RKI-Lagebericht weist immer mehr Ansteckungen unter Kita-Kindern und Schülern aus – Fünf- bis Neunjährige schon bei Inzidenz 177

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BERLIN. Die Zahlen der Corona-Neuinfektionen unter Kindern und Jugendlichen steigen weiter drastisch. Wie der gestern Abend erschienene Lagebericht des Robert-Koch-Instituts ausweist, liegt die Inzidenz unter Kita-Kindern bei mittlerweile 125 – in der Vorwoche war sie erst auf einen Wert über 100 gestiegen. Auch bei den älteren Schülern zeigt sich die Entwicklung. Mit einem Inzidenzwert von 179 rangieren sie mittlerweile weit über dem Bevölkerungsschnitt (138) – in der Vorwoche hatten sie erst bei 141 gelegen. Hat die enorme Steigerung schlicht damit zu tun, dass seit Kurzem mehr getestet wird? Offenbar nicht.

Gibt es nur mehr Corona-Fälle unter Kindern, weil mehr getestet wird? Offenbar nicht. Foto: Shutterstock

Auffällig ist vor allem die Entwicklung der Inzidenz in der Altersgruppe bis fünf Jahre. Ihren bisherigen Spitzenwert erreichte das Ansteckungsniveau bei den Kita-Kindern in der zweiten Welle vor Weihnachten mit einem Wert von 78,6 Neuinfektionen binnen sieben Tagen auf 100.000 Personen. In der vergangenen Woche stieg dieser selbst in dieser Gruppe, bei der Eltern noch viel Einfluss auf die Kontakthäufigkeit haben, auf 108 – und damit erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie in Deutschland über dem Schwellenwert von 100. Jetzt, im aktuellen Lagebericht, weist diese Gruppe einen Wert von 125 aus.

In der Gruppe der Fünf- bis Neunjährigen, der Grundschüler also, liegt die Inzidenz mit 177 (Vorwoche: 128) mittlerweile sogar deutlich über der der Gesamtbevölkerung mit 138 (Vorwoche: 111) – und fast so hoch wie bei den Jugendlichen. Auch die Zehn- bis 14-Jährigen haben einen deutlichen Sprung gemacht: von 78 auf 152 – in nur zwei Wochen. Am schlimmsten sieht es aber bei den 15- bis 20-Jährigen aus, den älteren Schülern also. Bei ihnen liegt die Inzidenz mittlerweile bei 179 (Vorwoche: 141) – vor fünf Wochen, vor Beginn der Schulöffnungen also, lag sie in dieser Altersgruppe lediglich bei 54.

Das Robert-Koch-Institut hat die Alterseinteilung in den beiden jüngsten Gruppen leicht verändert. Sie umfasst jetzt die 0- bis Vierjährigen (vorher 0- bis Fünfjährige) und die Fünf- bis Neunjährigen (vorher Sechs- bis Zehnjährige). Immer dienstags veröffentlicht das RKI Daten zu unterschiedlichen Altersgruppen. Alles in allem resümiert die Bundesbehörde für die Kita-Kinder und Schüler: „Besonders deutlich ist der Inzidenzzuwachs bei Kindern und Jugendlichen zwischen 0-14 Jahren.“ Schon im Lagebericht der vergangenen Woche hieß es: „Der stärkste Anstieg ist bei Kindern zwischen 0-14 Jahren zu beobachten, wo sich die 7-Tage-Inzidenzen in den letzten vier Wochen mehr als verdoppelt haben.“

Die Daten scheinen die Kita- und Schulöffnungen zu spiegeln: Seit Februar läuft der Präsenzbetrieb an Kitas, Grundschulen und Abschlussklassen wieder, seit Kurzem auch in vielen weiterführenden Schulen in Deutschland. „Die Strategie der Kultusministerkonferenz, die Schulen und Kitas so schnell wie möglich zu öffnen und so lange wie möglich offen zu halten, ohne jedoch für ausreichenden Gesundheitsschutz zu sorgen, ist krachend gescheitert“, hatte die GEW-Vorsitzende Marlies Tepe gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland bereits in der vergangenen Woche festgestellt. Und: „Schulen und Kitas werden zu Pandemietreibern.“

„Bei Entscheidungen über den Schulbetrieb ist daher perspektivisch zu prüfen, das Kriterium der Inzidenz um weitere Kriterien zu ergänzen“

Stimmt das? Oder werden einfach nur deshalb mehr Kinder mit Corona-Infektionen registriert, weil in immer mehr Schulen schnellgetestet wird? Die Kultusministerkonferenz legt das nahe – in ihrem jüngsten Beschluss heißt es: „Die ausgeweitete Testung von Kindern und Jugendlichen dient dem Ziel, den Schulbesuch für Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte sicherer zu machen und Infektionen zu identifizieren. Dadurch kann eine höhere Zahl von festgestellten Infektionen hervorgerufen werden und sich die Inzidenz in den Ländern erhöhen. Bei Entscheidungen über den Schulbetrieb ist daher perspektivisch zu prüfen, das Kriterium der Inzidenz um weitere Kriterien zu ergänzen.“

Auch Ärzte behaupten das. Die Schnelltests in den Schulen seien für die steigenden Inzidenzen verantwortlich, glaubt etwa Prof. Dr. Wieland Kiess, Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Leipziger Uniklinikum. Er sagt dem „Mitteldeutschen Rundfunk“: „Im Moment wird sehr viel ungezielt getestet. Wir könnten also auch die Hypothese formulieren: Wir finden jetzt mehr positive Kinder, die aber nicht krank sind, weil wir halt sehr viel testen.“

Allerdings: Bislang wurden Kinder und Jugendliche eher zu wenig getestet, weil sie bei Corona-Infektionen nur selten Symptome zeigen. „Es ist nicht ganz klar, wie groß die Dunkelziffer ist. Aber wir wissen, dass die bei Kindern sehr viel höher ist als bei Erwachsenen. Eine Studie aus München hat die Dunkelziffer auf etwa Faktor 6 geschätzt, während wir bei Erwachsenen von etwa 2-3 ausgehen. Und wenn man das mit draufrechnet, dann sind Kinder und Jugendliche zurzeit die am stärksten von Covid-19 betroffene Altersgruppe“, sagt Prof. Markus Scholz von der Universität Leipzig gegenüber News4teachers. Wahrscheinlich ist also, dass der Beitrag von Kindern und Jugendlichen in der Pandemie bislang deutlich unterschätzt wurde – und nun eben realistischer gesehen wird.

Ein genauer Blick auf die Entwicklung zeigt zudem: Schon zeitlich kommt es kaum hin, dass die Schnelltests an Schulen die vom RKI aktuell veröffentlichten Inzidenzwerte nach oben getrieben haben. Die Schnelltests wurden auf dem Bund-Länder-Gipfel am 3. März beschlossen. Die Kultusministerien haben allerdings Wochen für die Umsetzung benötigt, die bis heute nicht flächendeckend erfolgt ist – erst langsam sind die Tests an Schulen angelaufen, jetzt sind fast in allen Bundesländern Osterferien. Wenn überhaupt, dann können darin nur wenige Ergebnisse der angelaufenen Testaktionen an Schulen eingeflossen sein.

„Wir sind sehr überzeugt davon, dass Schulen und Kitas ein wesentlicher Faktor in der Pandemie sind“

Dazu kommt: In Kitas wird überhaupt nicht getestet. Aber auch unter Kita-Kindern werden immer mehr Infektionen registriert. Bereits vor zwei Wochen hatte RKI-Chef Prof. Lothar Wieler deshalb Alarm geschlagen, wie News4teachers berichtete – und sie in Zusammenhang mit dem Öffnen der Bildungseinrichtungen gebracht. Wieler sprach davon, dass derzeit sogar mehr Kita-Ausbrüche beobachtet würden als vor Weihnachten, kurz vor dem Lockdown also. Pro Kita-Ausbruch gebe es auch mehr Infizierte. Es könne sein, dass die ansteckendere Corona-Variante B.1.1.7 hier eine Rolle spiele, mutmaßt Wieler. Der Anstieg, so Wieler, hänge jedenfalls nicht mit vermehrtem Testen zusammen.

Das legt auch eine aktuelle Meldung aus Nordrhein-Westfalen nahe: Die Zahl der Kita-Kinder mit Corona-Infektionen hat sich dort innerhalb weniger Wochen verdreifacht, bei Beschäftigten in Kindertageseinrichtungen hat sie sich mehr als verdoppelt, wie aus Zahlen des NRW-Familienministeriums hervorgeht. Wie das Ministerium auf Anfrage mitteilte, meldeten die Landesjugendämter für den Monat März (Stichtag: 25.3.) 1.291 Kinder und 1048 Kita-Beschäftigte mit Coronavirus-Infektionen. Für den Monat Februar waren lediglich 428 infizierte Kinder und 692 infizierte Beschäftigte gemeldet worden – für Januar sogar nur 181 Infektionen bei Kita-Kindern und 421 bei Beschäftigten. In den NRW-Kitas werden Kinder nicht getestet.

Der Epidemiologe Scholz sieht einen klaren Zusammenhang zu den Schul- und Kitaöffnungen. Er berichtet aus Sachsen, wo er und sein Team vom Institut für Medizinische Informatik, Statistik und Epidemiologie für die Landesregierung die Entwicklung beobachten: „Seitdem die Schulen geöffnet sind, steigen dort im Alterssegment der Schüler die Zahlen rapide. Wir hatten dort innerhalb von nur 3 Wochen eine Verdreifachung der Inzidenz, während alle anderen Altersgruppen nicht oder nur minimal stiegen. Das betrifft auch den Kita-Bereich. Auch bei den Kleinkindern steigen die Infektionszahlen massiv an.“

Scholz betont: „Diese Entwicklungen zeigen deutlich, dass viele Infektionen aus den Kitas und Schulen kommen müssen. Wir sind sehr überzeugt davon, dass das ein wesentlicher Faktor in der Pandemie ist.“ News4teachers

Hier geht es zum aktuellen Lagebericht des Robert-Koch-Instituts vom 30. März 2021.

Wissenschaftler fordern: Kultusminister – hört auf, Märchen zu erzählen! Sorgt endlich für Corona-Schutz in Kitas und Schulen!

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71 KOMMENTARE

    • Ich weiß noch etwas viel besseres:

      Schulen und Kitas zu bis die kombinierte Impf- und Imunisierungsquote mindestens 90% beträgt, wobei mir Impfung lieber ist.

      • @Georg:
        Ich stimme zu. FFP2 und Maskenpflicht permanent bei Wechselbetrieb mit Luftfilter hätten mich (so es sie gegeben hätte) zu Schuljahresbeginn noch überzeugen können. In der jetzigen Lage sehe ich das wohl doch als unzureichend.

        • Genauso sehe ich es auch. Hinzu .. In anderen Ländern hat man die gleiche (bittere) Erfahrung mit unzureichenden Luftfiltern gemacht. Man muss nicht immer das Rad neu erfinden…

  1. Worauf wartete „die Politik“ denn eigentlich, bevor sie zu handeln bereit ist???

    Ich schere ungern viel verschiedene Menschen über einen Kamm, aber im Moment hat es wirklich den Anschein, als sei „die Politik“ bis auf einzelne Ausnahmen nicht bereit oder in der Lage, der Realität ins Auge zu sehen.
    Statt dessen alles nur Augenwischerei.
    Tests verschaffen Freiheit? Tests sorgen für Sicherheit?
    Dann müssten die Tests erst einmal wesentlich zuverlässiger sein und im Falle der Schulen unter wesentlich ungefährlicheren Bedingungen stattfinden.

    Das Problem liegt auch nicht darin, dass Tests von Schülern und Eltern abgelehnt werden.
    Es liegt darin, dass es keine Sicherheitsvorkehrungen gibt, die Infektionen erst verhindern, dass Tests nicht sicher sind und nun auch noch zusätzliche Gefahren durch die gemeinschaftlichen Testungen entstehen.

    • @kanndochnichtwahrsein

      „Worauf wartete „die Politik“ denn eigentlich, bevor sie zu handeln bereit ist???“

      Vielleicht hierauf?

      „Bundesagentur fordert harten Lockdown zum Schutz des Arbeitsmarkts

      12:01 Uhr: Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat einen baldigen harten Lockdown als Schutzmaßnahme für den Arbeitsmarkt gefordert. BA-Chef Detlef Scheele sagte am Mittwoch bei der Vorlage des Arbeitsmarktberichts in Nürnberg, damit ließen sich negative Folgen für das für den deutschen Arbeitsmarkt so wichtige verarbeitende Gewerbe verhindern.

      Im März trotzte der Arbeitsmarkt der dritten Corona-Welle – dank einer kräftigen Frühjahrsbelebung sank die Zahl der Jobsuchenden um 77.000 auf 2,827 Millionen.

      Scheele sagte zu seinen Forderungen nach einem Lockdown, „zum Schutz der Arbeitsplätze und zum Schutz des Arbeitsmarktes“ sollten nun Ausgangsbeschränkungen und Einschränkungen der persönlichen Bewegungsfreiheit beschlossen werden. Dies könne helfen, „größeren Schaden für den Arbeitsmarkt in Folge wirtschaftlicher Schäden für das verarbeitende Gewerbe zu verhindern.““
      https://www.gmx.net/magazine/news/coronavirus/corona-news-live-ticker-biontech-meldet-hundertprozentige-wirksamkeit-jugendlichen-35661512

      • Nicht nur die Bundesagentur fordert harten Lockdown, mittlerweile auch die Amtsärzte!

        NTV-Online 30.03.2021
        +++ 05:55 Deutsche Amtsärzte fordern harten Lockdown +++
        Die deutschen Amtsärzte fordern einen harten Lockdown. „Die Impfungen werden diese dritte Welle noch nicht brechen können“, sagt die Vorsitzendes des Bundesverbands der deutschen Amtsärzte, Ute Teichert, der „Rheinischen Post“. Nur mit einem konsequenten Lockdown seien die Ansteckungszahlen zu drücken. „Parallel müssen wir konkrete Konzepte entwickeln, wie mit einer vernünftigen Test- und Impfstrategie und Apps zur Kontaktpersonenverfolgung Lockerungen möglich sind – aber erst, wenn die Fallzahlen unten sind.“ Zu dieser Strategie gehöre auch, genau zu erklären, wie Menschen und Institutionen vorgehen sollen, wenn ein Schnelltest eine Infektion anzeigt. „Der lapidare Hinweis ‚Melden Sie sich bei Ihrem Hausarzt oder Gesundheitsamt‘ reicht nicht aus und lässt viele hilflos zurück.“

  2. Man hat echt die Nase voll .Seit Wochen wissen wir schon, daß b117 gefährlicher für Kinder ist.
    Die diversen Politiker sehen die Zahlen steigen und es wird wieder nicht gehandelt.
    Unbelehrbar, rücksichtsloa und stur wird mit der Pandemie umgegangen.
    Schon wieder wurde Wochen nur gelabert und die Intensivstationen haben sich wieder gefüllt und viele Menschen sind gestorben.
    Und wieder wird in den Ferien nicht für mehr Schutz der Kinder gesorgt.
    Man bekommt schon richtig Herzschmerz !

  3. Koogle- Sorry-Nix hilft mehr- diese Geräte sind und waren niemals für Bildungseinrichtungen vorgesehen. Und plötzlich vom „Himmel fallen“ werden sie auch nicht. Prio 1 ist durch mit Impfen. Prio 2 stockt. Der Plan Herdenimmunität läuft gerade. Bildungseinrichtungen werden erst wieder ganz oder teilweise geschlossen, wenn es zur Häufung von Intensiv- oder gar Todeszahlen in jüngeren Bevölkerungsgruppen kommt. Vielleicht setzt man da auch auf den Faktor „Glück“ und man kann den Kurs nach den Osterferien fortsetzen……Es wird Nix weiter an Schutz geben. Jetzt fällt Astrazeneca für die EuE und LuLs weg. Das könnte zum limitierenden Faktor für das Experiment Herdenimmunität werden. Mir wird schlecht bei der Vorstellung, was nach den Osterferien auf uns zu kommt. Aus mehrfacher Sicht: Lehrkraft, Mutter und Tochter von Risikopatienten….

    • Prio 1 ist durch? Also meine Eltern (weit Ü80) haben Mitte April den ersten Termin. Prio 1 ist also längst nicht durch…

      • Mary- Das stimmt wohl. Aber schauen Sie sich doch mal die Medienlandschaft an….. Die Hochbetagten gelten jetzt offiziell als geschützt…. Da kann man doch seine Öffnungsfantasien in die Tat umsetzten……Den Kids „passiert“ so lange Nix, bis die ersten Bilder von der Intensivstation mir Kindern bei Bild erscheinen. Hier ist einfach nur noch Glück gefragt….

      • Meine 80 jährige Mutter steht bis heute auf einer Warteliste, auf die sich bis heute niemand zurückgemeldet hat. Gottseidank haben wir dieser Liste nicht getraut und telefonisch an einer anderen Stelle in einer entfernteren Stadt einen Impftermin bekommen.

  4. Sagt der Kinder-Arzt-Professor:
    „Wir könnten also auch die Hypothese formulieren: Wir finden jetzt mehr positive Kinder, die aber nicht krank sind, weil wir halt sehr viel testen.

    Ableitung daraus, bitteschön:

    Wir fanden wenige positive Kinder, die aber nicht krank waren, weil wir halt sehr wenig testen taten.

    Und Ableitung daraus noch:

    Früher sah’s schöner aus und die nervigen Fakten störten weniger beim Redenhalten.

    • Positiv = krank, egal ob Symptome da sind oder nicht… der Virus wirkt trotzdem auf das menschliche System ein.

      Wie kann man behaupten, dass Kinder gesund sind, die den den Corona Virus haben?

      Vielleicht habe ich eine andere Definition von krank, aber das hört sich wieder nach totaler Verharmlosung an. Wie es bei Kindern seit einem Jahr üblich zu sein scheint.

      • Mir ist auch schleierhaft, wie der Arzt angesichts Langzeitfolgen bei Asymptomatischen einen Unterschied zwischen infiziert und krank ziehen will. Kann man gesund-infiziert sein?
        Oder sehen wir eine Wort-Jonglage, bei der ein Keule runterfällt?

  5. Kitas und Schulen „impfen“ quasi mit dem Virus, damit werden Lehrer * und Schüler* bewusst infiziert. Ist ja nicht so, dass die wissenschaftlichen Erkenntnisse geheim sind, sondern diese werden wider besseres Wissen missachtet. Und das alles mit dem Deckmantel von Bildung und psychischem Wohlergehen! Gesundheit und Leben von Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und damit ganzer Familien spielen offensichtlich keine Rolle. Perfide, nur um Normalität und scheinbares Engagement einiger Politiker* vorzugauckeln. Wir in den Kitas und Schulen werden nicht geschützt, sondern rücksichts-los dem Virus ausgesetzt. So schaffen wir die Herdenimmunität, nur dass von der Herde immer mehr auf der Strecke bleiben und die Herde schrumpft. Beängstigend.

    • Ja, Schulen und Kitas sind die wahren „Impfzentren“. Kommt alle zu uns, wenn ihr eine Immunisierung wollt!

    • @Ellen
      Leider hat H. Stamp damit Erfolg bei Eltern, die sich wenig in deutschsprachigen Medien informieren können ..oder wollen. Mein Nachbar mit zwei Kita-Kindern meint, er blicke nicht mehr durch, halte sich aber an die Regeln. Heißt: jeden Tag gehen die Kinder in die Kita, obwohl Mama nicht berufstätig und man spielt schön mit anderen Kindern ohne MNB. Und nach wie vor gibt es bei den Kleinen keine Pflicht zum MNS in Geschäften, in den Öffis, etc. !?
      Fällt nur mir auf, dass die Inzidenz nicht mehr so rasend steigt, seit in den Schulenferien in NRW sind?

      • Die Zahlen sind schon DREImal bei Schliessung der Schulen runter gegangen. Wird aber immer verdeckt durch weitere gleichzeitige Verschaerfungsmassnahmen, so dass man behaupten kann, dass das MaßnahmenBÜNDEL greift, yeah.

        Jeder logisch denkende Mensch würde das Durchschauen.

        Aber vielen ist es lieber, dass es nicht so ist, und glauben den politischen Parolen rund um Schule (Schule ist sicher, blablubberblabla) . Es sind viele Eltern darunter, die unter der Schulschliessungen leiden, und dazu auch der Meinung sind, dass ihre Kinder auch total leiden.

        Uns erwartet stattdessen eine Endlos-Lockdown-Schleife. Dieses Hin und Her macht alle fertig und lässt die Akzeptanz der Massnahmen ins Bodenlose sinken.

    • Pit 2020- Daran habe ich auch schon gedacht. Auch schon laut drüber nachgedacht. Im Fall des Falles eine Anzeige gegen den obersten Dienstherrn. Dank Google und Co. Hab ich ein super nachvollziehbares Bewegungsprofil…..und das Kontakt-Tagebuch der Corona- App hilft da auch…. Und als ordentliche Beamtin gehört Dokumentation quasi zu meiner DNA

  6. Es ist erstaunlich, dass man Ende März 2021 noch über so etwas diskutieren muss. Das war doch alles schon im letzten Sommer sonnenklar, wurde aber von den Verantwortlichen mit immer absurderen Lügen verdrängt und geleugnet.

  7. @Elfe: Was heißt denn „plötzlich vom Himmel fallen?“ Corona gibt es seit über einem Jahr, in dem man Zeit gehabt hätte, sich um Luftfilter zu kümmern. Die sind dem Staat einfach zu teuer. Hätte man von dem Coronakindergeld von jedem Kind 100 € einbehalten, hätte man davon Luftfilter anschaffen können.
    Bin privat genauso betroffen wie Sie, mit einer Impfung mit dem gefährlichen Impfstoff und niemand sagt, wie es weitergeht….

  8. Es kommt sich auch keiner dumm dabei vor, im Herbst behauptet zu haben, Kinder seien kaum infiziert, und jetzt die steigende Inzidenz auf mehr Testungen zurückzuführen. Läge es am Testen, hieße das doch, dass es bereits im Herbst viele unentdeckte Infektionen an Schulen gab. Wer Eltern kennt, weiß natürlich, dass es schon im Herbst viele Infektionen aus den Schulen gab. Sie verteilen sich jetzt eben wieder an den Schulen.
    Aber warum das jetzt schon wieder heruntergespielt werden soll („Ist ja nicht anders als im Herbst.“), verstehe ich nicht. Wenn es am Testen läge, müssten sich doch jetzt alle erschrecken. Die Kultusminister müssten doch jetzt schlaflose Nächte haben, weil sie endlich checken, im Herbst die zweite Welle verursacht haben.
    Nein, sie laufen lieber munter in die dritte Welle, weil im Herbst Ignoranz ja auch schon geholfen hat. Logisches Denken scheint nicht mehr vorhanden zu sein. Manchmal frage ich mich, ob die alle schon LongCovid haben. Das würde einiges erklären.

    Am Rande: Wir haben gerade erst in der Familie erlebt, dass asymptomatische Erwachsene munter das Virus verbreiten. Dass Asymptomatische niemanden anstecken, ist ein Märchen, wird aber leider bei den Kindern noch verbreitet.

    • @Elternteil

      So denke ich auch.
      Viele Politiker denken sich (wenn sie denn überhaupt denken) leider immer noch:
      „DABEI SEIN IST ALLES !“

      Einige scheinen mittlerweile umzuschwenken, aber ich persönlich bringe das eher damit in Verbindung,
      – dass u.U. die „noch weiße? Weste“ mit einer metaphorischen Teflonschicht überzogen werden soll nach dem Motto „Ja ja, aber ich habe schon immer AUCH gesagt, dass …“
      – dass partei-intern schon das Spiel „Reise nach Jerusalem“ gespielt wird, auch für Nachrücker im Polit-Zirkus interessant, wenn man sonst keine Berufsausbildung und keine berufliche Alternative zur Politik hat (das ist mittlerweile die Regel – einfach mal Politiker-Lebensläufe checken), bleibt nur das große Stühlerücken zu überstehen oder sich gar in eine bessere Position zu bringen.

      Andere halten wie Pattex fest an ihren „Affirmationen“.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Affirmation
      Affirmationen sind die Fortsetzung einer älteren“ Mode“:
      Das sog. „positive Denken“ ist vor ungefähr 20 Jahren in Mode gekommen und DER HIT gewesen … und wehe (!!!) jemand hat es gewagt, auch einmal kontrovers zu denken.

      Positives Denken
      – ist zu einem Wirtschaftszweig geworden (Buchmark, Coaching-Seminare)
      – hat Einzug gehalten in den Alltag der meisten Jugendlichen … und sogar Kinder !!!
      – hat einen gewissen „Gruppen-Zwang“ zur Folge gehabt (s.o.: wehe (!!!), du machst uns hier die gute Laune kaputt …)
      Vielleicht ist das auch einer der sicher vielfältigen Gründe, warum so viele Menschen einfach nicht selber nachdenken und nicht genau hingeschaut wird – auch in den Medien jenseits von n4t?

      Aber es gibt einen Unterschied zwischen „positivem Denken“ einerseits und Naivität oder gar Dummheit (oder gar nicht selber denken) andererseits.

      Seit ungefähr einer Woche melden sich allerdings auch immer mehr Wissenschaftler immer „lauter“ und in größerer Zahl zu Wort, auch Mediziner jenseits der „Kinder nicht stigmatisieren“-Truppe.
      Für mich persönlich ist das ein winziger Hoffnungsschimmer …

  9. Wir Eltern bekommen unsere Impfung in der Regel erst in der letzten Gruppe und wir sind mitunter auch nicht mehr ganz jung – gerade im Bereich der weiterführenden Schulen. Welcher Politiker denkt bitteschön an uns? Hinter uns stehen keine Gewerkschaften oder Interessensvertretungen, die hauptberuflich unsere Anliegen vertreten.
    Danke an News4Teachers, dass Sie immer auch die Elternperspektive widerspiegeln! Mit Ihrer journalistischen Arbeit haben Sie schon sehr viel bewegt – das ist Gold wert!

  10. Leute, ihr müsst mal genau hinhören, was die Politiker sagen…. es geht ständig um die Virus Mutation und darauf werden sie es schieben. So nach dem Motto: im Herbst war es ja auch alles in Ordnung, nur jetzt, mit der neuen Mutation, haben wir ein Problem. Nur dass ihnen das auch schon vor Monaten gesagt wurde. Man müsste halt auf die Wissenschaftler hören, aber bei der Arroganz unserer gewählten Volksvertreter kommt das gar nicht vor…

  11. Ich habe mittlerweile Angst, dass das nie wieder aufhört.

    Der Virus entwickelt sich immer weiter, weil wir ihm die Möglichkeit dazu geben. Irgendwann (bald?) wird es womöglich Varianten geben, gegen die unsere Impfstoffe nicht mehr wirken. Was dann?

    Jetzt ist die Zeit zu handeln. Vielleicht ist es auch schon zu spät… aber die Chance, die wir jetzt noch haben, muss unbedingt genutzt werden.

    Es reicht nicht aus, wenn in Krippen, Kindergärten, Horten und Schulen eine Larifari-Notbetreuung herrscht (sofern es überhaupt so weit ist, dass man zum Szenario C gewechselt ist). Wenn nur EIN Elternteil bspw. „systemrelevant“ sein muss, um einen Platz zu bekommen oder sogar Kinder kommen dürfen, deren Eltern bzw. ein Elternteil aufgrund von Elternzeit zu Hause ist (und das wird so tatsächlich praktiziert! Das erleben Erzieher und Lehrer tagtäglich und unabhängig von Förderung o.ä.).

    Ich bin schon lange für ZeroCovid, denn ich denke, dass das unsere einzige Chance ist, aus dem Ganzen halbwegs heile herauszukommen.

    Von Auslandsaufenthalten/ -urlauben fange ich mal gar nicht erst an.

    Es nervt mich und es ängstigt mich, dass nichts passiert, dass nichts vorangeht. Ich wünsche mir ehrliche Politiker. Ich kann verstehen, wenn man in dieser Lage nicht weiter weiß. Niemand von uns und ihnen (den Politikern) hat in so einer Lage Vorerfahrungen. Auch Fehler können passieren. Aber man muss daraus lernen und das ehrlich kommunizieren. Ein: „Wir sind überfordert, aber wir wollen das Richtige tun… dieses und jenes lief falsch, wir wollen das jetzt besser machen, indem wir dieses und jenes versuchen, indem wir mehr auf Wissenschaftler hören, die sich damit besser auskennen als wir…“ Sowas fehlt mir bisher. Es ist kein Wunder, dass das Vertrauen weg ist. Ewiges Hin und Her, Wischiwaschi, keine Investitionen wo es wirklich Sinn gemacht hätte (Stichwort Luftfilter…)… Wir werden da nicht mehr rauskommen…

    Die Inzidenzen unter Kindern steigen. Jeder Depp konnte das vorhersehen. Aber „wir“ öffnen die Kindertageseinrichtungen und Schulen, während die dritte Welle schon über uns hing, kurz vorm runterplatschen.

    Ich bin nicht nur genervt und verängstigt. Ich fühle mich verraten und als Mutter von und für einem Schul- und einem Kindergartenkind, sowie als Erzieherin verkauft, verheizt und als Bauernopfer missbraucht.

    • @M:

      „Irgendwann (bald?) wird es womöglich Varianten geben, gegen die unsere Impfstoffe nicht mehr wirken. Was dann?“

      Die mRNA-Impfstoffe von BioNTech und Moderna beispielsweise haben das Potenzial, in relativ kurzer Zeit auf Mutationen umgestellt zu werden.

      „Es nervt mich und es ängstigt mich, dass nichts passiert, dass nichts vorangeht.“

      Das geht mir auch so und vielen anderen Menschen. Ich denke, dass es grundsätzlich ein Problem ist, den durch das Virus in Gang gesetzten Wandel im Privaten, Gesellschaft und Wirtschaft mit all seinen sozialen und kulturellen Folgen als temporäres Phänomen zu verkennen. Ein ‚Weiter so wie früher‘ wird es m. E. nicht mehr geben. Wenn sich alle Entscheidungsträger*innen auf den Wandel einstellen, wird es auch auf Strukturen wie den Kita- und Schulbetrieb eine sachliche und praxisorientierte Sichtweise geben. Das ist aber auch alles ein Prozess, der Initiator*innen braucht, die sich und ihre Entscheidungen immer wieder in Frage stellen und mit den Menschen vor Ort neu verhandeln.

      „Ich bin nicht nur genervt und verängstigt. Ich fühle mich verraten und als Mutter von und für einem Schul- und einem Kindergartenkind, sowie als Erzieherin verkauft, verheizt und als Bauernopfer missbraucht.“

      Das ist nachvollziehbar. Ich wünschte, sie könnten mehr Zuversicht haben. Denken Sie an den Prozess der Wandlung, geben Sie die Hoffnung nicht auf, dass es z. B. auch unter Politikern Menschen gibt, die etwas Sinnvolles bewirken wollen, glauben Sie an sich und den wichtigen Beitrag, den Sie in diesem System leisten. Wenn Sie das Gefühl haben, verheizt zu werden, sagen Sie es allen, sie es hören sollen (auch Eltern, Vorgesetzten und Träger*innen Ihrer Einrichtung). Ziehen Sie persönliche Konsequenzen und schützen Sie sich, wo und wie es nur geht, als Mutter und als Mensch.

      Vor allem: Bleiben Sie zuversichtlich und lassen Sie dem Pessimismus nicht die Oberhand! Das wünsche ich Ihnen von Herzen!

    • Und das ist das Vorbild für die Medienkampagne der SZ: von Frankreich, Schweden und Österreich lernen!!!
      Nur über die Toten wird die SZ in ihrer rosaroten Wolke nicht berichten.

    • Gerade in der Tagesschau: Macron hält heute Abend eine Ansprache. Es wird damit gerechnet, dass die Schulen geschlossen werden. Die Inzidenz unter Schülern sei inzwischen auf etwa 850 gestiegen. Dass Schülerinnen und Schüler weniger gefährdet wären, sei eine komplette Fehleinschätzung der Politik gewesen.

    • Vielleicht fühlen sich die Politiker wie Feldherren. Ich bin kein Psychologe, aber über leben und Tod verfügen zu können hat schon in grauen Vorzeiten gewisse Reize auf Machtmenschen ausgeübt.

  12. Hier in NRW wird quer durch alle Medien immer noch verbreitet, dass KiTas und Schulen nur eine „untergeordnete Rolle“ spielen und die überwiegenden Infektionen im Privaten erfolgen. Wie kommen die denn wohl in die Familien?? Es ist einfach nur noch unfassbar, was Laschet und Co. hier veranstalten.

  13. Der Wieland-Kiess ist halt nur Arzt, also ein Handwerker des Gesundheitssystems der Patienten behandelt und nicht mehr oder weniger. Er hat schlicht keine Ahnung von Epidemiologie oder Virologie. Also sollte er dazu nicht öffentlichkeitswirksam Stellung nehmen dürfen. Allein die Aussage, dass positive Kinder nicht krank sind, ist schon sehr hart an der Grenze, weil er damit impliziert, dass man diese gefahrlos auf andere Menschen loslassen kann.

  14. Ich würde so weit gehen zu sagen. Im Anbetracht von MCAS after Covid, überschießenden Immunreaktion und long covid Symptomen die nur zu 30 oder 40% geheilt werden können, ist es notwendig die Kinder zu schützen, gleich welche Auswirkungen das für die Alten hat. Die haben ihr Leben gelebt.

    Die Gesellschaft funktioniert durch ihre Kinder und arbeitsfähigen Arbeitskräfte. Diese sind wirklich wichtig, keine Konzerne oder Interessen korrumpierte Politiker.

    https://amp.mz-web.de/halle-saale/super-spreader-in-halle–ob-wiegand-informiert-ueber-aussergewoehnlichen-fall-38240100?__twitter_impression=true

    Noch viel erschreckender, dieser Kram

  15. Wegen ihrer Angst vor dem Virus, die mrna Varianten der Impfseren kann man nachbessern. Ich las von Zeiten 6-8 Wochen. Nur sind dann die Alten Seren unverkäuflich.( schlecht für die Firmen)

    Aber Kopf hoch. Auch die dt. Firma Biontech soll an einem gänzlich neuen Conzept arbeiten.

    Sie sind nicht allein u. an ihre Kinder wird auch gedacht!

    • Hatte ich auch gelesen. Wenn man sich auf Testdaten des RKI stützt, stützt man sich auf gemauschelte Daten, da die Gesundheitsämter eben nicht konsequent nachverfolgen und testen. Jede Quarantäne ist auch nicht erfasst. LuL mit Symptomen werden durch Tests erfasst, die niemals nicht infizierten Kinder wurden einfach nicht getestet bei nicht bis geringen Symptomen (is nurn Schnupfen, müsse wa nich testen).

      Auf diese offiziellen Daten des RKI gestützt kann nur Murks bei rumkommen.
      Ins Ausland zu gucken, und dort auch mal logische Zusammenhänge zu erfassen und auf D zu übertragen, und die kritische Auseinandersetzung mit den Daten des RKI ( wiekommen diese überhaupt zustande), überfordert wohl viele Journalisten.

      Bis heute wird konsequente Durchtestung aller Kontaktpersonen eines Infizierten verweigert (z.B. eine Klasse oder alle Familienmitglieder). Als Note würde ich für die zuständigen Entscheider, wer getestet wird, eine 6 – vergeben.

      • Dem stimme ich zu, lief bei uns bisher auch so, die Daten wären deutlich höher, wenn in einer betroffenen Gruppe gleich getestet würde. Habe es gerade selbst wieder erlebt. Ein positives Kind, für den Rest Quarantäne, getestet wird 12! Tage später. Eine betroffene Familie ging daraufhin mit ihrem Quarantäne Kind zum testen….auch positiv. In der besagten Woche mehrere erkältete Kinder, die Dunkelziffer wird wohl höher sein, als uns lieb ist.

  16. Dumm sind nicht nur Minister*innen, sondern auch Eltern. Oder hat schon mal jemand auf einem Spielplatz Eltern mit Masken gesehen?

    • Im Aussenbereich finde ich das minderschlimm. Wenn gewisse Abstände eingehalten werden.
      Die Kleinen auf dem Spielplatz spielen bestimmt ohne Maske miteinander, ohne Abstand einzuhalten. Oder?
      Ich vermute, dass es dann auch egal ist, ob die Eltern am Spielplatz MNS tragen.

      Ich würde mit meinem Kind jedenfalls nicht auf einen vollen Spielplatz gehen. MNS hin oder her.

  17. Ich meide aktuell auch alle Spielplätze.Deutschlans hat so viele Wälder dort können die Kinder spielen,rennen,klettern und die Natur erleben!!!!!!

  18. Warum wird hier immer von Infizierten gesprochen? Ein positiver PCRTest entspricht noch keiner Infektion, sondern ist lediglich ein sog. Fall. Wenn bei den 0-5 jährigen nicht getestet wird- was ich sehr hoffe- kann auch keine Inzidenz festgestellt werden.. Die hohen Inzidenzen in den Gruppen erscheinen ohnehin zweifelhaft, denn dann müssten die Anzahl aller 0- 5 Jährigen bekannt sein und eine entsprechende Anzahl müsste positiv sein. Im Jahr 2019 lebten in Deutschland 10,6 Mio. Kinder unter 14 Jahren. Halbieren wir die Zahl, entspricht dies ungefähr 5 Mio Kindern unter 7 . Dann müssten 6250 Kinder unter 7 positiv getestet sein, um eine Inzidenz von 125 zu erreichen. Wer so einen Unsinn behauptet, kann entweder nicht rechnen oder ist skrupellos und testet jetzt schon Kleinkinder .

    • Eine ausgebrochenes Virus entspricht auch keiner Pandemie, sondern ist lediglich eine sogenannte Seuche. Wenn die Menschen nicht gestestet werden – was ich sehr hoffe – kann auch keine Inzidenz festgestellt werden. Ist doch ohnehin alles nur ausgedacht. Ich habe noch kein einziges Corona gesehen.

    • „Zunächst zu den ganz kleinen Kindern: In Deutschland leben 3,9 Millionen Kinder im Alter von null bis vier Jahren. Ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung beträgt damit 4,8 Prozent. In der Kalenderwoche 48 entfielen 3,0 Prozent aller Corona-Tests auf diese Altersgruppe. Das heißt, Kleinkinder wurden tatsächlich seltener getestet als es ihrem Anteil an der Gesamtbevölkerung entspricht. Ähnlich sind die Zahlen bei jüngeren Schulkindern. In Deutschland leben 7,4 Millionen Kinder im Alter von fünf bis 14 Jahren, das entspricht einem Anteil an der Gesamtbevölkerung von 8,9 Prozent. Ihr Anteil an den Corona-Tests in der letzten Novemberwoche betrug aber nur 6,9 Prozent. Jüngere Schulkinder werden also ebenfalls seltener getestet als es ihrem Anteil an der Bevölkerung entspricht.“
      Aus https://www.tagesschau.de/faktenfinder/corona-tests-kinder-101.html

      Sogar der Staatssender gibt zu, das kleine Kinder getestet werden. Unerhört und skrupellos so weitere Ansteckungen vermeiden zu wollen. Dabei sind die doch infiziert.
      Und denen ist sogar die Anzahl der Kinder bekannt. Woher wollen die das überhaupt so genau wissen? Die scheinen doch tatsächlich Statistiken über Geburten zu erheben. Unglaublich und skrupellos.
      Wer weiss, was alles sonst noch statistisch erhoben wird.
      Ich hoffe, nicht, dass Lehrer auch so einfach getestet werden. Dann kann man auch keine Inzidenz feststellen. Alles wirklich unerhört.

    • Ich persönlich kenne kein einziges Kindergartenkind welches Symptome hatte…
      Zwar waren jeden Menge Eltern in meinem Umkreis infiziert und alle leben noch und keiner hat irgendwelches Longcovid…. Aber die Kinder hatten nichts.
      Ich finde das sehr erfreulich. Hier habe ich manchmal das Gefühl, dass viele hoffen, dass es endlich viele kranke Kinder gibt, damit es endlich mal allen gezeigt wird.

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