Eisenmann ist entmachtet: Grüne drücken Maskenpflicht an Grundschulen durch

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STUTTGART. Das Land Baden-Württemberg zieht wegen der Verbreitung der Corona-Mutante auch in den Schulen die Zügel wieder an. Das Kultusministerium hatte sich gegen eine Maskenpflicht für Grundschüler gewehrt. Doch der Druck wurde zu groß – und Wahlverliererin Eisenmann hat offenbar nichts mehr zu sagen. Auch in Sachen Wechselunterricht für die 5. und 6. Klassen, gegen den sich die gescheiterte CDU-Spitzenkandidatin energisch gewehrt hatte, deutet sich eine Wende an.

Wollte Ministerpräsidentin werden: Baden-Württembergs Noch-Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU). Foto: CDU Baden-Württemberg / KD Busch

Das Land Baden-Württemberg führt wegen steigender Corona-Infektionszahlen die Maskenpflicht an Grundschulen ein. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Donnerstag in Stuttgart aus Regierungskreisen. Die Grundschüler, die seit dieser Woche wieder im vollen Präsenzunterricht sind, sollen demnach im Schulgebäude eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.  An den weiterführenden Schulen in den 5. und 6. Klassen und Abschlussklassen besteht schon eine Maskenpflicht. Bisher sind offiziell nur Alltagsmasken vorgeschrieben, in der Praxis werden zumeist fast nur noch medizinische Mund-Nasen-Bedeckungen getragen.

Die Schulleitervereinigung sprach von einem «Armutszeugnis» für das Kultusministerium, weil es sich diesem Thema total verweigere

Zuletzt hatten die Schulleiter-Vereinigung, der Städtetag und auch die Grünen im Landtag das von Susanne Eisenmann (CDU) geführte Kultusministerium bedrängt, auch in Grundschulen die Maske verpflichtend zu machen. Es wurde argumentiert, dass sich Kinder insbesondere auch mit den nun schon sehr verbreiteten, mutierten Viren anstecken würden. «Wir müssen jetzt dringend nachsteuern», sagte Grünen-Fraktionschef Andreas Schwarz am Mittwoch in Stuttgart. «Wir brauchen an Grundschulen eine Maskenpflicht.» Dies sei für den Gesundheitsschutz von Lehrkräften und Kindern unerlässlich.

Die Schulleitervereinigung sprach von einem «Armutszeugnis» für das Kultusministerium, weil es sich diesem Thema total verweigere. Auch für Grundschüler müssten die blauen OP-Masken obligatorisch sein, forderte Verbandschef Werner Weber. An den weiterführenden Schulen ab Klasse fünf und an beruflichen Schulen besteht bereits die Pflicht, außerhalb des Unterrichts eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Am Montag waren die Grundschulen vom Wechselunterricht in den Regelbetrieb übergegangen.

Die Haltung des Ressorts entspreche nicht mehr der medizinischen Entwicklung, sagte Weber, Rektor einer Heidenheimer Gemeinschaftsschule. Anders als in anfangs erstellten Studien stelle sich heraus, dass sich Kinder insbesondere auch mit mutierten Viren anstecken würden. In seiner Schule trügen die Grundschüler bereits zu 100 Prozent Masken – «freiwillig und ohne Schäden». Das sei aber nicht überall so. Es gebe auch Fälle, in denen Eltern die Rechte ihrer Kinder durch Masken beschnitten sähen und sie entsprechend beeinflussten. Die Kinder gerieten dann unnötig in einen Zwiespalt.

Auch der Städtetag befürwortete eine ausgeweitete Pflicht. «Der Verzicht darauf steht im Verband immer stärker in Rede und Kritik, weil an den Grundschulen grundsätzlich alle Schüler wieder präsent sein können und zwischen den Schülern kein Abstandsgebot gilt», sagte Dezernent Norbert Brugger. Zu klären sei, welche Masken zu tragen seien und ob die Pflicht auch im Unterricht gelte. Das Ministerium äußerte sich dazu nicht.

Eisenmann hatte die Forderung der Grünen abgelehnt, auch Wechselunterricht in den Klassen 5 und 6 zuzulassen

Wie die dpa weiter erfuhr, soll auf Druck der Grünen in den 5. und 6. Klassen auch wieder ein Wechsel aus Präsenz- und Fernunterricht möglich sein. Die Fünft- und Sechstklässler sind am vergangenen Montag nach monatelangem «home schooling» wieder in ihre Schulen zurückgekehrt. Noch vor gut einer Woche hatte es um die Frage, ob in den Klassen die Abstandsregeln eingehalten werden müssen, heftigen Streit in der grün-schwarzen Koalition gegeben. Eisenmann hatte die Forderung der Grünen abgelehnt, auch Wechselunterricht zuzulassen, wenn die Schulen den Abstand nicht gewährleisten können. Am Sonntag hat sie als CDU-Spitzenkandidatin die Wahl verloren. Sie hat angekündigt, aus der Politik auszuscheiden. News4teachers / mit Material der dpa

Kultusministerin Eisenmann kehrt der Politik nach CDU-Wahldesaster den Rücken

 

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70 KOMMENTARE

  1. Noch so ein Blödsinn vom Kultusministerium BW und Frau Eisenmann:

    Es wird immer noch an das Märchen geglaubt, dass bissle Abstand in Innenräumen vor Ansteckung schützt.

    Deshalb schreiben vom KM BW an die Schulen dass die Maskenpflicht bei Prüfungen ausgesetzt ist….also sowohl bei mündlichen als auch schriftlichen Abschlussprüfungen keine Masken! Wahnsinn!!

    Grüne: Bitte hier ebenfalls dringend einschreiten!!

    • Von der Eisenmann kommt das sicher nicht freiwillig. Ansonsten nicht falsch: weniger Abstand (90 statt 180cm) schadet offenbar nicht, aber nur sofern Masken getragen werden. Also immerhin ein well-educated guess:

      „Conclusions
      Lower physical distancing policies can be adopted in school settings with masking mandates without negatively impacting student or staff safety.“

      https://academic.oup.com/cid/advance-article/doi/10.1093/cid/ciab230/6167856.

      Wie sich diese Erkenntnis mit Prüfungen ohne Masken verträgt, kann ich aber auch nicht sagen.

  2. Euch haben Sie doch alle ins Hirn geschissen.
    Ich würde noch mehr Maske tragen damit euch euer eigenes Co2 die letzten Hirnzellen zerstört.

      • Nun ja, es gibt hierzu DGUV Regeln. Diese sollten Sie eventuell mal lesen und versuchen zu verstehen:

        https://www.bgw-online.de/SharedDocs/Downloads/DE/Medientypen/DGUV_vorschrift-regel/DGUV-Regel112-190_Benutzung-von-Atemschutzgeraeten_Download.pdf?__blob=publicationFile

        Vor allem zu was Sie eigentlich „vor“ der Benutzung einer Maske verpflichtet sind. Wie z.B.:

        Vor der Verwendung
        – Tätigkeitsbezogene Gefährdungsbeurteilung durchführen Arbeitsmedizinische Vorsorge anbieten
        – Beschäftigte unterweisen; Dokumentation der Unterweisung nicht vergessen
        – Auf- und Absetzen von FFP-Masken demonstrieren und üben
        – Tragezeiten festlegen

        Während der Verwendung
        – Beim Anziehen frische Handschuhe tragen und Innenseite nicht berühren
        – Maske vollständig auffalten und anlegen; Haltebänder und Sitz der Maske prüfen und korrigieren
        – Nasenbügel anpassen
        – Bei falscher Handhabung Atemschutz verwerfen
        – Falls erforderlich: Schutzbrille aufsetzen und ausrichten
        – Bitte die Hinweise zu Tragedauer und Erholungszeiträumen beachten.

        Nach der Verwendung
        – Sicheren / geschützten Ablageort wählen
        – Trockene Lagerung an der Luft (Verschleppung verhindern)
        – Verhinderung von Kontamination der Maske / des Gesichts beim Ablegen
        – Handschuhe entsorgen und Hände desinfizieren
        – Benutzte Masken nicht desinfizieren
        – Lagerort desinfizieren
        – Entsorgung / Filterwechsel / Wiederaufbereitung: nach 8 Stunden oder bei Durchfeuchtung

        Und nicht vergessen, bei der Arbeit hat der Arbeitgeber die Schutzausrüstung zu stellen.

        • Haha, OP Masken und Alltagsmasken sind natürlich keine „Atemschutzgeräte“.

          FFP2 (für die es tatsächlich strenge Regeln gibt) trage ich übrigens täglich zu meinem Schutz und zum Schutz der Kinder über 8 Stunden, fast am Stück. Freilich gegen den Wunsch einiger Eltern, die verlangen, die Kinder müssten unser Gesicht jederzeit vollständig sehen können. Die Regeln über Tragzeiten haben Sie leider vergessen zu zitieren. Sollte ich in meinem Interesse noch mal genauer lesen, hm? Dann macht die Kita halt nur noch 4h am Tag auf? Oder schnitzrn Sie uns noch. Ein paar EuE zim Abwechseln?

          • Naja, wenn Sie freiwillig Ihre FFP2 Maske 8h am Stück tragen dann ist der Beweis einer Hirnschädigung ja bereits erbracht 😉
            Aber Spaß beiseite. Ich kann beide Seiten verstehen, die der Schüler und die der Lehrer. Aber wenn ein sicherer Betrieb nicht möglich ist ohne jemanden gesundheitlich zu gefährden, dann muss man den Betrieb einstellen.
            Übrigens gibt es von der DGUV auch für die Schulen entsprechende Regeln:
            https://www.dguv.de/corona-bildung/schulen/faq/index.jsp

            Da finden Sie in den FAQs folgendes:
            *Zitat Anfang*
            Grundsätzlich gilt: Bei der Festlegung und Umsetzung des schulischen Maßnahmenkonzeptes ergibt sich die Rangfolge der Schutzmaßnahmen aus den Grundsätzen des § 4 ArbSchG (TOP-Prinzip): technische Maßnahmen haben Vorrang vor organisatorischen Maßnahmen und diese wiederum Vorrang vor personenbezogenen Maßnahmen. Die Schutzmaßnahmen sind zudem sachgerecht miteinander zu verknüpfen (Paketlösung). Masken zählen zu personenbezogenen Maßnahmen. Das verpflichtende Tragen von FFP2-Masken oder vergleichbarem Atemschutz in der Schule sollte erst in Betracht gezogen werden, wenn alle anderen technischen und organisatorischen Maßnahmen (z. B. Abstand, Klassenteilung, Distanzunterricht, Lüften etc.) umgesetzt sind und das Tragen von medizinischen Gesichtsmasken für nicht ausreichend gehalten wird. Wenn es im Einzelfall im Ergebnis der Gefährdungsbeurteilung erforderlich ist, dann sollten die FFP2-Masken auch den Schülerinnen und Schülern zur Verfügung gestellt werden. Für Grundschulkinder wird das Tragen von FFP2-Masken nicht empfohlen.
            *Zitat Ende*

            Somit hat eine Bildungseinrichtung erst einmal alle technischen, dann organisatorischen und zuletzt, wenn alles Vorangegangene nicht funktioniert, personenbezogene Maßnahmen zu ergreifen.
            Da jedoch der Fernunterricht eben eine dieser technisch / organisatorischen Maßnahmen wäre, kann sich die Frage einer Maskenpflicht gar nicht mehr stellen. Es sei denn die Bildungseinrichtungen ignorieren solche Regeln einfach.

            Also in meinem Fall bin ich als Vater eines Grundschülers betroffen und ich werde es nicht dulden das man meinem Kind über den ganzen Tag eine Maske vor die Atemwege schnallt. Dann lieber Home-Schooling.

            Selbst bei meiner Tochter im Kindergarten würde ich das nicht mitmachen, vorher würde ich mein Kind eben zu Hause lassen. So haben wir das die letzten Monate auch gemacht.

            Aber die Gesundheit unserer Kinder gefährden, das geht gar nicht.
            Natürlich gilt das auch für die ganzen Mitarbeiter in diesen Einrichtungen, aber diese sind selbst Erwachsen und können sich selbst wehren.

          • Das ist eine Vermutung, aber kein Beleg.
            Ich kann ihnen hierzu auch Artikel einstellen, wo Ärzte was anderes sagen.

          • Noch das Ergebnis der Studie, die sogar Kinder ab drei Jahre erfasst:
            „Conclusions
            This cohort study found that the use of surgical face masks among children was not associated with changes in respiratory function, including among children aged 24 months or younger. These findings may help promote the use of surgical masks among children, especially in view of the reopening of schools. Every precautionary measure against the diffusion of COVID-19 should be implemented. Furthermore, we think that children should be educated in the use of face masks by parents and school personnel. This may be associated with increased compliance with mask usage, especially among younger children. We do not know how long the present emergency will last, but we must prepare in case new lethal viruses should appear, possibly associated with increased adverse clinical outcomes among children.“

          • Mona… Wie man so herzlos agieren und Masken für Kleinkinder einfordern kann, ist mir ein Rätsel.
            Es geht auch darum, dass gerade Kleinkinder dringend unsere Mimik brauchen.
            Hängen Sie ihren Job bitte an den Nagel, denn von Kindern verstehen Sie rein gar nichts.

            Ihre Angst und Sorge um ihre Gesundheit verstehe ich sehr wohl. Aber das was Sie fordern, ist Kindeswohlgefährdung.

        • In Kliniken werden immunsupprimierte Kinder/Jugendliche routinemäßig mit OP-Masken ausgestattet seit eh und je.

    • Ich bringe Mal wieder den bekannten Spruch, der aber deshalb nicht weniger wahr ist: An Masken ist noch niemand gestorben an Corona schon Zehntausende….und meine Hirnzellen funktionieren noch wunderbar

    • @F e a:

      Das würde ich allzugern live erleben:
      SIE würden die Dinger in mehreren Schichten tragen, damit MEIN eigenes CO2 MEINE doch noch recht zahlreich vorhandenen Hirnzellen zerstört!!
      Den Vorgang müssen Sie mir mal genauer erklären z.B. wie Sie das schaffen!
      Hat es was mit Telepathie zu tun?
      🙂

    • Oh bitte, gehen Sie zurück in Ihre Telegram-Schwurbel – Spinner Gruppe und Querdenken Sie dort weiter. Ich bin maximal genervt von Menschen wie Ihnen. Sie tragen nämlich maßgeblich dazu bei, dass die Zahlen nicht besser werden.

      • Laurentia,

        das war gedanklich auch meine erste Reaktion. Ich finde es aber nicht schlecht, wenn auch solche Meinungen hier Platz im Forum haben. Wir haben genügend sachliche Argumente, um Polemik aus der Leugner-, Relativierer- und Egoistenecke, oft genug aber auch einfach von schlecht informierten, aber besorgten Eltern entkräften zu können.

        Das ist manchmal arg mühsam und oft genug redundant, schützt aber uns LuL bzw EuE auch vor dem Vorwurf, hier eine Filterblase zu betreiben und nur uns genehme Meinungen zuzulassen.

        Dass da jetzt keine Argumente (außer „ich will aber so nicht haben“) mehr zurück kommen, ist ja schon recht bezeichnend.

  3. Ich hoffe, dass es nun endlich ein dauerhaftes Umdenken im KuMi gibt und es sich nicht um einen rein politisch motivierten Akt handelt. Möchte Eisenmann mit diesem Nachgeben die Fortführung der Koalition sichern? Ein Umdenken kann ich mir nicht vorstellen. Erst vorgestern bekamen wir eine Antwort auf eine Email ans Kumi, in der wir Sicherheitsbedenken äußerten und nachfragten, weshalb es bisher keine Schutzmaßnahmen in der Grundschule gibt.

    In der Antwort wurde auf die (veraltete) Studie hingewiesen, die im ersten Lockdown gemacht wurde und es wurde allen Ernstes behauptet, Kinder seien weniger ansteckend! Vor zwei Tagen war dies noch eine Antwort, die jeden informierten Bürger nur mit dem Kopf schütteln lässt.

    Nun soll so schnell eine Kursänderung vollzogen werden? Ich glaube noch nicht wirklich daran, wäre aber froh, wenn es tatsächlich der Fall wäre.

  4. Diese sture, ignorante, unmenschliche Person soll sich endlich drollen!
    Die einzig gute Entscheidung , die Sie getroffen hat, ist der komplette Rückzug aus der Politik.

    Für wie viele Tausende Corona-Kranke und Todesopfer ist sie verantwortlich? Unfassbar sich auch jetzt noch gegen Gesundheitsschutz zu wehren.

    Das was man in dieser Position benötigt, fehlt ihr komplett: Fürsorgepflicht und GMV (Gesunder Menschenverstand).

    Verjagt sie aus dem Ministerium!

    • Wenn das Problem die Aerosole sind und diese durch die Masken nicht aufgehalten werden (beides gängiger Konsens), dann ist die Maskenpflicht bei vollen Klassen das Ende des GMV!

    • Meine Kinder haben keine Probleme mit Masken. Oftmals kommt es auf die Einstellung der Eltern an, die auf das Kind übertragen wird.

      In meiner Schule gab es bereits Corona-Infektionen. Dabei habe Grundschulkinder andere Kinder und auch eine Lehrerin angesteckt. Das ist laut Kultusministerium Baden-Württemberg eigentlich gar nicht möglich…

      Können Sie es verantworten, dass ihr Kind andere gesundheitlich schädigt? Was, wenn der Lehrer sich infiziert und ausfällt. Es gab bereits vor Corona einen Lehrermangel. Wer unterrichtet dann ihr Kind? Wollen Sie 40er-Klassen?

      Die Maske ist wahrlich nicht angenehm. Doch wenn mit ihr Infektionen verhindert werden, Unterricht wieder dauerhafter möglich ist, ist doch den Kindern am meisten geholfen. Finden Sie nicht?

      Sollte es sich zeigen, dass trotz Masken es zu großen Ausbrüchen kommt, muss man sich dazu Gedanken machen. Vorerst sollte man es aber erstmal mit Masken probieren. Falls es sich bewährt, wäre es doch toll?!

      • Nein finde ich nicht. Bevor ich mir eine Hand abschneide sollte ich prüfen ob es andere Möglichkeiten gibt. Die Erkenntnis nach dem Schnitt, hilft mir dann nicht mehr weiter. Also sind Masken für Kinder ein stupides Vorgehen.

    • Nein.
      Ja.
      Ihnen fallen sicher auch noch andere Alternativen ein, wenn die Inzidenz bei Kita-Kindern zB über 200 liegt? Und wenn nicht, müssen die EuE das Risiko des täglichen Vollkontakts mit allen denkbaren Körpersekreten für sich halt hinnehmen, so nach dem Motto „Augen auf bei der Berufswahl“?

      • Niemand ist gezwungen den erlernten Beruf ein Leben lang auszuüben.
        Wer Kinder mit Masken quälen, damit er selbst geschützt ist, hat nichts im Kindergarten zu suchen.
        Wir reden immer noch über eine Krankheit, die sie meisten Menschen überleben.
        Und anstecken kann man sich auch außerhalb der Kita

        • Sie werfen mir vor, Kinder zu quälen, ohne verstanden zu haben, was ich schrieb? Nett.

          Ich gebe mal zurück: Kinder von Eltern, die ihre Kinder durch Verzicht auf Einhaltung basaler und zumutbarer Hygiene und Regeln gefährden und auch noch anderen das Recht absprechen, basal geschützt zu werden, sind ein Fall fürs Jugendamt.

          Wir haben das hier übrigens schon so praktiziert, wenn wir mitbekommen, dass Eltern auf Grundregeln pfeifen (Kindermund tut Wahrheit kund) und es so zum Eintrag von Infektionsfällen in unserer Einrichtung kam. Und wir hatten schon vier solche Fälle, bei 21 Kindern im Regelbetrieb.

          Ja, Sie haben wohl dennoch recht. Augen auf bei der Berufswahl. Schaun wir mal, wieviele Freiwillige in diesem prima bezahlten Beruf sich in Zukunft noch finden, um auf die Kinder von Eltern wie Ihnen aufzupassen.

        • @mutti
          Kein Ding, dann heben einfach mal die ErzieherInnen den gestreckten Mittelfinger und sagen: „ICH betreue ab sofort nur noch die Kinder, deren Eltern mir in der Pandemie maximalen Gesundheitsschutz zugestehen. Dazu gehört dann eben ggf. tägliche Testung der Kinder oder Masken, falls möglich. Die anderen Eltern mögen sich dann bitte selbst um die Beaufsichtigung ihrer Kinder kümmern.“
          Ich finde es unverschämt von Ihnen, Ihre „passiert ja kaum jemandem was“-Haltung als Begründung dafür zu nutzen, andere Menschen schutzlos in die Gefahr einer Infektion zu schicken. Sie persönlich können machen, was Sie wollen, das ist mir absolut egal, aber sobald Ihr Tun Auswirkungen auf andere hat, zählen nicht mehr Sie als das Maß aller Dinge.

        • Verzeihen Sie, sehr geehrte Mutti, doch ihre Argumentation ist nicht schlüssig. Ihrer Meinung nach sollen Erzieher den Beruf wechseln, wenn Sie Angst haben, sich zu infizieren?
          Was bedeutet das in der Konsequenz? Sie selbst müssen künftig ihre Kinder betreuen.
          Außerdem ist die Argumentation, dass die meisten Menschen die Krankheit überleben, ziemlich asozial. Beim russischen Roulette besteht auch nur eine geringe Gefahr (bei sechsschüssigen Revolvern 1:5). Doch spielen sie mal eine Woche lang das Spiel. Berichten Sie uns danach vom Ergebnis *zwinkersmiley*.

  5. Die haben nicht mehr alle Tassen im Schrank. Soll das die Lösung sein ? Auf, zu, auf, zu, Maske ja, Maske nein, wie lange soll das so gehen ? Was wurde in dem letzten Jahr gemacht ? Null Konzepte, null Plan. Viele andere Länder haben die Schulen keinen einzigen Tag zu gemacht und es macht keinen Unterschied ! Schämen sollen sie sich alle miteinander. Es ist einfach auf die schwachen loszugehen, noch schlimmer sind diejenigen, die sie schützen sollten das ganze mitmachen wie Schafe. Einfach traurig

      • Weltfrauentag hab ich ja mitgekriegt.
        Aber Welt-Geistesgestörten-Tag, war mir echt neu.
        Danke für die Anschauungsbeispiele @Mutti @Nash @Fea
        Prima, Beispiel für Leute die so neben der Spur sind, dass sie Kleinigkeiten wie Masken die Sie und ihre Kinder betreffen locker gegen den Tod und die Gesundheit anderer Menschen aufwiegen.
        Wenn der Tot ist dann hatte er halt Pech, ich habe aber meinen Willen in meiner kleinen verquasten Welt.
        Kann ich das rechtfertigen? Klar kein Problem. Es gibt ja alternative Fakten:
        Masken sind durch CO2 gefährlich.
        Schulen sind nur in Deutschland zu.
        Flugzeuge verbreiten Chem-Trails.
        Auf der Rückseite des Mondes lebt die Exilregierung der NSDAP
        Impfungen enthalten Chips um uns fern zu steuern.
        Alu-Hüte schützen vor geistiger Manipulation durch reptiloide Außerirdische.
        Alles alt bekannt. Wer sich solchen Wahrheiten nicht beugen will, der kann ja seinen Beruf aufgeben und mach Timbuktu ziehen.
        Ich bleibe aber hier! Ätsch.
        Bei allem Mist ist das hier nämlich eine Demokratie. Nicht effizient momentan aber doch recht frei.
        Das erkennt man alleine daran, dass Leute die solchen Mist verzapfen frei herum laufen dürfen. Noch mehr, erstaunlicherweise dürfen sie sogar wählen. Erschreckend!

    • Ich bin sehr froh, in einem Ort zu leben, wo man die Kinder mit dem ganzen klatteradatsch verschont und sie Kinder sein lässt.
      Und ich bin allen Lehrern und Erziehern unglaublich dankbar, daß sie das tun.
      Und für diese Lehrer und Erzieher achte ich auf die Gesundheit meiner Kinder und auf meine.

    • „Viele andere Länder haben die Schulen keinen einzigen Tag zu gemacht und es macht keinen Unterschied.“

      Ist wieder Märchenstunde?

      • Jupps. Es werden nur Überschriften gelesen. Details würden nur nerven.

        Habe hier nur kurz überflogen, aber auch hier habe ich nichts in dem Kommentaren dazu gefunden, dass Dreijährige Masken tragen sollen.

    • Erkundigen Sie sich doch bitte mal in Vaihingen/Enz, wie es den infizierten EuE geht. Der dortige Ausbruch aufgrund einer sorglosen Mutter hat mehrere EuE infiziert. (unter VKZ.de zu finden) Diesen geht es momentan nicht gut.
      Ihren Kommentar interpretiere ich so, dass sie mit „Schwachen“ die Kinder meinen. In meinem Beschriebenen Fall sind allerdings nicht die Kinder die Schwachen, sondern die EuE.

      Können Sie sich vor diese Menschen stellen und ernsthaft behaupten, sie müssten eine Infektion halt aushalten? Nur weil sie Erzieher*innen sind?

  6. Frau Eisenmann hat jegliche Zusammenarbeit und Austausch mit Herrn Heinz-Peter Meidinger und Herrn Ralf Scholl abgelehnt. Die Schulen haben alle Mitteilungen kurzfristig am Freitag erhalten
    und ab der neuen Woche waren die Bestimmungen umzusetzen. Die Schulleitungen und Lehrer haben in der Pandemie für die Kinder, Jugendlichen und Elternhaus außergewöhnliches geleistet. Frau Eisenmann hat keine Koperation den Verbänden entgegengebracht und den Schulleitungen. Alles ist abgelehnt worden und mit Füßen getreten worden. Kein soziales Miteinander und ein respektvolles Miteinander hat Frau Eisenmann nicht angestrebt. Von den Kindern und Jugendlichen hat man viel erwartet und es
    ist täglich gepredigt worden von der Politik es geht nur, wenn wir uns ALLE Miteinander bemühen. Frau Eisemann hat sich bei Ihren Hausaufgaben in der Pandemie nie bemüht und
    erledigt. Die Lernlücken sind durch Ferienprogramme und Förderprogramme nicht aufzuarbeiten. In BW-Mannheim ist G8 und man hat schon Nachmittagsunterricht und wenig Freizeit. Die junge Generation will nach der langen außergewöhnlichen Zeit, Lebensfreude erfahren und die persönliche Entwicklung erfahren. Die Zeit hat Spuren hinterlassen und sind
    mit einem kurzfristigen Förderprogramm nicht aufzuholen. Herr Scholl vom PHV-Verband ein CORONA Aufholjahr G9 gefordert und aufgerufen den Kindern die Zeit zu schenken. Frau Eisenmann hat diesen langfristigen Vorschlag abgeschmettert. Andere Bundesländer haben von dem G8 Abschied genommen und dies wäre für BW jetzt die Chance sich anzupassen.Den Kindern und Jugendlichen ist man gerechte Lösung schuldig um die schwierige Zeit, Schritt für Schritt im vertrauten Regelbetrieb und gewohnten Umfeld aufzuarbeiten. Wir haben uns viel zu verzeihen! Frau Eisemann darf sich zurück ziehen ….

  7. In SH gab es die Maskenpflicht, auch in der GS, ab einer Inzidenz von 50 auf dem gesamten Schulgelände.Also seit Ende Oktober 2020.
    Wir sind seit dem 22.02. In den Grundschulen wieder in Vollpräsenz nach Stundenplan.
    Waren also knapp 6 Wochen im Distanzunterricht mit sehr ausgedehnter Notbetreuung.
    Inzidenz in SH heute: 56
    Wir halten die 11/2 bis zu den Osterferien durch, wenn uns der Osterurlaub an Nord- und Ostsee keinen Strich durch die Rechnung macht.

  8. Frau G soll ganz genau zuschauen, was mit Frau E gerade geschieht. Wenn sie so weitermacht, wird bei der nächsten Wahl ganz genau das gleiche mit ihr passieren… falls Herr L nicht schon vorher versteht, dass er sie entmachten muss, wenn er auch nur eine Spur einer Chance haben will, Kanzler zu werden.

  9. Immerhin hat sie als einzige KM die Präsenzpflicht ausgesetzt, wenngleich das kaum genutzt wird. Trotzdem: ich mag keinen der derzeitigen KM.

  10. @Mutti: Wenn dein Kind so empfindlich ist, lass es doch zu Hause. M.W. ist in BaWü die Präsenzpflicht ausgesetzt. Oder sei etwas kreativ. Und vielleicht denkst du auch mal daran, dass Masken auch Andere schützen sollen. Warum willst du DEINEM Kind (wahrscheinlich auch dir) das Recht geben, ANDERE zu gefährden?
    Ups, sorry, ich vergaß – Schuld sind ja immer nur die Anderen von DEINEM Kind geht natürlich keine Gefahr aus. Ist ja immer so.

  11. Die Grünen waren vehement gegen das Impfen der Lehrkräfte.
    Immerhin hat Frau Eisenmann das Impfen der Lehrkräfte angeregt.

    Maske im Unterricht ist eine wichtige und wirksame Maßnahme die nun endlich auch die Grundschüler schützt.

    Frischluftwärmetauscher und Luftfiltergeräte zusätzlich wären besser.

    • Kleiner Einschub: Die Lehrkräfte wurden erst geimpft, als sich die Astrazeneca-Dosen stapelten. Dann hatte man auf einmal ein Herz für Lehrkräfte.

      Da Astra die Weitergabe der Infektion nicht verhindert (evtl. aber einschränkt) sehe ich durch die Impfung der Lehrkräfte eine verschlechterte Situation für die Schüler.

      Der Lehrer, selbst durch Impfung geschützt, vergisst nun sicherlich eher das Lüftungskonzept konsequent durchzuführen, da es ihn selbst nicht mehr betrifft. Dadurch erhöhter Aerosol-Gehalt im Klassenzimmer. Selbst merkt die Lehrkraft nun u.U. eine Infektion nicht mehr, gibt sie aber an ihre Schüler weiter.

      Die Vergesslichkeit bezüglich Lüftung ist nicht nur eine Vermutung, sondern eine Beobachtung von meinen bereits geimpften Kolleginnen.

    • @Koogle
      Nicht ganz. Frischluftwärmetauscher und Luftfiltergeräte wären als technische Maßnahme der personenbezogenen Maßnahme Maske übergeordnet. Siehe Regeln zur Umsetzung der Corona-ArbSchV in Schulen der DGUV:

      https://www.dguv.de/corona-bildung/schulen/faq/index.jsp

      Im Detail heißt es dort in den FAQs:

      *Zitat Anfang*
      Grundsätzlich gilt: Bei der Festlegung und Umsetzung des schulischen Maßnahmenkonzeptes ergibt sich die Rangfolge der Schutzmaßnahmen aus den Grundsätzen des § 4 ArbSchG (TOP-Prinzip): technische Maßnahmen haben Vorrang vor organisatorischen Maßnahmen und diese wiederum Vorrang vor personenbezogenen Maßnahmen. Die Schutzmaßnahmen sind zudem sachgerecht miteinander zu verknüpfen (Paketlösung). Masken zählen zu personenbezogenen Maßnahmen. Das verpflichtende Tragen von FFP2-Masken oder vergleichbarem Atemschutz in der Schule sollte erst in Betracht gezogen werden, wenn alle anderen technischen und organisatorischen Maßnahmen (z. B. Abstand, Klassenteilung, Distanzunterricht, Lüften etc.) umgesetzt sind und das Tragen von medizinischen Gesichtsmasken für nicht ausreichend gehalten wird. Wenn es im Einzelfall im Ergebnis der Gefährdungsbeurteilung erforderlich ist, dann sollten die FFP2-Masken auch den Schülerinnen und Schülern zur Verfügung gestellt werden. Für Grundschulkinder wird das Tragen von FFP2-Masken nicht empfohlen.
      *Zitat Ende*

      Aber klar, Masken sind billiger als als diese technischen Geräte und was interessiert das KuMi die möglichen Gesundheitsrisiken einer Maske bei den Schülern? Bis da was raus kommen würde sind die eh alle erwachsen und das KuMi würde alles abstreiten…

  12. Ich fasse es nicht! In welcher Welt leben hier manche? Fakt ist kein Kind ab Grundschulalter leidet unter dem Tragen einer Maske! Das bekommen sie von den Eltern suggeriert! Ich erlebe es Tag für Tag. Schaut euch Kinder in der Welt an die wirklich LEIDEN! Wegen Hunger, Krieg , Armut….Das ist Leiden! Aber nicht weil sie ein Stück Stoff im Gesicht tragen! In Kitas sind die Kinder zu klein , ja. Aber da müssen andere Maßnahmen endlich stattfinden, damit EuE UND die Kinder mit ihren Familien geschützt werden. Wenn EuE und LuL sich für einen Beruf in diesem Bereich entschieden haben, diesen auch mit Herz und Seele ausüben , heisst das noch lange nicht, dass sie sich und die eigene Familie, wissentlich in Gefahr bringen müssen. Hört auf eure “ leidenden“ Kinder für euren eigenen Unwillen vorzuschieben!

    • Danke Kiku !
      Ich schließe mich an.
      Grundschulekinder können problemlos eine Op Maske tragen.
      Die Probleme machen nur die uneinsichtigen Eltern.
      Mir bedeutet mein Kind und seine Gesundheit sehr viel und genau darum trägt es als Grundschüler eine Maske.
      Masken schaden Kindern überhaupt nicht!!
      Denkt mal an die Ängste der Kinder wenn sie ungeschützt in der Schule sind und von anderen mit Absicht angehustet werden.
      Das ist dann besser als eine Maske zu tragen?
      Mit Sicherheit nicht !!

  13. Danke Mona!
    Unter anderem wegen genau solchen Eltern wie „mutti“ stehen wir da wo wir sind. Es macht mich fassungslos wie man so über Fakten hinwegsehen kann. Wenn konsequent jedes Kind in Kitas und Schulen getestet würde, hätten wir noch ganz andere Zahlen!! Aber Mutti passt ja gut auf ihr Kind auf !! EuE können ja den Beruf wechseln wenn sie Angst haben. Ich könnte kotz…..

  14. Die Kinder, die das Pech hatten bei Ihnen zu landen, tun mir von Herzen leid. Keine 2 Minuten würde ich Jemandem wie Ihnen meine Kinder überlassen. Die Kinder sitzen, mit Unterbrechung, seit 1 Jahr Zuhause, werden gequält mit Masken, Abstand und Isolation. Hier kommt die nächsten Jahrzehnte ein Heer von schwer Gestörten auf uns zu. Erst ist man Opfer, dann Täter. Ich höre immer nur, die Kinder müssen dies und müssen jenes um andere zu schützen. Niemand schützt die Kinder. Sie sind nur „Treiber“ oder „nicht Treiber“ der Pandemie. Darüber hinaus sind sie von keinem Interesse. Meine Kinder wurden nun genug gequält, ich habe aufgegeben und sie von der Schule genommen, dafür werde ich meinen Beruf aufgeben müssen. Wenn ich die meisten Kommentare hier lese, fühle ich mich in meiner Entscheidung bestätigt, Menschen wie Ihnen überlasse ich meine Kinder nicht mehr.

    • Liebe Maja, wissen Sie, was an unserer Grundschule heute gemacht wurde…
      Die Lehrer haben einen offenen Brief an den kumi geschrieben, daß sie fordern, das die Schulen geöffnet bleiben.
      An unserer Schule tragen die Schüler kenne Maske.
      Ich bin froh, daß es noch solche Pädagogen gibt, die trotz Sorge noch Interesse an Kindern haben.
      Ich lese hier schon ne Weile still mit und es sind zum Glück immer die selben die hier Sorge um die Kinder vortäuschen und doch am Ende nur Sorge um sich selbst haben. Sie dürfen sich um sich selbst sorgen. Das ist erlaubt und verständlich. Aber dann bitte ehrlich sein.
      Ich habe einen anderen Eindruck gewonnen in unserer Schulumgebung.
      Es gibt viele Aufrufe von Pädagogen, die die Öffnung der Kitas und Schulen fordern.
      Niemand soll sich selbst gefährden. Aber wenn die Wissenschaft sagen würde 300 Obst die magische Inzidenz würde bei 100 keiner zucken, sondern alle wären froh.

      Mein Sohn hatte mit 4 Jahren das Kawasaki Syndrom als Folge einer Erkältung.
      Mein Neffe nach einer Norovirus Infektion das Purpura Schönleine henoch Syndrom.
      Beide Kinder lagen auf intensiv.
      Damals hat sich niemand um sowas geschert und von Rücksicht gesprochen.
      Jetzt tun alle plötzlich so rücksichtsvoll. Wieviele die jetzt andere verurteilen und verantwortlich machen für die Verbreitung von Corona, haben sich früher mit Infekten aus falschem Ehrgeiz in die Arbeit geschleppt oder sind trotzdem ausgegangen. Ohne darüber nachzudenken, daß es für den den man ansteckt vielleicht tödlich enden könnte?
      Wenn wir in der Lage wären, Corona einzudämmen, wäre es uns doch schon gelungen. Mit der grippe hat es doch dieses Jahr auch geklappt. Oder warum gibt es die aktuell nicht mehr?

  15. „Liebe“ Maja
    Danke für diese erheiternde Lektüre am Nachmittag…
    Da wird die Schule aber froh sein Sie los zu sein. Wusste gar nicht das das bei uns genehmigt wird , Privatunterricht zu Hause ;)) .. Ich frage mich wieso ihre Kinder seit einem Jahr isoliert und gequält werden?? Läuft da bei Ihnen was falsch? Mir tun Ihre Kinder von Herzen leid.
    Diese ganze Situation ist für niemanden einfach. Aber man kann versuchen damit umzugehen und sich, die eigene Familie und eben auch andere zu schützen. Kinder im homeschooling heisst nicht dass sie in den Keller müssen und nicht mehr raus dürfen. Maskentragen ist keine Geisselung, auch nicht bei Kindern. Gerade Kindern kann man das sehr gut erklären und sie verstehen das auch! Aber dazu muss man als Eltern eben auch genug Verstand besitzen und sich mit den Kindern und der Situation auseinander setzen. Hier klagt niemand zu keinem Zeitpunkt die Kinder als Schuldig an !!! Alle Massnahmen dienen dazu uns alle zu schützen. Eben auch vor Uneinsichtigen , Weltfremd, Leugnenden, Schwurblern, Hetzern.

  16. Was für ein Heuchler, dieser Herr Weber! De facto wird mit der Maskenpflicht der gesamte Präsenzunterricht torpediert, weil die Mütter sie für unzumutbar halten und das Home Schooling bevorzugen werden. Bereits Anfang der Woche kamen bei meiner Tochter nur die Hälfte der Mitschüler zum Unterricht in der ersten Klasse. Heute ist in den Whatsapp-Gruppen nun helle Panik ausgebrochen, und am Montag wird vielleicht kaum noch jemand kommen. Ist es das, was Kretschmann und die Lehrer-Lobby bezwecken, während überall in Europa lückenlos auf allen Altersstufen unterrichtet wird? Also ein Lockdown durch die Hintertür auf dem Rücken der Kinder? Kretsche ist wohlgemerkt Gymnasiallehrer und hat einen Eid auf das Wohl der Bevölkerung geschworen…

  17. Ich kann mich Herrn Maier nur anschließen. Auch ich werde meinen Drittklässler nicht mit Maske in die Schule schicken. Da heißt es dann im Zweifelsfall finanzielle Einbußen in Kauf zu nehmen, um das Wohl des Kindes zu sichern. Traurig, denn gerade hatte er wieder Freude am Präsenzunterricht in der ganzen Klasse gefunden. Aber wir sind ja mittlerweile homeschooling erprobt und haben genügend Gleichgesinnte im Freundeskreis, er wird also nicht vereinsamen. Was mich jedes Mal bedrückt ist, zu hören, dass „die Lehrer“ bzw. hier die „Lehrer-Lobby“ sich diese Maßnahmen wünsche. Ich arbeite an einer weiterführenden Schule in Ba-Wü und hatte dieses Schuljahr durchgehend Präsenzunterricht in den Abschlussklassen. Von Anfang an habe ich erklärt, dass ich keinen Jugendlichen zwingen werde eine Maske zu tragen. Zudem versuchen wir möglichst alle Schüler*innen in die Notbetreuung zu holen, die zuhause nicht über die geeigneten Voraussetzungen zum homeschooling verfügen… Ich habe manchmal das Gefühl, dass es gerade nur noch schwarz oder weiß gibt. Man kann durchaus für sinnvolle (!) Maßnahmen zur Verringerung des Infektionsrisikos sein und gleichzeitig weniger sinnvolle Maßnahmen kritisch auf ihre Verhältnismäßigkeit prüfen. Scheinbar reicht es einigen, die hier ihre z.T. extrem abwertenden Kommentare schreiben, dass Kinder unter der Maske nicht ersticken, um sie als geeignete Maßnahme zu akzeptieren. Unser Arzt hält das Tragen von Masken im Grundschulalter übrigens für Quatsch, weil diese bei der vorprogrammierten unsachgemäßen Handhabung eher kontraproduktiv wirken. Und es geht ja auch nicht nur darum, dass Kinder das Maske Tragen überleben, wovon ich i.d.R. ausgehe, sondern es beeinträchtigt sie ja stark in ihrem gemeinsamen Tun und Erleben, erinnert sie ständig daran, dass etwas nicht stimmt und sie eine Gefahr für andere darstellen könnten. Und es gibt eben auch Kinder wie meinen Sohn, dem leicht schlecht wird und dem das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes einfach sehr unangenehm ist und der dieses von sich aus ablehnt. Ich betrachte das übrigens als sehr gesundes Verhalten. Ich würde mir eher Sorgen machen, wenn mein Kind es normal fände, ständig etwa vor Mund und Nase zu tragen. Sterben müssen wir sowieso alle, das gehört zum Leben und wenn es nicht das Corona-Virus ist, das uns erwischt, dann vielleicht die nächste Influenza oder auch irgendein anderes Virus. Viren sind allgemein unberechenbar und Infektionen führen bei geschwächtem Immunsystem leider häufig zu „schweren Verläufen“ und „Spätfolgen“, sowie das Reizdarmsyndrom, das man leider oft sein Leben lang nicht mehr los wird, vermutlich oft auf einen durchgemachten Magen-Darm-Infekt zurück geht. Ich will hier den Tod durch Corona nicht banalisieren, aber wir müssen ein gesundes Maß finden, einen vernünftigen und nicht einen angstdiktierten Umgang mit diesem Virus, sonst stehen wir am Ende dieser Pandemie (sollte es je kommen) vor einem Scherbenhaufen und zwar nicht nur in ökonomischer Hinsicht, sondern vor allem in gesellschaftlicher.

    • Es gibt nur Schwarz oder Weiß? Falsch: Es gibt (nicht nur in einer Pandemie) intelligent – und dumm. Viren sind eben nicht „allgemein unberechenbar“, wie Sie behaupten. Im Gegenteil: Sie sind äußerst berechenbar. Wer glaubt, gegen jeden Expertenrat die Möglichkeit einer Tröpfcheninfektion ignorieren und eine Schutzmaßnahme wie das Maskentragen in eigener Hoheit für „nicht sinnvoll“ erklären zu können, gehört sicher nicht zum schlaueren Teil unserer Spezies. Sterben müssen wir sowieso alle? Ja – aber manche von uns schreien laut: „Hier“ (und tragen dazu bei, dass wir alle uns bald in einen dritten Lockdown verabschieden werden – danke dafür).

      Dass man verantwortungslose Menschen wie Sie, die gegen den banalsten und am leichtesten intellektuell nachvollziehbaren Gesundheitsschutz in einer Pandemie agitieren, auf Jugendliche loslässt, macht mich fassungslos. Darf eigentlich jeder Clown in einer Schule arbeiten?

      An diesem Wochenende trifft sich die AfD in Frankfurt/Oder zu einem Parteitag, weitgehend ohne Masken natürlich. Die Stadt geht davon aus, dass sich die Veranstaltung zu einem Superspreader-Event entwickelt – und rät den Bürgern, einen sehr weiten Bogen darum zu machen. Was absehbar dort passieren wird, hat einer der Parteifreaks ja schon vorgemacht: „Der AfD-Bundestagsabgeordnete Thomas Seitz musste mit einer Corona-Infektion beatmet werden. An eine Pandemie glaubt er dennoch nicht.“

      Quelle: https://www.morgenpost.de/vermischtes/article231296768/Corona-AfD-Abgeordneter-Thomas-Seitz-Tod-Pandemie.html

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