht?

      Und was ist mit Masken im Unterricht?
      Würde das abgeschafft damit die Mutationen besser infizieren?

    • Das klappt todsicher. Bräuchte nur endlich einen griffigen Namen …
      vlt. „Zero Visibility Covid“ oder eingedeutscht „Nulldurchblick-Covid“

  8. Meine Kritik an die Redaktion: Mir fällt immer wieder auf, dass die in Frageform formulierten Artikelüberschriften hässliche Behauptungen (Unterstellungen) suggerieren. Solche rhetorischen Fragen sind u.a. ein beliebtes, aber unseriöses Instrument zur Meinungsbeeinflussung der Leser.

  9. Ich habe gerade Malu Dreyer in der Tagesschau gesehen, die sagte, man dürfe nicht nur auf die Indzidenzzahlen schauen. Auf was denn sonst, fragt man sich? Die Anzahl der Geimpften? Die Anzahl der Süddafrika-Variante in RLP? – im angrenzenden Departement Moselle sind inzwischen 60% der positiv Getesteten von dieser Variante betroffen (und da hilft leider kein AstraZenceca.) Die Strategie von Dreyer und anderen ähnlich Gesinnnten scheint in erster Linie zu sein, wieder abzuwarten, bis nichts mehr auf den Intensivstationen geht. Und dann muss man wieder schließen. Blöd nur, dass dann einer der Impfstoffe nicht mehr hilft! Und zwar jener, mit dem die Lehrkräfte und Erzieher*innen geimpft worden sind oder noch geimpft werden sollen.

    • Ja, man sollte nicht nur auf den Inzidenzwert schauen, sondern z.B. auch auf den R-Wert, oder allgemein: Werte, die das Infektionsgeschehen oder damit verknüpfte Events anhand jeweils unterschiedlicher Gesichtspunkte darstellen.

  10. Das sagen die Kinderärzte dazu:
    „Kinderärzte: Schulen und Kitas umgehend öffnen!
    Kinder und Jugendliche leiden enorm unter dem Lockdown. Deshalb fordern Kinderärzte, Schulen und Kitas rasch zu öffnen. Auch, weil Kinder keine Treiber der Pandemie seien.“
    https://www.aerztezeitung.de/Nachrichten/Kinderaerzte-Schulen-und-Kitas-umgehend-oeffnen-417526.html

    Was angeblich so unumstritten ist, dass Kinder laut vieler Kommentatoren Treiber der Pandemie sind, ist doch nicht unumstritten, sondern sehen Fachleute ganz anders.

    • Kinderärzte sind keine Fachleute für Pandemien – da können Sie auch Zahnärzte befragen. Und der zitierte Kinderräzte-Verband vertritt (auch) die wirtschaftlichen Interessen seiner Mitglieder, die über Einnahmeausfälle klagen…

    • Passend dazu:
      https://www.news4teachers.de/2021/02/kinderaerzte-klagen-ueber-einnahmeausfaelle-und-fordern-schulen-umgehend-weit-oeffnen/

      Und genau so habe ich alle Kinderärzte hier in der Region seit Beginn der Pandemie auch tatsächlich wahrgenommen. Herunterspielen der Risiken, komplette Verweigerung bei der Mitwirkung zur Eindämmung, selbst bei schweren Symptomen nur Verordnung von Antibiotika (!) und gutsherrliche Verweigerung von Tests.

      Nein, die betroffenen Damen und Herren mit gespaltener Zunge haben bei mir inzwischen komplett die Glaubwürdigkeit und die Berechtigung zur Führung der Bezeichnung als Fachleute verloren.

    • Kinderärzte sollten sich in dieser Situation nicht öffentlichkeitswirksam äußern dürfen, sondern sich lieber um einzelne Patienten vernünftig kümmern. Sie sind keine Bildungsexperten, Epidemiologen, Virologen oder sonst irgendwie strategisch befähigt, die Lage zu beurteilen aus ihrer kleinen Wahrnehmungsblase (der eigenen Praxis in der Regel) heraus, in der momentan offenbar ja eher weniger Patienten sind als sonst. Damit sind diese Situationsbeurteilungen auch sehr subjektiv.

      Praktizierende Ärzte sind die „Handwerker“ im Gesundheitsbereich und sollten sich auch so verstehen.

    • Drosten selbst sagt, dass dieses Wort „Pandemietreiber“ ein politisches ist. Jeder, der Kontakte hat, trägt zur Verbreitung des Virus (potenziell) bei. Leuchtet auch dem medizinischen Laien ein. Wenn aber Gesundheitsämter Schüler und Lehrer nur in Quarantäne schicken statt sie zu testen und Kinderärzte meinen das ist doch nur ein grippaler Infekt, dann ist klar, dass die Zahlen faktisch falsch sind.
      Übrigens gibt es nicht nur Kinder, die Schüler sind. Schon mal an Berufsschulen, Fachgymnasien gedacht?

      • @Enjoy your chicken Ted! Danke! Ich bin an einer Berufsschule und meine Schüler sind zwischen 20 und 30 Jahre alt. Das regt nicht auf, dass mit Schülern immer Kinder gemeint werden. An die erwachsenen Schüler denkt kaum einer.

  11. Ich weiß das es nicht eigentlich da hingehört aber wer von euch hat mal an die behinderte Menschen gedacht die auch unteranderen eine Vorerkrankung haben? Immer war die Meldung kikas und Schule zulassen aber behinderte Werkstätten sollen ausbleiben. Das pssst nicht zusammen die müssen auch geschützt werden. Ich arbeite beruflich in einer behinderte Werkstatt und da ist Ende Januar die britische Mutation ausgebrochen und es sind über 80 behinderte Menschen infiziert und 2 Stück gestorben. Die Werkstatt muss bis auf weiteres geschlossen bleiben und ihr schreit alles aufmachen schämt euch

    • 2 Stück ? Arbeiten Sie wirklich in einer Behindertenwerkstatt ?

      Es gibt viele Argumente für und gegen Schulöffnungen. Warum ist nur Ihre Sicht relevant? Warum haben alle anderen Unrecht? Sind alle anderen böse? Ich finde, die Kultusminister müssen zwischen verschiedenen Positionen/Folgen abwägen und das tun sie.

      • Es sind die zwei Positionen Ab – oder Wiederwahl . Und die zweite wird natürlich favorisiert . Man will seinen Posten behalten . Da nimmt man auch zahlreiche Infektionen und Tote in Kauf . Ich bin mir sicher , dass viele Politiker wissen , dass sie komplett unverantwortlich handeln , denn so dumm kann man nicht sein . Aber sagen tun sie natürlich etwas Anderes .

      • Wenn die KuMis wirklich abwägen würden, würden sie nicht nur zweidimensional denken und so was raushauen wie die Eisenmann „Öffnen um jeden Preis, egal wie die Inzidenzen sind.“ Damit macht man sich komplett unglaubwürdig und wird nicht als differenziert wahrgenommen.

        Wenn man dann auch noch die Schüler in die Schulen bittet, in denen es immer noch an vernünftigen Schutzmaßnahmen mangelt, wird man schnell argwöhnisch, dass es den KuMis nicht wirklich an Gesundheit interessiert ist, sondern nur daran, möglichst damit werben zu können, wie viele Schüler wie schnell wieder in der Schule sind. Wahlkampf halt.

        Klar, Schulen öffnen kann man verantworten, aber bitte nicht in einer verantwortungslosen Art und Weise.

      • Ich finde langsam auch, sie sollten die Schulen öffnen. Für die, die es einfach nicht verstehen wollen. Und dann schaun wir mal, wie schnell wir wieder normal Leben können. Bitter wird es vor allem für die Nicht Geimpften, also für die meisten Familien und ihre Kinder. Die sind in der Impfreihenfolge ganz unten angesiedelt. Dann werden irgendwann schon mit Impfpässe Restaurantbesuche, Kinobesuche und Reisen möglich sein, nur nicht für Familien. Oder dürfen ungeimpfte Kinder dann auch ins Restaurant?. Eher nicht oder? Aber hauptsache Schule mit Ansteckungsgefahr, das wird uns alle fröhlich stimmen.

        • @mm
          „Dann werden irgendwann schon mit Impfpässe Restaurantbesuche, Kinobesuche und Reisen möglich sein, nur nicht für Familien.“

          * Da werden sicherlich findige Anwaltskanzleien den Braten riechen und gegen ‚Gewinnbeteiligung‘ Abmahnungen an die Betreiber, Reiseveranstalter etc. verschicken.
          … und sollten diese nicht zahlungswillig sein, dann geht es vor den BGH zum Einklagen des Gleichheitsgrundsatzes nach Art. 3 Absatz 1 GG!

  12. Treiben Seiten wie News4Teachers mit ihrer einseitigen und suggestiven Berichterstattung Deutschland in die 4te Welle? (Oder 5te oder 6te…)

    Und das ist keine rhetorische Frage!

    Während man krampfhaft versucht hat das Narrativ aufrecht zu erhalten, dass (gerade jüngere) Kindern ja die potentielle Bedrohung für die Erzieher und Lehrer darstellen zeigt sich nun: Dort wo Corona-Fälle auftreten sind diese primär durch die Erwachsenen / Lehrkräfte eingetragen worden. Über derartige Erkenntnisse berichtet man aber lieber mal nicht – auch nicht mal rhetorisch.

    Erst ruft man nach FFP2 Masken, dann sind diese aber nicht gut genug (siehe hierzu die Kommentare: „Billige China Ware…“ – wo glauben die Kommentatoren denn das die Dinger sonst produziert werden?) – dann ruft man nach priorisierte Impfung – wenn die dann da ist wird weiter gemault, weil es ja „nur“ Astrazeneca und nichts „besseres“ ist.

    Und diese Litanei geht weiter und weiter, immer schön befeuert durch „Qualitätsjournalismus“ und Überschriften wie in diesem Artikel.

    Und es wird nicht mehr lange dauern, dann gibt es die „passenden“ Artikel und Kommentare wo man sich darüber echauffiert, dass ja wieder nur auf die Lehrer geschimpft wird. Genauso vorhersehbar wie ermüdend.

    Also in diesem Sinne – weitermachen! Fleißig tendenziös Überschriften generieren und in den Kommentaren dann die Gefahr hochspielen – vielleicht reicht das für die virtuelle 4te und 5te Welle und man kann damit noch so 1-3 Jahre lang den Schulbetrieb effektiv torpedieren. Alles natürlich um die Oma und den Opa zu schützen. 😉

    • „Dort wo Corona-Fälle auftreten sind diese primär durch die Erwachsenen / Lehrkräfte eingetragen worden.“ – Bitte eine verlässliche Quelle?

      „wo glauben die Kommentatoren denn das die Dinger sonst produziert werden“ – Meine FFP2 sind in der BRD hergestellt und zertifiziert.

      „wird weiter gemault, weil es ja „nur“ Astrazeneca und nichts „besseres“ ist.“ – Da sehe ich eine geteilte Ansicht in den Kommentaren, die Artikel hier erschienen mir nicht polarisierend.

      „in den Kommentaren dann die Gefahr hochspielen“ – Kommen wir doch in 3 Monaten auf diese Meinungen zurück und sehen, was geworden ist. Ein Blick auf die Kommentare hier im Sept./Okt. 2020 ist interessant: Die Warnrufer lagen ziemlich oder völlig richtig zu einer Zeit, wo alles gut galt.

      PS: Wer „suggeriert“ die Zahlen in Tschechien …

      • Bitte schön:

        https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2021/Ausgaben/13_21.pdf?__blob=publicationFile

        Und diverse Studien z.B. aus den USA / aber da wird ja lieber nicht drüber berichtet.

        Und was die Masken angeht:
        „Made in Germany“ – tja und wo kommt das Material dafür her? Soviel sei verraten – nicht aus DE, denn wir haben überhaupt nicht die Kapazitäten zur Herstellung der Vliesstoffe und die werden dann wo eingekauft? Genau vorrangig in Asien.

        „Made in Germany“ ist eine Mogelpackung auf die Verbraucher wie sie gern reinfallen. Das heißt nichts anderes, als das die im Ausland zugekauften Komponenten in DE zusammengefügt werden. Wenn sich über den Geruch der China Masken beschwert wird – wenn überhaupt hat der DE Hersteller das Material dann vor dem Zuschnitt besser auslüften lassen.

        • Danke für den Link zur RKI-Studie! Hier nochmals das Fazit zu Lehrern am Schluss, damit man es im Originaltext hat:

          „Hilfreich ist die Erkennt-nis, dass LuL eine vielleicht wichtigere Rolle zu spie-len scheinen als die SuS, v. a. im Vergleich zu der jüngsten Altersgruppe. Daher sollten etwaige Maß-nahmen (Schließungen/Wiedereröffnungen) unbe-dingt in den Kontext der regionalen Gesamtinzi-denz in der Bevölkerung gesetzt werden, und in der Reihenfolge nach Altersgruppen priorisiert erfol-gen. Für ältere Altersgruppen erscheinen die mög-lichen Beschulungsmodelle mit Reduktion der SuS im Präsenzunterricht (z. B. Wechselunterricht, Hybridunterricht) eine gute Option, um die räum-liche Distanz zwischen Anwesenden sowie die Ge-samtzahl potenziell exponierter Personen zu redu-zieren. […] Diese leichtere Übertragbarkeit scheint auf alle Al-tersgruppen zuzutreffen, inklusive Kinder und Ju-gendliche. Das könnte bei einer Ausbreitung anste-ckungsfähigerer Varianten bedeuten, dass Schulen einen größeren Beitrag zum Infektions geschehen spielen könnten, was wiederum bei den Überlegun-gen zu Öffnungen berücksichtigt werden sollte.“

          Die Vliesstoffe für Masken kommen großenteils aus dem asiatischen Bereich. Werden sie dann hier in der BRD zusammengebaut, unterliegen die fertigen Masken der hiesigen Zertifizierungspflicht. Hingegen bei jenen chin. Masken, die v.a. im Frühjahr 2020 in Massen bestellt wurden, wusste man schon vor dem Austeilen an die Schulen aus früheren Meldungen (etwa aus Kliniken), dass die ansich vorgeschriebenen chin. Standards (z.B. bei KN95) nicht immer vorlagen, also offenbar viele un- oder falsch zertifiziert waren.

  13. Das ist doch reine Polemik der Lehrer-Lobby. In der Schweiz wird trotz zeitweise relativ hoher Infektionszahlen lückenlos unterrichtet. Und zwar ohne Schikanen wie geteilte Gruppen oder Wechselunterricht. Bislang gab es keine großen Probleme damit, da Schulen tatsächlich nicht die großen Infektionstreiber sind. Kommt von eurer verdammten Corona-Hysterie runter und lernt mit dem Virus zu leben! Auch die Impfung wird ja nicht die ultimative Lösung sein, wie sich jetzt schon abzeichnet.

  14. Alles öffnen, Akteure weder testen noch impfen, Hygienekonzepte die keine sind! Das nennt sich FÜRSORGEPFLICHT. Das ist nur noch abartig und pervers.

      • Lassen sie sich von der Echokammer hier nicht täuschen. Da draußen im realen Leben ist die Stimmung längst eine andere. Die Leute haben genug von der Inkompetenz der Regierung in Sachen Corona und dem sinnlosen Endlos-Lockdown mit willkürlichen Inzidenzzahlen, der nur Existenzen zerstört und nicht zur Besserung der Lage beiträgt.
        Wer Freiheit für Sicherheit opfert, wird am Ende beides verlieren.

        • Und weil „die Leute genug haben“, zeigt sich das Virus total einsichtig und verzieht sich, oder wie stellen Sie sich das vor?

  15. „Für die Schulen sollten wir uns zutrauen, ab 8. März die nächsten Schritte zu gehen“

    Bez-Fehler!! Es muss korrekt heißen: „Für die Schulen sollten wir ihnen zumuten, ab 8. März die nächsten Schritte Richtung Abgrund zu gehen.“

    Es ist doch immer wieder schön, wie die „Befehlshaber“ – früher wie heute – die Untergebenen in gefährliche bis tödliche Situationen zwingen…“Sturmangriff auf Höhe 317!!“ – „Herr Hauptmann – da oben ist ein 4fach besetztes Maschinengewehrnest aufgebaut – die werden uns alle beim Ansturm wegblasen!“ – „Reden Sie nicht – Sie Idiot – Sie wollen sich nur vor der Aufgabe drücken und lieber in der Etappe abhängen – süß ist es, für´s Vaterland zu sterben!! – also los!!! Feldwebel Eisenmann – geben Sie die Befehle!!“

    Mhhmm, warum ich gerade diese Assoziation hier bekomme ist mir (k)ein Rätsel. Solange diese Leute sich der „Frontgefahr“ nicht auszusetzen bereit sind sollten sie auch nicht solche schwachsinnigen Anweisungen erteilen. Wer verweigert denn seit Monaten den Kontakt mit LuL in den Schulen?? Die Damen und Herren von den Kultusbehörden, weil ihnen das Infektionsrisiko zu hoch ist. Und allein das lässt doch einen klaren Blick auf die zu erwartenden Risiken zu erkranken zu.

  16. Jetzt geht das Zittern wieder los. Was wird am Mittwoch wieder fürs Volk bestimmt und was wird daraus am folgenden Tag von den Kultusministern hergeleitet. Es ist zur Zeit schwer, Menschen mit Existenznot trifft es am Schlimmsten. Am Ehesten würde ich Öffnungsperspektiven daher im Handel mit gutem Hygienekonzept sehen (wenig Kunden, Lüftung etc). Als Letzes sollte es zu Massenveranstaltungen, wie in der Schule, kommen. Denn dadurch würde nach kurzer Zeit wieder Allen die Perspektive genommen werden. Die neuen Mutationen bei den Lockerungsrufen scheinbar zu ignorieren, obwohl die Gefahr bekannt ist, kann nur als dumm bezeichnet werden. Die Ansteckungen durch Mutationen werden sich, durch deren schnellere Verbreitung (insbesondere in Gemeinschaftseinrichtungen) und symptomatische Erkrankungen, nicht durch unterlassene Testungen verbergen lassen. Bitte lasst es bei der Notbetreuung bis zu den Osterferien! Die Inzidenzen steigen. Diese, als Richtwert in der aktuellen Situation, aufweichen zu wollen, ist tatsächlich nur mit populistischen Wahlkampfmanövern zu erklären. Kinder und Familien bewusst einen wieder steigendem Risiko auszusetzen ist nicht zu rechtfertigen.

  17. Familien müssen sich wohl mit einer Infektion abfinden! Impfprio 4 frühestens im Januar 22 die Kinder noch später! Deshalb Zwangsdurchseuchung, mein Kind wird sehr oft krank geschrieben werden. Auch wenn ich es so falsch erziehe, aber vielleicht versteht das Kind es später das Lügen nötig war um unsere Gesundheit zu schützen. Der Staat tut es nicht, er zwingt uns in die Infektion und zum Lügen damit wir mal Durchatmen können von dem Dauer Russisch Roulette!

  18. Nein, sie müssen sich NICHT mit einer Infektion abfinden! Sorry, aber wer hat das Recht auf die Gesundheit und das Leben meiner Familie? Niemand.
    Ich entscheide hier. Punkt.

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