„Der Weltmarkt“: Lieferung von Selbsttests für alle Schüler bleibt aus

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Wegen Lieferengpässen auf dem Weltmarkt werden nicht alle Schülerinnen und Schüler in Brandenburg zeitnah die zugesagten Selbsttests erhalten. Das teilte das Bildungsministerium am Freitag mit. Nach eigenen Angaben war es darüber «kurzfristig» informiert worden. Demnach könnten die bestellten Tests nicht zeitgerecht geliefert werden. Deshalb stehe den Schulen zunächst ein begrenztes Kontingent von 150.000 Stück zur Verfügung. Die zweite Lieferung sollte die Schulen eigentlich ab Donnerstag erreichen.

Schnelltests sollen – eigentlich – bundesweit an Schulen bereits im Einsatz sein. Sind sie aber nicht. Foto: Shutterstock / nitpicker

Die begrenzte Zahl von Selbsttests wird dem Ministerium zufolge nun an verschiedene Schulen verteilt, die darüber im Laufe des Tages informiert werden. Ab Mitte kommender Woche sollen die restlichen Tests dann in vollem Umfang an alle Schulen geliefert werden.

Brandenburger Schülerinnen und Schüler können sich freiwillig zu Hause auf das Coronavirus testen. Sie sollen in jeder Woche zwei Testkits der Firma Beijing Hotgen Biotech erhalten; bis zu den Sommerferien stehen laut Ministerium rund 2,3 Millionen Stück bereit. Die Testmöglichkeiten für Lehrkräfte bleiben von den Engpässen unberührt, wie das Ministerium weiter mitteilte. Lehrerinnen und Lehrer können demnach bis zu den Osterferien einen Antigentest in einer der gelisteten Arztpraxen wahrnehmen und auch den seit der letzten Woche ausgelieferten Selbsttest nutzen. dpa

Lehrer sehen durch Schüler-Selbsttest eine Herausforderung auf sich zurollen

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10 KOMMENTARE

  1. Kann diese Frau Ernst eigentlich auch irgendwas ausser unseriöse Schxxxxe erzählen?
    Man fragt sich wirklich, wieso wir nur von unfähigen Idixxxn „regiert“ werden.

  2. Potsdams Bürgermeister Schubert hat gerade mitgeteilt, dass Potsdam die Schulen bis zu den Osterferien schließen wird, wenn Anfang der Woche die Schnelltests nicht vorliegen. Jetzt fliegt es der Ernst ihre Abtauchstrategie auch im eigenen Land um die Ohren. Ob sie das nun auch so fischig weglächelt wie alles andere?

  3. Die Schulpolitik sagt Schulen offen halten es sind Test für alle an der Schule vorhanden.
    Die Wahrheit nimmt die Politik nicht genau und einen langfristigen Plan wird auch in der dritten
    Welle nicht umgesetzt. Die Planung ist immer kurzgtistig und wenn die Umsetzung am Montag erfolgt fehlen Tests und Personal zur Testung. Erst genügend Tests verteilen und Schulung für Testung und Personal dafür zur Verfügung zu stellen, die Tests durch führen. Die Vorgehnsweise läuft ohne Planung, hauptsache Schulen auf und wir haben die Kinder im Blick wird getönt. Erst die Vorgehensweise für die Schulen sicher zustellen ist nicht gelungen. Erst Gesundheitschutz und dann Öffnung und die Reihenfolge einhalten gelingt der Schulpolitik
    nicht. Beim impfen müssen wir auch die Reihenfolge einhalten und wird vorgeschrieben.
    Die Schulpolitik kann nur CHAOS produzieren. Sollten noch mal die Schule besuchen und lernen nach Plan zu arbeiten und eine gesunde Arbeitshaltung einüben. Die Vorgaben wurden von der Schulpolitik nie eingehlten.

  4. Seit etlichen Monaten frage ich mich schon, wozu man eigentlich KuMi, Regierungspräsidium/Abteilung Schulen, Lehrer-/Referendariatsseminare und auch allerlei „revolutionäre“ Fortbildungsteams sehr aufwändig und teuer betreibt, wenn von dort gerade dann nichts Hilfreiches kommt, wenn es am dringendsten wäre. – Wo sind all die pädagogischen Visionäre, Vordenker und Richtungsgeber, die den (angehenden) Lehrkräften sonst so gerne sagen, wie fortan alles zu gehen habe und was der „neue“ Gold-Standard der Didaktik sei.

  5. Wen stört es denn, dass die Schnelltests nicht da sind niemand!
    Hallo habt ihr es nicht bemerkt? Das ist nur der vor letzte Akt des Schulöffnungs-Dramas.

    Akt 1:
    Die Ministerien erzeugen gemeinsam mit der Presse das Horror-Szenario von der verlorenen Generation.
    Kinder völlig ohne jegliche Bildung werden in der Zukunft ohne jegliche Aussicht auf eine Arbeitsstelle auf der Straße vegetieren. Nur die die vorher aufgrund der Einsamkeit Depressionen bekommen haben und sich das Leben nehmen bleiben vom schrecklichen Schicksal der Bildungslosigkeit verschont.
    Einzige Rettung ist die Schule. Dort winken Bildung und Sozialkontakte als Schimmer der Hoffnung.
    Die Tatsache, dass wir hier von einem Zeitraum von 3-4 Monaten sprechen, in dem Distanzunterricht etwa 75%des Stoffs vermittelt wird verschwiegen. Wie Sozialkontakte in der Schule mit 2 Meter Abstand und Maske statt finden sollen wird ebenfalls mit dem Mantel des Schweigens bedeckt.

    Akt 2:
    Ein neuer Hygieneplan wird vorgestellt. Das ist genau der nutzlose alte Hygieneplan, nur durch Tests ergänzt.
    Dieser Hygieneplan und vor allem die Teststrategie wird in allen Medien durch die Minister an die Eltern gebracht. Gleichzeitig werden irgendwelche Gutachten von Hinz und Kunz hervorgekramt. Die Schulen sind sicher.

    Akt 3:
    Nach der medienwirksamen Vorbereitung werden die Schulen geöffnet. Die Medien berichten auf Seite 5, unten links zwar, dass die Anzahl der Tests mancherorts noch etwas knapp ist. In Wirklichkeit gibt es von Tests jedoch keinen Spur.
    Auf Seite 1 und in den Nachrichten springt einem sofort ein Bild an von ganzen Klassen die sich freudestrahlend testen.
    Lehrer preisen das Ministerium für sein Genie und seine Weitsicht (wer ist das der da vor die Kamera springt????)
    Schüler bestätigen, dass sie keinen Tag länger ohne Schule überlebt hätten.
    Kurz bevor der Brechreiz siegt sieht man dann nochmal einen unserer glorreichen Minister der der Bevölkerung das Lied von den sicheren Schule Singt

    Akt 4:
    Dort befinden wir uns momentan.
    Die Schulen sind auf. Nichts klappt. Altbau mit maroden Fenstern, keine Tests, keine Luftfilter, das Gesundheitsamt ist überlastet. Dauernd sind Schüler oder Kollegen in Quarantäne.
    Von der Digitalisierung ist auch nichts zu sehen.
    Die Ministerien stellen die Ohren auf Durchzug und wiegeln ab.
    Die Schulen sind sicher
    Kinder sind nicht Treiber der Pandemie
    Das Virus wird durch die Lehrer in die Schule geschleppt.
    Die Schulen müssen als letztes geschlossen und als erstes geöffnet werden.
    Und neu in den Top 10: Der Weltmarkt. Wer konnte denn Ahnen, dass die Apotheken vor Ort keine 3 Millionen Schnelltests im Lager haben?
    Entschuldigen kann man alles. Dank der Bildungshoheit der Länder kann man auch alles ignorieren wenn die Schulen erst mal auf sind.
    Einfach weiter machen.

    Akt 5 als letzter Akt des Dramas:
    Aus den Intensivstationen kommt die Ansage, dass man bald Triagen machen muss. Die Landesfürsten werden nervös. Tote auf der Straße sieht im Superwahljahr Sch…. aus.
    Die Kultusminister bekommen also von ihren Landesfürsten Druck.
    Folge: Die Schulen werden ohne Vorbereitung ansatzlos geschlossen (Wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, dann machen wir einen Zaun um den Brunnen)
    Die Kultusminister tauchen zeitgleich mit der Schulschließung ab und stellen sich tot.

    Warum ist man jetzt darüber verwundert? Das Ganze ist doch schon die zweite Wiederholung des Dramas mit immer dem gleiche Drehbuch.

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