KMK-Präsidentin Ernst: „Wir wünschen uns Lockerungen für den Schulbetrieb“

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POTSDAM. Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK), Brandenburgs Bildungsministerin Britta Ernst (SPD), plädiert in der Corona-Pandemie für Lockerungen für die Schulen. «Wir wünschen uns Lockerungen für den Schulbetrieb. Ob das der 14. Februar, eine oder zwei Wochen später sein wird, ist im Moment ja noch nicht zu sagen», sagte sie im Deutschlandfunk. Der Lockdown zur Eindämmung der Corona-Pandemie ist bislang bis zum 14. Februar befristet. Am Mittwoch wollen Bund und Länder bei einer Schalte mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) beraten, wie es dann weitergeht.

Will Kitas und Schulen öffnen – möglichst schnell: Brandenburgs Bildungsministerin Britta Ernst (SPD), Präsidentin der Kultusministerkonfererenz. Foto: Nicola, Wikimedia Commons, CC-by-sa 4.0

Ernst sagte, ein harter Lockdown sei mit manchen Lernangeboten nicht vereinbar. Eine systematische Unterstützung der Schüler sei aber dringend notwendig. Insbesondere für Grundschüler sehe sie die lange Dauer der Schließung als sehr problematisch an. Um Lernlücken und Rückstände aufzufangen, die durch den Corona-Betrieb entstehen würden, seien die Bundesländer dabei, entsprechende Konzepte zu erarbeiten. «So ein bisschen Osterferienangebot» reiche aber absolut nicht aus, betonte die KMK-Präsidentin.

Für zusätzliche Lernangebote stehe man mit Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) in Kontakt, die ihre Unterstützung signalisiert habe. Die KMK erwarte aber mehr vom Bund, «mehr Angebote, mehr Geld, mehr Unterstützung, vor allen Dingen im außerschulischen Bereich, wo der Bund ja tätig sein könne», sagte Ernst. dpa

Altmaier: Öffnungen möglich – Ostern. Kretschmann: Lockdown light (ohne Schulschließungen) war ein Fehler

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73 KOMMENTARE

  1. Nein, Frau Ernst, ich wünsche mir keine Lockerungen für den Schulbetrieb, ich wünsche mir endlich einen akzeptablen Arbeitsschutz ( und damit meine ich nicht Lüften bei zweistelligen Minustemperaturen).

  2. „Wir wünschen uns…“
    Wer ist denn „wir“?

    „Wir“ wünschen uns gut ausgestattete Schulen mit entsprechender Stundenzuweisung und Vertretungsreserve, mit multiprofessionellen Teams – gerne auch weiteren Kräften zur Unterstützung der benachteiligten SchülerInnen. Das ist von einer Pandemie ganz unabhängig.

    Auch wünschen „wir“ uns eine Ausgestaltung von Integration und Inklusion mit personellen, sächlichen und räumlichen Mitteln, damit diese auch wirklich umgesetzt werden kann. Diese zusätzlichen Stunden sollten keine Vertretungsreserve sein, sondern ebenso wie die Pflichtstundentafel vollwertig gelten – schließlich kann man Integration und Inklusion bei Lehrkräftemangel nicht einfach einstellen.

    „Wir“ wünschen innerhalb der Pandemie, dass an den Schulen umgehend die Vorgaben der Arbeitsschutzverordnungen umgesetzt werden, BEVOR es zu weiteren Öffnungen kommt – als Schutz für Lernende und Lehrende.

    „ICH persönlich“ habe noch ein paar mehr Wünsche, aber für die ist die KMK nicht zuständig.

    • Ganz genauso sehe ich das! Diese realitätsfernen Vorschläge bringen mich langsam zum rasen. Die haben bis heute nicht realisiert, dass Oberstufen kursübergreifend arbeiten und kommen immer noch mit kleinen festen Gruppen. Besonders toll und originell finden sie die Maske und Lüften. Ich bestehe darauf, das der ganze Haufen auch bei zweistelligen Minustemperaturen ihren Mist besprechen. Gerader wegen der Schulen wurde doch nun mehr als genug getrickst. Mein Sohn, ob Präsenzpflicht oder nicht, geht unter diesen Umständen nicht mehr in diese runtergerockten und verkeilten Klassenräume , nur damit Thies Rabe sich als Geschenkebringer sehen darf. Der Mann gehört übrigens genau wie Von der Leyen zügig von seinem Posten enthoben.

  3. Wünschen kann man sich vieles….

    …ich würde mir eine KMK wünschen, bei der der Infektionsschutz ALLER an alleroberster Stelle der Prioritätenliste steht.

    • Lieber Jan aus H,

      Sie sprechen mir – als Mutter und (pensionierte) Lehrerin – aus dem Herzen.

      – Das Leben ist schließlich kein „Wunschkonzert. Die Äußerung von Frau Ernst kommt
      (in dieser Form!) also einem Gemeinplatz, einer Binsenwahrheit gleich.

      – Außerdem: wer ist denn „wir“? Undifferenziert, folglich nebulös!

      – Hat für mich deshalb geradezu ein schales „Beigeschmäckle“: des billigen „Anbiederns“!
      Also eine ganz leicht auch „populistisch“ anmutende Komponente.
      Zielgruppe:
      die Demonstranten in Berlin, die auf Schulöffnungen drängen und
      zunehmend Druck aufbauen (Mit dem Tenor: „Koste es, was es wolle!“)

      – Eine (ketzerische) fiktive Frage an die Adresse der Fordernden:
      Einschließlich des Entrichtens von „Blutzoll“ (= negativer Folgen für die Gesundheit,
      Opfern von Menschenleben als „eingeplante“, hinzunehmende „Kollateralschäden“)?

      Es ist schließlich „Superwahljahr“: diverse Landtagswahlen – und die Bundestagswahl –
      stehen an.
      Meine Gedankengänge mögen vielleicht etwas sehr weit hergeholt anmuten, aber als völlig
      abwegige, als absurde von der Hand zu weisende „Verdachtsmomente“ lassen sie sich
      nicht ganz abtun.

      Fazit:
      Ich befürchte, die anstehende KMK (diesmal unter Leitung von Frau Ernst) wird abermals zum beratungsresistenten „Schlafwandler“ im Krieg gegen das Virus werden.

      Mögen sich meine stillen Befürchtungen nicht bewahrheiten!

  4. Erschreckend, dass Irland, Portugal, Spanien und Luxemburg kein mahnendes Beispiel sind, wie schnell man durch übereilte Öffnung alles riskieren kann.
    Schule ist ein Kontaktraum, Schüler achten bisweilen weder vor, noch nach, noch während der Schule auf alle Bestimmungen, warum auch.
    Wenn man Schule so aufmachen will, dass alles sicher ist, dann ist der Distanzunterricht die besserer Lösung, wenn es um das Erreichen bestimmter Ziele gehen soll.
    Den gesamten Vormittag mit FFP2 Masken, große Abstände, wenig Abwechslung, so wird es ohne Plan werden.
    Einen Plan hat aber niemand. Keiner, der das fordert, hat auch nur 1 Woche mitgemacht, was Präsenz in Corona bedeutet.
    Ein Plan wird gar nicht erarbeitet.
    Warum Ganztag momentan?
    Sport?
    Kunst?
    Musik?

    Aber Bildungsgleichheit propagieren.

    Nur erschreckend

    • Warum wieder alle Fächer im Präsenzunterricht ist eine gute Frage!
      Wenn es anscheinend so viel Stoff nachzuholen gibt, dass man sogar Ferien, die die Schüler, aber natürlich auch die Lehrer, dringend brauchen, verschieben/ausfallen lassen muss. Dann ist die Frage, kann man es vielleicht riskieren, dass Schüler die Geographie Indiens nicht kennen? Dass Schüler die Unterschiede zwischen den Kunstepochen des letzten Jahrtausends nicht kennen? Dass Schüler nicht die wichtigsten Feiertage ihrer Religion kennen? Diese Themen sind, ohne Frage, natürlich auch wichtig, aber: Könnte man in diesen Stunden nicht viel besser Mathe oder Englisch oder Deutsch, immerhin Abschlussprüfungsfächer, unterrichten, und damit Schüler entlasten?
      Ich habe mich das auch schon im Distanzunterricht gefragt, wenn Schüler mit dem Stoff dort nicht so viel lernen, dass es etwas nachzuholen gibt, wieso entlastet man dann nicht dort? Wenn bei allen Fächern weniger gelernt wird, wäre es dann nicht sinnvoller, bei manchen Fächern noch weniger zu lernen, dass manche wieder normal unterrichtet werden können?

      Hinweis: Wie viel Schüler im Distanzunterricht an Wissen vermittelt kriegen hängt, zwar stärker, aber auch wie im Präsenzunterricht, an den einzelnen Lehrpersonen ab. Die sich, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, auch im Privatleben zurücknehmen. Meinen tiefsten Respekt für das, ich könnte das nicht.
      Der einzig legitime Grund Schulen zu öffnen ist eine Entlastung der Lehrer und Schüler, wenn auch fraglich ist, inwiefern Entlastung durch Präsenzunterricht tatsächlich Entlastung ist. Mehrere Millionen Personen staatlich zu verordnen, Kontakte zu haben, die zwar vllt. keine Angst vor dem Virus haben, aber unbedingt sein muss es für diese eben auch nicht, ist vielleicht auch nicht die beste Entscheidung…

      Ich glaube ich bin abgeschweift, Entschuldigung.

      • Ich finde , Sie treffen es auf den Punkt. Wozu müssen Kinder den Sehnerv so derart studieren, dass sie nach der Schule Augenarzt werden könnten. Jetzt sieht man als Elternteil auch mal, wie unnötig manches ist, während die wirklich lebensnotwendigen Dinge überhaupt nicht beigebracht werden, z.B. Steuern, oder umweltberußtes Leben. Aber das gehört ja auch gerade nicht zum Thema. Mein Sohn muß jetzt für sein Note in Sport um Pudding laufen und zu Hause Häuser basteln für Kunst! In der 12. Klasse.! Aber der ganze Jahrgang schmiert in Mathe und Deutsch ab. Nach Corona möchte ich da oben Köpfe rollen sehen. so weltfremd der Haufen!

  5. Um die Wissenslücken zu schließen, benötigt es in den nächsten zwei Jahren Unterricht in den Ferien. Wer das leisten soll steht in den Sternen.

    • Unsere Grundschullehrer haben uns Eltern vor ca. 2 Wochen noch die Meldung gegeben, dass unsere Klassen noch gut im Zeitplan liegen. Es ist also offenbar nicht an allen Schulen oder Schulformen ein Problem.

    • Ich behaupte mal, es gibt lange nicht die Lücken, die öffentlich gerne „benutzt“ werden, um gewisse Argumente zu untermauern. In meinen Fächern/Klassen sind Lücken: 0,0

        • Respekt. Das setzt vermutlich aber voraus, dass (je nach Alter der Schüler) die Eltern mitziehen und es vor Corona ohne große Ausfälle und recht geordnet gelaufen ist.

          An unserer Schule und den umliegenden ist seit Jahren – auch ohne Corona – nur Mangelverwaltung: Ständige Klassenzusammenlegungen mit über 30 Kindern in der Klasse, wobei ja aber auch alle DaZ-Kinder ohne Förderangebote (DaZ wird aufgrund Lehrermangel immer zuerst gestrichen) mit in den Klassen sitzen und selbst die Kinder mit sonderpädagogischen Förderplan aufgrund Langzeitkranken immer wieder wochenlang nicht vernünftig unterstützt werden können. Dazu werden manche Fächer nur reduziert oder gar nicht mehr unterrichtet, da die Lehrkräfte fehlen. Ständig im laufenden Schuljahr neue Stundenpläne und Lehrerwechsel. Es ist unter den Umständen schon im normalen Schulalltag schwierig, den Stoff vernünftig zu schaffen – also so, dass auch was hängen bleibt und die Kinder auf die weiterführenden Schulen vorbereitet sind.

  6. Was sie alles geschafft haben in den letzten Wochen zum Schutz an Schulen und Kitas .

    Da können wir ab morgen ja ohne Masken öffnen

  7. „Wir wünschen uns Lockerungen für den Schulbetrieb“

    Und wir Lehrer und alle anderen an Schule Beteiligten wünschen uns Infektionsschutz!!!!
    Wieder so eine blöde Umfrage: Es wurde wieder mal gefragt, wer für Schulöffnung ist. Es wurde wieder nicht gefragt, wer für Schulöffnung ohne Infektionsschutz ist. Vor allem wird auch wieder nicht differenziert nach Kita, Grundschule und weiterführender Schule, abgesehen davon, dass ja das Märchen von für die Pandemie nicht relevanten Kindern bis 12 widerlegt ist. Gerade in den Kitas kommen vermehrt die Mutationen vor.
    Außerdem sind die Schulen nicht wirklich zu. Abschlussklassen und Notbetreuung sorgen teils für gut gefüllte Schulen.
    Aber wenn 78 Prozent der Befragten die vollständige, uneingeschränkte Öffnung (differenzierter ist ja wohl nicht gefragt worden) wollen, muss man das natürlich tun (Ironie!)

    +++ 09:24 Mehrheit der Deutschen für Schulöffnung +++
    In der Politik kommen vermehrt Stimmen für eine Rückkehr der Kinder in Kitas und Schulen ab Mitte Februar auf. Laut einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Kantar im Auftrag der „Bild am Sonntag“ ist auch die Mehrheit der Deutschen dafür. 78 Prozent der Befragten sprechen sich demnach für eine Öffnung von Schulen und Kitas aus, 20 Prozent dagegen.

    • Vor allem finde ich es immer gaaanz toll, wenn kinderlose Menschen oder welche mit Kindern, die nicht im schulpflichtigen Alter sind, über Leben und Tod von MEINER Familie mitentscheiden!

      Es sind UNSERE Leben, die von den Lehrkräften, den Kindern und den Eltern (+ Großeltern, falls die mit im Haus wohnen), die ein großer Teil der 78 % ohne mit der Wimper zu zucken opfern würden. Ich könnte schon wieder …

    • @Leseratte

      So lange wie jedes politikverklüngelte Interessengrüppchen die eigenen Interessen über die der Gesamtgesellschaft stellt, gerne 🙁 ohne Skrupel, so lange wird auch die Sachkenntnis in breiten Teilen der Bevölkerung lückenhaft sein oder es gibt totale Unkenntnis auf Grund dieser Informationslage.
      Dann ist es im Endeffekt vollkommen egal, wie suggestiv die „Umfrage“ formuliert ist …
      Eigentlich könnte man die Umfrage-Ergebnisse auch schon VOR der Umfrage veröffentlichen.
      Wäre auch schon egal.
      Aber fast ehrlicher, nee, eigentlich nur offensichtlicher verlogen.

      Irgendwie ist das so vielen Leuten mittlerweile zu doof und zu billig.
      Es ist auch so verdammt kräftezehrend.
      Nur nötig ist es so gar nicht.
      Wäre das ein schlechter Film, hätte ich schon längst ausgeschaltet.

  8. „… seien die Bundesländer dabei, entsprechende Konzepte zu erarbeiten.“ – Himmel steh uns bei! Ich erahne eine Lernbrücke direkt bis nach Valhalla.

    • Steter Tropfen höhlt den Stein, daher nochmal: Solange es keinen zugelassenen Impfstoff auch für die Kinder gibt, nutzt Lehrer impfen relativ wenig. Im übrigen haben Sie diesmal Astra Zenica vergessen zu erwähnen…

    • @Koogle

      Ach @Koogle,
      warum schreiben Sie nicht einfach mal direkt an Frau Ernst und schlagen ihr dies und das noch mehr vor?
      Und auch gleich an Herrn Spahn schreiben: Senden Sie ihm Ihren überarbeiteten Impfplan mit Zielgruppe und zu verwendendem Impfserum.
      Und gut is!

      Ihren Aktionismus in allen Ehren, aber die Impfung ALLEINE ist nichts, was „PIEKS !!!“ sofort eine Wirkung für die AKTUELLE Problematik in Kitas und Schulen beinhaltet.

    • @Koogle,

      auch hier noch einmal … und auch wenn Sie in diesem Kommentar nicht ausdrücklich diesen Impfstoff erwähnt haben:
      Stellen Sie Ihre Astra Zeneca-Pro-Aktiv-Kampagne sofort ein:
      Die 6-Uhr-Nachrichten im ZDF-Morgenmagazin melden, dass Südafrika die geplante Astra Zeneca Impfkampagne stoppt wegen der viel zu geringen Wirksamkeit gegen die südfrikanische Covid-Mutante.

      • Eben, Pit, es geht bei dieser Nachricht um die Südafrika-Mutation und diese Südafrika-Mutation ist in Südafrika eben schon etwas verbreiteter. Ansonsten wurde bzgl. AstraZeneca festgestellt:

        „Nach einer ersten Impfung bestehe durch das Vakzin von AstraZeneca eine Effizienz von 76 Prozent bei der Vermeidung einer Corona-Erkrankung, hieß es weiter. Diese Wirksamkeit bleibe für drei Monate erhalten. Bei Verabreichung einer zweiten Dosis nach drei Monaten steige die Wirksamkeit auf 82 Prozent. Das Risiko einer Verbreitung des Virus werde bereits nach einer ersten Impfung um 67 Prozent verringert.“
        https://www.dw.com/de/astrazeneca-impfstoff-wirkt-zweifach/a-56443296

        • Ganz toll, wenn dann in drei Wochen die Südafrikanische Variante gegenüber der aktuellen Version vorherrscht. Kann man sich dann eigentlich erneut mit einer effektiveren Impfung schützen? Wohl eher nicht. Gesundheitlich und organisatorisch ist das wohl auszuschließen. Obwohl ich bisher keinerlei Verständnis für Impfgegner aufbringen konnte kommen doch langsam Zweifel in mir auf.

  9. Und ich wünsche mir einen vernünftigen Arbeitsschutz an Schulen: Luftfilter, genügend Waschbecken, Desinfektion statt nur staubsaugen, medizinische Masken, kleinere Klassen…..

  10. Ich wünsche mir kompetente und weitsichtige Kultusministerinnen und Kultusminister, die ihre Fürsorgepflicht ernst nehmen.

  11. Und ich wünsche mir endlich mein Studium mit der dazugehörigen finanziellen Absicherung fortsetzen und abschließen zu können. Die Möglichkeit, die noch ausstehenden Leistungen erbringen zu können und aus dem Minus auf meinem Konto rauszukommen.

  12. Ich wünsche mir das es endlich verantwortungsvolle und kluge Politiker gibt. UND ich wünsche mir sooooooo sehr,das mein Kind aktuell Bitte nicht in die Schule gehen MUSS.Und ich als Erzieherin nicht in den Kindergarten ……mit einer vollen Gruppe eingesperrt in einem kleinen Raum.Da können wir auch gleich ins Haifischbecken springen….

  13. Ich wünsche mir auch so manches….
    Was soll so eine Aussage? Wer wünscht sich denn keine Lockerungen in der Pandemie?
    Und genauso: Die Leute zu fragen, ob sie für uneingeschränkte Öffnungen der Schulen sind, ist doch offen populistisch, wer sollte sich denn dagegen aussprechen wollen?
    Der Punkt ist doch: Unter welchen Voraussetzungen/ Bedingungen könnte man wieder öffnen, ohne die, die das Ding am Laufen halten, zu gefährden…..

  14. Wünsche habe ich viele. Meine Mutter sagt immer, für seine Wünsche muss man arbeiten. Dann fangt mal an damit…..
    Und noch was…..Dies Wünsche ich mir übrigens nicht.

  15. An Frau Britta Ernst:

    Ich, der kleine Pit, wünsche mir auch etwas:

    Kultus- und SchulministerInnen, die aus demselben „Holz“ geschnitzt sind wie z.B. ein
    – Stephan Pusch (Landrat des Kreises Heinsberg)
    – Claus Ruhe Madsen (parteiloser Oberbürgermeister von Rostock)
    – Tim Kurzbach (Oberbürgermeister von Solingen)
    und etliche Schulleiter, die sich gegen den Irrsinn gestemmt haben, auch wenn nicht jeder überregional ein Presse-Echo fand.

    Kurz gesagt:
    Ich wünsche mir GANZ DRINGEND an den entscheidungsbefugten Stellen Menschen, die diese Stelle tatsächlich ausfüllen KÖNNEN = wirklich mit Hirn und Herz und Rückgrat und wenn nötig auch „A**** in der Hose“!

    Noch kürzer gesagt:
    So wie Helmut Schmidt das bei der Hamburger Sturmflut-Katastrophe getan hat.
    Weil er es KONNTE !!!

  16. Ich wünsche mir, dass Sie Ihre Fürsorgepflicht wahrnehmen. Ich biete an, unter den bisherigen Bedingungen zu arbeiten, wenn auch Sie Dienst in Schulen tun, in denen Lehrer der Risikogruppen entfallen. Das alles erwarte ich von Ihnen, damit Sie zur Kenntnis nehmen, wie Ihre Lehrer*innen und unter Ihren Bedingungen arbeiten, Angst davor haben angesteckt zu werden oder Risikogruppenangehörige der Familien anzustecken. Nehmen Sie wahr, wie SuS unter Kälte leiden, wegen der ständigen Lüftungsvorgänge und kommen Sie endlich aus Ihrer Komfortzone, eigenes Büro, heraus und nehmen Sie wahr, welchen Gefahren Lehrer*innen ausgesetzt sind. Und zeigen Sie, dass Sie die Sorgen der Lehrer*innen wahrnehmen. Wenn Sie unsere Arbeit wertschätzen wollen, helfen Sie und unterstützen Sie die Schüler*innen, Lehrer*innen und kommen Sie und lassen Sie Ihre Mitarbeiter*innen in den Schulen ihren Dienst verrichten. Das sichert Ihnen Respekt und sichert uns sinnvolle Entscheidungen zur Arbeit in den Schulen. All das trifft für Kitas und Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser zu.
    Ein Dienstherr der anpackt wird eher wertgeschätzt, als einer der vom Schreibtisch aus entscheidet. Wenn keine Lehrer*innen zur Betreuung da sind, weil an Corona erkrankt, dann können auch Eltern nicht mehr arbeiten. Das Szenario weiterzuspinnen: Am Ende von Corona noch weniger Lehrer*innen für den Unterricht einsetzbar.

  17. Die Ernst redet schon genauso schwachsinnig und menschenverachtend wie die Hubig davor.

    Das ist wirklich ein Kaffeekränzchen ohne jegliche Kompetenz, Hubig, Ernst, Eisenmann, Gebauer etc.

    Die sollten alle als erstes in den Präsenzunterricht ohne jeglichen Gesundheitsschutz. Ich weiß nicht, wie man so konsequent ignorant sein kann.

    • @Thomas RT
      Das war schon die ganze Zeit so!!!
      Aber da Kinder ja meist keine Symptome zeigen, können solche Symptome ja nicht durch eine Infektion mit dem Coronavirus entstanden sein!
      Das ist die Logik dahinter!

  18. Ähhhhmmm und ich wünsche mir ein Pony, einen Ponyhof, dass alle Kinder auf der Welt zu essen haben, ein Tretauto, eine Playstation, den Weltfrieden … und dann wünsche ich mir noch , dass alle gesund bleiben, eine große Portion Hirn für unsere KMs, Verantwortungsbewusstsei bei denen, die Entscheidungen treffen, Luftfiltergeräte in meiner Schule, dass Fr Gebauer von meinem Pony gebissen wird, wenn sie wieder doof ist, dass der Blitz Fr Ernst beim sch…. trifft und außerdem, dass der kleine Covid endlich nach Beteigeuze wegfliegt und alle seine Kumpel mitnimmt.

    • Genialer Kommentar – treffend und witzig wie kaum ein zweiter . Und ich wünsche mir , dass Frau Eisenmann , die selbst ernannte ˋ Anwältin der Kinder ´ , sich bei einem Besuch in einer gerade frisch wieder in den Regelbetrieb gegangenen Schule mit der britischen Variante infiziert , wovon sie dann ˋ komplett überrascht ´ ist . Ersatzweise ginge auch eine krachende Wahlschlappe im März . Die CDU auf SPD – Niveau …

    • @Andre Hog

      Ach Andre,
      mit diesem Kommentar sind Sie schon am Montagabend definitiv (!) Wochensieger in Sachen „Mit Humor geht alles besser!“ (Sogar KMK-Präsidentin.)

      So Kollege:
      Dann mal verdienter Weise das Vorurteil pflegen … Beine hoch, Tüte K-Chips aufn Bauch damit man gut rankommt und nicht vergessen: Kiste Bier neben das Sofa.
      (Tipp: Hosten knallt am dollsten!)
      Gerne hätte ich das Angebot schon heute vor 8.00 Uhr gemacht, leider habe ich den Kommentar erst abends gelesen.

      Und jetzt wieder alle so: „… Man muss sich doch sehr wundern, was da in diesem Lehrerforum so geschrieben wird, tststs!!!“

      Allerdings hat die Wissenschaft jetzt endgültig festgestellt:
      Lehrer sind auch Menschen!
      😉

      • Und wer aus dem Tipp die Marke „Hosten“ nicht im Supermarkt des Vertrauens gefunden hat – bitte nicht verzweifeln, es heißt „Holsten“.
        (Lherer 😉 sind auch MÄnschn.)

  19. Hmm… wenn Frau Ernst sich das so dringend wünscht, dann frage ich mich doch ernsthaft, warum es seit Mitte Dezember kein bundesweites Notprogramm zur Ausrüstung der Schulen mit Luftreinigungsanlagen oder Lüftungsanlagen gibt. Die Schulen sind (offiziell) bald zwei Monate zu.

    Was hat die KMK in den zwei Monaten getan?

    Die alten Märchen wieder aufgetischt, sich gegenseitig mit Öffnungsphantasien („unabhängig von den Inzidenzen!“) überboten, irgendwelche Forderungen nach Öffnungen aufgestellt usw.

    In den Arbeits- und Gesundheitsschutz wurde dagegen nichts investiert, wenn wenn vielleicht von neuerlichen „Konzepten“ absieht.

  20. Weil Frau Ernst sich die Öffnung der Schulen so innig wünscht und ihr der Schutz der Lehrkräfte so sehr am Herzen liegt, hat sie angekündigt, dass jede Lehrkraft bis zu den Osterferien zwei ffp2masken pro Woche vom MBJS gestellt bekommt… Ich bin schwerst beeindruckt… Luftfilter oder Ähnliches gibt es weiterhin nicht, und die Abschlussklassen tummeln sich seit heute wieder in Vollpräsenz in den Schulen.

    • Ich muss seit dem 11 Januar wieder zur Schule. An unserer Schule wird nicht mal auf Abstand geachtet, die Lehrer gucken einen an und gehen weiter,aber einige sagen was dagegen. Schneeballschlachten sind verboten, aber trotzdem machen es viele und einige Lehrer sagen nichts dagegen. In Klassenräumen werden „keine“ Masken getragen, weil die Schüler den „Abstand“ einhalten.
      Aber wie sagt man so schön nicht jeder Mensch hat ein Gehirn, denn einige Gehirne von den Menschen sind abwesend.
      Aber was bringt das wenn der Schulbetrieb wieder vollständig beginnt?
      Es sind sowieso Bildungslücken entstanden.
      Nach meiner Meinung sollte jeder Schüler das Jahr wiederholen.

      • Wir hatten gerade eine Woche Ferien, ansonsten sind wir seit dem 4. Januar mit den Abschlussklassen 10,12 und 13 in Vollpräsenz dabei. Und die Kitas sind im Regelbetrieb geöffnet; Wechsel in den Notbetrieb erst ab einer Inzidenz über 300. Ja, Frau Ernst zieht durch und ich finde, sie toppt Eisenmann und Gebauer noch. Aber warten wir’s ab: wer hoch pokert, kann hoch verlieren, hat Frau Scheeres in Berlin ja bereits lernen müssen.

  21. Und der holde Gatte plappert im ZDF, es gehe nicht, dass die Kinder über Wochen nichts lernten.
    Tja, wenn die Lehrerin- also ich- den ganzen Tag hier posten und fernsehen kann 😉

    Btw- ich habe nur eine 1/4- STelle und gerade eine Liste mit Eltern-Schüler-Online-Gesprächsterminen gemacht für Weiberdonnerstag bis Aschermittwoch, jeden Tag 4,5 Stunden am Stück.

  22. Was ich mir nicht wünsche: ohne vernünftiges und praktisch umsetzbares Schutzkonzept in die Schule zu gehen. Was sich meine Kinder nicht wünschen: anstrengender Wechselunterricht. Was sie sich wünschen : Schule ohne Corona. Was ich mir wünsche: Dass die Politik endlich eingesteht, dass seit Jahrzehnten in der Bildungspolitik gespart und wirtschaftlich verdichtet wurde! Corona zeigt auf, was ohnehin seit langer Zeit im Argen liegt. Es ist nicht die Ursache der Probleme, sondern ein Indikator für zu große Klassen, zu wenig Lehrkräfte, zu marode, unhygienische Gebäude, mangelhafte Hygieneregeln (es war bis vor kurzem selbstverständlich, dass sich die Kinder wg Zeit – und Waschbecken – und Seifenmangel mit ungewaschenen Händen ihre Brotzeit einverleiben – in welchem Jahrhundert leben wir nochmal???), zu wenig externe Hilfe bei immer größerer Diversität der Schulpflichtigen, ein zu lahmer Innovationsgeist … Ich wünsche mir endlich Ehrlichkeit von den Verantwortlichen.

    • Ich als Schülerin kann meistens zustimmen, dass einige Schulen kein ordentliches Hygienekonzept haben. Es dürfen z.B nur 2 Personen auf die Toilette aber trotzdem sind da meistens mehr als 2 drinne und die Lehrer sagen nichts dazu .
      Desinfektionsmittel benutzt auch fast keiner und die Lehrer sagen auch nichts dazu..‍♀️

  23. Die Äußerung von Olaf Scholz , dass es nicht angeht , dass die Kinder über Wochen ˋ ˋ ˋ nichts lernen ´ , ist der Gipfel . Eine unverschämtere Missachtung der Arbeit der Lehrer im Distanzunterricht kann man nicht äußern .

    • Ich hab mir den Beitrag im ZDF MoMA grad angesehen: Zitat Olaf Scholz, gefragt nach Öffnungsszenarien: „oberste Priorität haben Kitas und Schulen, denn wenn die Kinder zu lange nichts lernen, ist das ein großes Problem für unser Land.“
      Immer wieder schön, zu hören, wie unser Vizekanzler und ich vermute mal auch seine Ehefrau, unsere Brandenburger Bildungsministerin Ernst, über die Arbeit der ErzieherInnen und LehrerInnen denken… Aber wie gesagt, wir sollen ja demnächst 2 FFP2MASKEN pro Woche und Lehrkraft bekommen. „Überobligatorisch!“, wie im Anschreiben des MBJS betont wurde…

      • @WiMoKa

        „Überobligatorisch!“ scheint mir entsetzlich tief gestapelt …

        Ich habe an kompetenzorientierter Stelle nachgefragt und in Wirklichkeit sind 2 FFP2MASKEN pro Woche und Lehrkraft …:
        Supercalifragilisticexpialigetisch !!!

        Frau Ernst macht den Job jetzt schon seit etwa 3 Wochen.
        Ein Jahr hat 52 Wochen.
        „Bewährte Strategien“ werden vermutlich fortgeführt … hier ahnen es viele bereits.
        49 Wochen durchhalten …

        Und wenn ich jetzt noch einmal mitwünschen darf …?
        Ich wünsche mir als nächste KMK-Präsidentin jemanden mit Kompetenz. (Weiter oben in einem anderen Post habe ich 3 Herren genannt, jetzt schicke ich noch eine Kandidatin ins Rennen.)
        Mary Poppins.
        Supercalifragilisticexpialigetisch !!!

  24. Also ich habe ja gaaaanz viele Wünsche, und in Bezug auf meinen Arbeitgeber (jep, ich bin eine von den angestellten Lehrkräften) wünsche ich mir ne Kultusministerin, die den Unterschied zwischen Wunsch und Wirklichkeit kennt. UND DIE ENDLICH MAL DEN POPO IN DIE HÖHE BEKOMMT UND DIE SCHULEN SICHER MIT LUFTFILTERN, ABTRENNUNGEN, MASKEN AUSSTATTET UND DIE KLASSEN VERKLEINERT!
    Sorry, das war der hassknechtsche Ausbruch gerade, ich konnte es nicht unterdrücken

  25. @WiMoKa:

    „hassknechtscher Ausbruch“….ich schrei mich weg! 🙂

    Gefühlt klont sich der gute Herr Hassknecht zunehmend und VERSTÄNDLICHERWEISE in diesem Forum….

    • Bei den Statements der KM plus KMK-Präsidentin in den ÖR jedoch sollte man sich inzwischen die Ohren zustopfen.
      Sie sind trotz durchschnittlicher Lautstärke (Phonstarke Ausnahme: Herr Kretschmann neulich bei Markus Lanz) einfach kaum noch zu ertragen.

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